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DE1284899B - Entspeicherungskratzer - Google Patents

Entspeicherungskratzer

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Publication number
DE1284899B
DE1284899B DESCH41962A DESC041962A DE1284899B DE 1284899 B DE1284899 B DE 1284899B DE SCH41962 A DESCH41962 A DE SCH41962A DE SC041962 A DESC041962 A DE SC041962A DE 1284899 B DE1284899 B DE 1284899B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scraper
boom
arms
portal
entspeicherungskratzer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH41962A
Other languages
English (en)
Inventor
Stroecker Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gustav Schade Maschinenfabrik GmbH and Co
Original Assignee
Gustav Schade Maschinenfabrik GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Schade Maschinenfabrik GmbH and Co filed Critical Gustav Schade Maschinenfabrik GmbH and Co
Priority to DESCH41962A priority Critical patent/DE1284899B/de
Priority to GB2550368A priority patent/GB1156869A/en
Publication of DE1284899B publication Critical patent/DE1284899B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
    • B65G65/06Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Entspeicherungskratzer mit einem die Halde überspannenden, an der Halde entlangfahrbaren Portal, an welchem im Bereich der beiden Portalfußpunkte mindestens je ein Kratzausleger in lotrechter Ebene um eine gegenüber dem Portal feststehende Gelenkachse verschwenkbar angelenkt ist, wobei die Summe der Längen der beiden Kratzausleger größer ist als der Abstand ihrer Gelenke.
  • Zum Entspeichern von Schüttguthalden sind Entspeicherungskratzer in Portal ausführung bekannt, bei denen mehrere in der Vertikalebene verschwenkbare und an den beiden Haldenböschungen arbeitende Kratzausleger an einem die Halde überspannenden, auf Schienen fahrbaren Portal aufgehängt sind. Die Vorteile der Portalkratzer gegenüber anderen Kratzerbauarten sind in ihrer guten Grundflächenausnutzung, ihrer gleichmäßigen Förderung sowie in der Möglichkeit zu sehen, zwischen verschiedenen in einer Halde eingespeicherten Schüttgutsorten einen schnellen Wechsel vornehmen zu können.
  • Bei einem bekannten Portalkratzer liegt ein an der einen Haldenböschung arbeitender Kratzausleger im Grundriß gesehen zwischen zwei auf der anderen Böschung arbeitenden Kratzauslegern, derart, daß die Kratzausleger in verschiedenen Ebenen seitlich nebeneinanderliegen. Wenn die Halde aus mehreren Schüttgutsorten besteht, die in durch senkrechte Trennwände gebildeten Haldenboxen gelagert sind, so können die in Draufsicht gegeneinander versetzten Rechenleitern der Kratzausleger nur so weit an die jeweilige Trennwand herangefahren werden, daß die in Fahrtrichtung vorstehende Rechenleiter die Trennwand nahezu berührt. In dieser Stellung des Kratzladers hat die auf der anderen Haldenseite arbeitende, in Fahrtrichtung gesehen zurückstehende Rechenleiter noch einen erheblichen Abstand von der Trennwand, der etwa in der Größenordnung von 1 bis 2 m liegt. In diesem Bereich bleibt daher das auszuspeichernde Schüttgut ungeräumt stehen, sofern es, wie dies häufig der Fall ist, nicht voll rieselfähig ist. Bei fortschreitendem Abbau der Halde können sich auf diese Weise an den Boxenwänden oder aber auch an den Haldengiebelwänden dicke und hohe Schüttgutwände bilden, die sich nicht ohne weiteres ausspeichern lassen und die bei plötzlichem Einsturz eine erhebliche Gefährdung darstellen.
  • Eine weitere bekannte Bauart eines Portal-Entspeicherungskratzers hat im Grundriß in gleicher Flucht hintereinanderliegende Rechenleiter, so daß ein vollständiges Entspeichern der Halde bis in unmittelbare Nähe der Boxenwände möglich ist. Es besteht hier aber der Nachteil, daß der Kratzausleger als Knickausleger ausgebildet ist, dessen in Längsrichtung des Kratzauslegers miteinander fluchtende Auslegerteile über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Diese gelenkige Ausbildung des Kratzauslegers führt zu einer Erhöhung des Bauaufwands und damit auch zu einer Erhöhung der Störungsanfälligkeit.
  • Außerdem wird hierdurch die Querstabilität des Auslegers insbesondere bei größeren Auslegerlängen erheblich vermindert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die angeführten Nachteile der bekannten Portalkratzer zu vermeiden, d. h. einen Portalkratzer zu schaffen, der eine vollständige Ausräumung des Schüttguts im Bereich von etwaigen Boxenwänden und Giebelwänden der Halde ermöglicht und mit dem die Halde ohne Bildung von überhängenden Wächten abgebaut werden kann. Der Portalkratzer soll dabei zugleich von einfacher und betriebssicherer Ausführung sein.
  • Der erfindungsgemäße Portalkratzer kennzeichnet sich dadurch, daß die an den beiden Portalfußpunkten verschwenkbar angeordneten Kratzausleger in einer gemeinsamen Vertikalebene verschwenkbar sind und sich zumindest im abgesenkten Zustand an ihren freien Enden überdecken.
  • Nach einem weiteren Merkmal ist der eine der beiden in der gemeinsamen Vertikalebene liegenden Kratzausleger mit seinem freien Ende an dem anderen Kratzausleger in dessen Längsrichtung winkelbeweglich geführt. In diesem Fall sind also die beiden auf den beiden Seiten des Portals gelenkig gelagerten und in einer gemeinsamen Vertikalebene verschwenkbaren Kratzausleger im Bereich der den Schwenklagem gegenüberliegenden Auslegerenden so miteinander gekuppelt, daß sich die Ausleger unter Änderung ihrer gegenseitigen Winkelstellung zwangläufig gemeinsam absenken, ohne daß die den Kratzauslegern zugeordneten Hubvorrichtungen entsprechend gesteuert werden müssen und ohne daß die Gefahr besteht, daß die umlaufenden Kratzrechen der beiden Kratzausleger in Berührung miteinander gelangen können, was bei Fehlsteuerungen der Hubvorrichtungen immerhin der Fall sein könnte. Dabei kann die Anordnung in vorteilhafter Weise so getroffen sein, daß der eine Kratzausleger sich an dem freien Ende des anderen Kratzauslegers abstützt oder das freie Ende des einen Kratzauslegers an dem anderen Kratzausleger hängend angeordnet ist. In jedem Fall ist die Anordnung so getroffen, daß der Abstand zwischen der Spitze des untenliegenden Kratzauslegers und der Unterkante des darüberliegenden Kratzauslegers über den gesamten Schwenkbereich annähernd konstant bleibt.
  • Da somit der eine Kratzausleger von dem anderen Kratzausleger beim Absenken zwangläufig mitgenommen wird, bietet sich die Möglichkeit, für die beiden Kratzausleger nur eine einzige Hubvorrichtung vorzusehen, die an dem einen der beiden Kratzausleger angreift, während der andere Kratzausleger über die Führung von dem erstgenannten Kratzausleger so getragen wird, daß er dessen Schwenkbewegung folgt.
  • Die genannte Kupplung der beiden Kratzausleger kann in verschiedener Weise erreicht werden. Vorzugsweise trägt der eine der beiden Kratzausleger an seiner Spitze, zweckmäßig an Armen od. dgl., Gleitstücke, Kufen oder Rollen, die in Führungen des anderen Kratzauslegers so geführt sind, daß die beiden Kratzausleger beim Absenken eine Winkelbewegung gegeneinander ausführen können. Die Führungen sind dabei an den Seitenflächen des betreffenden Kratzauslegers so angeordnet, daß sie sich etwa von der Auslegerspitze in Richtung auf das Schwenklager des Auslegers erstrecken. Es besteht aber auch die Möglichkeit, beide Kratzausleger mit einer Hubvorrichtung auszurüsten, von denen die eine gegebenenfalls als Hilfshubvorrichtung nur dann in Betrieb genommen zu werden braucht, wenn beide Ausleger bis etwa zur Haldensohle abgesenkt sind. Es ist dann möglich, denjenigen Kratzausleger, der mit seinem Endbereich den anderen Kratzausleger überdeckt, unabhängig von dem untenliegenden Kratzausleger mittels der Hilfshubvorrichtung hochzuschwenken, um dann nach erfolgtem Hochschwenken des anderen Kratzauslegers den unter dem erstgenannten Kratzausleger noch stehengebliebenen Schüttgutkeil zu entspeichern. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Verbindung der beiden Kratzausleger an der Gleit- bzw. Rollenführung so auszubilden, daß sie leicht und rasch gelöst werden kann.
  • Vorteilhaft ist insbesondere eine Anordnung, bei der die Kupplung der beiden Ausleger durch Anheben des einen der beiden Ausleger, zweckmäßig des obenliegenden Kratzauslegers, gelöst werden kann.
  • Bei dem Entspeicherungskratzer kann die Anordnung so getroffen sein, daß die beiden Kratzausleger jeweils in Richtung auf ihr im Bereich des Haldenfußes befindliches Schwenklager hinfördern. In diesem Fall ist auf jeder Seite der Halde ein Entspeicherungsband angeordnet, über welches das von dem zugeordneten Kratzausleger zugeführte Schüttgut abgefördert wird. Andererseits kann aber auch in der üblichen Weise nur ein einziges Entspeicherungsband an der einen Seite der Halde vorgesehen sein. In diesem Fall fördert bekanntlich der auf der anderen Haldenseite liegende Kratzausleger mit seinem Untertrum auf der Böschung nach oben, so daß er das Schüttgut dem anderen Kratzausleger zuführt, der an derjenigen Böschung der Halde arbeitet, die dem Entspeicherungsband zugewandt ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal kann der im abgesenkten Zustand obenliegende Kratzausleger in seinem Gelenk, in dem er am Portal befestigt ist, quer verschiebbar so angeordnet sein, daß er von einer Stellung, in der er mit dem anderen Kratzausleger in einer gemeinsamen Vertikalebene liegt und diesen teilweise überdeckt, in eine Stellung gebracht werden kann, in der er seitlich neben diesem Kratzausleger liegt, so daß er in Bodennähe neben diesem Kratzausleger arbeiten kann. Die Verschiebung des Kratzauslegers kann mittels geeigneter Vorrichtungen, wie z. B. druckmittelbetriebener Zylinder od. dgl., bewirkt werden.
  • Es besteht schließlich auch die Möglichkeit, an jeder Seite des Portals mehr als nur einen Kratzausleger anzuordnen, wobei jedoch auch in diesem Fall die einander zugeordneten Kratzausleger jeweils in einer gemeinsamen Vertikalebene liegen.
  • Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Entspeicherungskratzers ist somit ein Ausräumen des Schüttguts dicht an etwa vorhandenen Boxenwänden auf der ganzen Haldenbreite möglich. Da jeder Kratzausleger für sich unmittelbar am Portal gelagert ist und sich die beiden Ausleger bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung über die genannten Führungen aneinander abstützen, sind die Ausleger in Querrichtung vergleichsweise stabil, so daß mit einem derartigen Entspeicherungskratzer wesentlich größere Haldenbreiten überspannt werden können als bei den bekannten Portalkratzern.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 schematisch im Aufriß einen Entspeicherungskratzer gemäß der Erfindung in Portalausführung, Fig. la die Kupplung und Führung der beiden Kratzausleger im Bereich oberhalb der am Haldenfuß angeordneten Schwenklager in einer Stirnansicht in Richtung des Pfeiles A gemäß Fig. 1, Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Portalkratzers im Aufriß, Fig. 3 in Draufsicht schematisch die Anordnung eines in seinem Schwenklager verschiebbaren Kratzauslegers gemäß der Erfindung.
  • In den F i g. 1 und 1 a, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergeben, ist mit 1 ein Portal bezeichnet, welches die Schüttguthalde 2 überspannt und mit seinen Streben 1'beiderseits der Halde mittels Laufräder 3 auf Schienen 4 läuft, die unterhalb der Haldensohle 5 in Bandkanälen 6 bzw. 6' in Haldenlängsrichtung verlegt sind. In den beiden Bandkanälen 6 und 6' ist seitlich neben den Schienen, zu diesen parallel, jeweils ein Gurtbandförderer 7 bzw. 7' verlegt. Mit Hilfe dieser Gurtbandförderer wird das auszuspeichernde Schüttgut abgefördert.
  • Das zu seiner Mittelebene symmetrisch ausgebildete Portal 1 weist an jeder Haldenseite in Höhe der Haldensohle 5 eine Konsole 8 bzw. 8' auf, in der um eine waagerechte Schwenkachse 9 bzw. 9' ein Kratzausleger 10 bzw. 10' in vertikaler Ebene schwenkbar gelagert ist. Die beiden Kratzausleger 10 und 10' sind von bekannter Bauart. Sie weisen jeweils an ihrem Auslegergerüst längs über den Ausleger verlaufende parallele endlose Ketten auf, die in Abständen mittels Kratzrechen 11 verbunden und in Pfeilrichtung P so angetrieben sind, daß sie beim Absenken der Ausleger auf die Schüttgutböschung 12 bzw. 12'das Schüttgut entsprechend der Schnittiefe abtragen und in Richtung auf das Schwenklager 9 bzw. 9' fördern, wo es über die Rampenfläche einer Haldenbegrenzungswand 13 bzw. 13' in einen Aufgabetrichter 14 bzw. 14' gekratzt wird, der das Gut auf das jeweilige Entspeicherungsband 7 bzw. 7' abwirft.
  • Wie F i g. 1 erkennen läßt, weisen die beiden Kratzausleger 10 und 10'zusammen eine Länge auf, die größer ist als der Abstand der Schwenklager 9 und 9' der Ausleger. Da die Ausleger zudem in einer gemeinsamen Vertikalebene angeordnet sind, überdekken sie sich je nach Schwenkstellung mehr oder weniger weit, wobei die maximale Überdeckung in der in F i g. 1 gestrichelt dargestellten, voll abgesenkten Stellung vorliegt. Der Ausleger 10 ist etwas länger als der Ausleger 10'. Die Länge der Ausleger ist so bemessen, daß auch in der in Fig. 1 voll ausgezeichneten oberen Schwenkstellung die Auslegerspitze 15 des Auslegers 10 die Auslegerspitze 15' des Auslegers 10'übergreift.
  • Wie insbesondere auch Fig. 1 a erkennen läßt, weist das Gerüst des Auslegers 10 an seinen beiden gegenüberliegenden Seitenflächen jeweils eine Führung in Gestalt einer Schiene 16 auf, die sich etwa von der Auslegerspitze 15 bis angenähert in den mittleren Bereich des Auslegers erstreckt. Die Schienen 16 bestehen hier aus Winkeleisen, die an den Seitenflächen des Auslegers befestigt sind.
  • Der andere Ausleger 10' weist im Bereich seiner Spitze 15' Arme 17 od. dgl. auf, die an den Seitenflächen des Auslegers befestigt sind und an ihren Enden Rollen 18 tragen, die an den Schienen 16 anliegen und sich auf diesen abwälzen können. Da der Ausleger 10 hier kein eigenes Hubwerk aufweist, stützt er sich über die Schienen 16, die Rollen 18 und die Arme 17 an dem untenliegenden Ausleger 10' ab, der seinerseits mittels eines aus einer Hubwinde mit Flaschenzug bestehenden Hubwerks 19 in der Vertikalebene heb- und senkbar ist. Der sich auf dem Ausleger 10' abstützende Ausleger 10 folgt dieser Schwenkbewegung, wobei mit zunehmendem Absenken der beiden Ausleger der von diesen eingeschlossene Winkel größer wird, bis schließlich in voll abgesenktem Zustand der Ausleger 10 in geringem Abstand über dem angenähert waagerecht liegenden Ausleger 10'liegt. Während des Absenkens laufen die Rollen 18 auf den Schienenführungen 16 in Richtung auf das Schwenklager 9. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Abstand der Spitze 15' des Auslegers 10' von der Unterseite des oberen Auslegers 10 über den gesamten Verschwenkbereich angenähert konstant bleibt. Dieser Abstand ist verhältnismäßig klein, jedoch selbstverständlich so groß, daß sich die umlaufenden Kratzrechen 11 der beiden Ausleger nicht berühren können, da dies zu einer Zerstörung dieser Teile sowie der Kettenantriebe führen würde.
  • Da sich der obere Kratzausleger 10 auf dem untenliegenden Kratzausleger 10' winkelbeweglich abstützt, braucht der Ausleger 10 nicht unbedingt mit einem eigenen Hubwerk 19 ausgerüstet zu werden. Es besteht jedoch ohne weiteres die Möglichkeit, auch dem AuslegerlO ein Hubwerk zuzuordnen, so daß der untere Ausleger 10' von dem Gewicht des oberen Auslegers 10 entlastet werden kann. Andererseits kann der Ausleger 10 aber auch mit einem Hilfshubwerk ausgerüstet werden, welches die Aufgabe hat, den oberen Ausleger 10 in der voll abgesenkten Stellung von dem untenliegenden AuslegerlO' abzuheben, so daß der untere Ausleger 10' hochgeschwenkt werden kann. Anschließend kann dann der Ausleger 10 wieder abgesenkt werden, um den an der Haldensohle noch verbliebenen Schüttgutkeil 20 auszuspeichern.
  • Wie beschrieben, ist die Kupplung der beiden Ausleger 10 und 10' über die Arme 17 und die Rollenführung 16 derart eingerichtet, daß die Schwenkbewegung der beiden Ausleger durch diese Kupplung nicht behindert wird, andererseits jedoch die Spitze 15' des unteren Auslegers 10' in einem geringen, im wesentlichen konstanten Abstand von der Unterseite des oberen Auslegers 10 gehalten wird, wobei sich die Ausleger über die genannten Kupplungsorgane aneinander abstützen und führen können. Dabei ist die Kupplung so gestaltet, daß der obere Ausleger 10 von dem unteren Ausleger 10' frei abgehoben werden kann, ohne daß dies durch die Kupplungsorgane behindert wird. Es besteht ohne weiteres die Möglichkeit, die Kupplung in anderer Weise zu bewirken, wobei es sich jedoch empfiehlt, die Kupplung, z. B. mittels herausziehbarer Bolzen od. dgl., leicht lösbar auszubilden, um die Ausleger auch unabhängig voneinander heben und senken zu können.
  • An Stelle der Rollenführung kann auch eine Gleitführung vorgesehen sein. Auch ist es möglich, nur dem oberen Ausleger 10 ein Hubwerk zuzuordnen.
  • In diesem Fall ist der untere Ausleger 10'über geeignete Kupplungsorgane an dem oberen Ausleger 10 hängend und zugleich in den Führungen 16 verschiebbar angeschlossen.
  • Es ist ersichtlich, daß mit den beiden Auslegern 10 und 10' die Halde 2 an beiden Böschungen 12 und 12' gleichzeitig und gleichmäßig abgetragen werden kann, ohne daß sich hierbei überstehende Wächten bilden. Da die Ausleger 10 und 10' in einer gemeinsamen Vertikalebene liegen, können sie bis unmittelbar an die Haldenbegrenzungswände bzw. etwaige Trennwände der Haldenboxen herangefahren werden.
  • Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 sind zwei in einer gemeinsamen Vertikalebene angeordnete Ausleger 25 und 25' vorgesehen, deren Länge ebenfalls so bemessen ist, daß sie sich im abgesenkten Zustand (gestrichelt dargestellt) überdecken. Der untere Ausleger 25' ist erheblich länger als der obere Ausleger 25. Eine Verbindung der Ausleger im Bereich oberhalb der Schwenklager 9 und 9' ist hier nicht vorgesehen. Die beiden Ausleger sind mittels eines eigenen Hubwerks 26 bzw. 26' unabhängig voneinander heb- und senkbar. Außerdem ist bei dieser Ausführungsform nur ein einziges Entspeicherungsband 27 vorgesehen, welches unter der Abwurfstelle des Auslegers 25' in dem Bandkanal6' verlegt ist.
  • Der Ausleger 25' kratzt das Schüttgut bei der Entlangfahrt des Portalkratzers an der Halde 2 von der Böschung 12' auf das Band 27, wobei er nach jeder Vorbeifahrt um die Schnittiefe abgesenkt wird. Der Ausleger 25 fördert in entgegengesetzter Richtung, d. h. er kratzt das Schüttgut an der Böschung 12 in Aufwärtsrichtung, so daß das Schüttgut dem Ausleger 25' zugeführt wird. Die Anordnung des lediglich als Zubringerkratzer für den Ausleger 25' verwendeten Auslegers 25 bietet somit die Möglichkeit, die Halde auf gesamter Breite abzuräumen, ohne daß während des Entspeicherns oberhalb des sich absenkenden Kratzauslegers 25' überhängende Schüttgutwächten stehenbleiben können. Die Arbeitsweise ist im allgemeinen so, daß zunächst nur der Ausleger 25' in Betrieb ist. Sobald dieser Ausleger 25' so weit abgesenkt ist, daß er mit seiner Spitze in bestimmtem Abstand unterhalb des Auslegers 25 liegt, kann der Ausleger 25 in Betrieb genommen werden, der nun im Verlauf des weiteren Entspeicherungsvorgangs das Schüttgut dem Ausleger 25' zuführt.
  • Fig. 3 läßt zwei Ausleger 30 und 30' erkennen, die mit den Auslegern 10 und 10' bzw. 25 und 25' identisch sein können. Der obere Ausleger 30, der in diesem Fall eine geringere Länge hat als der untenliegende Ausleger 30', ist auf seiner Schwenkachse 31 in Fahrtrichtung des Portalkratzers, d. h. in Pfeilrichtung verschiebbar gelagert, so daß er von einer Stellung, in der die beiden Ausleger 30 und 30' in einer gemeinsamen Vertikalebene liegen und sich mehr oder weniger weit überdecken, in eine Stellung 30" verschoben werden kann, in der er seitlich neben dem Ausleger 30' liegt. In dieser Stellung kann die unter dem oberen Ausleger 30 an der Haldensohle noch verbleibende Schüttgutschicht (Schicht20 gemäß F i g. 1) von dem=Ausleger 30 abgetragen werden. Um= diese Verschiebebewegung in beiden Richzungen zu ermöglichen, hat die Gelenkachse 31 eine Länge, die größer ist als die doppelte Breite des Auslegers 30 an der Gelenkstelle. Die Verschiebung kann mit Hilfe geeigneter Einrichtungen, z. B. druckmittelbetriebener Zylinder od. dgl., bewirkt werden.
  • Es versteht sich, daß auch bei der Ausführungsform gemäß F i g. 1 nur ein einziges Entspeicherungsband 7 bzw. 7' vorgesehen werden kann. In diesem Fall fördert der eine der beiden Ausleger als Zubringerkratzer das Schüttgut auf der Böschung nach oben, so daß es von dem anderen Ausleger, dessen Schwenklager über dem Entspeicherungsband liegt, erfaßt und ausgespeichert werden kann.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Entspeicherungskratzer mit einem die Halde überspannenden, an der Halde entlangfahrbaren Portal, an welchem im Bereich der beiden Portalfußpunkte mindestens je ein Kratzausleger in lotrechter Ebene um eine gegenüber dem Portal feststehende Gelenkachse verschwenkbar angelenkt ist, wobei die Summe der Längen der beiden Kratzausleger größer ist als der Abstand ihrer Gelenke, dadurch gekennzeichnet, daß die an den beiden Portalfußpunkten verschwenkbar angeordneten Kratzausleger 10', 25, 25', 30, 30') in einer gemeinsamen Vertikalebene verschwenkbar sind und sich zumindest im abgesenkten Zustand an ihren freien Enden überdecken.
  2. 2. Entspeicherungskratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden in der gemeinsamen Vertikalebene liegenden Kratzausleger (10, 10') mit seinem freien Ende (15') an dem anderen Kratzausleger in dessen Längsrichtung winkelbeweglich geführt ist.
  3. 3. Entspeicherungskratzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur der eine der beiden Kratzausleger (10, 10') eine Hubvorrichtung (19) aufweist und daß der andere Kratzausleger über die Führung von dem erstgenannten Kratzausleger so getragen wird, daß er dessen Schwenkbewegung folgt.
  4. 4. Entspeicherungskratzer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kratzausleger (10') an seiner Spitze (15'), vorzugsweise an Armen (17) od. dgl., Gleitorgane, wie Kufen od. dgl., oder Rollen (18) trägt, die in Gleit- bzw. Rollenführungen (16) des anderen Kratzauslegers (10) geführt sind.
  5. 5. Entspeicherungskratzer nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der beiden Kratzausleger (10, 10') an der Gleit- bzw. Rollenführung (16), vorzugsweise durch Anheben des einen der beiden Kratzausleger, leicht lösbar ist.
  6. 6. Entspeicherungskratzer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kratzausleger (10, 10', 25, 25', 30, 30') in gleicher Richtung fördern, wobei der eine Kratzausleger das Schüttgut dem anderen Kratzausleger zuführt, und daß nur auf der einen Seite der Halde an deren Haldenfuß ein von den Kratzauslegern beschicktes Entspeicherungsband (27) vorgesehen ist.
  7. 7. Entspeicherungskratzer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzausleger jeweils zu ihrem im Bereich des Haldenfußes liegenden Schwenklager(9,9') hinfördern, wobei auf jeder Seite der Halde (2) am Haldenfuß jeweils ein Entspeicherungsband (7, 7') angeordnet ist.
  8. 8. Entspeicherungskratzer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der im abgesenkten Zustand obenliegende Kratzausleger (30) in seinem Gelenk (31), in dem er am Portal (1) gelagert ist, so weit querverschiebbar ist, daß er in Bodennähe neben dem unteren Kratzausleger (30') arbeiten kann.
DESCH41962A 1968-02-12 1968-02-12 Entspeicherungskratzer Pending DE1284899B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH41962A DE1284899B (de) 1968-02-12 1968-02-12 Entspeicherungskratzer
GB2550368A GB1156869A (en) 1968-02-12 1968-05-28 Improvements in or relating to Dump Scrapers.

Applications Claiming Priority (1)

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DESCH41962A DE1284899B (de) 1968-02-12 1968-02-12 Entspeicherungskratzer

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Publication Number Publication Date
DE1284899B true DE1284899B (de) 1968-12-05

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DESCH41962A Pending DE1284899B (de) 1968-02-12 1968-02-12 Entspeicherungskratzer

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GB (1) GB1156869A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3658169A (en) * 1970-06-01 1972-04-25 Schade Maschf Gustav Scraper to recover bulk material from storage
DE2342952A1 (de) * 1973-08-25 1975-03-06 Buehler Miag Gmbh Vorrichtung zum entspeichern von laengserstreckten schuettguthalden mittels eines hilfskratzers und eines mit und neben diesem gelenkig verbundenen hauptkratzers

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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GB1156869A (en) 1969-07-02

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