DE1967014C3 - Vorrichtung für Kopierzwecke mit automatischer Scharfeinstellung bei Veränderung des Reproduktionsmaßstabes - Google Patents
Vorrichtung für Kopierzwecke mit automatischer Scharfeinstellung bei Veränderung des ReproduktionsmaßstabesInfo
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Description
innerhalb der Maßstab Verstellsteuerung auch zwischen
dem Betätiger der Maßstabverstellsteuerung einerseits und den Verbindungselementen andererseits erfolgen.
Wesentlich ist, daß auf diese Weise über die leicht zu
betätigende Transmission durch die selbsttätige Kupplung jeweils für optimale mechanische Verhältnisse
gesorgt wird. Das ist nunmehr in einem sehr großen Verstellbereich der beiden beweglichen Träger möglich.
Die Verstellung über eine Transmission, vorzugsweise
über auf Kettenrädern laufende Ketten, stellt überdies die leichte Betätigung und Bedienbarkeit sicher.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung der Erfindung anhand der Zeichnung, auf die bezüglich ailer nich* näher erläuterten Einzelheiten
ausdrücklich venv ic sen wird. Es zeigt
F i g. 1 schematisch einen Carpentier-Winkel im Fall
einer gradlinigen optischen Achse,
F i g. 2 eine F i g. 1 ähnliche Ansicht für eine geknickte optische Achse mit einem starren Schwenkhebel,
F i g. 3 eine schematische Ansicht einer Au^führungsform,
F i g. 4 und 5 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit mehreren Objektiven und mit mehreren verschiedenen
Objektiven entsprechenden Anlenkpunkten des Schwenkhebels,
F i g. 6 perspektivisch eine Ansicht einer die Vorrichtungen der Fig.3, 4 und 5 in sich vereinigenden
Vorrichtung,
F i g. 7 und 8 zwei Ausführungsformen der Betätigung über ein Stellrad und
Fig. 1 zeigt einen Carpentier-Winkelhebel Efür eine
geradlinige optische Achse. Man erkennt die Modellebene Mund die Bildebene /. Der Winkelhebel fwird zu
einem geradlinigen starren Schwenkhebel L (Fig.2),
wenn die Ebenen M und / zueinander senkrecht angeordnet sind.
Die optischen Bedingungen sind befriedigt, wenn die Brennweite / des verwendeten Objektivs eine Konstruktion festlegt, deren Hebel die geradlinige oder die «o
geknickte optische Achse so schneiden, daß das Produkt der in den Figuren angegebenen Strecken d und d'
gleich dem Quadrat der Brennweite ist (d χ d' = f2).
F i g. 3 zeigt als Beispiel einen einfachen Antriebsmechanismus für den Modellträger 12 und den Bildträger «
13 einer vertikal angeordneten Vorrichtung für das Herstellen fotografischer Reproduktionen mit einem
einzigen Objektiv 10 und einem Spiegel 11. Die Einstellung ist automatisch durch einen starren
Schwenkhebel L von der auf F i g. 2 gezeigten Bauart sichergestellt.
Das auf F i g. 3 gezeigte Gerät weist einen beweglichen Modellträger 12 und einen beweglichen Bildträger
13 auf, die durch Schwenkhebel L miteinander verbunden sind. Dieser sorgt unabhängig vom Reproduktionsmaßstab selbsttätig für die Scharfeinstellung.
Überdies ist eine von Hand betätigbare Maßstabverstellung mit Stellhebel 23 vorgesehen.
Die Maßstabverstellung besteht aus einer Transmission 19, die sowohl längs der Bahn des Modellträgers 12,
als auch längs der Bahn des Bildträgers 13 geführt ist. An die Transmission 19 ist der Modellträger 12 über ein
erstes kuppelndes Verbindungselement 24 und der Bildträger 13 über ein zweites kuppelndes Verbindungselement 25 angeschlossen. Der Stellhebel 23 dient der «>5
Verschiebung der Transmission 19 entlang ihrer Führungsbahnen. Mit den als Klinken ausgebildeten
Verbindungselementen 24,25 kuppelbare Zapfen 26 und
27 sind an der Transmission 19 vorgesehen und den
Verbindungselementen 24 und 25 derart zugeordnet, daß bei Betätigung des Stellhebels 23 in der einen oder
anderen Richtung des Doppelpfeils derjenige der beiden Träger !2,13 über die an ihns angelenkte Klinke
und dem zugehörigen Zapfen von der Transmission 19 mitgenommen wird, der mechanisch in Hinblick auf die
Lage des Schwenkhebels 11 günstiger liegt Der nicht
von der Transmission 19 mitgenommene andere Träger wird von dem von der Transmission 19 mitgenommenen
Träger über den Schwenkhebel L zwangsläufig unter Beibehaltung der Scharfeinstellung mitgeführt
Die Vorrichtung soll nun ins Einzelne gehend beschrieben werdea Die zur Aufnahme der Vorlage
dienende Modellebene M des Modellträgers 12 und die
zur Aufnahme der lichtempfindlichen Schicht dienende Bildebene / des Bildträgers 13 sind senkrecht zu einer
geknickten optischen Achse XOX' angeordnet, deren beiden Halbachsen OX und OX' sich in einem Punkt O
treffen, der auf dem Spiegel 11 liegt Dieser ist seinerseits in der Nähe des Objektivs 10 angeordnet.
Die Ebenen Aiund /sind, wie der F i g. 3 im Einzelnen zu
entnehmen, jeweils durch die als Schlitten ausgebildeten Träger 12, 13 getragen. Diese Schlitten sind derart
montiert, daß sie längs von Gleitbahnen 14, 15 gleiten,
die parallel zur Halbachse OX bzw. OX' der geknickten optischen Achse XOX' liegt Der starre Schwenkhebel
11 ist um einen festen Anlenkpunkt 16 schwenkbar, der
auf der Winkelhalbierenden B des von der optischen Achse XOX' gebildeten Winkels an einer Stelle liegt,
durch die die oben anhand von F i g. 2 erläuterten Bedingungen für die Lage der Ebenen M und / in
Abhängigkeit vom jeweils verwendeten Objektiv 10 erfüllt sind.
Der Schwenkhebel 11 verbindet die Ebenen M und /
untereinander, und zwar mit Hilfe von Gleitzapfen 17 und 18, die von den als Schlitten ausgebildeten Trägern
12 bzw. 13 gehalten sind.
Die Transmission 19 besteht beispielsweise aus einer Kette, die über Kettenräder 20, 21 und 22 läuft Der
Stellhebel 23 dient dazu, das Kettenrad 20 um seine Achse zu drehen, um die Kette so in für den
gewünschten Maßstab richtige Stelle zu ziehen. Die Transmission ist alternativ entweder mit dem einen oder
mit dem anderen der beiden Träger 12, 13 verbunden und demnach mit dem Schwenkhebel L auf der einen
bzw. der anderen Seite von dessen Anlenkpunkt 16. Die Verbindung des jeweiligen der Träger 12 bzw. 13 mit
der Transmission 19 geschieht wie gezeigt durch die als Klinken ausgeführten Verbindungselemente 24 und 25,
die an den Trägern 12 und 13 angelenkt sind, und durch mit den Klinken kuppelbare Zapfen, die fest mit der als
Transmission 19 dienenden Kette verbunden und von dieser getragen sind.
Die wahlweise Kupplung der als Klinken ausgebildeten Verbindungselemente 24, 25 mit den von der
Transmission getragenen Zapfen 26, 27 wird durch Rampen 28, 29 gesteuert Beim Vorbeilaufen r.n diesen
Rampen 28, 29 wird deren Oberfläche durch eine an einem Arm der Klinke ausgebildete Rolle abgetastet.
Hierdurch wird jeweils die Klinke mit dem ihr zugeordneten Zapfen gekuppelt. Die Lage der Rampen
erfolgt derart, daß jeweils beim Auflaufen der Rolle an einer Klinke auf die Rampe gerade die Rolle der
anderen Klinke von der ihr zugeordneten Rampe abfällt. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß jeweils nur
einer der Träger 12, 13 über sein Verbindungselement 24, 25 an die Transmission 19 angekuppelt ist.
Außerhalb des Rampenbereichs werden die Klinken jeweils durch Schwerkraft (F i g. 3) oder durch eine
Feder außer Eingriff mit dem zugehörigen Zapfen an der Transmission 19 gehalten.
Unter diesen Bedingungen spielt sich die abwechselnde Bewegung der Ebenen / und M bzw. der Träger 12
und 13, die für das Festlegen des Reproduktionsmaßstabes durch den allgemeinen Aufbau des Gerätes
festgelegt ist, unter besten mechanischen Bedingungen ab, ohne daß den Verschiebungen der Teile relativ zum
Objektiv 10 und damit den Maßstabsveränderungen Beschränkungen auferlegt sind.
Nimmt die Vorrichtung beispielsweise die in F i g. 3 gezeigte Stellung ein, in der der Schwenkhebel L gegen
die Horizontale um einen Winkel geneigt ist, der 45° übersteigt, so wird bei Betätigung der als Transmission
19 dienenden Kette zum Vergrößern des Maßstabs, beispielsweise im Sinne des in Uhrzeigerrichtung
weisenden Pfeiles von F i g. 3, deren Zapfen 26 mit der als Verbindungselement 24 wirkenden Klinke in Eingriff
gebracht, während der Zapfen 27 außer Eingriff vom klinkenförmigen Verbindungselement 25 ist. Unter
diesen Umständen wird der in Anlenkpunkt 16 drehbar gehalterte Schwenkhebel L von der Bewegung des
Gleitzapfens 17 an seinem einen Ende mitgenommen und führt seinerseits den Bildträger 13 an seinem
anderen Ende über den Gleitzapfen 18 mit.
Man stellt fest, daß der spitze Winkel zwischen Schwenkhebel L und Kette beim Gleitzapfen 17 zu
diesem Zeitpunkt kleiner ist als 45°, während der Winkel beim Gleitzapfen 18 45° übersteigt.
Für die gute Funktion spielt es eine geringe Rolle, wenn der Winkel beim Gleitzapfen 17 sehr spitz ist.
Andererseits ist es wichtig, daß der Winkel am Gleitzapfen 18 groß ist und 45° möglichst übersteigt,
wie das bei F i g. 3 der Fall ist.
Diese Verhältnisse bleiben aufrecht, bis bei der Mittellage des Schwenkhebels L von 45° die Verriegelungs-
und Entriegelungsverhältnisse zwischen den Teilen 26,24 und 27,25 umgekehrt werden. Ist dann der
Schwenkhebel L gegen die Horizontale um einen 45° unterschreitenden Winkel geneigt, so werden die
treibenden und mitgeführten Teile ausgetauscht und man erhält am Gleitzapfen 17 die gleichen gutem
Mitnahmebedingungen bzw. Nachführeigenschaften, die man am Gleitzapfen 18 während des ersten Teils der
Bewegung hatte.
Im Rahmen dieses Grundgedankens ist es auch möglich, Reproduktionsgeräte mit mechanischer automatischer
Scharfeinstellung herzustellen, die die gleichen Vorrichtungen für mehrere Objektive verschiedener
Brennweite verwenden
F i g. 4 zeigt ein zur F i g. 2 ähnliches Schema, bei dem nun mehrere Anlenkpunkte 16i, I62, I63... für den
Schwenkhebel L vorgesehen sind, deren orthogonale Abstände von dei geknickten optischen Achse den
Brennweiten verschiedener Objektive entsprechen.
Die Anlenkpunkte I61, I62, I63... haben von der
optischen Achse Abstände /i, & f3... und legen
Stellungen der Bild- und der Modellebene (I1 und Mx, I1
und M2,I3 und M3...) relativ zum Objektiv fest, die die
optische Gleichung unter den gleichen Bedingungen befriedigen, wie in der schematischen Darstellung von
Fig. 2.
Bei einem derartigen Gerät mit mehreren Brennweiten ist also zusätzlich zu den Fig.3 entnehmenden
Einzelheiten eine Möglichkeit erforderlich, den Anlenkpunkt 16, um den der Schwenkhebel L dreht in eine
Richtung zu verstellen, die mit der Winkelhalbierenden ß des Winkels XOX' zusammenfällt, der von der
geknickten optischen Achse gebildet wird.
Eine einfache mechanische Ausführungsform dafür
Eine einfache mechanische Ausführungsform dafür
■j weist eine Gleitführung 30 auf für die Verschiebung des
Anlenkpunktes 16. Dabei sind für einen beweglichen Anlenkzapfenträger vorbestimmte Raststellungen bei
den Anlenkpunkten I61,162,163... vorgesehen (F i g. 5).
Diese Vorrichtung wird durch entsprechende Anord-
1« nung der Rampen 28,, 282,283... und 29), 292,293... und
der Gleitzapfen 17|, 172, 173... und 18,, I82, 183... an
den beweglichen Trägern ergänzt.
Fig.6 zeigt eine Vorrichtung, bei der Einzelheiten
der F i g. 2 und der F i g. 4 miteinander kombiniert sind.
Ein Gehäuse weist eine vertikale Seitenwand 32 und eine vertikale Vorderwand 33 auf, die aufeinander
senkrecht stehen. Das Gehäuse ruht auf dem Boden über einem Sockel 34. Die Seitenwand 32 umfaßt einen
automatischen Verbindungsmechanismus mit dem Schwenkhebel L, der um einen der Anlenkpunkte I61,
I62, 16, schwenkbar ist, die den Brennweiten von Objektiven 10i, IO2, IO3 entsprechen. Diese Objektive
können nach Belieben in wirksame Stellung gebracht werden. Sie sind auf der Vorderwand 33 in der Nähe
2") eines Prismas oder eines Spiegels 11 angeordnet.
Punkte 35 und 36, über die der Schwenkhebel L mit der Modellebene Mund der Bildebene /verbunden ist,
sind auf zwei Endlosketten 37 und 38 angeordnet. Betätigungsritzel 39 und 40 (vgl. Fig.7 und 8) der
beiden Kreise sitzen auf einer gemeinsamen Achse 41. Ein Stellrad 42 erlaubt ein gleichzeitiges Verschieben
von Modellebene Mund Bildebene /bzw. ihren Trägern über eine Mechanik 43, die die Träger in gleichem Sinn
mit ungleicher Geschwindigkeit mitführt, und zwar in
3ϊ Abhängigkeit von den Winkelstellungen des Schwenkhebels
L unter Aufrechterhaltung der automatischen Scharfeinstellung.
F i g. 7 zeigt ein Beispiel einer Mitnahme-Mechanik 43 mehr im Einzelnen. Die Achse 41 ist fest mit dem
■to Stellrad 42 verbunden. Sie dreht sich in Lagern 44 und 45
des festen Gehäuses. Die Betätigungsritzel 39 und 40 sind lose auf der Achse 41 aufgesetzt. Das Betätigungsritzel 39 wirkt in Axialanschlag mit dem Lager 44
zusammen. Das Betätigungsritzel 40 ist der axial wirkenden elastischen Kraft einer tarierten Feder 46
unterworfen, die es gegen das am Lager 44 abgestützte Betätigungsritzel 39 drückt
Zwischen den Betätigungsritzeln 39 und 40 ist ein Ring 47 angeordnet der translatorisch frei verschieben
lieh, jedoch mit der Achse 41 drehschlüssig verbunden
ist Aus Material, das einen hohen Reibungskoeffizienten aufweist sind Reibscheiben 48 und 49 hergestellt die
zwischen das Betätigungsritzel 39 bzw. das Betätigungsritzel 40 und den Ring 47 eingelegt sind.
Dreht man das Stellrad 42 zum Verändern des Maßstabs, so werden die Betätigungsritzel 39 und 40
durch die Reibscheiben 48 und 49 mitgenommen, deren Wirksamkeit durch den Druck gesteuert ist der auf ihre
Endflächen durch die elastische Einwirkung der Feder
feo 46 ausgeübt wird.
Unter diesen Bedingungen und unter der Wirkung des Schwenkhebels L können das Betätigungsritzel 39 und
das Betätigungsritzel 40 in gleichem Sinn und mit verschiedenen Winkelgeschwindigkeiten drehen, wobei
je nach der Neigung des Schwenkhebels L die Bewegung des einen oder des anderen Obergewicht hat
Die Mitnahme erfolgt dabei von einem der Endanschläge der Bahn bis zum anderen unter besten Bedingungen
für den mechanischen Wirkungsgrad.
Hat das Stellrad 42 eine Stellung erreicht, in der sich der gewünschte Maßstab ergibt, so wird das ganze
vorteilhafterweise verriegelt. Diese Verriegelung wird beispielsweise mit Hilfe eines Sperrhebels 50 erzielt, der
sich auf einem Gewinde 51 der Achse 41 verschraubt und so auf diese eine Zugkraft auszuüben erlaubt, die
eine Verriegelung ergibt.
Die Reibscheiben 48 und 49 können durch verzahnte Köpfe oder elektromagnetische Kupplungen ersetzt
werden. Auch die Verwendung hydraulischer Kupplungen usw. ist möglich. Es ist lediglich erforderlich, daß
ihre Wirksamkeit durch die Stellung des Schwenkhebels L derart steuerbar ist, daß sich die Rollen der
Betätigungsritzel 39 und 40 beim Durchlauf durch die dem Maßstab 1 :1 entsprechende Stellung vertauschen.
F i g. 8 zeigt eine solche elektrische, hydraulische oder andere Steuervorrichtung beispielsweise. Man erkennt
auf dieser Figur wieder die Betätigungsritzel 39 und 40 und das Stellrad 42.
Den Betätigungsritzeln 39 und 40 sind Kupplungen 52 bzw. 53 zugeordnet, die sie mit dem Stellrad 42 fest
verbinden oder diese Verbindung lösen können.
Die Kupplungen 52 und 53 haben ihrerseits Steuerungen 54 bzw. 55, die von einem Organ 56
gesteuert werden, dessen Tätigkeit von der Stellung des Schwenkhebels L abhängt: Liegt der Schwenkhebel L
auf einer Seite der dem Maßstab 1 :1 entsprechenden Stellung, so ist die Kupplung 52 in Eingriff und die
Kupplung 53 außer Eingriff und umgekehrt.
Fig.9 zeigt die Verwendung mehrere Objektive 10|,
IO2..., die hier durch einen drehbaren Objektivrevolver
68 in Form einer Platte erleichtert ist. Die Objektive sind nämlich dabei durch einfaches Drehen der Reihe
nach in Betriebsstellung bringbar. Jedes Objektiv besitzt die gleiche veränderliche Nodaldistanz, die etwa 'Λοο
der Brennweite ist.
Bei einer Vorrichtung mit automatischer Scharfeinstellung ist es erforderlich, eine solche Veränderung
aufgrund der Nodaldistanz in Rechnung zu stellen. Um die erforderliche Korrektur automatisch zu erhalten, ist
bei der Vorrichtung von F i g. 9 eine Versetzung der Stellung des Spiegels ti vorgesehen, die zu einer
leichten Dezentierung der optischen Achse führt, die ohne praktischen Nachteil ist.
Fig.9 zeigt die Montage der Objektive 1O1, IO2...,
die in den Objektivrevolver 68 eingeschraubt sind, der sich um eine Achse 69 dreht, auf der der Spiegel ti
verschieblich angeordnet ist. Auf der Seite des Objektivs sind Vorsprünge 70,71,... vorgesehen, deren
Höhe auf die Nodaldistanz abgestimmt sind. Der Spiegel 11 wird von einer Feder 72 in Richtung auf den
Objektivrevolver beaufschlagt und liegt unter ihrer Wirkung über eine Rolle 73 an dem Vorsprung 70, 71
des jeweils gewählten Objektivs an. Die Drehung des Objektivrevolvers 68 bewirkt so automatisch die
erforderliche Korrektur durch Vorschieben des Spiegels 11, wie in der Figur strichliert bzw. strichpunktiert
angedeutet.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vorrichtung für Kopierzwecke mit automati- tischer Scharfeinstellung ausgerüstet Diese bewirkt,
scher Scharfeinstellung bei Veränderung des Repro- daß bei Maßstabverstellung die eingestellte Bildschärfe
duktionsmaßstabes, mit einem beweglichen Modell- 5 der Abbildung über das oder die Objektive des Gerätes
träger, einem beweglichen Bildträger, und einem aufrecht bleibt
beide verbindenden starren Schwenkhebel zur Hierfür wird üblicherweise der Vorlagehalter oder
Maßstabverstellung über eine Maßstabverstellsteue- Modellträger mit dem die Bildbühne darstellenden
rung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildträger durch einen starren Schwenkhebel verbun-Maßstabverstellsteuerung zusätzlich zu dem starren io den, der im Gerät um einen festen Anlenkpunkt
Schwenkhebel (L) eine Transmission (19) aufweist schwenkbar und fest über eine Gleitlagerung mit
die sowohl längs der Bahn des Modellträgers (12) als Modellträger und Bildträger verbunden ist Die
auch längs der Bahn des Bildträgers (13) geführt ist. Geometrie dieser Mechanik wird in Abhängigkeit von
daß ein die Transmission (19) mit dem Modellträger den Brennweiten der verwendeten Objektive und in
(12) kuppelndes erstes Verbindungselement (24) und I5 Abhängigkeit vom gewünschten Maßstabsbereich für
ein die Transmission (19) mit dem Bildträger (13) die Maßstabverstellung festgelegt
kuppelndes zweites Verbindungselement (25) vorge- Eine bekannte Mechanik dieser Art besteht aus dem
sehen sind, daß je nach dem über die Transmission sogenannten »Carpentier-Winkel«, der den beweglieinznstellenden Maßstab selbsttätig der Träger (z.B. chen Modellträger mit dem beweglichen Bildträger
12) eines der beiden Verbindungselemente (24, 25) 20 verbindet während das Objektiv im Gehäuse ortsfest
an die Maßstabverstellsteuerung angekuppelt, der angeordnet ist Durch Verschwenken des den Carpen-Träger (z. B. 13) des anderen von der Maßstabver- tier-Winkel bildenden Hebels wird die Maßstabverstellstellsteuerung abgekuppelt ist und daß der jeweils steuerung erzielt Je nach der Angriffsrichtung der
abgekuppelte Träger bei Betätigung der Transmis- Hebelarme an den beweglichen Trägern sind aber unter
sion (19) durch einen Betätiger der Maßstabverstell- 25 Umständen erhebliche Kräfte für die Betätigung einer
steuerung (19, 23, 24, 25, L) vom an diese solchen Maßstabverstellsteuerung erforderlich. Überangekuppelten Träger über den Schwenkhebel (L)
dies ist durch die Art der Mechanik der konetruktiv zur
mitgeführt ist. Verfügung stehende Maßstabverstellbereich be-
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekenn- schränkt
zeichnet, daß die Transmission (19) aus einer Kette 30 Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, die bekannte
besteht. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn- einer Maßstabverstellsteuerung zu versehen, die den zur
zeichnet daß der Betätiger der Transmission ein mit Verfügung stehenden Maßstabverstellbereich erheblich
der Kette gekuppelter Stellhebel (23) ist. ausweitet, an ein- und demselben Gerät Vergrößerun-
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch 35 gen und Verkleinerungen zuläßt und überdies im
gekennzeichnet, daß die beiden Verbindungselemen- gesamten ausgeweiteten Maßstabverstellbereich einte (24, 25) an den schlittenartigen Trägern (12, 13) fach und leicht zu betätigen ist. Die Lösung dieser
angelenkte Klinken sind, die mit von der Kette Aufgabe ergibt sich aus dem kennzeichnenden Teil des
mitgeführten Zapfen (26,27) kuppelbar sind. Anspruchs 1. Zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 40 Unteransprüchen angegeben.
zeichnet, daß den Klinken jeweils eine •iängs eines Man erkennt, daß hier zusätzlich zum Schwenkhebel
Abschnittes der Führungsbahn der Träger (12, 13) eine Transmission vorgesehen ist. Diese besteht
angeordnete, den Kupplungseingriff der Klinke mit vorzugsweise aus einer Kette. Mit dieser Transmission
dem Zapfen (26 bzw. 27) erzwingende Rampe (28, wird jeweils nur einer der beweglichen Träger verlagert.
29) zugeordnet ist. A5 Der andere der beiden beweglichen Träger wird bei der
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Bewegung des von der Transmission verlagerten
zeichnet, daß die Transmission (19) aus zwei über Trägers über den Schwenkhebel nachgeführt. Die
einen gemeinsamen Betätiger zur Maßstabverstel- Maßstabverstellversteuerung muß also nicht mehr am
lung betätigbaren Endlosketten (37,38) besteht. Schwenkhebel selbst angreifen und durch dessen
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- 50 Bewegung gleichzeitig beide Träger verlagern. Die
zeichnet, daß die beiden Verbindungselemente als Maßstabverstellsteuerung greift vielmehr über die leicht
Betätigungsritzel (39,40) ausgebildet sind, von denen zu betätigende Transmission unmittelbar an einem der
ständig das eine mit der einen Endloskette (38) beiden Träger an. Nur der andere wird dann vom
gekuppelt ist, die jedoch vom Betätiger der Schwenkhebel in die für die Scharfeinstellung richtige
Transmission wahlweise abkuppelbar sind. 55 Lage gebracht. Die aufzubringenden Kräfte sind
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch dadurch vermindert. Die mechanische Betätigung ist
gekennzeichnet, daß der Betätiger der Transmission einfacher und leichter zu bedienen. Auch hierbei könnte
als Stellrad (42) ausgebildet ist. es aber noch zu mechanischen Problemen kommen,
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wenn der Schwenkhebel eine ungünstige Stellung zu
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Objektive 60 dem zu verstellenden Träger hat. Es wird deshalb so
(10i, 1O2...) vorgesehen sind und der die beiden vorgegangen, daß die Transmission wahlweise den
Träger (12, 13) verbindende Schwenkhebel (L)
einen oder den anderen der beiden Träger betätigt,
entsprechend mehrere Anlenkpunkte (I61, I62...) Hierfür wird selbsttätig jeweils derjenige ausgewählt,
aufweist. der günstigere mechanische Bedingungen erbringt.
65 Deshalb werden zwischen den Trägern und der
Transmission kuppelnde Verbindungselemente an-
Fotografische Reproduktionsgeräte für Kopierzwek- geordnet die selbsttätig mit der Transmission kuppelbar
ke sind häufig mit einer Einrichtung zur Veränderung bzw. von dieser abkuppelbar sind. Die Kupplung kann
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- 1969-07-11 DE DE1935385A patent/DE1935385C3/de not_active Expired
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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