DE1966286A1 - Anzeige- und Einstellschaltung fuer den Zustand logischer Elemente - Google Patents
Anzeige- und Einstellschaltung fuer den Zustand logischer ElementeInfo
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Description
BURROUGHS CORPORATION, eine Gesellschaft nach den Gesetzen |
des Staates Michigan, DETROIT, Staat Michigan (V.St.A.)
Anzeige- und Einstellschaltunq für den Zustand logischer Elemente
Die Erfindung betrifft eine Anzeigeschaltung in einer
Datenverarbeitungsanlage, in der eine Vielzahl binärer
logischer Elemente zu mehreren, jeweils eine vorbestimmte Anzahl der logischen Elemente enthaltenden Wörtern zusammengefaßt sind, wobei jedem logischen Element umkehrbar eindeutig ein binäres Anzeigeelement mit mindestens
einem sinnlich wahrnehmbaren Zustand in der Anzeigeschaltung zugeordnet ist, die Anzeigeelemente zu Wörtern zusammengefaßt sind, die den Wörtern der logischen Elemente entsprechen, wobei ferner ein Zustands-Signalgeber vorgesehen ist, der den binären Zuständen derjenigen
logischen Elemente entsprechende Zuständssignale abgibt, die zu einem bestimmten, wählbaren Wort gehören, und wobei jedes Anzeigeelement eine Glühlampe umfaßt, zu der
ein Triggerelement in Reihe geschaltet ist, und wobei
schließlich der Zustands-Signalgeber sowie ein Adressen-Signalgeber, der das jeweils ausgewählte Wort, dessen In-
Datenverarbeitungsanlage, in der eine Vielzahl binärer
logischer Elemente zu mehreren, jeweils eine vorbestimmte Anzahl der logischen Elemente enthaltenden Wörtern zusammengefaßt sind, wobei jedem logischen Element umkehrbar eindeutig ein binäres Anzeigeelement mit mindestens
einem sinnlich wahrnehmbaren Zustand in der Anzeigeschaltung zugeordnet ist, die Anzeigeelemente zu Wörtern zusammengefaßt sind, die den Wörtern der logischen Elemente entsprechen, wobei ferner ein Zustands-Signalgeber vorgesehen ist, der den binären Zuständen derjenigen
logischen Elemente entsprechende Zuständssignale abgibt, die zu einem bestimmten, wählbaren Wort gehören, und wobei jedes Anzeigeelement eine Glühlampe umfaßt, zu der
ein Triggerelement in Reihe geschaltet ist, und wobei
schließlich der Zustands-Signalgeber sowie ein Adressen-Signalgeber, der das jeweils ausgewählte Wort, dessen In-
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halt angezeigt werden soll, bezeichnet, an jedes Triggerelement angeschlossen sind.
Datenverarbeitungsanlagen zeigen gewöhnlich in ihnen
auftretende Veränderungen mit Hilfe von Ausdruck^Operationen,
wie etwa Speicher-Ablage-Operationen, oder Überwachungsmitteilungen an, die auf einer Schreibmaschine
oder Kathoden-Strahlanzeige erscheinen. Veränderungen in der Anlage werden dadurch aber relativ spät
nach Eintreten dieser Veränderungen angezeigt. Das ist solange angemessen, wie die Anlage zufriedenstellend
arbeitet. Sie ermöglichen es einer Bedienungsperson jedoch nicht, einzelne Veränderungen in logischen Elementen
(z. B. Flip -Flop-Schaltungen) in der Anlage zu bestimmten, die durch die Ausführung einzelner Mikro—
operationen der Anlage bewirkt werden. Folglich ist die von derartigen Anzeigeoperationen gelieferte Information
zu allgemein und ungenügend, um mit hinreichender Genauigkeit Fehlerquellen während der Arbeitsweise
der Anordnung zu bestimmen.
Die eingangs genannte Anzeigeschaltung ist zwar für den schnellen Betrieb in einer Datenverarbeitungsanlage
besonders geeignet; ihre Funktion erschöpft sich jedoch darin, den Zustand der untersuchten logischen Elemente
lediglich anzuzeigen und sieht keine Möglichkeit vor, einzelne unrichtig gesetzte Bitstellen zu korrigieren.
Die Erfindung löst daher die Aufgabe, bei der eingangs definierten Anzeigeschaltung Maßnahmen vorzusehen, die
eine Veränderung einzelner oder mehrerer Bitstellen in dem angezeigten Wort ermöglichen.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt bei der genannten Anzeigeschaltung dadurch, daß mehrere. Datenbitschaltelemente
vorgesehen sind, von denen jedes einem entspre-
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chenden Anzeigeelement zugeordnet ist und nach Betätigung
anzeigt, daß der binäre Zustand des zugehörigen logischen Elementes geändert werden soll; und daß Signalgeber auf
die Betätigung eines Schaltelementes ansprechen und ein Änderungssignal für die Datenbitstellen des zugehörigen
Wortes in der vorgewählten Einheit der Datenverarbeitungsanlage erzeugen. -Danach sind also Datenbit-Schaltelemente
vorgesehen, von denen jedes einem entsprechenden Anzeigeelement zugeordnet ist und nach Betätigung
anzeigt, daß der binäre Zustand des zugehörigen logischen Elementes geändert werden soll; ferner sprechen
die Signalgeber auf die Betätigung eines Schaltelementes an und erzeugen ein Änderungssignal für die
Datenbitsteile des zugehörigen Wortes in der vorgewählten Einheit der Datenverarbeitungsanlage. Zweckmäßigerweise
gibt dann noch ein Zustands-Schaltelement nach Betätigen ein Signal an die vorgewählte Einheit ab, das
den Binärzustand angibt, in den ein zu änderndes logisches Element gesetzt werden soll. Schließlich sind
vorteilhafterweise Wortschaltelemente vorgesehen, die nach ihrer Betätigung die Löschung aller logischen Elemente
in mindestens einem bestimmten Wort anzeigen; hiernach spricht eine Steuerschaltung auf die Betätigung der
Datenbitschaltelemente sowie der Wortschalt-Elemente an und gibt ein Steuersignal an die vorgewählte Einheit der
Datenverarbeitungsanlage ab, wenn eines der zu einem Wortschaltelement gehörenden Wörter ausgetastet v*ird.
Zweckmäßigerweise sind die Datenbitschaltelemente, das Zustands-Schaltelement und die Wortschaltelemente manuell
niederdrückbare Druckschalter.
Die erfindungsgemäße Anzeigeschaltung umfaßt also eine
Vielzahl von Glühlampen, die den Zustand der entsprechenden Flip-Flop-Schaltungen in einer ausgewählten diskreten
Einheit in der Datenverarbeitungsanlage anzeigen. Den Lampen sind Vierschichtschaltdioden zugeordnet, die ihre
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zugehörige Lampe triggern, wenn gleichzeitig Daten- und Wortsignale den Dioden während einer Austast-Operation
zugeführt werden, während der Wortgruppen von Flip-Flop-Schaltungen in Sequenz und automatisch ausgetastet
werden. Den Lampen sind jeweils Druckschalter zugeordnet, so daß das Niederdrücken eines dieser Druckschalter
ein Anhalten der Austastoperation bewirkt, wenn das dem niedergedrückten Schalter entsprechende Wort ausgetastet
wird, und so daß eine Eintast-Operation eingeleitet wird, während der der Zustand des dem Druckknopf zugehörigen
Flip-Flop geändert wird, ^s ist ein zusätzlicher Druckknopf
vorgesehen, der den Zustand anzeigt, in den das bezeichnete Flip-Flop geändert werden soll; ferner sind
noch weitere Druckknopfschalter vorgesehen, die die Eintast-Operation einleiten, während der ganze Wörter
von Flip-Flop-Schaltungen gelöscht werden.
Die erfindungsgemäße Anzeigeschaltung arbeitet in Verbindung
mit Eintast- und Austast-Matrixschaltungen, die
die Anzeigeschaltung an Flip-Flop-Schaltungen in einer vorbestimmten Einheit der Datenverarbeitungsanlage anschließen.
Den Matrixschaltungen zugeordnete Register liefern Adressensignale und Datensignale an die Anzeigeschaltung,
wobei die Adressensignale ein bestimmtes Wort und die Datensignale in dem bezeichneten Wort gespeicherte
Bits anzeigen.
Die Eingabe von Daten in die Flip-Flops wird mit Hilfe von Druckknöpfen auf der Anzeigeeinheit eingeleitet,
die den entsprechenden Lampen zugeordnet sind. Das Niederdrücken eines Druckknopfes bewirkt, daß ein Eingabesignal
einer Steuerschaltung während des Austast-Vorganges zugeführt wird, wenn das dem Druckknopf zugehörige
Wort ausgetastet wird. Dieses Eingabesignal bewirkt seinerseits, daß die Eingabematrix dann die Eingabe-
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BAD ORfGfNAL
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Operation ausführt. Datenpositionsleitungen zeigen die Bitposition des während der Eingabeoperation zu ändernden
Plip-Flops an und der Zustand eines anderen Druckknopfes
zeigt an, ob das zu ändernde Flip-Flop qesetzt oder zurückgesetzt werden soll.
Es sind noch zusätzliche Druckknöpfe vorgesehen, deren Niederdrücken Einqabeoperationen auslösen, die ein bestimmtes
oder mehrere ganze Wörter von Flip-Flop-Schaltungen während der Austastoperation zurücksetzen, wenn
das bzw. die bestimmten Wörter ausgetastet werden. ä
Damit wird deutlich, daß die verbesserte, erfindungsgemäße
Anzeigeschaltung eine automatische Anzeige des Zustandes der Flip-Flop-Schaltungen, insbesondere aus
einer ausgewählten Gruppe von mehreren Flip-Flop-Schaltungsgruppen in einer Datenverarbeitungsanlage liefert.
Dabei ist es von besonderem Vorteil, daß direkte Verbin— ■ düngen zwischen den Anzeigeelementen und jeder Flip-Flop-Schaltung
der Anlage nicht zu bestehen brauchen. Weiterhin sind auch direkte Verbindungen zwischen den manuell
betätigbaren Druckknopfschaltern, die den Zustand der
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Flip-Flop-Schaltungen ändern, und jeder Flip-Flop-Schaltung
nicht erforderlich. Somit erweist sich die erfindungsgemäße Anzeigeschaltung gegenüber den bekannten Anzeigevorrichtungen
besondert wirtschaftlich, und zwar sowohl im Hinblick auf die automatische Anzeige der
Flip-Flop-Zustände als auch in Bezug auf die manuelle
Änderungsmöglichkeit dieser Zustände.
Nachfolgend wird eine beispielhafte, spezielle Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben.' Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild einer Datenverarbeitungsanlage, in der die Erfindung angewandt
werden kann;
Fig. 2 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Anzeigeeinheit und der zugehörigen Hilfsschaltungen;
Fig. 3A und 3B eine detaillierte Schaltung der
Anzeigeeinheit aus den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 das Blockschaltbild der Verarbeitungsschaltung aus Fig. 1;
Fig. 5 bis 9 Zeitdiagramme, aus denen die gegenseitige
Beziehung der verschiedenen auftretenden Signale hervorgeht; und
Fig. 10 und 11 erfindungsgemäße Weiterbildungen der Anzeigeeinheit.
Fig. 1 zeigt in Übersicht ein Blockdiagramm, einer Datenverarbeitungsanlage,
in der die vorliegende Erfindung angewandt werden kann. Die Verarbeitungsschaltung 10
entspricht im großen und ganzen der Verarbeitungsschaltung aus der vorerwähnten USA-Patentanmeldung. Sie umfaßt
eine Ausgabematrix 11, eine Eingabematrix 12, ein Adressenregiater 13» ein Datenregister 14-, eine Steuer-
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schaltung 15 und eine Schaltvorrichtung 16. Die Schaltvorrichtung
16 schließt auf bekannte Weise die Eingabe- und Ausgabematrix 11 und 12 an irgendeine ausgewählte
Einheit aus einer Reihe von gegeneinander abgegrenzten Einheiten, wie etwa ein Rechner 17, ein Rechner 18,
ein Multiplexor (Datenübertragungs-Steuereinheit) 19 oder eine periphere Steuereinheit 20, die in dem Gesamtaufbau
einer Datenverarbeitungsanlage enthalten sind. Jede dieser Einheiten 17 bis 20 ist über die Leitungen
21 mit der Schaltvorrichtung 16 verbunden, um über sie Daten aus ihren Flip-Flop-Schaltungen auf die
Schaltvorrichtung 16 zu übertragen; über die Leitungen 22 werden Daten, über die Leitungen 23 werden Adresseninformationen
aus der Schaltvorrichtung 16 zu den Einheiten übertragen.
Die Ausgabematrix 11 ist mit der Schaltvorrichtung 16 über die Leitungen 24 verbunden, über die Daten zur
Matrix 11 übertragen werden; über die Leitungen 25 werden
Adresseninformationen zur Schaltvorrichtung übertragen. Die Eingabematrix 12 ist mit der Schaltvorrichtung
16 durch die Leitungen 26 verbunden, über die Daten, und durch Leitungen 27 verbunden, über die Adresseninformationen
zur Schaltvorrichtung 16 übertragen werden. ™
Das Adressenregister 13 ist mit den Matrizen 11 und 12 über die Leitungen 28, mit der Steuerschaltung 15 über
die Leitungen 29 und mit der Anzeigeeinheit 30 über die Leitungen 31 verbunden. Das Datenregister 14 ist mit
der Ausgabematrix 11 über die Leitungen 32 und mit der Eingabematrix 12 über die Leitungen 33 verbunden. Die
Steuerschaltung 15 steht mit der Anzeigeeinheit 30 über die Leitungen 34 und 35 in Verbindung, wobei die Leitung
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35 ferner die Anzeigeeinheit 30 mit der logischen Schaltung
36 verbindet. Das Datenregister 14- ist über die
Leitungen 37 an die Anzeigeeinheit 30 und über die Leitungen 38 an die logische Schaltung 36 angeschlossen,
während die logische Schaltung 36 wiederum mit der Anzeigeeinheit 30 über die Leitungen 39 in Verbindung
steht.
Die Ausgabe von Informationssignalen, die dem Zustand der Flip-Flop-Schaltungen in einer ausgewählten Einheit
aus den Einheiten 17 und 20 anzeigen, wird dadurch erreicht, daß die in dem Register 13 gespeicherte Adresseninformation
automatisch vergrößert wird. Wenn der Inhalt des Registers 13 vergrößert wird, liefert die Matrix
11 über die Leitungen 32 an das Datenregister 14·
Signale, die den Zustand der Flip-Flop-Schaltungen in
der ausgewählten Einheit anzeigen. Die Flip-Flop-Schaltungen in jeder der Einheiten 17 bis 20 sind in Wörtern
angeordnet, die aus einer vorbestimmten Anzahl von Flip-Flops bestehen, und jedes derartige Wort entspricht
einem bestimmten Adressenwert, der in dem Register 13
gespeichert ist. Wenn der Inhalt des Register 13 vergrößert wird, werden die Wörter in Sequenz ausgegeben
und dem Datenregister 1A- zugeführt. Die ausgegebenen Wörter gelangen über die Ausgäbeleitungen 37 auf die
Anzeigeeinheit 30, während gleichzeitig die irgendeinem vorgewählten ausgegebenen Wort entsprechende Adresse
in Form von Signalen auf der Adressenleitung 31 zur Anzeigeeinheit 30 gelangen. Wie noch weiter ausgeführt
wird, benutzt die Anzeigeeinheit 30 die auf den Leitungen 31 und 37 stehenden Signale zur Anzeige des Zustandes
der Flip-Flops in der ausgewählten Einheit aus den Einheiten 1? bis 20.
Wie ferner noch im einzelnen auszuführen sein wird, kann
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die'Anzeigeeinheit 30 auf Signale auf den Leitungen
35 und 39 hin, die der Steuerschaltung 15 und der logischen Schaltung 36 zugeführt werden, einen Ausgabevorgang
einleiten» Durch einen derartigen Eingabevorgang kann die Anzeigeeinheit den Zustand bestimmter Flip-Flop-Schaltungen
in der ausgewählten Einheit verändern.
Fig, 2 zeigt das Blockdiagramm der Anzeigeeinheit 30
und der zugehörigen Hilfeschaltungen. Die Anzeigeeinheit
30 umfaßt eine Vielzahl von Druckschaltern 40. Diese Druckschalter 40 sind in Reihen und Spalten angeord- ™
net, wobei jede Spalte einem der Flip-Flop-Wörter aus
der ausgewählten Einheit 17 bis 20 zugeordnet ist. Beispielhaft werde angenommen, daß 64 Spalten vorhanden
sind, und daß jede Spalte acht Druckschalter 40 umfaßt, von denen jeder einem bestimmten Flip-Flop aus dem
acht Flip-Flops des zugehörigen Wortes zugeordnet ist. ' ' Zu jedem Druckschalter 40 gehört eine Glühlampe, die
während des Arbeitsablaufes den Zustand des bestimmten Flip-Flops anzeigt, das dieser Lampe zugeordnet ist.
Weiterhin umfaßt die Anzeigeeinheit 30 einen Bit-Zurückstell-Schalter
41 und Register-Zurücksteil-Schalter 42,
43 und 44. |
Zu Beginn liefert die Wiederholschaltung 45 ein Signal
auf der Leitung 46, das alle Lampen der Anzeigeeinheit
30 abschaltet und damit die Einheit löscht. Das Signal auf der Leitung 46 gelangt ferner zu der Zeitgeber- und
Steuerschaltung 47 und setzt eine Zählschaltung in der Schaltung 47 in Gang, worauf weiter unten noch eingegangen
wird. Ein Signal auf der Leitung 48 aus der Verarbeitungeschaltung 10 zeigt an, daß das nächste
Wort zur Auegabe aus der ausgewählten bestimmten Einheit
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zur Verfügung steht. Auf das Signal auf der Leitung hin liefert die Zeitgeber- und Steuerschaltung 47 ein
Signal auf der Leitung 49 als Anzeige, daß das nächste
auszugebende Wort abgerufen wird. Das Signal auf der Leitung 49 bewirkt, daß das nächste Flip-Flop-Wort
ausgegeben wird. Demzufolge sind die Signale, die den Zustand des ausgegebenen Wortes repräsentieren, auf
den Ausgäbeleitungen 57-1 bis 37-8 vorhanden. Gleichzeitig
erscheinen jene Signale, die die Adresse des ersten ausgegebenen Wortes anzeigen, auf den Adressenleitungen
31-1 bis 31-6. Die Wortauswahlmatrix 50 entschlüsselt die auf den Leitungen 31 stehende Adresseninformation
und liefert auf sie hin ein Signal auf einer der Leitungen 51-1 bis 51-64, Für das erste ausgegebene Wort
liefert die Auswahlmatrix 50 ein Signal auf der Leitung 51-1. Die Speiseschaltung 52 für die Lampen liefert ein'
Signal auf einer der Leitungen 53-1 bis 53-64 als Antwort auf das Signal auf den Leitungen 51. Die Signale
auf den Leitungen 37-1 bis 37-8 setzen den Eingangspuffer 53 in einen Zustand, der dem Zustand des ausgegebenen
Flip-Flop-Wortes entspricht, und liefert dann Signale auf den Leitungen 54-1 bis 54-8, die ebenfalls dem Zustand
des ausgegebenen Wortes entsprechen. Wie noch weiter ausgeführt wird, bewirkt die Kombination der Signale
auf den Leitungen 53 und 54, daß die Lampen in Jener
bestimmten Spalte der Anzeigeeinheit 50 gesetzt werden, die dem .ausgegebenen Wort entspricht, und zwar
werden diese Lampen in Zustände gesetzt, die die Zustände des ausgegebenen Wortes anzeigen.
Die Lampen-Speiseschaltung 52 liefert ein Speisesignal
auf einer bestimmten Leitung aus 53-1 bis 53-64 in einem Zeitpunkt, wenn auf der Leitung 55 aus der Zeitgeber-
und Steuerschaltung 47 ein Signal erscheint.
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Ein Taktsignal auf der Leitung 56 aus dem Taktgeber der gesamten Datenverarbeitungsanlage gelangt zur Zeitgeber-
und Steuerschaltung 4-7. Da jedes Wort aus den Flip-Flops in der ausgewählten Einheit ausgegeben wird,
erscheint zuerst ein Signal auf der Leitung 4-8 und zeigt an, daß das nächste Wort zur Ausgabe zur Verfügung
steht; die Schaltung 4-7 liefert danach ein Signal auf der Leitung 4-9 als Anzeige dafür, daß das nächste Wort
abgerufen wird. Auf das Signal auf der Leitung 4-9 hin wird das nächste Wort aus der ausgewählten Einheit ausgegeben;
danach veranlaßt ein Signal auf der Leitung 55» daß die Lampen in derjenigen Spalte der Anzeigeeinheit
50, die dem ausgelesenen Wort entspricht, in Zustände gesetzt werden, die den Zustand der Flip-Flops
in dem ausgegebenen Wort entsprechen. Der Ausgabevorgang setzt sich in ähnlicher Weise solange fort, bis das
letzte Wort der Flip-Flops ausgegeben ist. Entsprechend der Schaltung nach Fig. 2 ist dieses das 64-. Wort, das
von der ausgewählten Einheit ausgegeben wird.
Die Auswahlmatrix 50 stellt fest, daß das letzte Wort
ausgegeben wird, und liefert daraufhin ein Signal auf der Leitung 57, die eine Verbindung zur Zeitgeber- und
Steuerschaltung 4-7 herstellt. Auf dieses Signal auf der Leitung 57 hin hört die Zeitgeber- und Steuerschaltung
4-7 auf, Signale auf den Leitungen 4-9 und 55 zu erzeugen,
bis ein nachfolgendes Signal wieder auf der Leitung 4-6 aus der Wiederholschaltung erscheint. Am Ende jedes
vollständigen Ausgabevorganges zeigen die Lampen auf der Anzeigeeinheit 30 visuell den Zustand der Flip-Flop-Schaltungen
in dem 64- aus der ausgewählten Einheit ausgegebenen Wörtern ah. Die Wiederholschaltung 4-5 liefert
periodisch Wiederholsignale auf der Leitung 4-6 und der vollständige Ausgabevorgang wird normalerweise
nach jedem Wiederholvorgang vervollständigt. Die Druck-
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knöpfe der Anzeigeeinheit30 gestatten, daß der Zustand
irgendeines Flip-Flops verändert wird. Das zu verändernde Flip-Flop wird durch Niederdrücken eines der
Druckknöpfe 40, der dem ausgewählten Flip-Flop entspricht,
ausgewählt. Wenn der Bit-Zurückstellknopf 41 niedergedrückt wird, dann wird das ausgewählte Flip-Flop
zurückgesetzt, während durch Nicht-Niederdrücken dieses Druckknopfes dieses Flip-Flop gesetzt wird.
Die Leitungen 51-1 his 51-64 stehen sowohl mit der
Speiseschaltung 52 als auch mit der Eingabeschaltung
58 und der Register- Rückstellschaltung 59 in Verbindung. Das Niederdrücken eines der Druckknöpfe 40 bewirkt,
daß ein Signal auf einer der Leitungen 59-1 bis 59-8 erscheint, die der Bit-Stelle innerhalb des Wortes, das
zu dem niedergedrückten Knopf 4-0 gehört, entspricht.
Wenn das zu dem niedergedrückten Knopf 40 gehörende Wort eingegeben wird, liefert die logische Schaltung 58 ein
Signal auf der Leitung 60 als Anzeige dafür, daß ein Eingabevorgang ausgeführt werden soll. Sie liefert weiterhin
Signale auf einer der Leitungen 61-1 bis 61-8 an die Eingabe-Pufferschaltung 62, die wiederum Signale
auf einer der Leitungen 63-1 bis 63-8 abgibt. Die signalführende Leitung aus den Leitungen 63-1 bis 63-8
zeigt die Bitstelle innerhalb des ausgegebenen Flip-Flop-Wortes, deren Zustand geändert werden soll.
Das Niederdrücken des Bit-Zurückstell-Knopfes 41 bewirkt
ein Signal auf der Leitung 64, das zu dem Puffer 62 gelangt und anschließend auf der Leitung 65 erscheint.
Das Signal auf der Leitung 65 zeigt an, daß das zu verändernde Flip-Flop zurückgesetzt werden soll. Der Eingabevorgang
der Signale auf den Leitungen 63 und 65 geschieht
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auf eine noch im einzelnen auszuführende Art} nach diesem Eingabevorgang beginnen die Ausgäbevorgänge von
neuem.
Die Druckschalter 4-2,4-3 und 54- machen es möglich, daß
ganze Wörter aus Flip-Flops während des EingabeVorganges
zurückgesetzt werden können. Durch Niederdrücken eines dieser Schalter tritt auf der zu diesem gehörigen Leitung
aus den Leitungen 66,67 und 68 ein Signal auf, das zur
logischen Register-Zurückstellschaltung 59 gelangt. Ein
Signal auf einer der Leitungen 66,67 und 68 läßt die logische Register-Zurückstellschaltung 59 ein Signal auf
der Leitung 69 immer dann erzeugen, wenn ein den bestimmten niedergedrückten Schalter zugeordnetes Wort behandelt
wird. Die Leitung 69 steht auch mit der logischen Eingabeschaltung 58 in Verbindung, so daß ein Signal auf
dieser Leitung ein von dieser Schaltung erzeugtes Signal · auf der Leitung 60 immer dann hervorruft, wenn ein zurückzusetzendes
Wort in Abhängigkeit vom Niederdrücken eines der Knöpfe 4-2,43 oder 44 behandelt wird. So zeigen
die Signale auf den Leitungen 60 und 69 an, daß das behandelte Wort durch Zurücksetzen des gesamten Wortes
geändert werden soll. Das Verfahren dieser Register-Zurücksetz-Operation
wird ebenfalls noch erläutert.
Fig· 3 gib* einen Teil der Anzeigeeinheit 30 wieder
und erläutert die Art und Weise, in der die Lampen der Anzeigeeinheit 30 zur Darstellung des Zustandes
der zugeordneten Flip-Flop-Schaltungen verwendet werden. In dieser Figur sind die 1.,2., ... 8. Bitstelle des
ersten, 2., 3. ...., 64-. von der Einheit 30 an gezeigten
Wortes dargestellt. Jede Bitstelle enthält eine Lampe
70, eine Vierschicht-Schalt-Diode 71 in Reihe dazu und
ein UND-ΐοΓ 72» das an den Starteranschluß (trigger OR
gate terminal) der Diode 71 angeschlossen ist« Ein Ein-
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gangsanschluß jedes UND-Tores 72 liegt an den Ausgabeleitungen
54-1 bis 5^-8 für Daten, während der andere
Ausgangsanschluß jedes«UND-Tores 72 an eine der Speiseleitungen
53-1 bis 53-64 aus der Speiseschaltung 52
angeschlossen ist. Weiterhin ist jeder Bitstelle ein Druckschalter 40 und ein Tor 73 zugeordnet. Jeder niedergedrückte
Druckschalter gibt ein Signal auf den Eingang seines ihm zugeordneten Tores 73. Die Ausgänge der
Tore 73 liegen an den entsprechenden Eingabeleitungen 61-1 bis 61-8 für Daten. Das Schließen eines der
Schalter 40 läßt weiterhin ein Signal auf den Eingangsanschluß eines der ODER-Tore 74-1 bis 74-64 gelangen.
Die jedem Wort zugeordneten Druckschalter 40 liegen an den Eingahgsanschlussen der entsprechenden ODER-Tore
74-1 bis 74-64. Die Ausgangsanschlüsse der Tore 74-1 bis 74-64 liegen an den entsprechenden Eingängen der
UND-Tore 75-1 bis 75-64. Die Leitungen 51-1 bis 51-64 sind mit dem anderen Eingangsanschluß des entsprechenden
UND-Tores 75-1 bis 75-64 verbunden. Die Leitungen 51-1 bis 51-64 führen Ausgangssignale aus den entsprechenden
UND-Toren 76-1 bis 76-64. Die Eingangsanschlüsse der
UND-Tore 76-1 bis 76-64 werden auf übliche Weise mit den Adressensignalen auf den Leitungen 31-1 bis 31-6
versorgt, wobei die Tore 76 als eine Art Auswahlmatrix verwendet werden, die die Adressen auf den Leitungen
31 entschlüsselt und ein Signal auf derjenigen der Leitungen 51-1 tis 51-64 auftreten läßt, die dem durch
die Signalkombination auf der Leitung 31 identifizierten
Wort von Flip-Flop-Schaltungen aus der" ausgewählten Einheit entspricht.
Während des erfindungsgemäßen Arbeitsablaufes erscheint auf der Leitung 46 ein Wiederholungssignal aus der
Wiederholungsschaltung 45 und löscht die Anzeigeeinheit
ORlGlNAt INSPECTED
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durch Abschalten der Lampen 70, die vorher eingeschaltet waren. Diese Löschung gelingt, indem die Leitung 46 an
Massepotential gelegt wird. Jede der Lampen 70 verbleibt daraufhin in ihrem ausgeschalteten Zustand, bis die
einer bestimmten Lampe 70 zugeordnete Vierschicht-Schaltdiode 71 getriggert wird. Das Signal auf der Leitung
46 setzt weiterhin die Zeitgeber- und Steuerschaltung
47 in Gang. So gibt nach einem Wiederholungssignal die Zeitgeber- und Steuerschaltung 47 ein Signal auf die
Leitung 49, wenn die Leitung 48 anzeigt, daß das erste Wort der Flip-Flop-Schaltung zur Ausgabe zur Verfügung
steht. Das Signal auf der Leitung 49 bewirkt, daß die
zugehörige Verarbeitungsschaltung das erste Wort der Flip-Flop-Schaltungen adressiert und ausgibt. Der Zustand
dieser Flip-Flop-Schaltungen <vird durch Signale auf den Ausgabeleitungen 54-1 bis 54-8 für Daten manifestiert,
während die Adresse des ersten ausgegebenen ■ Wortes auf den Leitungen 31-1 bis 31-6 erscheint. Die
UND-Tore 76 entschlüsseln das Signal auf den Leitungen
31 und bei das erste Wort anzeigenden Signalen wird das Tor 76-1 ein Signal auf die Leitung 51-1 geben. Unter
dem steuernden Einfluß der Taktsignale auf der Leitung
56 wird daraufhin die Zeitgeber- und Steuerschaltung
47 ein Signal auf die Leitung 55 schicken, das es "
der Lampenspexseschaltung 52 ermöglicht, jene Dioden
71 in dem ersten Wort zu triggern, die ihrerseits jenen
Flip-Flop-Schaltungen in der ausgewählten Einheit zugeordnet sind, die in gesetztem Zustand stehen. Ein zusätzliches
Steuersignal auf der Leitung 77 kann in Verbindung mit dem UND-Tor 78 dazu benutzt werden, die Speiseschaltung
52 die ausgewählten Dioden nur dann setzen zu lassen, wenn ein Signal auf der Leitung 77 steht.
Die ausgewählten Lampen 70 aus dem ersten ausgegebenen Wort werden eingeschaltet aufgrund der gleichzeitigen
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Anwesenheit von Signalen auf den Leitungen 53-1 und auf einer bestimmten Ausgabeleitung 54-1 bis 54-8 für
Daten. Wenn z.B. ein Signal auf der Leitung 53-1 und eines auf der Leitung 54—1 steht, dann triggert das
Tor 72 die Schaltdiode 71, die zu der Lampe 70 in der ersten Bitstelle des ersten Wortes gehört, und bewirkt
ein Einschalten dieser Lampe. Die Wiederholungsschaltung 45 legt jetzt einen positiven Spannungspegel an
die Leitung 46 und es entsteht ein Stromfluß durch die ausgewählte Lampe 70. Wenn die nachfolgenden Wörter der
Einheit ausgegeben werden, verbleiben die Lampen 70 des ersten Wortes eingeschaltet, wenn sie eingeschaltet
waren, aufgrund der Trigger-Eigenschaften der Vierschicht-Schaltdioden.
Nachdem das erste Wort ausgelesen worden ist, werden die nachfolgenden Wörter in ähnlicher Weise
ausgegeben und die diesen Wörtern zugeordneten Lampen werden wahlweise eingeschaltet und zeigen damit den Zu- ·
stand der Flip-Flop-Schaltungen in diesen Wörtern an. Nach dem Ausgeben des letzten Wortes erscheint ein
Signal auf der Leitung 57, das die Zeitgeber- und Steuerschaltung 47 an der Abgabe der nachfolgenden Signale
auf den Leitungen 49 und 55 vor dem Empfang des näcchsten Wiederholungssignales auf der Leitung 46 hindert. Nach
dem Ausgeben des letzten Wortes repräsentiert die Anzeigeeinheit den Zustand jedes zugeordneten Flip-Flops
in der ausgewählten Einheit, bis das nächste Wiederholungssignal einen nachfolgenden Ausgabevorgang einleitet.
Eingabevorgänge können durch den Druckschalter 40 eingeleitet werden. Wenn es z.B. erwünscht ist, den Zustand
der Flip-Flop-Schaltung in der Bitstelle Eins des zweiten Wortes zu ändern, dann wird der dieser speziellen
Flip-Flop-Schaltung zugeordnete Druckschalter 40 niedergedrückt. Daraufhin erscheint ein Signal an dem ODER-Tor
74-2, dessen Ausgang den EingangsanSchluß des UND-Tores
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75-2 mit einem Signal bedient. Am Ausgang des UND-Tores
75-2 erscheint jedoch kein Signal bis zur nachfolgenden
Ausgabe des zweiten Wortes. Wenn das zweite Wort wieder ausgegeben wird, dann liefert das Tor 75-2 ein Signal
auf der Eingabesteuerleitung 60. Niederdrücken dieses bestimmten Druckknopfes 4-0 liefert ebenfalls ein Signal
auf der Leitung 61-1 und zeigt an, daß die Flip-Flop-Schaltung in der ersten Bitstelle geändert werden soll.
Die Signale auf den Leitungen 61-1 und auf der Leitung 60 bewirken, daß ein Eingabevorgang in Gang gesetzt
wird, wie er noch nachfolgend erläutert wird, um das Setzen der bezeichneten Flip-Flop-Schaltung zu bewirken.
Wenn jedoch der Druckknopf 4-1 auch niedergedrückt wird, dann zeigt das resultierende Signal auf der Leitung 64-während
des EingabeVorganges an, daß die bezeichnete
Flip-Flop-Schaltung zurückgesetzt werden soll. Das Signal auf der Leitung 60 dient auch dazu, die Zeitgeber- und
Steuerschaltung 4-7 davon abzuhalten, Signale auf einer
der Leitungen 4-9 bzw. 55 zu erzeugen, ehe der Eingabevorgang vervollständigt ist. Nach abgeschlossenem Eingabevorgang
liefert die Zeitgeber- und Steuerschaltung 4-7 wiederum ein Signal auf der Leitung 4-9 und die Sequenz
des Ausgabevorganges wird wieder aufgenommen.
Dur,ch das Niederdrücken der Register-Zurücks te 11- Schalter
4-2 bzw. 4-3 ist es möglich, eines oder mehrere ganze
Wörter von Flip-Flop-Schaltungen während des Eingabevorganges
zurückzusetzen. So ermöglicht beispielsweise das Niederdrücken des Druckknopfes 4-2 das Zurücksetzen
des zweiten und dritten Wortes, während das Niederdrücken des Druckknopfes 4-3 das Zurücksetzen des ersten Wortes
ermöglicht. Das Niederdrücken des Druckknopfes 43 liefert
ein Signal auf einem Eingangsanschluß des UND-Tores 80. Der Ausgangsanschluß des UND-Tores 76-1 liefert ein Signal
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auf den anderen Eingangsanschluß des Tores 80, wenn das erste Wort von den Signalen auf den Leitungen 31-1
bis 31-6 identifiziert worden ist. Wenn dieses erste Wort ausgegeben wurde, liefert das Niederdrücken des
Druckknopfes 4-3 ein Signal auf der Register- Zurücksteil-Leitung 69. Das Signal auf der Leitung 69 liefert über
das Tor 81 ein Signal auf der Eingabe-Steuerleitung 60. Das Signal auf der Leitung 60 wiederum zeigt an, daß
ein Eingabevorgang ausgeführt werden soll, während ein Signal auf der Leitung 69 anzeigt, daß alle Flip-Flops
des ausgegebenen Wortes zurückgesetzt werden sollen. Das Niederdrücken des Druckknopfes 42 bewirkt das gleiche
Zurücksetzen der Flip-Flops, wenn entweder das zweite oder das dritte Wort ausgegeben wird. So bewirkt das
Ausgeben des zweiten Wortes, daß das UND-Tor 82 ein Signal auf der Register-Zurücksetz-Leitung 69 liefert,
während das Ausgeben des dritten Wortes bewirkt, daß das UND-Tor 83 ein Signal auf der Register-Zurücksetz-Leitung
69 erzeugt.
Der normale Löschvorgang bzw. das Abschalten aller Lampen 70 auf periodische Wiederholungssignale aus der
Schaltung 45 hin kann unterbunden und damit die angezeigte Information unbegrenzte Zeit konserviert werden,
indem an die Leitung 77 ein geeigneter Pegel angelegt wird. Die Anwesenheit eines positiven Spannungspegels auf der Leitung 77 kann zur Anzeige dienen, daß
der normale Wiederholungsvorgang durch die Wiederholungsschaltung 45 erwünscht ist. Massepotential auf der
Leitung 77 kann die Wiederholungsschaltung 45 sperren,
so daß Wiederholungssignale auf der Leitung 46 nicht auftreten und eine Löschung der Lampen 70 nicht erfolgt.
Uassepotential an der Leitung 77 kann fernerhin die Zeit-
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geber- und Steuerschaltung 47 daran hindern, zusätzliche Lampen zu setzen, da das UND-Tor 78 aktiviert werden
muß, damit die Speiseschaltung 52 Speisesignale auf
die Leitungen 53-1 bis 53-64· abgeben kann,
Fig. 4 zeigt in Blockform eine Schaltung, mit deren Hilfe die zugeordnete Verarbeitungsschaltung die gewünschten
Eingabe- und Ausgabevorgänge ausführen kann. Auf ein Wiederholungssignal auf der Leitung 46 hin wird das
Adressenregister 13 gelöscht. Die Steuerschaltung 15 liefert ein Signal auf der Leitung 48 zur Anzeige dafür,
daß das nächste Wort zur Verfügung steht, wenn die Ausgabeschaltung
für die Bedienung durch die Anzeigeeinheit 30 verfügbar ist. Die Steuerschaltung 15 kann dazu dienen,
das erfindungsgemäße Verfahren dadurch einzuleiten, und zu ermöglichen, daß sie ein Signal auf der Leitung
48 erzeugt. Auf das Signal auf der Leitung 48 hin wird ein zweites Signal auf der Leitung 49 erzeugt, das das
nächste auszugebende Wort abruft. Auf dieses letztere Signal hin aktiviert die Steuereinheit 15 eine Zählschaltung
83» die das Adressenregister 13 um eins weiterzählt.
Im Ergebnis erscheint auf den Adressenleitungen 31-1 bis 31-6 die Adresse des ersten Wortes aus Plip-Flop-Schaltungen
in der ausgewählten Einheit. Die diese " Adresse anzeigenden Signale gelangen zur Eingabematrix
11 über die Leitungen 28 und auf ein Steuersignal auf Leitung 84 aus der Steuereinheit 15 hin werden die
bezeichneten Daten aus der ausgewählten Einheit auf bekannte Weise ausgegeben und über die Leitung 32 dem
Datenregister 14 zugeführt. Das Datenregister 14 liefert die ausgegebenen Daten auf Ausgangsleitungen 37-1 bis
37-8. Der Ausgabevorgang läuft wie bereits früher be-
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schrieben, mit einem neuen Signal auf der Leitung 4-9
weiter, das das nächste auszugebende Wort aufruft und nach Jedem Ausgabevorgang erzeugt wird. Jedes auf
der Leitung 4-9 vorhandene Signal bewirkt eine Vergrößerung des Inhaltes des Adressenregisters 13 um eins und
das Ausgeben des nachfolgenden Wortes in der ausgewählten
Einheit.
Eingabevorgänge, seien es nun einzelne Biteingaben oder Register-Zurückstelleingaben, werden mit Hilfe der
Steuerschaltung 15» der logischen Schaltung 36 und den
von ihnen erzeugten Signalen bewirkt. Bei einer einzelnen Biteingabe führt die Leitung 60 ein Eingabesteuersignal
zu der Steuerschaltung 15 und der logischen Schaltung
36. Ferner zeigen die Signale auf den Eingabeleitungen 61-1 bis-61-8 die Bitstelle innerhalb des ausgegebenen
Wortes an, deren zugehörige Flip-Flop-Schaltung in ihrem Zustand geändert werden soll. Ferner, wenn
nämlich das Flip-Flop zurückgesetzt statt gesetzt werden soll, wird der logischen Schaltung 36 über die Leitung
64· ein Signal zugeführt. Auf Signale auf den Leitungen 60,61 und 64- hin liefert die logische Schaltung 36
Signale über die Leitungen 38-1 bis 38-8 an das Datenregister 14·, wobei diese Signale das Datenwort anzeigen,
das in die Flip-Flop-Schaltungen der ausgewählten Einheit eingegeben werden soll. Danach führt die Steuerschaltung
15 den Eingabevorgang aus, durch den das Datenwort über die Leitung 33 auf die Eingabematrix 12 und weiter zur
ausgewählten Einheit unter Steuerung eines von der Leitung 85 aus der Steuerschaltung 15 geführten Signals
gegeben wird. Nach dem Eingabevorgang erscheint wiederum
ein Signal auf der Leitung 4-9 und das normale Ausgabeverfahren wird wieder aufgenommen.
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Eingabevorgänge für die Zurücksetzung von Registern werden durch die Steuerschaltung 15 und die logische
Schaltung 36 auf ein Eingabesteuersignal auf Leitung 60 und ein Register-Zurücksetzsignal auf der Leitung 69
besorgt. Diese Signale stehen auf ihren Leitungen, wenn das Adressenregister 13 gerade die Adresse eines Wortes
speichert, dessen Flip-Flops sämtlich zurückgesetzt (gelöscht) werden sollen. Auf die Signale auf den Leitungen
60 und 69 hin liefert die logische Schaltung 36 Signale auf den Leitungen 38-1 bis 38-8, die von einer
Polarität sind, die zur Löschung des Registers 14 geeignet
ist. Ein nachfolgender EingabeVorgang unter der
Steuerung eines von der Leitung 85 aus der Steuerschaltung
15 geführten Signals bewirkt das Löschen aller Flip-Flop-Schaltungen in dem bezeichneten Wort in der
ausgewählten Einheit. Ein nachfolgendes Signal auf der Leitung 49 zum Abruf des nächsten Wortes bewirkt wiederum,' ·
daß die in dem Register 13 gespeicherte Adresse um eine vermehrt wird. Wenn alle von dem bestimmten, niedergedrückten
Register-Zurücksetz-Schalter bezeichneten Wörter zurückgesetzt worden sind, dann nimmt das System den
normalen Ausgabevorgang wieder auf. Wenn jedoch das nachfolgende Wort ebenfalls zurückgesetzt werden soll, dann f
sind wiederum auf den Leitungen 60 und 69 Signale vorhanden und die dieses Wort ausmachenden Flip-Flops in
der ausgewählten Einheit werden wiederum zurückgesetzt. Danach erscheint ein weiteres Signal auf der Leitung 49
zum Abruf des nächsten Wortes und vergrößert die in dem Register 13 gespeicherte Adresse um eins. Die eben beschriebenen
Eingabevorgänge werden solange fortgesetzt, bis.alle von dem bestimmten, niedergedrückten Register-Zurücksetz-Schalter
bezeichneten Wörter zurückgesetzt 3,1 ndt wonach die normale Ausgabe-Sequenz wieder aufgenommen
wird.
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Die Fig. 5 bis 9 zeigen Zeitdiagramme, die die gegenseitigen
Beziehungen der verschiedenen Signale untereinander während der verschiedenen Arbeitsabläufe erläutern.
Dabei zeigt Pig. 5 die Beziehung zwischen einigen Signalen während des normalen Ausgabevorganges. Es sinddie
Taktsignale auf der Leitung 56 dargestellt, die eine
Frequenz von etwa zwei MHz haben mögen. Ferner sind die Wiederholungssignale auf der Leitung 46 gezeigt.
Die Wiederholungssignale mögen beispielsweise eine Dauer von zwanzig IJikr ο Sekunden haben und alle zehntausendstel
Mikrosekunden wiederholt werden. In Fig. 5 sind weiterhin
Signale aus einem Taktzähier wiedergegeben, der vorteilhafterweise
ein Bestandteil der Zeitgeber- und Steuerschaltung 47 ist. Dieser Zähler zählt wiederholt durch
eine achtstufige Zählsequenz, und zwar abhängig von Taktsignalen, die der Schaltung 47 über die Leitung 56 zugeführt
werden. Dann zeigt Fig. 5 die Signale auf der Leitung 4<i) für den Aufruf des nächsten 7/ortes, die auf
die Zeitgeber- und Steuerschaltung 47 gelangen, und die über die Leitung 48 auf die Schaltung 47 gelangenden
Signale zur Anzeige der Verfügbarkeit des nächsten Wortes. Die Abrufsignale des nächsten Wortes laufen normalerweise
synchron mit dem Nullzustand des Zählers und treten nur dann auf, wenn das Signal auf der Leitung 48
die Verfügbarkeit des nächsten Wortes anzeigt. Nach Fig. 5ist das Verfügbarkeitssignal für das nächste Wort normalerweise
vorhanden, endet aber zwei Taktperioden lang beginnend unmittelbar hinter jedem Aufrufsignal für
das nächste Wort. Während des NichtVorhandenseins des
Verfügbarkeitssignale für das nächste Wort i3t der Taktzähler in der Zeitgeber- und Steuerschaltung 47 blockiert.
Der Zahler nimmt jedoch das Zählen wieder auf, sobald
das nächste Verfügbarkeitssignal für das nächste Wort wieder beginnt. Fig. 5 zeigt weiterhin die Signale, die
über die Leitung 55 von der Zeitgeber- und Steuerschaltung.
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47 geliefert werden. Aufgrund dieser Signale triggert
die Speiseschaltung 52 die bezeichneten Schaltdioden jedes Wortes auf der Anzeigeeinheit 3O1 wenn diese Wörter
ausgegeben werden. Nach Fig. 5 koinzidieren die Signale
auf der Leitung 55 normalerweise mit den Stufen 2 bis des Zählers. Man entnimmt weiterhin der Fig. 5 die auf
der Leitung 57 stehenden Signale, wenn das letzte Wort in je'dem Ausgabezyklus erreicht ist. Dieses Signal
koinzidiert mit der Stufe 1 des Zählers, und folgt dem Abrufsignal für das nächste Wort auf der Leitung 49, ^
das das Adressenregister veranlaßte, die Adresse des '
letzten Wortes anzunehmen. Das Signal auf der Leitung 57 blockiert die Zeitgeber- und Steuerschaltung 4-7 und
hindert sie daran, weitere Aufrufsignale für das nächste
Wort auf der Leitung 49 und Signale auf der Leitung 55 zum Triggern bestimmter Schaltdioden zu erzeugen. Im
Ergebnis findet nach dem Auftreten eines Signales auf der Leitung 57 kein Ausgabevorgang mehr statt, bis das
nächste Wiederholungssignal auf der Leitung 46 steht. Man entnimmt der Fig. 5, daß das nächste Wiederholungssignal wiederum die Sequenz der Ausgäbevorgänge einleitet.
Ferner zeigt Fig. 5 Signale, die das Vorhandensein von i Signalen auf den Adressenleitungen 31-1 bis 31-6 anzeigen,
welch letztere die Adressen der letzten zwei Wörter eines Ausgabezyklus und des ersten Wortes eines nachfolgenden
Ausgabezyklus repräsentieren. Das Anzeigesignal des letzten Wortes auf der Leitung 57 ist identisch mit dem
Anzeigesignal des letzten bzw. 64. Wortes des Ausgabezyklus .
Fig. 6 zeigt die gegenseitige zeitliche Beziehung der Signale beim EingabeVorgang, bei dem der Zustand einer
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Flip-Flop-Schaltung geändert wird. In Verbindung mit den
is der Hg. 6 dargestellten Signalen wird angenommen,
daß einsr der' Drucks ehalt er 40 niedergedrückt ist und
damit asseigt9 daß das Eingeben bezüglich des n-ten
ausgegebenen Wertes während des Ausgabesyklus aufgerufen
istc Die Signale in Fig. 6 zeigen zunächst solche Signale
auf ü®m Leitungen 31-^ bis 3"!-6, die als Inhalt des
A&rsseenregisters 13 die Adresse dieses n-ten" Wortes
wie auch der '/orhergehenden zwei Wörter tm-d dar nachfolgenden
E^ei Wörter ausweisen» Weiterhin entnimmt man
der Fig β 6 SSählstuf'Bn des Takt Zählers In der Zeitgelbezvunei
Steuerschaltung iv7, ismer Auf ruf signals für das
aäelijite losrt auf der Leitung 49 und Terfügbarkeiteelg-Haie
für das nächste Wort auf dar Leitung --S3
Schließlich zeigt 3figa 6 das Eingabesteuer-signal auf
der Leitung 60 und daa Bit-Zurückstellslgn&i auf der
Leitung 64, Bisse Signale stehen auf den ant sprechenden
E ©ine Salctpsriode nach .dem Auitrst-es der das
n-te Wort anzeigenden Signals auf des "Leitungen 3Ί-Ί bis 31^e9 Biese Signale sind au* dsn Zjsi'bmsgsa
SO nad 61?- solange Tcrhanden, "bis sins aa\ae Sequens
von Stufen la Taktzäaler 4? beginnt und gleichseitig
ein Signal auf der Leitung 49 für den Aufruf der Ausgab©
dss nächsten Wortes irorhanden ist, Bas mit dem Signal
auf der Leitung 60 koinzidierende Signal auf der Leiimng
64- seigt an, daß bezüglich der bestimmten, angezeigtes
Operation die bezeichnete Flip-Flop-Schaitung zurückgesetzt
werden soll. Wie bereits beschrieben, wird dieser Bit-Zurückstellvorgang durch Niederdrücken des Bit-Zurückstellknopfes
41 bewirkt. Wenn die bezeichnete Flip-Flop-Schaltung
gesetzt statt zurückgesetzt werden soll, dann wird der Knopf 41 nicht niedergedrückt und auf der Leitung
64 erscheint kein Signal.
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Fig. 7 zeigt die gegenseitige Beziehung der Signale während des Eingabevorganges, bei dem ganze Wörter zurückgesetzt
werden. Die Signale aus Fig. 7 beziehen sich Wörter WXn, WXn+1, *..', W1ICn-1, W1Xn, die als
Ergebnis des Niederdrückens eines der Register-Zurückstellschalter zurückgesetzt werden sollen. Fig. 7
zeigt auf den Leitungen 31-1 bis 31-6 vorhandene Signale,
die die zurückzusetzenden Wörter und das unmittelbar vorhergehende und das unmittelbar nachfolgende W©rt bezeichnen.
Nach Fig. 7 steht ein Signal auf &®r Leitung 55» das den Ausgäbevorgang ermöglicht, wenn die Leitungen
31-1 bis 31-6 Signale führen, die das den auräckzusetzenden
Wörtern vorhergehende Wort anzeigen, und wenn ei©
Signale führen, die das den surücksusetsenden Wörtern
nachfolgende Wort anzeigen« Derartige Signale auf der Leitung 55 sind jedoch während der Zeit ausgeschlossen,
in der die Signale auf der Leitung 51 „jedes der Wörter* '
die während einer Eingabeoperation surückgasetst werden
sollen, bezeichnen. Weiterhin zeigt Fig. 7 ein Signal
auf der Leitung 69t das ©in während der Eiagabeoperation
zurückzusetzendes vollständiges Wort bezeichnet. Dieses Signal ist auf der Leitung 69 gleichseitig mit Sigaalen
auf der Leitung 31 vorhanden, die das Wort WXL darstellen,
lind verbleibt auf der Leitung 69, bis die Signale auf
der Leitung 31 das Wort W8X^ ^ bezeichnens wobei es sich
um daa auf das letzte zurückzusetzende Wort·folgende
Wort handelt·
Die Fig. 8 und 9 zeigen Zeitgebersignal©, die die Beziehung
zwischen mehreren Signalen offenbaren, wenn ein Steuersignal auf der Leitung 77 sum "Einfrieren" der
Lampenzustände auf der Anzeigeeinheit 30 benutzt wird.
Fig. 8 bezieht sich auf eia©n positiven gpsasragspsgel
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auf der Leitung 77» der während eines AusgäbeVorganges
durch Massepotential ersetzt wird. Die Anzeigeeinheit wird demzufolge in dem Zustand eingefroren, in dem sie
den Zustand der Flip-Flops zu der Zeit darstellt, wenn Massepotential an die Leitung 77 gelegt wird, da danach
keine Schaltdiode mehr getriggert werden kann und Wiederholungssignale verboten sind. Man sieht also, daß
die Abnahme eines positiven Spannungspegels von der Leitung 77 die Anzeige auf den Zustand einfriert, in
dem sie sich bei der Abnahme des Spannungspegels befand.
Fig. 9 zeigt die Verhältnisse, wenn der positive Spannungspegel an der Leitung 77 nach einem vollständigen
Ausgabevorgang entfernt wird, um die Anzeigeeinheit
einzufrieren und sie vor einem neuen Löschen durch ein nachfolgendes Wiederholungssignal zu bewahren. Indem die
zeitliche Dauer des positiven Spannungspegels an Leitung 77 so begrenzt wird, daß er während eines vollständigen
Ausgabezyklue anstatt eines einzigen derartigen Zyklus vorhanden ist, kann der Inhalt der Anzeigeeinheit so
eingefroren werden, daß sie die während eines einzelnen Ausgabezyklue ausgelesene Information anzeigt, bis ein
positiver Spannungspegel wiederum an die Leitung 77 gelegt wird. Das kann dadurch geschehen, daß beispieleweise
der positive Spannungspegel an Leitung 77 kurz nach dem Auftreten eines Signales auf der Leitung 57
beendet wird, welches anzeigt, daß das letzte Wort während eines einseinen Ausgabevorganges bezüglich dessen
die Einheit eingefroren werden soll, ausgegeben worden ist.
Fig. 10 zeigt eine Alternativanordnung, mit deren Hilfe Signale auf der Eingabesteuerleitung 60 und den Eingabeleitungen
61-1 bis 61-8 für Daten erzeugt werden können. In Figa 10 liegen die Druckschalter 40 an den Kreusungspunkten
einer ersten Gruppe von Leitungen 90-1 bis 90-8
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und einer zweiten Gruppe von Leitungen 91-1 bis Jede der Leitungen 90-1 "bis 90-8 ist mit der entsprechenden
Leitung aus den Leitungen 61=1 Ibis 61-8 für Bai?©n
über eine Gruppe von drei Dioden 92 und eine Unk©hrsciialtung
93 verbunden. Jed© der Leitungen 90-1 bis 9CMS
i.st am entgegengesetzten ikd,e über einen Widerstand 9^-
an eine positive Spannuagsquell© angeschlossene Ein
Widerstand 95 liegt zwischsn Massspotential raid J©d©r
der Leitungen 91-1 bis 91-6*. Die Leitungen 91-1
bis 91-64 und 31-1 bis 31=6 sind mit den Eingaagsansetiiüssen
von UND-Toren 96-1 bis 96-64 auf übliche Weis© -/es?-
bunden, so fiaß Signal© auf den Leitungen 31»1 bis 31-6
ein bestimmte der Tore 96 aktiviert, weiches durea.
die sxiS diesen Leitungen ©x^sclieiaeade Ädr@3g©ainf ©»ation
bestiaiat wird5 alber ©s wird dieses Tor au
ren? wesm des8 mit der sugeliörigen Leitung 91
Drueksclialtez5 ^O niedergedrückt wird. Di©
Schlüsse der- Tore 96 fükrea zu ©iaea OUER-1SoT 9?φ fissssn
Ausgang ait siass? Magasssteuerlsitung 60 verbiiadGia ist.
Während fies lSiagaaeTorgaages liegt eia Signal
hoher Spannung as, dar lisiteaag 60 und aa eines T
Leittmg aus des Xseittasagea 61» Zm allen aaderea
steht an oeder dieser lisitmagen eine relativ aieteig©
Spannung. "
Die Druckschalter 40 iaacl die Signale auf den £eitiMigezs,
31-1 Με 31 ~6 steuern die Potentialwerte auf d-ea Leitungen
60 und 61. Wenn keiner der Druckschalter 40 niedergedrückt
wird, dann tritt an dem Widerstand 94 ein relativ kleiner Spannungsabfall auf, es liegt ferner eine
relativ hohe Spannung an der Umkehrstufe 93 und ein kleiner Spannungswert wird von den Leitungen 61-1 bis
61-8 geführt. In ähnlicher Weise verbleibt jede der Lei-
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tungen 91-1 bis 91-64- im wesentlichen auf Massepotential,
wenn keiner der Druckschalter 40 niedergedrückt wird, und verhindert die Aktivierung irgendeines der Tore
Wenn jedoch ein bestimmter Druckschalter 40 niedergedrückt wird, dann ist eine Verbindung zwischen einer
bestimmten Leitung 90 und einer bestimmten Leitung 91
hergestellt. Wenn so z.B. der Druckschalter 40 in der
ersten Bitstelle des ersten Wortes niedergedrückt wird, dann sind die Leitungen 90-1 und 91-1 verbunden. Dementsprechend
fließt Strom aus der positiven Spannungsquelle über den Widerstand 94· in der Leitung 90-1, durch
die Leitung 91-1 über den Widerstand 95 gegen Masse ab. Wegen des angewachsenen Spannungsabfalles am Widerstand
94- und dem zusätzlichen Spannungsabfall über den Dioden
92 in der Leitung 90-1 stellt sich ein Signal relativ kleiner Spannung am Eingang der Umkehrstufe 93 ein. Dem-,
zufolge erscheint ein Signal relativ hoher Spannung auf der Leitung 61-1. In ähnlicher Weise bewirkt der- Spannungsabfall
über dem Widerstand 95» der an der Leitung
9I-I liegt, ein Signal relativ hoher Spannung auf der
Leitung 91-1 imd an einem Eingangsanschluß des Tores 96-1,
Henn die Leitungen 31-1 bis J1-6 als nächstes Signale
liefern, die das Wort mit der ersten Adresse repräsentieren;,
dann wird das Tor 96-1 aktiviert und ein Signal ■erscheint auf der Eingabesteuerleitung 6C. Die restlichen
Druckschalter 40 können in ähnlicher Wsise sur Erzeugung
von Signalen auf einer bestimmten Leitung aus den Datenleitungen 61 und zur Aktivierung eines bestimmten Tores
96 benutzt werden. Der Vorteil dieser erfindungsgemäßen Weiterbildung entsprechend der Schaltung nach Fig. 10
liegt darin, daß die in dem gezeigten Teil der Anzeigeeinheit benötigten Tore und elektrischen Verbindungen
in ihrer Anzahl erheblich reduziert werden können. In einer bevorzugten Ausführung der Schaltung nach Fig.
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beträgt die Spannung der positiven Spannungsquelle etwa
4,5 Volt, die Widerstände 94- haben je 240 Ohm, die Widerstände
95 haben je 180 Ohm und die Dioden 92 sind so gewählt, daß sie einen gesamten Spannungsabfall
von etwa 1,8 Volt aufweisen.
Fig. 11 schließlich zeigt eine andere erfindungsgemäße
Weiterbildung, die in der Anzeigeeinheit die Auswahl
der Lampen 70 und ihrer zugehörigen Dioden 71 bewirkt. In der Schaltung nach Fig. 11 ist jede der Wortauswahlleitungen
53-1 bis 53-64 mit einer Umkehrschaltung 101 einerseits und der Kathode jeder der .Vierschicht-Schaltdioden
71 andererseits verbunden, die den entsprechenden Wörtern zugeordnet sind. Der Toranschluß jeder Diode 71»
die einer bestimmten Bitstelle zugeordnet ist, ist über eine Diode 102 mit der entsprechenden Ausgabeleitung
54-1 bis 54-8 verbunden. Jede der Lampen 70 liegt zwi- · sehen der Anode der zugehörigen Diode 71 und der positiven
Spannungsquelle. Die Wortauswahltore 76-1 bis 76-64 stehen mit den Eingangsanschlüssen der entsprechenden
Umkehrschaltungen 101 in Verbindung. Die Umkehrschaltungen 101, die den nicht gewählten UND-Toren 76 zugeordnet
sind, liefern eine positive Spannung auf die entsprechenden Wortleitungen 53. Die von den Umkehrschaltungen 101
erzeugte positive Spannung ist jedoch geringer als die an den Lampen 70 liegende positive Spannung. Folglich
wird eine Lampe, die vorher aufgrund des Triggerns ihrer zugehörigen Schaltdiode 71 eingeschaltet war, eingeschaltet
bleiben, obgleich die ihr zugeordnete Wortleitung 53 nachfolgend aufgrund einer der Umkehrschaltungen 101
eine positive Spannung führt. Die Auswahl eines der
UND-Tore 76 bewirkt, daß die ihr zugeordnete Umkehrschaltung 101 eine Spannung von etwa Massepotential auf die
zugeordnete Wortleitung 53 gibt. Eine bestimmte Schaltdiode 71 wird nur dann getriggert, wenn ein positives
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Signal an ihrem Starteranschluß über die zugeordnete Ausgabe leitung 54-1 bis 54-8 und ihre zugeordnete Diode
102 auftritt, und wenn Massepotential an der ihr zugeordneten Wortauewahlleitung 53-1 liegt. Das Arbeitsverfahren
der in Fig. 11 dargestellten Schaltung ist ähnlich derjenigen, die in Verbindung nit der Schaltung nach
Pig. 3 beschrieben wurde. Me Ausführung der Schaltung
nach Fig. 11 erlaubt die Elimination jedes der Tore 72
aus Fig. 3.
Verschiedene bereits allgemein bekannte Arten von Schaltungen wurden in Blockform dargestellt. Die tatsächliche
Ausführung von Schaltungen, die die dargestellten Funktionen ausführen können, können vom Fachmann
leicht entworfen werden. Da die beschriebene Ausführungsform der Erfindung als beispielhaft angesehen werden muß,
sind verschiedene Änderungen an den dargestellten Schal-' tungen mägllch, ohne daß dabei von dem der Erfindung
zugrunde liegenden Gedanken abgewichen wird.
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Claims (7)
- AnsprücheAnzeigeschaltung in einer Datenverarbeitungsanlage, in der eine Vielzahl binärer logischer Elemente zu mehreren, jeweils eine vorbestimmte Anzahl der logischen Elemente enthaltenden Wörtern zusammengefaßt sind, wobei jedem logischen Element umkehrbar eindeutig ein binäres Anzeigeelement mit mindestens einem sinnlich wahrnehmbaren Zustand in der Anzeigeschaltung zugeordnet ist, ^ die Anzeigeelemente zu Wörtern zusammengefaßt sind, die den Wörtern der logischen Elemente entsprechen, und wobei ferner ein Zustand-Signalgeber vorgesehen ist, der den binären Zustanden derjenigen logischen Elemente entsprechende Zustandssignale abgibt, die zu einem bestimmten, wählbaren Wort gehören, wobei weiter jedes Anzeigeelement eine Glühlampe umfaßt, zu der ein Triggerelement in Reihe geschaltet ist5 und wobei schließlich der Zustands-Signalgeber sowie ein Adressen-Signalgeber, der das jeweils ausgewählte Worts dessen Inhalt angezeigt werden soll, bezeichnet 9 an jedes Triggerelement angeschlossen sirnd, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Datenbitschaltelemente (40) vorgesehen sind, von denen jedes einem antsprechenden Anzeigelement (70) zugeordnet ist und nach Betätigung anzeigt, daß der binäre Zustand des zugehörigen logischen Elementes geändert-werden soll; und daß Signalgeber (73S365 ·..) auf die Betätigung eines Schaltelementes (40) ansprechen und ein Änderungssignal für die Datenbitstellen des zugehörigen Wortes in der vorgewählten Einheit der Datenverarbeitungsanlage erzeugen.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerschaltung (58, ...) auf das Betätigen eines der Schaltelemente (40) und auf die Adressensignale an-209815/1350spricht und ein Steuersignal an die vorgewählte Einheit der Datenverarbeitungsanlage angibt, wenn das zu dem betätigten Schaltelement gehörende Wort ausgetastet wird,
- 3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zustands-Schaltelement (41) nach Betätigen ein Signal an die vorgewählte Einheit abgibt, das den Binärzustand angibt, in den ein zu änderndes logisches Element gesetzt werden soll.
- 4. Schaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wortschaltelement (42,43, 44, ...) vorgesehen ist und nach seiner Betätigung die Löschung aller logischen Elemente in mindestens einem bestimmten Wort anzeigt; und daß die Steuerschaltung (58 ...) auf die Betätigung der Datenbitschalfelemente (40) sowie der Wortschaltelemente (42, 43, 44, ...) anspricht und ein Steuersignal an die vorgewählte Einheit der Datenverarbeitungsanlage abgibt, wenn eines der zu einem Wortschaltelement gehörenden Wörter ausgetastet wird.
- 5. Schaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenbitschaltelemente (40) das Zustands-Schaltelement (41) und die Wortschaltelemente (42, 43, 44 ...) aus manuell niederdrückbaren Druckschaltern bestehen.
- 6. Schaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Eintastmatrixschaltung (12) auf Signale aus der Steuerschaltung (15,58, ...), die den zu verändernden Zustand einer bestimmten Bitstelle des ausgetasteten Wortes anzeigen, anspricht und eine Eintast-Operation einleitet.209815/!3EO BAD OmG.NAL
- 7. Schaltung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintastmatrixschaltung (12) auf Signale aus der Steuerschaltung (15,58, ...), die das Löschen eines Wortes anzeigen, anspricht und eine Eintast-Operation einleitet.209815/1350Lee rsei te
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