DE1965692A1 - Vorrichtung zum Einstellen von Typentraegern an kraftangetriebenen Schreib- oder aehnlichen Maschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen von Typentraegern an kraftangetriebenen Schreib- oder aehnlichen MaschinenInfo
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Description
TRIUMPH WERKE NÜRNBERG
Aktiengesellschaft Nürnberg, Further Straße 212
TPA/Lh/Wi/872 29. Dezember 1969
Vorrichtung zum Einstellen von Typenträgern an kraftangetriebenen Schreib- oder ähnlichen Maschinen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einstellen von
Typenträgern an kraftangetriebenen Schreib- oder ähnlichen
Maschinen, mit einem als Rotationskörper ausgebildeten, in
verschiedenen Ebenen dreh- oder längsbeweglichen Typenträger, auf dessen Oberfläche die Schriftzeichen in einer oder mehreren Reihen und Spalten angeordnet sind, wobei zwischen Aufzeichnungsträger
und Schriftzeichen eine Relativbewegung ausführbar ist.
Bei Schreibmaschinen mit einem einheitlichen Typenträger, auf dessen Oberfläche Schriftzeichen in Reihen und Spalten angeordnet
sind, ist eine Vorrichtung erforderlich,; um an dem Typenträger jedes beliebige Zeichen in Abdrucklage gegenüber einer
Schreibaufloge zu bringen« Im allgemeinen sind dazu, z. B. bei
einem zylinderförmigen Typenträger, drei verschiedene Bewegungen
erforderlich. Der Typenträger muß gedreht, auf-und ab-bewegt
werden und außerdem noch eine Schwenkbewegung in Richtung auf
die Schreibauflage ausführen. Die Anzahl der zum Abdruck zur
Verfügung stehenden Schriftzeichen, wie Buchstaben,. Zahlen und
Sonderzeichen ist als eine feste Größe gegeben und bestimmt die
Dimensionen des Typenträgers»
Um eine derartige Anaahl von Sphriftzeichen, wie sie in Schreibmaschinen
vorhanden sein sollen, einzustellen, sind bei Schreibmaschinen» Fernschretbmaachinen und ähnlichen Einrichtungen Getriebe
in mehreren verschiedenen Ausführungen bekannt« Die be-
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kannteste Form der Getriebe stellt das sog. Seilzuggetriebe dar,
wie es beispielsweise aus der DPS 1 078 591 zu ersehen ist. Zur
Dreheinstellueg des Typenkopfes wird ein Seil verwendet, welches
um mehrere Rollen herumgeführt ist. Durch die Bewegung von einer,
oder in Kombination mehrerer Seilrollen lassen sich verschiedene
Wege auf den Typenträger übertragen. Das Seilzuggetriebe
weist im allgemeinen mehrere Eingänge und einen Ausgang auf. Durch Drücken einer Taste oder auch durch Betätigung eines Eiji-
W stellmagneten wird eine bestimmte Kombination der Einstellglieder bewegt und dadurch eine entsprechende Drehung des Kopfes bewirkt.. Diese Seilzuggetriebe haben den Nachteil, daß jede Rolle
einzeln gelagert ist und durch deren Spiel in den Lagerstellen
am Ausgangsteil Längsbewegungen auftreten können, die sich summieren
und die Einstellage des Typenkopfes beeinflussen. Außer-,
dem sind derartige Getriebe in ihrem Aufbau besonders aufwendig und bestehen aus einer großen Anzahl von Einzelteilen. ■
Bei anderen Ausführungsformen eines Summiergetriebes (US 2 919 OO;
werden ebenfalls mehrere Eingänge und ein Ausgangsglied benützt.
Die Zusammensetzung der einzelnen Wegsummen wird dabei mit Hilfe
fe eines Systems von He'beln durchgeführt, die jeweils drei Gelenkpunkte
aufweisen. An den beiden äußeren Gelenkpunkten sind die
Eingangsglieder angeordnet, während vom innenliegenden Gelenkpunkt
eines Hebels die Übertragung der Wegsumme abgeleitet wird. Durch das Zusammenfügen mehrerer dieser vorbeschriebenen Getriebe
läßt sich eine bestimmte Anzahl von Wegsummen am Ausgang des Getriebes erzielen, wozu eine dementsprechende Zahl von Eingangsgliedern vorhanden sein muß. Ähnlich wie beim Seilzuggetriebe
ist auch bei einem derartigen Hebelgetriebe an mehreren Gelenkstellen Spiel vorhanden« das sich in der Genauigkeit der ani Aus·*
gang vorhandenen verschiedenen Wegaummen niederschlägt. Diese Getriebe
sind sowohl in einer Form bekannt, bei welcher die Hebel--
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getriebe in einer Ebene liegen als auch, in einer, um jeweils
90° im Raum versetzt angeordneten Aus: mehreren Eingängen und einem Ausgang.
90° im Raum versetzt angeordneten Ausführung, ebenfalls mit
Den Summiergetrieben mit mehreren Seilrollen und mit mehreren
Hebelsystemen liegt die Eigenschaft zugrunde, daß die Kräfte zur Betätigung der Vielzahl von Eingangsgliedern je nach der
zu betätigenden Anzahl unterschiedlich groß sind. Diese Tatsache wirkt auch besonders nachteilig auf die erreichbare Äbdrückgeschwindigkeit
und erfordert außerdem eine ausreichend große Dimensionierung der Übertragungsglieder und des Kraftantriebes
selbst, um die maximale Anzahl der Eingangsglieder zu betätigen.
Bei Eingabe von Hand ist die unterschiedliche Kraft zum
Ansteuern der Eingabeglieder ganz besonders nachteilig, da sich dadurch der Tastendruck stark verändert. Ein gleichmäßiges und
schnelles Schreiben ist demnach ohne Kraftverstärker zwischen
den Eingabetasten und dem Summiergetriebe vollkommen ausgeschlossen.
Zusammenfassend wird somit festgestellt, daß derartige Wegsummengetriebe
nicht geeignet sind, um ohne Zwischenschaltung eines Kraftverstärkers angesteuert zu werden.
Eine weitere Vorrichtung zum Einstellen von Schriftzeichen auf
einem einheitlichen Typenträger arbeitet mit einem sich ständig
drehenden Typenträger ■( US-Patent 3 286 8o6). Um ein bestimmtes
Schriftzeichen zum Abdruck zu bringen, werden über Tasten Stoppmagneie
betätigt, welche einen Anschlag, in die Umlaufbahn des
Typenträgers bringen, der dadurch kurze Zeit abgestoppt wird.
•Gleichzeitig mit dem Abstoppen des Typenträgers muß dessen Schwenkbewegung
beendet sein, und außerdem muß zu dieser Zeit die Abdruckbewegung erfolgen. Eine derartige Einrichtung bringt den
Nachteil mit sich, daß die von den Stoppmagneten betätigten An-
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-Zischläge große Kräfte aufnehmen müssen, da die zum Abbremsen
.zur Verfügung stehende Zeit sehr kurz gehalten sein muß* Ein
weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß die in Zeilenrichtung
zu bewegenden Massen, wie Anschläge und Stopptnagnete, sehr groß
sind. Der Vorteil gegenüber einem bewegten Wagen kommt auf diese
Weise nur in geringem Umfang zur Geltung» ■·...-'
Es ist auch ein Einstellgetriebe bekannt (US 3 256 969), das
™ ebenfalls als Seriendrucker für Schreib- oder Fernschreibmaschinen
dient, um große Schreibgeschwindigkeiten zu erreichen. Als Typenträger wird hierbei ein waagrecht liegendes Prisma verwendet,
auf dessen Oberfläche in bestimmten Reihen und Spalten die Typen angeordnet sind. Zum Einstellen eines bestimmten Schriftzeichens
muß der Typenträger eine Längsbewegung in Zeilenrichtung und eine Drehbewegung machen. Die Drehbewegung und die Längsbewegung
werden mittels zweier identischer Wegsummengetriebe erzeugt.
Das Wegsummengetriebe besteht aus einem ständig rotierenden Kraftantrieb, welcher zwei Schieber gegenläufig ständig hin-
und herbewegt . Neben den Schiebern sind mehrere Schwenkhebel miteinander verbunden, die wahlweise mit dem einen oder anderen
^ Schieber gekuppelt werden können« wodurch einer oder in Kombination mehrere Schwenkhebel angetrieben werden. Von den Schwenkhebeln
wird eine Gliederkette bewegt, weiche an ihrem äußeren Ende mit einer Zahnstange Verbunden ist, mit der die Ausgangsbewegung
der Gliederkette auf den Typenkopf zum Erzeugen einer.
Dreh- oder Längsbewegung übertragen wird. Ein derartiges Getriebe
ist durch die Vielzahl der notwendigen Magnete und der einzelnen Hebel, die miteinander gelenkig verbunden sind, sehr aufwendig
und durch Kurvenführung einem großen Verschleiß unterworfen .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die in einem Einstell-
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getriebe notwendigen Einzelteile zu reduzieren, und besonders
die zum Übertragen einer Bewegung auf das Ausgangsglied zu kuppelnden Teile herabzusetzen. Außerdem soll erreicht werden» daß
zum Erzeugen unterschiedlicher Weglängen die zu übertragenden
Kräfte immer konstant bleiben· Auf diese Weise lassen sich die
Übertragungsglieder in der geringstmöglichen/Dimension ausbilden
und es ist außerdem möglich, ohne KraftyerStärkung bei gleichbleibendem Tastendruck das Getriebe unmittelbar von Hand anzu- f
steuern.
Diese Aufgabe wird erfIndungsgemäß gelöst durch ein, zur Erzeugung
definierter Stellungen dienendes Antriebssystem, das aus
eineif Einsteilschwinge mit Schiebern und einer weiteren Einstellschwinge
mit Schiebern und einem mehrarmigert Ankerhebel besteht«
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
sind in zwei sich gegenüberliegendein Schwingen mehrere Schieber längsbeweglich geführt, von dermn jeweils einer oder mehrere mit
einem oder mehreren Ankerhebeln an verschiedenen Angriffspunkten in Wirkverbindung gebracht werden können.
Ein Auaführungsbeispiel ist in de* Zeichnung dargestellt und
wird im folgenden besehrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der Ankernebel zur
Dreh- und Schwenkeinstellung eines in Zsilenrichtung
bewegliehen
Pig;» 2 eine schsufeildltieKe» Da;r»tetlmns °-er E*n st el !schwingen
mit &&V Ärtateii&Txxng durch
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Fig. 3 eine Teilansicht einer Einstellschwinge mit an
einen Ankerhebel ankuppelbaren Schiebern,
Fig. k eine Seitenansicht einer Tastatur mit den, die Verbindung
zu den Einstellschwingen darstellenden Zugmitteln, =■-."■'
Fig. 4a einen Tastenhebel der ersten Tastenreihe,
Fig. 4b einen Tastenhebel der zweiten Tastenreihe, '
Fig. kc einen Tastenhebel der dritten Tastenreihe,
Fig. kd einen Tastenhebel der vierten Tastenreihe,
Fig. 5 die Ansteuerung des Ankerhebels zum Erzeugen der
Ausgangs-Drehlage des Typenträgers,
Fig. 6 eine Darstellung der Zuordnung der Schriftzeichen
am Typenträger zu den verschiedenen Hebelarmen am * Ankerhebel zur Dreheinstellung des Typenträgers,
Fig. 7 eine Darstellung der Zuordnung der Schriftsleichen
am Typenträger zu den verschiedenen Hebelarmen am
Attkerbebel für die Schwenkeinsteilung des Typenträger β , ' . - ■ .» ."" -■ .■"■■"■'■.-'■.'
Fig. 8 eine Darstellung des Kraftantriebs für die Eina
t e1 Xsschwingen,
Fig> 9 eine» Seitenawsicht der Kupplung in der Sperr lage trad!
Fig. IiO eine Seitenansicht der Kupplung in der
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In der Pig* 1 ist ein einheitlicher Typenträger 1 dargestellt, auf dessen Oberfläche in bekannter Weise sämtliche Schriftzeichen 2 angeordnet sind» Der typenträger 1 ist auf einer Drehwelle
3 befestigt und weist in seinem Inneren ein Drehgelenk 5
auf, das in bekannter Weise eine Schwenkbewegung des Typenträgers
zum Einstellen der unterschiedlichen Reihen ermöglicht, wie dies in einer nach der deutschen Patentschrift 1 078 591 bekannten Schreibmaschine dargestellt ist. Ein Wagen k dient zur Auf- nähme
des Typenträgers 1 und ist zum Erzeugen einer Abdruckbe- ™
wegung um den Zapfen 5 schwenkbar. Außerdem ist an dem Wagen h
eine Seilscheibe 6 gelagert, mit der ein Federhaue 7 verbunden ist, das eine Kraft in Pfeilrichtung A auf das Seil 8 erzeugt.
Dieses Seil 8 ist um eine Rolle9 gelegt, die entweder fest in
der Maschine gelagert ist oder an einem vefschwenkbaren Arm um
einen bestimmten Betrag beweglich ist. Eine zweite Rolle 10 ist
auf der anderen Seite der Schreibmaschine auf einem beweglichen
Schwenkarm 11 befestigt» Um den Typenträger 1 in Zeilenrichtung
zu bewegen, ist ein in mehreren Ausführungen bekanntes Wagenschrittschaltwerk
nötig, es ist aber auch möglich, den Typenträger 1 fest anzuordnen und die Schreibwalze, wie bei Typenhebelschreibmaschinen
an dem Typenträger vorbeizubewegen. i
Auf einer im Gestell der Schreibmaschine fest angeordneten Achse
12 ist ein Ankerhe-b6^ <j-j gelagert, der einen linken Hebelarm
und einen rechten Hebelarm 15 aufweist, auf denen links billige
Anlageflächen 16.1, 16.2, 16,3,16.4 und 16.5 und rechts ballige
Anlageflächen 17-1, 17*2, 17.3» tj*h und 17.5angeformt sind.
Außerdem ist an dem Artkerhebel 13 ©in dritter Übertragungsarm
18 angeformt, der mittels einer Übertragungsstange 19 mit dem
Schwenkarm 11 in Verbindung steht. Der Ankerhebel 13 dient zum
Erzeugen einer Drehbewegung des Typenträgers 1.
Ebenfalls auf der Achse 12 ist ein weiterer Ankerhebel 20 ge-
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lagert, der einen linken Hebelarm 21 und einen rechten Hebelarm
22 aufweist. Dabei sind an dem linken Hebelarm ballige Anlageflächen
23·1 und 23.2 und an dem= rechten Hebelarm ballige
Anlageflächen 24.1 und 24.2 angeformt. Der Ankerhebel 20 dient zum Ereeugen einer Schwenkbewegung des Typenträgers 1 und weist
einen Übertragungsarm 25 auf, der mit einer Stange 26 und einem
Winkelhebel 27 in nicht näher dargestellter Weise mit dem Typenträger
1 verbunden ist.
Im Schwenkbereich der beiden Ankerhebel 13»und 20 sind gegenüber
den Hebelarmen 14, 15, 21 und 22 Einsteilschwingen 28 und
29 jeweils mittels Lageraugen 30 an den Seiten der Maschine
schwenkbar gelagert. In die Einstellschwinge 28 sind Nuten 31.1»
31.2, 31.3, 31. 4 und 31.-5 eingearbeitet, in welchen vier Schieber
32.1, 32.2, 32.3 und 32.4 längsverschiebbar geführt sind.
In der Nut 31·5 ist ein weiterer Schieber 33 gelagert, der jedoch
fest angeordnet ist. Eine Deckplatte Jk überdeckt die Nuten
31.1, 31.2, 31.3, 31.4 und 31.5 und hält somit die Schieber
32.1, 32.2, 32.3t und 32.k und den festen Schieber 33, so daß
diese mit Ausnahme des festen Schiebers 33 nur mit einem Freiheitsgrad
beweglich sind. In die Deckplatte 34 sind Öffnungen
35 eingearbeitet und die Schieber 31.1» 31.2, 31.J und 31.4 sind
mit Bohrungen 36 versehen. Die gleiche Anordnung ist an der Einstellschwinge
29 vorgesehen, welche ebenfalls Nuten 37 · 1 » 37.2,
37·3» 37.4 und 37·5 aufweist, in welchen bewegliche Schieber
38.1, 38.2, 38.3r 38.4 und 38.5 gelagert sind. Auch hier 1st
eine Deckplatte 39 mit Öffnungen 40 angeordnet und die Schieber 38.1, 38.2, 38.3, 38.4 und 38.5 enthalten Bohrungen 41. Die vorbeschriebenen Schieber liegen balligen Anlageflächen 16.1, I6.&,
16.3, 16.4 und 16.5 und 17*1, 17.. 2, 17.3, 17 »4 und 17.3 des Ankerhebels
13 gegenüber, der zum Erzeugen der Drehbewegung am
Typenträger dient.
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In der Einstellschwinge 28 ist außerdem eine weitere Nut 45
zur Aufnahme eines Schiebers 46 vorgesehen, der ebenfalls eine
Bohrung 47 trägt. Zum Betatigen des Schiebers 46 ist in der
Deckplatte 34 eine weitere Öffnung 48 enthalten. An der rechten
Einstellschwinge 29 sind weitere Nuten 50.1 und 50.2 eingearbeitet,
in denen Schieber 5.1-* 1 und 51*2 liegen, die mit
einer Bohrung 52 versehen sind, Dazu sind wiederum in der Deckplatte
39 zwei zusätzliche Öffnungen53.1 und 53·2 angebracht.
In den nicht dargestellten Seitenteilen der Maschine ist eine
gerade Achse 54 gelagert» auf der eine Anzahl von Winkelhebeln
551 die zum-Ansteuern der dem Ankerhebel 13 für die Drehbewegung
zugeordneten Schieber 32.1» 32.2, 32.3, 32.4 und 33, sowie
der Schieber 38.1, 38,2, 38.3, 38.4 und 38.5 dienen. Außerdem
sind auf der Achse 54 weitere ¥inkelhebel 56 gelagert, die
zum Ansteuern der dem Ankerhebel 20 zum Erzeugen der Schwenkbewegung zugeordneten Schieber 46, 31*1 und 51.2 dienen.
Durch Stangen 57 sind die Schieber 32 und 33 sowie 38 mit Schwenkbrücken
58 verbunden, welche auf einer Achse59 gelagert sind.
Die Schwenkbrücken 58, von denen jeweils eine vier Tastenhebeln
zugeordnet ist, bestehen aus einem Steg 6ö, unter welchem
die Arme 61,1, .62*1, 63.1 und 64.1 der Tastenhebel 6I , 62, 63
und 64 anliegen» In bekannter Nielse sind die Tastenhebel auf
einer weiteren Achse 65 gelagert und tragen Tasten 66, 67, 68
und 69* Das rechte Ende der Tastenhebel ist bei allen gleich gestaltet
und weist Arme 70 auf, in denen Federn 71 eingehängt
sind, deren anderes finde an einem festen Teil der Maschine befestigt ist. Ebenfalls allen Tastenhebeln ist eine Ausloseschiene
72 zugeordnet:, die über ©inen linkelhebel 73 mit einer Zugstange
7.4 verbunden ist?»
, ■'. .■- - - ' ■'■■■" ■■-■ V "-.'■■"■; - 1 0 -
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An den Tastenhebeln 61, 62 und 63 der ersten· zweiten und
dritten Tastenreihe (Bezeichnung von oben nach unten aus der Sicht der Bedienungsperson) sind Hebelarme 75» 76, 77 angeformt,
die vori Tastenreihe zu Tastenreihe unterschiedliche Lagen einnehmen. Am Tastenhebel 6k der vierten Tastenreihe
ist kein derartiger Hebelarm angeordnet. Im Wirkungsbereich der Hebelarme 75, 76 und 77 liegen Schwenkbrücken 78, 79 und
80, welche auf der Achse 65 gelagert sind und sich über die Breite des Tastenfeldes erstrecken. Jede der Schwenkbrücken
78, 79 und 80 trägt an einer Seite einen Arm 81, 82 und 83,
in weichen je ein Zugdraht Qk eingehängt ist. Die drei Zugdrähte
Qk stehen mit weiteren Winkelhebeln 85, 86 und 87 in Verbindung. Dabei steht der Winkelhebel 85 in Verbindung mit
dem Schieber k6, der Winkelhebel 86 mit dem Schieber 51·1 und
der Winkelhebel 87 mit dem Schieber 51*2. Diese Schieber liegen den balligen Anlageflächen 23.1» 23.2, 23.3 und 24.1, 2k".Z des
Ankerhebels 20 gegenüber. Wie bereits vorher beschrieben, dient der Ankerhebel 20 zum Erzeugen der Schwenkbewegung des Typenträgers
1 .
In dem, in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel sind an dem Typenträger 1 vier Reihen von Schriftzeichen 2 vorgesehen.
Um jede dieser Reihen einzustellen ist es erforderlich,
den Typenträger 1 aus einer festgelegten Ruhelage in drei verschiedene Positionen zu bewegen. Aus diesem Grunde sind nur an
den Tastenhebeln 61, 62 und 63 Hebelarme 75, 76 und 77 vorgesehen,
während der, der vierten Tastenreihe zugeordnete Tastenhebel 6k keinen Hebelarm enthält. Dies bedeutet, daß durch Drükken
der Taste 69 keine Schwenkbewegung am Typenträger 1 durchgeführt wird.
In der Fig. 5 ist eine Taste 66 und ein Tastenhebel 6i der ersten
Tastenreihe dargestellt, der um die Achse 65 schwenkbar
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ist. Wie vorbeschrieben, sind die Tastenhebel der zweiten»
dritten und vierten Reihe daneben gelagert und liegen ebenfalls mit den Armen 61.1, 62.1, 63.1 und 64.1 an einem Steg
88 einer Schwenkbrücke 89 an. Diese Schwenkbrücke 89 ist durch
einen Zugdraht 90 mit einem Sperrhebel 91 verbunden, der einen abgewinkelten Sperrarm 92 aufweist.
Die Einstellschwingen 28 und 29 werden von einer, für eine Teil-Umdrehung ankuppelbaren Antriebswelle 95 mittels einer Kurvenscheibe 96 und einer Kurvenscheibe 97 um die Lageraugen 30 verschwenkt. Zu diesem Zweck ist an Jeder Einstellschwinge 28 und
29 je eine Feder 98 und 99 eingehängt, die eine kraftschlüssige
Verbindung zu den Kurvenscheiben 96 und 97 bewirkt. Die Verbindung zwischen der Einstellschwinge 28 und der Kurvenscheibe 96
wird durch einen Lenker 100 und einen, um einen Drehzapfen 101 schwenkbaren Nockenfolgehebel 102, der eine Rolle I03 trägt,
hergestellt. Um die Schwenkbewegung des Nockenfolgehebels 102 auf den Lenker 100 zu übertragen, ist in diesem ein Langloch
erforderlich. Die Einstellschwinge 29 ist ebenfalls durch einen Lenker I05, der ein Langloch IO6 aufweist und einen Nockenfolgehebel 107 mit einer Rolle 108 mit der Kurvenscheibe 97 verbunden. Durch die um 90 versetzte Anordnung der Kurveneeheiben
und 97 zueinander wird von der Antriebswelle 95 eine in gleicher Richtung verlaufende Bewegung auf die Antriebsschwinge 28, 29
übertragen. Die Antriebswelle 95 steht mit einem ständig umlaufenden Antriebsrad 110 mittels einer bekannten Umschlußfederkupplung 111 in Verbindung. Der stillstehende Teil der Umschlußfederkupplung 111 ist mit einer Steuerscheibe 112 verbunden, die
zwei um 90 versetzte Sperrflächen 113 trägt. Zum Eingriff an
der Sperrfläche 113 ist eine Sperrklinke 114 vorgesehen, die
unter Wirkung einer Feder 115 steht und mittels eines Langloches 116 auf einem Lagerbolzen 117 gelagert ist. An der Sperrklinke 114 ist ein seitlich abstehender Vorsprung 118 angeord-
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net, in welchen ein Haken 119 eingreift, der an einem Schieber
120 angeformt ist. Der Schieber 120 liegt in einem Schlitz 121
einer Führung 122 und steht mit der Zugstange 7^ im Eingriff4
In der Fig. 6 1st die Anordnung der Schriftzeichen 2, die gleichmäßig
auf dem Typenträger 1 verteilt sind, dargestellt und die Zuordnung zu den balligen Anlageflächen 16.1, 16.2, 16.3» 16.4,
I6.5 und 17.1, I7.2, 17.3t 17.^ und 17.5 des Ankerhebels I3.
Demnach ist z. B. die ballige Anlagefläche I6.I dem Schriftzeichen
2.1 zugeordnet und die Anlagefläche 17.2 dem Schriftzeichen
2.7« Weiterhin sei vorausgesetzt, daß in einem Drehbereich von 180° des Typenträgers 1 z. B. die Kleinbuchstaben liegen und in
einem zweiten Drehbereich von 180 die Großbuchstaben angeformt sind. Der erste Drehbereich enthält innerhalb einer Reihe elf
Schriftzeichen, auf welchen das in der Fig. 6 mit Pos. 2 bezeichnete
eine Ausgangslage einnimmt. In diese Lage geht der Typenträger nach jedem Abdruck eines Zeichens wieder zurück.
Um Schriftzeichen, z. B. Großbuchstaben, die in dem zweiten
Drehbereich liegen, der ebenfalls 180 beträgt, einzustellen, wird der Typenträger um eine halbe Umdrehung gedreht, so daß
das in diesem Drehbereich in Mittellage liegende Zeichen die Ausgangslage darstellt.
In der Fig. 7 ist der Ankerhebel 20 zum Erzeugen der Schwenkbewegung
des Typenträgers 1 und die Zuordnung der balligen Anlageflächen 23.1, 23.2 und 2^.1, 2^.2 zu den vier Schriftzeichenreihen
150, 151, 152 und 153 am Typenträger dargestellt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Durch Drücken z. B. der Taste 67 wird der Tastenhebel 62 um die Achse 65 verschwenkt. Dabei wird der Arm 62.2 im Uhrzeigersinn
gedreht und wirkt auf den Steg 60 einer der Schwenkbrücken 68
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ein. Von den Schwenkbrücken 58 sind jeweils vier Tastenhebeln
zugeordnete zehn Schwenkbrücken 58 auf der Achse 59 angeordnet
. Wird eine Schwenkbrücke 58 gegen den Uhrzeigersinn gedreht,
so drückt die Stange 57 gegen einen der Winkelhebel 55 und verschiebt auf diese Weise einen der Schieber 32.1,
32.2, 32.3, 32.4, 32.5 bzw. 38.1, 38.2, 38.3t 38.4 und 38.5.
Dieser somit bestimmte Schieber kommt dadurch in den Wirkungsbereich einer der balligen Anlageflächen 16.1, 16.2, I6.3. 16.4 i
und 16.5 bzw. 17.1, 17.2, 17.3, 17.4 und 17.5.
Gleichzeitig wird durch einen der Hebelarme 75» 76, 77 eine
der Schwenkbrücken 78, 79i 80 verschwenkt; falls eine Taste
der vierten Tastenreihe 69 gedrückt ist, wird keine Schwenkbrücke beeinflußt. Das Verschwenken, z. B. der Schwenkbrücke
80, wirkt auf einen der Zugdrähte 84 ein, die jeweils mit einem der Winkelhebel 85, 86 oder 87 in Verbindung stehen. Dadurch
wird an den Einstellschwingen 28 bzw. 29 einer der Schieber 46, 51.1 oder 51.2 (Fig. 2) nach unten in der Nut 50.1 bewegt
und kommt somit in den Schwenkbereich der balligen Anlageflächen 23.1, 23.2 bzw. 24.2, 24.1 des Ankerhebels 20.
Bei dem Verschwenken des Tastenhebels gegen die Wirkung der Feder 71 wird der Winkelhebel 73 (Fig· 4) entgegen dem Uhrzeigersinn
gedreht, wodurch die Zugstange 74 auf den Schieber einwirkt (Fig. 8). Auf diese Weise wird die Sperrklinke 114,
von der in der Fig. 9 gezeigten Lage in eine Lage entsprechend
dar Fig. 10 bewegt und gibt die Sperrfläche 113 an der Steuerscheibe
112 frei. Von dem ständig angetriebenen Antriebsrad 110 wird auf diese Weise durch die Umachlußfederkupplung 111
die Antriebswelle 95 mit dem Antrieberad 110 gekuppelt und
führt eine halbe Umdrehung aus.
Sperrfunktion bei gedrückter Taste!
äutert.
1G982S/Q804
TPA/Lh/Wi/872 29. Dez. I969
Der Bewegung der Kurvenscheiben 96 und 97 folgend, werden durch,
die beiden Nookenfolgehebel 102 und 107 die Lenker 100 und I05
in Richtung der Pfeile B und C bewegt, wobei die Einstellschwingen
28 und 29 ebenfalls eine derartige Bewegung ausführen. Die Ankerhebel 13 und 20 stehen ständig unter der Wirkung von Federn,
die bestrebt sind, die Ankerhebel in Richtung der Pfeile D und E zu bewegen. Ist nun ein Schieber 32 auf der linken Seite
des Ankerhebels 20 (Fig. 2) gesetzt und die Einstellschwinge 28 bewegt sich in Richtung des Pfeiles B, so folgen die Ankerhebel
13 und 20 dieser Bewegung und drehen sich entsprechend dem
Abstand der Schieber auf der Einstellschwinge und den balligen
Anlageflächen der Ankerhebel 13 und 20. Der Bewegung der Ankerhebel
13 und 20 folgend, werden die Stangen 19 und 26 bewegt, deren Bewegung auf den Typenträger 1 übertragen wird. Durch die
Bewegung der Stange 19 wird der Typenträger 1 um die Drehwelle 3 gedreht. Die Stange 26 dagegen bewirkt ein Verschwenken des
gelenkig auf der Drehwelle 3 gelagerten Typenträgers 1, wodurch eine bestimmte Reihe in die Abdrucklage gebracht wird.
Nach dem der Typenträger 1 auf diese Weise durch Drehen und Verschwenken
eingestellt ist, wird er außerdem durch, in den Zeichnungen nicht dargestellte Mittel, um den Lagerzapfen 5 verschwenk
wodurch der eigentliche Abdruck eines Schriftzeichens auf die ebenfalls nicht dargestellte Schreibwalz· erfolgt.
Da beide Ankerhebel 13 und 20 ständig unter Wirkung von Federn stehen und somit der Bewegung der Einstellschwinge 28 in Pfeilrichtung
B folgen würden, falls kein Schieber gesetzt wäre, ist es möglich, diese Tatsache für eine einfache Ansteuerung der
Ankerhebel I3 und 20 auszunutzen. In dem in den Zeichnungen.
(Fig. 2 und 3) dargestellten Ausführungsbeisplel wird dies durch
einen fest angeordneten Schieber 33 verwirklicht. Dieser Schieber 33 ist an einer Stelle der Einstellschwinge 28 eingesetzt,
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TPA/Lh/Wi/872 29. Dez. I969
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an welcher die Einstellschwinge 28 ihren größten Schwenkweg durchführt. Um das diesem Schieber zugeordnete Schriftzeichen
sowohl in der Drehbewegung als auch einer entsprechenden Schwenkbewegung einzustellen, erübrigt es eich somit, über die Zwischenglieder,
wie z. B. Winkelhebel 85 von der Taste her auf die Einstellschwinge
28 einzuwirken! Es sind somit an der linken Seite der Einstellschwinge nur diejenigen Ansteuerglieder erforderlich,
die zum Einstellen eines Weges benötigt werden, der kleiner eis
der größte Weg ist. Bei der rechten Einsteilschwinge (Fig. 2),
welche die Kraft der auf die Ankerhebel 13 und 20 einwirkenden Federn zu überwinden hat, läßt sich diese Tatsache nicht ausnützen.
Zum Einstellen eines, der in der Fig. 6 dargestellten mittleren
Schriftzeichens 2, das in jedem Umschältbereich des Typenträgere
entsprechend den Reihen viermal vorhanden ist, ist lediglich dafür zu sorgen, daß sich der die Einstelldrehbewegung des Typenträgers
verursachende Ankerhebel 13 nicht bewegt. Dies wird mittels der in der Fig. 5 gezeigten Anordnung bewirkt. Einer, mit
einem Steg 88 versehenen Schwenkbrücke 89 sind je ein Tastenhebel der ersten, zweiten, dritten und vierten Reihe zugeordnet.
Diese Tastenhebel gehören zu Schriftzeichen, die auf dem Typenträger, wie in der Fig. 6 dargestellt, in der Mitte bzw. in der
Ausgangslage angeordnet sind. Durch Drücken der Taste 66 wird der Tastenhebel 6% um die Achse 65 verschwenkt, wodurch über
eine Stange 90 der Sperrhebel 91 verschwenkt wird, so daß dessen Sperrarm 92 in den Schwenkbereich des Ankerhebels 13 zu liegen
kommt. Auf diese Weise wird eine Bewegung des Ankerhebels verhindert und der Typenkopf bleibt bei der Dreheinstellung in
seiner Ausgangslage stehen. Lediglich die ebenfalls den Tastenhebeln
61 zugeordneten Hebelarme 75t 76* und 77 beeinflussen den
Ankerhebel 2*0, der zur Einstellung der Schwenklage des Typenträgers dient.
- 16 -
109829/0804
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Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbes. darin» daß anstelle einer unterschiedlichen Anzahl von Seilrollen oder Hebeleysteraen immer nahezu die gleiche Anzahl von Getrieberollen zur Erzeugung von unterschiedlichen Wegsummen im
Eingriff sind* Auf diese Weise läßt sich die Vorrichtung zum Einstellen des Typenträgere bei gleichem Tastendruck aller Tastenhebel auch von Hand ohne Zwischenschaltung eines Kraftverstärkers ansteuern. Bei einer Ansteuerung der Einstellvorrichtung durch Magnete oder dgl., die aus einem Speicher betätigt
werden, ist es möglich, die zur Kraftübertragung von dem Typenträger erforderlichen Teile möglichst leicht und einfach, ohne
besondere Anforderung an die Festigkeit auszubilden. In dem Getriebe zum Erzeugen der unterschiedlichen Wegsummen am Ausgang sind jeweils nur je ein Schieber zum Erzeugen der Längsund Schwenkbewegung mit den Ankerhebeln gekuppelt. Die Verbindung ist in jedem Fall ausschließlich kraftschlüssig, wodurch
keine Veränderungen der Ausgangewerte des Getriebes auftreten. Darüber hinaus bestehen die Eingangsglieder sowohl für die
Dreh-, als auch für die Schwenk- oder Längsbewegung jeweils nur aus einem einzigen Teil, unabhängig von der Grüße des am
Ausgang gewünschten Wegsummenbetrages. Daraus ist ersichtlich,
daß mit der Erfindung eine Vorrichtung zum Typenträger geschaffen wurde, die bei Verwendung einfacher Teile leicht herstellbar ist, und welche zudem eine große Genauigkeit jedes am Auegangsteil des Getriebes geforderten Weges gewährleistet.
- Patentanspruch· -
109829/0804
Claims (8)
- TPA/Lh/Wi/872 29. Dez. I969PatentansprücheVorrichtung zum Einstellen von Typenträgern in kraftangetriebenen Schreib- oder ähnlichen Maschinen, mit einem als Rotationskörper ausgebildeten, in verschiedenen Ebenen dreh- oder längsbeweglichen Typenträger, auf dessen Oberfläche die Schriftzeichen in einer oder mehreren Reihen und Spalten angeordnet sind, wobei zwischen Aufzeichnungsträger und Schriftzeichen eine Relativbewegung ausführbar ist, gekennzeichnet durch ein zur Erzeugung definierter Stellungen dienendes Antriebssystem, das aus einer Einstell- i schwinge (28) mit Schiebern (32.1, 32.2, 32.3, 32.4 und 33; 46) und einer weiteren Einstellschwinge (29) mit Schiebern (38.1, 38.2, 38.3, 38.4, 38.5; 51.1, 51.2) und einem mehrarmigen Ankerhobel (13> 20) besteht.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zur Erzeugung definierter Stellungen dienendes Antriebssystem, das aus einer Einstellschwinge (28) mit Schiebern (32.1, 32.2, 32.3, 32.4 und 33} 46) und einer weiteren Einstellschwinge (29) mit Schiebern (38.1, 38.2, 38«3, 38.4, 38,5; 51.1, 51.2) und einem raehrarraigen Ankerhebel (13, 2C)) besteht, der an Hebelarmen (14, 15 bzw. 21, 22) ballig geformte Ansätze (I6.I, 16.2, I6.3, 16.4, 16.5 und 17· 1, 17.2, ' 17.3, 17.4, 17.5} 23.1, 23-2 und 24.1, 24.2) aufweist sowie einen Übertragungsarm (18, 25)·
- 3* Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß in zwei sich gegenüberliegenden Schwingen (28, 29) mehrere Schieber (32, 33, 46, 38, 45, 51) längsboweglich geführt sind, von denen jeweils einer oder mehrere mit einem oder mehreren Ankerhebeln (13, 20) an verschiedenen Angriffspunkten (I6.I, 16.2, 16.3, 16.4, 16.5 und 17.1, 17.2, 17.3, 17.4, 17.55 23.I, 23.2 und 24.1, 24.2) in Wirkverbindung gebrecht werden können*109829/0804BAD OFMGINALTPA/Lh/Wi/872 29. Dez. I969
- 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3i dadurch g θ kennzeichnet , daß der mehrarmige, drehbar gelagerte Ankerhebel (13, 20) unter Wirkung einer Drehfeder (7) steht.
- 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis h, dadurch gekennzeichnet , daß in Nuten (31.1, 37·1t ^5, 50.1) der Einstellachwingen (28, 29) längsverschiebbare Schieber (32.1, 331 **6, 51) in verschiedenen Abstünden zur Drehachse (12) geführt sind.
- 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere Ankerhebel (13» 20) auf einer gemeinsamen Achse (12) drehbar gelagert sind und an unterschiedlichen Hebelarmen ballig geformte Ansätze (16..I, 17.15 23.1, 2^.1) aufweisen, welche den Schiebern (32.1, 33 und 38.1; k6, 51.1) zugeordnet sind.
- 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß an, unter Wirkung einer Feder (7) stehenden Ankerhebeln (13> 20), dem größten Hobelarm der Einstellschwinge (28) gegenüberliegend, ein fester Schieber (33) angeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlagschieber (32.1, 33 und 38.1; h6 und 31.1) für den Ankerhebel (13) und den Ankerhebel (20) in jeweils einer Einstollschwinge (28 bzw. 29) nebeneinander angeordnet sind.109829/0804
BAD OftfßfNAl.Leerseite
Priority Applications (8)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TRIUMPH-ADLER AKTIENGESELLSCHAFT FUER BUERO- UND I |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |