DE19654254C2 - Mehrfach-Sitzventil - Google Patents
Mehrfach-SitzventilInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Mehrfach-Sitzventil für
druckmittelbetriebene Verbraucher, bestehend aus einem
Zweiwegeventil und einem Dreiwegeventil.
Komplexer werdende Steuerungssysteme in der Fluidtech
nik erfordern zunehmend Sonderlösungen, zum einen als
integrierte Anordnung wegen der Baugröße, zum anderen
werden aus Gründen einer Steigerung der Betriebszuver
lässigkeit Funktionen zusammengefaßt.
Aus der DE 30 05 547 A1 ist eine Mehrfach-Ventilanordnung
bekannt, bei der ein Teil der Gesamtfunktion von einem
Sitzventil, ein anderer Teil von einem Kolbenschieber
ventil erfüllt wird. Nachteilig ist bei dieser Anord
nung, daß systembedingt der Kolbenschieber entweder
hinsichtlich der Dichtheit Probleme aufwirft oder, wenn
er so ausgelegt ist, daß Dichtheit erreicht wird, die
Betätigungskraft sehr hoch wird. Ferner kann wegen der
nur schwer beherrschbaren Reibungen die Schaltzeit die
ser Mehrfach-Ventilanordnung relativ stark schwanken.
Mehrfach-Sitzventilanordnungen haben außerdem stets das
Problem einer funktionellen Überbestimmung, da ein Ven
tilsitz nur bei einer bestimmten Anpreßkraft dicht ist.
Mehrere solcher Sitzanordnungen erfordern daher einen
hohen Abstimmaufwand bei der Montage, wobei trotzdem im
Verlauf des Betriebes unkontrollierbare Veränderungen
beispielsweise der elastischen Eigenschaften der Dich
tungen auftreten können, was zu Funktionsstörungen füh
ren kann.
Ein Mehrwege-Sitzventil geht aus der DE 33 22 912 A1
hervor. Dieses 5/2-Wege-Sitventil weist einen Doppel
ventilkörper auf, welcher mit zwei Einlaßventilsitzen
zusammenwirkt und zwei weiteren Ventilkörpern, die mit
je einem Auslaßventilsitz zusammenwirken. Bei diesem
5/2-Wege-Sitzventil sind die Anschlüsse fluidisch ge
koppelt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Mehrfach-
Sitzventil der eingangs genannten Art konstruktiv mög
lichst einfach zu gestalten. Insbesondere sollen ferner
die Sitzventile druckausgeglichen sein und eine funk
tionelle Überbestimmung vermieden werden.
Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die
beiden Wegeventile in einem gemeinsamen Gehäuse einge
baut und durch ein gemeinsames Antriebselement betätig
bar sind. Die beiden Wegeventile sind fluidisch entkop
pelt mittels einer zwischen den beiden Wegeventilen im
Ventilgehäuse ausgebildeten drucklosen Kammer.
Vorzugsweise sind die beiden Wegeventile in einer Achse
hintereinander angeordnet.
Vom Antriebselement aus gesehen kann zuerst das Zweiwe
geventil und dann das Dreiwegeventil angeordnet sein,
oder auch umgekehrt.
Vorteilhafterweise ist das Zweiwegeventil und/oder das
Dreiwegeventil druckausgeglichen gestaltet, wobei
zweckmäßigerweise längs am Antriebselement Dichtungs
scheiben in Führungen angeordnet sind und Ventilsitze
vorgesehen sind, deren Durchmesser gleich dem Durchmes
ser der Führungen sind.
Die Dichtungsscheiben laufen hierbei in glatten Führun
gen, ohne daß etwaige Bohrungen oder Kanäle überlaufen
werden.
Besteht das Antriebselement aus einem Kolben und einer
Kolbenstange und haben die beiden Wegeventile je einen
Ventilteller, der die Verbindung vom Druckmittelan
schluß zum zugehörigen Verbraucher steuert, so ist vor
zugsweise vorgesehen, daß einer dieser beiden Ventil
teller auf und relativ zur Kolbenstange axial ver
schiebbar angeordnet ist.
Vorteilhafterweise ist dieser Ventilteller fest mit ei
nem über das freie Ende der Kolbenstange geschobenen
Betätigungsrohr verbunden und zwischen dem freien Ende
der Kolbenstange und dem geschlossenen Ende des Betätigungsrohres
ist ein Abstand vorhanden, den die Kolben
stange erst durchläuft, ehe sie das Betätigungsrohr und
damit diesen Ventilteller betätigen bzw. öffnen kann.
In seiner Schließrichtung ist dieser Ventilteller
zweckmäßigerweise ständig durch eine Druckfeder beauf
schlagt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird
nachfolgend anhand der einzigen Figur der Zeichnung er
läutert, die ein Mehrfach-Sitzventil im Schnitt zeigt.
Das erfindungsgemäße Mehrfach-Sitzventil 10 hat ein Ge
häuse 12, in welchem ein Arbeitskolben 14, der mit ei
ner Kolbenstange 16 versehen ist, axial hin und her be
wegbar eingebaut ist.
Das Ventil 10 besteht aus einem Zweiwegeventil 18 und
einem Dreiwegeventil 20. Die beiden Wegeventile 18, 20
sind im Gehäuse 12 in Achsrichtung der Kolbenstange 16
hintereinander eingebaut, wobei gesehen vom Kolben 14
aus zuerst das Zweiwegeventil 18 und daran anschließend
das Dreiwegeventil 20 ausgebildet ist, wobei diese An
ordnung aber auch umgekehrt gewählt werden kann.
Zum Zweiwegeventil 18 gehören ein Zulaufanschluß P2 für
das Druckmittel und ein Verbraucheranschluß A2, und die
Verbindung von P2 nach A2 wird geöffnet und geschlossen
durch einen fest mit der Kolbenstange 16 verbundenen
Ventilteller 22, der mit einem im Gehäuse 12 ausgebil
deten Ventilsitz 24 zusammenwirkt.
Zum Dreiwegeventil 20 gehören ein Zulaufanschluß P1 für
das Druckmittel, ein Verbraucheranschluß A1 und ein
Rücklaufanschluß oder Entlüftungsanschluß R.
Die Verbindung vom Zulaufanschluß P1 zum Verbraucheran
schluß A1 wird geöffnet und geschlossen durch einen
Ventilteller 30, der mit einem im Gehäuse 12 ausgebil
deten Ventilsitz 32 zusammenwirkt, und die Verbindung
vom Verbraucheranschluß A1 zum Rücklaufanschluß R wird
geöffnet und geschlossen durch einen fest mit der Kol
benstange 16 verbundenen Ventilteller 26, der mit einem
im Gehäuse 12 ausgebildeten Ventilsitz 28 zusammen
wirkt.
Der Arbeitskolben 14 kann über einen Druckanschluß 36
mit einem Druckfluid beaufschlagt werden, wodurch er
das Ventil 10 gegen die Kraft einer Druckfeder 34 in
die Schaltposition (nicht gezeigt) umschaltet. Wird der
Kolben 14 druckentlastet, so wird er durch die Feder 34
in die in der Zeichnung dargestellte Null-Position ge
schaltet, in welcher die beiden Wegeventile geschlossen
sind.
Zwischen dem Verbraucheranschluß A2 und dem Kolben 14
ist eine Dichtscheibe 38 angeordnet, die fest mit der
Kolbenstange verbunden und in einer Führung 44 des Ge
häuses 12 geführt ist. Zwischen dem Zulaufanschluß P2
und dem Rücklaufanschluß R ist eine Dichtscheibe 40 an
geordnet, die fest mit der Kolbenstange 16 verbunden
und in einer Führung 44 im Gehäuse 12 geführt ist. Zwischen
dem Zulaufanschluß P1 und dem freien Ende 48 der
Kolbenstange 16 ist eine Dichtscheibe 42 angeordnet,
die in einer Führung 44 des Gehäuses 12 geführt ist.
Der Durchmesser der Führungen 44, in denen die Dicht
scheiben 38, 40 und 42 laufen, ist gleich dem Durchmes
ser der Ventilsitze 24, 28 und 32. Die Führungen 44 im
Gehäuse 12 für die Dichtscheiben 38, 40 und 42 sind
glatt und gleichmäßig zylindrisch ausgeführt und ohne
Bohrungen, Nuten, Kanäle oder dgl., so daß die drei
Dichtscheiben 38, 40 und 42 im Betrieb des Ventils nur
in den glatten Führungen 44 laufen, ohne Bohrungen, Nu
ten oder Kanäle überlaufen zu müssen.
Über das freie Ende 48 der Kolbenstange 16 ist mit et
was radialem Spiel ein Betätigungsrohr 46 geschoben,
mit dessen freien, dem Kolben 14 zugewandten Ende der
Ventilteller 30 fest verbunden ist. Ebenso ist die
Dichtscheibe 42, die einen axialen Abstand vom Ventil
teller 30 hat, fest mit dem Betätigungsrohr 46 verbun
den.
In Schließrichtung des Ventiltellers 30 ist die Dicht
scheibe 42 ständig durch eine Druckfeder 54 beauf
schlagt, wodurch über das Betätigungsrohr 46 der Ven
tilteller 30 gegen seinen Ventilsitz 32 gedrückt wird.
Zwischen dem freien Ende 48 der Kolbenstange 16 und dem
anderen, geschlossenen Ende 50 des Betätigungsrohres 46
ist ein axialer Abstand 52 vorhanden.
Mit 56 sind Entlüftungsbohrungen bezeichnet, die ver
hindern, daß sich im Betrieb unter dem Arbeitskolben 14
und unter der Dichtscheibe 42 Druckpolster aufbauen.
Beide Wegeventile 18 und 20 sind vollständig druckent
lastet wegen der gleichen Durchmesser der Führungen 44
und der Ventilsitze 24, 28 und 32.
Fluidisch sind die beiden Wegeventile 18 und 20 entkop
pelt durch eine zwischen den beiden Ventilen liegende
druckfreie Kammer 58, die ständig in Verbindung mit dem
Rücklaufanschluß bzw. Entlüftungsanschluß R steht.
Das vorbeschriebene Mehrfach-Sitzventil arbeitet fol
gendermaßen.
In der Zeichnung ist die Null-Position des Ventils dar
gestellt, das heißt der Kolben 14 ist nicht druckbeauf
schlagt, weshalb durch die Feder 34 das Ventil in die
Schließstellung geschaltet wird, in welcher die Ventil
sitze 32 und 24 geschlossen und der Ventilsitz 28 ge
öffnet ist. Der Verbraucher A1 ist zum Rücklaufanschluß
R entlüftet und der Verbraucher A2 ist drucklos. Der
Ventilteller 30 wird hierbei, wie bereits ausgeführt,
nicht über Kolben 14 und Kolbenstange 16, sondern über
die Feder 54, die Dichtscheibe 42 und das Betätigungs
rohr 46 gegen den Ventilsitz 32 angepreßt.
Wird der Kolben 14 über den Druckanschluß 36 mit Druck
beaufschlagt, so bewegt er sich gegen die Kraft der Fe
der 34 nach unten (bezogen auf die Zeichnung) und öffnet
dabei zunächst den Ventilsitz 24, wodurch der Ver
braucheranschluß A2 mit dem Zulaufanschluß P2 verbunden
wird. Der Ventilteller 26 bewegt sich auf seinen Ven
tilsitz 28 zu. Die beiden Dichtscheiben 38 und 40 wer
den ebenfalls durch die Kolbenstange 16 axial verscho
ben, bleiben aber innerhalb ihrer jeweiligen Führung
44.
Die Kolbenstange 16 durchläuft bei ihrer axialen Bewe
gung den Abstand 52 zwischen ihrem freien Ende 48 und
dem Ende 50 des Betätigungsrohres 46. Erst dann, wenn
das freie Ende 48 der Kolbenstange 16 auf das Ende 50
des Betätigungsrohres 46 auftrifft, wird bei weiterer,
axialer Bewegung des Kolbens 14 und der Kolbenstange 16
auch das Betätigungsrohr 46 abwärts (bezogen auf die
Zeichnung) axial verschoben und dadurch der Ventiltel
ler 30 von seinem Ventilsitz 32 abgehoben, wodurch eine
Verbindung vom Zulaufanschluß P1 zum Verbraucheran
schluß A1 hergestellt wird. Mit dem Betätigungsrohr 46
wird auch die Dichtscheibe 42 axial verschoben, bleibt
aber ständig innerhalb ihrer Führung 44.
Der Abstand 52 ermöglicht einen überschneidungsarmen
Betrieb, da je nach Größe des Abstandes 52 der Ventil
teller 30 den Ventilsitz 32 erst öffnet, wenn der Ven
tilteller 26 schon fast seinen Ventilsitz 28 erreicht
hat.
Durch den Abstand 52 wird ferner eine Überbestimmung
des Ventilsystems, daß heißt der beiden Ventilteller 22
und 30 vermieden, die jeweils druckbeaufschlagt in die
gleiche Richtung öffnen. Da die zugehörigen Ventilsitze
räumlich fixiert sind, könnte bei nicht einwandfreier
Montage oder bei betriebsbedingter oder alterungsbe
dingter Veränderung der Elastomerplatte der Ventiltel
ler die Gefahr einer unkontrollierbaren Undichtheit
auftreten. Dies wird durch die Anfederung des Ventil
tellers 30 vermieden.
Wird der Druck vom Arbeitskolben 14 abgenommen, so wird
das Ventil durch die Feder 34 und die Feder 54 wieder
in die in der Zeichnung dargestellte Schließ-Position
geschaltet. Das Dreiwegeventil 20 betätigt einen Ver
braucher, z. B. belüftet und entlüftet es einen Pneuma
tikzylinder. Das Zweiwegeventil 18 kann eine andere
Funktion an oder in Verbindung mit diesem Verbraucher,
z. B. eine Sicherungsfunktion ausführen. Dabei ist, wie
vorstehend beschrieben, nur eine Betätigung bzw. An
triebselement für beide Wegeventile 18 und 20 erforder
lich.
Der Durchmesser des Kolbens 14 ist wegen der Rückstell
feder 34 und wegen der im Betrieb auftretenden Rei
bungskräfte größer als der Durchmesser der Ventilsitze
und der Dichtscheiben. In der in der Zeichnung darge
stellten Schließ-Position des Ventils sind die Ventil
sitze 24 und 32 geschlossen, der Ventilsitz 28 ist ge
öffnet, das heißt der Verbraucher A1 ist über den offe
nen Ventilsitz 28 und den Auslaßanschluß R entlüftet.
Sämtliche Schaltbewegungen verlaufen druckentlastet, da
das Druckfluid in jeder Kammer des Ventils, die begrenzt
ist von einem Ventilteller und einer Dichtschei
be, auf beide Teile die gleiche Kraft ausübt, da ihre
wirksamen Flächen gleich groß sind.
Dies gilt sowohl für die in der Zeichnung dargestellte
Ruhestellung als auch für die oben beschriebene Schalt
stellung. In der dargestellten Ausführungsform ist un
mittelbar nach dem Kolben 14 das Zweiwegeventil 18 und
daran anschließend das Dreiwegeventil 20 ausgebildet.
Das Ventil kann aber auch umgekehrt ausgeführt sein,
derart, daß auf den Kolben 14 zuerst das Dreiwegeventil
und dann das Zweiwegeventil folgt.
Claims (8)
1. Mehrfach-Sitzventil für druckmittelbetriebene Ver
braucher, bestehend aus einem Zweiwegeventil und
einem Dreiwegeventil, wobei die beiden Wegeventile
(18, 20) in einem gemeinsamen Gehäuse (12) einge
baut, durch ein gemeinsames Antriebselement (14,
16) betätigbar und fluidisch entkoppelt sind mit
tels einer zwischen den beiden Wegeventilen (18,
20) im Ventilgehäuse (12) ausgebildeten drucklosen
Kammer (58).
2. Mehrfach-Sitzventil nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden Wegeventile (18, 20)
in einer Achse hintereinander angeordnet sind.
3. Mehrfach-Sitzventil nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß längs am Antriebselement (16)
Dichtungsscheiben (38, 40, 42) in Führungen (44)
angeordnet sind.
4. Mehrfach-Sitzventil nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß Ventilsitze (24, 28, 32) vorge
sehen sind, deren Durchmesser gleich dem Durchmes
ser der Führungen (44) sind.
5. Mehrfach-Sitzventil nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Führungen (44) für die Dich
tungsscheiben (38, 40, 42) glatt und gleichmäßig
ausgebildet sind, derart, daß die Dichtungsschei
ben (38, 40, 42) in den Führungen axial bewegbar
sind, ohne Bohrungen oder Kanäle zu überlaufen.
6. Mehrfach-Sitzventil nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Antriebselement (14, 16) aus
einem Kolben (14) und einer Kolbenstange (16) be
steht und die beiden Wegeventile (18, 20) je einen
Ventilteller (24, 30) haben, der die Verbindung
vom Druckmittelanschluß zum zugehörigen Verbrau
cheranschluß steuert, und daß der eine Ventiltel
ler (30) auf und relativ zur Kolbenstange (16)
axial verschiebbar angeordnet ist.
7. Mehrfach-Sitzventil nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der eine Ventilteller (30) fest
mit einem über das freie Ende (48) der Kolbenstan
ge (16) geschobenen Betätigungsrohr (46) verbunden
ist, und daß zwischen dem freien Ende (48) der
Kolbenstange (16) und dem geschlossenen Ende (50)
des Betätigungsrohres (46) ein Abstand (52) vor
handen ist, den die Kolbenstange (16) durchläuft,
ehe der eine Ventilteller (30) betätigbar ist.
8. Mehrfach-Sitzventil nach Anspruch 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, daß der eine Ventilteller
(30) in seiner Schließrichtung ständig durch eine
Druckfeder (54) beaufschlagt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996154254 DE19654254C2 (de) | 1996-12-23 | 1996-12-23 | Mehrfach-Sitzventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996154254 DE19654254C2 (de) | 1996-12-23 | 1996-12-23 | Mehrfach-Sitzventil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19654254A1 DE19654254A1 (de) | 1998-06-25 |
| DE19654254C2 true DE19654254C2 (de) | 2003-01-30 |
Family
ID=7816151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996154254 Expired - Fee Related DE19654254C2 (de) | 1996-12-23 | 1996-12-23 | Mehrfach-Sitzventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19654254C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20106018U1 (de) | 2001-04-06 | 2001-08-02 | Festo AG & Co, 73734 Esslingen | Mehrwegeventil |
| CN109058202B (zh) * | 2018-09-12 | 2020-05-26 | 上海双高阀门(集团)有限公司 | 压力补偿阀 |
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| DE3005547A1 (de) * | 1980-02-14 | 1981-10-01 | Technomatic AG, Aesch, Luzern | Sicherheitsventil |
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1996
- 1996-12-23 DE DE1996154254 patent/DE19654254C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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|---|---|
| DE19654254A1 (de) | 1998-06-25 |
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