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DE2929578A1 - Notventileinrichtung in pneumatischen oder hydraulischen steuerungsanlagen - Google Patents

Notventileinrichtung in pneumatischen oder hydraulischen steuerungsanlagen

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Publication number
DE2929578A1
DE2929578A1 DE19792929578 DE2929578A DE2929578A1 DE 2929578 A1 DE2929578 A1 DE 2929578A1 DE 19792929578 DE19792929578 DE 19792929578 DE 2929578 A DE2929578 A DE 2929578A DE 2929578 A1 DE2929578 A1 DE 2929578A1
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DE
Germany
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switching
piston
valve
inlet
throttle
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DE19792929578
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DE2929578C2 (de
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Guenter Sebesta
Guenter Seegers
Ruediger Frhr V Dip Stillfried
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ZF CV Systems Hannover GmbH
Original Assignee
Wabco Fahrzeugbremsen GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/50Power-operated mechanisms for wings using fluid-pressure actuators
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/40Safety devices, e.g. detection of obstructions or end positions
    • E05F15/49Safety devices, e.g. detection of obstructions or end positions specially adapted for mechanisms operated by fluid pressure, e.g. detection by monitoring transmitted fluid pressure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Notventileinrichtung in pneumatischen oder hydraulischen
  • Steuerungsanlagen Die Erfindung trifft eine Notventilein@@ichtung in pneumatischen oder hydraulischen Steuerungsanlagen, insbesondere in pneumatischen Türbetätigungsanlagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Turbetätigungsanlagen in Fahrzeugen, welche der Personenbeförderung dienen, werden in der Regel pneumatisch oder elektro-pneumatisch gesteuert, d. h.
  • der Fahrer löst zum Öffnen oder Schließen der TUr einen pneumatischen oder elektrischen Impuls aus, welcher über ein als Steuerventil ausgebildetes Türventil einen als Türzylinder ausgebildeten Türantrieb mit Druck beaufschlagt, wobei die Hubbewegungen des Türantriebkolbens die Öffnung und Schließbewegungen der Tür auslösen.
  • Bei einem solchen System wird allgemein verlangt, daß die Schließbewegung einer pneumatisch betätigbaren Fahrzeugtür automatieicn in eine Öffnungsbewegung umschaltet, wenn Personen oder Gegenstände in die sich schließende Tür eingeklemmt sind. Eine derartige Umsteuereinrichtung ist in der DE-PS 17 08 446 beschrieben.
  • Es gibt Situationen, die es erfordern, daß die Anlage, d. h. der Türantrieb, drucklos gemacht werden muß, um die Tür manuell öffnen zu können. Hierfür ist in die Versorgungsleitung des Türventils ein sogenannter Nothahn eingebaut, bei dessen manueller Betätigung die Anlage entlüftet wird.
  • Eine elektro-pneumatisch gesteuerte Türbetätigungsanlage, welche mit einem derartigen Nothahn ausgerüstet ist, ist in dem Konstruktionsblatt 809 000 0-029 der Konstruktionsunterlagen (Europa-Katalog) der Firma Wabco Fahrzeugbremsen GmbH dargestellt.
  • Da auch in c: sich öffnende Tür Perst Ir oder Gegenstände eingeklemmt werden können, könnte man eine Einrichtung wie eingangs beschrieben, zusätzlich für die sich öffnende Tür vorsehen, wobei allerdings diese Einrichtung die Tür lediglich durch Entlüften der Anlage zum Stillstand bringen sollte, da hier die Umkehrung der Türbewegung eine Gefahr für die nachfolgend durch die Tür tre+enden Fersonen bedeuten würde. Als eine geeignete Einrichtung bietet sich ein 3/2-Wege-Ventil an.
  • In bezug auf die Anordnung eines Nothahns besteht die Gefahr, daß nach dessen Benutzung bzw. nach dessen Zurückschaltung in die Betriebsstellung, der Türantrieb schlagartig belüftet wird und eine dadurch ausgelöste schnelle TUrbewegung zur Schädigung der Tür oder sogar von Personen führen kann. Man kann dem Nothahn eine Drossel zuordnen, welche derart in die Anlage geschaltet ist, daß beim Zurückschalten des Nothahns in die Normalstellung die Belüftung des Türantriebs zunächst gedrosselt erfolgt, wobei die Drosselwirkung nur durch einen bewußt ausgelösten Impuls aufgehoben werden sollte.
  • Da die beschriebenen Sicherheitseinrichtungen aus mehreren Einzelgeräten bestehen, deren Verbindung untereinander über viele Rohrleitungen geschaltet werden muß und auch die pneumatische und/oder elektrische Steuerung dieser Geräte ebenfalls aus Rohrleitungen und/oder elektrischen Leitungen besteht, ist die Montage umständlich und aufgrund der zahlreichen Leitungsverbindungen und Anschlüsse reparaturanfällig, vor allem in bezug auf Undichtigkeiten der Anlage.
  • Hinzu kommt, daß das Platzangebot im Bereich der Tür knapp bemessen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Sicherheitseinrichtungen,nämlich das 3/2-Wege-Ventil bzw. Abschaltventil, den Nothahn und das Drosselventil, derart zusammenzufassen, daß die Anordnung in einem gemeinsamen Gehäuse möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführte Erfindung gelöst.
  • Die in einem Gehäuse zusammengefaßte bzw. zusammengeschalteteSicherheitseinrichtung erfüllt alle drei geforderten Funktionen, wobei sowohl eine pneumatische oder elektro-pneumatische als auch eine manuelle Steuerung möglich sind. Von Vorteil ist, daß für das Abschaltventil und für den Nothahn ein und derselbe Schaltkörper durch wahlweise Impuls- oder Handschaltung diese Funktionen erfüllt.
  • Es ist somit nur ein einziges Gerät erforderlich, dessen Montage zwecks manueller Schaltung der Nothahnfunktion an einer zugänglichen Stelle erfolgen muß, wobei zu diesem Gerät lediglich mehrere Steuerimpulsleitungen führen und nur eine Versorgungsleitung zum Gerät hinführt und vom Gerät wegführt.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die Erfindung wird anhand von zwei Ausführungsbeispielen, welche in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine kombinierte Notventileinrichtung, deren Schaltimpulse elektro-pneumatisch ausgelöst werden, Fig. 2 eine Einrichtung wie Fig. 1, jedoch mit einem automatisch auslösbaren pneumatischen Rückschaltimpuls der Drossel.
  • Die Zeichnung in Fig. 1 zeigt eine Ventileinrichtung, die aus einem Ventilgehäuse 1 und aus zwei in Bewegungsrichtung parallel zueinander liegenden Schaltkolben 2 und 3 besteht, welche je nach Stellung entweder einen freien Durchgang oder einen gedrosselten Druchgang einer Versorgungsleitung zwischen einer Einlaßöffnung 4 und einer Auslaßöffnung 5 des Gehäuses 1 freigeben oder diesen Durchgang sperren. In der Drosselstellung ist dem Schaltkolben 2 eine Drossel 6 zugeordnet, deren Drosselwirkung die durch die Einlaßöffnung 4 einströmende Druckluft gedrosselt aus der Auslaßöffnung 5 strömen läßt, so daß diesem Schaltkolben 2 die Funktion eines Drosselkolbens zufällt, während der Schaltkolben 3 die Funktion eines Sperrkolbens hat.
  • Zur Schaltung des Sperrkolbens 3 in die Sperrstellung sowie des Drosselkolbens 2 in die Drosselstellung ist auf der einen Seite des Gehäuses 1 ein als Impulsgeber wirkender Elektromagnet 7 angeordnet. Eine exzentrisch ausgebildete Steuerwelle 8 ist als manuell betätigbare Schaltung des Sperrkolbens 3 in dessen Sperrstellung vorgesehen, wobei diese exzentrische Steuerwelle 8 derart angeordnet und ausgebildet ist, daß der die Sperrstellung des Sperrkolbens 3 schaltende Exzenter gleichzeitig den Drosselkolben 2 in dessen Drosselstellung schaltet.
  • Zwei weitere Impulsgeber in Form eines Elektromagneten 9 und eines Elektromagneten 10 sind auf der anderen Seite des Gehäuses 1 angeordnet, deren Impulse eine Aufhebung der Sperrstellung des Sperrkolbens 3 bzw. eine Aufhebung der Drosselstellung des Drosselkolbens 2 bewirken.
  • Die Kolben 2 und 3 befinden sich in der Darstellung in ihrer normalen, durch Gehäuseanschläge 11 und 12 begrenzten Betriebslage, d. h. zwischen dem Einlaß 4 und dem Auslaß 5 besteht über Ringräume 13, 14 und 15 des Drosselkolbens 2, über einen Gehäusekanal 16 und über Ringräume 17, 18 und 19 des Sperrkolbens 3 eine durchgehende Verbindung.
  • In der anderen nicht dargestellten Stellung des Sperrkolbens 3, in der der Kolben 3 an einem Gehäuseanschlag 20 anliegt, unterbricht der obere Teil des Kolbens 3 die Verbindung zwischen den Ringräumen 17 und 18, und der untere Teil des Kolbens 3 öffnet eine Verbindung zwischen dem Ringraum 19 und einem einer Entlüftungsöffnung 21 zugeordneten Ringraum 22, so daß die mit dem Anschluß 5 verbundene Anlage über die Ringräume 19 und 22 und über die Öffnung 21 entlüftet wird.
  • Das Umschalten in die Sperr- bzw. Entliiftungsstellung des Sperrkolbens 3 erfolgt gemäß der Darstellung zum einen elektro-pneumatisch durch Einschalten des Elektromagneten 7, dessen Anker 23 mit einem gehäusefesten Ventilsitz 24 ein Einlaßventil 23, 24 bildet, indem der elektrische Impuls das Einlaßventil 23, 24 öffnet und die in den Anschluß 4 einströmende Druckluft über einen Gehäusekanal 25, das Einlaßventil 23, 24 und einen Gehäusekanal 26 die Oberfläche des Kolbens 3 beaufschlagt und diesen gegen den Anschlag 20 bewegt.
  • Uber einen Gehäusekanal 26a wird gleichzeitig die Oberfläche des Drosselkolbens 2 beaufschlagt, so daß dieser Kolben 2 am Anschlag 32 anliegend die Drosselstellung einnimmt.
  • Zum anderen kann die Bewegung des Sperrkolbens 3 in dessen Sperrstellung von Hand, durch Umstellen der exzentrischen Steuerwelle 8 erfolgen, wobei gleichzeitig der Drosselkolben 2 in seine Drossel stellung bewegt wird. Zur Aufhebung der Sperrstellung wird der Elektromagnet 9, dessen Anker 27 mit einem gehäusefesten Ventilsitz 28 ein Einlaßventil 27, 28 bildet, eingeschaltet. Der elektrische Impuls öffnet das Einlaßventil 27, 28 und die im Gehäusekanal 16 anstehende Druckluft beaufschlagt über einen mit dem Kanal 16 verbundenen Gehäusekanal 29, das Einlaßventil 27, 28 und einen Gehäusekanal 30 die Oberfläche 31 des Kolbens 3, wodurch dieser Kolben 3 wieder gegen den Anschlag 12 zurückbewegt wird und der Durchfluß der im Kanal 16 anstehenden Druckluft über die Ringräume 17, 18 und 19 zum Auslaß 5 wieder frei ist.
  • Durch die manuell ausgelöste Sperrstellung des Sperrkolbens 3 durch Schaltung der Steuerwelle 8, wird durch die bereits erwähnte gleichzeitige Umschaltung des Drosselkolbens 2 dieser gegen einen Gehäuseanschlag 32 in dessen Drossel stellung bewegt, wobei der obere Teil des Kolbens 2 die Verbindung zwischen den Ringräumen 13 und 15 unterbricht, so daß die Druckluft vom Einlaß 4 über einen Gehäusekanal 33, die Drossel 6, einen Ringraum 34 und den Ringraum 15 in gedrosselter Stärke im Kanal 16 ansteht. Eine Strömung von Einlaß 4 zum Kanal 16 ist also nur gedrosselt möglich. Die Stärke der Drosselung ist mittels einer Schraube 35 einstellbar.
  • Zur Aufhebung der Drossel stellung wird der Elektromagnet 10, dessen Anker 3G mit einem gehäusefesten Ventilsitz 37 ein Einlaßventil 36, 37 bildet, eingeschaltet. Der elektrische Impuls öffnet das Einlaßventil 36, 37, und Druckluft strömt vom Einlaß 4 kommend über Kanal 33, einen weiteren Kanal 38, das Einlaßventil 36, 37 und einen Kanal 39 auf die Oberfläche 40 des Drosselkolbens 2 und bewegt diesen zurück gegen den Anschlag 11.
  • Die für die elektromagnetische Impuls steuerung benötigten Entlüftungen 41, 42 und 43 können auch als Anschlüsse für eine direkte pneumatische Impulssteuerung benutzt werden, wobei die Kolben 3 bzw. 2 über die Kanäle 26, 30 bzw. 39 mit Druckluft direkt beaufschlagt werden, so daß die Kanäle 25, 29 bzw. 38 sowie die Einlaßventile 23/24, 27/28 bzw. 36/37 entfallen.
  • Ebenso kann bei den drei genannten Impulsgebern die direkte pneumatische Impuls steuerung auch neben die elektromag.. llsche Steuerung treten, wobei dann die direkt steuernde Druckluft zwischen den Magneten und den Ankern durchströmt. Die Anschlüsse 41, 42 und 43 dienen hier sowohl der Entlüftung beider elektromagnetischen Steuerung als auch der Belüftung bei der pneumatischen Direktsteuerung.
  • Die mit der Zusammenfassung der Ventileinheiten in eine einzige Ventileinrichtung erzielbaren Notschaltfunktionen werden nachfolgend in Verbindung mit der Funktionsbeschreibung einer Türbetätigungsanlage erläutert.
  • Man geht davon aus, daß aus Reparaturgründen die pneumatische Türbetätigungsanlage entlüftet werden muß und der Sperrkolben 3 durch manuelles Umschalten der exzentrischen Steuerwelle 8 in seine Sperrstellung gebracht wird, d. h.
  • die Verbraucheranlage wird über den Anschluß 5 nicht mehr belüftet und gleichzeitg über die Öffnung 21 entlüftet.
  • Die Schaltbewegung der Steuerwelle 8 schaltet gleichzeitig den Drosselkolben 2 in seine Drosselstellung, so daß Druckluft nur noch gedrosselt über den Einlaß 4, Kanal 33, Drossel 6, Ringräume 34 und 15, Kanal 16 zum Ringraum 17 des Sperrkolbens 3 strömen kann.
  • Nach Abschluß der Reparaturarbeiten wird zunächst die exzentrische Steuerwelle 8 in ihre Ausgangsstellung zurückgeschaltet, aber erst durch Schalten des Elektromagneten 9 und die dadurch ausgelöste Beaufschlagung der Kolbenfläche 31 wird der Sperrkolben 3 in seine Betriebsstellung zurückgeschaltet. Würde nunmehr die Anlage über den vollen Leitungsquerschnitt belüftet werden, so würde dies je nach Stellung des Türventils eine schlagartige Türbewegung in Schließ- oder Öffnungsrichtung auslösen, so daß im Bereich der Tür befindliche Personen zu Schaden kommen könnten.
  • Da jedoch der Drosselkolben 2 in seiner Drosselstellung verharrt, strömt die Druckluft nach Aufhebung der Sperrstellung es Kolbens 3 zunächst gedrosselt in die Anlage, so daß es zu keiner schlagartigen Öffnung nder Schließbewegung der Tür kommen kann. Erst durch Einschalten des Elektromagneten 10 wird der Drosselkolben 2 aus seiner Drossel stellung durch Beaufschlagung der Kolbenfläche 40 in seine nicht drosselnde Stellung zurückgeschaltet, und die volle Durchflußmenge strömt wieder in die Anlage.
  • Weiterhin erfüllt die Notventileinrichtung in bezug auf das gewählte Beispiel folgende Sicherheitsfunktion: Geht man davon aus, daß der Elektromagnet 7 über einen nicht dargestellten elektro-pneumatischen Schalter mit der Öffnungskammer eines gleichfalls nicht dargestellten Türantriebs verbunden ist, wobei eine elektrische Leitung die Verbindung mit dem elektrischen Teil des elektro-pneumatischen Schalters herstellt, während eine pneumatische Verbindung zwischen dem pneumatischen Teil des elektro-pneumatischen Schalters und der Öffnungskammer des Türantriebs besteht, so wird bei einer Behinderung der Türöffnungsbewegung infolge des dadurch entstehenden Druckanstiegs in der Türschließkammer des Türantriebs der elektrische Kontakt des elektro-pneumatischen Schalters geschlossen, so daß der weitergeleitete elektrische Impuls den Elektromagneten 7 erregt, und der Anker 23 von seinem Ventilsitz 24 abgehoben wird. Das Einlaßventil 23, 24 ist somit geöffnet und die vom Einlaß 4 kommende, durch den Kanal 25, das Einlaßventil 23, 24 und den Kanal 26 strömende Druckluft bewegt den Sperrkolben 3 in seine durch den Anschlag 20 begrenzte Sperrstellung. Somit ist auf der Sperrkolbenseite des Ventils durch Sperren der Verbindung zwischen den Ringräumen 17 und 19 die Weiterversorgung der Anlage mit Druckluft gesperrt und durch die gleichzeitige Herstellung einer Verbindung zwischen den Ringräumen 19 und 22 ist die Anlage entlüftet. Die Tür kann somit von Hand bewegt werden.
  • Durch die gleichzeitige Druckbeaufschlagung des Drosselkolbens 2 über den Kanal 26a schaltet dieser in seine Drossel stellung.
  • Nach Beseitigung der Gefahr wird durch Einschalten der Türbetätigungsanlage der Elektromagnet 9 erregt, so daß sich das Einlaßventil 27, 28 öffnet, und die in Kanal 29 anstehende, über das Ventil 27, 28 und den Kanal 30 strömende Druckluft bewegt den Kolben 3 aus seiner Sperrstellung gegen den Anschlag 12 in seine Betriebsstellung.
  • Die Verbindung zwischen den Ringräumen 17 und 19 ist wieder geöffnet, während die Verbindung zwischen den Ringräumen 19 und 22 wieder unterbrochen ist.
  • Da jedoch durch die beibehaltene Drosselstellung des Kolbens 2 nach wie vor im Ringraum 17 nur eine gedrosselte Durchflußmenge zur Verfügung steht, kann die Tür beim Wiederbelüften der Anlage keine schlagartige Öffnungs- oder Schließbewegung machen. Erst durch Erregen des Elektromagneten 10 bewegt sich der Drosselkolben 2 in seine Betriebs stellung zurück und die Anlage wird mit dem vollen Betriebsdruck versorgt.
  • Die Fig. 2 stellt eine Notventileinrichtung dar, in der gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich der Elektromagnet 10 durch ein pneumatisches 3/2-Wege-Ventil 44, 45 47 ersetzt ist.
  • Ein Ventilstößel 44 ersetzt dabei den Anker 36 in Fig. 1, so daß dieser Stößel 44 mit einem gehäusefesten Ventilsitz 45 ein Einlaßventil 44, 45 bildet. Die Spannung einer sich am Gehäuse 1' abstützenden Feder 46 hält den Stößel 44 in Schließstellung des Einlaßventils 44, 45.
  • Der Ventil stößel 44 bildet gleichzeitig mit seiner Stirnfläche, welche der Stirnfläche gegenüberliegt, die das Einlaßventil 44, 45 bildet, mit einem gehäusefesten Ventilsitz 47 ein in die Atmosphäre entlüftendes Auslaßventil 44, . , welches bei geöffnetem t laßventil 44, 45 gegen die Spannung der Feder 46 geschlossen ist. Außerdem besteht gegenüber der Darstellung in Fig. 1 ein Gehäusekanal 48, welcher den der Auslaßöffnung 49 zugeordneten Ringraum 50 des Sperrkolbens 52 mit dem Einlaßventil 44, 45 verbindet.
  • Im Gegensatz zur Notventileinrichtung gemäß Fig. 1 erfolgt bei dieser Ausführungsform der Schaltimpuls zur Umschaltung des Drosselkolbens 51 aus der Drosselstellung in die Betriebsstellung pneumatisch, d. h. nach Umschaltung des Sperrkolbens 52 aus der Sperrstellung in Betriebsstellung wird der in gedrosselter Weis; sich im Ringraum 50 aufbauende Druck ber den Kanal 48> das sich bei einem bestimmten Öffnungsdruck öffnende Einlaßventil 44, 45 und den Kanal 53 auf die Oberfläche 5 des Kclbens 51 geleitet, so daß der Kolben 1 in die Betriebsstellung umschaltet und die durch die Einlaßöffnung 56 einströmsnde Druckluft ungedrosselt in die Anlage strömen kann.
  • Die beschriebenen Notventileinrichtungen können ganz allgemein dort eingesetzt werden, wo eine handbetätigte oder automatische Abschaltung oder auch eine Schaltung in eine gedrosselte Funktion on Anlagen oer Maschinen zur Abwendung einer Gefahr erforderlich ist.
  • Bei dem hier beschriebenen Anwendungsbeispiel in einer Türbetätigungsanlage ist die Einbeziehung des Türventils in die erfindunsgemäßen Ventileinrichtungen durchaus möglich.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Patentansprüche Notventileinrichtung in pneumatischen oder hydraulischen Steuerungsanlagen, insbesondere in pneumatischen TUrbetätigungsanlagen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Es ist ein mit einer Einlaßöffnung (4) für die Versorgungsleitung und mit zwei Auslaßöffnungen (5 und 21) versehenes Gehäuse (1) und zwei in Bohrungen des Gehäuses (1) geführte Schaltglieder (2 und 3), welche Jeweils in zwei Schaltstellungen schaltbar sind, vorgesehen; b) es sind erste Mittel vorgesehen, welche in der gemeinsamen ersten Schaltstellung des ersten Schaltgliedes (3) und des zweiten Schaltgliedes (2) einen freien Durchgang zwischen der Einlaßffnung (4) und der ersten Auslaßöffnung (5) herstellen und welche in der zweiten Schaltstellung des ersten Schaltgliedes (3) den freien Durchgang zwischen der Einlaßöffnung (4) und der ersten AuslaBöffnung (5) verschließen und gleichzeitig einen freien Durchgang zwischen der ersten Auslaßöffnung (5) und der zweiten Auslaßöffnung (21) herstellen und welche in der zweiten Schaltstellung des zweiten Schaltgliedes (2) einen gedrosselten Durchgang zwischen dem Einlaßanschluß (4) und den ersten Mitteln des ersten Schaltgliedes (3) herstellen; c) es sind zweite Mittel vorgesehen, die impulsmäßig ansteuerbar sind und zur gemeinsamen Umschaltung der Schaltglieder (3 und 2) aus der ersten in die zweite Schaltstellung und zur getrennten Umschaltung der Schaltglieder (3 und 2) aus der zweiten in die erste Schaltstellung dienen; d) es ist eine manuell betätigbare Betätigungseinrichtung zur gemeinsamen Umschaltung der Schaltglieder (3 und 2) aus der ersten in die zweite Schaltstellung vorgesehen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, deren erste Mittel durch folgende Merkmale gekennzeichnet sind: a) Es sind Ringräume (17, 18, 19, 22) zwischen der Gehäusebohrung und dem als Sperrkolben (3) ausgebildeten ersten Schaltglied ftir die erste und zweite Schaltstellung vorgesehen; b) es sind Ringräume (13, 14, 15, 34) zwischen der Gehäusebohrung und dem als Drosselkolben (2) ausgebildeten zweiten Schaltglied für die erste und zweite Schaltstellung vorgesehen; c) der Durchmesser des Sperrkolbens (3) und des Drosselkolbens (2) ist in Längsrichtung derart verjüngt, daß in der jeweiligen Schaltstellung des betreffenden Kolbens (3, 2) auf der einen Schaltseite Ringräume untereinander verbunden sind auf der anderen Schaltseite Ringräume gegeneinander abgedichtet sind; d) zwischen der Einlaßöffnung (4) und dem der zweiten Schaltstellung des Drosselkolbens (2) zugeordneten Ringraum (34) ist eine Drossel (6) angeordnet.
  3. 3. Einrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: Der Durchgang zwischen den ersten Mitteln des Drosselkolbens (2) und den ersten Mitteln des Sperrkolbens (3) wird von einem Gehäusekanal (16) gebildet.
  4. 4. Einrichtung nach Ansprechen 1 bis 3, deren zweite Mittel durch folgende Merkmale gekennzeichnet sind: a) Es ist ein Elektromagnet (7) mit einem Anker (23) zur Auslösung einer gemeinsamen Schaltung des Sperrkolbens (3) und des Drosselkolbens (2) aus der ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung vorgesehen; b) es ist jeweils ein Elektromagnet (9, 10) mit einem Anker (27, 36) zur Auslösung einer getrennten Schaltung des Sperrkolbens (3) und des Drosselkolbens (2) aus der zweiten in die erste Schaltstellung vorgesehen; c) die Anker (23, 27, 36) bilden mit gehäusefesten Ventilsitzen (24, 28, 37) Einlaßventile (23/24, 27/28, 36/37); d) die offenen Einlaßventile (23/24, 27/28, 36/37) stellen eine pneumatische Verbindung zwischen der Einlaßöffnung (4) und den Kolbenflächen (3a, 2a, 31, 40) der beiden Kolben (, 3) über Kanäle (25, 26, 26a und 16, 29, 3C und 38, 39) her.
  5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: Es sind pneumatische Steueranschlüsse (41, 42, 43) vorgesehen, über welche die Kolbenflächen (3a, 2a, 31, 40) der Kolben (3, 2) über die Kanäle (26, 26a, 30, 39) mit Druckluft direkt beaufschlagbar sind.
  6. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch folgendes Merkmal: Die zweiten Mittel jeweils bestehend aus einem Elektromagneten (7, 9, 10) und einem Anker (23, 27, 36); sowie die Einlaßventile (23/24, 27/28, 36/37) mit den Kanälen (25, 29, 38) sind zusätzlich angeordnet.
  7. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Die Ringräume (17, 18, 19, 22 bzw. 13, 14, 15, 34) sind durch Stege (3b, 3c, 3d, 3e bzw. 2b, 2c, 2d, 2e) der Gehäusebohrung gebildet; b) der Einlaßöffnung (4) und den Auslaßöffnungen (5 und 21) sind Ringräume (13 bzw. 19 und 22) zugeordnet.
  8. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: Der Gehäusekanal (16) verbindet die Ringkammer (15) des Drosselkolbens (2) und die Ringkammer (17) des Sperrkolbens (3).
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Die manuell betätigbare Betätigungseinrichtung umfaßt eine exzentrische Steuerwelle (8); b) die Exzentrizitat der Steuerwelle (8) ist derart ausgebildet, claß beim Schalten der Steuerwelle (8) die Umschaltung der beiden Schaltglieder (3 und 2) gemeinsam erfolgt.
  10. 10. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: a) Es ist als weiteres zweites Mittel ein 3/2-Wege-Ventil (44, 45, 47) zur Auslösung einer Schaltung des Drosselkolbens (2) aus der zweiten in die erste Schaltstellung vorgesehen; b) der Stößel (44) des 3/2.-Wege-Ventils (44, 45, 47) bildet mit seiner einen Stirnfläche mit einem ersten gehäusefesten Ventilsitz (45) ein Einlaßventil (44/45) und mit seiner anderen Stirnfläche mit einem zweiten gehäusefesten Ventilsitz (47) ein Auslaßventil (44/47); c) das cf'r te Einlaßventil (44/45) stellt eine pneumatische Verbindung zwischen der Auslaßöffnung (49) bzw. deren Ringraum (50) und dem die Oberfläche (54) des Drosselkolbens (51) beaufschlagenden Kolbenraum (55) über Kanäle (48 und 53) her; d) das offene Auslaßventil (44/47) stellt eine pneumatische Verbindung zwischen dem Kolbenraum (55) des Drosselkolbens (51) und der Atmosphäre her.
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