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DE19654981A1 - Am Mast zu befestigendes Anzeigemodul für Haltestellen oder dergleichen - Google Patents

Am Mast zu befestigendes Anzeigemodul für Haltestellen oder dergleichen

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Publication number
DE19654981A1
DE19654981A1 DE19654981A DE19654981A DE19654981A1 DE 19654981 A1 DE19654981 A1 DE 19654981A1 DE 19654981 A DE19654981 A DE 19654981A DE 19654981 A DE19654981 A DE 19654981A DE 19654981 A1 DE19654981 A1 DE 19654981A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mast
shells
module
support
module half
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19654981A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Langmatz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Langmatz GmbH
Original Assignee
Lic Langmatz GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Lic Langmatz GmbH filed Critical Lic Langmatz GmbH
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Priority to DE1996133739 priority patent/DE19633739C2/de
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Publication of DE19654981A1 publication Critical patent/DE19654981A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/18Means for attaching signs, plates, panels, or boards to a supporting structure

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein an einem Mast zu befestigendes Anzei­ gemodul beispielsweise für eine Bus- oder Straßenbahnhaltestel­ le, ohne auf diesen Anwendungszweck beschränkt zu sein. Die erfindungsgemäßen Anzeigemodule können auch andere Informationen wie Angaben über in einem Gebäude untergebrachte Firmen und Behörden angeben, oder beispielsweise als Wegweiser dienen.
Als Anzeigemodule der betrachteten Art werden üblicherweise ebene Blechelemente verwendet, die entweder mit Informationen bemalt oder bedruckt sind oder - als Rahmen ausgebildet - Folien mit Informationen enthalten. Wenn solche flachen Anzeigemodule an einem Mast befestigt sind, sind sie üblicherweise ziemlich klein gehalten, so daß die Information nur aus der Nähe gelesen werden kann. Großflächige Anzeigemodule werden - da sie starken Windbelastungen standhalten müssen - aus Festigkeitsgründen meist nicht an einem Mast befestigt, sondern in einen Rahmen eingeschraubt, der den Anzeigemodulen die notwendige Standfe­ stigkeit verleiht. Dabei ist der Rahmen häufig für eine vorbe­ stimmte Anzahl von Anzeigemodulen vorgesehen, die nur dadurch vergrößert werden kann, daß der bisherige Rahmen durch einen neuen Rahmen anderer Größe ersetzt wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Anzeigemodul der betrachteten Art anzugeben, das einfach am Mast zu befestigen ist und mit diesem eine stabile Einheit bildet, die auch starken Windbelastungen standhält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran­ sprüchen gekennzeichnet.
Das erfindungsgemäße Anzeigemodul weist zwei bevorzugt im Spritzgußverfahren aus Kunststoff hergestellte, konvex gekrümmte Modul-Halbschalen auf, die zu einem Körper mit zwei gegenüber­ liegenden, konvex gekrümmten Außenflächen zusammengesetzt sind, wobei die Modul-Halbschalen den Mast zwischen sich aufnehmen, der mittig durch das Anzeigemodul verläuft. Die Modul-Halbscha­ len werden dabei vorzugsweise miteinander verschraubt.
Die konvexe, im Horizontalschnitt insgesamt etwa linsenförmige Gestalt des Anzeigemodules hat zur Folge, daß der Windstaudruck erheblich reduziert ist, so daß die Stabilität eines mit bevor­ zugt mehreren Anzeigemodulen ausgestatteten Mastes beträchtlich erhöht ist. Somit können an einem verhältnismäßig schlanken Mast erfindungsgemäße Anzeigemodule beträchtlicher Größe befestigt werden, ohne daß eine so aufwendige Mastverankerung erforderlich ist, wie dies im Falle ebener Anzeigemodule notwendig wäre. Die leicht gekrümmten Außenflächen des Anzeigemodules, die bevorzugt einachsig um eine vertikale Achse gekrümmt sind, sind dabei auch dann aus größerer Entfernung gut sichtbar, wenn der Betrachter nicht frontal zu dem Anzeigemodul steht, sondern auf dieses aus einer seitlich versetzten Position blickt, aus der flache An­ zeigelemente kaum wahrgenommen werden.
Die beiden Modul-Halbschalen haben vorzugsweise eine identische Außenform, so daß das Anzeigemodul eine zu seiner Mittelebene symmetrische Form hat, ohne daß die Erfindung hierauf beschränkt ist.
In der Befestigungslage hat das Anzeigemodul demnach bevorzugt zwei gegenüberliegende, um eine vertikale Achse gekrümmte Wand­ flächen, die einen so großen Krümmungsradius haben, daß der Betrachter die Beschriftung oder Markierung des Anzeigemodules gut lesen kann, wenn er frontal vor dem Anzeigemodul steht. Die Modul-Halbschalen haben ferner in der Befestigungslage oben und unten am Rand der konvexen vertikalen Wandfläche ebene Abschluß­ wände, die sich geradlinig zwischen den seitlichen Rändern erstrecken, so daß im zusammengesetzten Zustand des Anzeigemodu­ les dessen Ober- und Unterseite mit Ausnahme der Öffnung, die der Mast durchgreift, geschlossen ist.
Wenn das Anzeigemodul kein auf Dauer unveränderliches, groß­ flächiges Symbol oder dergleichen anzeigen soll, sondern eine Vielzahl von Informationen wie Fahrpläne, Angaben über die Li­ nienführung, Haltestellennamen und dergleichen, wird vorgeschla­ gen, daß an der Außenseite der konvex gekrümmten Wände am oberen und unteren Rand Nuten ausgebildet sind, in die die Ränder von Folien eingreifen, die von einer Seite aus in das Anzeigemodul eingeschoben werden, so daß die beiden gewölbten Außenseiten des Anzeigemodules von den Folien überdeckt sind. Diese Folien, die die anzuzeigenden Informationen enthalten, werden zweckmäßi­ gerweise von einer dickeren Klarsichtfolie überdeckt, die eben­ falls in die Randnuten eingreifen. Die Randkanten können dadurch ausgebildet sein, daß am oberen und am unteren Rand der konvexen Wände jeweils ein umgebördelter Randstreifen angeformt ist.
Nach Einschieben der Folien bis zu einem seitlichen Anschlag, der durch eine dort befestigte vertikale Leiste gebildet sein kann, werden diese dadurch fixiert, daß auf den den Einschub ermöglichenden vertikalen Rand der zusammengesetzten konvexen Wände eine Leiste lösbar aufgesetzt wird. Diese Leiste, die bevorzugt aufschnappt, verhindert, daß die Folien abgezogen werden können. Zur Sicherheit kann vorgesehen sein, daß eine an der Leiste angeformte Rastnase nur durch eine durch die Leiste führende Bohrung mittels eines eingeführten Stiftes oder der­ gleichen in die Freigabestellung ausgelenkt werden kann.
Nach einem weiteren wesentlichen Gesichtspunkt der Erfindung werden die beiden mit konvexen Außenwänden vorgeformten Modul- Halbschalen an wenigstens einer, bevorzugt an zwei am Mast befe­ stigten Tragschellen angebracht, die ihrerseits so fest am Mast festgezogen werden, daß das Anzeigemodul im montierten Zustand praktisch nicht mehr verdreht werden kann. Bei Anzeigemodulen geringer Höhe kann die Anordnung einer Tragschelle hinreichend sein, während bei Anzeigemodulen größerer Höhe zwei Tragschellen vorgesehen sind, die die Modul-Halbschalen in deren oberen und unteren Bereich halten. Die Tragschellen sind ebenso wie die Modul-Halbschalen bevorzugt im Spritzgußverfahren aus Kunststoff hergestellt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß jede Tragschelle aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Tragschellen-Hälften bestehen, wobei für die gelenkige Verbin­ dung bevorzugt Scharnierrollen vorgesehen sind, durch die ein Scharnierstift gesteckt wird. An den von dem Scharnier abgewand­ ten seitlichen Enden sind nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung lösbare Schnappverschlüsse vorgesehen, vorzugsweise angeformt, mit denen die Tragschelle zunächst so am Mast befe­ stigbar ist, daß sie dort zwar gehalten, jedoch noch drehbar ist, um die Winkellage der Tragschelle und damit die Ausrichtung der auf der Tragschelle zu befestigenden Modul-Halbschalen auf eine Bordsteinkante zu ermöglichen, die sich in aller Regel im Bereich einer Bus- oder Straßenbahnhaltestelle neben dem Mast befindet. Die Ausrichtung der Tragschelle und damit des Anzeige­ moduls wird weiter unten noch näher beschrieben.
Es sind bevorzugt zwei im Abstand übereinander angeordnete Schnappverschlüsse vorgesehen, die jeweils einen überstehenden Rastarm mit einem beispielsweise sägezahnartigen Zahn aufweisen können, der in entsprechende Aussparungen am Randbereich der jeweils anderen Tragschellen-Hälfte eingreifen kann. Dabei sind jeweils mehrere Rastpositionen möglich, um zu gewährleisten, daß bei den auftretenden Toleranzen der Mastdurchmesser jede Trag­ schelle mittels der Schnappverschlüsse so befestigbar ist, daß sie bis zur endgültigen Verschraubung am Mast in der vorgesehe­ nen Höhe gehalten ist. Es wird nochmals betont, daß die Schnappverschlüsse nur eine vorübergehende Haltefunktion haben, und daß die endgültige Befestigung der Tragschelle durch Anzie­ hen von bevorzugt einer einzigen Feststellschraube erfolgt, die zwischen den Schnappverschlüssen vorgesehen sein kann.
Weiter wird mit großem Vorteil vorgeschlagen, daß jede Trag­ schellen-Hälfte angeformte Naben hat, die senkrecht zur Mittel­ ebene der Tragschelle und der zusammengesetzten Modul-Halbscha­ len verlaufen und in deren Bohrungen Tragzapfen einsetzbar sind, die an entsprechenden Stellen und in gleicher Anzahl an der Innenseite der Modul-Halbschalen angeformt sind. Die Tragzapfen erstrecken sich dabei natürlich ebenfalls senkrecht zu der genannten Mittelebene. Die Anordnung kann auch umgekehrt getrof­ fen sein, indem an den Tragschellen-Hälften Vorsprünge, z. B. Tragzapfen, und an den Modul-Halbschalen Aussparungen, z. B. Naben, angeformt sind.
Damit werden die Modul-Halbschalen in der Weise an den Trag­ schellen-Hälften angebracht, daß ihre Tragzapfen in die Bohrun­ gen der Tragschellen-Hälften eingeschoben werden. Anschließend werden die Modul-Halbschalen miteinander verschraubt, wozu an der Innenseite der Modul-Halbschalen Dome angeformt sein können, die ein Innengewinde enthalten, während an der jeweils anderen Modul-Halbschale Durchgangsbohrungen an im zusammengesetzten Zustand mit den Innengewinden fluchtenden Stellen durch die Außenwand zum Einsetzen von Schrauben ausgebildet sein können. Die Verschraubung kann auch auf andere Weise erfolgen, wobei wesentlich ist, daß die Modul-Halbschalen nicht fest gegenein­ ander verspannt werden müssen, da die unverrückbare Befestigung am Mast durch das Festziehen der Tragschellen erfolgt.
Wie erwähnt, wird die Tragschelle nach ihrer exakten Positionie­ rung am Mast bevorzugt mittels einer einzigen Feststellschraube am Mast festgezogen, wozu bevorzugt auf halber Höhe der Schelle an der dem Scharnier gegenüberliegenden Seite eine Metallhülse mit Innengewinde in einen Randsteg einer Schellenhälfte einge­ lassen sein kann, der eine Durchgangsbohrung im Randsteg der anderen Schellenhälfte gegenüberliegt.
Wie auch bereits erwähnt, werden erfindungsgemäß die Anzeigemo­ dule jeweils mittels zweier voneinander beabstandeter Tragschel­ len am Mast befestigt, wenn es sich nicht um besonders kleine Anzeigemodule handelt. Hiermit ist das Problem verbunden, daß die beiden Tragschellen exakt in dem richtigen Abstand vonein­ ander am Mast befestigt werden müssen, damit die im oberen und unteren Bereich der Modul-Halbschalen angeformten Tragzapfen in die Naben der beiden Tragschellen passen.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem dadurch gelöst, daß die beiden Tragschellen im fertig zusammengesetzten Zustand, d. h. mit eingesetztem Scharnierstift mit jeweils einer Tragschellen- Hälfte in eine der beiden Modul-Halbschalen eingesetzt werden, indem die Vorsprünge der Modul-Halbschale in die Bohrungen der Naben dieser Tragschellen-Hälften eingreifen. In diesem Zustand werden die beiden Tragschellen-Hälften bevorzugt mit jeweils zwei kleinen, in den Modul-Halbschalen versenkten Hilfsschrauben befestigt. Die beiden Tragschellen-Hälften werden so eingesetzt, daß die Scharnierstifte nicht herausfallen können, was dadurch erreicht wird, daß sich der Kopf der Scharnierstifte jeweils im Bereich der horizontalen oberen bzw. unteren Abschlußwand der Modul-Halbschalen befindet.
Nach dem Einsetzen der Tragschellen-Hälften in eine der beiden Modul-Halbschalen werden die beiden Tragschellen am Mast befe­ stigt, wobei sie exakt den vorgeschriebenen Abstand voneinander haben. Die Tragschellen werden nun mittels ihrer Schnappver­ schlüsse so am Mast angebracht, daß sie nicht herabgleiten kön­ nen, jedoch noch um den Mast drehbar sind.
Zur Ausrichtung der Tragschellen in die gewünschte Richtung, z. B. auf den Straßenrand wird nun ein Richtscheit in Form eines langgestreckten, geradlinigen Stabes oder Brettes mit seinen Tragzapfen in die Naben einer freiliegenden Tragschellen-Hälfte eingesetzt, wobei das Richtscheit die Ausrichtung der Mittel­ ebene des zu montierenden Anzeigemoduls wiedergibt. Durch Ver­ schwenken des Richtscheits um den Mast in eine zur Bordsteinkan­ te parallele Lage werden die beiden Tragschellen mit der daran gehaltenen Modul-Halbschale ausgerichtet.
Anschließend werden die beiden Tragschellen durch Festziehen jeweils einer Feststellschraube unbewegbar am Mast befestigt, so daß ihre Winkellage nicht mehr veränderbar ist. Dann wird die zweite Modul-Halbschale auf die beiden freiliegenden Tragschel­ len-Hälften aufgesetzt, in dem ihre Tragzapfen in die Naben der Tragschellen-Hälfte eingeschoben werden, und die Modul-Halb­ schalen werden miteinander verschraubt, ohne fest miteinander verspannt zu werden.
Auf diese Weise kann das erfindungsgemäße Anzeigemodul schnell und einfach an einem Mast angebracht werden, wobei auch die exakte Ausrichtung mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden ist. Zur Herstellung der Tragschellen ist wegen deren kurzer axialer Erstreckung nur ein kleines Werkzeug erforderlich, was dann nicht der Fall wäre, wenn zwei Schellen durch einen mittleren rohrförmigen Teil miteinander verbunden wären. Die Positionie­ rung im richtigen Abstand voneinander erfolgt auf die oben angegebene, erfindungsgemäße Weise.
An den Schellenelementen können Konsolen angeformt sein, an denen z. B. elektrotechnische Bauteile befestigbar sind, die bei­ spielsweise zur Beleuchtung der erfindungsgemäßen Anzeigemodule erforderlich sind. Hierdurch ist erreicht, daß zum Austausch von Modul-Halbschalen diese elektrotechnischen Bauteile nicht eben­ falls ab- oder ummontiert werden müssen, so daß der Austausch von Modul-Halbschalen mit einem minimalen Aufwand vorgenommen werden kann.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung haben die Tragschel­ len-Hälften oben und unten überstehende querschnittlich etwa halbkreisförmige Kragen, die eine geringe Wandstärke haben können. Wenn zwei Tragschellen-Hälften zusammengesetzt sind, umschließen die Kragen rohrförmig den Mast.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß am Rand des oberen und des unteren Kragens formschlüssig inein­ ander passende Vorsprünge und Aussparungen ausgebildet sind, die so zueinander versetzt sind, daß beim Einsetzen des Randbereichs des unteren (oder oberen) Kragens eines Moduls in den Randbe­ reichs des oberen (oder unteren) Kragens eines darunter (oder darüber) angeordneten Moduls die zugehörigen Tragschellen exakt aufeinander ausgerichtet sind, d. h. übereinanderliegend mitein­ ander fluchten. Hierdurch weisen die daran befestigten Module exakt in dieselbe Richtung. Durch die Höhe der Kragen, die naht­ los ineinandergesetzt werden, ist außerdem exakt der vorgegebene Abstand der Anzeigemodule voneinander eingehalten.
Außerdem wird vorgeschlagen, daß die Tragschellen aus einem Kunststoff hergestellt werden, dessen Farbe mit derjenigen des Mastes übereinstimmt, so daß die zwischen den Anzeigemodulen sichtbaren Kragen optisch nicht in Erscheinung treten, sondern wie Mastabschnitte aussehen.
Durch die besondere Ausbildung der Tragschellen und die bevor­ zugte Befestigung der Modul-Halbschalen an den am Mast festge­ schraubten Tragschellen ist gewährleistet, daß die erfindungs­ gemäßen Anzeigemodule stets verdrehfest am Mast befestigt werden können, auch wenn die Mastdurchmesser in der Größenordnung von einigen mm variieren. Ferner ist gewährleistet, daß ein vor­ gegebener Abstand zwischen den Modulen auf das genaueste einge­ halten wird und daß alle Module exakt in dieselbe Richtung weisen.
Die erfindungsgemäßen Anzeigemodule, die bevorzugt im Spritz­ gußverfahren aus Kunststoff hergestellt sind, sind äußerst robust und halten allen Witterungseinflüssen dauerhaft stand. Aufgrund ihrer gewölbten Form ist der auf sie einwirkende Wind­ staudruck erheblich herabgesetzt, so daß sie von einem verhält­ nismäßig dünnen Mast sicher zu halten sind. Sie sind schnell und einfach zu befestigen und ebenso leicht wieder abzubauen. Auf­ grund ihrer gewölbten Form sind sie weithin sichtbar, so daß sie auch weit entfernten Personen das Vorhandensein einer Halte­ stelle signalisieren. Wenn die Anzeigemodule Informationen auf Folien anzeigen, sind diese beispielsweise bei geändertem Fahr­ plan leicht austauschbar.
Die Außenwand der Modul-Halbschalen kann beispielsweise die Querschnittsform eines Kreisbogens großen Durchmessers oder eines Ellipsenabschnitts haben, wobei weitere gekrümmte bzw. konvex gewölbte Formen im Rahmen der Erfindung liegen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Innenansicht einer Modul-Halb­ schale;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Tragschelle;
Fig. 3 einen Horizontalschnitt durch die Tragschelle gemäß Fig. 2 entlang der Linie A-A;
Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch die Tragschelle gemäß Fig. 2 entlang einer Linie B-B;
Fig. 5 einen Horizontalschnitt durch die Tragschelle gemäß Fig. 2 entlang einer Linie C-C und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Richtscheits.
In Fig. 1 ist eine Modul-Halbschale 1 dargestellt, die eine einachsig gekrümmte Außenwand 2 sowie eine obere und eine untere Abschlußwand 3, 4 aufweist. Die Modul-Halbschale 1 ist durch Querwände 5 sowie Längswände 6 versteift, die einstückig an den Wänden 2, 3 und 4 angeformt sind. Damit ist die einstückig im Spritzgußverfahren aus Kunststoff hergestellte Modul-Halbschale äußerst formstabil.
In der oberen und der unteren Abschlußwand 3, 4 ist jeweils eine halbkreisförmige Aussparung 7 vorgesehen, aus der ein oberer und ein unterer Kragen 8 bzw. 9 (Fig. 2) je einer Tragschelle 10 im Montagezustand am Mast herausragt, was weiter unten noch näher erläutert wird.
An der Innenseite der gekrümmten Außenwand 2 sind ferner in der Nähe der oberen und unteren Abschlußwand jeweils vier Vorsprünge 11 angeformt, die sich senkrecht zur Mittelebene eines aus zwei Modul-Hälften 1 zusammengesetzten Anzeigemoduls erstrecken. Diese Vorsprünge 11, nachfolgend als Tragzapfen bezeichnet, dienen der Befestigung der Modul-Halbschalen 1 an jeweils einer Tragschellenhälfte, indem die Tragzapfen 11 in an den Tragschel­ lenhälften angeformte Aussparungen 12 eingeschoben werden. Auch dies wird weiter unten näher erläutert.
Außerdem sind an der Innenseite der Modul-Halbschalen 1 Dome 13a ausgebildet, in die Hülsen mit Innengewinde eingesetzt sein können. An entsprechenden Stellen der zugehörigen anderen Modul- Halbschale befinden sich Durchgangsbohrungen durch die Außen­ wand, in die Schrauben eingesetzt werden können, die in die Dome 13 eingreifen, um die beiden Modul-Halbschalen 1 miteinander zu verschrauben, wenn diese an zwei am Mast befestigten Tragschel­ len angebracht sind.
In den Fig. 2 bis 5 ist eine Tragschelle dargestellt, von denen zwei verwendet werden, um zwei Modul-Halbschalen gemäß Fig. 1 an einem Mast zu befestigen. Die Tragschelle 10 besteht aus zwei Tragschellenhälften 13, die sich jeweils über einen Umfang von 180° erstrecken und mittels eines Rollenscharniers 14 gelenkig miteinander verbunden sind. Der zugehörige Scharnier­ stift 15 ist in Fig. 2 gestrichelt angedeutet.
An jeder Tragschellen-Hälfte 13 sind vier Naben 16 angeformt, die paarweise auf gleicher Höhe liegen und sich senkrecht zur Mittelebene bzw. Trennebene 17 der Tragschelle 10 erstrecken. Die Naben haben die bereits oben erwähnten Bohrungen 12, in die die Tragzapfen 11 der Modul-Halbschalen 1 im wesentlichen form­ schlüssig hineinpassen. Die Tragzapfen 11 haben ebenso wie die Bohrungen 12 eine leicht konisch zulaufende Form, um das Ein­ führen der Tragzapfen 11 in die Bohrungen 12 zu erleichtern.
Zwischen den in Längsrichtung 18 voneinander beabstandeten Naben-Paaren 16 befindet sich auf mittlerer Höhe der Tragschelle 10 eine Bohrung 19 für eine Feststellschraube 20, die in eine in einen Randsteg 21 der anderen Tragschellen-Hälfte 13 eingelasse­ ne Hülse 22 mit Innengewinde einschraubbar ist, um die Trag­ schelle 10 unbeweglich an einem Mast festzuziehen.
Zwischen der Position der Feststellschraube 20 und der oberen und unteren Nabe 16 befindet sich jeweils ein angeformter Schnappverschluß 23 (Fig. 5), mit dem die Schelle 10 so an einem Mast befestigbar ist, daß sie in der ausgewählten Höhe gehalten ist, jedoch noch um den Mast gedreht werden kann, um das Anzei­ gemodul auf den Verlauf des Straßenrandes auszurichten. Der Schnappverschluß 23 enthält einen angeformten Arm 24 mit einem z. B. dachförmigen Vorsprung 25, der in eine ebenso dachförmige Verzahnung 26 an der anderen Tragschellen-Hälfte 13 eingreift. Der Eingriff ist dabei durch die Federkraft des Schnapparms 24 aufrecht erhalten.
Durch Ausbildung mehrerer Zähne bei der Verzahnung 26 sind beispielsweise drei oder vier verschiedene Rastpositionen mög­ lich, so daß die Tragschelle 10 an Masten unterschiedlicher Durchmesser befestigbar ist. Hervorgehoben wird noch einmal, daß die Schnappverschlüsse 23 nur eine vorübergehende Haltefunktion ausüben, nicht über der endgültigen drehfesten Befestigung der Tragschellen am Mast dienen.
Fig. 6 zeigt ein Richtscheit 27 in Form eines langgestreckten, geradlinigen Stabes oder Bretts, an dem an einer Seitenfläche Vorsprünge bzw. Zapfen 28 angeformt bzw. befestigt sind, die in ihrer Anordnung und Form den Tragzapfen 11 der Modul-Halbschalen 1 entsprechen. Dieses Richtscheit 27 dient dazu, die Schelle 10 in einer solchen Winkellage am Mast zu befestigen, daß die darauf angebrachten Modul-Halbschalen 1 in die gewünschte Rich­ tung weisen.
Das erfindungsgemäße Anzeigemodul wird auf folgende Weise an einem Mast befestigt: zuerst werden zwei Tragschellen 10 in der Weise mit einer Modul-Halbschale 1 zusammengesetzt, daß die vier Naben 16 der jeweils einen Tragschellen-Hälfte 13 vier Tragzap­ fen 11 einer Modul-Halbschale aufnehmen. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß der Scharnierstift 15 jeweils mit seinem Kopf nahe der oberen bzw. unteren Abschlußwand 2, 3 der Modul-Halb­ schale angeordnet ist, so daß gewährleistet ist, daß die Schar­ nierstifte 15 nicht aus den Rollenscharnieren 14 herausfallen können.
Die Tragschellen 10 werden nun mittels ihrer Schnappverschlüsse 23 am Mast befestigt, wobei sie in der gewünschten Höhe gehal­ ten, aber noch drehbar sind.
In die vier Naben 16 einer der beiden freiliegenden Tragschel­ len-Hälften 13 werden nun die Zapfen 28 des Richtscheits 7 eingesteckt, so daß das Richtscheit 27 die Lage der Mittelebene des Anzeigemoduls angibt. Daraufhin kann die am Mast angebrachte Modul-Halbschale 1 mit ihren beiden Schellen in ihre gewünschte Lage gedreht werden.
Anschließend wird die Feststellschraube 19 so fest gezogen, daß die beiden Schellen unbeweglich am Mast befestigt sind.
Daraufhin wird die zweite Modul-Halbschale 1 auf die beiden freiliegenden Tragschellen-Hälften aufgesteckt, woraufhin die Modul-Halbschalen miteinander verschraubt werden, ohne hierzu fest miteinander verspannt werden zu müssen, da die Befesti­ gungsfunktion am Mast von den Tragschellen 10 ausgeübt wird.
Wie Fig. 2 zeigt, ist an der Tragschelle 10 im axial oberen und unteren Bereich jeweils ein Kragen 8, 9 angeformt, der den Mast dicht umgreift. Die Kragen 8, 9 haben Randverzahnungen 29, die so aufeinander abgestimmt sind, daß die Verzahnung an der Unter­ seite exakt in die Verzahnung der Oberseite paßt. Auf diese Weise können mehrere Anzeigemodule übereinander in einem exakt vorgegebenen Abstand angeordnet werden, wobei ihre Winkellage am Mast übereinstimmt.
Die Tragschellen 10 sind mittels kleiner Werkzeuge herstellbar, wodurch ihre Herstellungskosten verhältnismäßig gering sind, Dennoch sind die zur Befestigung eines Anzeigemoduls vorgesehe­ nen zwei Tragschellen auf einfache Weise im exakten Abstand voneinander zu befestigen, wie oben beschrieben ist.

Claims (2)

1. An einem Mast zu befestigendes Anzeigemodul, gekennzeichnet durch zwei formstabile Modul-Halbschalen (1) mit konvex gekrümmten Außenwänden (2) und wenigstens eine Tragschelle (10), die am Mast befestigbar ist und an der die Modul-Halbschalen (1) an­ bringbar sind, wobei die wenigstens eine Tragschelle (10) oben und unten über die Modul-Halbschalen (1) überstehende Kragen (8, 9) hat, an deren Rand formschlüssig ineinander passende Ver­ zahnungen ausgebildet sind, so daß beim Einsetzen des Randbe­ reichs des Kragens einer Tragschelle (10) in den Randbereich des Kragens einer am Mast benachbarten Tragschelle (10) diese Trag­ schellen (10) exakt aufeinander ausgerichtet sind.
2. Anzeigemodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tragschellen-Hälfte (13) ange­ formte Naben (16) hat, in deren Bohrungen (12) an der Innenseite der Modul-Halbschalen (1) angeformte Tragzapfen (11) im wesent­ lichen formschlüssig einsetzbar sind.
DE19654981A 1996-08-22 1996-08-22 Am Mast zu befestigendes Anzeigemodul für Haltestellen oder dergleichen Withdrawn DE19654981A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202004009155U1 (de) * 2004-06-09 2005-10-27 Kwasny, Siegfried Verkehrszeichenschelle
DE102005021754B4 (de) * 2004-06-09 2008-02-07 Siegfried Kwasny Verkehrszeichenschelle

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