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DE19652342C2 - Klavier - Google Patents

Klavier

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Publication number
DE19652342C2
DE19652342C2 DE1996152342 DE19652342A DE19652342C2 DE 19652342 C2 DE19652342 C2 DE 19652342C2 DE 1996152342 DE1996152342 DE 1996152342 DE 19652342 A DE19652342 A DE 19652342A DE 19652342 C2 DE19652342 C2 DE 19652342C2
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housing
module part
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piano according
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/02Cases
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C1/00General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards
    • G10C1/02General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards of upright pianos

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Klavier mit einem Gehäuse, einer Tastatur, die von außerhalb des Gehäuses her betätigbar ist, einer Mechanik, die innerhalb des Gehäuses angeordnet und mittels der Tastatur betätigbar ist, und einer Klanganlage, die innerhalb des Gehäuses angeordnet und durch Betätigung der Tastatur und der Mechanik zur Erzeugung von Klängen in Betrieb setzbar ist; wobei die Tastatur und/oder die Mechanik und/oder die Klanganlage des Klaviers als Modulteil gestaltet ist oder sind, das lösbar mit dem Gehäuse verbindbar ist.
Aus der DE 41 32 669 A1 ist ein Klavier bekannt, bei dem bereits wesentliche funktionale Bestandteile des Klaviers zusammengefügt werden, bevor letztendlich das Gehäuse montiert wird, wobei einzelne Gehäuseteile mit Abschnitten des Funktionsteils des Klaviers verbunden werden. Der Montageaufwand für das aus der DE 41 32 669 A1 bekannte Klavier bleibt weiterhin relativ groß, wobei insbesondere die Ausrüstung des Funktionsteils des Klaviers mit einem neuen Gehäuse vergleichsweise aufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Klavier derart weiterzubilden, daß es in einfacher Weise an sich ändernde ästhetische Anforderungen des Klavierbenutzers anpaßbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gehäuse rückseitig offen und mittels einer Rückwand verschließbar und als frei tragendes Bauteil ausgebildet ist, wobei darüber hinaus das Modulteil durch die rückseitige Öffnung des Gehäuses in dieses hineinschiebbar und in der hineingeschobenen Stellung lösbar innerhalb des Gehäuses verriegelbar ist. Zum Auswechseln des Gehäuses - grundsätzlich auch des Modulteils - ist es somit lediglich noch erforderlich, die Rückwand des Gehäuses zu entfernen, das Modulteil aus dem Gehäuse herauszufahren und in ein "neues" Gehäuse hineinzufahren und dort zu verriegeln.
Wenn ein derartiges Klavier in einer Wohnung aufgestellt werden soll und daher durch ein lediglich beengte räumliche Verhältnisse bietendes Treppenhaus transportiert werden muß, ist es möglich, zunächst das Gehäuse und danach das die Tastatur, die Mechanik und die Klanganlage umfassende Modulteil zu transportieren. Das Gehäuse ist vergleichsweise groß, jedoch von niedrigem Gewicht. Es ist somit mit einem weitaus geringeren Aufwand transportabel als das komplette Klavier. Hinsichtlich eines die Tastatur, die Mechanik und die Klanganlage umfassenden Modulteils ist festzustellen, daß letzteres vergleichsweise schwer ist, jedoch bei weitem geringere Außenabmessungen aufweist als das Gehäuse bzw. ein komplettes Klavier. Demgemäß ergeben sich auch beim Transport dieses Modulteils erhebliche Vereinfachungen. Am Aufstellort können dann das Gehäuse und das Modulteil in einfacher Weise miteinander verbunden und zu dem Klavier zusammengefügt werden.
Bei der Zurschaustellung einer Mehrzahl derartiger Klaviere ist es zur ausreichenden Information etwaiger Kunden möglich, lediglich mehrere unterschiedliche Gehäuse zur Schau zu stellen, wobei es genügend ist, wenn eines dieser unterschiedlichen Gehäuse mit dem erfindungsgemäß ausgestalteten Modulteil versehen ist. Mit einem vergleichsweise geringen Kostenaufwand kann somit ein potentieller Kunde umfassend bezüglich der äußerlichen Ausgestaltung zur Verfügung stehender Klaviere und der technischen Funktion derselben informiert werden. Darüber hinaus ist es möglich, einem Kunden, der ein äußerlich in bestimmter Weise gestaltetes Klavier erworben hat, nach einer gewissen Zeit ein anderes, mit dem Modulteil kompatibles Gehäuse zu liefern, falls der Kunde zwischenzeitlich eine andere äußerliche Ausgestaltung des von ihm erworbenen Klaviers wünscht.
Das Modulteil ist durch die rückseitige Öffnung des Gehäuses in dieses hineinschiebbar, wobei eine einfache lösbare Verriegelung des sich in der hineingeschobenen Stellung innerhalb des Gehäuses befindenden Modulteils möglich ist. Hierdurch kann das erfindungsgemäße Klavier in einfacher Weise am Aufstellort zusammengefügt werden. Auch der Ersatz eines Gehäuses durch ein anderes Gehäuse ist in dieser Weise mit geringem Aufwand durchführbar.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungs­ gemäßen Klaviers ist das die Tastatur, die Mechanik und die Klanganlage aufweisende Modulteil auch als freitragendes Bauteil ausgebildet und darüber hinaus auch dann, wenn es sich außerhalb des Gehäuses befindet, bespielbar.
Die lösbare Fixierung des Modulteils innerhalb des Gehäuses des Klaviers erfolgt vorteilhafterweise mittels Verschlußeinrichtungen. Aufgrund der Konizität der Verschlußeinrichtungen ist eine räumlich korrekte Anordnung des Modulteils innerhalb des Gehäuses einfach durchführbar.
Um das Zusammenfügen des Modulteils mit dem Gehäuse zu dem erfindungsgemäßen Klavier noch weiter zu vereinfachen, ist es zweckmäßig, die Verschlußeinrichtungen als gehäuseseitige Befestigungsklötze mit Schnellverschlüssen auszubilden.
Zur Erleichterung des Aufstellens des Modulteils und des Einfügens des Modulteils in das Gehäuse des erfindungsgemäßen Klaviers weist das Modulteil vorteilhafterweise einen Gußstahlrahmen auf, an dessen Boden mittig ein Holzfuß angebracht ist, mittels dem das Modulteil auf drei Rollen stellbar ist.
Zur Fixierung der Tastatur am Modulteil ist diese zweckmäßigerweise mittels sich schräg aufwärts erstreckender Hilfsstreben mit dem Gußstahlrahmen des Modulteils verbunden, wobei diese Hilfsstreben seitlich neben einer Mechanikhalterung angeordnet sind.
Die Anbringung eines Spieltisches des erfindungsgemäßen Klaviers am Modulteil erfolgt mittels Stützwinkeln, die ihrerseits am Gußstahlrahmen des Modulteils angebracht, vorzugsweise angeschraubt, sind.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung des erfindungsgemäßen Klaviers aus einem Gehäuse und einem Modulteil;
Fig. 2 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Klaviers;
Fig. 3 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Klaviers; und
Fig. 4 einen mit dem Modulteil verbundenen Befestigungs­ klotz des erfindungsgemäßen Klaviers.
Ein in Fig. 1 im Prinzip dargestelltes erfindungsgemäßes Klavier gliedert sich im wesentlichen in ein Gehäuse 1 und in ein Modulteil 2, welches, wie durch den in Fig. 1 darge­ stellten Pfeil 3 angedeutet ist, durch die offende Rückseite des Gehäuses 1 in dieses hineinschiebbar ist.
Das Gehäuse 1 ist nach dem Hineinschieben des Modulteils 2 und dem Fixieren desselben innerhalb des Gehäuses 1 mittels einer Rückwand 4 verschließbar.
Das Modulteil 2 umfaßt die für die Betätigung und die Klangerzeugung des das Gehäuse 1 und das Modulteil 2 aufweisenden Klaviers erforderlichen Gerätekomponenten. In Fig. 1 sind diese lediglich prinzipiell dargestellt. Dazu gehört eine Tastatur 5, die im zusammengefügten Zustand des Klaviers von außerhalb des Gehäuses 1 her betätigbar ist. Mittels der Tastatur 5 wird eine zum Modulteil 2 gehörende Mechanik 6 bewegt, welche ihrerseits auf eine akustische Klanganlage 7 einwirkt, mittels der die für ein Klavier typischen akustischen Klangbilder erzeugbar sind.
Das Modulteil 2 kann mittels eines Hilfsklotzes 8 aufge­ stellt werden, so daß es, z. B. zur Überprüfung seiner technischen Funktionsfähigkeit vor dem Zusammenbau mit dem Gehäuse 1, bespielbar ist.
Die korrekte räumliche Anordnung des Modulteils 2 innerhalb des Gehäuses 1 erfolgt mittels gehäuseseitiger Anschlagelemente 9, 10, 11, 12, welche in Fig. 2 dargestellt sind und gegen die das Modulteil 2 beim Hineinschieben in das Gehäuse 1 in Anlage gerät.
Sobald das Modulteil 2 gegen diese Anschlagelemente 9, 10, 11, 12 anliegt, wird es an gehäuseseitigen Befestigungsklötzen 13, 14, 15, 16 fixiert. Diese Fixierung erfolgt mittels insbesondere in Fig. 4 dargestellter Schnellverschlüsse 17, welche, wie in Fig. 4 beispielhaft dargestellt, den Befestigungsklotz 13 sowie am Modulteil 2 vorgesehene Verbindungsglieder 18, 19 und einem modulteilseitigen Resonanzboden 20 durchdringen. Es sei darauf hingewiesen, daß die Befestigungspunkte des Modulteils 2 am Gehäuse 1 so genau vorgesehen sind, daß sich etwaige Toleranzen im 1 mm-Bereich befinden.
Unterhalb eines Bodens 21 des Modulteils 2 kann mittig in bezug auf den Boden 21 ein Holzfuß angebracht werden, mittels dem das Modulteil 2 auf in den Figuren nicht dargestellte drei Rollen stellbar ist.
Das Modulteil 2 hat, wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, einen Gußstahlrahmen 22, an dessen Rückseite die Klanganlage 7 angeordnet und in geeigneter Weise befestigt ist.
Mittels zweier Hilfsstreben 23, 24 ist die Tastatur 5 am Gußstahlrahmen 22 angebracht. Auch ein Spieltisch 25 ist am Gußstahlrahmen 22 befestigt, und zwar mittels Stützwinkeln 26, 27.
Die die Tastatur 5 mit dem Gußstahlrahmen 22 verbindenden Hilfsstreben 23, 24 sind neben der Mechanik 6 bzw. einer die Mechanik mit dem Gußstahlrahmen 22 verbindenden Mechanikhalterung angeordnet.

Claims (7)

1. Klavier mit einem Gehäuse (1), einer Tastatur (5), die von außerhalb des Gehäuses (1) her betätigbar ist, einer Mechanik (6), die innerhalb des Gehäuses angeordnet und mittels der Tastatur (5) betätigbar ist, und einer Klanganlage (7), die innerhalb des Gehäuses (1) angeordnet und durch Betätigung der Tastatur (5) und der Mechanik (6) zur Erzeugung von Klängen in Betrieb setzbar ist, wobei die Tastatur (5) und/oder die Mechanik (6) und/oder die Klanganlage (7) als Modulteil (2) gestaltet ist oder sind, das lösbar mit dem Gehäuse (1) verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse rückseitig offen und mittels einer Rückwand (4) verschließbar ist, daß das Gehäuse (1) als frei tragendes Bauteil ausgebildet ist und daß das Modulteil (2) durch die rückseitige Öffnung des Gehäuses (1) in dieses hineinschiebbar und in der hineingeschobenen Stellung lösbar innerhalb des Gehäuses (1) verriegelbar ist.
2. Klavier nach Anspruch 1, dessen die Tastatur (5), die Mechanik (6) und die Klanganlage (7) aufweisendes Modulteil 2 (2) als freitragendes Bauteil ausgebildet und außerhalb des Gehäuses (1) bespielbar ist.
3. Klavier nach Anspruch 1 oder 2, dessen Modulteil (2) mittels Verschlußeinrichtungen (17) lösbar im Gehäuse (1) fixierbar ist.
4. Klavier nach Anspruch 3, dessen Verschlußeinrichtungen (17) als mit gehäuseseitigen Befestigungsklötzen (13, 14, 15, 16) in Eingriff bringbare Schnellverschlüsse (17) ausgebildet sind.
5. Klavier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dessen Modulteil (2) einen Gußstahlrahmen (22) aufweist, an dessen Boden (21) mittig ein Holzfuß anbringbar ist, mittels dem das Modulteil (2) auf drei Rollen stellbar ist.
6. Klavier nach Anspruch 5, dessen Tastatur (5) mittels sich schräg aufwärts erstreckender Hilfsstreben (23, 24) mit dem Gußstahlrahmen (22) des Modulteils verbunden ist, wobei die Hilfsstreben (23, 24) seitlich neben einer Mechanikhalterung angeordnet sind.
7. Klavier nach Anspruch 5 oder 6, dessen Spieltisch (25) mittels Stützwinkeln (26, 27) am Gußstahlrahmen (22) des Modulteils (2) angebracht, vorzugsweise angeschraubt, ist.
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