DE19652985A1 - Trennelement eines Mehrschichtenstoffauflaufes - Google Patents
Trennelement eines MehrschichtenstoffauflaufesInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/02—Head boxes of Fourdrinier machines
- D21F1/028—Details of the nozzle section
-
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Description
Die Erfindung betrifft ein mehrteiliges Trennelement eines
Mehrschichtenauflaufes, einer Maschine zur Herstellung einer Papier-
oder Kartonbahn, zum Trennen zweier Suspensionsströme,
insbesondere betrifft die Erfindung die Art der Verbindung der einzelnen
Bauteile eines Trennelementes untereinander beziehungsweise die
Verbindung eines Trennelementes mit dem Grundkörper des
Stoffauflaufes gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein entsprechende Verbindung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1 ist aus der Deutschen Patentschrift DE 44 02 625 A1 bekannt. Mit
dieser Schrift sollte ein Trennelement gezeigt werden, das unter
anderem ein schnelles und leichtes Ein- und Ausbauen ermöglichen
sollte.
Diese Ausführung der Verbindung ist jedoch relativ aufwendig im Betrieb,
da zur Aufrechterhaltung einer festen Verbindung mindestens ein
Hydraulik- oder Pneumatikelement ständig unter Druck gehalten werden
muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbindung für ein Trennelement
darzustellen, das die Nachteile des Standes der Technik beseitigt und
trotzdem ein sehr einfaches Wechseln eines Trennelementes
beziehungsweise von Teilen dieses Trennelementes ermöglicht.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
Demgemäß weist die Verbindungsvorrichtung mindestens eine
Zughalterung in einem ersten zu verbindenden Bauteil und mindestens
einen Zughalterungseingriff in einem zweiten, mit dem ersten zu
verbindenden Bauteil auf, wobei ein Federelement vorgesehen ist, das
durch seine Federkraft einen festen Eingriff der Zughalterung im
Zughalterungseingriff und damit eine Verbindung der Bauteile bewirkt.
Zum Lösen der Verbindung ist mindestens eine Vorrichtung vorgesehen,
die geeignet ist der Federkraft zumindest kurzzeitig entgegen zu wirken.
Diese kann beispielsweise ein Hydraulik- oder Pneumatikelement in
Form eines dehnbaren Schlauches oder eines Kolbens sein.
Vorteilhaft kann es sein, wenn an den zu verbindenden Bauteilen eine
Vielzahl von Zughalterungen und Zughalterungseingriffen über die
Maschinenbreite verteilt angeordnet sind, so daß eine möglichst
gleichmäßige Verbindungskraft zwischen den Bauteilen entsteht. Hierbei
können die Zughalterungen und Zughalterungseingriffe auch
abwechselnd angeordnet sein, wobei dann allerdings an jedem Bauteil
auch eine Vorrichtung zum Lösen der Federkraft notwendig wird.
Beispielsweise können die Zughalterungen an ihrem Ende ausladender
gestaltet sein als an ihrem Anfang und die Zughalterungseingriffe so
gestaltet sind, daß der ausladende Teil der Zughalterung in eine hierzu
komplementäre Form eingreift. Diese Ausgestaltung kann in Form eines
Hakens der sich in einen Bolzen einhängt oder eines zum Ende sich
konisch oder stufenförmig erweiternden Bolzens, der in eine
Eingriffsvorrichtung entsprechender Dimensionierung eingeführt wird,
verwirklicht sein.
Vorteile der erfindungsgemäßen Ausführung eines Trennelementes sind:
- - gleichmäßiger Einzug des Endteils über die gesamte Maschinenbreite;
- - spielfreie Verspannung der Trennfuge zwischen den beiden Bauteilen im Betriebszustand;
- - es ist nur ein kurzer Verschiebeweg zu Aus- und Einbau notwendig;
- - Durchgänge in der Seitenwand für hydraulische Befestigungselemente können vermieden werden;
- - aufgrund der rein mechanisch wirkenden Klemmkraft (Federkraft) ist keine Druckbeaufschlagung während des Betriebes notwendig und damit eine erhöhte Betriebssicherheit gegeben.
Die Erfindung ist anhand der nachfolgenden Figuren im einzelnen
beschrieben. Darin ist im übrigen folgendes dargestellt:
Fig. 1 Querschnitt durch ein schematisch dargestelltes
Verbindungsteil zweier Bauteile eines Trennelementes;
Fig. 2 Querschnitt durch ein schematisch dargestelltes
Verbindungsteil zweier Bauteile eines Trennelementes mit
Schwenkmöglichkeit.
Fig. 1 zeigt den Querschnitt durch ein schematisch dargestelltes
Verbindungsteil zweier Bauteile 1 und 2 eines Trennelementes eines
Mehrschichtenstoffauflaufes. Das Bauteil 1 weist beispielhaft eine
maschinenbreit verlaufende, stromabwärtig verengte Nut auf, in der sich
eine Leiste 6 mit einer Vielzahl von auf dieser Leiste 6 befestigten
Zughalterung 4 auf. Die Zughalterungen 4 greifen mit ihrem konisch
erweiterten Ende jeweils in den gegenüberliegenden, am Bauteil 2
vorgesehenen Zughalterungseingriff 8 ein. Das stromaufwärtige Ende
des Bauteiles 1 des Trennelements verfügt über eine entsprechende
Anzahl von Zughalterungseingriffen, die derart gestaltet sind, daß die
Zughalterungen - in an sich bekannter Weise - seitenversetzt in eine Nut
eingeführt werden können und danach durch eine Querverschiebung in
den engeren Teil der Nut, die den eigentlichen Zughalterungseingriff
darstellt, versetzt werden.
Das Federelement 3, das hier aus einer Blattfeder besteht und durch das
hindurch die Zughalterungen führen, erzeugt auf die Leiste 6 und die
Zughalterungen 4 eine elastische, gerichtete Kraft, die das Bauteil 1 an
das Bauteil 2 heranzieht. Auf der gegenüberliegenden Seite der Leiste 6
ist in der Nut 7 ein Hydraulikelement in Form eines Druckschlauches 5
angeordnet, der unter Druck der Federkraft des Federelementes 3
entgegenwirkt und die Verbindung zwischen den Bauteilen soweit frei
gibt, daß ein seitliches Verschieben möglich ist und die beiden Bauteile
komplett voneinander gelöst werden können.
Fig. 2 zeigt ebenfalls einen Querschnitt durch ein schematisch
dargestelltes Verbindungsteil zweier Bauteile 1 und 2 eines
Trennelementes, wobei allerdings eine Schwenkmöglichkeit zwischen
den Bauteilen vorgesehen ist. Die Schwenkmöglichkeit wird dadurch
realisiert, daß einerseits die Zughalterungseingriffe sich in einem, mit
seiner Außenfläche zylindrisch ausgeführten Teil 10 befinden, das
wiederum selbst in einer quer verlaufenden Rundnut 9 des
stromabwärtigen Bauteiles 1 verläuft. Weiterhin ist das stromabwärtige
Ende des Bauteiles 2 und das stromaufwärtige Ende des Bauteiles 1 im
Bereich der Berührungsflächen 11 koaxial-zylindrisch ausgebildet, so
daß eine Schwenkbewegung des Bauteiles 1 um die Achse 12 der
koaxial-zylindrischen Berührungsflächen 11 und des zylindrischen Teils
10 ermöglicht wird.
Claims (7)
1. Verbindungsvorrichtung eines Trennelemente eines
Mehrschichtenauflaufes einer Papiermaschine, mit:
- 1.1 mindestens einer Zughalterung (4) in einem ersten zu verbindenden Bauteil (2) und
- 1.2 mindestens einem Zughalterungseingriff (8) in einem zweiten, mit dem ersten zu verbindenden Bauteil (1), dadurch gekennzeichnet, daß
- 1.3 mindestens ein Federelement (3) vorgesehen ist, das durch seine Federkraft einen festen Eingriff der Zughalterung (4) im Zughalterungseingriff (8) und damit eine Verbindung der Bauteile (1 und 2) bewirkt und
- 1.4 mindestens eine Vorrichtung (5), die geeignet ist der Federkraft des Federelementes (3) zumindest kurzzeitig entgegen zu wirken.
2. Verbindungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die der Federkraft entgegenwirkende
Vorrichtung ein Hydraulik- oder Pneumatikelement ist.
3. Verbindungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Hydraulik- oder Pneumatikelement ein
dehnbarer Schlauch oder ein Kolben ist.
4. Verbindungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß an den zu verbindenden Bauteilen
(1 und 2) eine Vielzahl von Zughalterungen (4) und
Zughalterungseingriffen (8) über die Maschinenbreite verteilt
vorgesehen sind.
5. Verbindungsvorrichtung gemäß Anspruche 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an den zu verbindenden Bauteilen (1 und 2)
die Zughalterungen (4) und Zughalterungseingriffe (8)
abwechselnd angeordnet sind.
6. Verbindungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zughalterungen (4) an ihrem
Ende ausladender gestaltet sind als an ihrem Anfang und die
Zughalterungseingriffe (8) so gestaltet sind, daß der ausladende
Teil der Zughalterungen (z. B. Haken oder Verdickung) in ein
hierzu geeignetes Formteil eingreift.
7. Verbindungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zughalterungseingriffe (8) in
dem zugehörigen Bauteil (1) um eine Achse (12) schwenkbar
vorgesehen sind und die zu verbindenden Bauteile (1 und 2)
zumindest im Bereich der sich berührenden Flächen (11) koaxial
zylindrisch um die Achse (12) ausgebildet sind.
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