DE1965244A1 - Fotografisches Kopiergeraet - Google Patents
Fotografisches KopiergeraetInfo
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Description
AGi1A-GEVAERT AKO)IEIiGESELLSCHAFT 29, Dez. 1969
10-hu-kl
PG 527/HG 783
Die Erfindung betrifft ein fotografisches Kopiergerät zur
Verarbeitung von Filmstreifen, enthaltend mehrere Kopiervorlagen und abtastbare Marken in Zuordnung, zu. jeder zu
kopierenden Vorlage mit einem von Hand zu startenden, von
den Marken am Film stillgesetzten, motorisch angetriebenen Filmvorschub und mit einer einer Kopierstation vorgeschalteten
Vorbetrachtungsstation der Kopiervorlage zur Einstellung von Belichtungskorrekturwerten.
Bekanntgewordene Kopiergeräte der eingangs genannten Art sind versehen mit Abtasteinrichtungen für an den Filmrändern
angebrachte Kerben, welche Jeweils einer zu kopierenden Vorlage räumlich zugeordnet sind. Ist eine
Abtasteinrichtung nur an der Kopierstation vorgesehen, so läuft nach einem längeren Stück ohne solche Randkerben mit
nicht zu kopierenden Vorlagen die erste kopierfähige Vorlage sofort in die Kopierstellung ein, so daß zur visuellen
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Vorlagenbeurteilung und Eingabe von Korrekturwerten keine Gelegenheit ist. Um dieser Schwierigkeit auszuweichen, kann
in Zuordnung zu der Vorbetrachtungsstation eine weitere Abtasteinrichtung für die Bandkerben vorgesehen sind. Dann
ergibt sich jedoch das Problem, welche der Abtasteinrichtungen jeweils den lilmvorschub stillsetzen soll, insbesondere
dann, wenn in der Vorbetrachtungsstation eine
Kopiervorlage steht, deren Kopierfähigkeit zweifelhaft ist und bei der optisch nicht erkennbar ist, ob sie mit
einer Randkerbe versehen ist.
Ziel der Erfindung ist es, ein Kopiergerät der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß kopierfähige Vorlagen
zunächst in der Vorbetrachtungsstation angehalten werden, dann jedoch unverzüglich in die Kopierstellung überführt
werden.
Gemäß der Erfindung ist bei einem Kopiergerät der eingangs genannten Art in Zuordnung zur Kopierstation und zur Vorbetrachtungsstation
Je eine Einrichtung zum Abtasten der Filmmarke vorgesehen, die Abtasteinrichtungen sind um mehr al eine halb«
und weniger als zwei Vorlagenlängen gegeneinander versetzt und es ist
zur Auswertung der Signale der Abtasteinrichtungen eine Einrichtung
vorgesehen, derart, daß der Vorschub auf das Signal
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der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtungen dann nicht stillgesetzt wird, wenn vorher ein
Signal der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtung
erfolgte.
Bei einem erfindungsgemäß ausgestalteten Kopiergerät wird
eine Kopiervorlage nur dann in der Kopierstellung festgehalten und kopiert, wenn sie mit einer Kerbe versehen ist;
ist dagegen eine Vorlage in der Vorbetrachtungsstation,
deren Kopierfähigkeit nicht ohne weiteres zu entscheiden
ist, bei der vor allem nicht erkennbar ist, ob sie eine Kerbe aufweist, so wird diese Vorlage in der Kopierstation nur
zentriert und die Belichtung ausgelöst, wenn die der Vorbetrachtungsstation zugeordnete Abtasteinrichtung nicht
stopberechtigt ist, d. h. daß die an der ersten Abtasteinrichtung vorbeilaufende Kerbe den Transport nicht stillsetzt.
Dagegen wird dieses Signal der nächsten Kerbe gespeichert, um für den nächsten Transportzyklus wieder die
Abtasteinrichtung in der Kopierstation stopberechtigt zu machen. Fehlt dagegen bei dem zweifelhaften Negativ die
Kerbe, so läuft der Transport, bis die nächstfolgende Vorlagenkerbe die Abtasteinrichtung der Vorbetrachtungsstation
erreicht hat. Ein Kopierzyklus wird dadurch jedoch nicht ausgelöst. In diesem Falle werden evtl. bereits
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eingegebene Korrekturwerte für das nicht mit einer Kerbe
versehene Negativ sofort gelöscht.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels, das anhand von Figuren eingehend erläutert ist. Es zeigen
Fig. 1 schematisch die Anordnung von Abtasteinrichtungen für Filmmarken an einem
Kopiergerät
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild einer Auswerteeinrichtung für die von den Abtasteinrichtungen
gelieferten Signale.
In Fig. 1 ist mit 1 eine beleuchtete, längere Vorbetrachtungsstation
bezeichnet, wie sie beispielsweise in der deutschen PatentanmeldungP1622 168.4 beschrieben ist.
Unmittelbar nach der Vorbetrachtungsstation 'wird ein durchlaufendes Negativ in einer Kopierstation in bekannter,
nicht gezeigter Weise durch ein Lampenhaus geleichmäßig ausgeleuchtet und über ein Objektiv auf ein lichtempfindliches
Kopiermaterial abgebildet. Die Bauer der Belichtung kann in bekannter Weise durch eine fotoelektrische Schaltvorrichtung
bestimmt sein, der durch einen Strahlenteiler
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ein Teil des von der Kopiervorlage ausgehenden Idch'tstromes
zugeführt wird. In diese Schaltvorrichtung können für jede Vorlage besondere, die Abweichungen von einer allgemeinen
Gesetzmäßigkeit, z, B. dem Reziprozitätsgesetz, bestimmende Korrekturwerte eingegeben werden."
Durch die beiden Stationen 1 und 2 wird nun das Filmband mit den aufeinanderfolgenden Kopiervorlagen durchgezogen.
Zu kopierende Vorlagen sind am Rand mit einer abgerundeten Randkerbe versehen. In diese Kerben fallen Abtastrollen
2, 4 ein, die Mikrosehalter 5» 6 steuern. Die beiden Abtastrollen 3 und 4 sind in Filmlaufrichtung, die.durch den
Pfeil 10 angegeben ist, um die maximale Bildlänge + maximale
Stegbreite versetzt. Auf diese Weiee kann beim Durchlauf
einer Filmkerbe an den Abtaststationen von diesen je ein
Spannungsimpuls an eine in Fig. 2 beschriebene Auswerteeinrichtung
gegeben werden. Der Transport des Filmstreifens von einer Abwickelspule über die beiden
Stationen 1 und 2 zu der Aufwickelspule wird von einem Elektromotor bewirkt, der unter Zwischenschaltung einer
Magnetkupplung 7 auf angetriebene Förderwalzen 23 einwirkt.
Auf die Förderwalzen wirkt jedoch auch eine gestellfeste Magnetbremse 8, wobei die Schaltung von Kupplung 7 und Bremse
8 so ausgeführt sind, daß sie von einem Flip-Flop 9 alternativ mit Spannung versorgt werden.
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In Pig. 2 ist min die Schaltung der Auswerteeinrichtung
dargestellt. Die Schaltung hat vier Eingänge, nämlich eine Leitung zu dem Mikroschalter 5, von dem Impulse kommen,
wenn an dem der Vorbetrachtungs station zugeordneten Taster eine Filmkerbe vorbeiläuft und die Leitung zu dem Schalter 6,
Ä die einen Impuls liefert, wenn die der Kopierstation 2 zugeordnete
Abtasteinrichtung eine Filmkerbe feststellt. Die beiden anderen Eingänge sind von Hand zu betätigende
Tasten 11 und 12, von denen die Taste 11 z. B. als die zuletzt zu betätigende Korrekturtaste der fotoelektrischen
Belichtungsregeleinrichtung ausgebildet sein kann. Die andere Taste, eine sogenannte Leertaste, wird betätigt,
wenn eine größere Strecke von nicht kopierfähigen Vorlagen vor der Kopierstation steht und der Filmtransport beim
Einlaufen der ersten kopierfähigen Vorlage in die Vorbetrach-
W tungsstation stillgesetzt werden soll. Die beiden Tasten 11
und 12 wirken über ein Oder-Gatter 13 direkt auf das Relais 9 in der Weise ein» daß ein ankommender Impuls das Relais
umsteuert zur Bestromung der Kupplung 7·
In der Schaltung sind zwei weitere Flip-Flop-Stufen vorhanden, das im folgenden als Speicher-Flip-Flop bezeichnete
Flip-Flop 14 und das Flip-Flop 15, im folgenden Betriebsarten-Flip-Flop
genannt. Die beiden Flip-Flop sind stufenweise hintereinander geschaltet. Das Speicher-Flip-Flop 14
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ist an die Abtasteinrichtung 5 direkt angeschlossen und kann durch den von den Tasten 11, 12 ausgehenden Impuls,
der das Relais 9 umsteuert, in die andere Stellung gebracht werden. An den Ausgängen dieses Flip-Flop liegen
zwei Und-Gatter 17 und 18, von denen je ein Eingang an
die Starttaste 11 angeschlossen ist. Am Ausgang des Und-Gatters 18 wird außerdem ein Signal zur Löschung gespeicherter
Korrekturwerte abgenommen. Der Ausgang des Und-Gatters 18 ist ferner über ein Oder-Gatter 19* an
dessen anderem Eingang die Taste 12 liegt, an den einen Eingang des Betriebsarten-Flip-Flop 15 angeschlossen. Am
anderen Eingang liegt der Ausgang des Und-Gatters 17· An den beiden Ausgängen des Betriebsarten-Flip-Flop 15
liegt je ein Und-Gatter 20, 21, deren zweite Eingänge
der Signalgeber 5 und der Signalgeber 6 bilden. Über ein Oder-Gatter 22 steuern die beiden Und-Gatter 20 und 21
das Flip-Flop-Relais 9 in die die Bremse 8 bestromende Stellung um. Von dem Und-Gatter 20 wird ferner das Signal
zum Beginn eines Kopierzyklus hergeleitet. Dieses Signal bewirkt, daß mit einer gewissen Verzögerung, die zum Stillsetzen
der Kopiervorlage in der Kopierstation erforderlich ist, die Korrekturwerte, welche für dieses Negativ eingegeben
wurden, in die Belichtungssteuervorrichtung übernommen werden und daß die Belichtung z. B. durch öffnen
eines Verschlusses beginnt.
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Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist nun folgende:
Am Beginn einer Filmrolle befindet sich in der Regel ein
Vorspann, der keine §£kerbten Negative enthält. Dieser Vorspann
wird durch die Führungseinrichtungen der Vorbetrachtungsstation und Kopierstation hindurchgeführt, bis er von
den Antriebswalzen 23 erfaßt wird. Nunmehr kann die Leertaste 12 gedrückt werden. Über das Oder-Gatter 13 wird
das Flip-Flop 9 umgesteuert zur Bestromung der Kupplung 7· Damit läuft der Filmtransport an. Gleichzeitig wird
das Flip-Flop 14 so umgesteuert, daß an dem einen Eingang des Und-Gatters 18 ein L-Signal liegt. Über das Oder-Gatter
19 wird auch das Flip-Flop 15 umgesteuert, so daß am einen
Eingang des Und-Gatters 21 L-Signal liegt. Erreicht nun nach längerer Laufzeit die erste kopierfähige Vorlage mit
einer Randkerbe die Tastrolle 3, wird über den Signalgeber 5 auf den zweiten Eingang des Und-Gatters 21 L-Signal gegeben,
so daß über das Oder-Gatter 22 das Flip-Flop 9 umgesteuert und die Bremse 8 betätigt wird. Gleichzeitig
wird das Flip-Flop 14 durch das Signal der Abtasteinrichtung 5 umgesteuert, so daß am einen Eingang des Und-Gatters
17 L-Signal liegt. Die erste kopierfähige Vorlage steht dann in der Vorbetrachtungsstation. Erforderliche Korrekturwerte
können hier eingetastet werden.
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Die letzte zu betätigende Taste ist die Dichtetaste 11, die
gleichzeitig über das Oder-Gatter 13 das Flip-Flop 9 umsteuert und den Filmtransport durch die Kupplung 7 einleitet.
Das Flip-Flop 14 wird durch diesen Impuls zwar umgesteuert, jedoch erscheint durch das Drücken der Taste 11
an dem zweiten Eingang des Und-Gatters 17 schon vorher L-Signal, so daß das Betriebsarten-Flip-Flop 15 umgesteuert
wird und an dem ersten Eingang des Und-Gatters 20 L-Signal liegt. Erreicht nun die Kopiervorlage mit
ihrer Kerbe die Abtaststation 6, liegt am zweiten Eingang des Und-Gatters 20 L-Signal und der Impuls wird über das
Oder-Gatter auf das Flip-Flop 9 zum Stillsetzen des Transportes gegeben. Gleichzeitig wird das Signal zum Belichtungsbeginn gegeben.
Während der Belichtung hat die Bedienungsperson des Kopiergerätes Gelegenheit, für die in der Vorbetrachtungsstation
1 stehende Kopiervorlage Korrekturwerte einzutasten. Durch das Drücken der als Dichtekorrektur ausgebildeten Taste 11
wird der Transport dieser Vorlage in die Kopierstation freigegeben. Ist die vorangehende Belichtung bereits beendet,
erfolgt dieser Transport sofort, andernfalls unmittelbar nach dem Ende der vorhergehenden Belichtung. Ist diese
Kopiervorlage gekerbt, wiederholen sich die oben angegebenen
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- ίο -
Vorgänge. Es besteht jedoch die Möglichkeit, daß eine Vorlage wegen mangelnder Schärfe oder extremer Belichtung
nicht gekerbt wurde, ohne daß der Vorlage mit Sicherheit angesehen werden kann, daß sie nicht kopiert werden soll.
Da auch die Kerbe bei den ungünstigen Beleuchtungs- und Abstandsverhältnissen in der Vorbetrachtungsstation mit dem
Auge nicht erkennbar ist, kann es vorkommen, daß die Bedienungsperson nicht weiß, ob die in der Vorbetrachtung
stehende Vorlage kopiert wird oder nicht. In diesem Fall wird sie auf alle Fälle die erforderlichen Korrekturwerte
eingeben und durch Drücken der Dichtetaste den Transport feigeben. Ist diese Vorlage gekerbt, so verlaufen die Vorgänge
wie oben beschrieben.
Ist dagegen die Vorlage nicht gekerbt, so wurde der Film beim vorhergehenden Transportschritt durch die Abtasteinrichtung
6 der Kopierstation zum Stillstand gebracht. Bei diesem Transportzyklus wurde die Abtasteinrichtung 5
mangels einer Kerbe nicht betätigt. Das Flip-Flop 14· steht deshalb aufgrund des vorherigen Ausbleibens eines Impulses
von der Abtasteinrichtung 5 in der Stellung, daß am einen
Eingang des Gatters 18 L-Signal liegt. Durch das Drücken
der Dichtetaste 11 liegt am zweiten Eingang des Gatters L-Signal und das Flip-Flop 15 wird in die in der Figur
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rechte Stellung umgesteuert, so daß am einen Eingang des Gatters 21 L-Sig-nal liegt. Läuft nun die nächste
Kopiervorlage mit Kerbe in die Vorbetrachtungsstation 1 ein, so erfolgt über die Abtasteinrichtung 5 ein Signal,
das von dem Und-Gatter 21 weitergegeben und zum Stoppen des Vorschubs verwendet wird. Da der Stoppbefehl von dem
Und-Gatter 21 kommt, erfolgt kein Signal zum Eröffnen der Belichtung. Dagegen hat das Ausgangssignal des Und-Gatters
18 dazu geführt, daß die eingespeicherten Karekturwerte für die Vorlage, von der eine Kerbung zweifelhaft war,
gelöscht werden. Es kann deshalb für die in der Vorbetrachtungsstation 1 stehende Vorlage die Beurteilung vorgenommen
werden, d. h. es können Korrekturwerte eingespeichert werden.
Durch das Drücken der Taste 11 am Ende dieses Beurteilungsvorgangs wird der Transport dieser Vorlage in die
Kopierstellung freigegeben.
Beim Auftreten mehrerer Bildformate können auch entsprechend viele Abtasteinrichtungen in der Vorbetrachtungs stat ion
vorgesehen sein, von denen dann jeweils die entsprechende an die Auswerteschaltung angeschlossen ist.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellte Ausführungsform.
So kann z. B. der Abstand zwischen den beiden
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Abtasteinri-chtungen 3 und 4 auch kleiner als die kleinste
auftretende Vorlagenlänge gewählt werden. Das Umsteuern des Flip-Flop 15 erfolgt dann erst nach dem Anlauf des
Transportzyklus. Für diesen Fall muß allerdings ein Zeitoder
Längenmeßglied für etwa eine Bildlänge vorgesehen werden, um sicherzustellen, daß nach einer gewissen Laufzeit
ohne Signal von der Abtasteinrichtung an der ■Vorbetrachtungsstation
1 diese Abtasteinrichtung stoppberechtigt wird. Andernfalls würde die nächste Kopiervorlage
sofort in die Kopierstation einlaufen.
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Claims (12)
- AKTIENGESELLSCHAFT 29.12.6910-hu-klPatentansprücheFotografisches Kopiergerät zur Verarbeitung von Filmstreifen, enthaltend mehrere Kopiervorlagen und abtastbare Marken in Zuordnung zu. jeder zu kopierenden Vorlage mit einem von Hand zu startenden, von den Marken am Film stillgesetzten, motorisch angetriebenen Filmvorschub und mit einer der Kopierstation vorgeschalteten Vorbetrachtungsstation der Kopiervorlage zur Einstellung von Belichtungskorrekturwerten, dadurch gekennzeichnet, daß in Zuordnung zur Kopierstation (2) und zur Vorbetrachtungsstation (1) je eine Einrichtung (6, 5) zum Abtasten der Filmmarke vorgesehen ist, daß die Abtasteinrichtungen um mehr als eine halbe und weniger als zwei Vorlagenlängen gegeneinander versetzt sind und daß eine Einrichtung zur Auswertung der Signale der Abtasteinrichtungen vorgesehen ist, derart, daß der Vorschub auf das Signal der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtung (5) dann nicht stillgesetzt wird, wenn vorher ein Signal der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtung (5) erfolgte.109827/0820
- 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtungen um weniger als die kleinste Vorlagenlänge gegeneinander versetzt sind und daß eine Zeitoder Längenmeßeinrichtung vorgesehen ist, die nach einer Lauflänge von etwa einer Bildlänge ohne Signal von der der Vorbetrachtungsstation (1) zugeordneten Abtasteinrichtung (5) diese stoppberechtigt macht.
- 3. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtungen wenigstens um die größte Vorlagenlänge gegeneinander versetzt sind und daß eine Speichereinrichtung vorgesehen ist, die ein während des vorhergehenden Trahsportzyklus abgegebenes Signal der der Vorbetrachtungsstation (1) zugeordneten Abtasteinrichtung (5) speichert.
- 4. Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall des Durchlaufs einer nicht markierten Kopiervorlage an der Kopierstation (2) der Vorschub von der nächsten, an der Abtasteinrichtung (5) der Vorbetrachtungsstation (1) vorbeilaufenden Marke stillsetzbar ist, ohne Auslösung der Belichtung und unter Löschung von zu diesem Zeitpunkt eingespeicherten Korrekturwerten.109827/0820
- 5. Kopiergerät nach Anspruch 3 oder 49 dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einer von Hand zu betätigenden Starttaste (11) eine sogenannte Leertaste (12) vorgesehen ist, die bei Filmklebestellen oder unbelichteten Stellen in der Vorbetrachtungsstation zu betätigen ist und die den Filmtransport startet und die Auswerteeinrichtung so umschaltet, daß die nächste an der der Vorbetrachtungsstation (1) zugeordneten Abtasteinrichtung (5) vorbeilaufende Marke den Vorschub stillsetzt«
- 6. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5? dadurch gekennzeichnet, daß der Filmvorschub eine Magnetbremse (8) und eine Magnetkupplung (7) umfaßt, die über ein Flip-Flop (9) alternativ bestrombar sind und daß die Start- und Leertaste (11, 12) über ein Oder-Gatter (13) das Flip-Flop (9) in die die Kupplung bestromende Stellung bringen.
- 7. Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsteuerung des Flip-Flop (9) in die die Bremse bestromende Stellung zwei zueinander parallel liegende Und-Gatter (20, 21) vorgesehen sind, deren Eingänge einerseits an den Ausgängen eines die Betriebsart bestimmenden zweiten Flip-Flop (15) und andererseits an den Ausgängen der Abtasteinrichtungen (5» 6) liegen.109827/0820
- 8. Kopiergerät nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß an den Eingängen des Betriebsarten-Flip-J1Iop (15) die Ausgänge je eines Und-Gatters (17, 18) liegen, an deren Eingängen einerseits die handbetätigte Starttaste (12) und andererseits die Ausgänge eines Speicher-Flip-Flop (14-) liegen, das in die eine, die Ausgangsstellung über ein Oder-Gatter durch die beiden Starttasten (11, 12) und in die andere Stellung durch ein Signal der Abtasteinrichtung (5) an der Vorbetrachtungsstation (1) überführbar ist.
- 9. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leertaste (12) über ein Oder-Gatter (19) das Betriebsarten-Flip-Flop (15) in die Stellung bringt, in der ein Signal der Abtasteinrichtung (5) an der Vorbetrachtungsstation (1) das Stop-Signal gibt.
- 10. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Und-Gatter (20), welches auf Signal der Abtasteinrichtung (6) an der Kopierstation (2) das Flip-Flop (9) in die Bremsstellung steuert, das Signal zum Belichtungsbeginn gibt.109827/0820
- 11. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Und-Gatter (18), welches auf Signal der Starttaste das Betriebsarten-Flip-Plop (15) in die Vorbetrachtungsstellung bringt, ein Signal zur Löschung der gespeicherten Korrekturwerte gibt.
- 12. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt zu bedienende Korrekturwerttaste zugleich als Starttaste (11) für den Filmtransport dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen10 9827/0820Lee r s e -ι t e
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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