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DE1965244A1 - Fotografisches Kopiergeraet - Google Patents

Fotografisches Kopiergeraet

Info

Publication number
DE1965244A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
signal
flip
flop
gate
Prior art date
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Application number
DE19691965244
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English (en)
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DE1965244B2 (de
DE1965244C3 (de
Inventor
Walter Dipl-Ing Knapp
Kurt Ramsauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
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Publication date
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Priority to DE1965244A priority Critical patent/DE1965244C3/de
Priority to FR7044941A priority patent/FR2073707A5/fr
Priority to CH1903270A priority patent/CH534369A/de
Priority to US102011A priority patent/US3694082A/en
Priority to GB1296920D priority patent/GB1296920A/en
Publication of DE1965244A1 publication Critical patent/DE1965244A1/de
Publication of DE1965244B2 publication Critical patent/DE1965244B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1965244C3 publication Critical patent/DE1965244C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/62Holders for the original
    • G03B27/6271Holders for the original in enlargers
    • G03B27/6285Handling strips

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

AGi1A-GEVAERT AKO)IEIiGESELLSCHAFT 29, Dez. 1969
10-hu-kl
PG 527/HG 783
Fotografisches Kopiergerät
Die Erfindung betrifft ein fotografisches Kopiergerät zur Verarbeitung von Filmstreifen, enthaltend mehrere Kopiervorlagen und abtastbare Marken in Zuordnung, zu. jeder zu kopierenden Vorlage mit einem von Hand zu startenden, von den Marken am Film stillgesetzten, motorisch angetriebenen Filmvorschub und mit einer einer Kopierstation vorgeschalteten Vorbetrachtungsstation der Kopiervorlage zur Einstellung von Belichtungskorrekturwerten.
Bekanntgewordene Kopiergeräte der eingangs genannten Art sind versehen mit Abtasteinrichtungen für an den Filmrändern angebrachte Kerben, welche Jeweils einer zu kopierenden Vorlage räumlich zugeordnet sind. Ist eine Abtasteinrichtung nur an der Kopierstation vorgesehen, so läuft nach einem längeren Stück ohne solche Randkerben mit nicht zu kopierenden Vorlagen die erste kopierfähige Vorlage sofort in die Kopierstellung ein, so daß zur visuellen
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Vorlagenbeurteilung und Eingabe von Korrekturwerten keine Gelegenheit ist. Um dieser Schwierigkeit auszuweichen, kann in Zuordnung zu der Vorbetrachtungsstation eine weitere Abtasteinrichtung für die Bandkerben vorgesehen sind. Dann ergibt sich jedoch das Problem, welche der Abtasteinrichtungen jeweils den lilmvorschub stillsetzen soll, insbesondere dann, wenn in der Vorbetrachtungsstation eine Kopiervorlage steht, deren Kopierfähigkeit zweifelhaft ist und bei der optisch nicht erkennbar ist, ob sie mit einer Randkerbe versehen ist.
Ziel der Erfindung ist es, ein Kopiergerät der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß kopierfähige Vorlagen zunächst in der Vorbetrachtungsstation angehalten werden, dann jedoch unverzüglich in die Kopierstellung überführt werden.
Gemäß der Erfindung ist bei einem Kopiergerät der eingangs genannten Art in Zuordnung zur Kopierstation und zur Vorbetrachtungsstation Je eine Einrichtung zum Abtasten der Filmmarke vorgesehen, die Abtasteinrichtungen sind um mehr al eine halb« und weniger als zwei Vorlagenlängen gegeneinander versetzt und es ist zur Auswertung der Signale der Abtasteinrichtungen eine Einrichtung vorgesehen, derart, daß der Vorschub auf das Signal
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der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtungen dann nicht stillgesetzt wird, wenn vorher ein Signal der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtung erfolgte.
Bei einem erfindungsgemäß ausgestalteten Kopiergerät wird eine Kopiervorlage nur dann in der Kopierstellung festgehalten und kopiert, wenn sie mit einer Kerbe versehen ist; ist dagegen eine Vorlage in der Vorbetrachtungsstation, deren Kopierfähigkeit nicht ohne weiteres zu entscheiden ist, bei der vor allem nicht erkennbar ist, ob sie eine Kerbe aufweist, so wird diese Vorlage in der Kopierstation nur zentriert und die Belichtung ausgelöst, wenn die der Vorbetrachtungsstation zugeordnete Abtasteinrichtung nicht stopberechtigt ist, d. h. daß die an der ersten Abtasteinrichtung vorbeilaufende Kerbe den Transport nicht stillsetzt. Dagegen wird dieses Signal der nächsten Kerbe gespeichert, um für den nächsten Transportzyklus wieder die Abtasteinrichtung in der Kopierstation stopberechtigt zu machen. Fehlt dagegen bei dem zweifelhaften Negativ die Kerbe, so läuft der Transport, bis die nächstfolgende Vorlagenkerbe die Abtasteinrichtung der Vorbetrachtungsstation erreicht hat. Ein Kopierzyklus wird dadurch jedoch nicht ausgelöst. In diesem Falle werden evtl. bereits
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eingegebene Korrekturwerte für das nicht mit einer Kerbe versehene Negativ sofort gelöscht.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand von Figuren eingehend erläutert ist. Es zeigen
Fig. 1 schematisch die Anordnung von Abtasteinrichtungen für Filmmarken an einem Kopiergerät
Fig. 2 ein Prinzipschaltbild einer Auswerteeinrichtung für die von den Abtasteinrichtungen gelieferten Signale.
In Fig. 1 ist mit 1 eine beleuchtete, längere Vorbetrachtungsstation bezeichnet, wie sie beispielsweise in der deutschen PatentanmeldungP1622 168.4 beschrieben ist. Unmittelbar nach der Vorbetrachtungsstation 'wird ein durchlaufendes Negativ in einer Kopierstation in bekannter, nicht gezeigter Weise durch ein Lampenhaus geleichmäßig ausgeleuchtet und über ein Objektiv auf ein lichtempfindliches Kopiermaterial abgebildet. Die Bauer der Belichtung kann in bekannter Weise durch eine fotoelektrische Schaltvorrichtung bestimmt sein, der durch einen Strahlenteiler
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ein Teil des von der Kopiervorlage ausgehenden Idch'tstromes zugeführt wird. In diese Schaltvorrichtung können für jede Vorlage besondere, die Abweichungen von einer allgemeinen Gesetzmäßigkeit, z, B. dem Reziprozitätsgesetz, bestimmende Korrekturwerte eingegeben werden."
Durch die beiden Stationen 1 und 2 wird nun das Filmband mit den aufeinanderfolgenden Kopiervorlagen durchgezogen. Zu kopierende Vorlagen sind am Rand mit einer abgerundeten Randkerbe versehen. In diese Kerben fallen Abtastrollen 2, 4 ein, die Mikrosehalter 5» 6 steuern. Die beiden Abtastrollen 3 und 4 sind in Filmlaufrichtung, die.durch den Pfeil 10 angegeben ist, um die maximale Bildlänge + maximale Stegbreite versetzt. Auf diese Weiee kann beim Durchlauf einer Filmkerbe an den Abtaststationen von diesen je ein Spannungsimpuls an eine in Fig. 2 beschriebene Auswerteeinrichtung gegeben werden. Der Transport des Filmstreifens von einer Abwickelspule über die beiden Stationen 1 und 2 zu der Aufwickelspule wird von einem Elektromotor bewirkt, der unter Zwischenschaltung einer Magnetkupplung 7 auf angetriebene Förderwalzen 23 einwirkt. Auf die Förderwalzen wirkt jedoch auch eine gestellfeste Magnetbremse 8, wobei die Schaltung von Kupplung 7 und Bremse 8 so ausgeführt sind, daß sie von einem Flip-Flop 9 alternativ mit Spannung versorgt werden.
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In Pig. 2 ist min die Schaltung der Auswerteeinrichtung dargestellt. Die Schaltung hat vier Eingänge, nämlich eine Leitung zu dem Mikroschalter 5, von dem Impulse kommen, wenn an dem der Vorbetrachtungs station zugeordneten Taster eine Filmkerbe vorbeiläuft und die Leitung zu dem Schalter 6,
Ä die einen Impuls liefert, wenn die der Kopierstation 2 zugeordnete Abtasteinrichtung eine Filmkerbe feststellt. Die beiden anderen Eingänge sind von Hand zu betätigende Tasten 11 und 12, von denen die Taste 11 z. B. als die zuletzt zu betätigende Korrekturtaste der fotoelektrischen Belichtungsregeleinrichtung ausgebildet sein kann. Die andere Taste, eine sogenannte Leertaste, wird betätigt, wenn eine größere Strecke von nicht kopierfähigen Vorlagen vor der Kopierstation steht und der Filmtransport beim Einlaufen der ersten kopierfähigen Vorlage in die Vorbetrach-
W tungsstation stillgesetzt werden soll. Die beiden Tasten 11 und 12 wirken über ein Oder-Gatter 13 direkt auf das Relais 9 in der Weise ein» daß ein ankommender Impuls das Relais umsteuert zur Bestromung der Kupplung 7·
In der Schaltung sind zwei weitere Flip-Flop-Stufen vorhanden, das im folgenden als Speicher-Flip-Flop bezeichnete Flip-Flop 14 und das Flip-Flop 15, im folgenden Betriebsarten-Flip-Flop genannt. Die beiden Flip-Flop sind stufenweise hintereinander geschaltet. Das Speicher-Flip-Flop 14
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ist an die Abtasteinrichtung 5 direkt angeschlossen und kann durch den von den Tasten 11, 12 ausgehenden Impuls, der das Relais 9 umsteuert, in die andere Stellung gebracht werden. An den Ausgängen dieses Flip-Flop liegen zwei Und-Gatter 17 und 18, von denen je ein Eingang an die Starttaste 11 angeschlossen ist. Am Ausgang des Und-Gatters 18 wird außerdem ein Signal zur Löschung gespeicherter Korrekturwerte abgenommen. Der Ausgang des Und-Gatters 18 ist ferner über ein Oder-Gatter 19* an dessen anderem Eingang die Taste 12 liegt, an den einen Eingang des Betriebsarten-Flip-Flop 15 angeschlossen. Am anderen Eingang liegt der Ausgang des Und-Gatters 17· An den beiden Ausgängen des Betriebsarten-Flip-Flop 15 liegt je ein Und-Gatter 20, 21, deren zweite Eingänge der Signalgeber 5 und der Signalgeber 6 bilden. Über ein Oder-Gatter 22 steuern die beiden Und-Gatter 20 und 21 das Flip-Flop-Relais 9 in die die Bremse 8 bestromende Stellung um. Von dem Und-Gatter 20 wird ferner das Signal zum Beginn eines Kopierzyklus hergeleitet. Dieses Signal bewirkt, daß mit einer gewissen Verzögerung, die zum Stillsetzen der Kopiervorlage in der Kopierstation erforderlich ist, die Korrekturwerte, welche für dieses Negativ eingegeben wurden, in die Belichtungssteuervorrichtung übernommen werden und daß die Belichtung z. B. durch öffnen eines Verschlusses beginnt.
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Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist nun folgende:
Am Beginn einer Filmrolle befindet sich in der Regel ein Vorspann, der keine §£kerbten Negative enthält. Dieser Vorspann wird durch die Führungseinrichtungen der Vorbetrachtungsstation und Kopierstation hindurchgeführt, bis er von den Antriebswalzen 23 erfaßt wird. Nunmehr kann die Leertaste 12 gedrückt werden. Über das Oder-Gatter 13 wird das Flip-Flop 9 umgesteuert zur Bestromung der Kupplung 7· Damit läuft der Filmtransport an. Gleichzeitig wird das Flip-Flop 14 so umgesteuert, daß an dem einen Eingang des Und-Gatters 18 ein L-Signal liegt. Über das Oder-Gatter 19 wird auch das Flip-Flop 15 umgesteuert, so daß am einen Eingang des Und-Gatters 21 L-Signal liegt. Erreicht nun nach längerer Laufzeit die erste kopierfähige Vorlage mit einer Randkerbe die Tastrolle 3, wird über den Signalgeber 5 auf den zweiten Eingang des Und-Gatters 21 L-Signal gegeben, so daß über das Oder-Gatter 22 das Flip-Flop 9 umgesteuert und die Bremse 8 betätigt wird. Gleichzeitig wird das Flip-Flop 14 durch das Signal der Abtasteinrichtung 5 umgesteuert, so daß am einen Eingang des Und-Gatters 17 L-Signal liegt. Die erste kopierfähige Vorlage steht dann in der Vorbetrachtungsstation. Erforderliche Korrekturwerte können hier eingetastet werden.
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Die letzte zu betätigende Taste ist die Dichtetaste 11, die gleichzeitig über das Oder-Gatter 13 das Flip-Flop 9 umsteuert und den Filmtransport durch die Kupplung 7 einleitet. Das Flip-Flop 14 wird durch diesen Impuls zwar umgesteuert, jedoch erscheint durch das Drücken der Taste 11 an dem zweiten Eingang des Und-Gatters 17 schon vorher L-Signal, so daß das Betriebsarten-Flip-Flop 15 umgesteuert wird und an dem ersten Eingang des Und-Gatters 20 L-Signal liegt. Erreicht nun die Kopiervorlage mit ihrer Kerbe die Abtaststation 6, liegt am zweiten Eingang des Und-Gatters 20 L-Signal und der Impuls wird über das Oder-Gatter auf das Flip-Flop 9 zum Stillsetzen des Transportes gegeben. Gleichzeitig wird das Signal zum Belichtungsbeginn gegeben.
Während der Belichtung hat die Bedienungsperson des Kopiergerätes Gelegenheit, für die in der Vorbetrachtungsstation 1 stehende Kopiervorlage Korrekturwerte einzutasten. Durch das Drücken der als Dichtekorrektur ausgebildeten Taste 11 wird der Transport dieser Vorlage in die Kopierstation freigegeben. Ist die vorangehende Belichtung bereits beendet, erfolgt dieser Transport sofort, andernfalls unmittelbar nach dem Ende der vorhergehenden Belichtung. Ist diese Kopiervorlage gekerbt, wiederholen sich die oben angegebenen
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Vorgänge. Es besteht jedoch die Möglichkeit, daß eine Vorlage wegen mangelnder Schärfe oder extremer Belichtung nicht gekerbt wurde, ohne daß der Vorlage mit Sicherheit angesehen werden kann, daß sie nicht kopiert werden soll. Da auch die Kerbe bei den ungünstigen Beleuchtungs- und Abstandsverhältnissen in der Vorbetrachtungsstation mit dem Auge nicht erkennbar ist, kann es vorkommen, daß die Bedienungsperson nicht weiß, ob die in der Vorbetrachtung stehende Vorlage kopiert wird oder nicht. In diesem Fall wird sie auf alle Fälle die erforderlichen Korrekturwerte eingeben und durch Drücken der Dichtetaste den Transport feigeben. Ist diese Vorlage gekerbt, so verlaufen die Vorgänge wie oben beschrieben.
Ist dagegen die Vorlage nicht gekerbt, so wurde der Film beim vorhergehenden Transportschritt durch die Abtasteinrichtung 6 der Kopierstation zum Stillstand gebracht. Bei diesem Transportzyklus wurde die Abtasteinrichtung 5 mangels einer Kerbe nicht betätigt. Das Flip-Flop 14· steht deshalb aufgrund des vorherigen Ausbleibens eines Impulses von der Abtasteinrichtung 5 in der Stellung, daß am einen Eingang des Gatters 18 L-Signal liegt. Durch das Drücken der Dichtetaste 11 liegt am zweiten Eingang des Gatters L-Signal und das Flip-Flop 15 wird in die in der Figur
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rechte Stellung umgesteuert, so daß am einen Eingang des Gatters 21 L-Sig-nal liegt. Läuft nun die nächste Kopiervorlage mit Kerbe in die Vorbetrachtungsstation 1 ein, so erfolgt über die Abtasteinrichtung 5 ein Signal, das von dem Und-Gatter 21 weitergegeben und zum Stoppen des Vorschubs verwendet wird. Da der Stoppbefehl von dem Und-Gatter 21 kommt, erfolgt kein Signal zum Eröffnen der Belichtung. Dagegen hat das Ausgangssignal des Und-Gatters 18 dazu geführt, daß die eingespeicherten Karekturwerte für die Vorlage, von der eine Kerbung zweifelhaft war, gelöscht werden. Es kann deshalb für die in der Vorbetrachtungsstation 1 stehende Vorlage die Beurteilung vorgenommen werden, d. h. es können Korrekturwerte eingespeichert werden. Durch das Drücken der Taste 11 am Ende dieses Beurteilungsvorgangs wird der Transport dieser Vorlage in die Kopierstellung freigegeben.
Beim Auftreten mehrerer Bildformate können auch entsprechend viele Abtasteinrichtungen in der Vorbetrachtungs stat ion vorgesehen sein, von denen dann jeweils die entsprechende an die Auswerteschaltung angeschlossen ist.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellte Ausführungsform. So kann z. B. der Abstand zwischen den beiden
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Abtasteinri-chtungen 3 und 4 auch kleiner als die kleinste auftretende Vorlagenlänge gewählt werden. Das Umsteuern des Flip-Flop 15 erfolgt dann erst nach dem Anlauf des Transportzyklus. Für diesen Fall muß allerdings ein Zeitoder Längenmeßglied für etwa eine Bildlänge vorgesehen werden, um sicherzustellen, daß nach einer gewissen Laufzeit ohne Signal von der Abtasteinrichtung an der ■Vorbetrachtungsstation 1 diese Abtasteinrichtung stoppberechtigt wird. Andernfalls würde die nächste Kopiervorlage sofort in die Kopierstation einlaufen.
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Claims (12)

  1. AKTIENGESELLSCHAFT 29.12.69
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    Patentansprüche
    Fotografisches Kopiergerät zur Verarbeitung von Filmstreifen, enthaltend mehrere Kopiervorlagen und abtastbare Marken in Zuordnung zu. jeder zu kopierenden Vorlage mit einem von Hand zu startenden, von den Marken am Film stillgesetzten, motorisch angetriebenen Filmvorschub und mit einer der Kopierstation vorgeschalteten Vorbetrachtungsstation der Kopiervorlage zur Einstellung von Belichtungskorrekturwerten, dadurch gekennzeichnet, daß in Zuordnung zur Kopierstation (2) und zur Vorbetrachtungsstation (1) je eine Einrichtung (6, 5) zum Abtasten der Filmmarke vorgesehen ist, daß die Abtasteinrichtungen um mehr als eine halbe und weniger als zwei Vorlagenlängen gegeneinander versetzt sind und daß eine Einrichtung zur Auswertung der Signale der Abtasteinrichtungen vorgesehen ist, derart, daß der Vorschub auf das Signal der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtung (5) dann nicht stillgesetzt wird, wenn vorher ein Signal der der Vorbetrachtungsstation zugeordneten Abtasteinrichtung (5) erfolgte.
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  2. 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtungen um weniger als die kleinste Vorlagenlänge gegeneinander versetzt sind und daß eine Zeitoder Längenmeßeinrichtung vorgesehen ist, die nach einer Lauflänge von etwa einer Bildlänge ohne Signal von der der Vorbetrachtungsstation (1) zugeordneten Abtasteinrichtung (5) diese stoppberechtigt macht.
  3. 3. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtungen wenigstens um die größte Vorlagenlänge gegeneinander versetzt sind und daß eine Speichereinrichtung vorgesehen ist, die ein während des vorhergehenden Trahsportzyklus abgegebenes Signal der der Vorbetrachtungsstation (1) zugeordneten Abtasteinrichtung (5) speichert.
  4. 4. Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall des Durchlaufs einer nicht markierten Kopiervorlage an der Kopierstation (2) der Vorschub von der nächsten, an der Abtasteinrichtung (5) der Vorbetrachtungsstation (1) vorbeilaufenden Marke stillsetzbar ist, ohne Auslösung der Belichtung und unter Löschung von zu diesem Zeitpunkt eingespeicherten Korrekturwerten.
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  5. 5. Kopiergerät nach Anspruch 3 oder 49 dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einer von Hand zu betätigenden Starttaste (11) eine sogenannte Leertaste (12) vorgesehen ist, die bei Filmklebestellen oder unbelichteten Stellen in der Vorbetrachtungsstation zu betätigen ist und die den Filmtransport startet und die Auswerteeinrichtung so umschaltet, daß die nächste an der der Vorbetrachtungsstation (1) zugeordneten Abtasteinrichtung (5) vorbeilaufende Marke den Vorschub stillsetzt«
  6. 6. Kopiergerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5? dadurch gekennzeichnet, daß der Filmvorschub eine Magnetbremse (8) und eine Magnetkupplung (7) umfaßt, die über ein Flip-Flop (9) alternativ bestrombar sind und daß die Start- und Leertaste (11, 12) über ein Oder-Gatter (13) das Flip-Flop (9) in die die Kupplung bestromende Stellung bringen.
  7. 7. Kopiergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umsteuerung des Flip-Flop (9) in die die Bremse bestromende Stellung zwei zueinander parallel liegende Und-Gatter (20, 21) vorgesehen sind, deren Eingänge einerseits an den Ausgängen eines die Betriebsart bestimmenden zweiten Flip-Flop (15) und andererseits an den Ausgängen der Abtasteinrichtungen (5» 6) liegen.
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  8. 8. Kopiergerät nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß an den Eingängen des Betriebsarten-Flip-J1Iop (15) die Ausgänge je eines Und-Gatters (17, 18) liegen, an deren Eingängen einerseits die handbetätigte Starttaste (12) und andererseits die Ausgänge eines Speicher-Flip-Flop (14-) liegen, das in die eine, die Ausgangsstellung über ein Oder-Gatter durch die beiden Starttasten (11, 12) und in die andere Stellung durch ein Signal der Abtasteinrichtung (5) an der Vorbetrachtungsstation (1) überführbar ist.
  9. 9. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leertaste (12) über ein Oder-Gatter (19) das Betriebsarten-Flip-Flop (15) in die Stellung bringt, in der ein Signal der Abtasteinrichtung (5) an der Vorbetrachtungsstation (1) das Stop-Signal gibt.
  10. 10. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Und-Gatter (20), welches auf Signal der Abtasteinrichtung (6) an der Kopierstation (2) das Flip-Flop (9) in die Bremsstellung steuert, das Signal zum Belichtungsbeginn gibt.
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  11. 11. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Und-Gatter (18), welches auf Signal der Starttaste das Betriebsarten-Flip-Plop (15) in die Vorbetrachtungsstellung bringt, ein Signal zur Löschung der gespeicherten Korrekturwerte gibt.
  12. 12. Kopiergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt zu bedienende Korrekturwerttaste zugleich als Starttaste (11) für den Filmtransport dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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    Lee r s e -ι t e
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