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DE19650565A1 - Reinigungsmaschine mit einer Scheuereinheit - Google Patents

Reinigungsmaschine mit einer Scheuereinheit

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DE19650565A1
DE19650565A1 DE1996150565 DE19650565A DE19650565A1 DE 19650565 A1 DE19650565 A1 DE 19650565A1 DE 1996150565 DE1996150565 DE 1996150565 DE 19650565 A DE19650565 A DE 19650565A DE 19650565 A1 DE19650565 A1 DE 19650565A1
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Hako Werke GmbH and Co
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Hako Werke GmbH and Co
Hako GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsmaschine mit einer Scheuereinheit mit einer angetriebenen Walzenbürste, die in einem Gehäuse untergebracht ist, das die Walzenbürste allseitig bis auf den in Anlage an den Boden kommenden unteren Abschnitt der Walzenbürste umgibt, und einem in dem Gehäuse angeordneten Verteilerrohr, das sich entlang der Länge der Walzenbürste er­ streckt, um Reinigungsflüssigkeit auf die Walzenbürste auf­ zubringen.
Bei Reinigungsmaschinen mit einer Scheuereinheit wird eine Reinigungsflüssigkeit auf die rotierende Walzenbürste auf ge­ bracht, wobei die Walzenbürste zur Rotation angetrieben wird und mit ihrem unteren Bereich im Betrieb in Anlage am zu reinigenden Fußboden ist. Zum Aufbringen der Reinigungsflüssigkeit wird zum Beispiel ein Verteilerrohr verwendet, das sich im wesentlichen parallel zur und entlang der Länge der Walzenbürste erstreckt und eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, um Reinigungsflüssigkeit auf die rotierende Walzenbürste zu spritzen. Die Walzenbürste ist von einem Gehäuse allseitig umgeben, so daß nur ein unterer Abschnitt frei bleibt, der beim Scheuern in Anlage an den zu reinigenden Fußboden kommen soll. Aufgrund der Rotation der Walzenbürste kann die Reinigungsflüssigkeit wieder von der Bürste fortgeschleudert und gegen das Gehäuseinnere geschleudert werden, wobei sie von der Gehäusewand wieder auf die Bürste zurücktropfen kann. Schließlich wird die Reinigungsflüssigkeit teilweise vom unteren Endbereich des Gehäuses abtropfend und teilweise in der Walzenbürste gehalten auf den Boden aufgebracht.
Ein Problem, das sich beim Aufbringen der Reinigungsflüssigkeit in solchen Reinigungsmaschinen ergibt, besteht darin, daß das Verteilerrohr die Walzenbürste nicht gleichmäßig mit Reinigungs­ flüssigkeit bespritzt, sondern in einer Vielzahl von Einzel­ strahlen entlang der Länge des Verteilerrohrs. Es kommt dadurch häufig zu einer ungenügenden Verteilung der Reinigungsflüssigkeit an der Walzenbürste und schließlich am Fußboden, so daß sich die Einzelstrahlen des Verteilerrohrs in einer Streifenstruktur der auf gebrachten Reinigungsflüssigkeit am Fußboden wiederfindet. Ein weiteres Problem einer ungleichmäßigen Verteilung stellt sich insbesondere bei kleinen Fördermengen von Reinigungsflüssigkeit, da bei geringem Druck der Reinigungsflüssigkeit im Verteilerrohr nur eine ungenügende Verteilung der Reinigungsflüssigkeit entlang der Länge des Verteilerrohrs stattfindet und daher die meiste Reinigungsflüssigkeit im Bereich der Zufuhr in das Verteilerrohr aus tritt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Reinigungs­ maschine mit einer Scheuereinheit mit einer angetriebenen Walzenbürste zu schaffen, bei der eine gleichmäßige Verteilung der Reinigungsflüssigkeit entlang der Länge der Walzenbürste erreicht werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbe­ griffs. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Erfindungsgemäß ist an einem von dem Verteilerrohr in Rotations­ richtung der Walzenbürste entfernt liegenden Endbereich des Gehäuses ein Abstreifer befestigt, der sich entlang der gesamten Länge der Walzenbürste und bis an die Walzenbürste heran erstreckt, so daß sich vor dem Abstreifer ein Rückstau von Reinigungsflüssigkeit in dem Gehäuse bilden kann. Dadurch wird für eine gleichmäßige Verteilung der Reinigungsflüssigkeit entlang der Länge der Walzenbürste gesorgt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungen erläutert, in denen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Reinigungsmaschine zeigt; und
Fig. 2 eine Querschnittsansicht der Scheuereinheit der Reini­ gungsmaschine aus Fig. 1 zeigt.
Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer fahrbaren Reinigungsmaschine, die neben nicht bezeichneten Reinigungs­ werkzeugen eine Scheuereinheit 1 aufweist. Die Scheuereinheit ist vergrößert und im Querschnitt in Fig. 2 dargestellt. In der Darstellung von Fig. 2 ist die Bewegungsrichtung, mit der die Schereinheit über den Boden bewegt wird, von rechts nach links.
Die Scheuereinheit 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das drei im wesentlichen rechtwinklig zueinander stehende Wandabschnitte aufweist und an der unteren Seite offen ist. In dem Gehäuse 2 ist die Walzenbürste 20 so gelagert, daß ihr unterer Abschnitt aus der offenen Seite des Gehäuses 2 hervorragt und in Anlage an den zu reinigenden Fußboden kommen kann. Die Walzenbürste 20 ist drehbar gelagert und wird von einem Antrieb in Rotation versetzt.
In das Gehäuse 2 führt eine Zufuhrleitung 8 für Reinigungs­ flüssigkeit. Die Zufuhrleitung 8 ist mit einem Verteilerrohr 10 verbunden, das sich in dem Gehäuse 2 entlang der Länge der Walzenbürste 20 erstreckt. Das Verteilerrohr 10 weist eine Vielzahl von Bohrungen auf, aus denen Reinigungsflüssigkeit austreten und auf die rotierende Walzenbürste 20 gespritzt werden kann. Grundsätzlich besteht das Problem, daß durch das strahlwei­ se Austreten der Reinigungsflüssigkeit aus den einzelnen Öffnungen eine Streifenstruktur der Reinigungsflüssigkeit am Fußboden, insbesondere bei kleinen Mengen zugefügter Reinigungs­ flüssigkeit, resultieren kann.
Die Reinigungsflüssigkeit tritt aus dem Verteilerrohr 10 unter einem Winkel von ca. 5 bis 6° von der Vertikalen aus auf die Walzenbürste 20. Die Walzenbürste 20 rotiert in Uhrzeigersinn und reißt die Reinigungsflüssigkeit durch ihre Rotation mit. Bedingt durch Zentrifugalkräfte wird die Reinigungsflüssigkeit teilweise von der Bürste fortgeschleudert und trifft auf die Gehäus­ einnenwand. An der Gehäuseinnenwand kann ein Abtropfblech 6 vorgesehen sein, von dem die fortgeschleuderte Reinigungs­ flüssigkeit wieder auf die Walzenbürste 20 tropft. Aufgrund der Zentrifugalkräfte kann die Reinigungsflüssigkeit hinter dem Abtropfblech 6 wieder von der Walzenbürste 20 fortgeschleudert und auf die Gehäuseinnenwand geworfen werden. An dem in Rota­ tionsrichtung der Walzenbürste 20 stromabwärts liegenden Endbereich des Gehäuses 2 ist ein Abstreifer 30 befestigt, der sich entlang der gesamten Länge der Walzenbürste 20 und bis zu der Walzenbürste erstreckt. Das Gehäuse 2 wird durch den Abstreifer 30 dadurch in diesem Bereich geschlossen, so daß es zu einem Rückstau von Reinigungsflüssigkeit in dem Gehäuse 2 vor dem Abstreifer 30 kommt.
Da es an dieser Position zu einem Rückstau von Reinigungs­ flüssigkeit kommt, findet eine Verteilung der Reinigungsflüssig­ keit entlang der Länge der Walzenbürste 20 statt. Die einzelnen Strahlen der Reinigungsflüssigkeit aus dem Verteilerrohr 10 werden erst in diesem Bereich aufgelöst, und es kommt zu einer gleichmäßigen und flächigen Reinigungsflüssigkeitsverteilung.
Der Abstreifer 30 kann sich bis in Anlage an den nachgiebigen Walzenkörper der Walzenbürste 20 erstrecken, es kann aber auch ein kleiner spaltförmiger Abstand zwischen dem äußeren Umfang der Walzenbürste 20 und der vorderen Kante des Abstreifers 30 verbleiben, solange es zu einem Stau von Reinigungsflüssigkeit im Bereich des Abstreifers 30 kommt.
Vom Abstreifer 30 wird die Reinigungsflüssigkeit von der Walzenbürste 20 über den Fußboden gefördert und nach vorne an eine Dichtungsleiste 18 geschleudert, die die Bereiche trocken und naß an der Reinigungsmaschine trennt. Die Dichtungsleiste 18 besteht aus elastischem Material und wird in Anlage am Fußboden geführt. Zwischen Dichtungsleiste 18 und Walzenbürste 20 entsteht ein erneuter Rückstau von Reinigungsflüssigkeit. Dadurch ist die Reinigungsmaschine des weiteren in der Lage mit relativ geringen Mengen von Reinigungsflüssigkeit sehr effektiv mit nur einer Walzenbürste zu arbeiten.

Claims (7)

1. Reinigungsmaschine mit einer Scheuereinheit mit einer angetriebenen Walzenbürste, welche in einem Gehäuse unterge­ bracht ist, das die Walzenbürste allseitig bis auf einen in Anlage an den Boden kommenden unteren Abschnitt der Walzen­ bürste umgibt, und einem in dem Gehäuse angeordneten Verteilerrohr, das sich entlang der Länge der Walzenbürste erstreckt, um Reinigungsflüssigkeit auf die Walzenbürste aufzubringen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem in Rotationsrichtung der Walzenbürste (20) von dem Verteil­ errohr (10) entfernt liegendem Endbereich des Gehäuses (2) ein Abstreifer (30) entlang der gesamten Länge an die Walzenbürste (20) gehalten ist, so daß sich vor dem Ab­ streifer (30) ein Rückstau von Reinigungsflüssigkeit in dem Gehäuse (2) bilden kann.
2. Reinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerrohr (10) und der Abstreifer (30) bezüglich der Walzenbürste diametral gegenüberliegend angeordnet sind.
3. Reinigungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) in Ansicht quer zur Längsachse der Walzenbürste drei die Walzenbürste umschließende Wände hat und daß der Abstreifer (30) am unteren Ende der vom Verteilerrohr (10) entfernt liegenden Wand befestigt ist.
4. Reinigungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (30) im Querschnitt zur Längsachse der Walzenbürste zwei winklig zueinander stehende Schenkel hat, wobei ein Schenkel an der von dem Verteilerrohr (10) entfernt liegenden Wand des Gehäuses (2) befestigt ist und der andere Schenkel zur Walzenbürste (20) hervorragt und im wesentlichen tangential an deren Oberfläche liegt.
5. Reinigungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (30) aus einem elastischen Material hergestellt ist.
6. Reinigungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Abstreifer (30) gegenüberliegenden Endbereich des Gehäuses (2) eine Dich­ tungsleiste (18) angebracht ist, die sich entlang der Länge der Walzenbürste (20) erstreckt und im Betrieb der Scheuer­ einheit in Anlage am Boden ist.
7. Reinigungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verteilerrohr (10) und dem Abstreifer (30) in dem Gehäuse (2) ein Abtropf­ blech (6) angebracht ist, das sich entlang der Länge der Walzenbürste und von der Gehäusewand im wesentlichen radial zur Walzenbürste (20) erstreckt.
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