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Die
Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugtür und insbesondere eine Kraftfahrzeugtür, die einfach herzustellen
ist, und bei der die Einfachheit bei der Montage der Türfunktionsteile
erhöht
und die Anzahl der der Tür
zugeordneten Teile bedeutend verringert wird.
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Die
japanische Patentanmeldung Nr. Heisei 1-249516 offenbart ein Verfahren,
bei dem Türfunktionsteile
zwischen dem Außenpaneel
und dem Innenpaneel einer Kraftfahrzeugtür angebracht werden, bevor
das Außenpaneel
mit dem Innenpaneel gekuppelt wird.
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Das
offenbarte Verfahren wird ausführlicher beschrieben.
Mit Bezug auf 10 bezeichnet
das Bezugszeichen "a" ein Außenpaneel,
das Bezugszeichen "b" ein Innenpaneel
und das Bezugszeichen "c" ein Schaltbord.
Das Innenpaneel "b" ist aus Stahlblech
hergestellt, das mit einem Kupplungsflansch "b1" rings der Umfangsfläche des
Innenpaneels außer
dem oberen Rand versehen ist. Die Innenseite des Innenpaneels "b" ist als eine flache Ausnehmung "b2" zum Befestigen der
Teile ausgebildet. Die Ausnehmung "b2" zum Befestigen der
Teile wird im voraus mit vielen Befestigungslöchern "d" und
Gewindelöchern "e" versehen. Mittels dieser Löcher werden eine
Fensterhebeeinrichtung "f", rechte und linke Glasscheibenführungen "h1" und "h2" zum Führen einer
Fensterscheibe "g", eine Türkontrolleinrichtung "i", eine Seitentürveriegelung "k", usw. angebracht, die die Türfunktionsteile
bilden.
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Das
Bezugszeichen "1" bezeichnet einen Außengriff,
das Bezugszeichen "m" bezeichnet einen Innengriff,
das Bezugzeichen "n" bezeichnet einen Türspiegelarm,
das Bezugszeichen "o" bezeichnet eine
Verstärkung
zur Verstärkung
des Innenpaneels "b", die Bezugszeichen "p1" und "p2" bezeichnen Türscharniere,
und das Bezugszeichen "q" bezeichnet einen
Dichtungsstreifen zum Abdichten des Außenpaneels "a" und
des Innenpaneels "b". Der Außengriff "1" ist derart angebracht, daß er betriebsmäßig der
Seitentürverriegelung "k" und dem Innengriff "m" über eine
Türöffnungssteuerverbindung "r" und eine Verriegelungssteuerverbindung "s" zugeordnet werden kann.
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Mit
Bezug auf 10 wird, da
die Teile "f", "g" usw., die die Türfunktionsteile bilden, an
der offenen Fläche
des Innenpaneels "b" angebracht werden,
bevor das Innenpaneel "b" mit dem Außenpaneel "a" gekuppelt wird, eine bedeutende Verbesserung
des Montagevorgangs mit Sicherheit erwartet. Das Innenpaneel "b" ist jedoch aus Stahlblech hergestellt
und daher ziemlich schwer und klobig in der Handhabung. Darüberhinaus
stellen, da eine Menge von Türfunktionsteilen "f", "g" usw. nacheinander durch
die Gewindelöcher "e" hindurch angebracht werden müssen, eine
Menge auszuführender
Arbeitsschritte und eine Menge von anzubringenden Teilen dennoch
Probleme dar, die zu lösen
sind.
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Wenn
das Innenpaneel "b" allein aus Harz hergestellt
wird, kann das Gewicht der Tür
und die Anzahl von Türfunktionsteilen
sicher verringert werden, jedoch mangelt es dem aus Harz gegossenen Innenpaneel
an mechanischer Festigkeit, wodurch es schwierig ist, das Innenpaneel
alleinstehend als Türmodul
mit einer Menge daran angebrachter Türfunktionsteile herzustellen.
Um die mechanische Festigkeit herzustellen, muß ein spezielles Harz, wie mit
Glasfasern verstärkter
Kunststoff, verwendet werden, was zwangsläufig die Kosten erhöht.
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Aus
dem Dokument
DE 690
00 529 T2 ist ein Innenpaneel bekannt, das aus einem metallischen Teil
in Form eines Ringes und aus einem Kunststoffteil zusammengesetzt
ist, wobei das Kunststoffteil auf das metallische Teil an- bzw.
aufgeformt ist.
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Es
ist daher ein Ziel der Erfindung, eine Kraftfahrzeugtür zu schaffen,
die ein leichtes Gewicht, eine hohe mechanische Festigkeit und eine geringe
Anzahl von anzubringenden Türfunktionsteilen
aufweist, wodurch die Einfachheit bei der Montage der Kraftfahrzeugtür erhöht wird.
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Gemäß Anspruch
1 ist eine Kraftfahrzeugtür versehen
mit einem Außenpaneel
und einem Innenpaneel, das an dem Außenpaneel angebracht ist, wobei
das Innenpaneel eine metallische Hauptplatte aufweist, die von einer
aus Harz gegossenen Hilfsplatte umhüllt und mit dieser einstückig geformt
ist, so dass das Innenpaneel ein geringes Gewicht und eine ausreichende
Festigkeit aufweist. Da das Innenpaneel teilweise aus Harz hergestellt
ist, wird das gesamte Gewicht des Innenpaneels verringert, wobei seine
erforderliche mechanische Festigkeit von der metallischen Hauptplatte
sichergestellt wird, wenngleich das Harzteil in der Dicke reduziert
wird. Dies macht es möglich, übliche,
weniger kostenaufwendige Harzwerkstoffe für das Innenpaneel zu verwenden,
wodurch die Kosten für
die Tür
verringert werden. Weiter wird infolge der Gewichtsreduzierung für die gesamte
Tür und
deren erhöhter
mechanischer Festigkeit nach der Erfindung die Anzahl der Funktionsteile
erhöht,
die an der Tür
angebracht werden können.
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Vorzugsweise
ist an dem Innenpaneel eine Befestigungsvorrichtung ausgebildet,
an welcher Türfunktionsteile
angebracht sind, die an die Kraftfahrzeugtür anzubringen sind, wobei das
Innenpaneel einstückig
mit elektrischen Verbindungsmitteln zum Verbinden der Türfunktionsteile
miteinander ausgebildet ist. Nach der Erfindung ist das Innenpaneel
an beiden Seiten weit offen, wobei die Befestigungsvorrichtung das
Anbringen der Türfunktionsteile
erleichtert, so daß die
Anzahl von anzubringenden Teilen verringert wird, wodurch die Effizienz
der Türmontage
bedeutend erhöht
wird.
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Das
Innenpaneel ist vorzugsweise an der Fahrzeuginnenseite mittels einer
Innenverkleidung angebracht.
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An
der Befestigungsvorrichtung des Innenpaneels kann eine Zentraleinheit
montiert sein, die einen Steuerschaltkreis zur Steuerung der oben
genannten Türfunktionsteile
aufnimmt.
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An
der Zentraleinheit kann auch eine Schalteinrichtung angebracht sein,
die den Türfunktionsteilen
zugeordnet ist.
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Vorzugsweise
sind an der Zentraleinheit weiter ein Fensterhebermotor und ein
Türverriegelungsmotor
angebracht.
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Ein
Türkabelbaum
ist vorzugsweise in zwei Teile geteilt; einen Paneelkabelbaum und
einen Schaltkabelbaum. Vorzugsweise ist der Paneelkabelbaum an dem
Innenpaneel angeordnet, wohingegen der Schaltkabelbaum an der Innenverkleidung
angeordnet ist.
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Nach
der Erfindung kann das Innenpaneel mit angebrachter Innenverkleidung
von einem Montagbetrieb hergestellt und ausgeliefert werden, sodaß es dem
Kraftfahrzeugherstellern möglich
ist, die Anzahl der erforderlichen Arbeitsschritte bedeutend zu
verringern und daher die Produktivität zu erhöhen.
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Wie
oben beschrieben, ist an dem Innenpaneel die die Steuereinrichtung
aufnehmende Zentraleinheit angebracht, die auch die Schalteinrichtung, den
Fensterhebermotor und den Türverriegelungsmotor
aufnimmt, so daß die
Steuereinrichtung und die hauptsächlichen
Türfunktionsteile
an dem Innenpaneel zentral angeordnet sind. Daher sind die Türfunktionsteile
vollständig
an dem Innenpaneel untergebracht, wobei der Kabelbaum vereinfacht
ist, so daß die
Inspektion der Tür
unabhängig
von der Fahrzeugkarosserie vorgenommen werden kann. Nach der Erfindung
wird auch der Aufbau des Kabelbaumes durch dessen Trennung in den
Paneelkabelbaum und den Schaltkabelbaum vereinfacht, wie oben beschrieben
ist.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
perspektivische Explosionsansicht, die eine Kraftfahrzeugtür gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung darstellt;
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2 eine
perspektivische Ansicht, die die hintere Seite der Innenverkleidung
nach 1 darstellt;
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3 einen
Hauptquerschnitt, der wasserdichte Befestigungsstrukturen des Außenpaneels und
des Innenpaneels nach 1 darstellt;
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4 eine
perspektivische Ansicht, die den Vorgang des Formens des Innenpaneels
nach 1 darstellt;
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5 eine
perspektivische Explosionsansicht, die die Befestigungsstruktur
des Innenpaneels nach 1 darstellt;
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6 einen
Hauptquerschnitt des Innenpaneels nach 1;
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7A eine
perspektivische Ansicht, die eine Lautsprecher-Befestigungsstruktur
des Innenpaneels nach 1 darstellt;
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7B eine
perspektivische Ansicht, die das herkömmliche Gegenstück von 7A darstellt;
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8A ein
Blockschema, das ein System darstellt, das an der Kraftfahrzeugtür gemäß der Erfindung
angeordnet ist;
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8B ein
Blockschema, das das herkömmliche
Gegenstück
von 8A darstellt;
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9A ein
Schaltbild, das eine Schalteinrichtung und Türfunktionsteile darstellt,
die an der Kraftfahrzeugtür
gemäß der Erfindung
angeordnet sind;
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9B ein
Schaltbild, das das herkömmliche
Gegenstück
von 9A darstellt; und
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10 eine
perspektivische Explosionsansicht, die eine herkömmliche Kraftfahrzeugtür darstellt.
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Mit
Bezug auf die 1 bis 3 weist
eine Kraftfahrzeugtür
gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung ein Außenpaneel
A, ein Innenpaneel B und eine Innenverkleidung C auf, die als Schaltbord
an der Fahrzeuginnenseite bezeichnet wird.
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Das
Außenpaneel
A ist aus einem konventionell üblichen
Profilstahlblech hergestellt und weist einen äußeren Wandabschnitt 1,
einen inneren Seitenwand-Randabschnitt 2, der aus einem
schmalen vorderen Randabschnitt 2A, einem unteren Randabschnitt 2B und
einem hinteren Randabschnitt 2C, der dem äußeren Wandabschnitt 1 gegenüberliegt,
zusammengesetzt ist, und einen Verbindungsabschnitt 3 zum
Verbinden des äußeren Wandabschnitts 1 mit
dem inneren Seitenwand-Randabschnitt 2 auf. Der innere
Seitenwand-Randabschnitt 2 ist weit offen, um das Innenpaneel
B in den offenen Teil des Abschnitts 2 aufnehmen zu können.
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An
der oberen vorderen Ecke des äußeren Wandabschnitts 1 des
Außenpaneels
A ist ein Türspiegel 4 festgelegt.
An der Innenseite dieser Ecke ist ein bewegbarer Steckverbinderteil 5 zum
Betätigen des
Türspiegels 4 angebracht.
An der oberen hinteren Ecke des äußeren Wandabschnitts 1 ist
ein Außengriff 6 angebracht.
Wie aus 3 ersichtlich ist, ist entlang
der inneren Umfangsfläche
des inneren Seitenwand-Randabschnitts 2 eine Ausnehmung 7 ausgebildet,
die mit einer wasserdichten Dichtung 24 des Innenpaneels
B für einen
wasserdichten Aufbau, der später
beschrieben wird, in Eingriff bringbar ist. An den Ecken des vorderen
Abschnitts 3A des Verbindungsabschnitts 3 und
des vorderen Randabschnitts 2A des inneren Seitenwand-Randabschnitts 2 sind
in ausgesparter Weise Scharnierbefestigungen 8 zum Öffnen und
Schließen der
Tür angebracht.
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Mit
Bezug auf die 4 und 5 ist das
Innenpaneel B aus einer Hauptplatte 11, die insgesamt ein
flaches Profilstahlblech ist, und einer Hilfsplatte 12 zusammengesetzt,
die aus Harz gegossen ist, wobei die Hauptplatte 11 und
die Hilfsplatte 12 als eine Einheit ausgebildet sind. An
dem Innenpaneel B sind fast alle Türfunktionsteile und gleichzeitig die
elektrischen Steckverbindungen, wie ein Türkabelbaum und eine Türzentraleinheit
zur elektrischen Verbindung und Steuerung der Türfunktionsteile, angebracht.
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Die
flache Hauptplatte 11 weist eine breite Öffnung 14 in
ihrem mittleren Bereich, ein Lautsprecher-Einbauloch 15 an
einem Ende, und einen Schlitz 16 zum Anbringen einer Türverriegelungseinrichtung
(einen Abschnitt für
einen Mechanismus) an dem anderen Ende auf. Die Hauptplatte 11 wird
mittels Stanzen eines Profilstahlblechs in einem einzigen Vorgang
hergestellt und ist mit einer Aussteifung 13 am oberen
Rand verstärkt.
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Da
die Hilfsplatte 12 von der Hauptplatte 11 zur
Verstärkung
mechanisch abgestützt
ist, kann die Hilfsplatte 12 als eine einzige Einheit mittels
Spritzgießen
aus einem üblichen
Harzmaterial, wie Polyäthylen,
Polystyrol oder ABS-Harz,
gegossen werden. Das Spritzgießen
ermöglicht
die Schaffung von Befestigungsvorrichtungen, die für das Anbringen
der Türfunktionsteile
erforderlich sind.
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In
anderen Worten ist gemäß der Ausführungsform,
wie sie aus 6 ersichtlich ist, unter Verwendung
der breiten Öffnung 14 in
der Mitte der Hauptplatte 11 eine Befestigungsvorrichtung 18 für einen
Fensterhebermotor 17 zur Außenseite hin (an der Seite
des Außenpaneels
A in 6 links) in ausgewölbter Weise ausgebildet. An
der Außenseite
der Befestigungsvorrichtung 18 ist ein Kabeltrommelhalter 19 für eine Fensterhebeeinrichtung 31 angeordnet,
die nachfolgend beschrieben wird. Oberhalb und unterhalb des Kabeltrommelhalters 19 sind
Rollenachsen 20 für
die Fensterhebeeinrichtung 31 vorstehend angeordnet.
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Unterhalb
der Befestigungsvorrichtung 18 ist eine Ziehgriffkonsole 21 einstückig mit
der Hilfsplatte 12 vorstehend angeordnet. Weiter ist eine
Lautsprecherkonsole 22 von der Umfangsfläche des
Lautsprecher-Einbauloches 15 der Hauptplatte 11 nach innen
und außen
angeordnet, wie aus 7A ersichtlich ist. Wie in 6 dargestellt,
ist eine Nut 23 entlang der Umfangsfläche der Hauptplatte 11 oder der
Hilfsplatte 12 außer
einem an der Aussteifung 13 angeordneten Abschnitt angeordnet.
Die Nut 23 ist mit einer wasserdichten Dichtung 24 versehen,
die aus einem elastischen Material, wie Gummi, hergestellt und einer
Ausnehmung 7 des Außenpaneels
A zugeordnet ist, wie oben beschrieben ist.
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Beim
Spritzgießen
der Hilfsplatte 12 aus Harzmaterial wird ein Steckergehäuse 25 einstückig mit
der Hilfsplatte 12 über
einen gebogenen Abschnitt 26 am Rand des Innenpaneels B
an der Seite der Lautsprecherkonsole 22 ausgebildet. Ein
Paneelkabelbaum W, der oben beschrieben ist, ist mit dem Steckergehäuse 25 in
durchgängiger
Weise verbunden. Weiter wird eine Fensterführung 27, die an ihrem
Ende an einer Dreieck-Fensterrahmenführung 28 angebracht
ist, beim Spritzgießen
einstückig
an der Hilfsplatte 12 festgelegt. Gleichfalls kann auch ein
Steckergehäuse 29 für den Türspiegel-Steckverbinderteil 5 einstückig an
der Hilfsplatte 12 ausgebildet sein.
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Nachfolgend
wird die Montage der Türfunktionsteile
an das Innenpaneel B beschrieben, die wie oben beschrieben ausgebildet
ist.
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An
der Außenseite
des Innenpaneels B wird, wie in 5 dargestellt,
eine Kabeltrommel 32 für
die Fensterhebeeinrichtung 31 an dem Kabeltrommelhalter 19 positioniert,
wobei Konsolen 31a und 31b oberhalb bzw. unterhalb
des Kabeltrommelhalters 19 mittels nicht gezeigten Schrauben
und Muttern festgelegt werden und eine Fensterscheibe 34 an
einem Träger 33 angebracht
wird. Vor oder nach der Montage der Fensterscheibe 34 werden
ein Paar von Scheibenhaltern 35 und ein Paar von Stabilisatoren 36 mittels
nicht gezeigten Schrauben und Muttern festgelegt.
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Mit
Bezug auf 7A kann ein Lautsprecher 37 direkt
an der Lautsprecherkonsole 22 mittels Schrauben 41 festgelegt
werden. Im Gegensatz dazu ist bei der herkömmlichen Montage des Innenpaneels "b", die aus einem Profilstahlblech hergestellt ist,
mit vier quadratischen Löchern 42 versehen,
wie aus 7B ersichtlich ist, wobei die
Durchführungshülsen 43 in
diesen Löchern
festgelegt werden. Die Lautsprecherkonsole 22' wird an den
Durchführungshülsen mittels
der Schrauben 41 festgelegt, wobei dann der Lautsprecher 37 an
der Konsole mittels der Schrauben 41 festgelegt wird. Dadurch
wird die Anzahl von Teilen und die Anzahl von Arbeitsschritten erhöht.
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Wie
in 4 dargestellt, ist eine Türverriegelungseinrichtung 38 an
der Hauptplatte 11 durch den Schlitz 16 der Hauptplatte 11 hindurch
festgelegt. Wie in 5 dargestellt ist, sind ein
Verbindungsstück 39a zur
Steuerung der Türöffnung und
ein Verbindungsstück 39b zur
Steuerung der Türverriegelung,
die von der Türverriegelungseinrichtung 38 durch
ein Durchgangsloch 30 des Innenpaneels B hindurch zu der
Innenseite hin geführt
sind, mit einem Innengriff 40 gekuppelt.
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Andererseits
ist, wie in 1 dargestellt, an der Innenseite
des Innenpaneels B der Paneelkabelbaum W angeordnet, der eine Kabelabzweigung
W1 aufweist. Ein nicht gezeigter Anschluß, der einstückig mit
der Kabelabzweigung W1 ausgebildet ist,
ist in dem Steckergehäuse 29 aufgenommen,
um die Verbindung mit einem Steckverbinder herzustellen. Der Paneelkabelbaum
W ist aus üblichem
Flachbandkabel oder vorzugsweise aus flexiblem Flachbandkabel hergestellt,
das durch Anordnung einer Mehrzahl von Streifen aus Kupferfolie
(Leitungsdrähte)
parallel zueinander und durch Beschichtung derselben zur Isolierung
erzeugt wird. Der Paneelkabelbaum W ist an dem Innenpaneel B mittels
Kleber festgelegt; alternativ kann der Paneelkabelbaum W einstückig an
dem Innenpaneel beim Spritzgießen
festgelegt werden. Der Paneelkabelbaum W bildet einen Türkabelbaum zusammen
mit dem Schaltkabelbaum W',
der nachfolgend beschrieben wird.
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Als
nächstes
wird, wie aus 6 ersichtlich ist, der Fensterhebermotor 17 an
die Befestigungsvorrichtung 18 angebracht, wobei seine
Motorwelle 17a mit der Kabeltrommel 32 zusammengepaßt wird. Eine
Türzentraleinheit 44 wird
an dem Innenpaneel B um den Fensterhebermotor 17 herum
angebracht.
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Die
Türzentraleinheit 44 nimmt
innerhalb eines Gehäuses 45,
das aus Kunstharzisoliermaterial hergestellt ist, eine Steuerschaltungsplatte
(eine Leiterplatte) 46 auf, die an elektronischen Teilen 47 und einem
Steckverbinderteil 48 angebracht ist. Das Gehäuse 45 ist
mit einem Steckverbinderteil 49 für die Verbindung mit der Türzentraleinheit 44 und
einem Steckverbinderteil 50 für die Verbindung mit der Innenverkleidung
C versehen. Der Steckverbinderteil 49 ist mit einer Fensterheber-Schalteinrichtung 51 über einen
Steckverbinderteil 54 verbunden. Wie bei der Türzentraleinheit 44 nimmt
die Fensterheber-Schalteinrichtung 51 innerhalb eines Gehäuses 52 eine
Leiterplatte 53 und den Steckverbinderteil 54 auf,
die einen Schaltkreis bilden. Wenn ein Schaltknopf 55 gedrückt wird,
wird ein nicht gezeigter Schaltkontakt an der Leiterplatte 53 über einen
Gummi 56 auf- und abbewegt. Der Steckverbinderteil 49 und
der Steckverbinderteil 54 sind direkt an der Leiterplatte 53 angebracht.
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Mit
Bezug auf die 1 und 2 ist an
der Innenseite (der Kraftfahrzeuginnenseite) der Innenverkleidung
C eine Innengriffabdeckung 61 an einem oberen Abschnitt
der Innenverkleidung C, eine Schalttafel 62 für die Fensterheber-Schalteinrichtung 51 an
einem mittleren Vorsprung der Innenverkleidung C, und ein Schalter 63 für die Kofferraumhaube und
den Kraftstoffdeckel an einem unteren Vorsprung angeordnet. An der
Außenseite
der Innenverkleidung C (an der Innenseite der Innenpaneel B) sind
eine Einstiegsleuchte 64, eine Fußleuchte 65 und ein
Plattenspeicherschalter 66 zusammen mit dem Schaltkabelbaum
W' zur elektrischen
Verbindung der Funktionsteile festgelegt. Ein bewegbarer Steckverbinderteil 67 ist
an seinem einen Ende an dem Schaltkabelbaum W' zum Verbinden desselben mit dem Steckverbinderteil 50 der
Türzentraleinheit 44 angebracht. Die
Abdeckung des 68 des Lautsprechers 37 und die Abdeckung 69 der
Einstiegsleuchte 64 ist an der Innenverkleidung C angeordnet.
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Die 8A und 8B sind
Blockschemen, die das neue bzw. das herkömmliche System zur Steuerung
des Betriebs der Türfunktionsteile
darstellen.
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Mit
Bezug auf 8A ist gemäß der Erfindung der Paneelkabelbaum
W in zwei Teile geteilt, wie oben beschrieben ist, nämlich in
den Paneelkabelbaum W und den Schaltkabelbaum W'. Die Türfunktionsteile, wie der Türspiegel 4,
der Lautsprecher 37, die Türverriegelungseinrichtung 38,
die Einstiegsleuchte 64 und die Fußleuchte 65 werden
von der Türzentraleinheit 44 an
das Innenpaneel B, in das ein dem Schalter zugeordnetes, elektronisches
Modul eingebaut ist, oder von der Fensterheber-Schalteinrichtung 51 gesteuert.
Von der Türzentraleinheit 44 wird
auch ein Motor 38a (9A, 9B)
für die Türverriegelungseinrichtung 38 gesteuert.
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Herkömmlich wurden
jedoch die oben genannten Funktionsteile von einem Schalter und
einem elektronischen Modul 44' an der Innenverkleidung C gesteuert,
die mittels eines Türkabelbaums "w" elektrisch verbunden sind, der viele
Kabelabzweigungen aufweist, wie aus 8B ersichtlich
ist.
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9A ist
ein Hauptschaltbild, das die Schalteinrichtung und die Türfunktionsteile
darstellt, die an der Kraftfahrzeugtür gemäß der Erfindung angebaut sind.
Aus 9B ist das herkömmliche Schaltbild ersichtlich.
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Gemäß der Erfindung
sind die Türfunktionsteile,
wie der Fensterhebermotor 17, der Türverriegelungsmotor 38a und
ein Türverriegelungssensor 38b, die
die Türverriegelungseinrichtung 38 bilden,
alle innerhalb des Innenpaneels B zusammen mit der Türzentraleinheit 44 und
der Fensterheber-Schalteinrichtung 51, die die Steuerschaltkreise
bilden, angeordnet. Diese Teile sind alle mit dem Paneelkabelbaum
W verbunden, woraus sich eine vereinfachte Zusammensetzung des Türkabelbaums
selbst ergibt.
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Im
Gegensatz dazu werden nach dem Stand der Technik, wie aus 9B ersichtlich
ist, der Schalter und das elektronische Modul 44' zur Steuerung der
Türfunktionsteile
von der Innenverkleidung C aufgenommen. Das heißt, der Fensterhebermotor 17, der
Türverriegelungsmotor 38a,
der Türverriegelungssensor 38b,
usw. werden von einer Türplatte getrennt
von der Innenverkleidung C aufgenommen, woraus sich ein langer und
komplizierter Türkabelbaum
im Vergleich zur Erfindung ergibt.
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Wie
aus den 9A und 9B ersichtlich ist,
erfordert die Verbindung zu dem Fensterhebermotor 17 und
dem Türverriegelungsmotor 38a herkömmlich einen
Arbeitsgang des Durchlassens des Türkabelbaums "w" durch ein Türplattenloch hindurch. Gemäß der Erfindung
sind jedoch der Fensterhebermotor 17 und der Türverriegelungsmotor 38a an
dem Innenpaneel B zentral angeordnet, so daß die Leitung oder der speziell
auszubildende Kabelbaum vom Relais R1 und
Relais R2 zu den Türfunktionsteilen im wesentlichen
beseitigt wird. Die Steuerung kann nur von der Türzentraleinheit 44 oder
von der speziell auszubildenden Leiterplatte 46 vorgenommen
werden. Nach den 9A und 9B führt beispielsweise
der Betätigungsschalter
SW1 dem Relais R1 Strom
zu, um die Fensterscheibe 34 anzuheben, wobei der Betätigungsschalter
SW2 dem Relais R2 Strom
zuführt,
um die Fensterscheibe 34 herabzusenken.
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Wie
aus den Vergleichen zwischen 8A und 8B sowie
zwischen 9A und 9B ersichtlich
ist, weist der herkömmliche
Türkabelbaum "w" viele Leitungsverzweigungen auf und
ist daher in der Form kompliziert, wobei verschiedene Türkabelbäume entsprechend
der Kraftfahrzeug-Typen erforderlich sind.
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Nach
der Erfindung sind die Türfunktionsteile an
dem Innenpaneel B meist zentral angeordnet, wodurch der Türkabelbaum
bedeutend vereinfacht wird. Aufgrund dieser Vereinfachung können jene
Türfunktionsteile,
die einen hohen Standardisierungsgrad aufweisen, an dem Innenpaneel
B angeordnet werden, wobei jene Funktionsteile, die wahlweise einzubauen
sind, an der Innenverkleidung C angeordnet werden. Dies ermöglicht die
Handhabung von ausgewählten
Typen, die von dem Schaltkabelbaum W' bestimmt werden, und daher die Standardisierung
der Türkabelbäume.
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Daher
werden nach der Erfindung die meisten der Türfunktionsteile und solche
Einrichtungen zum elektrischen Verbinden dieser Teile, wie der Paneelkabelbaum
W und die Steckergehäuse 25 und 29,
im voraus an dem Innenpaneel B angebracht. Folglich brauchen die
Kraftfahrzeughersteller nur das Innenpaneel B an dem Außenpaneel
A festzulegen und den bewegbaren Steckverbinderteil 5 des
Türspiegels 4 mit
dem Steckergehäuse 29 der
Kabelabzweigung W1, über den die Innenverkleidung
C angebracht ist, zu verbinden, wobei der Steckverbinderteil 50 der
Türzentraleinheit 44 mit
dem bewegbaren Steckverbinderteil 67 des Schaltkabelbaums
W' verbunden wird,
um die Montage der Tür
zu vervollständigen.
Das Steckerhehäuse 25 des
Paneelkabelbaums W ist mit dem Steckverbinderteil eines nicht gezeigten
verkleidungsseitigen Kabelbaums verbunden. Es ist auch möglich, das
vormontierte Innenpaneel B und die Innenverkleidung C an dem Außenpaneel
A anzubringen.
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Wie
oben beschrieben, werden nach der Erfindung die folgenden Vorteile
erreicht.
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Die
Herstellung des Türpaneels
selbst wird vereinfacht, um die Einfachheit bei der Montage der Türfunktionsteile
zu erhöhen.
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Die
erhöhte
mechanische Festigkeit des Türpaneels,
die durch Verstärkung
der Harzplatte mit einem Profilstahlblech erreicht wird, erhöht die Anzahl der
Türfunktionsteile,
die an dem Türpaneel
angebracht werden können.
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Das
Spritzgießen
des Innenpaneels mit der metallischen Hauptplatte, die als Basis
verwendet wird, ermöglicht
die Verwendung von weniger kostenaufwendigen Harzwerkstoffen. Weiter
wird, da das Harzteil oder die speziell auszubildende Hilfsplatte
dünner
ausgebildet werden kann, eine Tür
geschaffen, die geringes Gewicht aufweist.
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Der
Steuerschaltkreis ist zentral an dem Innenpaneel angeordnet, wobei
der Türkabelbaum
in verschiedene Teile geteilt ist, woraus sich ein vereinfachter
Kabelbaum ergibt.
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Die
Steuerung der Türfunktionsteile
ist vollständig
nur an dem Türpaneel
untergebracht, wodurch ihre Inspektion unabhängig von der Fahrzeugkarosserie
vereinfacht möglich
ist.