DE19649245A1 - Sturzeinstellvorrichtung - Google Patents
SturzeinstellvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ein
stellen des Sturzes eines über Streben an der Karosserie
eines Fahrzeuges aufgehängten Rades gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Mit Sturz bezeichnet man die Neigung der Radebene zu ei
ner im Radaufstandspunkt errichteten Senkrechten zur
Fahrbahn. Sein Wert bestimmt einige wesentliche Fahr
eigenschaften des Fahrzeuges, so daß dafür Sorge zu tra
gen ist, daß der für einen Fahrzeugtyp festgelegte Sturz
bei jedem einzelnen Fahrzeug dieses Typs möglichst genau
eingehalten wird.
Bei einem Fahrzeugrad, das über ein oder mehrere Streben
mit der Karosserie verbunden ist, wird der Sturz u. a.
bestimmt von der Lage der Anlenkpunkte der Streben an der
Karosserie bzw. am Achsschenkel. Unter dem Begriff "Stre
ben" sollen hier alle Arten von Verbindungen zwischen dem
Rad und der Karosserie gemeint sein, z. B. Querlenker
oder Federbeine.
Die Teile der Karosserie, des Achsschenkels oder der
Streben, die die Lage der Anlenkpunkte bestimmen, lassen
sich nicht toleranzfrei herstellen, so daß nach dem Zu
sammenbau der Teile in der Regel nicht der vorbestimmte
Sturz vorliegt. Es werden daher in der Regel Einstell- und
Nachstellmöglichkeiten zum Justieren des Sturzes vor
gesehen. So ist in der DE 37 43 283 A1 eine Verstellein
richtung mit einem Schraubenbolzen in einem Lagerbock be
schrieben, bei dem unmittelbar unterhalb des Schrauben
bolzenkopfes ein Exzenter ausgebildet ist, der in einem
am Lagerbock verschwenkbar gehaltenen Flansch drehbar ge
lagert ist und bei dem der Schaft des Schraubenbolzens
sich in in den Wangen des Lagerbocks ausgebildeten Lang
löchern befindet. Durch eine Drehung des Schraubenbolzens
wandert der Schaft des Schraubenbolzens in den Langlö
chern vor und zurück und nimmt dabei einen Querlenker un
ter Veränderung des Sturzes mit.
Diese Anordnung hat den Nachteil, daß für den Exzenter
eine gesonderte Führung an der Außenwand der Wange ange
bracht werden muß. Außerdem bereitet die Ausbildung eines
Exzenters, dessen Mantelfläche zum Teil über die Mantel
fläche des Schraubenbolzens in radialer Richtung hinaus
reicht, gewisse Probleme.
In der DE 40 01 597 C2 wird ein Schraubenbolzen mit einem
Schraubenkopf vorgeschlagen, an dessen freiem Ende exzen
trisch zur Schraubenbolzenachse ein Gewinde und ein La
gerabschnitt herausgearbeitet worden sind. Der nicht be
arbeitete Teil des Schraubenbolzens bildet damit einen
Exzenter in bezug auf die Gewindeachse. Entsprechend der
Schraubenbolzenform weisen die Wangen des Lagerbocks zwei
unterschiedlich große Öffnungen auf. Die eine Öffnung
entspricht in ihrem Durchmesser im wesentlichen dem
Durchmesser des Lagerabschnitts, die andere Öffnung, in
der sich Abschnitte des Exzenters befinden, ist so groß
gewählt, daß der Exzenter frei um 360° gedreht werden
kann. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, daß der
Schraubenkopf gegenüber der Gewindeachse versetzt ist und
daß der Schraubenbolzen nur in einer Öffnung eine Abstüt
zung erfährt.
Die Erfindung beruht somit auf der Aufgabe, eine Sturz
einstellvorrichtung zu schaffen, die genügend hohe Kräfte
aufnehmen kann und deren Schraubenbolzen leicht herge
stellt und gehandhabt werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gelöst, wobei sich der
exzentrische Abschnitt ausschließlich im Bereich der
Buchse befindet, die Löcher einen größeren Durchmesser
aufweisen als die in ihr liegenden Abschnitte des Schrau
benbolzenschaftes und der Schaft in beiden Löchern in Be
lastungsrichtung an der Lochwand anliegt.
Unter Belastungsrichtung soll dabei die Richtung der
Kräfte verstanden werden, mit denen sich ein Querlenker
an der Karosserie abstützt. Bei einer Doppelquerlenker
aufhängung sind die Abstützkräfte des oberen Querlenkers
zur Fahrzeugmitte, also nach innen, gerichtet, während
die Abstützkräfte des unteren Querlenkers zum Rad, also
zur Fahrzeugaußenseite, weisen. Dementsprechend stützt
sich die Buchse beim oberen Querlenker auf der Seite des
Schraubenbolzens ab, die nach außen gerichtet ist, wäh
rend beim unteren Querlenker ein Zug nach außen erfolgt,
so daß sich die Buchse an der Seite des Schraubenbolzens
abstützt, die nach innen gerichtet ist.
Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß sich der Bolzen
schaft in beiden Löchern abstützen kann und dabei eine
wohldefinierte Ausgangslage für die Sturzeinstellung ein
nimmt. Der Durchmesser der Löcher braucht dabei nicht we
sentlich größer zu sein als der Durchmesser des Schafts
des Schraubenbolzens. Im allgemeinen wird eine Lochgröße
ausreichen, deren Nennmaß sogar dem Durchmesser des
Schaftes entspricht, aber aufgrund von Toleranzen bei der
Herstellung ein vom Nennmaß abweichendes (vergrößertes)
Istmaß aufweist.
Um einen Schraubenbolzen mit Exzenter an die Stelle eines
Schraubenbolzens ohne Exzenter setzen zu können, ohne daß
eine Anpassung der Lochgröße erfolgen muß, wird vorge
schlagen, daß die Mantelfläche des exzentrischen Ab
schnitts in radialer Richtung nicht über die Mantelfläche
des Schaftes des Schraubenbolzens hinausragen soll, wobei
der Schaftdurchmesser dem des zu ersetzenden Schrauben
bolzens ohne Exzenter entsprechen soll. Zwar lassen sich
dann unter Berücksichtigung der Festigkeit des Materials
nur kleine Exzentrizitäten verwirklichen. Diese reichen
aber im allgemeinen aus, um die Sturzabweichung auszu
gleichen, die durch Bautoleranzen entsteht.
Vorzugsweise besteht der Exzenter aus zwei voneinander in
axialer Richtung beabstandeten Teilabschnitten, die je
weils in den Außenbereichen der Innenwand der Buchse ab
gestützt sind. Dies erleichtert die Herstellung des Ex
zenterbolzens.
Bei der Durchführung des weiter unten beschriebenen Ver
fahrens ist es notwendig, daß die Schraubenbolzen mit ei
ner bestimmten Orientierung in den Lagerböcken eingesetzt
werden. Um dies zu gewährleisten, sind auf den Köpfen der
Schraubenbolzen Markierungen vorgesehen, die die Ausrich
tung des Zenits des Exzenters bezogen auf die Schrauben
bolzenachse angeben.
Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung läßt sich das
folgende Verfahren zum Einstellen durchführen. Zunächst
werden die Schraubenbolzen durch die Löcher und die Buch
sen geführt und dort derart verdreht bzw. vor dem Einfüh
ren ausgerichtet, daß der Exzenter gegen die jeweilige
Belastungsrichtung zeigt. Anschließend werden am Rad
Kräfte entsprechend der oben angegebenen Belastungsrich
tung aufgebracht. Dadurch wird die obere Strebe nach in
nen gedrückt und die untere Strebe nach außen gezogen.
Dementsprechend legen sich die Schraubenbolzen an die In
nen- oder Außenwand der Löcher an. Ohne Berücksichtigung
von Toleranzen sollte das Rad in dieser Lage den vorbe
stimmten Sturz einnehmen. Dabei hat sich herausgestellt,
daß, wenn Abweichungen auftreten, der Sturz in der Regel
kleiner ist als vorgesehene also zu kleine negative Werte
aufweist.
Da eine absolut toleranzfreie Fertigung aus Kostengründen
nicht zu gewährleisten ist, ist im allgemeinen anschließend
eine Feinkorrektur der Sturzeinstellung notwendig.
Diese besteht darin, daß zur Vergrößerung des (negativen)
Sturzes, also einer Veränderung des Sturzwinkels zu größeren
negativen Werten hin, zunächst der Schraubenbolzen
des oberen Querlenkers im karosserieseitigen Ende ver
stellt wird und - wenn dies nicht ausreicht - auch der
Schraubenbolzen im karosserieseitigen Ende der unteren
Strebe.
Sollte sich herausstellen, daß es notwendig ist, den
Sturz auch verkleinern zu können, kann der Schraubenbol
zen so ausgerichtet in die Buchse eingesetzt werden, daß
der Exzenter senkrecht zur Belastungsrichtung oder sogar
in die Belastungsrichtung ausgerichtet ist.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines Ausführungs
beispiels näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Hinter
radaufhängung eines Fahrzeuges;
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Querlenkerbefe
stigung an der Karosserie;
Fig. 3a und 3b eine Schraube, die Verwendung findet
in der Befestigung nach Fig. 2;
Fig. 4 eine Skizze zur Darstellung des Verfahrens
zur Sturzeinstellung.
An einem Fahrzeugunterbau 1 ist ein Querträger 2 befe
stigt, an dem der untere und obere Querlenker 3, 4 einer
Radaufhängung verschwenkbar befestigt sind. Die Querlen
ker 3, 4 verbinden den Querträger jeweils mit einem Achs
schenkel 6, auf dessen Achse ein Fahrzeugrad drehbar ge
lagert ist. Die Geometrie der Radaufhängung wird nun so
gewählt, daß die Radebene 5 einen Winkel mit einer Senk
rechten zur Aufstandsfläche 7 des Rades einschließt. Im
allgemeinen wird ein negativer Sturz eingestellt, d. h.
der Radträger ist so verkippt, daß der oberhalb über der
Achse liegende Teil des Rades zum Fahrzeug hin weist.
Die Befestigungen der Querlenker 3, 4 am Querträger 2 be
stehen jeweils aus einem Lagerbock mit zwei Wangen 10,
11, zwischen denen die Buchse 12 des jeweiligen Querlen
kers angeordnet ist (Fig. 2, für die Befestigung des obe
ren Querlenkers 4).
Der Querlenker 4 endet in einer Buchse 12, die aus einer
inneren Hülse 13 mit einem um ihre Außenfläche angeordne
ten elastischen Mantel 14 und einer unmittelbar mit dem
Querlenker 4 verbundenen Außenhülse 15 besteht. Der ela
stische Mantel 14 bewirkt, daß innere und äußere Hülse
13, 15 bezogen auf ihre Längsachse gegeneinander verdreht
werden können.
In den Wangen 10, 11 befindet sich je ein Loch 16, 17:
Die Buchse 12 wird so weit in den Lagerbock eingeschoben,
bis die Löcher 16, 17 mit der Innenhülse 13 fluchten und
ein Schraubenbolzen 20 bis zur Anlage seines Kopfes 21 an
der Wange 10 hindurchgesteckt werden kann. Durch Aufset
zen und Anziehen einer Gegenmutter 22 wird die Innenhülse
13 zwischen den beiden Wangen 10, 11 eingeklemmt.
Der Schaft 23 des Schraubenbolzens 20 weist verschiedene
Abschnitte auf, die anhand der Fig. 3a erläutert werden
sollen. Unmittelbar an den Kopf 21 schließt sich ein La
gerbereich 25 an. Am unteren Ende des Schraubenbolzens 20
befindet sich ein Gewinde 27 für die Gegenmutter 22. Der
Durchmesser des Lagerbereichs 25 sowie der Kopfkreis des
Gewindes 27 besitzen den gleichen Durchmesser. Wie man
der Fig. 2 entnehmen kann, befindet sich der Lagerbereich
25 nach Montage der Schraube im Loch 16 der einen Wange
10 und das Gewinde im Loch 17 der anderen Wange 11. Da
zwischen befindet sich ein mittlerer Bereich 28 mit einem
gegenüber dem Schraubenbolzenschaft verkleinerten Durch
messer, der zwei Exzenterabschnitte 30, 31 aufweist. Je
der Exzenterabschnitt 30, 31 weist einen vorzugsweise
kreisrunden Querschnitt auf, wobei ihre gemeinsame Achse
32 gegenüber der Schraubenbolzenachse 33 versetzt ist.
Der Zenit 34 eines Exzenterabschnittes 30, 31, d. h. die
Stelle, die den größten Abstand zur Schraubenbolzenachse
33 aufweist, liegt auf gleicher Höhe wie die Mantelfläche
des Lagerabschnittes 25. Der dem Zenit gegenüberliegende
Punkt liegt auf einer Höhe bezogen zur Schraubenbolzen
achse, die der Mantelfläche des mittleren Bereichs 28
entspricht. Ein solcher Schraubenbolzen läßt sich z. B.
aus einem Rohling herstellen, dessen Schaft einen gleich
bleibenden, dem des Lagerabschnitts 25 entsprechenden
Durchmesser aufweist.
Wie die Fig. 3b zeigt, ist der Kopf 21 des Schraubenbol
zens mit einer Markierung 39 versehen, die die Lage des
Zenits der Exzenter 30, 31 anzeigt.
Im folgenden soll das Verfahren zur Montage der Radauf
hängung und zur Einstellung des Sturzes beschrieben wer
den. Dazu wird zunächst noch einmal auf die Fig. 2 Bezug
genommen. Diese zeigt den oberen Querlenker 4 unter Vor
spannkraft, d. h. es wird auf den Querlenker eine Kraft
ausgeübt, die zum Fahrzeug hin gerichtet ist. Dies hat
zur Folge, daß sich der Schraubenbolzenschaft im Lagerbe
reich 25 bzw. im Schraubenabschnitt 27 an die jeweils in
nenliegende Wand der Löcher 16, 17 anlegt. Die innere
Mantelfläche der Hülse 13 liegt auf dem Zenit der Exzen
terabschnitte 30, 31 auf, weil der Schraubenbolzen gerade
so ausgerichtet ist, daß der Exzenter gegen die Bela
stungsrichtung zeigt. Eine Verdrehung des Schraubenbol
zens hätte damit zur Folge, daß der Querlenker lediglich
nach innen verschoben werden kann.
Die Fig. 4 zeigt einen vergrößerten Abschnitt aus der
Fig. 1, nämlich den Bereich der Befestigung des oberen
und unteren Querlenkers am Querträger. Man erkennt die
Schraubenköpfe 22, 22' der Schraubenbolzen 20, 20' für
den oberen Querlenker 4 und den unteren Querlenker 3. Je
der dieser Schraubenköpfe weist eine Markierung 39, 39'
auf, die die Lage des Zenits ihrer Exzenterabschnitte
aufzeigt. Man erkennt, wie schon in Zusammenhang mit Fig.
2 erläutert, daß der Exzenter für den oberen Querlenker
nach außen und der Exzenter für den unteren Querlenker 3
nach innen zeigt. Da bei einer Belastung des Rades der
obere Querlenker 4 nach innen und der untere Querlenker 3
nach außen gezogen wird, weist der Exzenter somit stets
gegen die Belastungsrichtung.
Entsprechend der Belastung legt sich der Schraubenbolzen
des oberen Querlenkers 3, wie in Fig. 2 beschrieben, an
eine innere Wand der Löcher 16, 17 an, während der
Schraubenbolzen für den unteren Querlenker 3 an den äuße
ren Wänden der zugehörigen Löcher anliegt. Unter der An
nahme, daß toleranzfrei gearbeitet worden ist, sollte
sich durch die Lage der so fixierten Querlenker 3, 4 die
für dieses Fahrzeug vorgesehenen Sturzeinstellung ein
stellen. Häufig wird sich aber ein anderer Istwert für
den Sturz ergeben. Um eine Angleichung an die Sollsturz
einstellung zu erreichen, könnten die Schrauben, bevor
sie endgültig festgezogen werden, verdreht werden. Um den
Sturz zu vergrößern, d. h. einen größeren negativen Wert
einzustellen, wird der Schraubenbolzen für den oberen
Querlenker 4 verdreht, wodurch dieser, wie schon erläu
tert, nach innen gezogen wird. Sollte dies nicht ausrei
chen, wird zusätzlich die Ausrichtung des unteren Schrau
benbolzens 22' verstellt.
1
Fahrzeugunterbau
2
Querträger
3
Querlenker
4
Querlenker
5
Radebene
6
Achsschenkel
7
Aufstandsfläche
10
Wange
11
Wange
12
Buchse
13
Hülse
14
Mantel
15
Außenhülse
16
Loch
17
Loch
20
Schraubenbolzen
20'
Schraubenbolzen
21
Schraubenkopf
21;
Schraubenkopf
22
Gegenmutter
23
Schaft
25
Lagerbereich
27
Gewinde
28
Bereich
30
Exzenterabschnitt
31
Exzenterabschnitt
32
Achse
33
Schraubenbolzenachse
34
Zenit
39
Markierung
39'
Markierung.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Einstellen des Sturzes eines über
Streben (3, 4) an der Karosserie eines Fahrzeuges
aufgehängten Rades mit einer Buchse (12) an einem
Ende mindestens einer Strebe (3, 4), mit einem
Schraubenbolzen, der einen zur Schraubenbolzenachse
(33) exzentrischen Abschnitt (30, 31) aufweist, und
mit einem Lagerbock, der aus zwei gegenüberliegenden
Wangen (10, 11) mit je einem Loch (16, 17) besteht,
wobei die Buchse (12) zwischen den Wangen (10, 11)
angeordnet ist und der Schraubenbolzen (20, 20') die
Buchse (12) sowie die beiden Löcher (16, 17) durch
dringt, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrische
Abschnitt (30, 31) sich ausschließlich im Bereich
der Buchse (12) befindet, daß die Löcher (16, 17)
einen größeren Durchmesser aufweisen als die in ihr
liegenden Bereiche (25, 27) des Schraubenbolzen
schaftes und daß der Schaft (23) in beiden Löchern
(16, 17) in Belastungsrichtung an der Lochwand an
liegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der exzentrische Abschnitt (30, 31) in radialer
Richtung nicht über die Mantelfläche des Schrauben
bolzenschaftes (23) hinausragt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Exzenterabschnitt (30, 31) zwei in axialer
Richtung voneinander beabstandete Teilabschnitte
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sich am Schraubenbolzen
kopf (21, 21') eine Markierung (39, 39') befindet,
die die Lage des Zenits des Exzenters anzeigt.
5. Verfahren zum Einstellen des Sturzes mit einer Vor
richtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen (20,
20') durch die Löcher (16, 17) und die Buchse (12)
hindurchgeführt wird, daß der Schraubenbolzen in den
Löchern (16, 17) derart verdreht bzw. vor dem Ein
führen ausgerichtet wird, daß der Zenit des Exzen
ters gegen die Belastungsrichtung zeigt, daß die
Strebe (3, 4) entsprechend der späteren Situation
belastet wird, so daß sich der Schraubenbolzen (20,
20') an die Lochwand anlegt und daß abschließend der
Schraubenbolzen (20, 20') zur Anpassung der Sturz
einstellung verdreht wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vergrößerung des Sturzes der Schraubenbolzen
(20) einer oberen Strebe (4) im karosserieseitigen
Ende und zur weiteren Vergrößerung des Sturzes der
Schraubenbolzen (20') einer unteren Strebe (3) im
karosserieseitigen Ende verstellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996149245 DE19649245A1 (de) | 1996-11-28 | 1996-11-28 | Sturzeinstellvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996149245 DE19649245A1 (de) | 1996-11-28 | 1996-11-28 | Sturzeinstellvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19649245A1 true DE19649245A1 (de) | 1998-06-04 |
Family
ID=7812973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996149245 Withdrawn DE19649245A1 (de) | 1996-11-28 | 1996-11-28 | Sturzeinstellvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19649245A1 (de) |
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1996
- 1996-11-28 DE DE1996149245 patent/DE19649245A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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