DE19648456A1 - Nachfüllvorrichtung für Tintenpatronen eines Tintenstrahldruckers, Patronenstation sowie Tintenflasche - Google Patents
Nachfüllvorrichtung für Tintenpatronen eines Tintenstrahldruckers, Patronenstation sowie TintenflascheInfo
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Description
Die Erfindung betrifft generell eine zweckmäßige und
einfache Vorrichtung zum präzisen Einstechen von Löchern
in eine Tintenpatrone für Tintenstrahldrucker, um das
erneute Befüllen der Patrone mit Tinte zu ermöglichen,
eine Tintenpatronenstation zum Halten von Patronen in
zwei oder mehr Größen, so daß die Patronen darin neu
befüllt oder gelagert werden können sowie eine Tinten
flasche zum Nachfüllen von Tinte unter Schwerkraftein
wirkung.
Zur Verwendung bei Tintenstrahldruckern bestimmte Tin
tenpatronen sind bekannt. Normalerweise weisen solche
Tintenpatronen eine oder mehrere Kammern auf, in denen
sich die Tinte befindet, und ferner eventuell einen
Tintenstrahldruckkopf. In der Patrone können sich meh
rere Kammern für verschiedenfarbige Tinten für den Farb
druck befinden. Eine Einzelkammerpatrone enthält übli
cherweise eine Tinte in einer Farbe, wie beispielsweise
Schwarz, und eine beim Farbdruck verwendete Mehrkammer
patrone enthält in jeder Kammer jeweils eine von drei
Tinten in den einzelnen Primärfarben, wie beispielsweise
Zyan, Magenta und Gelb. Während des Druckvorgangs wird
die Tinte durch den Druckkopf aus der Patrone ausgesto
ßen, um Bilder auf dem Papier zu bilden.
Es hat sich als wünschenswert herausgestellt, derartige
Tintenpatronen nach Verbrauch der in ihnen enthaltenen
Tinte wieder aufzufüllen, um den ansonsten jedesmal dann
erfolgenden Austausch der Patrone und des relativ ko
stenintensiven Druckkopfs und anderer darin eingebauter
elektronischer Bauteile zu vermeiden. Außerdem verrin
gert das Auffüllen der Patronen die Anzahl der ver
brauchten Patronen, die weggeworfen werden müssen.
Eine derartige Vorrichtung zum Wiederauffüllen einer
Patrone besteht z. B. aus einer Sidecap-Wiederauffüll
führungseinrichtung, die in einem von Renewal Resources
unter der Produktbezeichnung H40400 vertriebenen Tinten
nachfüllsatz enthalten ist. Diese Vorrichtung ist dazu
vorgesehen, in einer in der Druckerfamilie vom Typ Hew
lett Packard Deskjet verwendeten Dreikammerfarbpatrone
Löcher auszubilden. Die Sidecap-Wiederauffüllführungs
einrichtung ist ein Teil eines Gehäuses, das die Patro
nenaußenfläche umgibt, und eine Seite der Führung weist
drei Ansätze mit Durchgangsöffnungen auf. Die Öffnungen,
welche als Führungen für eine Bohrerspitze dienen, be
finden sich angrenzend an eine Seite der Patrone an den
Punkten, an denen die Löcher in der Patrone zum Einfül
len der Tinte gebohrt werden sollen. Die Bohrerspitze
wird in dem Ansatz positioniert und an der gewünschten
Stelle wird ein Loch gebohrt. Es sei darauf hingewiesen,
daß solche Patronen in einem Büro häufig wiederaufge
füllt werden, und obwohl sich in Büros wahrscheinlich
einfache Vorrichtungen wie Schraubendreher finden las
sen, ist die Verwendung von Bohrern und Bohrerspitzen in
einem Büro nicht üblich. Daher haben Wiederauffüllvor
richtungslieferer eine mit einem Knopf versehene Bohrer
spitze vorgesehen, die zum manuellen Bohren der Wieder
auffüllöcher gedacht ist. Für den Benutzer jedoch ist
dies anstrengend, da die Bohrerspitze gleichzeitig ge
dreht und gedrückt werden muß, um ein Loch zu erzeugen.
Beim Ausbilden eines Loches in einer Patrone zum Ein
füllen der Tinte hat es sich als zweckmäßig erwiesen,
die Patrone in einem Halter oder einer Station zu sta
bilisieren. Ein Beispiel für eine derartige Station ist
die von Graphic Utilities, Inc. unter der Markenbezeich
nung "Kleanhands" vertriebene. Einige derartige Statio
nen eignen sich auch zur Aufbewahrung der Patronen, wenn
diese nicht gebraucht werden. In der Vergangenheit konn
ten die zum Wiederauffüllen und Aufbewahren von Patronen
verwendeten Stationen normalerweise nur eine einzige
Patronengröße aufnehmen. Es ist jedoch nicht ungewöhn
lich, daß ein und derselbe Tintenstrahldrucker sowohl
eine kleinere Patrone, z. B. eine Patrone mit einer Kam
mer für schwarze Tinte, und eine größere Patrone, z. B.
eine Patrone mit drei Kammern für farbige Tinte, ver
wenden kann. Unter diesen Umständen wäre der Verbraucher
gezwungen, zwei Stationen zu verwenden: eine zur Unter
bringung der kleineren und die andere zur Unterbringung
der größeren Patrone.
Es sind Schwerkraftspeisungstintenflaschen bekannt, bei
denen in einer Flasche enthaltene Tinte in eine Tinten
patrone zur Verwendung in Tintenstrahldruckern gegossen
wird. Die Tintenflasche wird üblicherweise auf den Kopf
gestellt und die Tinte tritt durch eine Öffnung in der
Flasche aus und läuft in eine Öffnung in der Patrone.
Bei einer derartigen Anordnung ist die erwähnte Öffnung
in der Flasche von einer Gummidichtung bedeckt, die von
einer Injektionskanüle an einer angelenkten Abdeckung
einer Station, in der sich die Patrone befindet, durch
stochen wird. Dann läuft die Tinte aus der Flasche in
die Öffnung in der Patrone. Einige dieser nach dem Stand
der Technik bekannten Flaschen weisen auch eine eine
zweite Öffnung bedeckende abnehmbare Kappe auf. Nach
Einbringen der Flasche in die Patrone wird die Kappe
abgenommen, damit Luft in die Flasche gelangen und das
Austreten der Tinte aus der Flasche erleichtern kann. Es
hat sich jedoch herausgestellt, daß, falls nach der
Befüllung der Patrone die Flasche von der Patrone ent
fernt wird, ohne die abnehmbare Kappe an der Flasche zu
befestigen, die restliche Tinte in der Flasche dazu
neigt, auszulaufen.
Erfindungsgemäß ist eine verbesserte Vorrichtung zum
präzisen und einfachen Bohren eines oder mehrerer Löcher
in eine Patrone zum Ermöglichen des Einfüllens von Tinte
und eine Station zum Stabilisieren von Patronen in zwei
oder mehr Größen während des Ausbildens der Löcher in
den Patronen vorgesehen. Zum Ausbilden der Löcher an den
gewünschten Positionen in der Patrone wird eine Führung
verwendet, die Teil der die Außenfläche der Patrone
umgebenden Station ist. Die Führung ist mit vorgebohrten
Löchern oder Gewindelöchern versehen, die eine Flügel
schraube mit einer Bohrspitze zum Ausbilden eines Loches
in der Patrone aufnehmen. Mittels einer leicht durch
zuführenden Drehbewegung wird die Schraube von Hand
durch die Führung gedreht, und die vorgebohrten Löcher
in der Führung leiten die Schraube in die gewünschte
Richtung. Beim Weiterdrehen der Schraube erzeugt die
Bohrspitze mit nur geringem Kraftaufwand das Loch an der
gewünschten Stelle. Ferner ist eine verbesserte Schwer
kraftspeisungstintenflasche offenbart, welche die Aus
laufneigung der Tinte aus der Flasche nach Befüllung der
Patrone hemmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zweckmä
ßige und einfache Führungseinrichtung zum präzisen Aus
bilden eines oder mehrerer Löcher in einer Patrone, in
die Tinte einzufüllen ist, zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale der An
sprüche 1, 14, 22, 28, 37 oder 40.
Die Erfindung schafft in vorteilhafter Weise eine Sta
tion zum stabilen Halten einer Tintenpatrone während des
Ausbildens des Lochs zum Wiederauffüllen der Patrone,
ein Schrauben/Bohrspitzen-Kombinationswerkzeug, das
Greifflügel zur besseren Handhabung bei dem Erzeugen von
Tinteneinfüllöchern in einer Tintenpatrone sowie eine
Schwerkraftspeisungstintenflasche, bei der die Auslauf
neigung der Tinte aus der Flasche nach der Befüllung der
Patrone unterbunden ist.
Weitere vorteilhafte Merkmale und Ausführungsformen sind
in den Unteransprüchen angeführt.
Erfindungsgemäß kann die Station eine Tintenpatrone
aufnehmen, wenn diese nicht gebraucht wird. Die Station
kann ein oder mehrere Dichtkissen zum Abstützen eines
Druckkopfes an der Tintenpatrone aufweisen. Außerdem
kann die Station einen Ansaugloch-Abdichtstopfen auf
weisen. Ferner kann die Station mit einem Lüftungsloch-Abdichtstopfen
versehen sein.
Gemäß der Erfindung kann die Schrauben/Bohrspitzen-Werk
zeugkombination ferner einen Tintenabdichtkugelschieber
aufweisen. Außerdem kann diese Werkzeugkombination mit
einem Tintenabdichtstopfenheber versehen sein.
Die Station kann gemäß der Erfindung auch Patronen in
zwei oder mehr Größen aufnehmen.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Einkammertintenpatrone,
bei der die Erfindung angewandt wird,
Fig. 2 eine Ansicht der rechten Seite der in Fig. 1
gezeigten Einkammertintenpatrone,
Fig. 3 eine Draufsicht der in Fig. 1 gezeigten Einkam
mertintenpatrone,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer Dreikammerpatrone, bei
der die Erfindung angewandt wird,
Fig. 5 eine Ansicht der rechten Seite der in Fig. 4
gezeigten Dreikammerpatrone,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Kombination aus
Nachfüllvorrichtung und Station bei geschlosse
ner Abdeckung,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Kombination aus
Nachfüllvorrichtung und Station bei geöffneter
Abdeckung,
Fig. 8 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Nach
füllvorrichtung für Tintenpatronen und der Sta
tion mit einer darin befindlichen Einkammerpa
trone,
Fig. 9 eine Ansicht der rechten Seite der erfindungs
gemäßen Nachfüllvorrichtung für Tintenpatronen
und der Station mit darin befindlicher Einkam
merpatrone und geöffneter Abdeckung,
Fig. 10 eine Ansicht der rechten Seite der erfindungs
gemäßen Tintenpatronennachfüllvorrichtung und
-station mit darin befindlicher Einkammerpatrone
und geschlossener Abdeckung,
Fig. 11 eine Ansicht der rechten Seite der erfindungs
gemäßen Tintenpatronennachfüllvorrichtung und
-station mit darin befindlicher Dreikammerpatro
ne,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Schrauben- und
Bohrspitzenwerkzeugs einschließlich des Tinten
abdichtkugelschiebers und Tintenabdichtstopfen
hebers,
Fig. 13 eine perspektivische Teilansicht der Kombination
aus Nachfüllvorrichtung und Station, wobei die
Verwendung des Abdichtstopfenhebers gezeigt ist,
Fig. 14 eine perspektivische Teilansicht der Kombination
aus Nachfüllvorrichtung und Station, wobei die
Verwendung des Tintenabdichtkugelschiebers ge
zeigt ist,
Fig. 15 eine schematische Ansicht der rechten Seite
eines anderen erfindungsgemäßen Ausführungsbei
spiels der Tintenpatronennachfüllvorrichtung und
-station mit darin befindlicher Einkammerpatrone
und geöffneter Tintenpatronennachfüllvorrich
tungs- und -stationsabdeckung,
Fig. 16 eine schematische Ansicht der rechten Seite der
in Fig. 15 gezeigten Tintenpatronennachfüllvor
richtung und -station mit jeweils geschlossenen
Abdeckungen,
Fig. 17 eine perspektivische Ansicht eines ersten erfin
dungsgemäßen Ausführungsbeispiels der Schwer
kraftspeisungstintenflasche,
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht eines zweiten er
findungsgemäßen Ausführungsbeispiels der Schwer
kraftspeisungstintenflasche und eine perspekti
vische Teilansicht der Tintenpatronennachfüll
vorrichtung und -station, bei der die Tinten
flasche verwendet wird, und mit geschlossenen
Nachfüllvorrichtungs- und Stationsabdeckungen,
und
Fig. 19 eine perspektivische Teilansicht der in Fig. 18
gezeigten Tintenpatronennachfüllvorrichtung und
-station mit jeweils geöffneten Abdeckungen.
In den Fig. 1 und 2 ist eine Kunststoff-Einzelkammer
tintenpatrone 2 des von Hewlett-Packard unter der Mo
dellbezeichnung HP-51626A vertriebenen Typs gezeigt. Die
Patrone 2 weist einen Oberteil 4 und einen damit ver
bundenen Unterteil 6 auf. In der Patrone 2 ist Tinte 7
enthalten. Durch die Verbindungsstelle des Randes 10 im
unteren Bereich des Oberteils 4 und des Randes 12 im
oberen Bereich des Unterteils 6 ist eine Umfangsrippe 8
gebildet.
Der Oberteil 4 weist ein Lüftungsloch 16 und ein Tinten
einfülloch 18 auf, das nach der Befüllung mit Tinte mit
einer Tintenabdichtkugel 19 verschlossen wird. Das Lüf
tungsloch 16 steht mit zwei aufblasbaren Luftkissen 20
in Verbindung, so daß beim Einblasen von Luft in das
Lüftungsloch 16 die Luftkissen 20 aufgeblasen werden.
Die Aufgabe der Luftkissen 20 besteht darin, einen ge
ringfügigen Unterdruck in der von dem Oberteil 4 und dem
Unterteil 6 gebildeten Kammer zu schaffen, um zu verhin
dern, daß die Tinte 7 durch die Öffnungen in dem Druck
kopf 22 der Patrone 2 und/oder durch ein Ansaugloch 24
am Boden der Patrone 2 ausläuft. Die Patrone weist fer
ner eine (nicht dargestellte) dünne Metallfeder an der
Außenseite jedes Luftkissens 20 zum Ausüben einer Druck
kraft auf die Luftkissen auf, wodurch ein Unterdruck in
der Tintenkammer gesichert ist. Am Boden des Ansatzes 26
des Unterteils 6 befindet sich ein Druckkopf 22. Das
Ansaugloch 24 ist Teil eines (nicht dargestellten) Laby
rinthsystems, das sich am Boden des Unterteils 6 und im
hinteren Teil des Ansatzes 26 befindet. Die Aufgabe des
Labyrinthsystems besteht in der Stabilisierung des Luft
drucks in der Patrone 2, wenn diese unterschiedlichen
Außenluftdrücken ausgesetzt ist.
In den Fig. 4 und 5 ist eine Kunststoff-Mehrkammertin
tenpatrone 28 des von Hewlett Packard unter der Modell
bezeichnung HP-51625A vertriebenen Typs gezeigt. Die
Patrone 28, die größer als die Einkammertintenpatrone 2
ist, weist einen Oberteil 30 und einen damit verbundenen
Unterteil 32 auf. Die Patrone 28 weist drei Kammern
34, 36 und 38 auf, die Tinten 40, 42 und 44 von unter
schiedlicher Farbe enthalten. Die Farben der Tinten
können beispielsweise Zyan, Magenta und Gelb sein. Jede
Kammer weist einen Schwamm auf, um die Tinte wirksam zu
absorbieren. So weist Kammer 34 einen Schwamm 35, Kammer
36 einen Schwamm 37 und Kammer 38 einen Schwamm 39 auf.
Durch die Verbindungsstelle des Randes 48 im unteren
Bereich des Oberteils 30 und des Randes 50 im oberen
Bereich des Unterteils 32 ist eine Umfangsrippe 46 ge
bildet. Am Boden des Ansatzes 53 der Patrone 28 befindet
sich ein Druckkopf 52.
Die Nachfüllvorrichtung und Station 54 weist ein Gehäu
seteil 56 und eine Abdeckung 58 auf, die über ein Film
scharnier 60 mit dem Gehäuseteil 56 verbunden ist. Wie
beispielsweise in den Fig. 8 und 9 dargestellt, weist
der obere Abschnitt des Gehäuseteils 56 eine Führung 59
auf, die aus einem vorderen Teil 62, einem hinteren Teil
64 und Seitenteilen 66 besteht. Der vordere Teil 62
weist zwei einstückige Schrägflächen 68 und 70 auf. Die
Schrägfläche 68 weist Öffnungen 72, 74 und 76 mit
Schraubgewinde auf, die den Kammern 34, 36 bzw. 38 der
Patrone 28 entsprechen. Das Gehäuse 56 weist ein Innen
wandteil 78 mit einer im wesentlichen U-förmigen Vertie
fung 80 in seinem oberen Bereich auf, um Spielraum für
die Patrone 28 zu schaffen. Der Abstand vom Boden des
Inneren des Gehäuses 56 zu dem oberen Bereich einer
Rippe 81 an einer Innenseitenwand 83 des Seitenteils 66
(siehe Fig. 8) entspricht im wesentlichen dem Unterteil
der Patrone 28. Eine erste Leiste 82 mit einem Dicht
kissen 84 daran befindet sich in dem Gehäuse 56. Eine
zweite Leiste 86 mit einem Dichtkissen 88 befindet sich
ebenfalls in dem Gehäuse 56. Die Dichtkissen 84 und 86
bestehen aus schaumstoffartigem Material mit einer Au
ßenschicht aus wasserundurchlässigem Film. Eine Öffnung
90 im Boden des Gehäuseteils 56 ist zur Aufnahme eines
Ansauglochabdichtstopfens 92 ausgebildet. Das Gehäuse
teil 56 weist ferner einander gegenüberliegende Innen
wandteile 94 gleicher Höhe auf. Die Innenwandteile 94
sind geringfügig niedriger als der Unterteil 6 der Pat
rone 2.
Die Abdeckung 58 der Nachfüllvorrichtung und Station 54
weist winklige Seiten 96 auf, die einstückig mit Steg
teilen 98 und 100 ausgebildet sind. Der Stegteil 98
weist an seinem Rand eine U-förmige Öffnung 102 und der
Stegteil 100 eine dreieckige Öffnung 104 auf. Der Steg
teil 100 trägt einen Lüftungsloch-Abdichtstopfen 106.
Eine Schraube 101 mit einer Bohrspitze 103 am Ende ist
derart ausgebildet, daß sie in die Öffnung 72, 74 oder 76
eingeschraubt werden kann. Die Schraube 101 weist einen
Flügelteil 105 auf, um dem Benutzer das Drehen der
Schraube 101 zu ermöglichen. Die Schraube 101 weist
einen Zacken 107 und einen Zapfen 109 mit einer konkaven
sphärischen Vertiefung 111 auf, die dem Durchmesser der
Tintenabdichtkugel 19 entspricht.
In den Fig. 15 und 16 ist eine Nachfüllvorrichtung und
-station 54A gezeigt, die im wesentlichen gleich der
Nachfüllvorrichtung und -station 54 ist, mit Ausnahme
der Einrichtung zum Festklemmen der Abdeckung 58A an der
Führung 59A. In dem in den Fig. 15 und 16 gezeigten
Ausführungsbeispiel ist eine Rasteinrichtung 108 an der
Abdeckung 58A gezeigt, die eine Verriegelungsfläche 110
und gezahnte Fingerrillen 112 aufweist.
Die Tintenflasche 17 zum Nachfüllen unter Schwerkraft
einwirkung, die in Fig. 6 teilweise dargestellt ist, ist
in Fig. 17 ganz zu sehen. Mit der Tintenflasche 17 ist
eine herkömmliche Tinteneinfülldüse 118 einstückig aus
gebildet, und in die Tintenflasche 17 ragt ein U-förmi
ges Entlüftungsrohr 116 hinein. In einer Öffnung 122 des
Entlüftungsrohres 116 sitzt eine abnehmbare Kappe 120.
Die in Fig. 18 gezeigte Tintenflasche 124 unter Schwer
krafteinwirkung weist eine Gummidichtung 126 auf, die
eine Öffnung am Boden der Tintenflasche 124 abdeckt. Ein
U-förmiges Entlüftungsrohr 128 ragt in die Tintenflasche
124 hinein und eine abnehmbare Kappe 130 sitzt in der
Öffnung 132 des Entlüftungsrohres 128.
Eine Nachfüllvorrichtung und -station 54C (siehe Fig.
18 und 19) zum Auffüllen der Einkammerpatrone 2 ist im
wesentlichen gleich der zuvor beschriebenen Nachfüllvor
richtung und -station 54, außer daß die Abdeckung 58 der
Nachfüllvorrichtung und -station 54 modifiziert und zu
sätzlich eine zweite Abdeckung 138 vorgesehen worden
ist. Genauer gesagt, die Abdeckung 58C der Nachfüllvor
richtung und -station 54C weist eine Injektionskanüle
134 auf, die mit einem Einfüllrohr 136 ausgerichtet ist.
Die schwenkbar mit der Nachfüllvorrichtung und -station
54C verbundene zweite Abdeckung 138 weist eine Öffnung
140, durch welche das Einfüllrohr 136 hindurchragt, wenn
die Nachfüllvorrichtung und -station 54C im Gebrauch
ist, und einen Lüftungsloch-Abdichtstopfen 106C auf, der
dieselbe Funktion hat wie der Lufteinströmloch-Abdicht
stopfen 106 der Nachfüllvorrichtung und -station 54. Die
zweite Abdeckung 138 weist eine Rasteinrichtung 142 auf,
die mit der Verriegelungsfläche 144 an der Nachfüllvor
richtung und -station 54C zusammengreifen kann.
Um die Einkammerpatrone 2 aufzufüllen, wird sie gemäß
den Fig. 8 und 9 in der Nachfüllvorrichtung und -sta
tion 54 angeordnet. Der Druckkopf 22 der Patrone 2 ruht
auf dem Dichtkissen 88, das verhindert, daß die Tinte 7
bei Befüllung der Patrone und auch während der Aufbewah
rung der Patrone 2 in der Nachfüllvorrichtung und -sta
tion 54 aus dem Druckkopf 22 läuft. Ebenso verhindert
der Ansauglochabdichtstopfen 92, daß Tinte 7 aus dem
Ansaugloch 24 in dem Boden der Patrone 2 läuft, wenn die
Patrone befüllt wird. Um die Patrone 2 weiter in der
Nachfüllvorrichtung und -station 54 zu sichern, wird der
Deckel 58 aus der in Fig. 9 gezeigten Position gegen den
Uhrzeigersinn in die in Fig. 10 gezeigte Position ver
schwenkt. Die Schraube 101 wird durch die U-förmige
Öffnung 102 des Stegteils 98 in die Öffnung 76 ge
schraubt. Wenn die Schraube 101 weiter in die Öffnung 76
geschraubt wird, spannt sie den Stegteil 98 gegen die
Schrägfläche 68 des Gehäuses 56, um die Patrone 2 noch
besser zu sichern. Dabei wird der Lufteinströmloch-Gum
mistopfen 92 zusammengedrückt und das Dichtkissen 88
wird gegen den Lüftungsloch-Gummistopfen 106 gedrückt,
um die Patrone 2 wirksam abzudichten. Die in den Fig.
15 und 16 offenbarte Verriegelungseinrichtung kann auch
zum Sichern der Abdeckung 58 an der Führung 59 verwendet
werden. In diesem Fall wird die Patrone 2 in der Nach
füllvorrichtung und -station 54A in derselben Weise
angeordnet wie die Patrone 2 in der Nachfüllvorrichtung
54. Um die Patrone 2 in der Nachfüllvorrichtung und
-station 54A zu sichern, wird die Abdeckung 58A aus der
in Fig. 15 gezeigten Position gegen den Uhrzeigersinn in
die in Fig. 16 gezeigte Position verschwenkt. Die Ver
riegelungsfläche 110 der Rasteinrichtung 108 wird an der
Verriegelungsfläche 114 der Führung 59A arretiert. Auf
diese Weise üben die Rasteinrichtung 108 und die Ver
riegelungsfläche 114 in dem Ausführungsbeispiel der
Fig. 15 und 16 eine ähnliche Funktion aus wie die Flü
gelschraube 101 und die Öffnung 102 der Führung 59 in
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 und 7. An dieser
Verbindungsstelle ist die Patrone 2 in der Position, in
der sie mit Tinte befüllt werden kann oder, falls sie
bereits Tinte enthält, zur späteren Verwendung in der
Nachfüllvorrichtung und -station 54 aufbewahrt werden
kann.
Soll die Patrone 2 mit Tinte 7 befüllt werden, wird die
Tintenabdichtkugel 19 von dem Zapfen 109 zum Öffnen des
Tinteneinfülloches 18 in den unteren Patronenteil 6
gedrückt, und mittels einer Einfülldüse z. B., die an
einer Nachfüllflasche unter Schwerkrafteinwirkung ange
bracht ist, welche in Fig. 6 zum Teil als 17 und in Fig.
17 ganz gezeigt ist, wird Tinte in das Tinteneinfülloch
18 eingespritzt. Es sei darauf hingewiesen, daß die
dreieckige Öffnung 104 in dem Stegteil 100 das Eindrin
gen einer Düse in das Tinteneinfülloch 18 zuläßt. Nach
dem die Patrone 2 mit Tinte befüllt worden ist, wird ein
Gummistopfen 113, wie beispielsweise ein mit dem Ansaug
lochabdichtstopfen 92 vergleichbarer Stopfen (siehe Fig.
13), in das Tinteneinfülloch 18 eingeführt. Die dreieckige
Öffnung in dem Stegteil 100 bietet den Fingern des
Benutzers genügend Spiel, um das Einführen des Stopfens
113 zu ermöglichen. Dann wird die Schraube 101 abge
schraubt, damit die Abdeckung 58 im Uhrzeigersinn ver
schwenkt und die Patrone 2 aus der Nachfüllvorrichtung
und -station 54 entfernt werden kann. Um den Stopfen 113
zur erneuten Befüllung der Patrone 2 zu entfernen, wird
die Zacke 107 der Schraube 101 unter dem Flansch des
Stopfens 113 angesetzt, um den Stopfen 113 herauszuheben
(siehe Fig. 13).
Zum Entfernen der Patrone 2 aus der Nachfüllvorrichtung
und -station 54A plaziert der Benutzer seinen Finger
unter den gezahnten Fingerrillen 112, und die Abdeckung
58 wird im Uhrzeigersinn verschwenkt, damit die Patrone
2 aus der Füllvorrichtung und -station 54A entfernt
werden kann.
Zur Verwendung der in Fig. 18 gezeigten Tintenflasche
124 unter Schwerkrafteinwirkung wird die Patrone 2 in
der Tintenpatronennachfüllvorrichtung und -station 54C
angeordnet und das Tinteneinfülloch der Patrone 2 geöff
net. Dann wird die zweite Abdeckung 138 gegen den Uhr
zeigersinn verschwenkt (wie in Fig. 19 gezeigt), so daß
die Rasteinrichtung 142 der zweiten Abdeckung 138 mit
der Verriegelungsfläche 114 der Führung 59C der Tinten
patronennachfüllvorrichtung und -station 54C zusammen
greift. Als nächstes wird die Abdeckung 58C im Uhrzei
gersinn (wie in Fig. 19 gezeigt) verschwenkt, so daß sie
über der zweiten Abdeckung 138 liegt. Dann kann die
Abdeckung 58C mittels einer Flügelschraube auf dieselbe
Weise, in der auch die Abdeckung 58 an der Führung 59
festgespannt ist, an der Führung 59C festgespannt wer
den. Sodann durchsticht die Injektionsnadel 134 die
Gummidichtung 126 der Tintenflasche 124 unter Schwer
krafteinwirkung. Die Kappe 130 wird von der Öffnung 132
des U-förmigen Entlüftungsrohres 128 abgenommen, um zu
bewirken, daß die Tinte in der Tintenflasche 124 durch
das Einfüllrohr 134 in die Patrone 2 strömt. Der Vorteil
des U-förmigen Entlüftungsrohres 128 (und des U-förmigen
Entlüftungsrohres 116 der Tintenflasche 7) besteht dar
in, daß es die Tendenz der Tinte, auch nach Füllung der
Patrone aus der Flasche zu fließen, wenn sich die Kappe
130 nicht in der Öffnung 132 des U-förmigen Entlüftungs
rohres 128 befindet und die Flasche aufrechtsteht, un
terbindet.
Um die Mehrkammerpatrone 28 neu zu befüllen, wird die
Patrone 28 in der Nachfüllvorrichtung und -station 54
gemäß Fig. 11 angeordnet. Ein Teil der Umfangsrippe 46
der Patrone 28 ruht in der Vertiefung 80 des Innenwand
teils 78. In dieser Position ist der Druckkopf 52 der
Patrone 28 auf dem Dichtkissen 84 abgestützt und es wird
verhindert, daß die Tinte 40, 42 und 44 bei Befüllung der
Patrone 28 durch den Druckkopf 52 austritt. Erhabene
Vorsprünge 67 an den Seitenteilen 66 der Nachfüllvor
richtung üben auf die Oberseite des Oberteils 30 der
Patrone 28 eine abwärts gerichtete Kraft aus, um den
Druckkopf 52 in Kontakt mit dem Dichtkissen 84 zu drücken.
Auf diese Weise wird verhindert, daß die Tinte
40, 42 und 44 während des Auffüllens austritt und/oder
bei einer langen Lagerung in dem Druckkopf 52 austrock
net. Daher ist es nicht notwendig, die Patrone 28 mit
tels einer Abdeckung 58 der Nachfüllvorrichtung und -station
54 z. B. weiter zu sichern.
Um die Patrone 28 mit Tinte zu befüllen, wird die
Schraube 101 in eine Öffnung 72, 74 oder 76 der Schräg
fläche 68 der Nachfüllvorrichtung und -station 54 einge
schraubt. Es sei daran erinnert, daß die Öffnungen 72, 74
und 76 den Kammern 34, 36 bzw. 38 in der Patrone 28 ent
sprechen. Das fortgesetzte Schrauben der Schraube 101
bewirkt, daß die Bohrspitze 103 der Schraube 101 den
Oberteil der Patrone 28 durchsticht und in der zugehö
rigen Patronenkammer zum Einfüllen der Tinte eine Öff
nung bildet. Das Einschrauben der Schraube 101 in die
Öffnung 72 z. B. bewirkt, daß die Bohrspitze 103 eine
Öffnung in der Patronenkammer 34 erzeugt. Dann wird die
Schraube 101 herausgeschraubt, und in die Patronenkammer
34 wird, beispielsweise mit einer herkömmlichen Nadel,
Tinte eingespritzt. Auf dieselbe Weise verursacht das
Einschrauben der Schraube 101 in die Öffnung 74, daß die
Bohrspitze 103 eine Öffnung in der Kammer 36 erzeugt,
und das Einschrauben der Schraube 101 in die Öffnung 76,
daß die Bohrspitze 103 eine Öffnung in der Kammer 38
ausbildet. In die Öffnungen in den Kammern 36 bzw. 38
kann dann Tinte 42 und 44 eingespritzt werden.
Wie zu erkennen, tritt die Schraube 101 unter einem
Winkel in die Patrone 28 ein. Dadurch ist es möglich,
daß eine Tinte enthaltende Nadel unter demselben Winkel
in die Patrone 28 eingeführt werden kann, wobei die
Nadel in der Nähe des unteren Bereiches der Schwämme
35, 37 oder 39 eingeführt werden kann, um die wirksame
Absorption der Tinte durch den Schwamm zu ermöglichen.
Nachdem die Kammern mit Tinte gefüllt sind, werden die
Einfüllöcher mit Klebeband abgedichtet, entweder einzeln
oder das Band wird über alle drei Löcher geklebt. Für
anschließende Wiederauffüllvorgänge wird das Klebeband
entfernt, um Zugang zu den Auffüllöchern zu erlangen.
Dann kann die Patrone 28 aus der Nachfüllvorrichtung und
-station 54 entfernt und in einem Drucker verwendet
werden, oder sie kann zwecks Aufbewahrung in der Nach
füllvorrichtung und -station 54 bleiben.
Nach dieser Beschreibung der Erfindung ist es für den
Fachmann ersichtlich, daß im Rahmen der Erfindung ver
schiedene Modifikationen vorgenommen werden können. Die
Führung 58 der Nachfüllvorrichtung und -station 54 bei
spielsweise kann von dem Gehäuse 56 getrennt ausgebildet
sein.
Claims (41)
1. Nachfüllvorrichtung für Tintenpatronen zum Einfüllen
von Tinte in eine erste Patrone (28) mit mehreren
Tintenkammern (34, 36, 38) und eine zweite Patrone (2)
von anderer Konfiguration mit einer einzelnen Tin
tenkammer, mit:
einer Führungseinrichtung (59) mit einer Öffnung,
die einen Teil der ersten Patrone umgibt und mit
mindestens einem Loch (72, 74, 76) versehen ist, in
dem sich eine Schraube (101) mit einer Bohrspitze
(103) befindet, wobei das Drehen der Schraube (101)
bewirkt, daß die Bohrspitze (103) die erste Patrone
(28) durchsticht und darin ein Loch zum Einfüllen
der Tinte ausbildet,
einem Gehäuseteil (56) für die unterteilte Patrone, und
einer schwenkbaren Abdeckung (58) für die zweite Patrone (2) an dem Gehäuseteil (56).
einem Gehäuseteil (56) für die unterteilte Patrone, und
einer schwenkbaren Abdeckung (58) für die zweite Patrone (2) an dem Gehäuseteil (56).
2. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste Patrone (28) einen in jeder
Kammer (34, 36, 38) befindlichen Schwamm (35, 37, 39)
zum Ermöglichen der wirksamen Tintenabsorption auf
weist.
3. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens ein Loch (72, 74, 76)
in der Führungseinrichtung (59) sich an einem
Schrägbereich der Führungseinrichtung (59) befindet.
4. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine
Loch (72, 74, 76) ein mit einem Gewinde versehenes
Loch (72, 74, 76) ist.
5. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Löcher
(72, 74, 76) in der Führungseinrichtung mit der Anzahl
der Kammern (34, 36, 38) in der ersten Patrone (28)
variiert.
6. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrich
tung (59) die Seiten der ersten Patrone (28) umgibt.
7. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Patrone
(28) sich in dem Gehäuseteil (56) befindet.
8. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrich
tung (59) einstückig mit dem Gehauseteil (56) ausge
bildet ist.
9. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flügelschraube
(101) die schwenkbare Abdeckung (58) mit dem Gehäuse
(56) verbindet, um die zweite Patrone (2) in dem
Gehäuse (56) zu halten.
10. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (58)
einen Stopfen (106) zum Abdichten eines Lüftungs
loches (16) in der zweiten Patrone (2) aufweist.
11. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Patrone
(28) einen Druckkopf (52) aufweist, und daß das
Gehäuseteil (56) ein Dichtkissen (84) zum Verhindern
des Austretens von Tinte aus der zweiten Patrone
(28) über den Druckkopf (52) aufweist.
12. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil (56)
einen Stopfen (92) zum Abdichten eines Ansaugloches
(24) in der zweiten Patrone (28) aufweist.
13. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Bohr
spitze (103) versehene Schraube (101) einen mit
Flügeln (105) versehenen Kopf aufweist, um das manu
elle Drehen der Schraube (101) zu erleichtern.
14. Nachfüllvorrichtung für Tintenpatronen zum Einfüllen
von Tinte in eine Patrone (28) mit mehreren Kammern
(34, 36, 38), mit einer Führungseinrichtung (59) mit
einer Öffnung, die einen Teil der Patrone (28) im
Paßsitz umgibt, mindestens einem Loch (72, 74, 76) in
der Führungseinrichtung (59), in dem sich eine Flü
gelschraube (101) mit einer Bohrspitze (103) befin
det, wobei das Drehen der Flügelschraube (101) be
wirkt, daß die Bohrspitze (103) die Patrone (28)
durchsticht und darin ein Loch zum Einfüllen der
Tinte ausbildet.
15. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Patrone (28) einen Schwamm
(35, 37, 39) zur wirksamen Tintenaufnahme aufweist.
16. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, da
durch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Loch
(72, 74, 76) in der Führungseinrichtung (59) sich an
einem Schrägbereich der Führungseinrichtung (59)
befindet.
17. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine
Loch (72, 74, 76) ein Gewinde aufweist.
18. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Lö
cher (72, 74, 76) in der Führungseinrichtung der An
zahl der Kammern in der Patrone (28) entspricht.
19. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis
18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrich
tung die Seiten der Patrone umgibt.
20. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis
19, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Patrone in
einem Gehäuseteil der Vorrichtung befindet.
21. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Führungseinrichtung einstückig
mit dem Gehäuseteil ausgebildet ist.
22. Nachfüllvorrichtung für Tintenpatronen zum Einfüllen
von Tinte in eine Patrone (2) mit einer einzelnen
Kammer, mit einem Gehäuseteil für die Patrone und
einer schwenkbaren Abdeckung (58) zum Sichern der
Patrone in dem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Flügelschraube (101) die schwenkbare Abdeckung
(58) an dem Gehäuse (56) sichert, um die Patrone in
dem Gehäuse (56) zu halten.
23. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Abdeckung einen Stopfen zum
Abdichten eines Lüftungsloches in der Patrone (2)
aufweist.
24. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, da
durch gekennzeichnet, daß die Patrone einen
Druckkopf aufweist, und daß das Gehäuseteil ein
Dichtkissen zum Verhindern des Austretens von Tinte
aus der Patrone über den Druckkopf aufweist.
25. Nachfüllvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis
24, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil
einen Stopfen zum Abdichten eines Ansaugloches in
der Patrone (2) aufweist.
26. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gehauseteil ein Loch aufweist,
in dem sich eine Schraube mit einer Bohrspitze be
findet.
27. Nachfüllvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Loch ein mit einem Gewinde
versehenes Loch ist.
28. Tintenpatronenstation zum Halten von Tintenpatronen
in zwei oder mehr Größen derart, daß die Patronen
(2, 28) wiederaufgefüllt und/oder gelagert werden
können, mit:
einem Gehäuse, in dem die größere der Patronen (28) im wesentlichen das gesamte Volumen des Gehäuses (56) besetzt und mit einer Rasteinrichtung versehen ist, um die Patronen (2, 28) in dem Gehäuse (56) zu halten, und
einer Einrichtung an dem Gehäuse (56) zum Halten der kleineren der Patronen (2) in dem Gehäuse (56).
einem Gehäuse, in dem die größere der Patronen (28) im wesentlichen das gesamte Volumen des Gehäuses (56) besetzt und mit einer Rasteinrichtung versehen ist, um die Patronen (2, 28) in dem Gehäuse (56) zu halten, und
einer Einrichtung an dem Gehäuse (56) zum Halten der kleineren der Patronen (2) in dem Gehäuse (56).
29. Tintenpatronenstation nach Anspruch 28, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtung an dem Gehäuse
(56) zum Halten der kleineren der Patronen eine mit
dem Gehäuse verbundene schwenkbare Abdeckung ist.
30. Tintenpatronenstation nach Anspruch 28 oder 29,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Flügelschraube
(101) die schwenkbare Abdeckung mit dem Gehäuse (56)
verbindet, um die kleinere der Patronen (2) in dem
Gehäuse (56) zu halten.
31. Tintenpatronenstation nach einem der Ansprüche 28
bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß jede Patrone
einen Druckkopf aufweist, und daß das Gehäuseteil
einen Abdichtstopfen für jeden Druckkopf zum Verhin
dern des Austretens von Tinte aus dem Druckkopf
aufweist.
32. Tintenpatronenstation nach einem der Ansprüche 28
bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die größere der
Patronen eine Umfangsrippe (46) aufweist, die auf
einem Innenwandteil des Gehäuses abgestützt ist.
33. Tintenpatronenstation nach einem der Ansprüche 28
bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinere der
Patronen von den Dichtkissen (84, 86) in ihrer Posi
tion abgestützt ist.
34. Tintenpatronenstation nach einem der Ansprüche 28
bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuseteil
einen Stopfen zum Abdichten eines Ansaugloches in
der Patrone aufweist.
35. Tintenpatronenstation nach einem der Ansprüche 28
bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinere (2)
der Patronen von dem Abdichtstopfen (92) in ihrer
Position abgestützt ist.
36. Tintenpatronenstation nach einem der Ansprüche 28
bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die kleinere der
Patronen von den Abdichtkissen und dem Abdichtstop
fen in ihrer Position abgestützt ist.
37. Kombinationsschraube mit einer Bohrspitze (103) zum
Stechen eines Loches in eine Patrone für einen Tin
tenstrahldrucker und einem einstückig mit dem
Schraubenkörper (101) ausgebildeten Flügelteil
(105).
38. Kombinationsschraube nach Anspruch 37, dadurch ge
kennzeichnet, daß sie einen Zacken (107) zum Entfer
nen eines Gummistopfens (113) aufweist.
39. Kombinationsschraube nach Anspruch 37 oder 38, da
durch gekennzeichnet, daß sie einen Zapfen (109) zum
Entfernen eines Tintenabdichtstopfens aufweist.
40. Tintenflasche zum Auffüllen einer Patrone für einen
Tintenstrahldrucker unter Schwerkrafteinwirkung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche (17) Tinte
enthält, eine Düse (118), durch welche die Tinte
austritt, ein U-förmiges Entlüftungsrohr (116) mit
einem Arm außerhalb der Flasche (17) und dem anderen
Arm innerhalb der Flasche (17), und eine abnehmbare
Kappe (120) aufweist, die sich auf einer Öffnung
(122) in dem Arm des Entlüftungsrohres (116) außer
halb der Flasche (17) befindet.
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