DE19647334B4 - Seitenaufprallträger für einen Personenkraftwagen - Google Patents
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Abstract
Seitenaufprallträger für einen Personenkraftwagen, insbesondere für eine Fahrzeugtür, der ein zur Außenhaut (2) des Personenkraftwagens hin offenes hutförmiges Querschnittsprofil (12,12a) aus Stahlblech mit wenigstens einem der Außenhaut (2) abgewandten Steg (13,13a), zwei sich an den Steg (13,13a) anschließenden, zur Außenhaut (2) gerichteten Schenkeln (14,14a) und zwei mit den Schenkeln (14,14a) verbundenen, einander abgewandten Flanschen (15,15a) umfasst, und bei welchem von seiner Mittelquerebene (MQE) ausgehend die Höhe (H) des Querschnittsprofils (12,12a) in Richtung auf die der Festlegung am Fahrzeugrahmen (9) dienenden Trägerenden (16) entsprechend einem Kurvenverlauf (18) stets abnimmt, und dass bei einem in der Längsmitte des Seitenaufprallträgers (11) liegenden Trägerabschnitt (25) die den Längskanten (21) der Flansche (15a) benachbarten Längenbereiche (22) parallel zu den Schenkeln (14a) verlaufend umgeformt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerabschnitt (25), dessen Länge maximal ein Drittel der gesamten Länge (L) des Seitenaufprallträgers (11) beträgt; kurvenförmige Übergänge (26,27) zu den beiderseits angrenzenden Trägerabschnitten (28) aufweist und...
Description
- Die Erfindung betrifft einen Seitenaufprallträger für einen Personenkraftwagen, insbesondere für eine Fahrzeugtür, gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Seitenaufprallträger mit zur Außenhaut eines Personenkraftwagens, insbesondere zur Außenhaut einer Fahrzeugtür, offenen hutförmigen Querschnittsprofilen haben sich aufgrund ihrer hohen Steifigkeit, ihrer guten Verformungsfähigkeit und hohen Profilstabilität bei mittiger Belastung als bevorzugte Türverstärkungen erwiesen.
- Von den Anforderungen der Praxis her sollten sich bei mittiger Belastung eines Seitenaufprallträgers annähernd gleiche Biegespannungen entlang seiner gesamten Länge ergeben. Im Idealfall müsste folglich das Widerstandsmoment vom Maximum in der in der Regel in der Türmitte liegenden Mittelquerebene ausgehend zu den Befestigungen des Seitenaufprallträgers am Fahrzeugrahmen, insbesondere an den A-, B- und C-Holmen des Fahrzeugrahmens, linear abfallen. Derart gestaltete Seitenaufprallträger weisen jedoch eine nicht ausreichende Steifigkeit auf, da sie im elastischen Bereich zu stark einfedern. Andererseits zeigen Seitenaufprallträger mit maximalem konstantem Widerstandsmoment entlang ihrer gesamten Länge zwar im elastischen Bereich eine hohe Steifigkeit, indessen knicken sie frühzeitig ein.
- Bei einem ebenfalls zum Stand der Technik zählenden Seitenaufprallträger mit einem hutförmigen Querschnittsprofil (PCT/SE 93/00760) soll die Widerstandsfähigkeit dadurch gewährleistet werden, dass der Seitenaufprallträger mindestens einen Trägerabschnitt aufweist, bei welchem die Breite des Stegs in Richtung auf ein Trägerende abnimmt, jedoch die Querschnittshöhe im wesentlichen gleich bleibt. Außerdem ist mindestens ein weiterer Trägerabschnitt vorgesehen, bei welchem die Höhe in Richtung auf das Trägerende abnimmt, wobei jedoch die Breite des Stegs im wesentlichen gleich bleibt.
- Im Umfang der
ist ein gattungsbildender Seitenaufprallträger bekannt, der zwei im Abstand nebeneinander verlaufende, einstückig miteinander verbundene Hutprofile aufweist. Die Schenkel jedes Hutprofils verlaufen parallel zueinander, so dass jedes Hutprofil einen etwa rechteckigen Querschnitt aufweist. Die beiden Hutprofile erstrecken sich leicht bogenförmig von dem einen Trägerende zum anderen Trägerende, wobei die Höhe der Hutprofile von der Mittelquerebene des Seitenaufprallträgers ausgehend in Richtung auf die der Festlegung am Fahrzeugrahmen dienenden Trägerenden entsprechend einer Kurve abnimmt. In der Mittelquerebene besitzt der Seitenaufprallträger seine größte Breite. Diese nimmt zu den Trägerenden kontinuierlich ab. Dadurch sind die Längskanten bogenförmig konvex gestaltet. Diese werden über die gesamte Länge des Seitenaufprallträgers durch abgebogene Randabschnitte gebildet. In der Mitte zwischen den Hutprofilen befindet sich in einem mittleren Trägerabschnitt eine Längssicke.FR 2 425 338 - Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Seitenaufprallträger zu schaffen, welcher im Falle eines Seitencrashs unter Berücksichtigung der insbesondere durch die Scheiben und deren Hebe mechanismen bedingten Einbausituationen in den Fahrzeugtüren ein optimales Verformungsverhalten bei geringstmöglichem Materialeinsatz besitzt.
- Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den Merkmalen des Anspruchs 1.
- Bei diesem Seitenaufprallträger wird – wie beim gattungsprägenden Stand der Technik – eine ausreichende Steifigkeit und Stabilität durch einen Widerstandsmomentenverlauf erreicht, der vom Maximum in der Mittelquerebene des Seitenaufprallträgers, welcher etwa in der Türmitte liegt, aufgrund eines gleichförmigen oder ungleichförmigen Kurvenverlaufs zu den der Festlegung am Fahrzeugrahmen dienenden Trägerenden hin stets abnimmt. Die Profilhöhenreduzierung kann hierbei insbesondere parabelförmig oder durch ähnliche Kurvenverläufe erzielt werden. Eine derartige Reduzierung der Profilhöhe kommt in vorteilhafter Weise der Einbausituation in einer Fahrzeugtür entgegen. Durch die Erfindung kann der maximal zur Verfügung stehende Einbauraum zwischen den Hebemechanismen, der Scheibe und der Außenhaut der Fahrzeugtür gezielt zur Gestaltung des Seitenaufprallträgers genutzt werden.
- Die Reduzierung der Höhe des Querschnittsprofils von der Mittelquerebene ausgehend kann so erfolgen, dass die Höhe Null erst exakt an einer Trägerstirnseite oder an beiden Trägerstirnseiten erreicht wird. Hier befinden sich dann neben den Schenkeln ausreichend verbreiterte Flansche zur Festlegung des Seitenaufprallträgers am Fahrzeugrahmen. Bei dieser Bauweise wird eine optimale Steifigkeit bei kleinstniöglichen ebenen Festlegungsflächen an den Trägerenden erreicht. Denkbar ist aber auch eine Bauart, bei welcher die Höhe Null kurz vor den Trägerstirnseiten erreicht wird.
- Um das Stabilitätsverhalten noch mehr zu optimieren, weist der Seitenaufprallträger bei dem in der Längsmitte liegenden Trägerabschnitt seine größte Breite auf. Diese wird in der Regel durch eine entsprechende Bemessung des Stegs des Querschnittsprofils erreicht. Die Breite der Flansche bleibt meistens gleich.
- Die maximale Breite liegt in der Mittelquerebene, welche etwa in der Türmitte zu liegen kommt, und wird dann in Richtung auf die Trägerenden kontinuierlich verringert. Die Länge dieses bauchartig erweiterten Trägerabschnitts in der Längsmitte des Seitenaufprallträgers beträgt maximal ein Drittel der gesamten Länge des Seitenaufprallträgers. Die Übergänge des bauchartig erweiterten Trägerabschnitts gehen tangential in die angrenzenden Trägerabschnitte über. Durch diese tangentialen Übergänge kann das Aufklaffen des Querschnittsprofils zu höheren Belastungen hin verschoben werden.
- Um auch nach dem Aufklaffen, insbesondere von Einfachhutprofilen, ein Restwiderstandsmoment zu behalten, sind bei dem in der Längsmitte liegenden Trägerabschnitt die Bereiche seiner Flansche zwischen ihren den Längskanten benachbarten Längenbereichen und den Schenkeln bogenförmig gekrümmt. Die Übergänge von den Schenkeln auf den Steg weisen einen Krümmungsradius auf, der etwa gleich der halben lichten Weite zwischen den Schenkeln bemessen ist. Die abgebogenen Längenbereiche der Flansche sowie die vergleichsweise großen Übergangsradien von den Schenkeln auf den Steg bestimmen dann nach dem Einknicken des Seitenaufprallträgers die Restprofilhöhe.
- Da aus Steifigkeitsgründen die Außenhaut einer Fahrzeugtür in aller Regel in Fahrzeuglängsrichtung zur Umgebung hin gewölbt ist, sieht die Erfindung entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 2 vor, dass der Verlauf der einer in Fahrzeuglängsrichtung gekrümmten Außenhaut benachbarten Oberflächen gleich der Krümmung des Querschnittsprofils ist. Bei diesen Oberflächen handelt es sich meistens um die Oberflächen der Flansche. Bei dieser idealen Ausführungsform ist beim Seitenaufprallträger weder auf der der Außenhaut zugewandten Seite noch auf der der Außenhaut abgewandten Seite ein gerader Profilabschnitt vorhanden.
- Die Dicke des Stahlblechs, aus dem der Seitenaufprallträger hergestellt wird, kann über die gesamte Länge in allen Bereichen gleich sein. Vorteilhafter sind jedoch die Merkmale des Anspruchs 3, wonach die Dicke des Stahlblechs in einem in der Längsmitte liegenden Trägerabschnitt größer als die Dicke in den in Richtung auf die Trägerenden sich beiderseits anschließenden Trägerabschnitten ist. Auf diese Weise kann das Stabilitätsverhalten des Seitenaufprallträgers weiter optimiert werden.
- In diesem Zusammenhang sieht eine bevorzugte Ausführungsform nach Anspruch 4 vor, dass die Dicke des Stahlblechs in einem in der Längsmitte liegenden Trägerabschnitt um ein Sechstel größer als die Dicke in den in Richtung auf die Trägerenden sich beiderseits anschließenden Trägerabschnitten ist.
- Weisen die zur Herstellung des Seitenaufprallträgers zum Einsatz gelangenden Ausgangsplatinen beispielsweise eine Dicke von 1,8 mm auf, so kann diese Dicke in den sich an den Trägerabschnitt in der Längsmitte anschließenden Trägerabschnitten durch Abstrecken auf 1,5 mm reduziert sein. Der eine größere Blechdicke aufweisende mittige Trägerabschnitt hat dann eine Länge, die etwa einem Drittel bis der Hälfte der gesamten Länge des Seitenaufprallträgers entspricht.
- Denkbar ist aber auch eine Ausführungsform, bei welcher die Dicke der Ausgangsplatinen kontinuierlich von der Mittelquerebene aus in Richtung auf die Trägerenden vermindert wird. Der Seitenaufprallträger kann hierbei in der Mittelquerebene eine Dicke von ca. 2 mm und an den Trägerenden eine Dicke von etwa 1 mm aufweisen.
- Schließlich kann das Verformungsverhalten des Seitenaufprallträgers noch dann zusätzlich optimiert werden, wenn gemäß den Merkmalen des Anspruchs 5 ein Stahl mit folgender chemischer Analyse verwendet wird:
C: 0,19 – 0,25 Si: 0,15 – 0,50 Mn: 1,10 – 1,40 P: max. 0,025 S: max. 0,015 Cr: max. 0,35 Mo: max. 0,35 Ti: 0,020 – 0,050 B: 0,002 – 0,005 Al: 0,02 – 0,06 - Durch gezieltes Abkühlen der Bauteilgeometrie in geschlossenen Werkzeugen stellt sich ein Vergütungsgefüge mit folgenden mechanischen Eigenschaften ein:
Streckgrenze 1100 N/mm*2
Zugfestigkeit 1450 N/mm*2
Dehnung 8% - Der vergütete Werkstoff zeichnet sich durch sehr hohe Festigkeiten und eine ausreichende Duktilität aus. Außerdem besitzt der Werkstoff eine gute Schweißbarkeit und Lackierbarkeit.
- Für die beschriebenen Profilgeometrien bedeutet der Einsatz dieses Stahles, dass Profile im elastischen Bereich sehr hohe Spannungen aufnehmen können, bevor sie plastifizieren. Die Energieaufnahme ist somit um eine Vielfaches größer als bei Weichstahl.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 im Schema einen horizontalen Längsschnitt durch eine mit einem Seitenaufprallträger ausgerüstete Fahrzeugtür eines Personenkraftwagens; -
2 in der Draufsicht den Seitenaufprallträger der1 ; -
3 in vergrößertem Maßstab einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der2 entlang der Linie III-III und -
4 in vergrößertem Maßstab einen vertikalen Querschnitt durch die Darstellung der2 entlang der Linie IV-IV. - Mit
1 ist in der1 im Schema eine Fahrzeugtür für einen Personenkraftwagen (PKW) bezeichnet. Die Außenhaut2 der Fahrzeugtür1 ist in Fahrzeuglängsrichtung3 entsprechend der Krümmung4 leicht zur Umgebung5 hin gewölbt. - Im Abstand zur Außenhaut
2 ist in die Fahrzeugtür1 eine heb- und senkbare Scheibe6 eingegliedert. Der Hebemechanismus7 der Scheibe6 ist endseitig der Scheibe6 schematisch veranschaulicht. - Desweiteren sind im Schema noch zwei Holme
8 des ansonsten nicht näher veranschaulichten Fahrzeugrahmens9 dargestellt. - Aufgrund des durch die Außenhaut
2 , die Holme8 , die Scheibe6 und den Hebemechanismus7 vorgegebenen Einbauraums10 ist in diesen ein entsprechend gestalteter Seitenaufprallträger11 eingegliedert. - Wie in diesem Zusammenhang bei gemeinsamer Betrachtung der
1 bis3 zu erkennen ist, besitzt dieser Seitenaufprallträger11 ein zur Außenhaut2 des Pkw's hin offenes hutförmiges Querschnittsprofil12 aus Stahlblech. Dieses Querschnittsprofil12 umfaßt einen der Außenhaut2 abgewandten Steg13 , zwei sich an den Steg13 anschließende, zur Außenhaut2 gerichtete Schenkel14 und zwei mit den Schenkeln14 verbundene, einander abgewandte Flansche15 . - Die der Festlegung des Seitenaufprallträgers
11 an den Holmen8 dienenden Trägerenden16 sind hinsichtlich der Flansche15 verbreitert ausgebildet (2 ). - Wie die
1 ferner zu erkennen gibt, nimmt die Höhe H des Querschnittsprofils12 ausgehend von der Mittelquerebene MQE in Richtung auf die Trägerenden16 entsprechend einem parabelförmigen Kurvenverlauf stetig ab. Die Höhe H Null des Querschnittsprofils12 kann, wie die2 am rechten Trägerende16 zeigt, in einem Abstand A von der Stirnseite17 des Trägerendes16 liegen oder sie kann – wie am linken Trägerende16 gemäß der2 zu erkennen ist – in der Stirnseite17 liegen. - Aufgrund des parabelförmigen Kurvenverlaufs
18 (1 ) kann folglich der Einbauraum10 zwischen der Außenhaut2 , den Holmen8 , der Scheibe6 und dem Hebemechanismus7 dahingehend optimal genutzt werden, daß der Widerstandsmomentenverlauf des Seitenaufprallträgers11 vom Maximum in der Mittelquerebene MQ zu den Trägerenden16 hin abnimmt. - Der
1 ist außerdem zu entnehmen, daß der Verlauf20 der der gekrümmten Außenhaut2 benachbarten Oberflächen19 des Querschnittsprofils12 dieser Krümmung4 angepaßt ist. Das heißt, zwischen der Außenhaut2 und den Oberflächen19 ist über die gesamte Länge L des Seitenaufprallträgers11 der gleiche Abstand A1 vorhanden. Bei den Oberflächen19 handelt es sich um die der Flansche15 . - Der Seitenaufprallträger
11 kann über seine gesamte Länge L das in der3 veranschaulichte Querschnittsprofil12 aufweisen. Um jedoch ein Restwiderstandsmoment zu behalten, wenn nach einem Seitencrash das Querschnittsprofil12 aufklafft, kann gemäß der Ausführungsform eines Querschnittsprofils12a der4 ein etwa ein Drittel der Länge L des Seitenaufprallträgers11 entsprechender Trägerabschnitt bezüglich der den Längskanten21 benachbarten Längenbereiche22 der Flansche15a in Richtung auf die Schenkel14a abgebogen sein. Dieser Trägerabschnitt befindet sich dann in der Längsmitte des Seitenaufprallträgers11 . Dadurch verlaufen diese Längenbereiche22 etwa parallel zu den Schenkeln14a . Desweiteren zeigt die4 , daß die Übergänge23 von den Schenkeln14a auf den Steg13a in diesem Bereich einen Krümmungsradius24 aufweisen, der etwa gleich der halben lichten Weite W zwischen den Schenkeln14a bemessen ist. - Darüberhinaus kann – wie die
2 zeigt – ein in der Längsmitte des Seitenaufprallträgers11 liegender Trägerabschnitt25 mit einer etwa ein Drittel oder auch kürzer bemessenen Länge der Länge L des Seitenaufprallträgers11 bezüglich der Mittellängsebene MLE nach beiden Seiten in der Breite B bauchartig erweitert sein. Diese bauchartige Erweiterung des Trägerabschnitts25 erfolgt bevorzugt mit einem Krümmungsradius26 , wobei dann die Übergänge27 von dem Trägerabschnitt25 auf die anschließenden Trägerabschnitte28 tangential gestaltet sind. - Die Dicke des Stahlblechs beträgt bei dem Trägerabschnitt
25 in der Längsmitte (etwa die Hälfte bis ein Drittel der Länge des Seitenaufprallträgers11 ) bevorzugt 1,8 mm. In den daran sich zu den Trägerenden16 hin anschließenden Trägerabschnitten28 beträgt die Blechdicke 1,5 mm. - Der in den
1 bis4 veranschaulichte Seitenaufprallträger11 besteht aus einem Stahl mit folgender chemischer Analyse:C: 0,19 – 0,25 Si: 0,15 – 0,50 Mn: 1,10 – 1,40 P: max. 0,025 S: max. 0,015 Cr: max. 0,35 Mo: max. 0,35 Ti: 0,020 – 0,050 B: 0,002 – 0,005 AL: 0,02 – 0,06 -
- 1
- Fahrzeugtür
- 2
- Außenhaut
- 3
- Fahrzeuglängsrichtung
- 4
- Krümmung v.
2 - 5
- Umgebung
- 6
- Scheibe
- 7
- Hebemechanismus
v.
6 - 8
- Holme
v.
9 - 9
- Fahrzeugrahmen
- 10
- Einbauraum
- 11
- Seitenaufprallträger
- 12
- Querschnittsprofil
- 12a
- Querschnittsprofil
- 13
- Steg
v.
12 - 13a
- Steg
v.
12a - 14
- Schenkel
v.
12 - 14a
- Schenkel
v.
12a - 15
- Flansche
v.
12 - 15a
- Flansche
v.
12a - 16
- Trägerenden
- 17
- Stirnseiten
v.
16 - 18
- Kurvenverlauf
- 19
- Oberflächen v.
12 - 20
- Verlauf
v.
19 - 21
- Längskanten
v.
15a - 22
- Längenbereiche
v.
15a - 23
- Übergänge v.
14a auf13a - 24
- Krümmungsradius
v.
25 - 25
- Trägerabschnitt
- 26
- Krümmungsradius
v.
25 - 27
- Übergänge v.
25 auf28 - 28
- Trägerabschnitte
- A
- Abstand
v.
17 zu12 - A1
- Abstand
v.
2 zu19 - B
- Breite
v.
25 - H
- Höhe v.
12 - L
- Länge v.
11 - MLE
- Mittellängsebene
- MQE
- Mittelquerebene
- W
- lichte
Weite zw.
14a
Claims (5)
- Seitenaufprallträger für einen Personenkraftwagen, insbesondere für eine Fahrzeugtür, der ein zur Außenhaut (
2 ) des Personenkraftwagens hin offenes hutförmiges Querschnittsprofil (12 ,12a ) aus Stahlblech mit wenigstens einem der Außenhaut (2 ) abgewandten Steg (13 ,13a ), zwei sich an den Steg (13 ,13a ) anschließenden, zur Außenhaut (2 ) gerichteten Schenkeln (14 ,14a ) und zwei mit den Schenkeln (14 ,14a ) verbundenen, einander abgewandten Flanschen (15 ,15a ) umfasst, und bei welchem von seiner Mittelquerebene (MQE) ausgehend die Höhe (H) des Querschnittsprofils (12 ,12a ) in Richtung auf die der Festlegung am Fahrzeugrahmen (9 ) dienenden Trägerenden (16 ) entsprechend einem Kurvenverlauf (18 ) stets abnimmt, und dass bei einem in der Längsmitte des Seitenaufprallträgers (11 ) liegenden Trägerabschnitt (25 ) die den Längskanten (21 ) der Flansche (15a ) benachbarten Längenbereiche (22 ) parallel zu den Schenkeln (14a ) verlaufend umgeformt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerabschnitt (25 ), dessen Länge maximal ein Drittel der gesamten Länge (L) des Seitenaufprallträgers (11 ) beträgt; kurvenförmige Übergänge (26 ,27 ) zu den beiderseits angrenzenden Trägerabschnitten (28 ) aufweist und bezüglich des inneren Querschnittsprofils (12a ) nach beiden Seiten in der Breite (B) gegenüber den Enden bauchartig erweitert ist, dass die Übergänge (23 ) von den Schenkeln (14a ) auf den Steg (13a ) einen Krümmungsradius (24 ) aufweisen, der gleich der halben lichten Weite (W) zwischen den Schenkeln (14a ) bemessen ist, und dass die beiden benachbarten Längenbereiche der Flansche (15a ) und der Schenkel (14a ) durch einen einzigen Radius miteinander verbunden sind. - Seitenaufprallträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlauf der einer in Fahrzeuglängsrichtung gekrümmten Außenhaut (
2 ) benachbarten Oberflächen (19 ) gleich der Krümmung des Querschnittsprofils (12 ,12a ) ist. - Seitenaufprallträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Stahlblechs in einem in der Längsmitte liegenden Trägerabschnitt größer als die Dicke in den in Richtung auf die Trägerenden (
16 ) sich beiderseits anschließenden Trägerabschnitten ist. - Seitenaufprallträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Stahlblechs in einem in der Längsmitte liegenden Trägerabschnitt um 1/6 größer als die Dicke in den in Richtung auf die Trägerenden (
16 ) sich beiderseits anschließenden Trägerabschnitten ist. - Seitenaufprallträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bestehend aus einem Stahl mit folgender chemischer Analyse:
C: 0,19 – 0,25 Si: 0,15 – 0,50 Mn: 1,10 – 1,40 P: max. 0,025 S: max. 0,015 Cr: max. 0,35 Mo: max. 0,35 Ti: 0,020 – 0,050 B: 0,002 – 0,005 AI: 0,02 – 0,06
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