DE19647097C1 - Kraftfahrzeugsitz - Google Patents
KraftfahrzeugsitzInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
- B60N2/02—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
- B60N2/20—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being tiltable, e.g. to permit easy access
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugsitz nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Die Rückenlehnen von Kraftfahrzeugsitzen weisen üblicherweise
einen Lehnenrahmen auf, an dem die Neigungsverstellbeschläge
befestigt sind. An den zum Verschrauben mit den Sitzunterteilen
vorgesehenen unteren Elementen der Neigungsverstellbeschläge,
die üblicherweise als Adapter bezeichnet werden, sind bei
Klapplehnen beidseitig Verriegelungsklinken angelenkt, die zum
Eingriff mit sitzteilfesten Verriegelungsbolzen ausgebildet
sind.
Bei einer wirtschaftlichen Fertigung solcher Kraftfahrzeugsitze
ergeben sich Fertigungstoleranzen, die dazu führen, daß sich
ein Versatz zwischen den ideellen Schwenkachsen der Neigungs
verstellbeschläge ergibt.
Bei der Montage müssen die Neigungsverstellbeschläge
die sich daraus ergebenden Verspannungen aufnehmen.
Dies hat zur Folge, daß beim Verdrehen der Neigungsver
stellbeschläge ungleichmäßige Verstellkräfte aufge
bracht werden müssen.
Bei klappbaren Rückenlehnen verschärft sich das Problem
der Fertigungstoleranzen: Die Adapter werden über
Schraubbolzen am Sitzunterteil verschraubt. Dabei muß
gewährleistet sein, daß die an beiden Adaptern ange
lenkten Verriegelungsklinken einwandfrei und gleichmä
ßig hinter die sitzteilfesten Verriegelungsbolzen fal
len, damit sowohl ein einwandfreies Verriegeln als auch
ein einwandfreies Entriegeln gewährleistet ist. In der
Praxis ergeben sich erhebliche Probleme bei der Monta
ge. Wenn die Verriegelungsklinken nicht auf Anhieb ein
wandfrei sitzen, muß die bereits an das Sitzunterteil
angeschraubte Rückenlehne wieder auf mindestens einer
Seite losgeschraubt werden, damit die Nachjustierung
der Verriegelungsklinke auf dieser Seite möglich wird.
Anschließend muß die Befestigungsschraube wieder fest
angezogen werden.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfin
dung die Aufgabe zugrunde, einen Kraftfahrzeugsitz der
als bekannt vorausgesetzten Art so auszubilden, daß er
eine zwängungsfreie Montage der Rückenlehne am Sitzun
terteil ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des
Kennzeichnungsteils von Anspruch 1.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion kann die Rücken
lehne an einer Seite in der üblichen Weise mittels ei
nes Schraubbolzens montiert werden, der einen kreiszy
lindrischen Lagerbereich aufweist, und dessen Gewinde
in ein sitzteilfestes Gewinde eingeschraubt wird. Bevor
der Schraubbolzen festgezogen wird, erfolgt eine vor
läufige Montage mittels der erfindungsgemäß ausgebilde
ten Lagervorrichtung auf der Gegenseite. Die Vormontage
erlaubt eine vorläufige Ausrichtung der Rückenlehne und
deren Verschwenken, um das saubere Einfallen der Ver
riegelungsklinke an der ersten Lagerstelle zu prüfen.
An der zweiten Lagerstelle, die erfindungsgemäß ausge
bildet ist, wird nach dem Festsetzen des gegenüberlie
genden Schraubbolzens der Schraubbolzen aus der Vormon
tageposition in eine Montageposition verschwenkt, in
der sich eine radiale Beweglichkeit des klappbar ange
lenkten unteren Elements, also üblicherweise des Adapters,
gegenüber der sitzteilfesten Gewindebohrung ergibt, die
den Schraubbolzen aufnimmt. In dieser Position kann der Be
schlag bzw. der Adapter in die Lage springen, die er im
zwängungsfreien Zustand einnehmen möchte. In dieser Lage
kann die paßgenaue Positionierung der zweiten Verriegelungs
klinke erfolgen und anschließend kann in dieser Position der
Schraubbolzen fest angezogen werden.
Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 - eine perspektivische, schematische Darstel
lung eines klappbaren Rückenlehnenrahmens
mit beidseitig angeordneten Neigungsver
stellbeschlägen,
Fig. 2 - einen Längsschnitt durch einen Anschraub
bereich,
Fig. 3 - einen Querschnitt entlang Ebene III-III
in Fig. 2 in einer Vormontageposition des
Schraubbolzens,
Fig. 4a - einen Schnitt entlang der Ebene III-III
in einer ersten Endmontageposition,
Fig. 4b - den Schnitt gemäß Ebene III-III in
Fig. 2 in einer alternativen Endmontage
position.
An einem Rückenlehnenrahmen 1 sind seitlich übliche Nei
gungsverstellbeschläge angeschweißt, beispielsweise soge
nannte Taumelbeschläge. Diese Neigungsverstellbeschläge 2
besitzen ein oberes Element 5, das fest mit dem Rückenleh
nenrahmen 1 verschweißt und neigungseinstellbar ist und ein
gelenkig mit dem Sitzteil verbundenes unteres Element 6, an
dem eine Verriegelungsklinke 3 angelenkt ist. Die Verriege
lungsklinke 3 wirkt mit einem sitzteilfesten Verriegelungs
bolzen 4 zusammen. In Fig. 1 ist vom Sitzteil lediglich
der Verriegelungsbolzen 4 gezeigt.
Die Schnittdarstellung gemäß Fig. 2 zeigt den Aufbau der
Anlenkstelle.
Das untere Element 6, also der Adapter, weist eine Bohrung
6a auf. In der Bohrung 6a sitzt eine Führungsbuchse 10, de
ren Flansch 10a den Rand der Bohrung 6a übergreift. Die
Führungsbuchse 10 besitzt eine Führungsbohrung 10b. An die
Führungsbohrung 10b schließt sich ein im Durchmesser größe
rer Ausgleichsbereich 10c an. Im Montagezustand liegt die
Führungsbuchse 10 mit ihrer Stirnfläche 10d fest an einem
sitzteilfesten Bereich 19 an, der mit dem Sitzteil 8, von
dem lediglich ein kleiner Bereich gezeigt ist, fest verbun
den ist. Der sitzteilfeste Bereich 19 weist eine Gewinde
bohrung 19a auf, an die sich ein Führungsbereich 19b an
schließt.
Der Führungsbereich 19b und die Führungsbohrung 10b weisen
den gleichen Durchmesser auf. Ein Schraubbolzen 7 ist mit
seinem Gewindebereich 7d in die Gewindebohrung 19a ein
schraubbar. Der Schraubbolzen 7 besitzt einen Kopf 7a, an
den sich ein eingeschnürter, kreiszylindrischer Bereich 7b
anschließt, der eine Länge L2 aufweist. An den eingeschnür
ten Bereich 7b schließt sich ein Lagerbereich 7c mit einer
Länge L1 an. Der Lagerbereich 7c besitzt einen größeren
Durchmesserbereich als der Gewindebereich 7d, der in die
Gewindebohrung 19a einschraubbar ist.
Zwischen dem sitzteilfesten Bereich 19 und dem unteren Ele
ment 6 ist auf der Führungsbuchse 10 eine kompressible
Buchse 9 geführt, die einen Flansch 9a aufweist.
Die Länge der Führungsbohrung 10b ist L3 und geringfügig
kleiner als die Länge des eingeschnürten Bereichs 7b mit
L2. Die Länge des Ausgleichsbereichs 10c beträgt L4 und ist
kleiner als die Länge L1 des Lagerbereichs 7c.
Im Vormontagezustand wird der Schraubbolzen 7 durch die
Führungsbohrung 10b eingeschoben. Bei den ersten Umdrehun
gen zeigt der Schnitt entlang III-III das in Fig. 3 dar
gestellte Schnittbild.
Beim weiteren Einschraubvorgang gelangt der Schraubbol
zen 7 zunächst in die gestrichelt dargestellte Positi
on. In dieser Position kann die Lehne, die an der ge
genüberliegenden Seite bereits montiert ist, geklappt
werden. In der gestrichelten Position trägt der linke
Führungsbereich 7c des Schraubbolzens in Verbindung mit
dem rechten Bereich der Führungsbohrung 10b. Außerdem
ist der rechte Bereich des Lagerbereichs 7c bereits im
Führungsbereich 19b des sitzteilfesten Bereichs 19 zen
triert. Wenn der Schraubbolzen weiter eingeschraubt
wird und die Mittelachse der Bohrung 6a im unverspann
ten Zustand nicht mit der Mittelachse des Schraubbol
zens 7 fluchtet, springt der Lagerbereich 7c zusammen
mit der Einschnürung 7b in eine gegenüber den umgeben
den Bohrungen der Führungsbuchse exzentrische Position.
Eine radiale Begrenzung des Versatzes ist in Fig. 4a
gezeigt.
In Fig. 4b ist eine alternative Position gezeigt, bei
der der radiale mögliche Ausgleich nicht ausgenutzt ist.
Im fest montierten Zustand spannt der Schraubbolzen 7
die Stirnfläche 10d der Führungsbuchse fest gegen die
Stirnfläche des sitzteilfesten Bereichs 19. Die
Schwenklagerstelle wird bei dieser Konstruktion im End
montagezustand gebildet zwischen der Bohrung 6a und dem
Außendurchmesser der Führungsbuchse 10.
Die Buchse 9 ist kompressibel und liegt mit ihrem
Flansch 9a am inneren Randbereich zur Bohrung 6a an,
während der Flansch 10a der Führungsbuchse den äußeren
Randbereich der Bohrung 6a übergreift.
Claims (5)
1. Kraftfahrzeugsitz mit Rückenlehne, mit an deren beiden Sei
ten angeordneten Neigungsverstellbeschlägen (2) und mit
beidseitig angeordneten, verschwenkbaren Verriegelungsklin
ken (3), die zum Eingriff mit sitzteilfesten Verriegelungs
bolzen (4) ausgebildet sind, wobei ein oberes Element (5)
des Neigungsverstellbeschlags (2) fest mit der Rückenlehne
(1) und ein unteres Element (6) des Neigungsverstellbe
schlags (2) zum Vorklappen der Rückenlehne (1) nach Lösen
der Verriegelungsklinken (3) über einen Schraubbolzen (7)
gelenkig mit dem Sitzunterteil (8) verbunden ist und der
Schraubbolzen (7) einen kreiszylindrischen Lagerbereich (7c)
aufweist, der einen größeren Außendurchmesser als das Gewin
de (7d) des Schraubbolzens (7) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer Seite des Sitzes zwischen dem kreiszylindri
schen Lagerbereich (7c) und dem Kopf (7a) des Schraubbolzens
(7) eine Einschnürung (7b) vorgesehen ist, und der Schraub
bolzen von einer Führungsbuchse (10) umgriffen ist, die in
einer Lagerbohrung (6a) des unteren Elements (6) gelagert
ist, und einen die Lagerbohrung (6a) übergreifenden Flansch
(10a) besitzt, der zwischen Kopf (7a) des Schraubbolzens (7)
und unterem Element (6) angeordnet ist, wobei die Führungs
buchse (10) benachbart zum Kopf (7a) des Schraubbolzens (7)
eine Führungsbohrung (10b) aufweist, deren Durchmesser dem
des Lagerbereichs (7c) des Schraubbolzens (7) entspricht und
deren Länge (L3) geringfügig kleiner als die Länge (L2) der
Einschnürung (7b) ist, und wobei der sitzteilfeste Bereich
(19) benachbart zu seinem Gewindebereich (19a) einen Füh
rungsbereich (19b) mit einem der Führungsbohrung (10b) ent
sprechenden Durchmesser aufweist, wobei ferner zwischen der
Führungsbohrung (10b) und dem Führungsbereich (19b) in der
Führungsbuchse (10) ein im Durchmesser größerer Ausgleichs
bereich (10c) vorgesehen ist, der einen radialen Versatz der
Führungsbuchse (10) gegenüber dem Lagerbereich (7c) des
Schraubbolzens (7) zuläßt, wenn beim Anziehen des Schraub
bolzens (7) das dessen Kopf benachbarte Ende des Lagerbe
reichs aus dem Führungsbereich (10b) der Führungsbuchse (10)
in deren Ausgleichsbereich (10c) gelangt.
2. Kraftfahrzeugsitz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsbuchse (10) eine kompressible Buchse (9) auf
der dem Flansch (10a) gegenüberliegenden Seite des unteren
Elements (6) trägt, die stirnseitig an einem sitzteilfesten,
ein Schraubgewinde (19a) aufweisenden Bereich (19) anliegt.
3. Kraftfahrzeugsitz nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kompressible Buchse (9) einen Flansch (9a) aufweist,
der am Randbereich der Lagerbohrung (6a) anliegt.
4. Kraftfahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Element (6) im Endmontagezustand mit der La
gerbohrung (6a) verschwenkbar auf der Führungsbuchse (10)
gelagert ist, deren Stirnfläche (10d) durch den Schraubbol
zen (7) fest angezogen neben dem Gewindebereich (19a) am
sitzteilfesten Bereich (19) anliegt.
5. Kraftfahrzeugsitz nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Differenz zwischen Durchmesser der Einschnürung (7b)
und Durchmesser der Führungsbohrung (10b) zumindest annä
hernd der Differenz zwischen Durchmesser des Lagerbereichs
(7c) und Durchmesser des Ausgleichsbereichs (10c) ent
spricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996147097 DE19647097C1 (de) | 1996-11-14 | 1996-11-14 | Kraftfahrzeugsitz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996147097 DE19647097C1 (de) | 1996-11-14 | 1996-11-14 | Kraftfahrzeugsitz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19647097C1 true DE19647097C1 (de) | 1998-08-27 |
Family
ID=7811675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996147097 Expired - Fee Related DE19647097C1 (de) | 1996-11-14 | 1996-11-14 | Kraftfahrzeugsitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19647097C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004044359A1 (de) * | 2004-09-14 | 2006-03-30 | Faurecia Autositze Gmbh & Co. Kg | Lehne für Kraftfahrzeugsitze |
| US10207611B2 (en) | 2013-09-09 | 2019-02-19 | Sitech Sitztechnik Gmbh | Method for stabilizing and/or for reducing tensions occurring within the wall-like structure by means of laser welding |
-
1996
- 1996-11-14 DE DE1996147097 patent/DE19647097C1/de not_active Expired - Fee Related
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS ERMITTELT * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004044359A1 (de) * | 2004-09-14 | 2006-03-30 | Faurecia Autositze Gmbh & Co. Kg | Lehne für Kraftfahrzeugsitze |
| US10207611B2 (en) | 2013-09-09 | 2019-02-19 | Sitech Sitztechnik Gmbh | Method for stabilizing and/or for reducing tensions occurring within the wall-like structure by means of laser welding |
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Legal Events
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Owner name: FAURECIA AUTOSITZE GMBH & CO. KG, 31655 STADTHAGEN |
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