DE19647052A1 - Einrichtung zum Fördern von Arbeitsmedien einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges - Google Patents
Einrichtung zum Fördern von Arbeitsmedien einer Brennkraftmaschine eines KraftfahrzeugesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Fördern von
Arbeitsmedien einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges
nach der Gattung des Hauptanspruchs.
Aus der DE 195 13 822 A1 ist eine Einrichtung zum Fördern von
Kraftstoff aus einem Vorratstank zu einer Brennkraftmaschine
bekannt, die in ihrem Gehäuse eine Pumpkammer aufweist, in
der ein Paar rotierend angetriebener und miteinander
kämmender Zahnräder angeordnet ist, die ein Fördermedium
(z. B. Kraftstoff) aus einem mit dem Vorratstank verbindbaren
Ansaugraum entlang einem zwischen der Stirnfläche der
Zahnräder und der Wand gebildeten Förderkanal in einen
wenigstens mittelbar mit der Brennkraftmaschine verbindbaren
Druckraum fördert. Desweiteren ist zur Verringerung des
Bauraumes und des Fertigungsaufwandes im Gehäuse der
Förderpumpe eine weitere, Luft fördernde Pumpe angeordnet,
deren Saugseite mit einem Bremskraftverstärker des
Kraftfahrzeuges verbunden ist. Die Förderpumpe und die Luft
fördernde Pumpe sind koaxial nebeneinander in einem
gemeinsamen Gehäuse angeordnet und werden von einer
gemeinsamen Antriebswelle rotierend angetrieben. Diese
Pumpenaggregate, die vorzugsweise als Zahnrad- und als
Flügelzellenpumpe ausgebildet sind, sind axial hintereinander
angeordnet, wodurch die Minimierung des Bauraumes und die
Verwendung einer einzigen gemeinsamen Antriebswelle
ermöglicht ist.
Diese bekannte Einrichtung weist jedoch den Nachteil auf, daß
das Gehäuse eine spezielle Ausgestaltung aufweist, um die
zwei Pumpenaggregate aufnehmen zu können. Weitere
Pumpenaggregate, beispielsweise zum Fördern von Schmieröl
oder Hydrauliköl, bedürfen einem getrennt gebauten
Pumpenaggregat und sind separat am Motor installiert. Dadurch
ist ein erhöhter Bauraum der Brennkraftmaschine erforderlich,
der zusätzlich weitere Antriebselemente erfordert, um die
separat an der Brennkraftmaschine angeordneten
Pumpenaggregate anzutreiben. Durch den getrennten Aufbau der
Pumpenaggregate zur Förderung der Antriebsmedien ist eine
kostenintensive Ausgestaltung gegeben, die darüber hinaus
montageaufwendig ist.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Fördern von
Arbeitsmedien einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat
demgegenüber den Vorteil, daß eine wahlweise
Aneinanderreihung von Baugruppen zum Fördern von
unterschiedlichen Arbeitsmedien ermöglicht ist, die mit einer
gemeinsamen Arbeitswelle rotierend angetrieben werden können.
Der benötigte Bauraum kann somit erheblich verringert werden.
Durch den modularen Aufbau einer Einrichtung zum Fördern von
Arbeitsmedien können sowohl die Art des zu fördernden Mediums
als auch die Anzahl der Baugruppen frei gewählt werden und
auf jeden spezifischen Anwendungsfall angepaßt werden.
Dadurch können beispielsweise Baugruppen zur Förderung von
Kraftstoff, Schmieröl, Hydrauliköl als auch Luft mit einer
gemeinsamen Antriebswelle rotierend angetrieben werden,
wodurch eine Verringerung der Antriebselemente, wie
beispielsweise Wellen, Lager, Zahnräder und Kupplungen,
ermöglicht ist. Dadurch kann desweiteren eine Minimierung des
Gewichtes erzielt werden. Diese modulare Anordnung der
Baugruppen zum Fördern von Arbeitsmedien zu einer Einrichtung
weist desweiteren den Vorteil auf, daß eine Vereinheitlichung
von Einzelbauelementen, wie beispielsweise Gehäuse oder
Zahnräder, ermöglicht ist, wodurch eine Kosteneinsparung in
der Fertigung gegeben sein kann. Darüber hinaus kann durch
die Montage von nur einer Einrichtung mit mehreren Baugruppen
eine Senkung der Montagekosten gegeben sein.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, daß durch die
Anordnung einer Baugruppe zum Fördern von Kraftstoff aufgrund
der Kraftstoffdurchströmung ein Kühlungseffekt der
benachbarten Baugruppen gegeben sein kann.
Derartige vorteilhafte Einrichtungen zum Fördern von
Arbeitsmedien einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges
werden insbesondere für Common-Rail-Einspritzsysteme als auch
für Pumpe-Leitung-Düse-Systeme eingesetzt.
Durch die vorteilhafte Ausgestaltung des Gehäuses einer
Baugruppe, die zwei parallel zueinander angeordnete
Stirnflächen aufweist und als Anschlußflächen ausgebildet
sind, können die Baugruppen platzsparend zueinander
angeordnet und miteinander verbunden werden. Dadurch ist
ermöglicht, daß anwendungsspezifisch die erforderlichen
Baugruppen bzw. Pumpenaggregate zueinander auf der
gemeinsamen Antriebswelle angeordnet werden können.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, daß zumindest in einem der beiden parallel
zueinander angeordneten Stirnflächen ein Dichtelement
vorgesehen ist, so daß die bis zu einer Stirnfläche ragende
Pumpkammer zu einer gegenüberliegenden Stirnfläche
abgedichtet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist
durch die Anordnung einer Adapterplatte zwischen zwei
zueinander angeordneten Baugruppen gegeben. Diese
Adapterplatte ist insbesondere dann erforderlich, wenn zwei
Baugruppen auf einer Antriebswelle derart angeordnet sind,
daß die bis zur Stirnfläche ragenden Pumpkammern aufeinander
zuweisen. Durch diese Adapterplatte können die einander
gegenüberliegenden Pumpkammern der Baugruppen auf einfache
Weise geschlossen und zueinander getrennt angeordnet werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Adapterplatte eine Bohrung zur
Aufnahme einer Antriebswelle aufweist, in der ein
Wellendichtelement angeordnet ist. Dadurch können die
zueinander angeordneten Baugruppen bezüglich der
unterschiedlich fördernden Arbeitsmedien zueinander getrennt
angeordnet werden.
Durch die vorteilhafte Anordnung einer Längsnut in der
Antriebswelle ist ermöglicht, daß die Baugruppen nacheinander
auf die Antriebswelle aufgesteckt und die der Antriebswelle
zugeordneten Zahnräder über eine Nut- und Federverbindung
formschlüssig verbindbar sein können. Durch den modularen
Aufbau der Einrichtung ist ermöglicht, daß wahlweise eine
Kombination von einer oder mehreren eine Kraftstoff
fördernden Pumpe, eine Luft fördernde Pumpe, eine Hydrauliköl
fördernde Pumpe und eine Schmieröl fördernde Pumpe
miteinander kombinierbar sind. Die Auswahl der das
Arbeitsmedium fördernden Baugruppen und deren Anzahl kann
somit anwendungsspezifisch auf die jeweilige
Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges angepaßt werden.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des
Gegenstandes der Erfindung sind der Beschreibung, der
Zeichnung und den Patentansprüchen entnehmbar.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einrichtung zum
Fördern von Arbeitsmedien einer Brennkraftmaschine eines
Kraftfahrzeuges sind in der Zeichnung dargestellt und werden
im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung einer
Einrichtung mit einer Schmieröl fördernden
Baugruppe und einer Kraftstoff fördernden
Baugruppe und
Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung einer
Einrichtung mit einer Schmieröl fördernden
Baugruppe, Kraftstoff fördernden Baugruppe
und einer Hydrauliköl fördernden Baugruppe.
In Fig. 1 ist ein schematischer Längsschnitt durch eine
Einrichtung 11 dargestellt, die aus zwei Baugruppen 12, 13
aufgebaut ist. Die Baugruppe 12 ist beispielsweise als
Schmieröl fördernde Pumpe und die Baugruppe 13 beispielsweise
als Kraftstoff fördernde Pumpe ausgebildet. Die Baugruppe 13
ist in eine nicht dargestellte Zulaufleitung von einem
Vorratstank zu einer Kraftstoffeinspritzpumpe für
Brennkraftmaschinen eingesetzt. Dabei weist die Förderpumpe
in ihrem Gehäuse 16 eine Pumpkammer 17 auf, in der ein
rotierend angetriebenes Paar miteinander kämmender Zahnräder
angeordnet ist. Dabei wird ein auf einer Antriebswelle 18
befestigtes erstes Zahnrad 19 rotierend angetrieben und
überträgt diese Drehbewegung mittels einer Stirnverzahnung
auf ein mit dem ersten Zahnrad 19 kämmendes zweites Zahnrad
21, das auf einer zweiten gehäusegelagerten Welle angeordnet
ist. Die Zahnräder 19, 21 teilen dabei die Pumpkammer 17
durch ihren Zahneingriff in zwei Teile, von denen ein erster
Teil einen Ansaugraum und ein zweiter Teil einen Druckraum
bilden. Der Ansaugraum ist dabei über je einen zwischen den
Zahnnuten an den Stirnflächen des ersten Zahnrades 19 und des
zweiten Zahnrades 21 und der Umfangswand der Pumpkammer 17
gebildeten Förderkanal mit einem Druckraum verbunden (nicht
näher dargestellt). Zudem weisen der Ansaugraum und der
Druckraum jeweils eine Anschlußöffnung in der Wand des
Pumpengehäuses 16 auf, über die der Ansaugraum mit einer
nicht näher dargestellten Ansaugleitung vom Vorratstank und
der Druckraum mit einer ebenfalls nicht näher dargestellten
Förderleitung zum Saugraum der Kraftstoffeinspritzpumpe
verbunden ist. Die Pumpkammer 17 ist auf ihrer einen
Stirnseite 22 durch einen Gehäusedeckel 23 verschlossen, der
beispielsweise gemäß dem Ausführungsbeispiel eine
Entlüftungsvorrichtung aufnimmt.
Die Antriebswelle 18 weist im Bereich der Pumpkammer 17 eine
Längsnut 26 auf, in die eine Feder 27 einsetzbar ist, die an
dem ersten Zahnrad 19 angreift. Dadurch kann die Förderpumpe
rotierend angetrieben werden.
Der Stirnfläche 22 gegenüberliegend ist eine parallel dazu
angeordnete Stirnfläche 31 vorgesehen, die eine
Anschlußfläche für die Baugruppe 12 bildet, deren Gehäuse 116
ebenfalls eine plane Stirnfläche 22 aufweist.
Die Schmierölpumpe ist analog zur Kraftstoff-Förderpumpe
aufgebaut und die analogen und auf die Förderung von
Schmieröl angepaßten Bauelemente sind mit den Bezugsziffern
um 100 erhöht angegeben.
Die Antriebswelle 18 durchdringt die Baugruppe 12 und weist
an einem der Baugruppe 13 gegenüberliegenden Ende eine
Mitnehmerscheibe oder ein Zahnrad 36 auf, die an einer
Antriebswelle einer Brennkraftmaschine angreift. Diese
Mitnehmerscheibe 36 ist auf das freie Ende der Antriebswelle
18 aufgepreßt. Das Gehäuse 116 der Baugruppe 12 wird über
nicht dargestellte Befestigungsmittel an dem Motorgehäuse
angesetzt und liegt mit den Befestigungsmittel 38, die als
Vorsprüngen zur lagerichtigen Positionierung ausgebildet
sind, an diesem an.
Durch die plane Ausbildung der Stirnfläche 31 der
Förderpumpe, die an der Stirnfläche 122 anliegt, kann die
Pumpkammer 117 der Schmierölpumpe geschlossen werden.
Außerhalb der Pumpkammer 117 ist in die Stirnfläche 31 eine
Vertiefung eingelassen, um ein Dichtelement 38 aufzunehmen
und um die mediendichte Anordnung der Baugruppen 12, 13 zu
ermöglichen. Ebenfalls kann vorgesehen sein, daß in der
Stirnfläche 122 die Vertiefung vorgesehen ist. Im Bereich der
Antriebswelle zwischen der Kraftstoff-Förderpumpe und der
Schmieröl-Förderpumpe ist ein Wellendichtring 50 vorgesehen,
der die Pumpkammer 117 der Schmieröl-Förderpumpe zur
Kraftstoff-Förderpumpe abdichtet.
Die Einrichtung 11 wird folgendermaßen montiert: Nachdem die
Mitnehmerscheibe 36 auf das freie Ende der Antriebswelle 18
aufgepreßt ist, wird die Baugruppe 12 von dem der
Mitnehmerscheibe 36 gegenüberliegenden Ende der Antriebswelle
18 aufgeschoben. Gleichzeitig wird die Feder 27 in die Nut
126 eingesetzt, um an dem ersten Zahnrad 119 anzugreifen.
Anschließend wird die Baugruppe 13 ebenfalls in derselben
Weise wie die Baugruppe 12 auf die Antriebswelle 18
aufgeschoben, bis die Stirnfläche 31 der Baugruppe 13 an der
Stirnfläche 122 anliegt. Nachdem die Feder 27 in die Längsnut
126 eingesetzt ist und mit dem ersten Zahnrad 19 in
Verbindung steht, wird der Gehäusedeckel 23 aufgesetzt, um
die Baugruppe 13 zu verschließen. Diese Einrichtung 11 ist
als eine Baueinheit am Motorgehäuse zur Antriebswelle 18 oder
zum Antriebszahnrad fixierbar.
Die auf die Antriebswelle 18 aufgeschobene Baugruppen 12 und
13 werden über ein nicht näher dargestelltes
Befestigungsmittel, vorzugsweise über Schraubverbindungen,
zueinander festgelegt. Dafür ist vorteilhafterweise
vorgesehen, daß die Befestigungsmittel den Gehäusedeckel 23
und die Baugruppe 13 durchdringen und in der Baugruppe 12
eingreifen, so daß die Baugruppen 12, 13 miteinander
verspannt und die Stirnflächen 22 zum Gehäusedeckel 23 als
auch die Stirnflächen 31 und 122 mediendicht aneinander
anliegen.
Durch diesen modularen Aufbau der Einrichtung 11 durch die
Baugruppen 12, 13 kann eine Senkung der Montagekosten und der
Produktionskosten gegeben sein, da beispielsweise nur eine
gemeinsame Antriebswelle 18 erforderlich ist, die sowohl die
Baugruppe 12 als auch die Baugruppe 13 gemeinsam antreibt.
Desweiteren ist eine Vereinfachung in der Montage der
gesamten Einrichtung 11 gegeben.
Auf die nicht erfindungswesentlichen Einzelheiten bezüglich
der Ausgestaltung der Baugruppe 12 und 13 ist nicht
eingegangen worden. Diese können jedoch anwendungsspezifisch
ausgebildet sein.
In Fig. 2 ist eine alternative Ausführungsform der
Einrichtung 11 zu Fig. 1 dargestellt. Die in Fig. 2
dargestellte Einrichtung 11 besteht beispielhaft aus einer
als Schmierölpumpe ausgebildeten Baugruppe 12, einer als
Kraftstoff-Förderpumpe ausgebildeten Baugruppe 13 und einer
als Hydraulikpumpe ausgebildeten Baugruppe 14. Alternativ
kann vorgesehen sein, daß zusätzlich oder an Stelle der
zuvorgenannten Baugruppen eine weitere Luft fördernde Pumpe
vorgesehen ist. Desweiteren können die Baugruppen 12, 13, 14
und beispielsweise eine Baugruppe der Luft fördernden Pumpe
beliebig miteinander kombinierbar sein, ohne daß die in Fig.
2 dargestellte Anordnung und Reihenfolge der Baugruppen 12,
13, 14 eingehalten werden muß. Vielmehr können diese
Baugruppen 12, 13, 14 wahlweise zueinander angeordnet sein.
Nachfolgend wird die Anordnung der Baugruppe 14 zur Baugruppe
13 näher erläutert, da die Anordnung der Baugruppe 12 und 13
bereits in Fig. 1 näher erläutert ist. Die Baugruppe 14
entspricht in ihrem Aufbau im wesentlich der der Baugruppe
13, wobei die analogen Bauteile um die Bezugsziffer 200
erhöht sind. Die Baugruppe 14 ist vorteilhafterweise
spiegelbildlich zur Baugruppe 13 angeordnet, wodurch die bis
zur Stirnfläche 22 und 231 ragenden Pumpkammern 17 und 217
aufeinander zuweisen. Damit die Pumpkammern 17, 217
zueinander getrennt angeordnet sind aufgrund der
unterschiedlich zu fördernden Arbeitsmedien ist eine
Adapterplatte 41 vorgesehen, die zwei parallele Stirnflächen
42 und 43 aufweist. Durch diese Adapterplatte 41 können die
Pumpkammern 17, 217 getrennt zueinander abgeschlossen werden.
Gleichzeitig ist durch diese Anordnung eine einfache
Ausgestaltung der Einrichtung 11 gegeben.
In der Adapterplatte 41 ist ein Wellendichtring 49
vorgesehen. Desweiteren kann vorgesehen sein, daß die
Baugruppe 14 spiegelbildlich angeordnet ist, wodurch die mit
einer parallel zur Stirnfläche 222 angeordneten Stirnfläche
231 an die Stirnfläche 22 anschließt und die Adapterplatte 41
als Gehäusedeckel an der Stirnfläche 231 des Gehäuses 216
angeordnet ist und die Pumpkammer 217 schließt.
Die Montage der Einrichtung 11 gemäß Fig. 12 erfolgt analog
der zu Fig. 1 beschriebenen Einrichtung 11.
Weitere anwendungsspezifische Anordnungen der Baugruppen 12,
13, 14 und eine weiteren ein Arbeitsmedium fördernden
Baugruppen sind ebenfalls denkbar. Desweiteren können
anwendungsspezifisch auch zwei oder mehrere Baugruppen
vorgesehen sein, die dasselbe Arbeitsmedium fördern.
11
Einrichtung
12
Baugruppe
13
Baugruppe
14
Baugruppe
16
Gehäuse
17
Pumpkammer
18
Antriebswelle
19
erstes Zahnrad
21
zweites Zahnrad
22
Stirnseite
23
Gehäusedeckel
24
Entlüftungsvorrichtung
26
Längsnut
27
Feder
31
Stirnfläche
36
Mitnehmerscheibe
37
Befestigungselement
38
Dichtelement
41
Adapterplatte
42
Stirnfläche
43
Stirnfläche
46
Bohrung
49
Wellendichtring
50
Wellendichtring
Claims (12)
1. Einrichtung zum Fördern von Arbeitsmedien einer
Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges mit zumindest
einer Baugruppe (12, 13, 14), bestehend aus einer
Förderpumpe, die in ihrem Gehäuse (16, 116, 216)
wenigstens eine Pumpkammer (17, 117, 217) und in dieser
rotierend angetriebene Verdrängungselemente (19, 21, 119,
121, 219, 221) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Baugruppen (12, 13, 14) wahlweise in der Anzahl und der
Art zum Fördern von Arbeitsmedien kombinierbar sind und
mit einer gemeinsamen Antriebswelle (18) rotierend
angetrieben werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (16; 116; 216) einer Baugruppe (12, 13, 14)
zwei parallel zueinander angeordnete Stirnflächen (22,
31; 122, 131; 222, 231) aufweist, die als Anschlußfläche
für eine weitere Baugruppe (12, 13, 14) ausgebildet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen zwei einander gegenüberliegenden Stirnflächen
22, 31; 122, 131; 222, 231) von zwei Baugruppen (12, 13,
14) zumindest ein die Pumpkammer (17; 117; 217)
abdichtendes Dichtelement (38, 238) vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Baugruppen (13,
14) eine Adapterplatte (41) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Adapterplatte (41) eine die Antriebswelle (18)
umgebende Bohrung (46) aufweist, in der ein
Wellendichtelement (49) vorgesehen ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (18)
zumindest eine Längsnut (26; 126; 226) aufweist, in die
eine Feder (27; 127; 227) einsetzbar ist und an dem von
der Antriebswelle (18) angetriebenen Verdrängungselement
(19; 119; 219) angreift.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (18) auf
eine mit der Antriebswelle verbindbare Mitnehmerscheibe
(36) eingepreßt ist und die Baugruppen (12, 13, 14)
nacheinander auf die Antriebswelle (18) aufgesetzt
werden.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste der Mitnehmerscheibe (36) gegenüberliegenden
Baugruppe (12, 13, 14) mit einem Motorgehäuse
verbindbaren Befestigungselement (37) ausgebildet ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Baugruppe (12) als eine Schmieröl fördernde Pumpe
ausgebildet ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Baugruppe (13) als eine Kraftstoff fördernde Pumpe
ausgebildet ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Baugruppe (14) als eine Hydrauliköl fördernde Pumpe
ausgebildet ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Baugruppe als eine Luft fördernde Pumpe ausgebildet
ist.
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| DE19647052C2 DE19647052C2 (de) | 1999-06-10 |
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| DE1996147052 Expired - Fee Related DE19647052C2 (de) | 1996-11-14 | 1996-11-14 | Einrichtung zum Fördern von Arbeitsmedien einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges |
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