DE102008040833A1 - Kraftstoff-Fördereinrichtung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
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Abstract
Eine Kraftstoff-Fördereinrichtung (14) für eine Brennkraftmaschine umfasst ein Gehäuse (12), mindestens ein Fördermodul (18), das in eine entsprechende Aufnahmeöffnung (86) in dem Gehäuse (12) eingesteckt ist, und eine in dem Gehäuse (12) gelagerte Antriebswelle (52) für das Fördermodul (18). Ferner ist eine Vorförderpumpe (16) vorgesehen, deren Auslass mit einem Einlass des Fördermoduls (18) verbunden ist. Es wird vorgeschlagen, dass eine Antriebswelle (52) der Vorförderpumpe (16) mit der Antriebswelle (52) für das Fördermodul (18) gekoppelt bzw. mit dieser einstückig ist.
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Fördereinrichtung für eine Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Aus der
DE 103 22 604 A1 ist eine Kraftstoff-Fördereinrichtung bekannt, bei der eine Vorförderpumpe den Kraftstoff aus einem Kraftstoffbehälter ansaugt und auf einen vergleichsweise niedrigen Vorförderdruck verdichtet. Von der Vorförderpumpe wird der Kraftstoff zu einer Hochdruck-Kolbenpumpe gefördert, die ein Fördermodul umfasst, welches in eine Aufnahmeöffnung in einem Gehäuse der Hochdruckpumpe eingesteckt ist. Zu dem Fördermodul gehört ein Einlassanschluss, ein Auslassanschluss, ein Förderkolben, etc. In dem Gehäuse der Hochdruckpumpe ist eine Antriebswelle mit einer Antriebsnocke gelagert, die mit dem Kolben des Fördermoduls zusammen arbeitet. Das Fördermodul fördert den Kraftstoff in ein Common-Rail, an welches Injektoren angeschlossen sind, die den Kraftstoff direkt in Brennräume einspritzen. - Offenbarung der Erfindung
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine möglichst kompakte Kraftstoff-Fördereinrichtung zu schaffen, die darüber hinaus preiswert hergestellt und montiert werden kann.
- Diese Aufgabe wird durch eine Kraftstoff-Fördereinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in Unteransprüchen angegeben. Darüber hinaus finden sich für die Erfindung wichtige Merkmale in der nachfolgenden Beschreibung und in der Zeichnung, wobei die Merkmale sowohl in Alleinstellung als auch in unterschiedlichen Kombinationen für die Erfindung wichtig sein können, ohne dass hierauf nochmals explizit hingewiesen wird.
- Durch die Kopplung der Antriebswelle der Vorförderpumpe mit der Antriebswelle für das Fördermodul wird ein für die Vorförderpumpe und das Fördermodul gemeinsamer Antrieb geschaffen, wodurch Bauraum eingespart wird, was zu einer insgesamt kompakten Kraftstoff-Fördereinrichtung führt. Darüber hinaus können auch zusätzliche Komponenten, beispielsweise Lager, Getriebe, separate Antriebe, etc. eingespart werden, was die Herstellkosten und den Aufwand bei der Montage reduziert.
- Vorteilhafterweise wird die Antriebswelle der Vorförderpumpe durch einen Endabschnitt der Antriebswelle für das Fördermodul gebildet. Damit entfallen sowohl Kupplung als auch ein eventuelles Verbindungsgetriebe, was die Kompaktheit nochmals fördert und Kosten senkt.
- Eine Zahnradpumpe ist als Vorförderpumpe sehr robust, insbesondere eine Außenzahnradpumpe.
- Ein fluiddicht mit einem Gehäusekörper verbundener Gehäusedeckel der Zahnradpumpe macht zusätzliche Abdichtungen entbehrlich.
- Besonders vorteilhaft ist es, die Vorförderpumpe so auszuführen, dass sie direkt an einem Brennkraftmaschinengehäuse befestigt, beispielsweise angeflanscht werden kann, da hierdurch ebenfalls zusätzliche Befestigungsmittel entfallen können und die Vorförderpumpe räumlich nahe zum Fördermodul, welches in das Brennkraftmaschinengehäuse eingesteckt ist, angeordnet ist. Dies kommt der Kompaktheit der erfindungsgemäßen Kraftstoff-Fördereinrichtung zugute. Alternativ kann die Vorderpumpe sogar in das Brennkraftmaschinengehäuse integriert sein, wodurch die Anzahl der vom Brennkraftmaschinengehäuse abstehenden Teile reduziert und damit beispielsweise die Zugänglichkeit zu anderen Komponenten der Brennkraftmaschine weniger eingeschränkt wird.
- Der Bereich des Brennkraftmaschinengehäuses, in bzw. an dem das Fördermodul und die Vorförderpumpe angeordnet sind, kann insgesamt ein kraftstoffgefüllter Bereich sein, der gegenüber einem schmierstoffgefüllten Bereich des Brennkraftmaschinengehäuses abgedichtet ist. Fördermodul und/oder Vorförderpumpe laufen sozusagen „im Kraftstoff”, wodurch diese gekühlt und auch geschmiert werden und zusätzliche Abdichtungen nicht mehr notwendig sind. Damit wird der Wirkungsgrad der Kraftstoff-Fördereinrichtung verbessert bei gleichzeitig vereinfachtem Aufbau.
- Eine preiswerte Möglichkeit zur Realisierung der Abdichtung zwischen kraftstoffgefülltem Bereich und schmierstoffgefülltem Bereich besteht in der Verwendung eines Wellendichtrings, der mit der vorzugsweise gemeinsamen Antriebswelle für Fördermodul und Vorförderpumpe zusammenwirkt. Die Dichtwirkung kann verbessert werden, in dem zwei benachbarte und voneinander beabstandete Wellendichtringe verwendet werden, zwischen denen ein Ringraum gebildet wird, von dem ein Entlastungskanal zur Ableitung von Leckageflüssigkeit abzweigt.
- Zusätzliche Montagearbeiten von Schlauchverbindungen werden vermieden, wenn Fluidverbindungen zwischen Vorförderpumpe und Fördermodul in das Brennkraftmaschinengehäuse integriert sind. Dies gilt insbesondere für einen Kanal, der einen Auslass der Vorförderpumpe mit einem Einlass des Fördermoduls verbindet, sowie für einen Kanal, der einen Einlass der Vorförderpumpe mit einem tankseitigen Anschluss verbindet.
- Zur Einstellung der von der Kraftstoff-Fördereinrichtung geförderten Kraftstoffmengen kann ein Mengensteuerorgan eingesetzt werden, welches fluidisch zwischen Vorförderpumpe und Fördermodul angeordnet ist. Insbesondere dann, wenn es sich bei dem Mengensteuerorgan um eine Saugdrossel handelt, kann dieses mit der Vorförderpumpe verbunden sein, vorzugsweise in das Gehäuse der Vorförderpumpe eingesteckt sein. Damit wird eine Vormontage möglich, was die Produktionskosten senkt. Darüber hinaus wird die Wartung durch den modularen Aufbau vereinfacht.
- Weisen Vorförderpumpe und Fördermodul eine gemeinsame Antriebswelle auf, kann zwischen Vorförderpumpe und Fördermodul auf der Antriebswelle ein Wellendichtring zur Abdichtung zwischen Fördermodul und Vorförderpumpe angeordnet sein. Dies sorgt dann für einen sicheren Betrieb der Kraftstoff-Fördereinrichtung, wenn die Antriebswelle im Bereich des Fördermoduls im schmierstoffgefüllten Bereich des Brennkraftmaschinengehäuses angeordnet ist.
- Eine einfache Wartung wird ermöglicht, wenn die Vorförderpumpe ein Gehäuse mit einem tankseitigen Einlassstutzen und/oder fördermodulseitigen Auslassstutzen aufweist. Außerdem wird hierdurch die Auswahl der verwendbaren Vorförderpumpen erhöht, da diese nicht an das Brennmaschinengehäuse angepasst sein müssen, sondern über separate Leitungen mit dem Fördermodul verbunden werden können.
- Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
-
1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Brennkraftmaschine mit einer Vorförderpumpe und einem Fördermodul; -
2 einen teilweisen Schnitt durch die Anordnung von1 ; und -
3 eine Darstellung ähnlich2 einer alternativen Ausführungsform. -
1 zeigt eine Diesel-Brennkraftmaschine10 , die in ein nicht gezeigtes Kraftfahrzeug eingebaut ist. Sie umfasst ein Brennkraftmaschinengehäuse12 und eine Kraftstoff-Fördereinrichtung14 , welche eine Vorförderpumpe16 und ein Hochdruckfördermodul18 umfasst. Die Vorförderpumpe16 umfasst ein Vorförderpumpengehäuse20 , in dessen Stirnseite ein Einlassstutzen22 eingesteckt bzw. festgeschraubt ist, der über eine Leitung24 mit einem Kraftstofftank26 verbunden ist. In eine radiale Öffnung des Vorfördergehäuses20 ist ein Mengensteuerorgan in Form einer elektromagnetisch betätigten Saugdrossel27 eingesteckt. Das Hochdruckfördermodul18 umfasst ein Modulgehäuse28 und einen Auslassstutzen30 , der über eine Hochdruckleitung32 mit einem Common-Rail34 verbunden ist. An Letzteres sind mehrere Injektoren36 angeschlossen, die den Kraftstoff direkt in ihnen zugeordnete Brennräume (nicht dargestellt) der Brennkraftmaschine10 einspritzen. Ein Auslassstutzen38 an der Vorförderpumpe16 führt über eine Verbindungsleitung40 zu einem Einlassstutzen42 des Hochdruckfördermoduls18 . - In
2 ist die Vorförderpumpe16 starker im Detail dargestellt. Sie umfasst einen ersten und teilweise hohlen Lagerzapfen44 , der einstückig mit einem Gehäusekörper45 des Vorförderpumpengehäuses20 ausgebildet ist und auf dem ein angetriebenes Zahnrad46 der als Außenzahnradpumpe ausgebildeten Vorförderpumpe16 drehbar gelagert ist. Das angetriebene Zahnrad46 ist über ein Kupplungsstück48 mit einem stirnseitigen Endzapfen50 einer Ausgleichswelle52 der Brennkraftmaschine10 drehfest verbunden. Die Ausgleichswelle52 der Brennkraftmaschine10 bildet insoweit eine Antriebswelle der Vorförderpumpe16 . - Ein mitlaufendes Zahnrad
54 ist auf einem zweiten und ebenfalls teilweise hohlen Lagerzapfen56 drehbar gelagert und kämmt in einem Kämmbereicht58 mit dem angetriebenen Zahnrad46 . Der Zulaufstutzen22 ist über einen mindestens bereichsweise außerhalb der Schnittebene von2 liegenden Verbindungskanal60 im Vorförderpumpengehäuse20 mit einem ebenfalls außerhalb der Schnittebene von2 liegenden und nicht gezeigten Zulaufbereich der beiden Zahnräder46 und54 verbunden. - Von einem Ablaufbereich der beiden Zahnräder
46 und54 führt ein ebenfalls außerhalb der Schnittebene von2 liegender Kanal62 zu der Saugdrossel27 . Man erkennt, dass diese in eine Stufenbohrung64 im Vorförderpumpengehäuse20 eingesetzt bzw. eingeschraubt ist. Die Saugdrossel27 , die auch als „Zumesseinheit” bezeichnet wird, ist also in die Vorförderpumpe16 integriert. Von der Stufenbohrung64 führt ein Kanal66 zum Auslassstutzen38 . - Man erkennt aus
2 , dass das Vorförderpumpengehäuse20 aus dem Gehäusekörper45 und einem Gehäusedeckel70 besteht. Der Gehäusedeckel70 ist gegenüber dem Gehäusekörper68 durch einen O-Ring72 abgedichtet. Im Gehäusedeckel70 ist eine Durchgangsöffnung74 vorhanden, durch die sich der stufenförmige Endzapfen50 der Ausgleichswelle52 aus dem Brennkraftmaschinengehäuse12 heraus in das Vorförderpumpengehäuse20 hinein erstreckt. Zwischen der Durchgangsöffnung74 und dem Endzapfen50 der Ausgleichswelle52 ist ein erster Wellendichtring76 angeordnet. Ein zweiter Wellendichtring78 dichtet die Ausgleichswelle52 gegenüber dem Brennkraftmaschinengehäuse12 ab. Ein O-Ring80 dichtet wiederum den Gehäusedeckel70 gegenüber dem Brennkraftmaschinengehäuse12 ab. Die Vorförderpumpe16 ist über einen ringförmigen Befestigungsflansch82 und einen Zwischenring84 außen am Brennkraftmaschinengehäuse12 verschraubt. - Obwohl dies in Figur nicht dargestellt ist, dient die Ausgleichswelle
52 auch zum Antrieb des Hochdruckfördermoduls18 . Die konstruktive Ausgestaltung kann dabei jener entsprechen, die nachfolgend im Zusammenhang mit dem in3 gezeigten Ausführungsbeispiel erläutert werden wird. - Die in den
1 und2 gezeigte Kraftstoff-Fördereinrichtung14 funktioniert folgendermaßen: bei einer Drehung der Ausgleichswelle52 werden auch die beiden Zahnräder46 und54 in Drehung versetzt, wodurch Kraftstoff aus dem Kraftstofftank26 zum Einlassstutzen22 angesaugt und zum Auslassstutzen38 transportiert wird. Von dort gelangt der Kraftstoff mit leicht erhöhtem Druck zum Einlassstutzen42 des Hochdruckfördermoduls18 , wo er auf einen hohen Druck verdichtet und über den Auslassstutzen30 zum Common-Rail34 gefördert wird. - Nun wird eine alternative Ausführungsform unter Bezugnahme auf
3 erklärt. Dabei gilt für3 , dass solche Elemente und Bereiche in3 , die äquivalente Funktionen zu Elementen und Bereichen aufweisen, die bereits im Zusammenhang mit den1 und2 erläutert wurden, die gleichen Bezugszeichen tragen und auf sie nicht nochmals im Detail eingegangen wird. - In der in
3 gezeigten Schnittansicht ist eine Aufnahmeöffnung86 im Brennkraftmaschinengehäuse12 erkennbar, in welche das Hochdruckfördermodul18 eingesteckt ist. Befestigt ist das Hochdruckfördermodul18 am Brennkraftmaschinengehäuse12 durch einen Flansch88 mittels Schrauben, wie dies in1 ersichtlich ist. Zu dem Hochdruckfördermodul18 gehört eine Kolbenbuchse90 , in der ein Förderkolben92 gleitend geführt ist. Das in3 gezeigte untere Ende des Förderkolbens92 liegt an einem Schuh94 an, in dem eine Rolle96 geführt ist. Diese rollt auf dem Außenmantel einer Nocke98 , die auf der Ausgleichswelle52 ausgebildet ist. Zu dem Hochdruckfördermodul18 gehört ferner ein Federhalter100 , der mit dem Schuh94 verbunden ist und an dem sich eine Kolbenfeder102 abstützt. Nicht gezeigt, aber dennoch Teil des Hochdruckfördermoduls18 sind ein Förderraum, der über ein Auslassventil mit dem Auslassstutzen30 (1 ) verbindbar ist. Die Zuführung von Kraftstoff zu dem Förderraum erfolgt über ein ebenfalls nicht gezeigtes Einlassventil. - Die Ausgleichswelle
52 ist zu beiden Seiten der Nocke98 gegenüber dem Brennkraftmaschinengehäuse12 durch Wellenlager104 gelagert. Anders als bei der in2 gezeigten Ausführungsform ist die Ausgleichswelle52 nicht zwischen Brennkraftmaschinengehäuse12 und Vorförderpumpe16 , sondern in3 links von der Nocke98 über Wellendichtringe76 und78 abgedichtet. Zwischen den Wellendichtringen76 und78 ist ein Ringraum104 vorhanden, der über einen Entlastungskanal106 beispielsweise mit einem Leckageanschluss verbunden ist. Die Schmierung des in3 linken Lagers104 erfolgt durch einen in der Ausgleichswelle52 verlaufenden Kanal108 . - Die Verbindung zum Kraftstofftank
26 erfolgt durch einen nicht gezeigten Anschluss am Brennkraftmaschinengehäuse12 . Dieser Anschluss ist mit einem Raum110 verbunden, der zwischen Nocke98 , Ausgleichswelle52 und Brennkraftmaschinengehäuse12 gebildet ist. Von diesem Raum110 führt ein außerhalb der Schnittebene von3 liegender Zulaufkanal60 , der im Brennkraftmaschinengehäuse12 ausgebildet ist, zur Einlassseite des Kämmbereichs58 der beiden Zahnräder46 und54 . Ein ebenfalls im Brennkraftmaschinengehäuse12 ausgebildeter und ebenfalls außerhalb der Schnittebene von3 liegender Kanal40 verbindet die Auslassseite des Kämmbereichs58 der beiden Zahnräder46 und54 mit dem nicht gezeigten Einlassventil des Hochdruckfördermoduls18 . - Die in
3 gezeigte Kraftstoff-Fördereinrichtung14 funktioniert ähnlich wie jene der1 und2 : dabei erkennt man aus3 noch genauer, dass bei einer Drehung der Ausgleichswelle52 der Förderkolben92 in eine Hin- und Herbewegung versetzt wird, wodurch der von der Vorförderpumpe16 vorverdichtete Kraftstoff weiter verdichtet und zum Common-Rail34 gefördert wird. Anders als bei der Ausführungsform der1 und2 durchströmt der Kraftstoff auf seinem Weg zur Vorförderpumpe16 den Raum110 und sorgt hierdurch für eine Kühlung sowie Schmierung der dort vorhandenen Komponenten. Das Hochdruckfördermodul18 läuft quasi „im Kraftstoff”. Beim Raum110 handelt es sich also um einen „kraftstoffgefüllten Bereich”, wohingegen der in3 links von den beiden Wellendichtringen76 und78 angeordnete Bereich als schmierstoffgefüllter Bereich angesehen werden kann. Die Abdichtung zwischen diesen beiden Bereichen wird durch die beiden Wellendichtringe76 und78 bewerkstelligt. Darüber hinaus erfolgt der Fluidtransport von der Vorförderpumpe16 zum Hochdruckfördermodul18 durch den im Brennkraftmaschinengehäuse12 ausgebildeten Kanal40 und nicht durch eine außerhalb des Brennkraftmaschinengehäuses12 angeordnete Verbindungsleitung. - Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist das Vorförderpumpengehäuse in das Brennkraftmaschinengehäuse integriert. Ebenfalls möglich, aber nicht dargestellt ist der Einsatz einer Vorförderpumpe mit integriertem Mengensteuerorgan, beispielsweise Saugdrossel, unabhängig vom Einsatz eines Hochdruckfördermoduls bzw. einer gemeinsamen oder zumindest gekoppelten Antriebswelle. Auch ist denkbar, dass als Antrieb sowohl für das Hochdruckfördermodul als auch für die Vorförderpumpe nicht eine Ausgleichswelle der Brennkraftmaschine, sondern eine separate Antriebswelle verwendet wird.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 10322604 A1 [0002]
Claims (15)
- Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) für eine Brennkraftmaschine mit einem Gehäuse (12 ), mit mindestens einem Fördermodul (18 ), das in eine entsprechende Aufnahmeöffnung (86 ) in dem Gehäuse (12 ) eingesteckt ist, und mit einer in dem Gehäuse (12 ) gelagerten Antriebswelle (52 ) für das Fördermodul (18 ), und mit einer Vorförderpumpe (16 ), deren Auslass mit einem Einlass des Fördermoduls (18 ) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebswelle der Vorförderpumpe mit der Antriebswelle für das Fördermodul gekoppelt ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (50 ) der Vorförderpumpe (16 ) durch einen Endabschnitt der Antriebswelle (52 ) für das Fördermodul (18 ) gebildet wird. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorförderpumpe (16 ) eine Zahnradpumpe, vorzugsweise eine Außenzahnradpumpe ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnradpumpe (16 ) einen Gehäusekörper (45 ) und einen mit diesem fluiddicht verbundenen Gehäusedeckel (70 ) aufweist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
15 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12 ), in welches das Fördermodul (18 ) eingesteckt ist, ein Brennkraftmaschinengehäuse ist, und dass die Vorförderpumpe (16 ) außen am Brennkraftmaschinengehäuse (12 ) befestigt ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse, in welches das Fördermodul eingesteckt ist, ein Brennkraftmaschinengehäuse ist, und dass die Vorförderpumpe in das Brennkraftmaschinengehäuse integriert ist.
- Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich des Brennkraftmaschinengehäuses (12 ), in bzw. an dem das Fördermodul (18 ) und die Vorförderpumpe (16 ) angeordnet sind, insgesamt ein kraftstoffgefüllter Bereich ist, der gegenüber einem schmierstoffgefüllten Bereich des Brennkraftmaschinengehäuses (12 ) abgedichtet ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Wellendichtring (
76 ,78 ) zur Abdichtung zwischen kraftstoffgefülltem Bereich und schmierstoffgefülltem Bereich umfasst. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei benachbarte und voneinander beabstandete Wellendichtringe (76 ,78 ) umfasst, zwischen denen ein Ringraum (104 ) gebildet ist, von dem ein Entlastungskanal (106 ) abzweigt. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kanal (40 ), der einen Auslass der Vorförderpumpe (16 ) mit einem Einlass des Fördermoduls (18 ) verbindet, im Brennkraftmaschinengehäuse (12 ) ausgebildet ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kanal (60 ), der einen Einlass der Vorförderpumpe (16 ) mit einem tankseitigen Anschluss verbindet, im Brennkraftmaschinengehäuse (12 ) ausgebildet ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass fluidisch zwischen Vorförderpumpe (16 ) und Fördermodul (18 ) ein Mengensteuerorgan (27 ) angeordnet ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Mengensteuerorgan eine Saugdrossel (27 ) umfasst, die mit der Vorförderpumpe (16 ) verbunden, vorzugsweise in deren Gehäuse (20 ) eingesteckt bzw. eingeschraubt ist. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Wellendichtring (78 ) zur Abdichtung zwischen Fördermodul (18 ) und Vorförderpumpe (16 ) umfasst. - Kraftstoff-Fördereinrichtung (
14 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorförderpumpe (16 ) ein Gehäuse (20 ) mit einem tankseitigen Einlassstutzen (22 ) und/oder einem fördermodulseitigen Auslassstutzen (38 ) aufweist.
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