[go: up one dir, main page]

DE1169297B - Brennstoff-Foerderpumpe mit rotierendem Foerderorgan - Google Patents

Brennstoff-Foerderpumpe mit rotierendem Foerderorgan

Info

Publication number
DE1169297B
DE1169297B DEB43812A DEB0043812A DE1169297B DE 1169297 B DE1169297 B DE 1169297B DE B43812 A DEB43812 A DE B43812A DE B0043812 A DEB0043812 A DE B0043812A DE 1169297 B DE1169297 B DE 1169297B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
fuel
housing
motor
bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB43812A
Other languages
English (en)
Inventor
Henry H Campbell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borg Warner Corp filed Critical Borg Warner Corp
Publication of DE1169297B publication Critical patent/DE1169297B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M37/00Apparatus or systems for feeding liquid fuel from storage containers to carburettors or fuel-injection apparatus; Arrangements for purifying liquid fuel specially adapted for, or arranged on, internal-combustion engines
    • F02M37/04Feeding by means of driven pumps
    • F02M37/045Arrangements for driving rotary positive-displacement pumps
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C11/00Combinations of two or more machines or pumps, each being of rotary-piston or oscillating-piston type; Pumping installations
    • F04C11/008Enclosed motor pump units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Brennstoff-Förderpumpe mit rotierendem Förderorgan Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennstoff-Förderpumpe mit rotierendem Förderorgan, insbesondere für Brennkraftmaschinen, mit einem die Pumpe und einen elektrischen Antriebsmotor dicht umschließenden brennstoffangefüllten Gehäuse, wobei auch die Motorlager vom Brennstoff geschmiert werden, mit einem überströmventil und einem überströmweg von der Druckseite zur Saugseite und einer Explosionssperre im Rückströrnweg vom Motorraum zur Pumpensaugseite.
  • Eine bekannte Pumpe dieser Art mit zwei Zahnrädern als Förderorganen baut sich aus einem schweren, aus zwei Teilen gebildeten Gehäuse auf, wobei der Antriebsmotor in beiden Gehäuseteilen gelagert ist. Der Brennstoff wird zunächst durch ein den Motorraum durchsetzendes Rohr in den benachbarten Hohlraum einer säulenartigen Gehäuseverlängerung gefördert, durch welche Motor und Pumpe am Deckel des Brennstofftankes befestigt sind, in den sie eintauchen. Erst an diese Gehäusesäule ist die eigentliche Förderleitung angeschlossen. Durch eine in der Trennwand zum Hohlraum der Gehäusesäule befindliche öffnung kann Brennstoff in das Innere des Motorraumes strömen. Damit ist der Motor vollkommen von Brennstoff umgeben, und die Motorachslager werden vom Brennstoff geschmiert. Die bekannte Pumpe weist ferner einen von der Druckseite zur Saugseite verlaufenden Cberströmweg auf, der mit einem überströmventil versehen ist, wobei zwischen dem Ventil und der Saugseite eine Explosionssperre. in Form eines Feuerschutzsiebes angeordnet ist.
  • Der Motorraum und der Hohlraum der Gehäusesäule sind mit Brennstoff unter Förderdruck gefüllt, so daß die Wände dieser Gehäuseteile druckfest sein müssen. Die Dichtungen zwischen den einzelnen Gehäuseteilen müssen daher sehr solide ausgeführt und die Dichtungsflächen sehr genau bearbeitet sein. Mehrere lange Gehäuseschrauben sind zur Verbindung der unter Druck stehenden Gehäuseteile erforderlich, An Gewicht wird bei dieser bekannten Pumpe nicht gespart.
  • Es ist weiterhin eine Brennstoff-Förderpumpe bekannt, bei der von der Druckseite der Pumpe Förderflüssigkeit abgezweigt, über ein Druckregulierventil dem Kühlmantel des Elektromotors zugeführt und von dort zur Pumpensaugseite geleitet wird. Pumpe und Motor sind dabei in voneinander getrennten Gehäusen untergebracht, so daß zusätzliche, den Zwischenraum überbrückende Kühlleitungen erforderlich sind, die vermutlich auch als Explosionssperre wirken. Das überdruckventil für die Pumpe selbst ist in einer Nebenkammer des Pumpengehäuses untergebracht. Der Aufbau dieser Pumpe ist aufwendig und für die Unterbringung auf kleinem Raum kaum geeignet.
  • Weiterhin ist es bei Pumpen, bei denen das oder die rotierenden Förderorgane und der die Pumpe treibende Elektromotor in ein und demselben Gehäuse angeordnet sind, bekannt, die Motorteile innerhalb des Förderstromes anzuordnen. Die bekannte Ausführungsforrn weist ein zweiteiliges Gehäuse auf, wobei wiederum die Antriebsachse in beiden Gehäuseteilen gelagert ist. Bei einer Zentrifugalpumpe ist es bekannt, auf der Druckseite eine Abzweigleitung vorzusehen und mit einem Regulierventil auszustatten, wobei die Abzweigleitung dem Motor Förderflüssigkeit zur Kühlung unmittelbar zuleitet. Zur Entfernung der Kühlflüssigkeit ist am unteren Ende des Motorgehäuses ein Sauganschluß vorgesehen, der mit dem Pumpenlaufrad in Verbindung steht. Schließlich sind selbstschmierende und küh- lende Motorpumpen bekannt, bei denen die dem Motor und dem Pumpenlaufrad gemeinsame Welle hohl ausgebildet ist und durch Verbindung des einen Endes der Bohrung dieser Welle mit der Druckseite über diese Bohrung Förderflüssigkeit zu den Wellenlagern wie zum Motorraum geführt wird, Der im Motorraum angesammelte Treibstoff wird durch ein zusätzliches auf der Welle vorgesehenes Pumpenrad wieder zur Saugseite der Pumpe gefördert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Pumpe der eingangs erwähnten Art zu schaffen, deren Abmessungen sich in geringen Grenzen halten und die daher auch bei ungünstigen Raumverhältnissen verwendet werden kann, bei der ferner eine ausgezeichnete Kühlung des Motors erzielt wird, welche auch bei weitgehender Entleerung des Tankes nicht unterbrochen wird, wobei die im Motorraum befindliche Flüssigkeit unter niederem Druck steht, so daß nicht der gesamte Motorraum von sehr druckfesten Wänden umgeben sein muß, und bei der der Motor fest in und an einem Gehäuseteil gelagert ist. Das Überströmventil der Pumpe und die Explosionssperre zum Motorraum sollen dabei einfach und Bauteile sparend ausgebildet sein.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß von einem die Pumpenteile und ein Motorla-er enthaltenden Gehäuseunterteil zwei säulenartige Fortsätze in den den Motorraum bildenden Hohlraum des Gehäuses ragen und an ihren freien Enden unter Verwendung von längsdurchbohrten Schrauben das der Pumpe abgelegene andere Motorlager tragen und daß ferner die zwei säulenartigen Fortsätze je mit einer Längsbohrung versehen sind, von denen die eine mit der Pumpendruckseite in Verbindung steht und ein überström- bzw. Druckregulierventil enthält, während die andere Längsbohrung mit der Pumpensaugseite verbunden ist, so daß durch die Längsbohrungen, die Schraubenbohrungen und den Motorraum ein überströmweg von der Pumpendruckseite zur Saugseite hergestellt ist, wobei die gegenüber der Längsbohrung engere Bohrung der dazugehörigen Schraube die Explosionssperre darstellt.
  • Durch die Ausnutzung der säulenartigen Fortsätze einmal als Leitungen des überströmungsweges und zum anderen als Träger für das dem Pumpenlaufrad abgelegene Motorlager wird eine außerordentlich gedrungene Bauweise ermöglicht. Dem anderen, den Motorraum umschließenden oberen Gebäuseteil fällt keine Trägerfunktion mehr zu, da der Motor fest in dem einen, die Pumpenteile enthaltenden Gehäuseteil gelagert ist. Der Motor ist dabei ringsherum von Brennstoff umgeben, was eine wirksame Kühlung sicherstellt. Die Explosionssperre ist durch die entsprechend gewählte Ausbildung der Bohrung in der der Saugseite benachbarten Zuleitung besonders einfach.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Gehäuse neben dem pumpenseitig an-Cleordneten Gehäuseunterteil noch ein motorseitig angeordnetes, topfförmiges und gegenüber dem Unterteil relativ dünnwandiges Gehäuseoberteil auf. Da durch die Ausbildung der Leitungen für den überströmungsweg als Trägerorgane für den Motor das zweite Gehäuseteil keine Trägerfunktion mehr besitzt, läßt es sich leicht und besonders materialsparend ausbilden. Infolge dieser leichten Bauweise ist die Pumpe besonders für die Verwendung in Fahrzeugen geeignet.
  • Die Pumpe selbst kann eine mit in Schlitzen des zum Pumpenhohlraum exzentrisch gelagerten Rotors radial beweglichen Arbeitsschiebern versehene rotierende Verdrängerpumpe sein.
  • Im folgenden wird eine Brennstoff-Förderpumpe mit den erfindungsgemäßen Merkmalen an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Ansicht der Brennstoffpumpe, welche vorzugsweise unterhalb des Brennstofftanks eines Fahrzeuges angebracht ist und einer üblichen Verteilerleitung eines Fahrzeuges mit Verbindungsleitung, F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Förderpumpe, Fig. 3 einen Ouerschnitt. teilweise gebrochen gezeichnet längs der Linie -"'-3 d,-r F i g. 2.
  • In F i g. 1 ist ein etwa an der Rückseite eines Kraftfahrzeuges angebrachter Brennstofftank T sichtbar, an dessen Boden eine mit dem Tank in Verbindung stehende Brennstoff-Förderpumpe 10 befestigt ist. Diese steht über einer Brennstoffzufuhrleitung 11 mit der Verteilerleitung M eines Kraftfahrzeugmotors in Verbindung, d. h., Brennstoff unter Druck wird zu dem Verteiler und'oder der Brennstoffeinspritzvorrichtung des KraftfahrzeugmotorsE gefördert. Nach Fig. 1 ist die Förderpumpe außen unter dem Tank derart angebracht, daß der Brennstoff aus dem Tank T durch seine Schwerkraft der Pumpe zugeführt wird. Mit dem Halteband 12 ist die Pumpe 10 am Tank T befestigt.
  • Aus den F i g. 2 und 3 ist zu erkennen, daß die Förderpumpe 10 ein Gehäuseunterteil 15 und ein Gehäuseoberteil 16 mit einem nach außen gerichteten Flansch 17 umfaßt, weicher durch Schrauben 18 mit dem nach außen gerichteten Flansch 19 des Unterteils 15 unter Einfügung einer Flachdichtung 20 dichtend verbunden ist. Mittig in dem Unterteil 15 ist die eigentliche Pumpe angeordnet, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 21 bezeichnet ist. Diese Pumpe ist antriebsmäßig mit einem insgesamt mit 22 bezeichneten Elektromotor verbunden, welcher mittig in dem Unterteil 15 und dem Oberteil 16 angeordnet ist. Das Gehäuseunterteil 15 ist mit einer zur Drehachse der Pumpe 21 und des Motors 22 exzentrischen Bohrung oder Gehäusehöhlung 23 versehen, an welche sich nach innen eine kleinere Bohrung oder Höhlung 24 anschließt, deren Achse aber konzentrisch zur Achse der Pumpe liegt. In der Höhlung 23 ist der Pumpenläufer angeordnet, welcher in seiner Gesamtheit mit 25 bezeichnet ist. Ein Einlaß 26 und ein Auslaß 27 sind in dem Unterteil 15 vorgesehen, wobei der in die Pumpe 21 eintretende Brennstoff bei Drehung des Pumpenläufers 25 unter Druck aus dem Auslaß 27 in die dort angeschlossene Brennstoffzufuhrleitung 11 der Brennkraftmaschine E gelangt. Der Einlaß 26 weist ein Innengewinde 28 zum Einschrauben eines zum Tank T führenden Verbindungsstückes auf. Der Auslaß 27 weist ein Innengewinde 29 zum Anschluß der Leitung 11 auf.
  • Wenn auch die Pumpe selbst, eine bestimmte Bauform aus dem Gebiet der rotierenden Verdrängerpumpen. in ihrem prinzipiellen Aufbau weitgehend bekannt ist, so sei sie im folgenden doch noch näher erläutert: Der Hauptteil des Pumpenläufers 25 ist ein zur Drehachse des Antriebsmotors 22 konzentrischer, trommelförmiger Rotor 32 mit einer Bohrung 31. In dieser Bohrung 31 ist ein im Vergleich zu ihr viel dünnerer Stützzapfen 30 angeordnet, der sich während der Drehung des Rotors 32 frei bzw. exzentrisch in der Bohrung 31 bewegen kann. Der Rotor 32 ist mit radial gerichteten Schlitzen 33 versehen, in welchen plattenförmige Arbeitsschieber 34 radial beweglich angeordnet sind, welche mit ihren radialen äußeren Kanten die Innenumfangsfläche einer Laufbüchse 35 berühren. Letztere ist fest in die Gehäusehöhlung 23 eingesetzt. Bei Drehung des Pumpenläufers 25 bewegen sich die Flügel 34 in bekannter Weise infolge der Exzentrizität zwischen der Gehäusehöhlung23 und der Pumpendrehachse in den Schlitzen 33 hin und her. Die radialen inneren Enden bzw. Kanten der Arbeitsschieber oder Flügel 34 stehen in Berührung mit dem Stützzapfen 30, der dadurch in einer zur Gehäusehöhlung 23 und Laufbüchse 35 konzentrischen Lage gehalten wird. Durch das ständige Vergrößern und Verkleinern der zwischen der Außenumfangsfläche des Rotors 32, der Innenumfangsfläche der Laufbüchse 35 und den Arbeitsschiebern 34 gebildeten Verdrängerkammern während der Drehung des Läufers 25 wird die Förderwirkung der Pumpe 21 hervorgerufen. Der Laufring 35 ist mit einer Einlaßöffnung 36 und einer Auslaßöffnung 37 versehen, durch welche die Förderflüssigkeit - Brennstoff - dem Pumpenförderraum bzw. den Verdrängerkammern zugeführt und unter Druck abgeleitet wird.
  • Wie in F i g. 2 gezeigt, bildet in der Höhlung 23 eine Seitenplatte 38, die sich mittels einer Feder 40 gegen eine äußere Abschlußplatte 41 abstützt, die rechte Stirnwand des Pumpenförderraumes. Die Abschlußplatte 41 ist zusammen mit einem Dichtungsring 39 mittels mehrerer Schrauben 42 am Gehäuseunterteil 15 befestigt. Der Rotor 32 ist mit einer axialen Verlängerung 50 versehen, die als Wellenstummel des Rotors dient und in einer fest in die Bohrung 24 des Gehäuseunterteils 15 eingesetzten Lagerbüchse 47 gelagert ist. Ein Flansch 46 der Lagerbüchse 47 bildet die linke Stirnwand des Pumpenförderraumes. Die Rotorverlängerung 50 ist ferner axial durchbohrt und mit einer nach innen gerichteten Kerbverzahnung 51 versehen, welche kraftschlüssig in eine nach außen gerichtete Kerbverzahnung 52 der Welle 53 des Elektromotors 22 eingreift.
  • Der in F i g. 2 gezeigte Elektromotor 22 weist einen Läufer 54 auf, welcher sich im Stator 56 dreht und elektrisch mit einem Kommutator 55 verbunden ist. Die Teile des Elektromotors sind hauptsächlich innerhalb des Gehäuseoberteils 16 angeordnet.
  • Der Stator 56 ist weiterhin mit zwei Bohrungen 58 und 59 versehen, durch welche zwei säulenartige Fortsätz-- 60 und 61 des Gehäuseunterteils 15 ragen. Diese säulenartigen Fortsätze 60 und 61, die einstückig mit dem Unterteil 15 verbunden sind, reichen fast bis zum Boden bzw. linken Ende 62 des Gehäuseoberteiles 16. Die Fortsätze 60 und 61 sind über ihre gesamte Länge mit je einer Längsbohrung 63, 64 versehen, durch welche Kanäle geschaffen sind, die jeweils an dem einen Ende mit dem Einlaß 26 bzw. dem Auslaß 27 und an dem anderen Ende mit dem Innenraum des Gehäuseoberteils 16 die Verbindung herstellen. Die Längsbohrungen 63, 64 der Fortsätze 60 und 61 weisen Bohrungserweiterungen mit Innengewinden 65 bzw, 66 auf, um die Gewindeschäfte 69 und 70 von Schrauben 67 und 68 aufzunehmen. Zwischen den Enden 71 des Fortsatzes 60, dem Ende 72 des Fortsatzes 61 und ihren entsprechenden Schrauben 67 und 68 liegt eine mit Öffnungen versehene Lagerstützplatte 73, welche in ihrer Mitte ein Lager 74 trägt. Das eine Ende der Motorwelle 53 ist in diesem Lager 74 drehbar gelagert, während das andere Ende der Welle 53 im Wellenzapfen 50 und somit von dem Lager 47 gehalten wird. Der Kommutator 55 ist weiterhin mit zweckmäßigen Kommutatorhaltevorrichtungen versehen, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 75 bezeichnet sind und den Kommutator 55 in einer genau bestimmten Lage zum Lager 74 halten. Eine derartige Ausführung ist allgemein bekannt, so daß eine weitere Beschreibung dieser Merkmale nicht notwendig erscheint.
  • Um eine Verbindung für Förderflüssigkeit zwischen der Bohrung 64 des Fortsatzes 61, welche rechts in dem Auslaß 27 mündet, mit dem Inneren des Oberteiles 16 zu schaffen, ist die Schraube 68 mit einer axialen Bohrung 76 versehen. Auf gleiche Weise ist zur Schaffung eines Verbindungsweges zwischen der Bohrung 63 des Fortsatzes 60, welche rechts zum Einlaß 26 führt, mit dem Inneren des Oberteiles 16 die Schraube 67 mit einer axialen Bohrung 77 versehen. Infolge der mittels der Bohrungen 63 und 77 geschaffenen Verbindung mit dem Einlaß 26 ist der gesamte, die Teile des Elektromotors 22 aufnehmende sowie vom Gehäuseunter- und -oberteil 15 bzw. 16 umschlossene Hohlraum ständig mit Brennstoff gefüllt. Da der Brennstoff somit freien Zutritt in das Innere der Gehäuseteile 15 und 16, also in den Motorraum hat, muß der Durchmesser der Bohrung 77 in der Schraube 67 sorgsam ausgewählt werden, damit nicht Explosivgas über den Einlaß 26 in den Tank gelangen können, falls ein Funke des Elektromotors irgendwelche Brennstoffdämpfe entzündet, welche in dem Inneren des Gehäuses 15, 16 während des Arbeitens oder Stillstandes der Pumpe entstehen können.
  • In der gezeigten Ausführung reicht die Erweiterung der Längsbohrung 64 etwa bis zur Mitte des Fortsatzes 61. In dieser Erweiterung ist ein Überström- bzw. Druckregulierventil angeordnet, welches in seiner Gesamtheit mit 78 bezeichnet ist. Das rechte Ende der Bohrungserweiterung ist als Ventilsitz 80 für eine Ventilkugel 81 ausgebildet, welche durch eine Feder 82 gegen diesen Sitz gepreßt wird. Das eine Ende der Feder 82 stützt sich gegen die Ventilkugel 81 und das andere gegen die Endfläche 83 der Schraube 68 ab. Durch entsprechende Wahl der Stärke der Feder 82 kann der Maximaldruck des geförderten Brennstoffes am Auslaß 27 eingestellt werden. Bei Oberdruck des Brennstoffes wird die Ventilkugel 81 von ihrem Sitz 80 abgehoben. Jeder derartige Drucküberschuß läßt einen Teil der Förderflüssigkeit durch die Bohrung 64, das Überströmventil 78 und die Bohrung 76 in das Innere des Oberteils 16 und von dort durch die Bohrung 77 der Schraube 67 und die Bohrung 63 zurück zum Einlaß 26 fließen.
  • Da alle inneren Teile der Pumpe 21 und des Elektromotors 22 von Förderflüssigkeit - Brennstoff - umgeben bzw. angefüllt sind, benötigt die Pumpe keine zusätzliche Schmierung. Abweichend von der dargestellten Anordnung, bei der die Drehachse des Elektromotors horizontal liegt, könnte das Pumpenaggregat 10 auch stehend so angeordnet sein, daß die Pumpenteile über den Teilen des Elektromotors liegen, wobei der Elektromotor sicher und ständig in Brennstoff eingetaucht ist.
  • Bei der gezeigten Bauweise des Pumpenaggregates werden auch keine Rotationsdichtungen benötigt, an denen Brennstoff nach außen verlorengehen könnte.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Brennstoff-Förderpumpe mit rotierendem Förderorgan, insbesondere für Brennkraftmaschinen, mit einem die Pumpe und einen elektrischen Antriebsmotor dicht umschließenden brennstoffangefüllten Gehäuse, wobei auch die Motorlager vom Brennstoff geschmiert werden, mit einem überströirventil und einem überströmweg von der Druckseite zur Saugseite und einer Explosionssperre im Rückströmweg vom Motorraum zur Pumpensaugseite, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß von einem die Pumpenteile und ein Motorlager enthaltenden Gehäuseunterteil (15) zwei säulenartige Fortsätze (60, 61) in den den Motorraum bildenden Hohlraum des Gehäuses (15, 16) ragen und an ihren freien Enden unter Verwendung von längsdurchbohrten Schrauben (67, 68) das der Pumpe abgelegene andere Motorlager (74) tragen und daß ferner die zwei säulenartigen Fortsätze (60, 61) je mit einer Längsbohrung (63, 64) versehen sind, von denen die eine (64) mit der Pumpendruckseite in Verbindung steht und ein Überström- bzw. Druckregulierventil (78) enthält, während die andere Längsbohrung (63) mit der Pumpensaugseite verbunden ist, so daß durch die Längsbohrungen (64, 63), die Schraubenbohrungen (76, 77) und den Motorraum ein überströmweg von der Pumpendruckseite zur Saugseite hergestellt ist, wobei die gegenüber der Längsbohrung (63) engere Bohrung (77) der dazugehörigen Schraube (67) die Explosionssperre darstellt.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (15, 16) neben dem pumpenseitig angeordneten Gehäuseunterteil (15) noch ein motorseitig angeordnetes, topfförmiges und gegenüber dem Unterteil (15) relativ dünnwandiges Gehäuseoberteil (16) aufweist. 3. Pumpe nach Anspruch], dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe selbst eine mit in Schlitzen (33) des zum Pumpenhohlraum exzentrisch gelagerten Rotors (32) radial beweglichen Arbeitsschiebem (34) versehene rotierende Verdrängerpumpe ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 818 768, 858 966, 994 236, 1 1.27 898; britische Patentschrift Nr. 608 581; USA.-Patentschriften Nr. 1114 727, 2 139 370, 2 352 958, 2 368 883, 2 369 440, 2 406 973, 2 411574, 2673522.
DEB43812A 1956-03-08 1957-03-07 Brennstoff-Foerderpumpe mit rotierendem Foerderorgan Pending DE1169297B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1169297XA 1956-03-08 1956-03-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1169297B true DE1169297B (de) 1964-04-30

Family

ID=22370094

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB43812A Pending DE1169297B (de) 1956-03-08 1957-03-07 Brennstoff-Foerderpumpe mit rotierendem Foerderorgan

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1169297B (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2233475A1 (de) * 1971-07-12 1973-01-25 Italiana Tubi Metall Elektrisch angetriebene foerderpumpe fuer brennbare fluessigkeiten, insbesondere kraftstoffoerderpumpe fuer brennkraftmaschinen
DE3521284A1 (de) * 1984-06-27 1986-01-09 Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo Pumpenvorrichtung
DE3153166C2 (de) * 1980-02-19 1986-08-28 Walbro Corp., Cass City, Mich. Gehäuse für eine Rotationspumpe einer elektrisch betriebenen Kraftstoffförderpumpe
DE4234429A1 (de) * 1992-10-13 1994-04-14 Rexroth Mannesmann Gmbh Motor-Pumpen-Einheit
EP0690230A1 (de) * 1994-06-30 1996-01-03 Applied Power Inc. Pumpeneinheit
US5542823A (en) * 1995-06-14 1996-08-06 Applied Power Inc. Reservoir body for a radial plunger pump
EP0940578A1 (de) * 1998-02-12 1999-09-08 HEILMEIER & WEINLEIN Fabrik für Oel-Hydraulik GmbH & Co. KG Hydraulisches Motorpumpenaggregat
WO2004025111A1 (de) * 2002-09-04 2004-03-25 Robert Bosch Gmbh Aggregat zum fördern von kraftstoff aus einem kraftstofftank zur brennkraftmaschine eines kraftfahrzeuges

Citations (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1114727A (en) * 1911-07-28 1914-10-27 Gwynnes Ltd Electric motor and pump connected thereto.
FR818768A (fr) * 1937-03-06 1937-10-04 Tableau pour l'enseignement de la musique, à portées en reliefs, avec pièces et notes interchangeables
US2139370A (en) * 1937-04-23 1938-12-06 Gen Motors Corp Electric fuel pump
FR858966A (fr) * 1938-08-19 1940-12-07 Pump Engineering Service Corp Perfectionnements aux pompes à combustible
US2352958A (en) * 1942-06-22 1944-07-04 Gen Motors Corp Electric fuel pump
US2368883A (en) * 1942-12-12 1945-02-06 Pesco Products Co Multiple discharge pump
US2369440A (en) * 1943-06-12 1945-02-13 Curtis Pump Co Self-lubricated and cooled pump and motor assembly
US2406973A (en) * 1942-11-27 1946-09-03 Gen Motors Corp Altitude compensator for fuel pumps
US2411574A (en) * 1944-03-06 1946-11-26 Chandler Evans Corp Pump control with line loss compensation
GB608581A (en) * 1942-07-02 1948-09-17 Thompson Prod Inc Improvements in or relating to fuel systems
FR994236A (fr) * 1948-09-10 1951-11-14 Bendix Aviat Corp Perfectionnements aux pompes à fluides
US2673522A (en) * 1951-04-10 1954-03-30 Bendix Aviat Corp Diaphragm pump
FR1127898A (fr) * 1955-05-24 1956-12-26 Perfectionnements apportés à des pompes à carburant pour aéronefs

Patent Citations (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1114727A (en) * 1911-07-28 1914-10-27 Gwynnes Ltd Electric motor and pump connected thereto.
FR818768A (fr) * 1937-03-06 1937-10-04 Tableau pour l'enseignement de la musique, à portées en reliefs, avec pièces et notes interchangeables
US2139370A (en) * 1937-04-23 1938-12-06 Gen Motors Corp Electric fuel pump
FR858966A (fr) * 1938-08-19 1940-12-07 Pump Engineering Service Corp Perfectionnements aux pompes à combustible
US2352958A (en) * 1942-06-22 1944-07-04 Gen Motors Corp Electric fuel pump
GB608581A (en) * 1942-07-02 1948-09-17 Thompson Prod Inc Improvements in or relating to fuel systems
US2406973A (en) * 1942-11-27 1946-09-03 Gen Motors Corp Altitude compensator for fuel pumps
US2368883A (en) * 1942-12-12 1945-02-06 Pesco Products Co Multiple discharge pump
US2369440A (en) * 1943-06-12 1945-02-13 Curtis Pump Co Self-lubricated and cooled pump and motor assembly
US2411574A (en) * 1944-03-06 1946-11-26 Chandler Evans Corp Pump control with line loss compensation
FR994236A (fr) * 1948-09-10 1951-11-14 Bendix Aviat Corp Perfectionnements aux pompes à fluides
US2673522A (en) * 1951-04-10 1954-03-30 Bendix Aviat Corp Diaphragm pump
FR1127898A (fr) * 1955-05-24 1956-12-26 Perfectionnements apportés à des pompes à carburant pour aéronefs

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2233475A1 (de) * 1971-07-12 1973-01-25 Italiana Tubi Metall Elektrisch angetriebene foerderpumpe fuer brennbare fluessigkeiten, insbesondere kraftstoffoerderpumpe fuer brennkraftmaschinen
DE3153166C2 (de) * 1980-02-19 1986-08-28 Walbro Corp., Cass City, Mich. Gehäuse für eine Rotationspumpe einer elektrisch betriebenen Kraftstoffförderpumpe
DE3521284A1 (de) * 1984-06-27 1986-01-09 Honda Giken Kogyo K.K., Tokio/Tokyo Pumpenvorrichtung
DE4234429A1 (de) * 1992-10-13 1994-04-14 Rexroth Mannesmann Gmbh Motor-Pumpen-Einheit
EP0690230A1 (de) * 1994-06-30 1996-01-03 Applied Power Inc. Pumpeneinheit
NL9401097A (nl) * 1994-06-30 1996-02-01 Applied Power Inc Pompsamenstel.
US5542823A (en) * 1995-06-14 1996-08-06 Applied Power Inc. Reservoir body for a radial plunger pump
EP0940578A1 (de) * 1998-02-12 1999-09-08 HEILMEIER & WEINLEIN Fabrik für Oel-Hydraulik GmbH & Co. KG Hydraulisches Motorpumpenaggregat
WO2004025111A1 (de) * 2002-09-04 2004-03-25 Robert Bosch Gmbh Aggregat zum fördern von kraftstoff aus einem kraftstofftank zur brennkraftmaschine eines kraftfahrzeuges

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1955105C3 (de) Zum Antrieb eines senkrecht zur Langsachse einer Brennkraftmaschine fur Kraftfahrzeuge angeordneten Ventilators sowie weiterer Hilfseinrichtungen fur die Brennkraftmaschine dienender Antriebsblock
DE69310685T2 (de) Intergrierter Reihenpumpen-Elektromotor
DE69008605T2 (de) Pumpvorrichtung.
DE3825690C2 (de)
DE4227037A1 (de) Hydrostatische Axialkolbenpumpe
DE3720745C2 (de)
DE3500139A1 (de) Aggregat zum foerdern von kraftstoff aus einem vorratstank zu einer brennkraftmaschine
DE2833167A1 (de) Baueinheit, bestehend aus einer oelpumpe zur oelumlaufschmierung einer brennkraftmaschine und einer vakuumpumpe zur erzeugung eines vakuums fuer die bremskraftverstaerkung in kraftfahrzeugen
DE1169297B (de) Brennstoff-Foerderpumpe mit rotierendem Foerderorgan
DE3614643C2 (de)
DE3413536A1 (de) Rotationsverdichter
DE19513822C2 (de) Einrichtung zum Fördern von Kraftstoff aus einem Vorratstank zu einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeuges
DE1284156B (de) Zahnradpumpe zur Speisung von Brennkraftmaschinen mit Brennstoff
DE10305781B4 (de) Mehrstufige Schmierölpumpe
EP0846228B1 (de) Kraftstoff-förderpumpe für eine kraftstoff-einspritzpumpe für brennkraftmaschinen
DE102021208481A1 (de) Förderpumpe und Kraftfahrzeug mit einer derartigen Förderpumpe
DE69415269T2 (de) Zusammenbau einer Brennstoffpumpe
DE19913774A1 (de) Kraftstofffördereinheit
DE3105665C2 (de)
EP0188713B1 (de) Ölfördereinrichtung für Vakuumpumpen
DE1528891B2 (de) Lagerung fuerx den laeufer einer turbinengetriebenen kreisel pumpe
DE2857494A1 (de) Druckoelschmierung fuer eine vakuumpumpe
DE2331917A1 (de) Pumpaggregat
DE1285251B (de) Schmiervorrichtung fuer eine Kraftstoffeinspritzpumpe
DE69703673T2 (de) Vakuumpumpezusammenbau für Brennkraftmaschinen