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DE19646454A1 - Verfahren zur Bearbeitung von Blattgut, wie z. B. Banknoten - Google Patents

Verfahren zur Bearbeitung von Blattgut, wie z. B. Banknoten

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Publication number
DE19646454A1
DE19646454A1 DE19646454A DE19646454A DE19646454A1 DE 19646454 A1 DE19646454 A1 DE 19646454A1 DE 19646454 A DE19646454 A DE 19646454A DE 19646454 A DE19646454 A DE 19646454A DE 19646454 A1 DE19646454 A1 DE 19646454A1
Authority
DE
Germany
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sorting
node
assigned
report
value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19646454A
Other languages
English (en)
Inventor
Gregor Dr Berz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Giesecke and Devrient GmbH
Original Assignee
Giesecke and Devrient GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Giesecke and Devrient GmbH filed Critical Giesecke and Devrient GmbH
Priority to DE19646454A priority Critical patent/DE19646454A1/de
Priority to EP97950155A priority patent/EP0885431B1/de
Priority to CN97192708A priority patent/CN1128426C/zh
Priority to PCT/EP1997/006246 priority patent/WO1998021698A1/de
Priority to DE59712256T priority patent/DE59712256D1/de
Priority to US09/101,301 priority patent/US6305550B1/en
Priority to RU98114834/09A priority patent/RU2168209C2/ru
Priority to AT97950155T priority patent/ATE292312T1/de
Priority to JP10522160A priority patent/JP2000505200A/ja
Publication of DE19646454A1 publication Critical patent/DE19646454A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D7/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of valuable papers or for segregating those which are unacceptable, e.g. banknotes that are alien to a currency
    • G07D7/181Testing mechanical properties or condition, e.g. wear or tear
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D11/00Devices accepting coins; Devices accepting, dispensing, sorting or counting valuable papers
    • G07D11/50Sorting or counting valuable papers
    • GPHYSICS
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    • G07D7/181Testing mechanical properties or condition, e.g. wear or tear
    • G07D7/183Detecting folds or doubles

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Inspection Of Paper Currency And Valuable Securities (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bearbeitung von Blattgut, wie z. B. Banknoten gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff ist beispielsweise aus der DE-OS 27 60 166 bekannt. Mit Hilfe eines Vereinzelers wird das in einem Sta­ pel vorliegende Blattgut Blatt für Blatt vereinzelt und an eine Transport­ strecke übergeben, die das vereinzelte Blattgut durch die Vorrichtung trans­ portiert.
Entlang des Transportweges sind mehrere Sensoreinheiten angebracht, wo­ bei jede Sensoreinheit Meßdaten bestimmter Merkmale des Blattguts detek­ tiert und zu einem Meßergebnis zusammenfaßt. Der Aufbau der hier ver­ wendeten Sensoreinheiten ist in der DE-PS 27 60 165 gezeigt. Jede Sensorein­ heit weist einen Meßwertaufnehmer auf, der bestimmte Merkmale des Blatt­ guts erfaßt und in ein elektrisches Signal umwandelt. Dieses Signal wird in einer Signalaufarbeitungsstufe umgeformt. Im allgemeinen findet hier die Umsetzung des meist analogen Signals in digitale Meßdaten statt. Die Meß­ daten werden dann anschließend in einer Auswerteeinheit der Sensoreinheit zu einer Ja/Nein-Aussage umgeformt. Diese bildet dann das Meßergebnis der Sensoreinheit und wird in einem Zentralspeicher dem jeweiligen Blatt­ gut zugeordnet gespeichert.
Der Zentralspeicher wird als Verbindung zum Datenaustausch zwischen den Einheiten der Vorrichtung genutzt. Auf ihn können alle Einheiten zugreifen und die Daten schreiben oder lesen, die zur Bearbeitung des Blattguts not­ wendig sind. In dem Zentralspeicher ist zu mehreren Blättern jeweils ein Datensatz gespeichert.
Aus den in dem Zentralspeicher zu jedem Blattgut gespeicherten Meßer­ gebnissen der Sensoreinheiten wird in einer zentrale Auswerteeinheit zu­ nächst eine Auswerteinformation erstellt. Mittels einer in der Auswerteein­ heit gespeicherten Entscheidungstabelle werden aus den Auswerteinforma­ tionen die Zielorte für das betreffende Blattgut ermittelt. Die Zielorte können beispielsweise Stapler zur Stapelung des Blattguts oder Shredder zur Ver­ nichtung des Blattguts sein. Auch die Zielorte für das entsprechende Blattgut sind im Zentralspeicher gespeichert. Anhand der gespeicherten Information über den Zielort wird das Blattgut von der Transporteinheit entsprechend geleitet und die tatsächliche Ablage überprüft.
Bei dem bekannten System werden von den Sensoreinheiten lediglich Ja/Nein-Aussagen als Meßergebnis geliefert. Für Sensoreinheiten, deren Meßergebnisse sich nicht auf eine Ja/Nein-Aussage beschränken, sondern mit einem höheren Informationsgehalt ausgestattet sind, wie beispielsweise die Länge oder die Breite des Blattguts in mm, eine Maßzahl für die Ver­ schmutzung oder ähnlichem, ist die Erstellung einer Entscheidungstabelle zur Ableitung einer Sortierklasse bzw. eines Zielortes für das Blattgut auf­ wendig und wird relativ schnell unübersichtlich und somit fehleranfällig.
Ausgehend davon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Bearbeitung von Blattgut vorzuschlagen, mit dem Meßergebnisse mit höherem Informationsgehalt verarbeitbar und aus diesen Meßergebnissen auf einfache und sichere Weise eine Sortierklasse für das Blattgut abgeleitet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die Ableitung einer Sor­ tierklasse aus den jeweils anfallenden Meßergebnissen eines Blattguts an­ hand eines Sortierbaums zu ermitteln. Die Struktur des Sortierbaums, d. h. die Anzahl der Knoten sowie die Zahl der hierarchisch geordneten Ebenen kann je nach Anzahl der gewünschten Sortierklassen und der jeweiligen Aufgabenstellung bei der Bewertung des Blattguts sehr unterschiedlich sein. So kann beispielsweise eine Aufgabenstellung darin bestehen, einen Stapel gemischter Banknoten nach der jeweiligen Denomination sowie nach ver­ schmutzten und nicht verschmutzten Noten in der jeweiligen Denomination zu sortieren. In jedem Fall ist in jedem Sortierknoten des Sortierbaums we­ nigstens für ein Meßergebnis ein Wertebereich festgelegt. Bis auf den ober­ sten Sortierknoten des Sortierbaums wird zu jedem Wertebereich eines Meß­ ergebnisses in einem Sortierknoten des Sortierbaums im zugeordneten, dar­ überliegenden Sortierknoten ein entsprechender Wertebereich dieses Meß­ ergebnisses vorgesehen. Der Wertebereich des Meßergebnisses im Sortier­ knoten ist entweder ein Teilbereich oder gleich dem Wertebereich des ent­ sprechenden Meßergebnisses des zugeordneten, darüberliegenden Sortier­ knotens. Bevorzugt wird in jedem Sortierknoten des Sortierbaums für jedes Meßergebnis ein Wertebereich festgelegt.
Vorteil des Verfahrens ist es, daß durch die Einführung von Wertebereichen Meßergebnisse mit höherem Informationsgehalt verarbeitbar sind. Die übersichtliche Struktur des Sortierbaums gewährleistet, daß Fehler beim Er­ stellen des Sortierbaums weitestgehend vermieden werden können und un­ ter Verwendung des Sortierbaums auf einfache und sichere Weise eine Sor­ tierklasse für das Blattgut abgeleitet werden kann. Durch die hohe Flexibili­ tät des Sortierbaums ist eine Anpassung an unterschiedliche Aufgabenstel­ lungen leicht möglich.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Un­ teransprüchen und der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfin­ dung anhand der Figuren. Es zeigen:
Fig. 1 Prinzipskizze einer Vorrichtung zur Bearbeitung von Blatt­ gut,
Fig. 2 Prinzipskizze eines Sortierbaums,
Fig. 3 Tabelle einiger beispielhafter Eigenschaften des Blattguts,
Fig. 4 Werteraum eines zweidimensionalen Sortierbaums,
Fig. 5 Prinzipskizze des zweidimensionalen Sortierbaums,
Fig. 6 Tabelle der Wertebereiche der Sortierknoten,
Fig. 7 Tabelle der Wertebereiche der Reportknoten,
Fig. 8 Werteraum eines zweidimensionalen Sortierbaums mit einer ersten Möglichkeit zur Generierung von Reporträumen,
Fig. 9 Werteraum eines zweidimensionalen Sortierbaums mit einer zweiten Möglichkeit zur Generierung von Reporträumen,
Fig. 10 Tabelle der Unterräume,
Fig. 11 Tabelle der Werteräume der Reportknoten zur ersten Möglich­ keit,
Fig. 12 Tabelle der Werteräume der Reportknoten zur zweiten Mög­ lichkeit,
Fig. 13. Prinzipdarstellung einer Regelmatrix.
Die Fig. 1 zeigt eine Prinzipskizze einer Vorrichtung zur Bearbeitung von Blattgut. Die Vorrichtung weist eine Steuereinrichtung 10 auf, die über eine Datenleitung 20 mit einer Anzahl L von Sensoren 30.1 bis 30.L verbunden ist.
Die Sensoren 30.1 weisen jeweils einen Meßwertaufnehmer 30.1 auf, der be­ stimmte Merkmale des Blattgutes erfaßt und in elektrische Signale umwan­ delt. Diese werden dann in digitale Meßdaten MD umgewandelt und zu ei­ ner Auswerteeinheit 32.1 übermittelt. Diese leitet aus den Meßdaten MD des Meßwertaufnehmers 31.1 mindestens ein Meßergebnis ME ab. Die von den Sensoren 30.L abgeleiteten Meßergebnisse ME werden dann zur Steuerein­ richtung 10 übertragen. Die Sortiereinheit 10 empfängt eine Anzahl N von Meßergebnissen ME von den Sensoren 30.L und leitet aus den Meßergebnis­ sen ME1 bis MEN eines Blattgutes eine Sortierklasse für das entsprechende Blattgut ab. Anhand der abgeleiteten Sortierklasse wird dem Blattgut ein Sortierziel 40.m aus einer Anzahl M von Sortierzielen zugewiesen. Bei den Sortierzielen kann es sich um Stapler, Shredder oder ähnliches handeln. Die Sortierziele weisen jeweils eine Erkennungseinrichtung 41.m auf, mit der sie die für sie bestimmten Blätter erkennen.
Zur Ableitung der Sortierklasse eines Blattgutes wird zunächst ein Sortier­ baum erstellt, der in der Steuereinrichtung 10 gespeichert wird. Eine Prin­ zipskizze eines Sortierbaums ist in der Fig. 2 gezeigt. Ausgehend von einem obersten Sortierknoten K0 werden diesem Knoten eine Anzahl K von Sor­ tierknoten K01 bis K0K zugeordnet. Der Index des Sortierknotens beschreibt die Ebene oder Tiefe des Sortierbaums und den zugeordneten, darüberlie­ genden Sortierknoten. Die Anzahl der Indices steht für die Ebene des Sor­ tierbaums bzw. für die Tiefe des Knotens. Ein Index bedeutet die erste Ebe­ ne, zwei Indices die zweite Ebene, usw. Der oberste Sortierknoten liegt in der ersten Ebene und hat als Index die 0. Die dem obersten Sortierknoten zuge­ ordneten Knoten liegen eine Ebene unter dem obersten Sortierknoten, also in der zweiten Ebene, und weisen somit zwei Indices auf. Der erste Index zeigt den Index des Mutterknotens und der letzte und zweite Index numiert die zugeordneten Knoten von 1 bis K durch. Analog ergeben sich die in der drit­ ten Ebene gezeigten Indices der Knoten. Der Knoten K02Q bezeichnet somit den Q-ten Knoten, der dem Knoten K02 zugeordnet ist.
Für jeden Sortierknoten K des Sortierbaums sind für jedes Meßergebnis ME1 bis MEN Wertebereiche festgelegt. Die Wertebereiche sind Intervalle mit ei­ ner unteren Grenze a und einer oberen Grenze b. Die Grenzen sind jeweils oben mit dem Index des entsprechenden Meßergebnisses und unten mit dem Index des entsprechenden Knotens bezeichnet. Die Wertebereiche im ober­ sten Knoten K0 können prinzipiell beliebig gewählt werden. Vorteilhaft ist es jedoch, die Wertebereiche so zu wählen, daß der entsprechende Wertebe­ reich eines Meßergebnisses jeweils die Gesamtheit der möglichen Meßer­ gebnisse umfaßt.
Die Wertebereiche eines Meßergebnisses in einem Sortierknoten, der nicht der oberste Sortierknoten K0 des Sortierbaums ist, sind entweder ein Teilbe­ reich oder gleich dem Wertebereich des entsprechenden Meßergebnisses des zugeordneten, darüberliegenden Sortierknotens. Für die Intervallgrenzen der zweiten Ebene gilt somit an 0<= an 0k und bn 0k<= bn 0. Analog gilt bei­ spielsweise für die dem Knoten K02 untergeordneten Knoten K021 bis K02Q, daß an 02<= an 02q und bn 02q<=bn 02.
Da die Wertebereiche der einzelnen Meßergebnisse somit mit der Tiefe der entsprechenden Sortierknoten im allgemeinen kleiner werden und somit das Blattgut immer exakter beschreiben, stellen die Knoten eine Einteilung der Meßergebnisse in Sortierklassen dar. Die entsprechende Sortierklasse ist in der Fig. 2 jeweils in Klammem hinter der Knotenbezeichnung benannt. Dem obersten Sortierknoten K0 ist hierbei die Sortierklasse "Reject", dem Sortier­ knoten K02 ist beispielsweise die Sortierklasse "10 DM, unfit" und dem Sor­ tierknoten K021 die Sortierklasse "10 DM, fit" zugewiesen. Die Sortierklassen stellen jeweils eine verbale Beschreibung der durch die Wertebereiche des entsprechenden Knotens beschriebenen Grenzen bestimmter Eigenschaften dar.
In der Fig. 3 sind beispielhaft einige Eigenschaften mit ihren möglichen Wer­ tebereichen dargestellt. Die einzelnen Wertebereiche können hierbei unter­ schiedliche Qualitäten aufweisen. Die Eigenschaft "Denomination" kann hier beispielsweise fünf diskrete Werte annehmen, während die Verschmutzung, die Eselsohren oder die Flecken, einen beliebigen Wert in einem bestimmten Intervall zwischen 0 und 100% annehmen können. Eigenschaften, wie bei­ spielsweise Lage, Sicherheitsfaden oder Wasserzeichen, weisen nur zwei diskrete Werte auf.
Die Bezeichnung der Sortierklassen ist hier so gewählt, daß man in etwa auf die Wertebereiche zumindest einiger Eigenschaften schließen kann. Der Ausdruck "fit" kann beispielsweise dafür stehen, daß die prozentualen An­ teile der Verschmutzung, Eselsohren und Flecken der Banknote, gering sind. Der Ausdruck "unfit" bedeutet, daß die prozentualen Anteile dieser Eigen­ schaften hoch sind. Da es sich bei der Denomination um eine diskrete Eigen­ schaft handelt, ist diese direkt in den Knoten mit ihrem entsprechenden Wert angegeben. Die Sortierklasse "Reject" wird so interpretiert, daß dieses Blatt­ gut von der Vorrichtung nicht ordnungsgemäß bearbeitet werden kann.
Um einem Blattgut eine Sortierklasse zuzuweisen, wird in dem Sortierbaum der Sortierknoten in der tiefsten Ebene gesucht, bei dem alle Meßergebnisse ME1 bis MEN des Blattguts in den entsprechenden Wertebereichen der Me­ ßergebnisse des Sortierknotens liegen. Bevorzugt werden die Wertebereiche der Sortierknoten rekursiv überprüft, d. h. ausgehend vom obersten Sortier­ knoten K0 wird überprüft, ob es in der ersten Ebene einen Sortierknoten gibt, bei dem alle Meßergebnisse des Blattgutes in den entsprechenden Wertebe­ reichen der Meßergebnisse des Sortierknotens liegen. Ist dies der Fall, wer­ den die diesem Knoten in der dritten Ebene zugeordneten Sortierknoten in gleicher Weise überprüft. In analoger Weise wird so der Knoten ermittelt, der sich in der tiefsten Ebene des Sortierbaums befindet und bei dem alle Meßergebnisse des Blattgutes in den entsprechenden Wertebereichen der Meßergebnisse dieses Sortierknotens liegen. Dem Blattgut wird dann die Sortierklasse des ermittelten Sortierknotens zugewiesen.
Existieren in einer Ebene mehrere Sortierknoten, bei denen alle Meßergeb­ nisse des Blattguts in den entsprechenden Wertebereichen der Meßergebnis­ se der Sortierknoten liegen, werden diese Sortierknoten bevorzugt in einer festgelegten Reihenfolge überprüft.
Generell werden somit zunächst die Sortierknoten in die Tiefe des Sortier­ baums überprüft und danach die Sortierknoten innerhalb einer Ebene des Sortierbaums.
Beispielsweise für ein Blattgut, dessen Meßergebnisse in den entsprechenden Wertebereichen der Meßergebnisse des Sortierknotens K021 mit der Sortier­ klassen "10 DM, fit" liegen, wird zunächst überprüft, ob die Meßergebnisse des Blattgutes in den entsprechenden Wertebereichen der Meßergebnisse der Sortierknoten K01 liegen. Dieses ist jedoch nicht der Fall, da der Wert der De­ nomination verschieden ist. Da die Wertebereich der dem Sortierknoten K01 untergeordneten Knoten K011 bis K01P im allgemeinen kleiner oder maximal gleich den entsprechenden Wertebereichen der Meßergebnisse des Sortier­ knotens K01 sind, kann auch keiner dieser Knoten die für das Blattgut pas­ sende Sortierklasse beschreiben, so daß diese Knoten nicht weiter überprüft werden müssen.
Für den Sortierknoten K02 ergibt sich, daß alle Meßergebnisse des Blattguts in den entsprechenden Wertebereichen des Sortierknotens K02 liegen. Somit wird der Sortierbaum zunächst weiterhin in der Tiefe abgearbeitet. In der festgelegten Reihenfolge wird dann zunächst der Sortierknoten K021 über­ prüft und festgestellt, daß alle Meßergebnisse des Blattgutes in den entspre­ chenden Wertebereichen der Meßergebnisse des Sortierknotens K021 liegen. Da hier dem Knoten K021 keine weiteren Sortierknoten zugeordnet sind, wird dem Blattgut die Sortierklasse des Sortierknotens K021, also "10 DM,fit" zugewiesen. Eine weitere Überprüfung der Knoten K021 bis K02Q, die in der Reihenfolge hinter dem Sortierknoten K021 angeordnet sind, entfällt.
Weiterhin wird jedem Sortierknoten ein Werteraum W zugeordnet, der als kartesisches Produkt aller Wertebereiche der in dem Sortierknoten festgeleg­ ten Meßergebnisse definiert ist. Für den Sortierknoten K0 gilt beispielsweise W(K0) = [a1 0, b1 0]×[a2 0, b2 0]×. . .×[aN 0, bN 0]. Für alle anderen Sortierknoten wird in analoger Weise verfahren.
Um die Effizienz des Verfahrens weiter zu steigern, werden die Werteräume der Sortierknoten, die einem anderen Sortierknoten zugeordnet sind, so ge­ wählt, daß diese disjunkt sind. Beispielsweise sind die Knoten K01 bis K0K dem Sortierknoten K0 zugeordnet. Die Wertebereiche der Sortierknoten K01 bis K0K werden nun so gewählt, daß die dazugehörigen Werteräume der Sortierknoten K01 bis K0K disjunkt sind. Für die Werteräume der Sortierkno­ ten K011 bis K01P, die dem Sortierknoten K01 zugeordnet sind und die anderen Sortierknoten wird entsprechend verfahren. Der Vorteil einer solchen Defi­ nition der Wertebereiche in den Sortierknoten ist es, daß die Überprüfung des Sortierbaumes anhand der Meßergebnisse eines Blattgutes unabhängig von der Reihenfolge der Bearbeitung der Sortierknoten innerhalb einer Ebe­ ne immer zum gleichen Sortierknoten führt.
Weiterhin kann jedem Sortierknoten des Sortierbaumes ein Reportknoten zugeordnet werden, der sich von einem Sortierknoten lediglich darin unter­ scheidet, daß ihm an Stelle einer Sortierklasse eine Reportnachricht zuge­ ordnet ist. Auch in jedem Reportknoten wird für jedes Meßergebnis ein Wer­ tebereich festgelegt, wobei der Wertebereich des Meßergebnisses in einem Reportknoten ein Teilbereich oder gleich dem Wertebereich des entspre­ chenden Meßergebnisses des zugeordneten Sortierknotens ist.
Im Gegensatz zu den Sortierknoten können einem Reportknoten keine wei­ teren Knoten zugeordnet werden. Die Menge der einem Sortierknoten zuge­ ordneten Reportknoten ist in der Fig. 2 mit der Bezeichnung R gekennzeich­ net. Die oberen Indices der Menge von Reportknoten R bezeichnen den zu­ geordneten Sortierknoten K. Die ersten Indices eines Reportknotens bezeich­ nen analog zum Sortierknoten, den darüberliegenden, zugeordneten Sortier­ knoten. Der letzte Index eines Reportknotens numeriert die einzelnen Re­ portknoten durch, die dem darüberliegenden, zugeordneten Sortierknoten zugeordnet sind.
Analog zum Sortierknoten kann jedem Reportknoten ein Werteraum zuge­ ordnet werden, der als kartesisches Produkt aller Wertebereiche der in dem Reportknoten festgelegten Meßergebnisse definiert ist. Jedem darüberlie­ genden Sortierknoten wird nun ein Sortierraum, der als Vereinigung aller Werteräume der dem Sortierknoten zugeordneten Sortierknoten definiert ist, und ein Reportraum zugeordnet, der als Vereinigung aller Werteräume der dem Sortierknoten zugeordneten Reportknoten definiert ist.
Bevorzugt werden die Wertebereiche der Meßergebnisse in den Reportkno­ ten so festgelegt, daß der Reportraum und der Sortierraum des Sortierkno­ tens disjunkt sind. Wiederum bevorzugt wird der Reportraum zusätzlich so gewählt, daß die Vereinigung von Reportraum und Sortierraum eines Sor­ tierknoten den Werteraum des Sortierknotens ergibt. Diese Vorgehensweise gewährleistet, daß jedem Blattgut anhand seiner Meßergebnisse entweder ein Sortierknoten oder ein Reportknoten zugeordnet werden kann.
Liegen alle Meßergebnisse eines Blattgutes in den den entsprechenden Wer­ tebereichen der Meßergebnisse eines Reportknotens, so wird dem Blattgut neben der Reportnachricht die Sortierklasse des darüberliegenden Sortier­ knotens zugewiesen.
Werden die Werteräume aller Reportknoten eines Sortierknotens disjunkt gewählt, so erhält man für jedes Blattgut abhängig von den Meßergebnissen eine eindeutige Reportnachricht. Im allgemeinen ist es jedoch nicht notwen­ dig, daß die Werteräume aller Reportknoten disjunkt sind. In diesem Fall ist es möglich, daß die Meßergebnisse eines Blattgutes in die Werteräume meh­ rerer Reportknoten fallen. Im Gegensatz zu den Sortierknoten werden bei den Reportknoten jeweils alle dem Sortierknoten zugeordneten Reportkno­ ten überprüft, so daß in diesem Fall dem Blattgut auch die Reportnachrich­ ten mehrerer Reportknoten zugewiesen werden können.
Im folgenden soll ein Beispiel für einen zweidimensionalen Sortierbaum ge­ geben werden, d. h., daß der Sortierbaum lediglich auf zwei Meßergebnissen basiert. In der Fig. 4 ist der Werteraum des obersten Knotens K0 dargestellt. Auf den Achsen ist das Meßergebnis ME1 (Denomination) und das Meßer­ gebnis ME2 (Verschmutzung) dargestellt. Bei der Eigenschaft "Denomi­ nation" handelt es sich um eine Eigenschaft mit fünf diskreten Werten, wäh­ rend die Werte der Verschmutzung kontinuierlich in einem Bereich von 0 bis 100% variieren können.
Der entsprechende Sortierbaum ist in der Fig. 5 dargestellt. Ausgehend von dem obersten Knoten K0 weist dieser Baum in der zweiten Ebene zwei Sor­ tierknoten K01 und K02 sowie eine Menge von Reportknoten R° auf, die hier vier Reportknoten R01 bis R04 beinhaltet. Dem Sortierknoten K01 sind in der dritten Ebene zwei Sortierknoten K011 und K011 sowie eine Menge von Re­ portknoten R01 mit einem Reportknoten R011 zugeordnet. Dem Sortierknoten K02 ist in der dritten Ebene ein Sortierknoten K021 und eine Menge Report­ knoten R02 mit zwei Reportknoten R021 und R022 zugeordnet. Die den Sortier­ knoten zugeordneten Wertebereiche für die Meßergebnisse ME1 und ME2 sind in der Tabelle in Fig. 6 dargestellt. Die Wertebereiche der Meßergebnis­ se ME1 und ME2 der Reportknoten sind in der Tabelle der Fig. 7 dargestellt.
Die sich aus den Wertebereichen ergebenden Werteräume der Sortierknoten bzw. Reportknoten sind in der Fig. 4 dargestellt. Der Werteraum des Sortier­ knotens K0 wird durch das umfassende Quadrat gekennzeichnet. Die Werte­ räume der Sortierknoten der zweiten Ebene des Sortierbaums sind schraffiert dargestellt. Die Werteräume der Sortierräume der dritten Ebene sind weiß gekennzeichnet. Die Reportknoten der zweiten Ebene sind in Dunkelgrau und die Reportknoten der dritten Ebene in Hellgrau dargestellt.
Wie man gut sieht, sind die Werteräume der Sortierknoten der zweiten Ebe­ ne Teilmengen des Werteraums des Sortierknotens der ersten Ebene und die Werteräume der zu den Sortierknoten der zweiten Ebene zugeordneten Sor­ tierknoten der dritten Ebene wiederum Teilmengen des entsprechenden Werteraums der zugeordneten Sortierknoten der zweiten Ebene. Die gefor­ derte Tiefenrelation für die Sortierknoten ist somit gewährleistet. Weiterhin sind die Werteräume innerhalb einer Ebene disjunkt.
Die Werteräume der Reportknoten sind so gewählt, daß sie zu den Werte­ räumen der Sortierknoten der zweiten Ebene disjunkt sind. Weiterhin ergibt die Vereinigung der Werteräume aller Knoten der zweiten Ebene den Werte­ raum des zugeordneten, darüberliegenden Sortierknotens K0, so daß die Meßergebnisse eines Blattgutes entweder im Werteraum eines Sortierkno­ tens oder eines Reportknotens der zweiten Ebene liegen. Für die Knoten der dritten Ebene und die entsprechenden zugeordneten Sortierknoten der zwei­ ten Ebene gilt dies analog.
Durch die oben beschriebene Struktur des Sortierbaums ist gewährleistet, daß die Wertebereiche der Meßergebnisse in den einzelnen Knoten nur in bestimmten Bereichen verändert werden können. Um zu verhindern, daß bestimmte Wertebereiche in den Sortierknoten unberechtigt geändert wer­ den können, wird den Wertebereichen und/oder den Intervallgrenzen der Meßergebnisse in jedem Knoten zumindest teilweise jeweils ein Sicherheits­ wert zugeordnet. Mittels dieses Sicherheitswertes wird geregelt, unter wel­ chen Bedingungen der zugeordnete Wertebereich und/oder die Intervall­ grenze geändert werden kann. Diese Bedingungen können z. B. vom Be­ triebszustand der Vorrichtung oder von der Person des Bedieners abhängen. Ist beispielsweise ein Bediener nicht befugt, Wertebereiche und/oder Inter­ vallgrenzen eines bestimmten Meßergebnisses zu ändern, kann dieser Wer­ tebereich und/oder diese Intervallgrenze in jedem Knoten mit einem ent­ sprechenden Sicherheitswert gesichert werden.
Eine weitere Möglichkeit der Absicherung des Sortierbaums besteht darin, daß bestimmten Knoten direkt ein Sicherheitswert zugeordnet wird. Über diesen Sicherheitswert kann beispielsweise geregelt werden, unter welchen Bedingungen in dem Knoten bestimmte Wertebereich geändert werden dür­ fen. Sind bestimmte Wertebereiche bereits durch einen eigenen Sicherheits­ wert gesichert, kann beispielsweise für den entsprechenden Wertebereich der jeweils höhere Sicherheitswert festgelegt werden. Weiterhin kann mittels des Sicherheitswertes geregelt werden, unter welchen Bedingungen ein Kno­ ten entfernt werden darf. Es ist auch möglich, über den Sicherheitswert zu regeln, unter welchen Bedingungen einem Knoten weitere Knoten zugeord­ net werden dürfen.
Die Vergabe von Sicherheitswerten im Sortierbaum ermöglicht es somit, daß Manipulationen des Sortierbaums auf einfache Weise gesteuert und diese nur von berechtigten Personen mit entsprechenden Sicherheitswerten durchgeführt werden können.
Um Fehler bei der Änderung von Intervallgrenzen der Wertebereiche inner­ halb des Sortierbaums zu vermeiden, können die Intervallgrenzen zumin­ dest teilweise mit einer bestimmten Markierung versehen werden. Wird eine markierte Intervallgrenze geändert, so werden automatisch auch alle ande­ ren Intervallgrenzen entsprechend geändert, die mit dieser Markierung ver­ sehen sind.
Durch diese Maßnahme ist es möglich, die relativ große Anzahl von Frei­ heitsgraden bei der Wahl der Intervallgrenzen der einzelnen Wertebereiche auf ein überschauliches Maß einzuschränken. Zusätzlich können auch die Markierungen der Intervallgrenzen durch Zuordnung eines Sicherheitswerts gegen unberechtigte Änderungen gesichert werden.
Um die Erstellung eines Sortierbaumes weiter zu vereinfachen, ist es mög­ lich, zunächst die Baumstruktur der Sortierknoten einschließlich der Festle­ gung der Wertebereiche der einzelnen Meßergebnisse zu erstellen. Die den Sortierknoten zugeordneten Reportknoten lassen sich automatisch generie­ ren. Grundgedanke hierbei ist, daß der Sortierraum und der Reportraum eines jeden Sortierknotens disjunkt sind und die Vereinigung von Sortier­ raum und Reportraum eines Sortierknotens den Wertebereich des Sortier­ knotens ergibt.
Verschiedene Möglichkeiten zur automatischen Generierung von Report­ knoten sind in Fig. 8 und Fig. 9 gezeigt, wobei die Beispiele im wesentlichen dem Beispiel aus Fig. 4 entsprechen. Wie schon in Fig. 5 gezeigt, sind dem Sortierknoten K0 zwei Sortierknoten K01 und K02 zugeordnet. Der Report­ raum des Sortierknotens K0 ist in Fig. 8 dunkelgrau und der Sortierraum durch die Werteräume der zugeordneten Sortierknoten K01 und K02 in hell­ grau dargestellt.
Zur automatischen Generierung der Menge von Reportknoten R0 wird der Werteraum des Sortierknotens K0 entlang der gestrichelten bzw. punktierten Linien zerlegt, wobei die Linien jeweils entlang der Intervallgrenzen der Wertebereiche der Meßergebnisse der zugeordneten Sortierknoten K01 und K02 laufen. Aus dieser Zerlegung ergeben sich sieben Unterräume U01 bis U07, die jeweils in der rechten oberen Ecke des entsprechenden Unterraums bezeichnet sind. Die Wertebereiche der Unterräume U01 bis U07 sind in der Tabelle der Fig. 10 dargestellt.
Eine Möglichkeit zur automatischen Generierung der Reportknoten besteht nun darin, jedem Reportknoten einen dieser Unterräume als Werteraum zu­ zuweisen und die Wertebereiche der Meßergebnisse des Reportknotens ent­ sprechend zu wählen.
Um die Anzahl der automatisch generierten Reportknoten möglichst gering zu halten, werden die Unterräume bevorzugt jedoch vor der Zuordnung zu einem Reportknoten geeignet zusammengefaßt.
Eine erste Möglichkeit der Zusammenfassung ist in der Fig. 8 dargestellt, wobei in einem Reportknoten jeweils die Unterräume zusammengefaßt wer­ den, deren Wertebereiche bezüglich des Meßergebnisses ME1 (Denomina­ tion) gleich sind und deren Wertebereiche des Meßergebnisses ME2 (Ver­ schmutzung) aneinandergrenzen, so daß diese zu einem größeren Wertebe­ reich zusammengefaßt werden können. Die aus der Zusammenfassung von Unterräumen entstehenden Reportknoten sind in der Fig. 11 tabellarisch dargestellt. Die Grenzen zwischen den Reportregeln R sind in der Fig. 8 durch strichlierte Linien dargestellt, während die Grenzen zwischen zwei Unterräumen durch eine punktierte Linie dargestellt werden.
Im Reportknoten R03 sind die Unterräume U03, U04 und U05 zusammengefaßt, da diese Unterräume bezüglich des ersten Meßergebnisses ME1 gleiche Wer­ tebereiche aufweisen und die Wertebereiche bezüglich des Meßergebnisses ME2 nebeneinanderliegen und somit zu einem größeren Wertebereiche zu­ sammengefaßt werden können. Im Gegensatz dazu lassen sich die Unter­ räume U01 und U02 nicht zu einem Reportknoten zusammenfassen, da sie zwar bezüglich des Meßergebnisses ME1 die gleichen Wertebereiche aufwei­ sen, aber die Wertebereiche bezüglich des Meßergebnisses ME2 nicht neben­ einanderliegen und somit nicht zu einem größeren Wertebereich zusam­ mengefaßt werden können.
Eine zweite Möglichkeit zur automatischen Generierung von Reportknoten ist in der Fig. 9 dargestellt. Hier werden im Gegensatz zur ersten Möglich­ keit die Unterräume zusammengefaßt, bei denen die Wertebereiche des Meßergebnisses ME2 gleich sind und die Wertebereiche der Meßergebnisse ME1 nebeneinanderliegen. Die aus der Zusammenfassung resultierenden Reportknoten R'01 bis R'02 sind tabellarisch in Fig. 12 dargestellt. Auch hier sind analog die Grenzen zwischen den Reportregeln durch strichlierte Linien und die Grenzen zwischen den Unterräumen durch punktierte Linien darge­ stellt.
Wie man aus dem obigen Beispiel erkennt, hängen sowohl die Anzahl als auch die Werteräume der generierten Reportknoten davon ab, in welcher Reihenfolge die bei der Zerteilung auftretenden Unterräume zusammenge­ faßt werden. Auch die automatisch generierte Reportnachricht hängt von der Reihenfolge der Bearbeitung der Meßergebnisse ab. Beispielsweise im Reportknoten Rom in Fig. 8 könnte die automatisch generierte Reportnach­ richt "Denomination" lauten. Aus der Reportnachricht läßt sich somit ledig­ lich ableiten, daß es sich bei dem Schein mit der Sortierklasse des Sortierkno­ tens K0 um eine Banknote mit einer Denomination gehandelt hat, die in kei­ nem Werteraum eines zugeordneten Sortierknotens auftritt. Ein Rückschluß auf deren Verschmutzung ist aus dieser Reportnachricht nicht abzuleiten. Die automatisch generierte Reportnachricht des Reportknotens R'01 aus der Fig. 9 könnte beispielsweise "Verschmutzung" lauten. Aus dieser Report­ nachricht geht jedoch nicht eindeutig hervor, welche Denomination das Blattgut besessen hat.
Es ist bei dieser Art der automatischen Generierung von Reportknoten somit maßgeblich, in welcher Reihenfolge die Meßergebnisse bearbeitet werden. Eine Verallgemeinerung dieses Beispiels für höher dimensionale Werteräu­ me, d. h. für eine beliebige Anzahl N von Meßergebnissen, ist in analoger Weise möglich. Bei Bedarf ist es für den Fachmann auch möglich, andere Verfahren zur automatischen Generierung von Reportknoten anzuwenden.
Um die Überprüfung des Sortierbaumes anhand der Meßergebnisse eines Blattguts durch die Steuereinheit 10 einfach zu gestalten, kann der Sortier­ baum einschließlich der automatisch generierten Reportknoten auf eine dazu geeignete Form abgebildet werden. Eine solche Form ist beispielsweise die in Fig. 13 dargestellte Regelmatrix.
Zur Erstellung dieser Regelmatrix wird jeweils der im obersten Sortierkno­ ten K0 definierte Wertebereich eines jeden Meßergebnisses in nebeneinan­ derliegende Partitionen zerlegt, wobei die Partitionsgrenzen mindestens die Intervallgrenzen a und b der Wertebereiche der entsprechenden Meßergeb­ nisses aller anderen Knoten enthalten. Für das Meßergebnis ME1 (Denomi­ nation) aus dem obigen Beispiel ergibt sich eine Zerlegung des Wertebe­ reichs des Sortierknotens K0 in fünf Partitionen mit 5 DM, 10 DM, 20 DM, 50 DM und 100 DM. Das Meßergebnis ME2 (Verschmutzung) wird auch in fünf Partitionen zerlegt, die jeweils die Intervalle [0%, 20%], [20%, 40%], [40%, 60%], [60%, 80%] und [80%, 100%] beinhalten.
Vorzugsweise werden die Partitionsgrenzen so gewählt, daß diese lediglich einer Partition zugeordnet sind. Die Partitionen sind somit disjunkt und de­ ren Vereinigung ergibt jeweils den Wertebereich des Sortierknotens K0 des entsprechenden Meßergebnisses.
Die Sortierregeln der Regelmatrix können nun eindeutig aus den Wertebe­ reichen der einzelnen Meßergebnisse eines jeden Sortierknotens abgeleitet werden, indem jede Partition markiert wird, die zumindest Teilmenge des entsprechenden Wertebereichs des Meßergebnisses des Sortierknotens ist. Für den Sortierknoten K01 ist beispielsweise die Partition 5 DM, 10 DM des Meßergebnisses ME1 und die Partition [60%, 80] und [80%, 100%] des Meß­ ergebnisses ME2 markiert. Die Vereinigung der markierten Partitionen eines Meßergebnisses ergibt wiederum den Wertebereich des Meßergebnisses des entsprechenden Sortierknotens.
Die Reihenfolge der so erstellten Sortierregeln hängt von der Abarbeitungs­ reihenfolge der entsprechenden Sortierknoten des Sortierbaums ab. Generell werden die Sortierregeln, die tiefer gelegenen Sortierknoten entsprechen, vor den Sortierregeln abgearbeitet, die den zugeordneten, darüberliegenden Sortierknoten entsprechen. Sortierregeln, die einem Sortierknoten entspre­ chen, der einem anderen Sortierknoten zugeordnet ist, werden in der Rei­ henfolge der zugeordneten Sortierknoten angeordnet. Jeder Sortierregel wird dann die Sortierklasse des entsprechenden Sortierknotens zugeordnet.
Die Reportregeln werden in analoger Weise zu den Sortierregeln erstellt und angeordnet. Jeder Reportregel wird die Reportnachricht des entsprechenden Reportknotens zugewiesen.
Mittels einer solchen Regelmatrix kann die Sortierklasse bzw. Reportnach­ richt abhängig von den Meßergebnissen eines Blattgutes auf einfache Art und Weise bestimmt werden. Beispielsweise für ein Blattgut mit den Meßer­ gebnissen (5 DM, 82%) werden zunächst die Partitionen markiert, in denen die Meßergebnisse des Blattguts liegen. Man erhält einen Meßergebnisvektor V1.
Zur Ableitung der Sortierklasse vergleicht man nun die Sortierregeln in ihrer Reihenfolge mit dem Meßergebnisvektor V1 bis zu der Regel, bei der die gleichen Partitionen markiert sind, wie im Meßergebnisvektor V1, in diesem Fall also die Regel 2. Dem Blattgut wird nun die Sortierklasse der Sortierre­ gel 2 zugewiesen.
Danach werden die Reportregeln mit dem Meßergebnisvektor V1 verglichen und alle Reportregeln ermittelt, bei denen die gleichen Partitionen markiert sind wie bei dem Meßergebnisvektor V1. In diesem Beispiel stimmt keine der Markierungen der Reportregeln mit den Markierungen des Meßergebnis­ vektors V1 überein, so daß dem Blattgut keine Reportnachricht zugeordnet wird.
Für ein Blattgut mit dem Meßergebnis (50 DM, 48%) ergibt sich in analoger Weise ein Meßergebnisvektor V2. Ein Vergleich mit den Sortierregeln bzw. den Reportregeln liefert die Sortierregel 5 und die Reportregel 3, so daß dem Blattgut die Sortierklasse der Sortierregel 5 und die Reportnachricht der Sor­ tierregel 3 zugeordnet wird.
Aufgrund der beschriebenen Struktur der Regelmatrix ist es somit auf ein­ fachste Weise möglich, aus vorgegebenen Meßwerten für ein Blattgut eine Sortierklasse bzw. eine oder mehrere Reportnachrichten abzuleiten. Durch die automatische Generierung der Regelmatrix aus einem Sortierbaum ist gewährleistet, daß durch die übersichtliche Struktur des Sortierbaums Fehler beim Erstellen des Sortierbaums und somit beim Erstellen der Regelmatrix vermieden werden.
Neben der beschriebenen Struktur der Regelmatrix ist es für den Fachmann auch möglich, andere Darstellungen des Sortierbaums abzuleiten, die von der Steuereinrichtung 10 in einfacher Art und Weise verarbeitet werden können.

Claims (38)

1. Verfahren zur Bearbeitung von Blattgut, wie z. B. Banknoten, bei dem die folgenden Schritte durchgeführt werden:
  • - Erfassen von Meßdaten mittels mindestens eines Sensors,
  • - Ableiten von Meßergebnissen aus den erfaßten Meßdaten,
  • - Ableiten einer Sortierklasse für das Blattguts aus den Meßergebnissen,
    dadurch gekennzeichnet, daß zur Ableitung der Sortierklasse ein Sortier­ baum erstellt wird, wobei
  • - in jedem Sortierknoten des Sortierbaumes wenigstens für ein Meßer­ gebnis ein Wertebereich festgelegt ist,
  • - zu einem Wertebereich eines Meßergebnisses in einem Sortierknoten des Sortierbaumes, der nicht der oberste Sortierknoten des Sortierbau­ mes ist, im zugeordneten, darüberliegenden Sortierknoten ein entspre­ chender Wertebereich dieses Meßergebnisses vorhanden ist und
  • - der Wertebereich des Meßergebnisses im Sortierknoten ein Teilbereich oder gleich dem Wertebereich des entsprechenden Meßergebnisses des zugeordneten, darüberliegenden Sortierknotens ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Sortier­ knoten eine Sortierklasse zugeordnet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, jedem Sortierkno­ ten ein Werteraum zugeordnet ist, der als kartesisches Produkt aller Werte­ bereiche der in dem Sortierknoten festgelegten Meßergebnisse definiert ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werteräu­ me aller zugeordneten Sortierknoten eines Sortierknotens disjunkt sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem Sortierknoten des Sortierbaumes, mindestens ein Reportknoten zuge­ ordnet ist, wobei
  • - in jedem Reportknoten für jedes Meßergebnis ein Wertebereich festge­ legt ist und
  • - der Wertebereich eines Meßergebnisses in einem Reportknoten, ein Teilbereich oder gleich dem Wertebereich des entsprechenden Meßer­ gebnisses des zugeordneten, darüberliegenden Sortierknotens ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Report­ knoten eine Reportnachricht zugeordnet ist.
7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Report­ knoten ein Werteraum zugeordnet ist, der als kartesisches Produkt aller Wertebereiche der in dem Reportknoten festgelegten Meßergebnisse defi­ niert ist und daß jedem Sortierknoten ein Werteraum zugeordnet ist, der als kartesisches Produkt aller Wertebereiche der in dem Sortierknoten festgeleg­ ten Meßergebnisse definiert ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Sortier­ knoten ein Sortierraum, der als Vereinigung aller Werteräume der dem Sor­ tierknoten zugeordneten Sortierknoten definiert ist, und ein Reportraum zugeordnet ist, der als Vereinigung aller Werteräume der dem Sortierknoten zugeordneten Reportknoten definiert ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Report­ raum eines Sortierknotens so gewählt wird, das die Vereinigung von Report­ raum und Sortierraum des Sortierknotens den Werteraum des Sortierkno­ tens ergibt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Report­ raum eines Sortierknotens so gewählt wird, das der Reportraum und Sortier­ raum des Sortierknotens disjunkt sind.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte­ räume aller Reportknoten eines Sortierknotens disjunkt sind.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Werte­ räume aller zugeordneten Sortierknoten eines Sortierknotens disjunkt sind.
13. Verfahren einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Blattgut die Sortierklasse des Sortierknotens in der tiefsten Ebene des Sortierbaumes zugewiesen wird, bei dem alle Meßergebnisse des Blattguts in den entsprechenden Wertebereichen der Meßergebnisse des Sortierknotens liegen.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wertebe­ reiche der Sortierknoten rekursiv überprüft werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortier­ knoten einer Ebene in einer festgelegten Reihenfolge überprüft werden.
16. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß dem Blattgut die Reportnachrichten der Reportknoten zugewiesen werden, die dem Sor­ tierknotens zugeordnet sind, der der Sortierklasse des Blattguts entspricht und bei denen alle Meßergebnisse des Blattguts in den entsprechenden Wer­ tebereichen der Meßergebnisse der Reportknoten liegen.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Report­ knoten des Sortierknotens in einer festgelegten Reihenfolge überprüft wer­ den.
18. Verfahren nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Wertebereichen und/oder Intervallgrenzen der Meßergebnisse in jedem Knoten zumindest teilweise jeweils ein Sicherheitswert zugeordnet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Sicherheitswertes geregelt wird, unter welchen Bedingungen der zugeordne­ te Wertebereich und/oder die Intervallgrenze geändert werden darf.
20. Verfahren nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Knoten zumindest teilweise jeweils ein Sicherheitswert zugeordnet wird.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Sicherheitswertes des Knotens geregelt wird, unter welchen Bedingungen dem Knoten zugeordnete Wertebereiche geändert werden dürfen
22. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Sicherheitswertes des Knotens geregelt wird, unter welchen Bedingungen der Knoten entfernt werden darf.
23. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Sicherheitswertes des Knotens geregelt wird, unter welchen Bedingungen dem Knoten weitere Knoten zugeordnet werden dürfen.
24. Verfahren nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß minde­ stens einer Intervallgrenze eines Wertebereiches eines Meßergebnisses eine Markierung zugeordnet wird.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Änderung einer Intervallgrenze, der eine Markierung zugeordnet ist, alle anderen Intervallgrenzen entsprechend geändert werden, denen die gleiche Markierung zugeordnet ist.
26. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß den Markie­ rungen zumindest teilweise jeweils ein Sicherheitswert zugeordnet wird.
27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Sicherheitswertes geregelt wird, unter welchen Bedingungen die Markierung geändert werden darf.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Reportknoten einschließlich der Wertebereiche für jedes Meßergeb­ nis automatisch generiert werden.
29. Verfahren nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Werte­ raum eines Sortierknotens entlang der Intervallgrenzen der Wertebereiche der dem Sortierknoten zugeordneten Sortierknoten in Unterräume zerlegt wird und aus den Unterräumen die Werteräume der Reportknoten und so­ mit die Wertebereiche für die Meßergebnisse der Reportknoten gebildet werden.
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Un­ terräume geeignet zu einem Wertebereich eines Reportknotens zusammen­ gefaßt werden.
31. Verfahren nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sortierbaum auf eine Regelmatrix abgebildet wird.
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Wertebe­ reiche der Meßergebnisse des obersten Sortierknotens in Partitionen zerlegt werden, wobei die Partitionsgrenzen mindestens die Intervallgrenzen der Wertebereiche der entsprechenden Meßergebnisse aller anderen Knoten ent­ halten.
33. Verfahren nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß Aufstellen einer Regelmatrix aus Regeln, wobei jedem Knoten des Sortierbaums eine Regel zugeordnet ist und bei der Regel eines Knotens die Partitionen der Meßergebnisse markiert sind, die zumindest Teilmengen des Wertebereiches des entsprechenden Meßergebnisses des Knotens sind.
34. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeln der Sortierknoten in einer Reihenfolge angeordnet sind, wobei die Regeln der zugeordneten Sortierknoten in der Reihenfolge der zugeordneten Sor­ tierknoten und vor den Regeln der übergeordneten Sortierknoten angeord­ net sind.
35. Verfahren nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Regel eines Sortierknotens die Sortierklasse des Sortierknotens zugeordnet ist.
36. Verfahren nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß dem Blattgut die Sortierklasse der in der Reihenfolge ersten Regel zugeordnet wird, bei der mindestens die Partitionen markiert sind, in denen alle Meßergebnisse des Blattguts liegen.
37. Verfahren nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Regel eines Reportknotens die Reportnachricht des Reportknotens zugeordnet ist.
38. Verfahren nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß dem Blattgut die Reportnachrichten der Regeln zugeordnet werden, bei denen mindestens die Partitionen markiert sind, in denen alle Meßergebnisse des Blattguts lie­ gen.
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