DE1964597C - - Google Patents
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Description
1 2
Oie νοιliegende Erfindung bezieht sich auf eine werden, bei denen die Zahnstange auf der Außenseite
Zahnstange für eine Fahrschiene für Hängebahnen, des Schienenflansches angeordnet werden kann.
bei denen die Bewegung der Transporteinheiten über Zweckmäßig sind die Zähne als Kegelstümpfe ans-
einen Zahntrieb erfolgt, wobei ein Antriebsritzel der gebildet, deren Achsen senkrecht zur Krümmung
Transporteinheit mit der an der Fahrschiene ange- 5 ebene verlaufen. Weiter können die Zähne Qui-t-
ordneten Zahnstange kämmt. schnitte von ellipsenähnlicher Gestalt aufweisen, hei
Es sind bereits Hängebahnen bekannt, bei denen denen die größere Achse mit dem jeweiligen Krüni-
die einzelnen Transporteinheiten mit ihren Lauf- mungsradiu;. zusammenfällt.
rollen auf der Fahrbahn der Fahrschiene laufen, lsi für den Zahntrieb eine Triebstockverzahnun^
während beispielsweise an der Unterseite der Fahr- io vorgesehen, se können die Zähne der Zahnstange
schiene oder auch seitlich dazu eine Zahnstange ver- Tonnenform mit parallel zum jeweiligen Krümmungslegt
ist, in die das Antriebsrilzel des Antriebes der radius gerichteten Achsen oder auch Kugelform aufTransporteinheit eingreift. Ein solcher Zahntrieb v.eisen.
kann sowohl in horizontalen wie auch in vertikalen Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise
Schienensträngen verwendet werden und auch bei 15 dargestellt. Es zeigt
Kurven mit horizontaler und vertikaler Krümmungs- Fig I eine Seitenansicht, teilweise i;n Schnitt.
ebene, vorausgesetzt, daß die Zahnstange in einer längs der Linie I-I in Fig. 2 einer ersten Ausfüh-
Fläche verlegt wwd, die senkrecht zur Krümmungs- rungsform einer Zahnstange für Schienenkurven, bei
ebene der Schienenkurve liegt. Dieser Anordnungen!- denen die Zahnstange in einer Ebene parallel zur
spricht eine bekannte Lösung bei Schienenkurven mit 20 Krümmungsebene liegt,
vertikaler Krümmungsebene, bei welcher die Fahr- Fig. 2 eine Draufsicht auf die Zahnstange nach
schiene auf der Außenseite eines als Schiene ver- Fig. 1,
wendeten Flansches eines Schienenprofils angeordnet Fig. 3 eine Draufsicht auf eine weitere Ausfüh-
ist, wobei natürlich die Zahnteiluriy in den gekrümm- rungsform einer Zahnstange,
ten Partien des Schienennansches einzuhalten ist. as Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Zahnstange mit
Der Nachteil der bekannten Hängebahnen liegt Triebstockverzahnung und
darin, daß es bisher nicht möglich war, bei einer Fig. 5 einen Schnitt durch die Zahnstange längs
Schienenkurve mi' einer horizontalen Krümmungs- der Linie V-V in Fig.4.
ebene eine Zahnstange in gleicher Weise wie bei In Fig. 1 und 2 ist mit 1 eine Kurvenschiene bebekannten
Schieiitnkurven mit vertikaler Krüm- 30 zeichnet, die aus Stahl oder einem anderen geeigneten
mungsebene beispielsweise auf der Außenseite des Material hergestellt ist und im Querschnitt ein flaches
Schienenflansches anzuordnen. Es würden hierbei rechteckiges Profil aufweist. In der Schiene 1 sind
Eingriffsverhältnisse zwischen Zahnstange und Zahn- eine Anzahl Bohrungen 2 mit einem Abstand gleich
ritzel entstehen, bei denen ein sauberes Abwälzen der Zahnteilung für den Zahnstangen-Ritzel-Trieb
der Zähne nicht mehr gewährleistet wäre. Die Zahn- 35 angeordnet, in die Kegelstümpfe 3 mit einem zylinstange
würde im wesentlichen ein kegelradähnlicher. drischen Zapfen 4 als Zähne der Zahnstange einge-Aussehen
erhalten, während das Ritzel unverändert setzt sind. Die Befestigung der Kegelstümpfe 3 kann
bleibt, so daß dessen parallele Zähne mit der kegel- auf verschiendc Weise erfolgen, beispielsweise durch
radähnlichen Zahnstange keinen sauberen Eingriff einen Preßsitz, durch Verschweißen auf der Rückseite
bilden könnten. 40 oder durch Kleben od. dgl. Die Kegelstümpfe und die
Die gleichen ungünstigen Eingriffsverhältnisse Schiene kennen auch aus ein und demselben Stück
zwischen Zahnstange und Zahnritzel entstehen, wenn herausgearbeitet sein. In der Seitenansicht weisen die
in einer Schienenkurve mit vertikaler Kiümmungs- KegHstümpfe 3 das Zahnprofil der Zahnstange in
ebene die Zahnstange nicht auf der Außenseite des den geraden Schienensträngen auf.
Schienenflansches, sondern beispielsweise senkrecht 45 In Fig. 3 sind in der Kurvenschiene 10 Zähne 11
dazu am Steg des Schienenprofils angeordnet werden eingesetzt, welche als horizontale Qiierschnittsflächen
sollte. eine ellipsenähnliche Gestalt aufweisen. Mit 12 ist
Die beidun erwähnten ungünstigen Eingriffaver- da» parallelzahnige Antriebsritzel im Eingriff ange-
hältnisse zwischen Zahnstange und Zahnritzel weisen deutet. Der mittlere Teil 13 des Ritzels, innerhalb
das gemeinsame Merkmal auf, daß die Zaunstange 50 welchem es sich in der Kurve auf den Zähnen der
in einer Ebene liegt, die parallel zur Krümmungs- Zahnstange abwälzt, kann hierbei aus einem anderen
ebene der Schienenkurve liegt. Material bestehen als die beiden Außenteile 14, 15
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine des Antriebsritzels 12. Als Material für den Teil 13
Zahnstange für eine Fahrschiene für Hängebahnen der des Antriebsritzels 12 kann beispielsweise ein Kunstgenannten Gattung zu schaffen, die bei Anordnung 55 stoff verwendet werden, um zugleich eine Geräuschin
einer Ebene parallel zur Krümmungsebene einer dämpfung zu erreichen. Bei hochbelasteten Hänge-Schienenkurve frei von Klemmungen oder Zwängun- bahnen kann es auch erforderlich sein, den Teil 13
gen ist und trotzdem die Verwendung eines parallel- aus einem härteren und abriebfesteren Teil herzuzahnigen Antriebsritzels gestattet. stellen als die ^ .He 14 und 15.
zeichnct, daß in Schienenkurven, in denen die Zahn- zahnung verwendet, bei der in den geraden Schienen
stange in einer Ebene parallel zur Krümmiingscbcne die Zähne der Zahnstange zylindrische Zapfen sind,
der Schienenkurve liegt, die Zähne der Zahnstange so sind dieselben in einer Kurve durch kugel- oder
in ihrer Dicke radial einwärts und auswärts ab- tonncnförmige Zapfen 17 ersetzt,
nehmen. Dadurch erreicht man eine größere Frei- 65 Durch die beschriebenen Zahnformen ist es mög-
zügigkeit in der Anordnung der Falirschienen in den lieh, einen einwandfreien Eingriff zwischen Antriebs-
k mit horizontaler Krümmungsebene geschaffen schaffen. Hierbei ist trotz der theoretischen Punkt-
Berührung keineswegs eine Überbeanspruclning der
j£ahne zu befürchten, da bei der besonders vorteilhaften
Anwendung der Erfindung bei Schienen-Jcurven
mit horizontaler Krümmungsebene praktisch pur die Reibuiigswiderstände überwunden werden
!nüssen und deshalb die Beanspruchung der Zähne gering ist.
Trotzdem ist auch die Anwendung der Erfindung bei Schienenkurven mit vertikaler Krümmungsebene
durchaus denkbar, beispielsweise bei Schienenkurven to von weniger als 90° als Übergang zu schragen
Schienensträngen, v/o die Zähne nur für eine Lastkomponente ausgelegt werden müssen.
Das Antriebsritzel und die Breite der Zahnstange müssen dagegen auf Grund der auttretenden Bean-'
spruchungen in den vertikalen Schienensträngen bettimmt werden. Wenn auch hierbei die Eingriffszone
des Zahnritzels nicht voll mittragen sollte, so kann dies leicht durch eine etwas breitere Dimensionierung
der Außenteile 14 und 15 des Anbiebsritzels kornpensiert
werden.
Durch die beschriebenen Lösungen zur Ausbildung der Zahnstange in Kurven erreicht man, daß Hängebahnen
gebaut werden können, bei denen unabhängig vom Verlauf der Schienenstränge ein durchgehender
Zahnantrieb möglich ist.
Claims (1)
1. Zahnstange für eine Fahrschiene für Hängebahnen, bei denen die Bewegung der Transport-Anspruch
1, dadurch g
paraHel zum jeweiligen
teter Achse aufweisen.
teter Achse aufweisen.
6 Zahnstange nach Anspruch 1
.us genchfür Triebstock-
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
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