DE19645685A1 - Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze - Google Patents
Kopfstütze für KraftfahrzeugsitzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kopfstütze nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Sicherheitsuntersuchungen haben ergeben, daß höhenverstell
bare Kopfstützen vom Benutzer sehr häufig falsch, nämlich
zu niedrig, positioniert sind. Aus diesem Grund werden
Kopfstützen, die keine Höhenverstellung haben, als beste
Schutzeinrichtungen angesehen. Damit auch große Insassen
optimal geschützt werden, muß die Anlagefläche der Kopf
stütze bei derartigen nicht höhenverstellbaren Kopfstützen
nach oben vergrößert werden. Die Vergrößerung der Kopfstüt
ze nach oben führt bei nach vorne klappbaren Vordersitzleh
nen jedoch zu einer Kollision mit dem Fahrzeugdach.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine nicht höhen
verstellbare Kopfstütze zu schaffen, welche einen hohen An
lagebereich aufweist und gleichwohl beim Klappen der Rüc
kenlehne nicht mit dem Fahrzeugdach kollidiert.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen beschrieben.
Das Vorsehen einer Kopfstütze, die unter der Wirkung einer
Feder steht und im Gebrauchszustand in ihrer Benutzungspo
sition fixiert ist und die beim Vorklappen der Rückenlehne
unter der Wirkung der Feder nach vorn umgeklappt wird, löst
das Problem einer ausreichend hohen Anlageposition und
schafft gleichzeitig einen ausreichenden Abstand der Ober
kante der Kopfstütze vom Dachhimmel während des Vorklappens
der Rückenlehne.
Die Fixierung erfolgt bei einer bevorzugten Ausführungsform
mittels einer lösbaren Verriegelung.
Bevorzugte weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den weiteren Unteransprüchen beschrieben.
Nachstehend werden drei Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform in einer perspekti
vischen Ansicht schräg von vorn,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung der ersten Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 1,
Fig. 3 die erste Ausführungsform gemäß Fig. 1 in ei
ner Frontansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht gemäß IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht ge
mäß Fig. 4 mit gestrichelt eingezeichneter
vorderer Klapposition,
Fig. 5a einen Teilbereich der Fig. 5 in vergrößerter
Darstellung,
Fig. 6 einen vertikalen Längsschnitt durch einen
Teil der Entriegelungsbetätigung,
Fig. 7 eine zu Fig. 1 analoge Darstellung einer
zweiten Ausführungsform,
Fig. 8 die zweite Ausführungsform gemäß Fig. 7 in
Explosionsdarstellung,
Fig. 9 die zweite Ausführungsform gemäß Fig. 7 in
Vorderansicht,
Fig. 10 eine Seitenansicht der zweiten Ausführungs
form gemäß X in Fig. 9,
Fig. 11 einen schematischen Schnitt entlang Ebene
XI-XI in Fig. 9 mit gestrichelt eingezeichneter
vorderer Klapposition,
Fig. 11a einen Teilbereich der Fig. 11 in vergrößer
ter Darstellung,
Fig. 12 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungs
form, in der eine vordere Klapposition sowohl
der Rückenlehne als auch der Kopfstütze ge
strichelt sind,
Fig. 12a den unteren Bereich der Fig. 12 in vergrö
ßerter Darstellung,
Fig. 12b den oberen rechten Bereich von Fig. 12 in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 12c den oberen linken Bereich von Fig. 12 in
vergrößerter Darstellung, jedoch gegenüber
Fig. 12 um einen Winkel von ca. 90° im Uhr
zeigersinn verdreht.
Bei den unterschiedlichen Ausführungsformen sind gleiche
oder einander entsprechende Teile jeweils mit den gleichen
Bezugszeichen versehen, sie unterscheiden sich ggf. durch
Hochstriche voneinander.
Eine insgesamt mit 1 bezeichnete Kopfstütze zeigt bei den
Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 11 nur den Rahmenbe
reich, während die Gesamtkontur mit Polsterung lediglich
bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12 gezeigt ist.
Die Rückenlehne 2 ist ebenfalls lediglich bei der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 12 dargestellt.
Zunächst zur Ausführungsform gemäß Fig. 1:
Die mit 1 bezeichnete Kopfstütze weist einen Drahtbügel 1a mit einem unteren Drahtbügelbereich 1b auf. An dem unteren Drahtbügelbereich 1b sind zwei senkrechte, in Fahrtrichtung weisende Anbindungsplatten 5 mit Abstand voneinander ange schweißt. Die Anbindungsplatten 5 sind auf Lagerbolzen 6 schwenkbar gelagert, welche jeweils Durchgangsbohrungen in zueinander parallelen und zu den Anbindungsplatten paralle len lehnenfesten Flanschen 7 und 8 durchsetzen. Die lehnen festen Flansche 7 und 8 bilden einen Teilbereich eines ins gesamt mit 9 bezeichneten Aufnahmeelements. Das Aufnahmee lement 9 weist ein rohrförmiges Endstück 9a auf, das in ei ne Aufnahmebuchse 10 eingesteckt ist, die fest mit dem nicht dargestellten Rahmen der Rückenlehne verbunden ist.
Die mit 1 bezeichnete Kopfstütze weist einen Drahtbügel 1a mit einem unteren Drahtbügelbereich 1b auf. An dem unteren Drahtbügelbereich 1b sind zwei senkrechte, in Fahrtrichtung weisende Anbindungsplatten 5 mit Abstand voneinander ange schweißt. Die Anbindungsplatten 5 sind auf Lagerbolzen 6 schwenkbar gelagert, welche jeweils Durchgangsbohrungen in zueinander parallelen und zu den Anbindungsplatten paralle len lehnenfesten Flanschen 7 und 8 durchsetzen. Die lehnen festen Flansche 7 und 8 bilden einen Teilbereich eines ins gesamt mit 9 bezeichneten Aufnahmeelements. Das Aufnahmee lement 9 weist ein rohrförmiges Endstück 9a auf, das in ei ne Aufnahmebuchse 10 eingesteckt ist, die fest mit dem nicht dargestellten Rahmen der Rückenlehne verbunden ist.
Die Lagerbolzen 6 sind von zwei Federn 3 umschlungen, deren
durch die Enden gebildeter erster Federbereich 3a sich an
den beiden lehnenfesten Flanschen 7 und 8 abstützt und de
ren mittlerer, zweiter Bereich 3b unter Vorspannung an der
Anbindungsplatte 5 anliegt.
Unterhalb der Durchgangsöffnungen, die zur Aufnahme der La
gerbolzen 6 bestimmt sind, befinden sich in den Flanschen 7
und 8 noch weitere Durchgangsöffnungen. Diese dienen zur
drehbaren Lagerung eines Entriegelungsrohrs 11 und einer
Betätigungsstange 12, die im Zentrum des Entriegelungsrohrs
angeordnet ist. Die Entriegelungsstange 12 besitzt einen
Betätigungsknopf 12c an ihrem gemäß Fig. 1, 2, 3 und 6
rechten Ende. Außerdem wird die Betätigungsstange 12 von
einem radial sich erstreckenden Stift 12a durchsetzt. Die
Verriegelungsstange 12 durchragt mit ihrem linken Ende eine
Durchgangsbohrung im äußerst linken Flansch 7 und mit ihrem
zum Betätigungsknopf 12c benachbarten Ende eine Durchgangs
bohrung im äußerst rechten Flansch 8.
Das Entriegelungsrohr 11 ist in miteinander fluchtenden
Aufnahmebohrungen der beiden innenliegenden lehnenfesten
Flansche 7 und 8 drehbar gelagert.
Eine Druckfeder 13 erstreckt sich über das linke Ende der
Betätigungsstange 12 und liegt einerseits an der Innenflä
che des außenliegenden Flansches 7 an sowie andererseits an
einem Absatz 12e, der durch die Schulter einer Buchse 12f
gebildet wird, die auf die Betätigungsstange 12 aufgescho
ben ist und sich mit ihrem anderen Ende an dem radial ver
laufenden Stift 12a abstützt. Der radial verlaufende Stift
12a durchgreift zwei einander gegenüberliegende, schräg
bzw. schraubenlinienförmig verlaufende Schlitze 11a. Wenn
der Betätigungsknopf 12c gegen die Kraft der Feder 13 in
seiner Längsachsenrichtung bewegt wird, führt dies zu einem
Verschwenken des Entriegelungsrohrs 11. Auf den Enden des
Entriegelungsrohrs sitzen zwei Verriegelungsnocken 7, die
mit einem zum Zentrum weisenden Vorsprung formschlüssig in
endseitige Schlitze 11b eingreifen. Bei einem Verdrehen des
Entriegelungsrohrs 11, das durch eine Axialbewegung der Be
tätigungsstange 12 ausgelöst wird, werden also die Verrie
gelungsnocken 4 um die zentrale Drehachse verschwenkt, die
mit der Längsachse 12f der Betätigungsstange 12 zusammen
fällt. Zwei Rückstellfedern 14 sind als Schenkelfedern aus
gebildet und stützen sich einerseits an den Flanschen 7 und
8 ab und beaufschlagen andererseits die Verriegelungsnocken
4. Unter der Wirkung der Rückstellfedern 14 werden die Ver
riegelungsnocken 4 gemäß Fig. 5 und 5a im Gegenuhrzei
gersinn in die ausgezogen dargestellte Verriegelungslage
verschwenkt, in der sie die Kopfstütze bzw. die Anbindungs
platten 5 in der Blockierstellung halten.
Bei einem Betätigen des Betätigungsknopfes 12c in der Wei
se, daß die Betätigungsstange 12 gemäß Fig. 6 nach links
geschoben wird, verdreht der Stift 12a über den Schlitz 11a
das Entriegelungsrohr 11, welches die Verriegelungsnocken 4
gegen die Kraft der Rückstellfedern 14 im Uhrzeigersinn so
weit verschwenkt, wie dies gestrichelt dargestellt ist. In
dieser gestrichelt dargestellten Position kann die Anbin
dungsplatte 5 unter Wirkung der Feder 3 mit ihrer Ausneh
mung 5a über den Verriegelungsnocken 4 bis zu einer An
schlagposition verschwenkt werden, die in Fig. 5 und 5a
gestrichelt dargestellt sind. Im dargestellten Ausführungs
beispiel beträgt der Verschwenkwinkel nach vorn α = 65°. Da
die Betätigungsstange 12 in ihrem zum Betätigungsknopf 12c
benachbarten Bereich unrund, nämlich abgeflacht ausgebildet
ist und die zugehörige Durchgangsöffnung im Flansch 8 (s.
Fig. 2) passend unrund geformt ist, kann sich die Betäti
gungsstange 12 nur in Längsrichtung verschieben, nicht je
doch drehen. Damit die Betätigungsstange 12 wieder in ihre
Ausgangsposition zurückkehren kann, ist es erforderlich,
daß die Kopfstütze 1 in ihre Ausgangsposition zurückge
schwenkt wird. Dabei gelangen die Verriegelungsnocken 4 in
ihre Verriegelungsposition an den Anbindungsplatten 5 und
über die Rückstellfedern 14 wird das Entriegelungsrohr 11
in die Ausgangsposition zurückgedreht. Über den Schlitz 11a
wird die Betätigungsstange 12 mit dem Betätigungsknopf 12c
dabei ebenfalls in die Ausgangsposition zurückverschoben.
Der Aufbau der Ausführungsform gemäß Fig. 7 bis 11a ent
spricht bis auf die Betätigung der Verriegelungsnocken der
ersten Ausführungsform. Bei dieser zweiten Ausführungsform
sind die Verriegelungsnocken 4' getrennt voneinander in den
Aufnahmeelementen 9 gelagert, und zwar Bolzen 24, welche
Lagerbohrungen 9b durchsetzen. Die Verriegelungsnocken 4'
stehen unter der Wirkung von diese im Gegenuhrzeigersinn
zurückdrehenden Rückstellfedern 14, die sich an den Flan
schen 7 und 8 abstützen. Das Verdrehen der Verriegelungs
nocken 4' erfolgt über Auslösestifte 15, welche sich durch
die rohrförmigen Endstücke 9a des Aufnahmeelements 9 er
strecken. Die beiden Auslösestifte 15 sitzen auf einer ge
meinsamen Brücke 16, die von einem Bowdenzug 17 gegen die
Kraft einer jeder 17a verschiebbar in der Rückenlehne befe
stigt ist. Die Verriegelungsnocken 4' werden durch die
Stifte 15 direkt beaufschlagt. Eine Verdrehen in die Frei
gabestellung ergibt eine Verschwenkung der Rückenlehne un
ter der Wirkung der Feder 3 aus der in Fig. 11 und 11a
durchgezogen gezeichneten Position in die hierzu um den
Winkel α = 65° nach vorn verschwenkte, gestrichelt gezeich
nete Position.
Wenn die Brücke 16 mit den Auslösestiften 15 unter der Wir
kung der Feder 17a in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt
ist, kann die Rückenlehne 2 zurückverschwenkt werden. Dabei
verdrehen sich die Verriegelungsnocken 4' unter der Wirkung
der Rückstellfedern 14 in die Ausgangslage, in der die Ver
riegelungsnocken 4' an den zugehörigen Blockierstellen der
Ausnehmung 5a der Anbindungsplatten anliegen.
Der Bowdenzug 17 ist zweckmäßigerweise mit dem Klapphebel
der Rückenlehne verbunden, so daß das Vorklappen der Kopf
stütze automatisch gemeinsam mit dem Vorklappen der Rücken
lehne erfolgt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 12 fehlt eine Verriege
lungseinrichtung. Hier wird die Kopfstütze 1 nicht verrie
gelt, sondern über ein Zugelement in der ausgezogen darge
stellten Gebrauchsposition lediglich fixiert. Die Kopfstüt
ze 1 ist in bekannter Weise über seitliche Anbindungsplat
ten 5' um Lagerbolzen 6' schwenkbar gelagert. Die Anbin
dungsplatten 5' stehen unter der Vorspannung von als Schen
kelfedern ausgebildeten Federn 3'. Über das Zugelement 18
wird die Kopfstütze 1 in ihrer Gebrauchsposition fixiert.
Das Zugelement 18 ist mit seinem oberen Ende an der Anlenk
stelle 25 der Anbindungsplatte 5' angelenkt und mit seinem
unteren Ende über eine Anlenkstelle 23 mit einem abgewin
kelten Hebel 20 verbunden. Der abgewinkelte Hebel 20 ist
schwenkbar um eine horizontale sitzfeste Achse 19 gelagert.
Die sitzfeste Achse 19 des Hebels 20 liegt mit Abstand von
der Klappachse 21 der Rückenlehne 2 entfernt. Der Hebel ist
über eine mit 22 bezeichnete Stift-Schlitz-Verbindung mit
der klappbaren Rückenlehne 2 verbunden. Dabei weist im dar
gestellten Ausführungsbeispiel die Stift-Schlitz-Verbindung
22 einen Zapfen 22a auf, der an dem Hebel 20 fest ist und
in der Rückenlehne 2 ist ein Schlitz 22b vorgesehen, dessen
Längsachse durch die Klappachse 21 der Rückenlehne 2 ver
läuft. Beim Vorklappen nimmt der rückenlehnenfeste Schlitz
22b den Stift 22a und damit den Hebel 20 mit. Es vergrößert
sich bei dieser Bewegung der Abstand zwischen der Klappach
se 21 und der Anlenkstelle 23 des Zugelements 18 am Hebel.
Wegen dieser Vergrößerung des Abstands klappt die Kopfstüt
ze 1 um die Bolzen 6' unter der Wirkung der Feder 3' nach
vorne in die gestrichelt dargestellte Position. Wenn die
Rückenlehne 2 in ihre Benutzungslage., die ausgezogen darge
stellt ist, zurückgeklappt wird, verkürzt sich der Abstand
zwischen der Anlenkstelle 23 und der Klappachse 21 wieder
auf seinen ursprünglichen Betrag und dabei wird die Kopf
stütze 1 gegen die Wirkung der Feder 3' wieder in die aus
gezogen dargestellte Benutzerposition zurückverschwenkt, in
der sie fixiert bleibt.
Claims (14)
1. Kopfstütze (1) für nach vorn umklappbare Rückenlehne (2)
eines Kraftfahrzeugsitzes,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstütze (1) nach vorn um eine horizontale
Achse klappbar an einer rückenlehnenfesten Halterung ge
lagert ist, wobei die Kopfstütze (1) im Gebrauchszustand
unter Vorspannung einer Feder (3) steht, die Kopfstütze
(1) gegen ein Vorklappen unter Wirkung dieser Feder (3)
fixierbar ist und bei gelöster Fixierung unter Wirkung
der Feder (3) vorklappt.
2. Kopfstütze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixierung mittels einer lösbaren Verriegelung
erfolgt.
3. Kopfstütze nach Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelung mindestens einen um eine horizonta
le Achse schwenkbaren Verriegelungsnocken (4, 4') auf
weist.
4. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verriegelungsnocken (4; 4') in einer ersten Ver
schwenklage die Kopfstütze (1) arretiert und in einer
hierzu verdrehten Verschwenklage die Kopfstütze (1) zum
Vorklappen freigibt.
5. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstütze (1) einen Drahtbügel (1a) mit einem
horizontalen unteren Drahtbügelbereich (1b) aufweist, an
dem zwei mit Abstand angeordnete Anbindungsplatten (5)
befestigt sind, die über Lagerbolzen (6) an lehnenfesten
Flanschen (7; 8) angelenkt sind.
6. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die lehnenfesten Flansche (7; 8) an Aufnahmeelemen
ten (9) vorgesehen sind, die zum Einstecken in lehnenfe
ste Aufnahmebuchsen ausgebildet sind.
7. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn (3) Schenkelfedern sind, die die Lager
bolzen (6) umschlingen und vorgespannt mit einem ersten
Federbereich (3a) an einem lehnenfesten Flansch (7; 8)
sowie mit einem zweiten Federbereich (3b) an der auf dem
Lagerbolzen (6) gelagerten Anbindungsplatte (5) anlie
gen.
8. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei beabstandete Verriegelungsnocken (4) mittels
eines um eine horizontale Achse verdrehbaren Entriege
lungsrohrs (11) verschwenkbar sind, mit dem sie form
schlüssig verbunden sind.
9. Kopfstütze nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Entriegelungsrohr (11) eine Betätigungsstange
(12) umgibt, die in axialer Richtung gegen die Wirkung
einer Feder (13) verschiebbar ist und einen radial ange
ordneten Stift (12a) aufweist, welcher einen schrauben
linienförmig angeordneten Schlitz (11a) des Entriege
lungsrohrs (11) derart durchgreift, daß ein axiales Ver
schieben der Betätigungsstange (12) zu einem Verdrehen
des Entriegelungsrohrs (11) führt.
10. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsnocken (4') unter Wirkung einer
Rückstellfeder (14) stehen und daß an zwei Verriege
lungsnocken (4') durch rohrförmige Endstücke (9a) der
Aufnahmeelemente (9) durchragende Auslösestifte (15) an
liegen, die auf einer gemeinsamen, gegen die Kraft einer
Druckfeder beweglichen Brücke (16) angeordnet sind.
11. Kopfstütze nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Brücke (16) über einen Bowdenzug (17) bewegbar
ist, der mit dem Klapphebel der Rückenlehne (2) verbun
den ist.
12. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1, 5,
6, oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kopfstütze (1) gegen die Wirkung der Feder (3)
von einem Zugelement (18) fixiert ist, das an einem um
eine horizontale sitzfeste Achse (19) gelagerten Hebel
(20) angelenkt ist, wobei die sitzfeste Achse (19) des
Hebels (20) mit Abstand von der Klappachse (21) der Rüc
kenlehne (2) entfernt liegt und der Hebel (20) über eine
Stift-Schlitz-Verbindung (22) zusätzlich mit der klapp
baren Rückenlehne (2) derart gekoppelt ist, daß sich
beim Vorklappen der Rückenlehne (2) der Abstand zwischen
der Klappachse (21) und der Anlenkstelle (23) des Zuge
lements (18) am Hebel (20) vergrößert.
13. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zugelement (18) ein Seil ist.
14. Kopfstütze nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zugelement (18) eine Stange ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19645685A DE19645685C2 (de) | 1996-11-06 | 1996-11-06 | Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19645685A DE19645685C2 (de) | 1996-11-06 | 1996-11-06 | Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19645685A1 true DE19645685A1 (de) | 1998-05-07 |
| DE19645685C2 DE19645685C2 (de) | 1999-12-16 |
Family
ID=7810775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19645685A Expired - Fee Related DE19645685C2 (de) | 1996-11-06 | 1996-11-06 | Kopfstütze für Kraftfahrzeugsitze |
Country Status (1)
| Country | Link |
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