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DE4131280A1 - Kampfpanzerturm - Google Patents

Kampfpanzerturm

Info

Publication number
DE4131280A1
DE4131280A1 DE19914131280 DE4131280A DE4131280A1 DE 4131280 A1 DE4131280 A1 DE 4131280A1 DE 19914131280 DE19914131280 DE 19914131280 DE 4131280 A DE4131280 A DE 4131280A DE 4131280 A1 DE4131280 A1 DE 4131280A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
turret
weapon system
tower
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19914131280
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Jahn
Peter Ing Grad Gruenewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wegmann and Co GmbH
Original Assignee
Wegmann and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wegmann and Co GmbH filed Critical Wegmann and Co GmbH
Priority to DE19914131280 priority Critical patent/DE4131280A1/de
Publication of DE4131280A1 publication Critical patent/DE4131280A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/61Magazines
    • F41A9/64Magazines for unbelted ammunition
    • F41A9/76Magazines having an endless-chain conveyor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/37Feeding two or more kinds of ammunition to the same gun; Feeding from two sides
    • F41A9/375Feeding propellant charges and projectiles as separate units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kampfpanzerturm mit einem Mannschaftsraum und einer von vorne in dem Mann­ schaftsraum hineingeführten Waffenanlage und mit einem hinter dem Mannschaftsraum liegenden Munitionsbunker, der im wesentlichen seitlich neben der Längsmitte des Turms angeordnet ist und in dem Geschosse in Längsrich­ tung des Turms gelagert sind.
Kampfpanzertürme mit einer derartigen Anordnung des Munitionsbunkers sind beispielsweise in DE-PS 25 52 470 und DE-PS 25 52 520 beschrieben.
Bei den bekannten Kampfpanzertürmen ist der Munitions­ bunker in erster Linie zur Aufnahme von patronierter Munition ausgelegt, bei der Geschoß und Treibladung eine Einheit bilden. Bei größeren Kalibern, bei denen separat Treibladungen zugeführt werden müssen, bringt die Lage­ rung und Zuführung dieser Treibladungen Probleme mit sich, insbesondere bei den in der modernen Kampftechnik geforderten hohen Schußfolgegeschwindigkeiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kampf­ panzerturm der eingangs und im Oberbegriff des Patentan­ spruchs 1 erwähnten Bauart so auszugestalten, daß Ge­ schosse und separate Treibladungen in einer vorgegebenen Anzahl so gelagert werden können, daß einerseits eine gute Raumausnutzung in den an sich beengten Platzver­ hältnissen im Kampfpanzerturm erreicht wird, anderer­ seits aber eine rasche und problemlose Zuführung der Treibladungen beim Ladevorgang und damit eine hohe Schußfolgegeschwindigkeit gewährleistet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentan­ spruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, den aus den eingangs zitierten Druckschriften bekannten Muni­ tionsbunker durch einen Treibladungsbunker zu ergänzen, der so angeordnet ist, daß er wenig Raum beansprucht und insbesondere die Tätigkeit der Mannschaft im Kampfraum nicht behindert, von dem aber andererseits die Treibla­ dungen in einfacher Weise dem hinteren Ende der Waffe zugeführt werden können. Durch die Anordnung des Treib­ ladungsbunkers hinter dem Munitionsbunker wird erreicht, daß die Platzverhältnisse im Turm nicht beeinträchtigt werden und der am Munitionsbunker vorbeiführende Förder­ weg zum automatischen Transport der Treibladungen an das hintere Ende der Waffe stellt sicher, daß der rasche Zugriff zu den im Treibladungsbunker gelagerten Treibla­ dungen nicht beeinträchtigt ist. Wie weiter unten anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, ist es besonders vorteilhaft, wenn eine Indexposition des im Treibladungsbunker angeordneten Bandmagazins zusammen mit dem Förderweg in der Elevationsebene der Waffe liegt und die Treibladungen aus dieser Indexposition mittels eines Ansetzers auf den Förderweg geschoben werden, wo sie entweder einfach in einer aufeinanderfolgenden Reihe schrittweise vorgeschoben werden bis sie am vorderen Ende abgenommen werden können oder auch durch eine besondere Fördervorrichtung weiterbewegt werden können. Der erfindungsgemäße Kampfpanzerturm hat den Vorteil, daß bei geteilter Munition, also Geschossen und separa­ ten Treibladungen, sehr kurze Ladezeiten und damit eine hohe Schußfolgegeschwindigkeit erzielt werden können.
Im folgenden wird anhand der beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel für einen Kampfpanzerturm nach der Erfindung näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 in einer stark schematisierten Darstellung einen Kampfpanzerturm im Vertikalschnitt durch die Längsmittelebene;
Fig. 2 den Kampfpanzerturm nach Fig. 1 in einer teil­ weise geschnittenen Ansicht von oben;,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus der Darstellung gemäß Fig. 2 in leicht vergrößerter Form;
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
In den Fig. 1 und 2 ist stark schematisiert ein Kampf­ panzer KP angedeutet mit einem Kampfpanzerturm KPT, der einen Mannschaftsraum 2 enthält, in den von vorne eine schwere Waffe 1 hineingeführt ist, die um den Schild­ zapfen 1.2 in Elevation schwenkbar ist und deren hinte­ res Ende 1.1, dem die Geschosse und Treibladungen zuge­ führt werden, sich im Mannschaftsraum 2 befindet.
Hinter dem Mannschaftsraum 2 ist am Kampfpanzerturm KPT ein Munitionsbunker 3 angeordnet, und zwar derart, daß er sich im wesentlichen auf der in Längsrichtung des Turmes gesehen, linken Seite neben der Längsmitte LM befindet.
In dem in Fig. 3 in vergrößerter Form erkennbaren Muni­ tionsbunker 3 sind insgesamt 15 Geschosse mit den Ge­ schoßköpfen nach hinten weisend in einem an sich bekann­ ten Geschoßmagazin, das beispielsweise als festes Maga­ zin ausgebildet sein kann, gelagert.
Die Entnahme der Geschosse G aus dem Munitionsbunker 3 durch den Ladeschützen LS erfolgt über eine Entnahmeöff­ nung 8 in der Vorderwand 3.1 des Munitionsbunkers 3, die durch einen verschiebbaren Deckel 8.1 vom Mannschafts­ raum 2 her verschließbar ist.
Hinter dem Munitionsbunker 3 ist ein Treibladungsbunker 4 angeordnet, in dem sich ein Bandmagazin 5 befindet. Im Bandmagazin 5 sind insgesamt 14 Treibladungen T jeweils parallel zur Längsmitte LM des Turmes angeordnet, die in Querrichtung zur Längsmitte LM in verschiedene Indexpo­ sitionen bewegbar sind. Wie aus Fig. 3 zu entnehmen, erstreckt sich der Treibladungsbunker 4 über die Längs­ mitte LM des Turmes hinaus. In der Vorderwand 4.1 des Treibladungsbunkers 4 befindet sich eine Austrittsöff­ nung für Treibladungen, an die sich ein geschlossener Förderkanal 6 anschließt, der den Treibladungsbunker 5 mit dem Bereich hinter dem hinteren Ende 1.1 der Waffe verbindet. Der Förderkanal 6 ist in der Elevationsebene der Waffe 1 angeordnet und wie Fig. 1 zu entnehmen unter einem spitzen Winkel zur Horizontalen geneigt. Unter demselben Neigungswinkel sind im übrigen die Treibladun­ gen im Bandmagazin 5 gelagert. Eine der Indexpositionen des Bandmagazins 5 ist so angeordnet, daß sie zur Rich­ tung des Förderkanals 6 fluchtet, so daß eine sich in dieser Indexposition befindende Treibladung T1 mittels eines am Bandmagazin 5 angeordneten Ansetzers 7 in den Förderkanal 6 eingeschoben werden kann. Zur Aufnahme der Treibladungen im Förderkanal 6 dient eine ausfahrbare Förderschale 6.1, die teleskopartig in einer Halterung 6.2 geführt ist und mittels einer Antriebsvorrichtung 6.4, wie strichpunktiert angedeutet, aus dem vorderen Ende des Förderkanals 6 herausgefahren werden kann. Die in ihr gelagerten Treibladungen T2 und T3 werden von einer oberhalb der Förderschale 6.1 angeordneten Förder­ vorrichtung 8 mittels eines Mitnehmers 8.1 der Waffe zugeführt. Das vordere Ende des Förderkanals 6 ist mit einer nach außen aufschwenkbaren Klappe 6.3 ver­ schlossen.
Beim Ladevorgang wird jeweils zunächst durch den Lade­ schützen LS in der bereits beschriebenen Weise ein Geschoß G dem Munitionsbunker 3 entnommen und der Waffe zugeführt. Dann wird die Förderschale automatisch oder im Notbetrieb von Hand ausgefahren, so daß die vordere in ihr angeordnete Treibladung in die in Fig. 3 mit T4 strichpunktiert angedeutete Stellung gerät und mittels der Fördervorrichtung 8 ebenfalls der Waffe zugeführt. Nach dem Wiedereinfahren der Förderschale 6.1 in den Förderkanal 8 wird durch den beispielsweise elektrischen Ansetzer 7 eine weitere Treibladung aus dem Bandmagazin 5 in die Förderschale 8.1 eingeschoben. Durch Weitertak­ ten des Bandmagazins 5 kann wiederum eine Treibladung in die Indexposition gebracht werden, aus der sie in den Förderkanal 6 einschiebbar ist.

Claims (6)

1. Kampfpanzerturm mit einem Mannschaftsraum und einer von vorne in den Mannschaftsraum hineingeführten Waffen­ anlage und mit einem hinter dem Mannschaftsraum liegen­ den Munitionsbunker, der im wesentlichen seitlich neben der Längsmitte des Turmes angeordnet ist und in dem Geschosse in Längsrichtung des Turms gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich hinter dem Muni­ tionsbunker (3) ein Treibladungsbunker (4) angeordnet ist, in welchem in einem quer zur Längsrichtung (LM) des Turms (KPT) bewegbaren Bandmagazin (5) eine vorgegebene Anzahl von Treibladungen (T) in Längsrichtung des Turms gelagert sind, wobei eine der Indexpositionen des Band­ magazins (5) mit dem Bereich unmittelbar hinter der Waffenanlage (1) über einen seitlich am Munitionsbunker (3) vorbeigeführten Förderweg (6) zum automatischen Transport von Treibladungen (T2, T3) verbunden ist.
2. Kampfpanzerturm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Förderweg (6) und die mit ihm verbundene Indexposition des Bandmagazins (5) in der Elevationsebe­ ne der Waffenanlage (1) angeordnet sind.
3. Kampfpanzerturm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Bandmagazin (5) gegenüber dem Förderweg (6) ein Ansetzer (7) zum Aufschieben von Treibladungen (T1) auf den Förderweg (6) angeordnet ist.
4. Kampfpanzerturm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderweg als ge­ schlossener Förderkanal (6) ausgebildet ist, der an seinem der Waffenanlage (1) zugewandten Ende mit einer nach außen aufschwenkbaren Klappe (6.3) geschlossen ist.
5. Kampfpanzerturm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß im Förderkanal (6) eine in Richtung auf die Waffenanlage (1) aus dem Förderkanal ausfahrbare Förder­ schale (6.1) angeordnet ist.
6. Kampfpanzerturm nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerrichtung der Treib­ ladungen (T) im Bandmagazin (5) sowie der Förderweg (6) gegen die Horizontale um einen vorgegebenen spitzen Winkel nach vorne geneigt sind.
DE19914131280 1991-09-20 1991-09-20 Kampfpanzerturm Ceased DE4131280A1 (de)

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