DE2852699C1 - Einrichtung fuer die Munitionszufuhr aus einem unterhalb einer drehbaren Plattform befindlichen Magazin zu einem auf der Plattform angeordneten scheitellafettierten Geschuetz - Google Patents
Einrichtung fuer die Munitionszufuhr aus einem unterhalb einer drehbaren Plattform befindlichen Magazin zu einem auf der Plattform angeordneten scheitellafettierten GeschuetzInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung für die Munitionszufuhr aus einem unterhalb einer um eine
vertikale Achse drehbaren Plattform befindlichen Magazin zu einem auf der Plattform angeordneten scheitellafettierten
Geschütz mittels zweier Förderstränge pro Geschützrohr, wobei sich am oberen Ende eines
Aufzugs ein rohrförmiger Munitionsaufnehmer befindet, der mit seiner Schwenkachse in Verlängerung der
Höhenrichtachse des Geschützrohrs angeordnet und aus seiner vertikalen Stellung in eine mit der Seelenachse
des Geschützrohrs eine Ebene bildende Lage schwenkbar ist, ferner die Munition in dieser Ebene vom
Munitionsaufnehmer bis seitlich hinter den Geschützverschluß verschiebbar und dort mit einer rohrförmigen
Ladevorrichtung durch seitliche Verschiebung in die Verlängerung der Seelenachse des Geschützrohrs bewegbar
ist.
Eine derartige Einrichtung ist bekannt, wie beispielsweise aus der DE-PS 6 34 474 hervorgeht. Bei dieser für
zwei Geschütze ausgebildeten Einrichtung werden vier Geschosse gleichzeitig bis in die hinter den Geschützen
befindlichen, als Querförderer dienenden Lader transportiert. Jedem Geschütz sind zwei dieser Lader zugeordnet,
die wechselweise und gegensinnig in die Verlängerung des Geschützrohrs und in die seitliche Aufnahmestellung
geschwenkt werden. Nachteilig ist hierbei, daß die die Munitionszufuhr zu jedem Geschütz bewirkenden
beiden Förderstränge nur gemeinsam zu betätigen sind. Außerdem ist diese bekannte Einrichtung nur
für die Zulieferung jeweils gleichartiger Munition geeignet
Für den Einsatz bei häufig wechselnden Kampfsituationen ist diese Einrichtung nicht zu verwenden, weil
hierfür Geschosse versehiedenaftiger Wirkung (z. B.
Spreng- oder Brandwirkung) erforderlich sind. Außercem erfolgt bei dieser älteren Bauart der Ladevorgang
manuell, wobei die Einrichtung von einem Kanonier bedient wird.
Durch die DE-OS 25 01 426 ist ferner eine automatische
Ladevorrichtung für eine großkalibrige Feuerwaffe, insbesondere an einem Panzerfahrzeug, mit beiderseits
der Waffe angeordneten und mit dieser nach Seite und Höhe mitschwenkbaren Magazinen bekannt, die zu
einer baulichen Einheit zusammengefaßt sind, wobei sich hinter der Waffe und jedem Magazin ein Ladewagen
befindet. Jeder Ladewagen ist sowohl in Richtung parallel zur Seelenachse des Waffenrohrs als auch quer
dazu verfahrbar und besitzt einen integrierten Ladestock. Die beiden Magazine, in denen die Munition
rohrachsparallel untergebracht ist, können zwar verschiedene Munitionsarten aufnehmen, müssen aber von
der Rückseite über die Ladewagen von Hand aufmunitioniert werden. Dies erfordert nicht nur einen hohen
Zeitaufwand, der zu einem erheblichen Ausfall in der Schußfolge führt, sondern stellt auch eine erhöhte Gefahr
for das Bedienungspersonal dar. Außerdem ist durch die !agcnrnäßige Unterbringung der Geschosse
und ihren Quertransport in die Entnahmeposition ein breites Profil der an beiden Seiten der Waffe befindlichen
und mit dieser verbundenen Magazine erforderlieh. Bei als Waffenträger dienenden Fahrzeugen besteht
aber die Forderung, diese Fahrzeuge sowohl in der Höhe als auch in der Breite möglichst klein zu bauen, um
wenig Angriffsfläche zu bieten. Diese Forderung ist bei der vorbekannten Ausführung durch den breiten Waffenträgeraufbau
nicht ausreichend erfüllt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, bei einer gattungsgemäßen eingangs dargelegten Einrichtung Maßnahmen
zu treffen, die ohne wesentliche Erhöhung des Raumbedarfs die wahlweise Beschickung mit verschiedenartiger
Munition gestatten, um unterschiedliche Ziele bekämpfen zu können, wobei eine ununterbrochene
Schußfolge gewährleistet i3t.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden links und rechts der Waffe spiegelbildlich
zur Seelenachse des Geschützrohrs angeordneten Förderstränge unabhängig voneinander betätigbar sind, so
daß die gewünschte Munition nach der Förderung vom frei drehbaren Magazin aus den beiden Bereitstellungen
beliebig abrufbar und verschießbar ist, wobei in jedem Förderstrang für die rohrförmige Ladevorrichtung je
eine Längsführungsbahn und Querführungsbahn vorgesehen ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Längsführungsbahnen parallel zur Seelenachse
des Geschützrohres angeordnet, und die beiden Querführungsbahnen verlaufen parallel zur Höhenrichtachse
des Geschützes.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung
sind die beiden Längsführungsbahnen schräg zur Seelenachse
des Geschützrohrs gerichtet, wobei die beiden Querführungsbahnen kreisbogenförmig zur Höhenrichtachse
des Geschützes angeordnet sind.
Der mit der Erfindung gegenüber bekannten Ausführungen erzielte Vorteil besteht insbesondere in dem
schmalen seitlichen Geschützanbau für die Munitionszuführung, wodurch der Einsatz der Einrichtung unter
räumlich begrenzten Bedingungen wesentlich erleichtert wird. Außerdem erlaubt diese Einrichtung eine langer
anhaltende, schnelle Schußfolge, weil die Munitionszufuhr aus dem Magazin bis in die Ladestellung kontinuierlich
erfolgt
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine drehbare Plattform mit einem scheitellafettierten
Geschütz und der erfindungsgemäßen Einrichtung in Seitenansicht, wobei die Munition in drei
verschiedenen Transportstellungen gezeichnet ist und πι*» i^ii^cc- und Ouerfuhrim^sbahnen der Ladeschlitten
parallel zur Seelenachse bzw. Höhenrichtachs·'- des Geschützes angeordnet sind,
F i g. 2 eine der F i g. 1 entsprechende Anordnung in Draufsicht, bei der die Längsführungsbahnen der beiden
Ladeschlitten schräg zur Seelenachse des Geschützrohrs und die Querführungsbahnen kreisbogenförmig
ausgebildet sind.
Auf einer in einer Panzerdeckung 1 (Fahrzeug oder Bunker) um eine vertikale Achse drehbaren Plattform 2
ist ein scheitellafettiertes Geschütz 3 mittels beidseitiger
Schildzapfen 4, 4' in Schildwangen 5, 5' gelagert und befindet sich darstellungsgemäß in Elevation Null. An
der Unterseite der drehbaren Plattform 2 ist ein Mannschaftraum 6 befestigt, dessen Vertikalachse sich mit der
Seitenrichtachse X-Xdes Geschützes 3 deckt.
Im Mannschaftsraum 6 befindet sich ein gegenüber diesem und der drehbaren Plattform 2 frei bewegliches
Munitionsmagazin 7, in dem Geschosse 8 senkrecht stehend gelagen. sind. Das Munitionsmagazin kann hierbei
ein Rund- oder Bandmagazin sein und ist im oder entgegen dem Uhrzeigersinn bewegbar, so daß die Geschosse
8 nach gewünschter Munitionsart nacheinander in eine vorgesehene Stellung bewegt werden können. Außerdem
ist an der Plattformunterseite beidseitig und symmetrisch zu; Seitenrichtachse X-X jt ein an sich bekannter
Munitionsaufzug 9, 9' angeordnet, dessen Längsachse sich in der Vertikalebene der Höhenrichtachse
y-Vdes Geschützes 3 erstreckt. Für jeden Munitionsaufzug
9, 9' isi in der drehbaren Plattform 2 eine mittels eines schwenkbaren Deckels 10,10' abdeckbare
öffnung 11, ί 1' vorgesehen. Am oberen Ende jedes Aufzugs
9,9' schließt sich oberhalb der drehbaren Plattform ein rohrförmiger, horizontal schwenkbarer Munitionsaufnehmer 12,12' an. dessen Drehzapfen 13,13' mit dem
Geschützschildzapfen 4, 4' fluchtet und sich seine Schwenkachse in Verlängerung der Höhenrichtachse
Y- Kdes Geschützes 3 erstreckt. Jedes im Munitionsmagazin
7 bereitgestellte Geschoß 8 wird von einem am Aufzug 9,9' befindlichen Greifer aus dem Magazin entnommen,
aufwärts bewegt durch die kurzzeitig freigegebene Öffnung 11, 1Γ in der Plattform 2 und in den
rohrförmigen Munitionsaufnehmer 12, 12' eingeführt. Die oberste Stellung des Aufzugs wird durch einen Anschlag
14,14' an der Plattformunterseite begrenzt. Jeder Munitionsaufnehmer ist für die Aufnahme des Geschosses
sowohl mit einer Zeiirierung als auch mit einer Halterung (beide nicht dargestellt) versehen. Anschließend
wird der Munitionsaufnehmer mit dem darin befindlichen Geschoß mittels einer Schwenkvorrichtung
(nicht gezeichnet) aus der in F i g. 1 strichpunktiert angedeuteten Stellung so weit um die Höhenrichtachse
Y-Y verschwenkt, bis er gegen einen nicht näher bezeichneten Anschlag am mit dem Geschütz 3 sowohl um
die Höhenrichtachse Y-YaIs auch Seitenrichtachse X-X
bewegbaren Waffengehäuse 15 anliegt
In dieser Obergabestellung verläuft die Längsachse vom rohrförmigen Munitipnsaufnehmer 12, 12' höhengleich mit der Seelenachse Z-Zdes Geschützrohrs 16. In der vertikalen Beschickungsstellung liegt der rohrförmige Munitionsaufnehmer ebenfalls an einem Anschlag an. Im Waffengehäuse 15 befindet sich für jeden Förderstrang ein rohrförmiger Ladeschlitten 18, 18', der sich mit seiner Längsachse in Horizontalebene der Seelenachse Z-Z des Geschützrohrs 16 erstreckt und auf parallel zu dieser angeordneten Führungsbahnen 19,19' bzw. 20, 20' in Längs- und Querrichtung verschiebbar ist.
In dieser Obergabestellung verläuft die Längsachse vom rohrförmigen Munitipnsaufnehmer 12, 12' höhengleich mit der Seelenachse Z-Zdes Geschützrohrs 16. In der vertikalen Beschickungsstellung liegt der rohrförmige Munitionsaufnehmer ebenfalls an einem Anschlag an. Im Waffengehäuse 15 befindet sich für jeden Förderstrang ein rohrförmiger Ladeschlitten 18, 18', der sich mit seiner Längsachse in Horizontalebene der Seelenachse Z-Z des Geschützrohrs 16 erstreckt und auf parallel zu dieser angeordneten Führungsbahnen 19,19' bzw. 20, 20' in Längs- und Querrichtung verschiebbar ist.
Außerdem weist jeder rohrförmige ' .adeschlitten an
sich bekannte Geschoßhalter und eine ibenfalls an sich
bekannte kombinierte Munitionsentnahme- und Einschubeinheit 21, 21' auf. Bei gleichzeitiger Übergabestellung eines rohrförmigen Munitionsaufnehmers und
Beschickungsstellung des zugehörigen rohrförmigen Ladeschlittens fährt die im Ladeschlitten integrierte
Entnahmeeinheit in den Munitionsaufnehmer ein und erfaßt das in diesem befindliche Geschoß. Danach werden
die Geschoßhalter im rohrförmigen Munitionsaufnehmer geöffnet und das so freigegebene Geschoß mit
seinem Hülsenboden voran aus dem rohrförmigen Munitionsaufnehmer in den rohrförmigen Ladeschlitten
überführt, wo es von den dort befindlichen Geschoßhaltern (nicht dargestellt) aufgenommen wird. Die Schiebebewegungen
der beiden rohrförmigen Ladeschlitten 18 und 18' aus ihren Beschickungsstellungen entlang der
Führungsbahnen 19,19' bzw. 20,20' bis in die Ladestellungen
werden mittels an sich bekannter, nicht dargestellter Antriebseinrichtungen wechselweise und gegensinnig
durchgeführt. Sobald der rohrförmige Ladeschlitten S'.-.ine Ladestellung erreicht hat, in der er gegen einen
nicht dargestellten Anschlag am Bodenstück 17 des Geschützes 3 anliegt und sich das mitgeführte Geschoß in
einer zur Seelenachse Z-Zdes Geschützrohrs 16 koaxialen
Lage befindet, schiebt die im rohrförmigen Ladeschlitten integrierte Einschubeinheit 21, 21' das Geschoß,
nachdem zuvor die Geschoßhalter am Ladeschlitten gelöst worden sind, in das Bodenstück des Geschützes
ein. Anschließend werden die Einschubeinheit und der rohrförmige Ladeschlitten in ihre Ausgangsstellungen
zurückbewegt, wonach dann die Hülse des abgefeuerten Geschosses ausgestoßen wird und durch eine
Öffnung im Waffengehäuse 15 nach außen gelangt.
Die sich in jedem Förderstrang hintereinander befindenden, mit ihren Lccgsachsen in der Horizontalebene der Seeienachse Z-Z des Geschützrohrs 16 erstreckenden rohrförmigen Munitionsaufnehmer 12, 12' und rohrförmigen Ladeschlitten 18, 18' mit ihren Längsführungsbahnen 19,19' Können entweder parallel oder, wie F i g. 2 zeigt, schräg zur Seeienachse Z-Z des Geschützrohrs 16 angeordnet sein. Bei der in F i g. 2 veranrchaulichten Ausführungsform der Munitionszuiühreinrichtung handelt es sich um eine sehr schmale Bauart. Hierbei müssen die rohrförmigen Munitionsaufnehmer 12,
Die sich in jedem Förderstrang hintereinander befindenden, mit ihren Lccgsachsen in der Horizontalebene der Seeienachse Z-Z des Geschützrohrs 16 erstreckenden rohrförmigen Munitionsaufnehmer 12, 12' und rohrförmigen Ladeschlitten 18, 18' mit ihren Längsführungsbahnen 19,19' Können entweder parallel oder, wie F i g. 2 zeigt, schräg zur Seeienachse Z-Z des Geschützrohrs 16 angeordnet sein. Bei der in F i g. 2 veranrchaulichten Ausführungsform der Munitionszuiühreinrichtung handelt es sich um eine sehr schmale Bauart. Hierbei müssen die rohrförmigen Munitionsaufnehmer 12,
6.S 12' bei ihren Schwenktewegungen neben der horizontalen
Drehbewegung eine zusätzliche räumliche Bewegung ausführen und die Querführungsbahnen 20,20' für
die Ladeschlitten 18, 18' kreisbogenförmig gestaltet
Alle Bewegungsvorgänge sind von einem im Mannschaftsraum 6 befindlichen Tastpult aus steuerbar. Die
Antriebseinrichtungen sowohl für den selbsttätigen Munitionstransport als auch für die selbsttätige Munitionsübergabe
vom Magazin bis in das Bodenstück des Geschützes und die Geschoßhalterungen sind als bekannt
vorausgesetzt und stehen mit der vorliegenden Erfindung nicht direkt in Verbindung, so daß ihr Aufbau und
ihre Funktionsweise hier nicht im einzelnen beschrieben sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
15
20
25
30
35
40
50
55
60
65
Claims (3)
1. Einrichtung zur Munitionszufuhr aus einem unterhalb einer um eine vertikale Achse drehbaren
Plattform befindlichen Magazin zu einem auf der Plattform angeordneten scheitellafettierten Geschütz
mittels zweier Förderstränge pro Geschützrohr, wobei sich am oberen Ende eines Aufzugs ein
rohrförmiger Munitionsaufnehmer befindet, der mit
seiner Schwenkachse in Verlängerung der Höhenrichtachse des Geschützrohrs angeordnet und aus
seiner vertikalen Stellung in eine mit der Seelenachse des Geschützrohrs eine Ebene bildende Lage
schwenkbar ist, ferner die Munition in dieser Ebene vom Munitionsaufnehmer bis seitlich hinter den Geschützverschluß
verschiebbar und dort mit einer rohrförmigen Ladevorrichtung durch seitliche Verschiebung
in die Verlängerung der Seelenachse des Geschützrohr bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden iinks und rechts der Waffe spiegelbildlich zur Seelenachse des Geschützrohrs
angeordneten Förderstange unabhängig voneinander betätigbar sind, so daß die gewünschte
Munition (8) nach der Förderung vom frei drehbaren Magazin (7) aus den beiden Bereitstellungen
beliebig abrufbar und verschiebbar ist, wobei in jedem Förderstrang für die rohrförmige Ladevorrichtung
(18,18') je eine Längsführungsbahn (19,19') und Querf ührungsbahn (20,20') vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Längsführungsbahnen (19 und 19') parallel zur Seelenachse (Z-Z) des Geschützrohrs
(16) angeordnet sind und die beiden Querführungsbahnen (20 und 20) parallel zur Höhenrichtachse
(Y- V) des Geschützes (3) verlaufen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Längsführungsbahnen (19 und 19') schräg zur Seelenachse (Z-Z) des Geschützrohrs
(16) gerichtet sind, wobei die beiden Querführungsbahnen (20 und 20') kreisbogenförmig zur H6-henrichtachse
(Y- Y) des Geschützes (3) angeordnet sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782852699 DE2852699C1 (de) | 1978-12-06 | 1978-12-06 | Einrichtung fuer die Munitionszufuhr aus einem unterhalb einer drehbaren Plattform befindlichen Magazin zu einem auf der Plattform angeordneten scheitellafettierten Geschuetz |
| GB07941057A GB2153497B (en) | 1978-12-06 | 1979-12-03 | Ammunition feeding arrangement for a top-mounted gun |
| FR7929855A FR2562228B1 (fr) | 1978-12-06 | 1979-12-05 | Dispositif d'alimentation en munitions pour un canon pointable en hauteur |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782852699 DE2852699C1 (de) | 1978-12-06 | 1978-12-06 | Einrichtung fuer die Munitionszufuhr aus einem unterhalb einer drehbaren Plattform befindlichen Magazin zu einem auf der Plattform angeordneten scheitellafettierten Geschuetz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2852699C1 true DE2852699C1 (de) | 1986-01-09 |
Family
ID=6056432
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782852699 Expired DE2852699C1 (de) | 1978-12-06 | 1978-12-06 | Einrichtung fuer die Munitionszufuhr aus einem unterhalb einer drehbaren Plattform befindlichen Magazin zu einem auf der Plattform angeordneten scheitellafettierten Geschuetz |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| FR (1) | FR2562228B1 (de) |
| GB (1) | GB2153497B (de) |
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1978
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-
1979
- 1979-12-03 GB GB07941057A patent/GB2153497B/en not_active Expired
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| 8308 | Other granted patents | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |