DE69412813T2 - Radauftragsgerät zum auftragen von klebstoff, insbesondere auf buchrücken beim buchbinden - Google Patents
Radauftragsgerät zum auftragen von klebstoff, insbesondere auf buchrücken beim buchbindenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Radauftragsgerät für das mechanisierte Aufbringen eines Klebemittels auf Werkstücke, insbesondere auf die Rücken von Büchern während des Buchbindevorganges gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Derartige Radauftragsgeräte sind bekannt und werden verwendet, um Flüssigkeiten, insbesondere Klebemittel, bei der Bearbeitung von beispielsweise Leder, Papier, Holz und anderen natürlichen sowie synthetischen Materialien und beim Buch binden aufzubringen.
- Beim Buchbinden durch Auftragen eines Klebemittels auf die Rücken der Bücher und dem anschließenden Anbringen der Umschläge ist es bekannt, daß Radauftragsgeräte mit den Buchbindemaschinen verbunden werden können. Im Stand der Technik wird diese Verbindung in der Weise ausgeführt, daß das Radauftragsgerät über sein Gehäuse oder Rahmen mittels geeigneter Befestigungsmittel, wie beispielsweise Schraubverbindungen an die Buchbindemaschine angeflanscht wird. Um das Auftragsrad des Radauftragsgerätes mit einer derartigen Drehzahl anzutreiben, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Auftragsrades mit der Förder- oder Transportgeschwindigkeit der zu bindenden Buchblöcke übereinstimmt, wird das Auftragsrad bei den bekannten Vorrichtungen mittels eines Zahnrades an die Buchbindemaschine angekuppelt. Hierfür wird entweder eine Wellenkupplung oder das Zahnrad innerhalb der Flanschverbindung vorgesehen bzw. installiert. Auf diese Weise wird das Auftragsrad mit der richtigen Drehzahl angetrieben.
- Diese Kupplungsverbindung zwischen einem Radauftragsgerät und einer Buchbindemaschine weist eine Reihe von Nachteilen auf. Es bedarf eines hohen Montageaufwandes, um die Flanschverbindung zwischen der Buchbindemaschine und dem Radauftragsgerät herzustellen und wieder zu lösen. Darüber hinaus müssen die notwendigen Befestigungsmittel an beiden Vorrichtungen vorgesehen werden. Wenn ein Radauftragsgerät abwechselnd an verschiedenen Buchbindemaschinen eingesetzt wird, müssen entweder die Dimensionen bzw. Abmessungen der Flanschverbindung identisch sein oder es müssen speziell angefertigte Adapter für die verschiedenen Anbringungsvorgänge vorgesehen werden. Die Flanschverbindung muß darüber hinaus mit hoher Präzision hergestellt, um eine störungsfreie sowie verlustfreie Übertragung der zum Antrieb des Radauftragsgerätes notwendigen mechanischen Energie sicherzustellen, wobei die Energie mittels Zahnrädern übertragen wird, welche wiederum selbst präzise ausgerichtet sein müssen. Diese präzise Herstellung ist erforderlich, um sicherzustellen, daß das Auftragsrad genau gegenüber den mit einem Klebemittelauftrag zu versehenen Buchrücken positioniert wird.
- Wenn Polyurethan als Klebeauftrag für die Buchrücken verwendet wird, führt die Empfindlichkeit von Polyurethan gegenüber Feuchtigkeit verhältnismäßig schnell zur Zersetzung des in dem Klebemitteltank bereitgehaltenen Polyurethans. Im Ergebnis muß der Klebemitteltank häufig gereinigt werden, damit die Eigenschaften des Klebemittels garantiert werden können. Abstreif- bzw. Abstreichmesser werden an dem Auftragsrad verwendet, um überschüssigen Klebstoff abzustreifen und um den Auftrag einer gleichförmigen Klebeschicht auf dem Rad zu unterstützen.
- Das U.S.-Patent 3,373,052 offenbart ein Radauftragsgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Dieses bekannte Gerät besitzt ein Reservoir für das Klebemittel. Eine Trennung bzw. eine Trennwand ist innerhalb des Reservoirs angeordnet, um eine Kammer zum Erzeugen eines Klebemittelzirkulationsstromes zu bilden. Das Gerät weist keine Mittel zum Steuern der Menge des durch das Rad zu übertragenden Klebemittels auf, so daß eine feine Einstellung der Menge des aufzubringenden Klebemittels sehr schwierig ist.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Radauftragsgerät zu schaffen, welches weitestgehend sämtliche Nachteile des Standes der Technik beseitigt, welches in einer besonders einfachen Weise in Verbindung mit verschiedenen Buchbindemaschinen verwendet werden kann und welches ausgezeichnete Ergebnisse hinsichtlich des Aufbringens des Klebemittels zeigt, insbesondere wenn Polyurethan als Klebemittel eingesetzt wird.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Aufgabe durch ein Gerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen enthalten.
- Ein Vorteil, der durch die erfindungsgemäße Gestaltung erreicht wird, besteht darin, daß nur die Menge des Klebemittels, die im Augenblick auf den Rücken aufzubringen ist, tatsächlich auf das sich drehende Aufbring- bzw. Auftragsrad übertragen wird und daß insgesamt nur eine kleine Menge des Klebemittels in dem offenen Klebemitteltank bereitgehalten werden muß, was bedeutet, daß Klebemittel, wie beispielsweise insbesondere Polyurethan, welches sich unter bestimmten Bedingungen zersetzt, sinnvoll eingesetzt werden kann.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Auftragsrad und das Schleuderrad gemeinsam auf einem separaten Rahmen montiert sind, der an dem Hauptrahmen in der Weise angebracht ist, daß er nach oben geklappt werden kann, ist insbesondere vorteilhaft, da, nachdem das Auftragsrad, die Schleuderwalze und sämtliche Abstreichmessereinrichtungen in eine obere Position geklappt worden sind, sie sehr einfach zu reinigen sind. Hierbei ist es dann ebenfalls ohne weiteres möglich, den Klebemitteltank zu reinigen.
- Nachstehend wird die Erfindung auf Basis der in den Zeichnungsfiguren gezeigten Ausführungsbeispiele erläutert. Hierbei ist:
- Fig. 1 eine Vorderansicht eines Radauftragsgerätes;
- Fig. 2 eine Seitenansicht des Radauftragsgerätes gemäß Fig. 1;
- Fig. 3 eine Draufsicht auf das Radauftragsgerät nach den Fig. 1 und 2;
- Fig. 4 ein Querschnitt eines Ausführungsbeispiels eines Klebemitteltanks mit einer eingebauten Abstreichmessereinrichtung, wobei die Außenlinien eines Auftragsrades und einer Schleuderwalze ebenfalls gezeigt sind;
- Fig. 5 eine Draufsicht auf den in Fig. 4 gezeigten Klebemitteltank ohne das Auftragsrad und die Schleuderwalze; und
- Fig. 6 ein teilweise geschnittenes Ausführungsbeispiel einer Antriebseinheit mit einem Elektromotor, einer Transmissions- bzw. Getriebeeinheit, einem Auftragsrad und einer Schleuderwalze.
- Wie aus den drei unterschiedlichen Ansichten der Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich ist, ist ein Rahmen 2, der sich im wesentlichen in einer Horizontalebene erstreckt, bei diesem Ausführungsbeispiel des Radauftragsgerätes mit einer vertikal ausgerichte ten Zahnstange bzw. Zahnsäule 6 verbunden, die zu einem Maschinenständer 4 gehört. Das untere Ende der Zahnsäule 6 ist steif mit zwei Diagonalstreben 8 verbunden, die als Hohlabschnitte ausgebildet sind und die wiederum an ihren Enden mit zwei Trägern 10 verschweißt sind. Zwei Rollen sind an der Unterseite jedes der beiden Träger 10 vorgesehen, was bedeutet, daß das gesamte Radauftragsgerät 1 auf dem Maschinenständer 4 verfahren werden kann. An jedem Träger 10 ist eine der Rollen so gehalten, daß sie um eine Vertikalachse verschwenkt und (nicht gezeigt) verriegelt werden kann. Das Radauftragsgerät 1 kann auf diese Weise in der gewünschten Position unbeweglich gehalten werden. Als Alternative ist es ebenfalls möglich, die Vorrichtung durch Verwendung von vertikal ausgerichteten Gewindelöchern in den Enden der Träger 10 in Position zu halten, in die drehbare Schraubenbolzen, die mit fußartigen Enden versehen sind, eingesetzt werden, auf denen die Vorrichtung ohne Verschieben positioniert werden kann und die die Haltefunktion der Walzen übernehmen.
- Das obere Ende der Zahnsäule 6 ist an ihrer Außenseite in der Form einer Zahnstange mit Zähnen versehen und wird innerhalb eines Lagerblocks 14 in der Weise gehalten, daß sie weder in axialer Richtung verschoben noch gedreht werden kann. Der Lagerblock ist steif mit dem Boden des Rahmens 2 verbunden. Mehrere Zähne an der Zahnsäule 6 befinden sich in Eingriff mit einem Ritzel (nicht gezeigt), das innerhalb des Lagerblocks 14 angeordnet ist. Dieses Ritzel kann durch eine Handkurbel gedreht werden, wodurch ein Zahngetriebe betätigt wird, das ebenfalls innerhalb des Lagerblocks 14 vorgesehen ist. Wenn die Handkurbel 16 gedreht wird, bewegt sich daher der Rahmen 2 in vertikaler Richtung nach oben oder unten in Abhängigkeit davon, ob die Handkurbel 16 in Uhrzeigerrichtung oder in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Rahmen kann in der gewünschten Höhe mittels einer Klemmeinrichtung (nicht gezeigt) verriegelt werden, die ein Bauteil des Lagerblocks 14 ist. Anstelle der Handkurbel 16 kann ebenfalls ein Antriebsmotor verwendet werden, um die Höhe des Rahmens einzustellen. Bei dem Ausführungsbeispiel beträgt der Bereich, über den der Rahmen justiert werden kann, ca. 100 mm. Ein Wegaufnehmer ist an dem Lagerblock 14 angebracht. In Verbindung mit einem an der Zahnsäule 6 angeordneten Impulstransmitter, wie beispielsweise einem Transmitter in Form einer magnetisch codierten Bandmeßeinrichtung, wird es dem Aufnehmer ermöglicht, die Position des Rahmens relativ gegenüber der Zahnsäule 6 und damit die Höhe des Rahmens relativ gegenüber dem Fußboden zu bestimmen. Der Höhenwert wird an einer Displayeinheit 26 angezeigt.
- Wie es insbesondere aus den Fig. 2 und 3 deutlich hervorgeht, sind an dem Rahmen 2 eine Antriebseinheit 22 bestehend aus einem Elektromotor 18 und einer Transmissions- bzw. Getriebeeinheit 20, eine elektronische Steuereinrichtung 24 mit der Displayeinheit 26, ein Steuerpult 28, ein Auftragsrad 30, eine Schleuderwalze 32 und ein Klebemitteltank 34 angebracht. Der Elektromotor 18 ist horizontal oberhalb des Rahmens 2 in einem Motorgehäuse 36 aufgenommen, das mit einer Lüftung 38 versehen ist. Die Drehbewegung kann mittels der Ausgangswelle des Motors an die Getriebeeinheit 20 übertragen werden. Weiterhin ist der Motor elektrisch mit der elektronischen Steuereinrichtung 24 verbunden, welche innerhalb eines Gehäuses in der Nähe des Motorgehäuses 36 untergebracht ist. Der Elektromotor 18 wird durch die Steuereinrichtung mit einer von außen kommenden Spannung versorgt, wobei die Steuereinrichtung ebenfalls die Drehzahl des Motors steuert. Die Displayeinheit 26 steht elektrisch in Verbindung mit der Steuereinrichtung und ist in einem der Enden des Gehäuses der elektronischen Steuereinrichtung 24 untergebracht (vgl. Fig. 1). Das Signal, das von dem in einem Gehäuse angeordneten Wegaufnehmer erzeugt wird, ist mit (der Quelle) eines Signals zur Steuerung der Drehzahl des Elektromotors verbunden.
- Gemäß den Fig. 2 und 3 sind ein Klebemitteltank 34, der nach oben hin offen ist, ein Auftragsrad 30 und eine Schleuderwalze 32 an dem Ende des Rahmens 2 gegenüberliegend zu der elektronischen Steuereinrichtung 24 und dem Elektromotor 18 angeordnet. Das Auftragsrad 30 und die Schleuderwalze 32 sind freitragend innerhalb der Getriebeeinheit 20 angeordnet, so daß sie um eine Horizontalachse (vgl. Fig. 6) gedreht werden können und durch die Transmission angetrieben werden. Die Umfangsoberflächen des Auftragsrades 30 und der Schleuderwalze 32 besitzen Oberflächen mit besonders hoher Qualität, wie dies bei Oberflächen der Fall ist, die durch eine Plasmabeschichtung hergestellt werden können. Die beiden Endoberflächen des Auftragsrades 30 weisen eine nach außen gekrümmte, konische Form auf. Der Klebemitteltank 34 ist teilweise mit Klebemittel gefüllt. Das untere Ende des Auftragsrads 30 ist in das Klebemittel eingetaucht. Oberhalb der Oberfläche des Klebemittels, jedoch teilweise in den Klebemitteltank 34 hineinragend, ist ein Hauptabstreif- bzw. Hauptabstreichmesser 40 (vgl. Fig. 3 und 4) vorgesehen, welches direkt neben der Umfangsoberfläche des Auftragsrades 30 montiert ist. Die Aufgabe des Abstreich- bzw. Abstreifmessers besteht darin, überschüssiges Klebemittel, welches an dem Auftragsrad 30 anhaftet, abzustreifen und so die Menge des Klebemittels zu begrenzen, das übertragen wird. Das Hauptabstreifmesser 40 ist in einem Winkel von ca. 45º gegenüber der Horizontalen angeordnet und kann mittels eines pneumatisch betätigten Kolbens in der Weise bewegt werden, daß die Breite der Lücke, die zwischen dem Hauptabstreifmesser 40 und dem Auftragsrad 30 vorhanden ist, verändert werden kann. Ein weiteres Abstreich- bzw. Abstreifmesser 42 ist zwischen dem Auftragsrad 30 und der Schleuderwalze 32 angeordnet, um Klebemittel von dem Auftragsrad 30 abzustreifen. Ein weiteres Abstreich- bzw. Abstreifmesser 44 ist hinter der Schleuderwalze 32 angeordnet, wobei "hinten" auf die Richtung bezogen ist, in der die mit einem Klebemittelauftrag zu versehenden Werkstücke bewegt werden. Die Abstreifmesser 42, 44 sind ebenfalls justierbar.
- Die Richtung, in der die mit einem Klebemittelauftrag zu versehenden Werkstücke bewegt werden, ist in Fig. 4 durch einen Pfeil gekennzeichnet, der auf dem Auftragsrad 30 zu erkennen ist.
- Die Abstreifmesser 40, 42, 44 sind gemeinsam mit der Getriebeeinheit 20, mit der das Auftragsrad 30 und die Schleuderwalze 32 verbunden sind, an einem separaten Rahmen 46 angebracht, welcher wiederum mit einer seiner Seiten 48 in einer scharnierartigen Weise an dem Rahmen 2 in der Weise befestigt ist, daß er verschwenkt werden kann. Der gesamte Rahmen 46 kann daher durch Anheben der gegenüberliegenden Rahmenseite 50 nach oben geklappt werden und in dieser angehobenen Position mittels eines Verriegelungsbolzens gehalten werden. Wenn sich der Rahmen 46 in seiner nach oben geklappten Position befindet, wird ein einfacher Zugang zu dem Klebemitteltank 34 und den Abstreifmessern 40, 42, 44 geschaffen, so daß sie beispielsweise gereinigt werden können.
- Wie aus Fig. 4 entnehmbar ist, ist der untere Teil des Auftragsrades 30 in den Klebemitteltank 34 eingetaucht, der mit dem Klebemittel gefüllt ist. Die Höhe des Klebemittels in dem Tank wird durch geeignete Markierungen 52 gekennzeichnet. Oberhalb des Auftragsrades 30 und der Schleuderwalze 32 ist ein mit einem Klebeauftrag zu versehender Buchblock 54 in unterbrochenen Linien dargestellt. Die Richtung, in der der Block bewegt wird, ist durch einen Pfeil 56 gekennzeichnet. In Fig. 4 ist die Schleuderwalze 32 in ihrer abgesenkten Position gezeigt, in der der Abstand zwischen der Walze und dem Rücken 55 größer ist als der Abstand zwischen dem Auftragsrad 30 und dem Rücken 55. Der Abstand zwischen der Schleuderwalze 32 und dem Rücken kann verringert werden, wobei jedoch die hierfür vorgesehenen Mittel nicht gezeigt sind. Die Buchblöcke 54 werden daher (wie es in Fig. 4 und 5 gezeigt ist) in Richtung des Auftragsrades von der linken Seite aus zugeführt und verlassen den Bereich des Klebemitteltanks nach rechts. Die Drehrichtung des Auftragsrades 30 und der Schleuderwalze 32 sind durch die Pfeile 58, 60 gekennzeichnet. Der Klebemitteltank 34 weist eine obere Außenkante 62 auf, die in Fig. 5 als ein Rechteck erscheint. Eine obere Innenkante 64, die weiter einwärts und geringfügig unterhalb angeordnet ist, besitzt leicht gerundete Ecken 65. Im Innenbereich des Klebemitteltanks 34 setzt sich in dem vorderen Ende mit Bezug auf die ankommenden Buchblöcke 54 eine nahezu vertikale vordere Endwand 66 des Klebemitteltanks 34 in einem Bodenbereich fort, wogegen sich an dem hinteren Ende eine weniger steile, winklige bzw. schiefe hintere Endwand 68 in dem Bodenbereich fortsetzt. Die vordere und die hintere Endwand 66, 68 sind durch zwei Seitenwände 70, 72 verbunden. Im Übergangsbereich zwischen der Seitenwand 70 und der Endwand 68 besitzt ein horizontales Einlaßloch 74, welches Verbindung zu der Außenseite des Klebemitteltanks hat, seine Öffnung bzw. Mündung. Eine Zuführleitung (nicht gezeigt) zum Einführen eines Klebemittels ist mit dem Einlaßloch verbunden. Die Öffnung dieser Zuführleitung besitzt eine langgestreckte Ausgestaltung, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
- Eine Abstreifmessereinrichtung 78 ist in dem Boden 76 des Klebemitteltanks 34 nahe dem unteren Teil des Auftragsrades 30 angeordnet. Diese Abstreifmessereinrichtung besteht aus einer Stufe 80, die sich annähernd am untersten Punkt des Radumfanges befindet und sich, bezogen auf das Rad, axial erstreckt. Diese Stufe ist zwischen einem ersten Bodenabschnitt 82 des Klebemitteltanks 34 relativ weit von der Umfangsoberfläche des Rades und einem zweiten, in Drehrichtung folgenden Bodenabschnitt 84 relativ nahe der Umfangsoberfläche mit dem Ergebnis angeordnet, daß eine Lücke 86 zwischen dem Auftragsrad 30 und dem zweiten Bodenabschnitt 84 ausgebildet wird. Die Stufe besitzt annähernd eine Höhe von ca. 1 bis 2 mm. Die Strecke zwischen der Stufe und der Umfangsoberfläche des Auftragsrades 30 beträgt ca. 5/10 mm bis 7/10 mm. Die Lücke 86 endet an einer Kante 88 und ist mit den Seiten durch zwei Wände 90 verbunden. Im vorderen Bereich des Klebemitteltanks 34 fällt die Abstreifmessereinrichtung 78 von der Kante 92 ab und setzt sich nach links als dem vorderen Ende 66 fort.
- Am tiefsten Teil des Bodens 76 ist ein vertikales Auslaßloch 94 vorgesehen, welches mit einer Auslaßleitung (nicht gezeigt) mittels eines Innengewindes verbunden werden kann. Ein Sammelbecken 96 ist in dem Boden 76 nahe dem Auslaßloch 94 eingebracht. Die Seitenwände 90 sind an ihrem höchsten Punkt annähernd horizontal verlaufend ausgestaltet und beginnen von der Kante 88 und erstrecken sich zu der Kante 98. Anschließend fallen sie in den hinteren Bereich zu dem Bodenabschnitt 32 ab und enden in einer Falte bzw. Quetschfalte 100 im Boden 76 des Klebemitteltanks 34.
- Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, benutzt der Elektromotor 18 ein Zwischenzahnrad 102, um in einer nicht weiter dargestellten Weise eine Gegenwelle 104 der Getriebeeinheit 20 anzutreiben. An einem Ende der Gegenwelle 104 ist ein Zahnrad 106 vorgesehen, welches mit einem Zahnrad 108 auf einer Radauftragswelle 110 kämmt. Ein Zahnrad 112, das ebenfalls auf der Radauftragswelle 110 angebracht ist, befindet sich in Eingriff mit einem Ritzel 114, welches eine zweite Gegenwelle 116 antreibt, auf der ein Rad 118 montiert ist, durch das eine Schleuderwalzenwelle 122 mittels eines Zahnriemens 120 und eines zusätzlichen Rades 121 angetrieben wird. Sowohl das Auftragsrad 30 als auch die Schleuderwalze 32 sind freitragend gehalten.
- Die Betriebsweise des Radauftragsgerätes gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun nachstehend erläutert.
- Zunächst wird das Radauftragsgerät 1 in die Position nahe einer Buchbindemaschine (nicht gezeigt) geschoben, so daß sich das Auftragsrad 30 und die Schleuderwalze 32 unterhalb der Fördereinrichtungen und Führungen (nicht gezeigt) der Buchbindemaschine befinden. Danach werden das Auftragsrad 30 und die Schleuderwalze 32 in vertikaler Richtung durch Drehen der Handkurbel 16 zum Anheben oder Absenken des Rahmens justiert. Die Fördereinrichtungen und Führungen führen die mit einem Klebemittelauftrag zu versehenden Buchblöcke 54 mit einer einstellbaren Geschwindigkeit heran. Die Blöcke sind so ausgerichtet, daß sich die Längserstreckung der Buchrücken 55 senkrecht zu der Achse des Auftragsrades 30 befindet und daß die Rücken hinter die Scheitelpunktlinie der Umfangsoberfläche des Auftragsrades 30 geführt werden. Die mit einem Klebeauftrag zu versehenden Buchrücken 55 kommen auf diese Weise in Kontakt mit dem Klebemittel, welches in dem unteren Teil des Klebemitteltankes aufgenommen wurde und welches an der Umfangsoberfläche des Auftragsrades 30 anhaftet. Auf diese Weise wird das Klebemittel an die Buchrücken 55 übertragen. Überschüssiges, an einem Buchrücken anhaftendes Klebemittel wird entfernt oder in die Zwischenräume zwischen den Seiten des Buches durch die Schleuderwalze 32 hineingedrückt, welche sich in eine Richtung entgegengesetzt zu der Richtung des Auftragsrades 30 dreht. Die Umfangsgeschwindigkeit des Auftragsrades 30 ist exakt gleich der Transportgeschwindigkeit der Buchblöcke, was durch die Kopplung der Steuereinrichtung 24 an einen elektrischen Signaltransmitter mit einem Sensor erreicht wird, wobei der Signaltransmitter steif innerhalb der Buchbindemaschine in einer Weise angebracht ist, daß sein Sensor die Bewegung der Buchblöcke 54 erfassen kann. Im Ergebnis ist ein Signal entsprechend der Geschwindigkeit der Buchblöcke 54 an dem Ausgang des Signaltransmitters für die Verwendung durch die Steuereinrichtung 24 verfügbar. Das Signal kann durch den Signaltransmitter in drahtloser Weise oder mittels eines Kabels übertragen werden, welches in eine Buchse in der Steuereinrichtung 24 eingesteckt werden kann.
- Die Fördereinrichtungen und Führungen der Buchbindemaschine drücken die Buchblöcke 54 mit einer konstanten Geschwindigkeit in der Weise nach vorne, daß sich die Rücken 55 in einer horizontalen Ebene 53 befinden. Die beiden Scheitelpunktelinien 59, 61 der Umfangsoberflächen des Auftragsrades 30 und der Schleuderwalze 32 befinden sich direkt benachbart zu der Ebene 53. So wie die Wirkung der Schleuderwalze 32 auf die Buchrücken 55, die mit einem Klebemittelauftrag durch das Auftragsrad 30 versehen worden sind, mit dem Ziel der Änderung der Menge des aufgetragenen Klebemittels verändert werden kann, kann der Abstand zwischen der Schleuderwalze 32 und der Ebene 53 und daher der Abstand zwischen der Scheitelpunktlinie 61 und der Ebene 53 durch Verwendung von nicht gezeigten Mitteln zum Einstellen der Höhe der Schleuderwalzenwelle 122 eingestellt werden, wobei diese Mittel innerhalb der Getriebeeinheit 20 angeordnet sind und beispielsweise pneumatische Zylinder enthalten, deren Kolbenstangen auf die Führungsschuhe einwirken, welche in einer Weise gehalten sind, daß sie vertikal innerhalb der Gehäusewand gleiten können. Die Lager für die Schleuderwalzenwelle 122 sind in diesen Schuhen angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel der Antriebseinheit 22, die insbesondere in Fig. 6 gezeigt ist, sind die Drehzahl und die Drehrichtung der Schleuderwalze 32 "steif" bzw. "fest" mit der Drehzahl des Auftragsrades 30 verbunden, jedoch ist es natürlich möglich, einen unabhängigen Antrieb für die Schleuderwalze 32 vorzusehen.
- Frisches Klebemittel wird mit einer dosierten Durchflußmenge in den Klebemitteltank 34 über das Einlaßloch 74 (Fig. 4 und 5) aus einer Klebemittelvorbereitungseinrichtung (nicht gezeigt) zugeführt. Eine verhältnismäßig große Menge des dem Tank zugeführten Klebemittels wird innerhalb des Klebemitteltanks den durch die Drehung des Auftragsrades 30 hervorgerufenen Strömungen ausgesetzt und wird daher in Richtung einer sich verengenden Lücke, die zwischen dem ersten Bodenabschnitt 82 und einem Abschnitt an der Umfangsoberfläche des Auftragsrades 30 gegenüberliegend diesem Teil des Bodens gefördert. An der Stufe 80, die ein Teil des Abstreifmessers 78 umfaßt, gelangt das Klebemittel in die Lücke 86 und wird durch die Lücke hindurchtransportiert. Durch die spezielle Gestaltung der Abstreifmessereinrichtung 78 gelangt der überwiegende Anteil des in die Lücke 86 zugeführten Klebemittels direkt durch die Lücke und von dort infolge des An haftens an der Umfangsoberfläche des Auftragsrades 30 hinter das Hauptabstreifmesser 40 und wird auf die mit einem Klebemittel zu versehenden Buchrücken 55 transportiert. Durch Veränderung des Abstandes zwischen dem Hauptabstreifmesser 40 und dem Auftragsrad 30 ist es möglich, die Dicke der Klebemittelschicht, die auf dem Auftragsrad 30 vorhanden ist, zu verändern, wobei diese Möglichkeit notwendig ist, so daß das Aufbringen des Klebemittels ausgeführt werden kann, um den Abstand zwischen einem mit einem Klebemittelauftrag zu versehenden Buchblock 54 und dem folgenden Buchblock und ebenso auf die Länge eines Buchrückens 55 anzupassen. Ein weiterer Sensor ist hierfür vorgesehen, dessen Signal die Ankunft eines Buchblockes oberhalb des vorderen Bereiches des Klebemitteltanks kennzeichnet.
- Der vorstehend erwähnte Signaltransmitter innerhalb der Buchbindemaschine gibt ein ebenfalls bereits vorstehend erwähntes Frequenzsignal ab, welches proportional zu der Geschwindigkeit der Maschine ist. Dieses Signal wird darüber hinaus als ein Abstandssignal für die Steuerung des Hauptabstreifmessers 40 verwendet. Hierdurch ist es möglich, Klebemittel intermittierend dem Auftragsrad 30 zuzuführen, was bevorzugt ist, wobei das Klebemittel auf den Rücken des Buches übertragen wird. Das Hauptabstreifmesser 40 öffnet und schließt mit jedem an dem Rad vorbeigehenden Buch entsprechend einem Pfeil 41 in Fig. 4. Das Steuersystem ist so eingestellt, daß die Länge, über die das Klebemittel aufgebracht wird, konstant gehalten wird, unabhängig davon, wie sich die Vorwärtsfördergeschwindigkeit ändern kann. Ein elektromagnetisch angetriebener Pneumatikzylinder (der in der Zeichnungsfigur zum Zwecke der Klarheit nicht gezeigt ist) wird verwendet, um das Hauptabstreifmesser 40 in die durch den Pfeil 41 gekennzeichnete Richtung zu bewegen.
- Ein Teil des überschüssig in dem vorderen Bereich des Klebemitteltanks 34 nahe der vorderen Endwand 66 vorhandenen Klebemittels kann um die Seitenwände 90 zu dem hinteren Bereich des Klebemitteltankes 34 strömen. Ein Teil dieses Klebemittels kann durch das Auslaßloch 94 zu der Klebemittelvorbereitungseinrichtung zurückkehren. Die Abstreifmesser 42, 44 dienen darüber hinaus dazu, überschüssiges Klebemittel von dem Auftragsrad bzw. der Schleuderwalze 32 abzustreifen. Die Stufe 80 der Abstreifmessereinrichtung 78 ist ca. 1 mm hoch und eine Lücke mit einer Breite von ca. 5/10 bis 7/10 mm ist zwischen der Stufe 80 und dem Auftragsrad ausgebildet.
- Das Auftragsrad 30, die Schleuderwalze 32 und der Klebemitteltank 34 können elektrisch oder mittels eines Wärmeübertragungsfluids erhitzt werden, wenn die Eigenschaften des Klebemittels dies erfordern. Im Falle eines elektrischen Heizsystems sind Heizdrähte in den Wänden des Klebemitteltanks 34 in der Nähe der Innenoberfläche des Tankes und entlang sowie gerade innerhalb der Umfangsoberflächen des Auftragsrades 30 und der Schleuderwalze 32 vorgesehen. Die Heizdrähte im Klebemitteltank 34 werden mit einem Strom aus einem elektrischen Anschluß 124 versorgt, wogegen die Heizdrähte innerhalb des Auftragsrades mittels Kohlenstoffbürsten, die auf die Welle 110 des Auftragsrades einwirken, mit einem Strom versorgt werden. Wenn ein Wärmeübertragungsfluid verwendet wird, um das Klebemittel zu erhitzen, werden die Heizdrähte im wesentlichen durch Kanäle ersetzt. Die Temperaturen der erhitzten Teile können durch eine Steuerung reguliert werden, die innerhalb der Steuereinrichtung angeordnet ist. Ein Schutz gegen Überhitzen kann ebenfalls vorgesehen sein.
- Der Elektromotor 18 ist mit einer Hochampere-Leitung in einer nicht gezeigten Weise verbunden.
Claims (10)
1. Radgerät (1) zum Auftragen eines Klebemittels, wobei das Gerät enthält:
ein angetriebenes Klebemittelauftragsrad (30), das eine Umfangsoberfläche
zum Aufnehmen und Transportieren des Klebemittels sowie zwei
gegenüberliegende Seiten aufweist und das um eine Achse drehbar ist, welche im
wesentlichen horizontal ausgerichtet ist, und
ein Klebemittelreservoir (34),
gekennzeichnet durch zwei gegenüberliegende Wände (90), die sich von
einem Boden des Reservoirs (34) innerhalb des Reservoirs (34) nach oben
erstrecken,
wobei ein Abschnitt des Rades (30) unterhalb der Achse zwischen den
Wänden (90) angeordnet ist,
wobei das Reservoir (34) eine Klebemitteldosieroberfläche aufweist, die sich
zwischen den beiden gegenüberliegenden Wänden (90) in dem Reservoir (34)
erstreckt und die in einer Drehrichtung des Rades (30) gekrümmt ist,
wobei die Dosieroberfläche eine Stufe (80) in dem Reservoir (34) in
unmittelbarer Nähe des tiefsten Abschnittes des drehbaren Rades (30) bildet, wobei
sich die Dosieroberfläche allmählich von der Stufe nach oben erstreckt und
allmählich nach oben sowie weg von der Umfangsoberfläche des Rades (30)
divergiert,
wobei die Dosieroberfläche eine Endkante aufweist, die von der
Umfangskante des Rades (30) weiter beabstandet ist als die Stufe (80), und
wobei die Dosieroberfläche und die beiden gegenüberliegenden Wände (90)
in dem Reservoir in unmittelbarer Nachbarschaft zu der Umfangsoberfläche
des Rades (30) bzw. zu den Radseiten unterhalb der Achse für eine
Steuerung der Klebemittelmenge auf der Umfangsoberfläche und an jeder Seite des
Rades (30) angeordnet sind.
2. Radgerät nach Anspruch 1,
bei dem die Umfangsoberfläche des Rades (30) ca. 0,5 mm bis ca. 0,7 mm
von der Stufe (80) entfernt angeordnet ist.
3. Radgerät nach Anspruch 1,
bei dem sich die gegenüberliegenden Wände (90) von dem Boden des
Reservoirs (34) über eine Strecke nach oben erstrecken, die ungefähr 1/3 des
Durchmessers des Rades (30) beträgt.
4. Radgerät nach Anspruch 1,
bei dem das Reservoir (34) eine erste Klebemittelkammer und eine zweite
Klebemittelkammer aufweist, wobei die erste Klebemittelkammer teilweise
durch die Innenwände des Reservoirs (34), die Stufe (80) und einem
abfallenden Abschnitt des drehbaren Rades (30) gebildet wird, wobei ein
unterer Abschnitt des abfallenden Abschnitts des Rades (30) in ein
Klebemittel in der ersten Kammer eintaucht, wenn die erste Kammer mit
Klebemittel gefüllt ist, und
bei dem die zweite Kammer in dem Reservoir (34) in einer Position über der
ersten Kammer und benachbart einem aufsteigenden Abschnitt des drehbaren
Rades (30) zur Aufnahme des durch das Rad (30) aus der ersten Kammer
herausgeförderten Klebemittels angeordnet ist.
5. Radgerät nach Anspruch 4,
bei dem sich die beiden gegenüberliegenden Wände (90) von einem Boden
des Klebemittelreservoirs (34) um eine Strecke von ca. 1/3 des
Durchmessers des Rades (30) nach oben erstrecken,
wobei das Reservoir (34) Seitenwände aufweist und
wobei die gegenüberliegenden Wände (90) mit den Seitenwänden
dazwischenliegende Rückführkanäle zum Überführen des Klebemittels aus der
zweiten Kammer zurück zu der ersten Kammer bilden.
6. Radgerät nach Anspruch 1,
bei dem sich die beiden gegenüberliegenden Wände (90) von dem Boden des
Reservoirs (34) um eine Strecke von ca. 1/3 des Durchmessers des Rades
(30) nach oben erstrecken und zwischen den entsprechenden
gegenüberliegenden Wänden (90) sowie den Seitenwänden des Reservoirs (34) zwei
Seitenrückführkanäle bilden zum Aufnehmen des Klebemittels aus einem
aufsteigenden Abschnitt des Rades (30) und zum Überführen des
Klebemittels zu einem Raum in dem Reservoir (34) benachbart einem absteigenden
Abschnitt des Rades (30) außerhalb der beiden gegenüberliegenden Wände
(90).
7. Radgerät nach Anspruch 1,
bei dem das Reservoir (34) einen schräg verlaufenden Boden sowie zwei
Klebemittelkammern aufweist, wobei die beiden Kammern außerhalb der
beiden gegenüberliegenden Wände (90) miteinander in Verbindung stehen
und teilweise durch die gegenüberliegenden Wände (90) sowie die
Dosieroberfläche getrennt sind.
8. Radgerät nach Anspruch 1,
bei dem die beiden gegenüberliegenden Wände (90) und die Dosieroberfläche
einen Durchgang bilden, der einen unteren Abschnitt des Rades (30) umgibt
und der die Klebemittelmenge steuert, die durch das Rad (30) aus dem
Reservoir (34) herausgebracht wird.
9. Radgerät nach Anspruch 1,
wobei das Gerät ein gegenläufiges Schleuderrad (32) für ein
Zusammenwirken mit dem auf das Aufbringrad (30) aufgebrachten Klebemittel aufweist,
wobei beide Räder (30, 32) an einem Rahmen (46) angebracht sind, der
gegenüber dem Reservoir (34) verschwenkbar ist, wobei der Rahmen (46)
zum Anheben der Räder (30, 32) aus dem Reservoir (34) für eine Reinigung
des Reservoirs verschwenkbar ist.
10. Radgerät nach Anspruch 1,
wobei das Gerät an einem bewegbaren Rahmen (2) zum Transport zu und
von einer Buchbindemaschine angebracht ist und wobei die Höhe des Gerätes
an dem Rahmen einstellbar ist, um das Aufbringrad in einer Position anordnen
zu können, in der ein Klebemittel auf einen Buchblock aufgebracht werden
kann.
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| DE69412813T DE69412813T2 (de) | 1993-03-26 | 1994-03-25 | Radauftragsgerät zum auftragen von klebstoff, insbesondere auf buchrücken beim buchbinden |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9304504U DE9304504U1 (de) | 1993-03-26 | 1993-03-26 | Radauftragsgerät zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere auf Buchrücken beim Buchbinden |
| DE69412813T DE69412813T2 (de) | 1993-03-26 | 1994-03-25 | Radauftragsgerät zum auftragen von klebstoff, insbesondere auf buchrücken beim buchbinden |
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| DE69412813D1 DE69412813D1 (de) | 1998-10-01 |
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