DE1964261B2 - Elektromotorisch angetriebener staubsauger - Google Patents
Elektromotorisch angetriebener staubsaugerInfo
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- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektromotorisch angetriebenen
Staubsauger mit einem Ansaug- und Ausblasöffnungen aufweisenden Gehäuse, einem in
Durchströmrichtung hinter einem Staubfilter angeordneten Gebläse, einer Haspel zum Aufwickeln des
elektrischen Anschlußkabels und einem am Staubfilter angreifenden Rüttelwerkzeug, das über eine
Antriebswelle be; Drehung der Haspel von dieser betätigbar ist und dabei den Staubfilter ausklopft.
Bef einem bekannten Staubsauger dieser Art (deutsche Patentschrift 880 047) dreht sich nachteiligerweise
bei einer Drehung der Haspel für das Stromkabel gleich der Elektromotor mit, so daß von
einem erstrebenswert leichten Ausziehen des Stromkabeis
keine Rede sein kann. Entsprechend langsam erfolgt die Haspeldrehung. Ferner wird bei diesem
bekannten Staubsauger das Rüttelwerkzeug lediglich ein einziges Mal pro Umdrehung betätigt, so daß
die Filterreinigung zu wünschen übrig'.äßt. Bei einer weiteren Ausführungsform dieses bekannten Staubsaugers
muß die Haspel sogar noch den ganzen Filter zusätzlich drehen, damit dieser an Reinigungsbürsten
vorbeistreichen kann. Abgesehen von dem dadurch bedingten erhöhten Widerstand entfällt auch noch
das Ausklopfen des Filters, vas einen weiteren Nachteil darstellt.
Es ist zwar auch schon bekannt (USA.-Patentschrift 2 534 578), eine mehrfach abgekröpfte Welle,
deren exzentrische Teile bei Drehung gegen den Filter schlagen, als Rüttelwerkzeug zu verwenden.
Diese abgekröpfte Welle ist in raumbeanspruchender Weise in der Längsmittelebene des Gehäuses angeordnet,
wobei einzusätzlicher Elektromotor vorgesehen ist, der diese Welle über einen allerdings ins
Schnelle übersetzenden Kettentrieb antreibt. Dieser Antrieb ist jedoch nicht nur besonders aufwendig,
sondern beansprucht auch in seiner Gesamtheit besonders viel Platz; außerdem ist der Wirkungsgrad
der lediglich örtlich, nämlich in der Mitte des im wesentlichen ebenen Filters angreifenden, abgekröpften
Welle bzw. des Rüttelwerkzeugs hinsichtlich der erzielten Filterreinigung nicht befrieo.gend.
Bei einem weiteren bekannten Staubsauger (USA.-Patentschrift 2 211 934) wird bereits ein Faltenfilter
verwendet, in dessen Falten die Vorsprünge eines Rüttelwerkzeugs eingreifen. Der Faltenfilter weist
dabei Balgform mit lediglich zwei Falten auf, die das Rüttelwerkzeug mit zwei Vorsprüngen von außen
hintergreift. Die Betätigung erfolgt mittels einer, von Hand bedienbaren Gestänges. Diese Betätigung ist
nicht nur mühsam, sondern ist auch umständlich und zeitraubend, eine halbwegs annehmbare Reinigungswirkung
zu erzielen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, einen Staubsauger der eingangs
genannten Art zu schaffen, der nicht nur besonders einfach und kompakt in seinem Aufbau ist, sondern
auch eine besonders leichte bzw. kraftsparende Betätigung des Rüttelwerkzeugs durch die Haspel bei
gleichzeitig verbesserter Reinigungswirkung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Staubfilter ein durch zwei parallele
Ebenen begrenztes Faltenfilter ist und das Rüttelwerkzeug Vorsprünge mit im wesentlichen konischem
Querschnitt aufweist, die zwischen die Falten ragen, daß die Haspel einen mit ihr koaxialen Zahnkranz
aufweist, und daß die Antriebswelle für das Rüttelwerkzeug an ihrem einen Ende ein Ritzel aufweist,
das mit dem Zahnkranz in Eingriff steht, und an ihrem anderen Ende mit dem Rüttelwerkzeug derart
in Wirkverbindung steht, daß beim Drehen der Haspel die Vorsprünge des Rüttelwerl· zeugs quer zu
den Falten des Faltenfilters bewegt werden.
Der elektromotorisch angetriebene Staubsauger nach der Erfindung ist zunächst einmal besonders
einfach und kompakt in seinem Aufbau, da er für die Übertragung der Reinigungs- bzw. Rüttelbewegung
von der Haspel auf das Rüttelwerkreug nur eine geringe Anzahl von Kraftübertragungselementen
benötigt, die noch dazu wenig Raum beanspruchen. Die Antriebswelle braucht nur einen verhältnismäßig
kleinen Durchmesser aufzuweisen, da infolge des Fehlens erheblicher Massen das übertragene Drehmoment
klein bleibt. Die axiale Ausdehnung des Rüttelwerkzeugs ist sehr gering. Durch die, wie erwähnt, kleinen
Massen ist der W uJerstand der Haspel beim Ausziehen des elektrischen Anschlußkabels so gering, daß eine
Übersetzung ins Schnelle erfolgen kann, ohne daß der Auszugswiderstand nennenswert arwächst. Man
braucht also nicht nur geringe Kraft für die Reinigung, sondern man erzielt auch einen besseren
Wirkungsgrad, da ein besonders gründliches Ausklopfen erfolgt. Letzteres ist auch darauf zurückzuführen,
daß die spezielle Ausgestaltung des Filters als ein durch zwei parallele Ebenen begrenztes
Faltenfilter (im Gegensatz zu dem bekannten Fakenbaigfilter) ein besonders intensives Durchrütteln des
gesamten Faltenfilters ermöglicht, wobei die Vorsprünge des Rüttel Werkzeugs über den Faltenfilter
verteilt an einer Vielzahl von Stellen desselben angreifen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Staubsaugers besteht darin, daß die Antriebswelle
zwischen dem Gebläse und einer Längsseitenwand des Gehäuses angeordnet ist. Hiermit wird in
vorteilhafter Weise erreicht, daß die Antriebswelle günstig untergebracht ist, ohne zusätzlichen Raum
zu beanspruchen.
Die Erfindung und ihre in den weiteren Ansprüchen beanspruchten, vorteilhaften Ausgestaltungen sind im
folgenden an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es
zeigt
F i g. I eine Seitenansicht einer Ausführungsionn
des erfindungsgemäßen elektromotorisch angetriebenen Staubsaugers:
F i g. 2 einen im wesentlichen senkrechten Längsschnitt durch clcn in F i g. 1 dargestellten Staubsauger:
F i g. 3 eine Draufsicht auf den in F i g. I dargestellten
elektrischen Staubsauger, wobei Teile weggebrochen sind, um einen Einblick in das Innere
desselben zu gestatten;
F i g. 4 eine in einem größeren Maßstab gehaltene Querschnittsansicht zur Erläuterung des Zusammenwirkens
des Rüttelwerkzeugs mit dem Faltenfilter bei dem in F i g. 1 dargestellten Staubsauger;
Fig.5 eine perspektivische Ansicht zur Erläuterung
des Zusammenwirkens der Haspel zum Aufwickeln der Leitungsschnur, der Kraftübertragung
ίο und des Rüttelwerkzeugs bei dem in F i g. 1 dargestellten
Staubsauger;
F i g. 6 eine Explosionsansicht der Kraftübertragung;
Fig.7 einen der Fig.2 entsprechenden Längsschnitt
durch eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Staubsaugers;
F i g. 8 eine der F i g. 3 entsprechende Draufsicht auf den in F i g. 7 dargestellten Staubsauger; und
Fig. 9 a und 9 b eine perspektivische Ansicht von
Fig. 9 a und 9 b eine perspektivische Ansicht von
so Finzelheiten des Rüttelwerkzeugs bei der Ausführungsform
nach F i g. 7 und 8, teilweise im Schnitt.
Es wird zunächst auf die Fig. I bis 6 Bezug genommen,
in denen eine erste Ausführungsform des eiiindungsgemäßen Staubsaugers dargestellt ist. Dabei
sind ein hinteres Gehäuseteil 1 des Staubsaugergehäuses, ein elektromotorisch angetriebenes Gebläse
2 und eine Haspel 3 zum Aufwickeln des elektrischen Anschlußkabels vorgesehen. An der Oberseite
des hinteren Gehäuseteils ' ist ein Griff 4 angeordnet.
Ferner ist an der Rückseite des hinteren Gehäuseteils 1 eine Ausblasöffnung 5 vorgesehen; die Vorderseite
weist Luftdurchlaßöffnungeri 6 auf. An der Unterseite des hinteren Gehäuseteils 1 sind Räder 7
vorgesehen.
Das Gehäuse des Staubsaugjrs weist ferner ein
vord es Gehäuseteil 8 mit einer Staubsammelvorrichtung
9 auf. Dieser vordere Gehäuseteil 8 besitzt ebenfalls an seiner Oberseite einen Griff 10, sowie
an seiner Vorderseite eine Ansaugöffnung 11. Das vordere Gehäuseteil 8 ist am Vorderende des hinteren
Gehäuseteils 1 mittels einer Einmsteinrichtung 12 und einer lösbaren Verriegelungseinrichtung 13 abnehmbar
befestigt.
Die Haspel 3 für das elektrische Anschlußkabel 14 besteht aus einer Trommel 15, einer Spiralfeder
17, die die Trommel 15 infolge der durch das Herausziehen des elektrischen Anschlußkabels 14 gespeicherten
Energie in eine Drehbewegung um eine feste Welle 16 zu versetzen vermag, und aus einer Bremseinrichtung
18 zum Abbremsen der Rotation der Trommel 15. Ferner ist eine Antriebswelle 19 vorgesehen,
die im hinteren Gehäuseteil 1 gelagert ist. Diese Antriebswelle 19 weist an ihrem einen Ende
ein Ritzel 20 auf, das mit einem am äußeren Umfang der Trommel 15 angeordneten Zahnkranz 21
kämmt. Die Antriebswelle 19 dreht sich somit mit einer entsprechend der unterschiedlichen Zähnezahl
von Ritzel 20 und Zahnkranz 21 größeren Drehzahl als die Haspel 3. Die Antriebswelle 19 ist aus Raumgründen
zweckmäßig zwischen dem Gebläse 2 und einer Längssei'enwand des Gehäuses angeordnet.
Im Bereich des werkzcugseitigcn Endes 23 der Antriebswelle 19 ist ein Kupplungselement 22 und
ein Kurbeltrieb 24,32 vorgesehen, der in einer Trägerplatte
26 gelagert ist. Der Kurbelarm 32 dieses Kurbeltriebs greift mit seinem freien Ende an einem
in einem Schlitz 27 der Trägerplatte 26 geführten Mitlclschatt 28 eines Rüttclwcrkzeugs2S an. Dieses
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Rüttelwerkzeug25 ist entlang dem Schlitz27 in
Querrichtung bewegbar und weist Vorsprünge 29 mit m wesentlichen konischem Querschnitt auf, die
{wischen die Falten 31 eines du rc Ii zwei parallele
Ebenen begrenzten Faltenfilter 30 ragen. Bei Drehung der Haspel 3 über die Antriebswelle 19 erfolgt
somit eine hin- und hergehende Querbewegung des Rüttelwerkzeug» 25, wobei der Faltenfilter 30 infolge
der Schlagwirkung der Vorsprünge 29 auf die Falten
31 ausgeklopft svird.
Am werkzcugseitigen Ende 23 der Antriebswelle 19 ist ferner ein weiteres Kupplungsclement 33 vorgesehen,
das in Achsrichtung gleitend verschiebbar ist. Es wird von einer Schraubenfeder 34 in Richtung
auf das erste Kupplungselement 22 in Eingriffsstellung belastet. Wie man insbesondere aus F i g. 5
leicht entnimmt, handelt es sich bei den Kupplungselementen 22 und 33 um eine sogenannte Einwegkupplung,
die die Drehbewegung der Haspel 3 nur dann überträgt, wenn das elektrische Anschlußkabel
14 von der Haspel 3 abgezogen wird. Beim Aufhaspeln des Anschlußkabels 14 hingegen rutscht die
Kupplung durch. Zieht man also das elektrische Anschlußkabel 14 aus, so wird die Drehbewegung der
Haspel 3 bzw. der Trommel 15 über den Zahnkranz 21, das Ritzel 20, die Antriebswelle 19, die Kupplungselemente
22 und 33 und den Kurbeltrieb 24,
32 auf das Rüttelwerkzeug 25 übertragen, so daß dieses hin- und herbewegt wird und mittels seiner
Vorsprünge29 die Falten 3i des FaHcnfüters 30 ausklopft.
Beim Aufwickeln des elektrischen Anschlußkabels 14 hingegen wird die Drehbewegung der Haspel
3 bzw. der Trommel 15 zwar ebenfalls durch den Zahnkranz 21 und das Ritzel 20 auf die Antriebswelle
19 und das Kupplungselement 22 übertragen, doch wird in diesem Fall das Kupplungselement 33
entgegen der Kraft der Schraubenfeder 34 zurückgedrückt, so daß Schlupf entsteht. Das Rüttelwerkzeug
25 bleibt dabei in Ruhe. Durch diese Ausgestaltung wird ein ruckfreies und leichtes Aufwickeln des elektrischen
Anschlußkabels 14 ermöglicht.
Am Rüttelwerkzeug 25, das die Form einer in Längsrichtung verschiebbaren Schubstange aufweist,
ist ein Führungsstift 35 vorgesehen, der ebenfalls in den Schlitz 27 der Trägerplatte 26 eingreift und die
Schubstange bzw. das Rüttelwerkzeug 25 führt. An der hinteren Fläche des Rüttelwerkzeugs 25 ist eine
Blattfeder befestigt, deren Endteile 37 zur Trägerplatte 26 hin gekrümmt sind und an deren Wandung
anliegen. Die Blattfeder 36 belastet daher das Rüttelwerkzeug 25 in Richtung auf den Faltenfilter 30, wobei
jedoch die Federkraft kleiner ist als die beim Hinweggleiten der Vorsprünge 29 über die Falten
31 des Faltenfilters 30 von diesen auf das Rüttelwerkzeug 25 bzw. die Vorsprünge 29 ausgeübte
Kraft.
Werden demnach die Vorsprünge 29 des Rüttelwerkzeugs 25 über die Kanten der Falten 31 des
Faltenfilters 30 hinweggeführt, so erfährt der Faltenfilter 30 eine Formänderung, was auch für die Blattfeder
36 gilt, was in F i g. 4 gestrichelt angedeutet ist. Haben die Vorsprünge sodann die Kanten der Falten
31 passiert, so wird das Rüttelwerkzeug 25 durch die Kraft der Blattfeder 36 wieder in die mit ausgezogenen
Linien dargestellte Stellung zurückgebracht. Die Vorsprünge 29 erteilen den Falten 31 des Faltenfilters
30 somit jeweils quer und nach vorne gerichteten Stoß; bei entsprechend rascher Hin- und Herbewegung
des RüUelwcrkzcugs25 wird also das
Faltenfilter 30 heftigen Vibrationen ausgesetzt, die eine schnelle und gute Reinigung bewirken.
Am Mittelschaft 28 der Schubstange bzw. des Rüttelwerkzeuge 25 ist ein Anschlag 38 vorgesehen,
der dazu dient, einen Mindestabstand zwischen dem Rüttelwerkzeug 25 und der Trägerplatte 26 einzuhalten.
Ferner ist ein Vorfilter 39 vorgesehen, der gröber ist als der Faltenfilter und an der Vordcröffnung
eines Staubtrichters 40 abnehmbar angebracht ist. Das hintere Ende des Staubtrichters 40
ist ebenso wie das obere und das untere Ende des Faltenfilters 30 in einem Dichtungsring 41 abgestützt,
so daß der Vorfilter 39, der Staubtrichter 40 und der Faltenfilter 30 miteinander zu einem Ganzen verbunden
sind. Innerhalb des Staubtrichters 40 ist eine Staubsammelkammcr42 vorgesehen, in der sich der
vom Rüttelwerkzeug 25 aus dem Fallenfilter 30 ausgeschüttelte Staub ansammelt, sobald er zwischen
ao den Falten 31 nach unten fällt. Eine Trennwandung
43 schließt die Staubsammclkammer42 nach vorne ab, um ein Eindringen des vom Gebläse erzeugten
Luftstroms in die Staubsammelkammer zu verhindern, damit kein Aufwirbeln des Staubes und dessen
erneute Anlagerung am Faltenfilter 30 erfolgt. Somit ist eine Staubentfernung erst bei vollständiger Füllung
der Staubsammelkammer 42 erforderlich, was größere Reinigungsintervalle ermöglicht.
In den F i g. 7 bis 9 ist eine zweite Ausführungsform
eines elektromotorisch angetriebenen Staubsaugers dargestellt, wobei diejenigen Bauteile, die
denen der ersten Ausführungsform entsprechen, jeweils mit gleichen Bezugszeichen versehen und nicht
mehr näher erläutert zu werden brauchen.
Bei dieser zweiten Ausführungsform ist am werkzeugseitigcn
Ende 23 der Antriebswelle 19 ein Ritzel 20' vorgesehen. Das Rüttelwerkzeug ist dabei ein
Rotationswerkzeug 25', dessen Drehebene zu den den Faltenfilter 30 begrenzenden Ebenen parallel verläuft
und auf dem die Vorsprünge 29' verteilt angeordnet sind. Dieses Rotationswerkzeug 25' weist einen
Zahnkranz 45 auf, der mit dem Ritzel 20' in Eingriff steht. Das Rotationswerkzeug 25' ist mittels einer angeformten
Welle an der Platte 26 drehbar gelagert.
Die Drehbewegung der Haspel 3 für das elektrische Anschlußkabel 14 wird somit über die Antriebswelle
19 und das Ritzel 20' auf das Rotationswerkzeug 25' übertragen, dessen Vorsprünge 29' wiederur auf die
Kanten der Falten 31 des Faltenfilters 30 wirken, um dieses auszuklopfen. Da sich die Falten 31 des
Faltenfilters 30 in der in F i g. 8 (wie auch bei der vorhergehenden Ausführungsform in Fig.3) gezeigten
Draufsicht im wesentlichen dreieckförmig sind und sich im wesentlichen parallel zur senkrechten
Längsmittelebene des Staubsaugers erstrecken, treffen die Vorsprünge 29' im wesentlichen senkrecht auf
die Falten 31 auf. Es ergibt sich somit eine derjenigen der erstbeschriebenen Ausführungsform ähnliche
Wirkung.
Man ist bemüht, den Außendurchmesser des Rotationswerkzeugs 25' möglichst klein zu halten, um
eine ausreichende Übersetzung ins Schnelle zu gewährleisten. Es lassen sich trotzdem einwandfreie
Resultate bezüglich der Reinigung erzielen, wenn man die Anzahl der Vorsprünge 29' entsprechend
erhöht.
Wird bei der erstgenannten Ausführungsform da; Gebläse 2 in Betrieb genommen, so wird durch du
Ansaugöffnung 11 Luft in das vordere Gehäuseteil 8
singcsaugt und strömt hierauf durch den Vorfilter 39, den Faltenfilter 30, die Luftdurchlaßöffnungen 6
und durch das Gebläse 2 hindurch und wird dann aus der Ausblasöffnung S ausgeblasen. Die Pfeile in
Fig . veranschaulichen den Strömungsweg dieser
Luft.
Der in der angesaugten Luft enthaltene Staub wird zunächst vom Vorfilter 39 aufgefangen, von dem die
größeren Staubteilchen oder -flocken festgehalten werden, die sich dabei im vorderen Gehäuseteil 8
ansammeln; der nachfolgende Faltenfilter 30 hält die feineren Staubpartikel zurück, die den Vorfilter
passieren konnten.
Will man den in der Staubsammelvorrichtung 9 aufgefangenen Staub entfernen, so geht man wie
folgt vor.
Die Verriegelungseinrichtung 13 wird entriegelt, und der vordere Gehäuseteil 8 wird vom hinteren
Gehäuseteil I abgenommen. An einem zur Entleerung geeigneten Platz entnimmt man den Faltenfilter 30
und den Vorfilter 39 aus dem Gehäuseteil 8, worauf die großen Staubteilchen oder -flocken durch die
hintere Öffnung dieses Gehäuseteil 8 ausgeschüttet werden. Danach werden der Vorfil.er 39 geöffnet und
die in der Staubsammelkammcr42 befindlichen feinen Staubteilchen entfernt. Da die Staubsammelkammer42
im unteren Teil des Staubtrichters 40 vorgesehen ist, der auch den Faltenfilter 30 enthält, und
da die Trennwandung 43 gleichzeitig einen Rahmenaufbau für den Vorfilter 39 bildet und dabei den
Staubtrichter 40 nach vorn verschließt, ist keineswegs notwendig, daß bei jedem Entleeren des Staubsaugers
außer den vor dem Vorfilter angesammelten großen Staubflocken auch die feinen Staubteilchen entfernt
werden müssen. Hier kann vielmehr stets gewartet werden, bis die Staubsammelkammer 42 vollständig
mit feinem Staub gefüllt ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Elektromotorisch angetriebener Staubsauger mit einem Ansaug- und Ausblasöfrnungen aufweisenden
Gehäuse, einem in Durchströmrichtung hinter einem Staubfilter angeordneten Geblase,
einer Haspel zum Aufwickeln des elektrisehen Anschlußkabels und einem am Staubfilter
angreifenden Rüttelwerkzeug, das über eine Antriebswelle bei Drehung der Haspel von dieser
betätigbar ist und dabei den Staubfilter ausklopft, dadurchgekennzeichnet, daß der Staubfilter
ein durch zwei parallele Ebenen begrenztes Faltenfilter (30) ist und das Rüttelwerkzeug Vor-Sprünge
(29,29^ mit im wesentlichen konischem Querschnitt aufweist, die zwischen die Falten
ragen, dal) die Haspel (15) einen mit ihr koaxialen Zahnkranz (21) aufweist, und daß die Antriebswelle
(19) für das Rüttelwerkzeug an ihrem einen Ende ein Ritzel (20) aufweist, das mit dem
Zahnkranz in Eingriff steht, und an ihrem anderen Ende (23) mit dem Rüttelwerkzeug derart
in Wirkverbindung steht, c"aß beim Drehen der Haspel die Vorsprünge des Rüttelwerkzeugs quer
zu den Falten des Faltenfilters bewegt werden.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ~daß die Antriebswelle (19) zwisehen
dem Gebläse (2) und einer Längsseitenwand des Gehäuses (1) angi jrdnet ist.
3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß las Rüttelwerkzeug
eine an sich bekannte, in ihrer Längsrichtung verschiebbar geführte Schubstange (25) isi, auf
der uie konischen Vorsprünge (29) in Reihe angeordnet sind, und daß am werkzeugseitigen Ende
(23) der Antriebsv.elle (19) ein Kurbeltrieb (24,
32) vorgesehen ist, von dem die Schubstange hin- und herbewegbar ist.
4. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rüttelwerkzeug
ein Rotationswerkzeug (25') ist, dessen Drehebene zu den den Faltenfilter (30) begrenzenden
Ebenen parallel verläuft und auf dem die Vor-Sprünge (29') verteilt angeordnet sind, und daß
das Rotationswerkzeug (25') einen Zahnkranz (45) aufweist, der mit einem werkzeugseitigen
Ritzel(20') der Antriebswelle(19) in Eingriff steht.
5. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (19) eine nur
in einer Drehrichtung wirkende Kupplung (22,
33) in solcher Anordnung aufweist, daß das Rüttelwerkzeug nur beim Abwickeln des Anschlußkabels
(14) von der Haspel (15) angetrieben ist.
6. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse (2), die Haspel
(15) mit ihrem Zahnkranz (21) und die Antriebswelle (19) mit ihrem haspelseitigen Ritzel (20) in
einem die Ausblasöffnungen (5) aufweisenden hinteren Gcniiuscteil (1) angeordnet sind, das eine
Luftdurchlaßöffiiungen (6) aufweisende vordere Trägerplatte (26) für die Halterung des Rüttel-Werkzeugs
besitzt, und daß der Faltenfilter(30) lösbar in der hinteren Öffnung eines vorderen, - ,
die Ansaugöffnung (II) aufweisenden Gehäuse-'/.:?
teils (8) angeordnet ist, der seinerseits mit der £; J
Vorderseite des hinteren Gehäuseteils lösbar verbunden.
ist.
7. Staubsauger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Rüttelwerkzeug und der vorderen Trägerplatte (26) ein Federglied
(36) vorgesehen ist, das in zu den den Faltenfilter begrenzenden Ebenen senkrechter Richtung
elastisch nachgiebig ist.
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| BE743731 | 1969-12-24 |
Publications (3)
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EF | Willingness to grant licences |