DE19642607A1 - Verfahren zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen Raumes - Google Patents
Verfahren zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen RaumesInfo
- Publication number
- DE19642607A1 DE19642607A1 DE1996142607 DE19642607A DE19642607A1 DE 19642607 A1 DE19642607 A1 DE 19642607A1 DE 1996142607 DE1996142607 DE 1996142607 DE 19642607 A DE19642607 A DE 19642607A DE 19642607 A1 DE19642607 A1 DE 19642607A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- frequency
- alarm
- ultrasound
- ultrasonic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R25/00—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
- B60R25/10—Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles actuating a signalling device
- B60R25/1004—Alarm systems characterised by the type of sensor, e.g. current sensing means
- B60R25/1009—Sonic sensors; Signal treatment therefor
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/16—Actuation by interference with mechanical vibrations in air or other fluid
- G08B13/1609—Actuation by interference with mechanical vibrations in air or other fluid using active vibration detection systems
- G08B13/1618—Actuation by interference with mechanical vibrations in air or other fluid using active vibration detection systems using ultrasonic detection means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
Zum Schutz vor Einbrüchen, Diebstählen oder dem Eindringen unbefugter Personen wer
den im wesentlichen geschlossene Räume (insbesondere deren Öffnungen und Innen
räume) durch Alarmanlagen überwacht.
Neben IR-Alarmanlagen unter Verwendung von Reflex-Lichtschranken (Retro-Reflekto
ren) sind auch mittels Ultraschall (Frequenzbereich bsp. 10 kHz bis 100 kHz) betriebene
Ultraschall-Alarmanlagen gebräuchlich, bei denen die signifikante Änderung eines von ei
nem Ultraschall-Sender emittierten Ultraschall-Sendesignals zum Erkennen von Einbrü
chen, Einbruchsversuchen oder unbefugtem Eindringen herangezogen wird:
- - beim (statischen) Impulsechoverfahren werden vom Ultraschall-Sender als Ultra schall-Sendesignal in kurzen Zeitabständen Ultraschall-Pulse emittiert, von einem Ultraschall-Empfänger die nach Reflexion entstehenden Pulsprofile als Ultraschall- Empfangssignal detektiert, und diese von einer Auswerteeinheit ausgewertet; pro blematisch ist hierbei das Auftreten von Interferenzerscheinungen und die Abhän gigkeit des Übertragungsmediums Luft von der Temperatur oder von Bewegun gen, wodurch das Ultraschall-Empfangssignal und damit dessen Auswertung oft mals verfälscht wird.
- - beim auf Bewegungen ansprechenden (dynamischen) Dopplerverfahren ("Bewe gungsmelder") wird vom Ultraschall-Sender ein kontinuierliches Ultraschall-Sen designal mit bestimmter Sendefrequenz emittiert, vom Ultraschall-Empfänger wird das nach Reflexion entstehende Ultraschall-Empfangssignal detektiert und von ei ner Auswerteeinheit die Frequenzverschiebung (Dopplerverschiebung) zwischen Ultraschall-Sendesignal und Ultraschall-Empfangssignal nach einer Frequenz transformation (Mischung des Ultraschall-Empfangssignals mit einem Referenzsi gnal bestimmter Referenzfrequenz) ausgewertet; üblicherweise wird hierbei das Ultraschall-Empfangssignal mit einem die Sendefrequenz als Referenzfrequenz aufweisenden Referenzsignal auf die Trägerfrequenz Null heruntergemischt. Pro blematisch ist hierbei das Auftreten von Luftbewegungen, die eine nicht vorhan dene Bewegung im zu überwachenden Raum vortäuschen. Da durch den Misch vorgang auf die Trägerfrequenz Null eine eventuell auftretende Frequenzverschie bung (Frequenzänderung) nur betragsmäßig erfaßt werden kann, ist eine Zuord nung zwischen der Frequenzverschiebung (Frequenzänderung) und der Bewe gungsrichtung nicht möglich, d. h. es kann nicht zwischen der zu einer Frequenz erhöhung führenden Herbewegung und der zu einer Frequenzerniedrigung füh renden Wegbewegung unterschieden werden); demzufolge haben Luftturbulen zen, Temperaturdrifts oder auch Erschütterungen oftmals Fehlalarme zur Folge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und kostengünstiges Verfahren
zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen Raumes gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 anzugeben, das gleichzeitig mit einer hohen Fehlalarmsicherheit
verbunden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichen des Patentan
spruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des Verfahrens ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird zum sicheren Erkennen eines Alarmfalls (Ein
bruchsversuch, Eindringversuch) bei gleichzeitiger Vermeidung von Fehlalarmen das sog.
Zweiseitenband-Dopplerverfahren herangezogen, bei dem eine Mischung des Ultraschall-
Empfangssignals mit einem Referenzsignal, das eine um eine bestimmte Fre
quenzdifferenz von der Sendefrequenz differierende Referenzfrequenz aufweist, vorge
nommen wird; das entstandene Mischsignal wird digital weiterverarbeitet und hinsichtlich
der positiven und negativen Frequenzabweichung des Mischsignals bezüglich der Sende
frequenz ausgewertet.
Hierzu werden mittels eines Ultraschall-Moduls aus Sendeeinheit, Empfangseinheit, Ver
arbeitungseinheit und Auswerteeinheit sukzessive Meßvorgänge generiert, bei denen
- - von der Sendeeinheit (bsp. ein Ultraschall-Wandler) Ultraschallwellen als Ultraschall- Sendesignal (Wechselsignal) bestimmter Sendefrequenz entweder kontinuierlich (cw) oder pulsförmig (Energieeinsparung) in den zu überwachenden Raum emittiert wer den,
- - von der Empfangseinheit die an den Begrenzungen/Öffnungen des Raums und an den im Raum befindlichen Gegenständen reflektierten Ultraschallwellen als Ultraschall- Empfangssignal detektiert und in ein elektrisches Empfangssignal zurückgewandelt werden,
- - von der Verarbeitungseinheit das elektrische Empfangssignal verstärkt wird, das ver stärkte Empfangssignal mit dem Referenzsignal gemischt wird, das den Betrag der (geringfügigen) Frequenzdifferenz zwischen Sendefrequenz und Referenzfrequenz als Trägerfrequenz aufweisende Mischsignal einer Tiefpaßfilterung unterzogen wird, das tiefpaßgefilterte Mischsignal (Zeitsignal) digitalisiert wird, indem es unter Einhaltung des Abtasttheorems über eine vorgegebene Meßzeit abgetastet wird und die hierdurch erhaltenen Meßpunkte analog-/digital-gewandelt werden und die digitalisierten Meß punkte durch eine Fourier-Transformation, bsp. durch eine FFT ("Fast Fourier Trans formation"), in den Frequenzbereich (Spektralbereich) transformiert werden,
- - von der Auswerteeinheit die hierdurch gewonnenen einzelnen Frequenzstützstellen (Spektrallinien) hinsichtlich Lage (Frequenz) und Betrag (Amplitude) ausgewertet wer den: ist im zu überwachenden Raum keine Bewegung vorhanden, enthält das Fre quenzspektrum nur die Spektrallinie der "heruntergemischten" Sendefrequenz (Träger frequenz); Bewegungen im zu überwachenden Raum (bsp. der Luft oder von beliebi gen Objekten) führen zu weiteren Spektrallinien, die je nach Art der Bewegung ober halb, unterhalb oder beiderseits der Sendefrequenz (Trägerfrequenz) liegen. Von der Auswerteeinheit werden die Spektrallinien durch Vergleich mit Alarmkriterien bewertet (die Spektrallinien werden - beispielsweise mittels Mustererkennung - mit den im zu überwachenden Raum auftretenden Alarmmustern und Fehlalarmmustern verglichen); anhand dieser Bewertung wird von der Auswerteeinheit ein Ausgangssignal ausgege ben: bei einer Übereinstimmung des Frequenzspektrums, d. h. der Spektrallinien mit einem der Alarmmuster (Alarmfall) wird als Ausgangssignal ein Alarmsignal abgege ben, andernfalls ein vom Alarmsignal abweichendes Ausgangssignal oder kein Aus gangssignal. Anzahl und Art der möglichen Alarmfälle sowie die Alarmkriterien (Alarm muster, Fehlalarmmuster) zur Charakterisierung dieser Alarmfälle können flexibel vor gegeben und an die unterschiedlichen Gegebenheiten (Öffnungen, Innenräume) der zu überwachenden Räume und an unterschiedliche Einbruchsszenarien angepaßt werden. Die Mustererkennung zum Vergleich mit den Alarmkriterien kann für die un terschiedlichen zu überwachenden Räume beispielsweise mittels einer selbstlernen den Auswerteeinheit durchgeführt werden, beispielsweise auf der Basis eines neuro nalen Netzes.
Das Ultraschallmodul wird vorzugsweise zentral im zu überwachenden Raum angeordnet,
beispielsweise bei Kraftfahrzeugen am Dach (-himmel) oder in der Mittelkonsole.
Von der Auswerteeinheit kann das Ausgangssignal entweder an eine Basis-Alarmanlage
abgegeben werden, die im Alarmfall die Ansteuerung von akustischen und optischen
Warnsignalen übernimmt, oder direkt zur Ansteuerung der Warnsignale verwendet wer
den.
Das Verfahren kann entweder in einem kontinuierlichen Betrieb oder aus Gründen der
Stromersparnis in einem Pulsbetrieb mit Meßzeiten und Pausenzeiten durchgeführt wer
den, wobei im Pulsbetrieb in den Pausenzeiten das Ultraschallmodul abgeschaltet wird
(die Aktivierung des Ultraschallmoduls nach der Pausenzeit erfolgt beispielsweise mittels
eines Timers). Weiterhin kann das Verfahren im Pulsbetrieb aus Gründen der weiteren
Stromersparnis mittels eines Zwei-Modus-Betriebs ("Normal-Modus", "Alarm-Modus") mit
einer betriebsmodusabhängigen Wiederholrate der Meßvorgänge durchgeführt werden:
im "Normal-Modus" wird in größeren Zeitabständen (Pausenzeit beispielsweise 50 ms)
ein Meßvorgang generiert, nur wenn ein Alarmverdacht besteht (beispielsweise bei Über
schreiten eines Schwellwerts), wird in den "Alarm-Modus" übergegangen und eine Folge
von (beispielsweise 100) Meßvorgängen in wesentlich kürzeren Zeitabständen (Pausen
zeit beispielsweise 1 ms) generiert.
Das vorgestellte Verfahren vereinigt mehrere Vorteile in sich:
- - es wird auf einfache Weise ein Frequenzspektrum mit charakteristischen Fre quenzanteilen (Dopplerfrequenzen) bezüglich der Sendefrequenz (Trägerfre quenz) generiert und bewertet; zur Bewertung der Frequenzanteile des Frequenz spektrums werden keine aufwendigen und hohe Kosten verursachende analoge Schaltungen oder Bauelemente (bsp. Filter hoher Ordnung oder Phasenrota tionsdiskriminatoren) benötigt so daß das Verfahren mit geringem Schaltungs aufwand und mit geringen Kosten realisiert werden kann,
- - ein Alarm wird nur bei Übereinstimmung des verarbeiteten und bewerteten Ultra schall-Empfangssignals mit einem der Alarmmuster ausgelöst, so daß eine hohe Sicherheit gegenüber Fehlalarmen (große Störsicherheit) erreicht wird,
- - durch die Mustererkennung ist eine Lernfähigkeit vorhanden, so daß das Verfah ren bei jedem zu überwachenden Raum eingesetzt bzw. an jeden zu überwa chenden Raum angepaßt werden kann; Einflüsse auf das Empfangssignal infolge von Temperaturschwankungen, Änderung der Luftfeuchte, Alterung und Serien streuung der Bauelemente des Ultraschallmoduls sowie Interferenzerscheinun gen können berücksichtigt und somit auf einfache Weise eliminiert werden,
- - bei einer zentralen Anordnung des Ultraschall-Moduls im zu überwachenden Raum ist die Emission des Ultraschall-Sendesignals weitgehend isotrop, wo durch die Erfassung und Auswertung des Ultraschall-Empfangssignals verein facht wird,
- - im Pulsbetrieb, insbesondere im Zwei-Modus-Betrieb, ist eine hohe Überwa chungssicherheit bei geringem Stromverbrauch (Kostenreduzierung) gegeben, so daß auch die mögliche Betriebszeit der Alarmanlage bei Speisung aus einer Bat terie signifikant verlängert wird.
Anhand der Zeichnung (Fig. 1 und 2) wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel be
schrieben - ein Verfahren zum Überwachen der Seitenfensterscheiben und des Innen
raums eines Kraftfahrzeugs.
Dabei zeigt die Fig. 1 die Seitenansicht des Kraftfahrzeugs mit den beiden Seitenfen
sterscheiben und die Fig. 2 ein Blockschaltbild mit den Komponenten des zur Durchfüh
rung des Verfahrens eingesetzten Ultraschall-Moduls der Ultraschall-Warnanlage.
Gemäß der Fig. 1 dient die bsp. durch den Schließvorgang (Betätigung des Schließzy
linders an der Fahrertüre oder Betätigung einer Fernbedienung für die Zentralverriege
lung) aktivierbare und deaktivierbare Ultraschall-Alarmanlage zur Überwachung der Sei
tenfensterscheiben 11, 12 (Öffnungen) und des Innenraums 10 des Kraftfahrzeugs 1. Die
Überwachung des gesamten Innenraums 10 des Kraftfahrzeugs 1 und der Seitenfenster
scheiben 11, 12 wird mittels von einem zentral im Innenraum 10 des Kraftfahrzeugs 1
(bsp. im Dachhimmel) angeordneten Ultraschall-Modul 2 der Ultraschall-Alarmanlage ge
nerierten Meßvorgängen realisiert; hierdurch ist ein Schutz vor Einbruch in den Innenraum
10 des Kraftfahrzeugs 1 durch die Seitenfensterscheiben 11, 12 und ein Schutz vor der
Entwendung von Gegenständen aus dem Innenraum 10 des Kraftfahrzeugs 1 durch die
Seitenfensterscheiben 11, 12 gegeben. In jedem Meßvorgang wird vom Ultraschall-Modul
2 ein Ultraschall-Sendesignal 213 mit der Sendefrequenz fS als Wechselsignal isotrop in
alle Richtungen des Innenraums 10 des Kraftfahrzeugs 1 emittiert (Sendefrequenz fS bsp.
40 kHz) und das nach Reflexion an den Seitenfensterscheiben 11, 12, den Begrenzungen
13, 14, 15 (Karosserie, Seitenteile etc.) des Kraftfahrzeugs 1 oder an den sich im Innen
raum 10 des Kraftfahrzeugs 1 befindlichen Gegenständen erhaltene Ultraschall-Emp
fangssignal 222 detektiert, verarbeitet und ausgewertet.
Gemäß der Fig. 2 besteht das Ultraschall-Modul 2 aus der Sendeeinheit 21, der Emp
fangseinheit 22, der Signalverarbeitungseinheit 23 und der Auswerteeinheit 24.
Die von einem Signalgenerator 211 der Sendeeinheit 21 generierten Ultraschallwellen der
Sendefrequenz fS (bsp. 40 kHz) werden als Ultraschall-Sendesignal 213 von einem bsp.
als Mikrofon ausgebildeten Ultraschall-Sender 212 der Sendeeinheit 21 in den Innenraum 10
des Kraftfahrzeugs 1 isotrop abgestrahlt; die Abstrahlung der Ultraschallwellen erfolgt
dabei aus Energiespargründen im Pulsbetrieb, beispielsweise mit einer Pulsdauer (Meß
zeit) von 100 ms und einer Pulspause (Pausenzeit) von 400 ms.
Die reflektierten Ultraschallwellen werden von einem Ultraschall-Empfänger 221 (bsp. ein
Elektrolyt-Mikrofon) der Empfangseinheit 22 als Ultraschall-Empfangssignal 222 (Fre
quenz fS) empfangen, und in ein elektrisches Empfangssignal zurückgewandelt, das der
Signalverarbeitungseinheit 23 zugeführt wird.
Von der Signalverarbeitungseinheit 23 wird das elektrische Empfangssignal mittels der
Verstärkerstufe 231 verstärkt, das verstärkte Empfangssignal (Frequenz fs) mittels des
Mischers 232 mit einem von der Referenzquelle 233 (bsp. ein Lokal-Oszillator) generier
ten, eine Referenzfrequenz fR aufweisenden Referenzsignal gemischt (die Referenzfre
quenz fR differiert hierbei um einen bestimmten Frequenzbetrag, bsp. um 400 Hz, gering
fügig von der Sendefrequenz fS), das Mischsignal mit der Trägerfrequenz fT (fT = fS ± fR;
beispielsweise fT = 39,6 kHz) mittels des Tiefpasses 234 gefiltert (diese Filterung erfolgt
zur Vermeidung von Aliasing-Effekten bei der weiteren Signalverarbeitung), das gefilterte
Mischsignal digitalisiert (durch die Abtaststufe 235 unter Einhaltung des Abtasttheorems
über eine vorgegebene Meßzeit, bsp. 40 ms bis 100 ms, abgetastet und in einzelne dis
krete Meßpunkte umgewandelt, die mittels des Analog-/Digital-Wandlers 236 digitalisiert
werden) und die digitalisierten Meßpunkte mittels der Transformationsstufe 237 fourier
transformiert (bsp. mittels einer Fast Fourier Transformation, FFT), wodurch man - in Ab
hängigkeit der Meßzeit der Meßvorgänge - im Frequenzbereich (Frequenzspektrum) ein
zelne Frequenzstützstellen (Spektrallinien) erhält (beispielsweise erhält man bei einer
Meßzeit von 100 ms Frequenzstützstellen im Abstand von jeweils 10 Hz).
Dieses Frequenzspektrum wird der Auswerteeinheit 24 zugeführt und von dieser hinsicht
lich Lage (Frequenz) und Betrag (Amplitude) der vorhandenen Spektrallinien bewertet; in
Abhängigkeit dieser Bewertung wird von der Auswerteeinheit 24 ein bestimmtes Aus
gangssignal AS ausgegeben. Durch Vergleich mit in der Auswerteeinheit 24 gespeicher
ten, für verschiedene Alarmfälle charakteristischen Alarmmustern und für Störungen etc.
charakteristischen Fehlalarmmustern, wird geprüft, ob ein Alarmfall vorliegt stimmt das
Frequenzspektrum mit einem für einen bestimmten Alarmfall charakteristischen Alarm
muster überein, wird als Ausgangssignal AS ein Alarmsignal ausgegeben. Beispielsweise
werden bei einem Kraftfahrzeug 1 Alarmmuster für zwei unterschiedliche Alarmfälle ge
speichert und zur Bewertung der Spektrallinien des Frequenzspektrums herangezogen:
ein Alarmfall "Einbruch", bei dem das durch eine Zersplitterung des Glases der Seiten
fensterscheiben 11, 12 hervorgerufene Frequenzspektrum als Alarmmuster dient und ein
Alarmfall "Einsteigen", bei dem das durch die rasche Hinbewegung einer Person hervor
gerufene Frequenzspektrum als Alarmmuster herangezogen wird.
Bei der Vorgabe der Meßzeiten für die einzelnen Meßvorgänge ist hierbei zu beachten,
daß beispielsweise durch einen schnellen Griff durch die Seitenfensterscheiben 11, 12
keine Gegenstände aus dem Innenraum 10 des Kraftfahrzeugs 1 ohne Alarmauslösung
entfernt werden können.
Claims (6)
1. Verfahren zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen Raums (1) mittels
einer ein Ultraschall-Modul (2) aufweisenden Ultraschall-Alarmanlage, wobei bei einem
vom Ultraschall-Modul (2) durchgeführten Meßvorgang die Frequenzverschiebung eines
Ultraschall-Empfangssignals (222) bezüglich eines Ultraschall-Sendesignals (213) bewer
tet wird, indem
- - von einer Sendeeinheit (21) des Ultraschall-Moduls (2) das Ultraschall-Sendesi gnal (213) mit einer bestimmten Sendefrequenz (fS) emittiert wird,
- - von einer Empfangseinheit (22) des Ultraschall-Moduls (2) die reflektierte Strah lung als Ultraschall-Empfangssignal (222) detektiert wird,
- - durch eine Verarbeitungseinheit (23) des Ultraschall-Moduls (2) das detektierte Ultraschall-Empfangssignal (223) mit einem Referenzsignal vorgegebener Refe renzfrequenz (fR) gemischt und so ein Mischsignal generiert wird,
- - durch eine Auswerteeinheit (24) des Ultraschall-Moduls (2) das Mischsignal be
wertet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß - - die Referenzfrequenz (fR) des Referenzsignals mit einer bestimmten Frequenzdif ferenz (Δf) bezüglich der Sendefrequenz (fS) des Ultraschall-Sendesignals (213) vorgegeben wird, so daß dem Mischsignal als Trägerfrequenz (fT) der Betrag der Frequenzdifferenz (Δf) zugeordnet wird,
- - von der Verarbeitungseinheit (23) eine digitale Verarbeitung des Mischsignals vor genommen wird, indem das Mischsignal abgetastet wird, das abgetastete Misch signal digitalisiert wird, und das digitalisierte Mischsignal in den Frequenzbereich transformiert wird,
- - durch die Auswerteeinheit (24) das Linienspektrum im Frequenzbereich durch Vergleich mit abgespeicherten als Alarmkriterium dienenden Alarmmustern und Fehlalarmmustern bewertet wird und anhand dieser Bewertung ein Ausgangssi gnal (AS) ausgegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anpassung der Alarm
muster und Fehlalarmmuster an unterschiedliche Öffnungen (12, 13) und/oder unter
schiedliche Innenräume (10) eines zu überwachenden Raums (1) oder an unterschiedli
che zu überwachende Räume (1) mittels Mustererkennung durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ultraschall-
Alarmanlage im Pulsbetrieb mit Meßvorgängen aus Meßzeit und Pausenzeit betrieben
wird, und daß während der Pausenzeiten das Ultraschall-Modul (2) abgeschaltet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ultraschall-Alarmanlage
im Pulsbetrieb derart betrieben wird, daß in einem Normal-Modus für die Meßvorgänge
eine lange Pausenzeit vorgegeben wird, und daß bei Alarmverdacht in einem Alarm-
Modus für die Meßvorgänge eine kurze Pausenzeit vorgegeben wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ultra
schall-Modul (2) zentral im zu überwachenden Raum (10) angeordnet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5 zur Überwachung der Seitenfensterschei
ben (11, 12) und/oder des Innenraums (10) eines Kraftfahrzeugs (1).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996142607 DE19642607C2 (de) | 1996-10-16 | 1996-10-16 | Verfahren zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen Raumes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996142607 DE19642607C2 (de) | 1996-10-16 | 1996-10-16 | Verfahren zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen Raumes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19642607A1 true DE19642607A1 (de) | 1998-04-23 |
| DE19642607C2 DE19642607C2 (de) | 1998-10-01 |
Family
ID=7808869
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996142607 Expired - Fee Related DE19642607C2 (de) | 1996-10-16 | 1996-10-16 | Verfahren zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen Raumes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19642607C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19851307A1 (de) * | 1998-10-08 | 2000-04-13 | Z & F Zoller & Froehlich Gmbh | System und Verfahren zum Ermitteln mindestens einer physikalischen Größe |
| EP1205367A3 (de) * | 2000-11-07 | 2004-06-02 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zur Diebstahlsicherung eines Kraftfahrzeugs |
| CN116438132A (zh) * | 2020-10-29 | 2023-07-14 | 因温特奥股份公司 | 用于识别待监测区域中的变化的方法 |
| WO2024240537A1 (de) * | 2023-05-23 | 2024-11-28 | Audi Ag | Mikrofon-basierte ereignisdetektionseinrichtung für ein kraftfahrzeug und verfahren zum detektieren zumindest eines bestimmten ereignisses |
| WO2024240538A1 (de) * | 2023-05-23 | 2024-11-28 | Audi Ag | Ereignisdetektionseinrichtung für ein kraftfahrzeug und verfahren zum detektieren zumindest eines bestimmten ereignisses |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005020819A1 (de) * | 2005-05-04 | 2007-01-25 | Daimlerchrysler Ag | Fahrzeugüberwachungssystem zur Bestimmung eines unberechtigten Eingriffs in ein Fahrzeug und Verfahren zur Überwachung eines Fahrzeugs |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2022782A1 (de) * | 1969-05-15 | 1970-11-19 | Kidde & Co Walter | Raumueberwachungsanordnung |
-
1996
- 1996-10-16 DE DE1996142607 patent/DE19642607C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2022782A1 (de) * | 1969-05-15 | 1970-11-19 | Kidde & Co Walter | Raumueberwachungsanordnung |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19851307A1 (de) * | 1998-10-08 | 2000-04-13 | Z & F Zoller & Froehlich Gmbh | System und Verfahren zum Ermitteln mindestens einer physikalischen Größe |
| DE19851307B4 (de) * | 1998-10-08 | 2007-12-27 | Zoller & Fröhlich GmbH | System und Verfahren zum Ermitteln mindestens einer physikalischen Größe |
| EP1205367A3 (de) * | 2000-11-07 | 2004-06-02 | Robert Bosch Gmbh | Vorrichtung zur Diebstahlsicherung eines Kraftfahrzeugs |
| US6856044B2 (en) | 2000-11-07 | 2005-02-15 | Robert Bosch Gmbh | Device for protecting a motor vehicle against theft |
| CN116438132A (zh) * | 2020-10-29 | 2023-07-14 | 因温特奥股份公司 | 用于识别待监测区域中的变化的方法 |
| CN116438132B (zh) * | 2020-10-29 | 2025-12-12 | 因温特奥股份公司 | 用于识别待监测区域中的变化的方法 |
| WO2024240537A1 (de) * | 2023-05-23 | 2024-11-28 | Audi Ag | Mikrofon-basierte ereignisdetektionseinrichtung für ein kraftfahrzeug und verfahren zum detektieren zumindest eines bestimmten ereignisses |
| WO2024240538A1 (de) * | 2023-05-23 | 2024-11-28 | Audi Ag | Ereignisdetektionseinrichtung für ein kraftfahrzeug und verfahren zum detektieren zumindest eines bestimmten ereignisses |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19642607C2 (de) | 1998-10-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0992408B1 (de) | Verfahren zur Herstellung der Zugangsberechtigung zu einem motorangetriebenen Fahrzeug | |
| US6631096B2 (en) | Method and apparatus for detecting intrusion and non-intrusion events | |
| DE19957536C2 (de) | Diebstahlschutzsystem für ein Kraftfahrzeug und Verfahren zum Betreiben eines Diebstahlschutzsystems | |
| DE4334197C2 (de) | Verfahren zum Überwachen der Öffnungen eines geschlossenen Raumes | |
| EP1058126B1 (de) | Abstandserfassungsvorrichtung | |
| EP1435007B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur analyse eines signales von einem bewegungsmelder zur erfassung einer bewegungsmeldung in einem zu überwachenden gebiet und diebstahlsicherungssystem | |
| DE102009014975A1 (de) | Verfahren zum Fernsteuern eines Fahrzeugzugangs und/oder Fahrzeugstarts | |
| DE102006053615A1 (de) | Automatisches Türsteuerungssystem und- Verfahren | |
| EP0466739B1 (de) | Überwachungssystem zur überwachung der scheiben eines raumes, z.b. kfz-innenraumes | |
| DE102017214010A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Innenraumüberwachung eines Fahrzeugs | |
| WO2018002019A1 (de) | Verfahren und system zum erfassen einer relativposition eines mobilen endgeräts in bezug auf ein fahrzeug | |
| DE102023128442A1 (de) | Ultraschallatemsensor und erfassungsverfahren zur fahrzeuginsassenüberwachung | |
| WO2016180724A1 (de) | Zugangs- und fahrberechtigungssystem mit ortung eines berechtigungsmittels durch schallbasierte signallaufzeitmessung | |
| DE19642607C2 (de) | Verfahren zum Überwachen eines im wesentlichen geschlossenen Raumes | |
| DE102022211889A1 (de) | Verfahren zum Überwachen eines Kraftfahrzeugs und Kraftfahrzeug | |
| DE4226543A1 (de) | Verfahren zur Bewertung von Echosignalen in Sicherungssystemen für Innenräume | |
| EP1049945B1 (de) | Verfahren zur Abstandsmessung und Durchführung des Verfahrens | |
| EP0473835A1 (de) | Verfahren zum Betrieb einer Anordnung zur Ultraschall-Raumüberwachung | |
| US20030030557A1 (en) | Apparatus and method for detecting intrusion and non-intrusion events | |
| EP0535558B1 (de) | Sensoranordnung zur Ultraschall-Überwachung eines Kfz-Innenraumes | |
| EP1771748A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur lokalisierung einer als id-geber, insbesondere fahrzeugschlüssel, ausgebildeten mobilen sendeeinrichtung | |
| EP0787998A2 (de) | Mikrowellensensorsystem für die Überwachung von Räumen | |
| DE4424229C1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Überwachen von Innenraum und Außenhaut eines Kraftfahrzeugs | |
| EP0909960B1 (de) | Ultraschall-Überwachungseinrichtung zum Überwachen eines kfz-Innenraumes | |
| DE19521194A1 (de) | Verfahren zum Überwachen der von Glasscheiben bedeckten Öffnungen eines geschlossenen Raumes |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TEMIC TELEFUNKEN MICROELECTRONIC GMBH, 90411 NUERN |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: CONTI TEMIC MICROELECTRONIC GMBH, 90411 NUERNBERG, |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70567 STUTTGART, DE |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |