DE19641605C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Vereinzelung gestapelter Flächengebilde, insbesondere von Papierzuschnitten bei der Verpackung von Zigaretten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Vereinzelung gestapelter Flächengebilde, insbesondere von Papierzuschnitten bei der Verpackung von ZigarettenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Vereinzelung gestapelter Flächengebilde aus einem Flächenge
bildestapel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und des Anspruchs 6.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der US-A-3 782 716 bekannt.
Die dort beschriebene Vereinzelungsvorrichtung weist einen
Transportschlitten auf, dessen beiden Seitenbereiche nach
unten abfallen. In beiden Seitenbereichen sind jeweils mehrere
Öffnungen vorgesehen, die gleichmäßig über die gesamte Länge
der Seitenbereiche verteilt sind. Zur Vereinzelung eines
Flächengebildes wird über die in den abfallenden Seiten
bereichen angebrachten Öffnungen an das unterste Flächenge
bilde ein Vakuum angelegt, wodurch die Randbereiche des
untersten Flächengebildes abgebogen und auf den Seitenberei
chen des Transportschlittens fixiert werden. Daraufhin wird
der Transportschlitten seitlich in Bewegung gesetzt und das
unterste, auf dem Schlitten fixierte Flächengebilde unter
einem Abstreifer hindurch vereinzelt. Hinter dem Abstreifer
wird das vorgeschobene, unterste Flächengebilde an eine Rolle
übergeben, wozu das Vakuum ausgeschaltet werden muß. Der
Schlitten fährt dann in seine Ausgangslage zurück, das Vakuum
wird wieder eingeschaltet und der Vereinzelungsvorgang wieder
holt. Nachteilig bei der Vorrichtung der US-A-3 782 716 ist,
daß durch die Steuerung des Vakuums nur relativ geringe
Vereinzelungsgeschwindigkeiten (ca. 250 Stück pro Minute)
erreicht werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die eine höhere
Vereinzelungsgeschwindigkeit ermöglichen.
Diese Aufgabe wird verfahrenstechnisch dadurch gelöst,
daß der
Unterdruck kontinuierlich während der Vor- und Zurückbewegung
der Transporteinrichtung anliegt und der Abstand zwischen dem
Saugbereich und der Hinterkante des festgehaltenen, untersten
Flächengebildes während der Vorwärtsbewegung, der Zeitpunkt
und die Geschwindigkeit der Vor- und Zurückbewegung der Trans
porteinrichtung und der Zeitpunkt und die Geschwindigkeit der
Weiterbeförderung des untersten Flächengebildes so aufeinander
abgestimmt sind, daß die Transporteinrichtung ihre rückwärtige
Endlage etwa zu dem Zeitpunkt erreicht oder ihre Vorwärts
bewegung begonnen hat, wenn die Hinterkante des vorgeschobe
nen, untersten Flächengebildes den Saugbereich beginnt
freizugeben.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren (und der erfindungsgemäßen
Vorrichtung) wirkt das jeweils unterste Flächengebilde auf
grund der Abstimmung der Länge des hinteren, von Saugöffnungen
freien Bereichs der Transporteinrichtung, des Zeitpunkts und
der Geschwindigkeit der Vor- und Zurückbewegung der Transport
einrichtung und des Zeitpunkts und der Geschwindigkeit der
Weiterbeförderung des jeweils untersten Flächengebildes als
eine Art Vakuumschieber zwischen den Öffnungen, über die
Unterdruck angelegt wird, und dem zweituntersten Flächenge
bilde. Erst wenn die Transporteinrichtung sich bereits wieder
in der Vorwärtsbewegung befindet oder vorzugsweise ihre rück
wärtige Lage wieder erreicht hat, wird das unterste Flächen
gebilde vollständig abgezogen, so daß erst zu diesem Zeitpunkt
das Vakuum dann auf das nächstunterste Flächengebilde wirken
kann. Es ist auch möglich, daß die Transporteinrichtung sich
zum Zeitpunkt der Freigabe der Saugöffnungen durch das jeweils
unterste Flächengebilde noch in ihrer Rückwärtsbewegung befin
det. Dies birgt jedoch die Gefahr, daß das nächstunterste
Flächengebilde dann bei der Beendigung der Rückwärtsbewegung
nach hinten, beispielsweise gegen einen Gegenhalter geschoben
wird und es zu einer Wellenbildung kommt. Daher ist es bevor
zugt, daß die Transporteinrichtung ihre rückwärtige Lage
spätestens erreicht hat, wenn die Hinterkante des vorgeschobe
nen, untersten Flächengebildes beginnt, den Saugbereich
freizugeben. Daher kann das Vakuum permanent aufrechterhalten
werden und muß nicht für jeden Vereinzelungsvorgang durch eine
Ventilsteuerung aus- und eingeschaltet werden. Dies hat den
Vorteil, daß viel höhere Vereinzelungsgeschwindigkeiten mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren von 700 bis 800 oder mehr
Stück pro Minute erreicht werden können.
Gleichzeitig erfolgt durch die teilweise Ablösung des jeweils
untersten Flächengebildes von den darüberliegenden Flächenge
bilden und den Ausschub unter dem Abstreifer eine saubere
Trennung des untersten Flächengebildes, so daß nicht die
Gefahr besteht, daß zusammen mit dem untersten Flächengebilde
auch darüberliegende Flächengebilde abgeführt werden.
Vorzugsweise erfolgt die Loslösung des untersten Flächengebil
des durch den angelegten Unterdruck und die Fixierung dieses
teilweise losgelösten Flächengebildes auf der Transportein
richtung durch denselben Saugbereich oder dieselben Öffnungen
in der Oberseite der Transporteinrichtung, über die Unterdruck
an das unterste Flächengebilde angelegt wird, da auf diese
Weise das Verfahren am einfachsten durchzuführen ist.
Es ist weiter bevorzugt, daß das unterste Flächengebilde durch
Unterdruck um eine in Abziehrichtung verlaufende Linie abge
knickt oder gebogen wird, wodurch eine gute teilweise Ablösung
von den darüberliegenden Flächengebilden erfolgt.
Durch die Loslösung beider Randbereiche des jeweils untersten
Flächengebildes wird eine bessere Stabilisierung und damit
Haftsicherheit beim Abziehen des Flächengebildes erreicht.
Bei den verwendeten Flächengebilden kann es sich um beliebige
Flächengebilde handeln, wobei jedoch mindestens einer der
Randbereiche biegbar sein muß. Beispiele für einsetzbare
Flächengebilde sind Papierzuschnitte (z. B. Kupons, Inserts,
Banderolen, Marken), Kartonzuschnitte sowie Kunststoffzu
schnitte (z. B. aus Polyvinylchlorid oder einem weichmacher
freien Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer). Vorzugsweise kann
ein Flächengebilde aus Kunststoff eine flexible Karte (weiß
oder gefärbt und gegebenenfalls mit den üblichen Merkmalen
einer Scheckkarte wie Magnetstreifen oder Beschriftungsfeld)
in der Form einer üblichen Scheckkarte mit einer Größe sein,
die gleich oder kleiner oder größer als die Größe einer
üblichen Scheckkarte ist.
Insbesondere bevorzugt sind Kupons, beispielsweise aus Papier,
mit einer Größe von ca. 7,5 cm × 4,5 cm, die sich als Beilagen
zu Zigarettenschachteln eignen. Diese Kupons können einlagig,
zwei- oder mehrlagig sein. Beispielsweise kann ein Kupon mit
einer Länge von ca. 22,5 cm × 4,5 cm zu einem dreilagigen
Kupon der Größe 7,5 cm × 4,5 cm zusammengefaltet werden. Eine
andere Alternative ist ein Kupon mit einer Länge von 15 cm und
einer Breite von 9 cm, der einmal in Längsrichtung und einmal
in Querrichtung zu einem (vierlagigen) Kupon mit wiederum
einer Länge von 7,5 cm und einer Breite von 4,5 cm zusammen
gefaltet wird. Diese Kupons können dann mit dem erfindungs
gemäßen Verfahren und der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu
Zigarettenschachteln zugegeben werden.
Die oben beschriebene Aufgabe wird weiterhin vorrichtungstechnisch dadurch gelöst,
- - daß die Saugöffnung während der Vor- und Zurückbewegung der Transporteinrichtung kontinuierlich mit der Unter druck erzeugenden Einrichtung verbunden ist,
- - daß die Saugöffnung im vorderen Bereich der Transport einrichtung angeordnet ist, während der rückwärtige Be reich frei von Saugöffnungen ist,
- - und daß die Länge des rückwärtigen Bereiches und der Zeitpunkt und die Geschwindigkeit der Vor- und Zurückbewegung der Transporteinrichtung und der Zeitpunkt und die Ge schwindigkeit des Abziehvorganges durch die Abziehein richtung so aufeinander abgestimmt sind, daß die Trans porteinrichtung ihre rückwärtige Endlage etwa zu dem Zeitpunkt erreicht oder ihre Vorwärtsbewegung begonnen hat, wenn die Hinterkante des jeweils vorgeschobenen, unter sten Flächengebildes die Saugöffnung beginnt frei zugeben.
Die Aufnahmeeinrichtung kann beispielsweise ein Magazinschacht
mit durchgehenden Wänden oder vorzugsweise einzelnen schmalen,
hochstehenden Fingern sein, der in Transportrichtung eine
Vorderseite und auf der Gegenseite einen höhen- und längs der
Transportrichtung verstellbaren Gegenhalter aufweist. Der
Gegenhalter soll unter die Unterkante des Flächengebilde
stapels reichen, um den Ausschub eines Flächengebildes nach
hinten bei der Rückwärtsbewegung der Transporteinrichtung zu
vermeiden.
Der Abstreifer erleichtert die endgültige Trennung des unter
sten, teilweise losgelösten Flächengebildes von dem Rest des
Flächengebildestapels. Dieser Abstreifer kann entweder ein
eigenständiges Element der Vorrichtung oder Teil der Aufnahme
einrichtung sein. Beispielsweise kann der Abstreifer die
Vorderseite der Aufnahmeeinrichtung darstellen. Der Abstreifer
sollte mindestens bis zur Unterkante des zweituntersten
Flächengebildes reichen, so daß nach der Fixierung des
untersten Flächengebildes der gleichzeitige Ausschub eines
weiteren Flächengebildes aufgrund der Adhäsion zwischen den
beiden untersten Lagen trotz der bereits erfolgten Trennung
des oder der Randbereiche vermieden wird.
Vorzugsweise reicht der Abstreifer jedoch im Bereich des oder
der abfallenden Seitenbereiche der Transporteinrichtung bis
unter die Unterkante des Flächengebildestapels. Optimal ist
ein Abstand zwischen Oberfläche des oder der Seitenbereiche
der Transporteinrichtung und der Unterkante des Abstreifers,
der geringfügig größer ist als die Dicke des zu vereinzelnden
Flächengebildes. Ein genaue Einstellung des Abstreifers ist
dabei nicht notwendig, da bereits durch die Vakuumfixierung
eine Trennung erfolgt ist und zudem der Abstand zwischen der
Oberkante des untersten fixierten Flächengebildes und der
Unterkante des nächsten Flächengebildes im Bereich des oder
der abfallenden Seitenbereiche relativ groß ist. Ferner hängt
der Einstellbereich von dem jeweils im Einzelfall gewählten
Grad der Absenkung des oder der Seitenbereiche ab. Der Ab
streifer kann dabei einteilig, beispielsweise U-förmig, sein,
wobei gegebenenfalls die unteren Enden des U-förmigen Ab
streifers angeschrägt sind. Der Abstreifer kann jedoch auch
aus zwei separaten Teilen bestehen, wobei wiederum die unteren
Enden entsprechend den abfallenden Seitenbereichen der Trans
portvorrichtung angeschrägt sein können.
Die Saugeinrichtung dient zum Ablösen eines oder beider Rand
bereiche des untersten Flächengebildes. Diese Saugeinrichtung
kann eine mit einer üblichen Vakuumquelle verbundene Ein
richtung sein. Vorzugsweise ist die Saugeinrichtung jedoch
Teil der im folgenden näher beschriebenen Transporteinrich
tung.
Die vor- und zurückbewegbare Transporteinrichtung, die vor
zugsweise ein auf übliche Weise (beispielsweise mittels Kur
belantrieb) angetriebener Transportschlitten und unter der
Transporteinrichtung verschiebbar gelagert ist, so daß ein in
die Aufnahmeeinrichtung eingelegter Flächengebildestapel auf
der Transporteinrichtung aufliegt, dient zum
Vorschieben des untersten Flächengebildes. Hierzu weist die
Oberseite der Transporteinrichtung mindestens eine Öffnung
auf, die mit einer Einrichtung zur Erzeugung von Unterdruck
verbindbar ist, so daß das unterste Flächengebilde auf der
Transporteinrichtung während der Vorwärtsbewegung festgehalten
wird. Die Öffnung oder die Öffnungen, über die Unterdruck an
das unterste Flächengebilde angelegt wird, befinden sich dabei
in dem vorderen Bereich der Transporteinrichtung (vorzugsweise
in der vorderen Hälfte, insbesondere im vorderen Drittel, be
sonders bevorzugt im vorderen Zehntel), während der rückwär
tige Bereich keine Öffnungen aufweist. Die in der Transport
einrichtung vorgesehene(n) Öffnung oder Öffnungen sind mit
einer Vakuum- oder Ansaugeinrichtung verbunden und in der
Regel kreisförmig mit einem Durchmesser von beispielsweise 1
mm bis 1 cm. Hierfür können beliebige Vakuumerzeugersysteme
verwendet werden, beispielsweise eine Wasserstrahlpumpe.
Vorzugsweise wird durch die vakuumbeaufschlagten Öffnungen der
Transporteinrichtung das unterste Flächengebilde nicht nur
fixiert und unter dem Abstreifer hindurch vorgeschoben,
sondern die Öffnung oder die Öffnungen dienen gleichzeitig
auch zur Loslösung des mindestens einen Randbereichs des
jeweils untersten Flächengebildes. In diesem Falle sind die
Öffnung oder die Öffnungen dann in einem oder beiden Seiten
bereichen der Transporteinrichtung angebracht, wobei wiederum
die rückwärtigen Bereiche dieser Seitenbereiche frei von
Öffnungen sind. Die Anzahl und Größe der Saugöffnungen hängt
natürlich von der Eigenstabilität und Größe des jeweils zu
vereinzelnden Flächengebildes ab. Je höher die Eigensteifig
keit und je größer die Größe des Flächengebildes ist, desto
mehr und größere Öffnungen sind notwendig. Für die oben
beschriebenen bevorzugten Papierkupons mit einer Größe von ca.
4,5 cm × 7,5 cm reichen 1 bis 4 Öffnungen im vorderen Viertel,
vorzugsweise eine Öffnung im vorderen Zehntel des oder der
Seitenbereiche der Transporteinrichtung, um eine Loslösung und
sichere Fixierung zu bewirken.
Die Transporteinrichtung verfügt daher vorzugsweise über einen
oder zwei nach unten abfallende, parallel zur Transportrich
tung verlaufende Seitenbereiche, in deren vorderen Bereichen
sich eine oder mehrere Öffnungen befinden, an die Vakuum
angelegt wird, so daß das jeweils unterste Flächengebilde
zunächst abgelöst und dann auf der Transporteinrichtung
festgehalten wird. Ob eine Transporteinrichtung mit einer
einseitigen oder beidseitigen Absenkung der Seitenbereiche
gewählt wird, hängt von dem jeweils zu vereinzelnden Flächen
gebilde ab. Soll beispielsweise ein Kupon vereinzelt werden,
der entlang seiner Längskante, d. h. entlang der Transportrich
tung, gefaltet ist, so ist eine einseitige Absenkung der
Transporteinrichtung und zwar auf der Seite der Faltung
bevorzugt. Der Grund hierfür ist, daß bei einer beidseitigen
Absenkung an der gefalteten Seite der gesamte Kupon durch den
Unterdruck abgelöst wird, auf der gegenüberliegenden Seite
jedoch nur das untere Blatt des gefalteten Kupons, und nicht
das obere Blatt, auf das kein Vakuum wirkt. Bei der anschlie
ßende Vereinzelung besteht daher die Gefahr, daß der Kupon an
dem Abstreifer hängenbleibt, insbesondere, wenn der Abstreifer
bis unter die Unterkante des untersten Flächengebildes reicht.
Bei einlagigen Kupons bzw. mehrlagigen Kupons, die jedoch
nicht in Längsrichtung oder Transportrichtung gefaltet sind,
wird dagegen bevorzugt eine beidseitige Absenkung der Trans
porteinrichtung eingesetzt, da auf diese Weise Fixierung und
Trennung am problemlosesten ablaufen.
Bei einer einseitigen Absenkung der Transporteinrichtung weist
diese einen ebenen Seitenbereich auf, der ca. 30 bis 80,
vorzugsweise 40-70 Prozent der Gesamtbreite des Schlittens
ausmacht und einen nach unten abfallenden zweiten Seiten
bereich. Bei einer beidseitigen Absenkung weist die Oberseite
der Transporteinrichtung einen ebenen Mittelbereich, der in
der Regel 30 bis 70 Prozent der Gesamtbreite des Schlittens
ausmacht, sowie zwei üblicherweise gleichermaßen nach unten
abfallende und gleich breite Seitenbereiche auf. Der Mittel
bereich kann durchgehend sein oder aus zwei oder mehreren
Bereichen bestehen.
Der Winkel des oder der nach unten abfallenden Seitenbereiche
beträgt fünf bis zwanzig, vorzugsweise ca. 10° (je nach nach
Materialsteifigkeit des zu vereinzelnden Flächengebildes)
gegenüber der Ebene des ebenen Seitenbereiches oder des ebenen
Mittelbereichs. Der oder die abfallenden Seitenbereiche können
auch abgerundet sein, was eine gute Fixierung des Flächen
gebildes auf der Transporteinrichtung erlaubt.
Die Breite der Transporteinrichtung entspricht in etwa der
Breite des jeweiligen Flächengebildes. Die Länge der Trans
porteinrichtung ist in etwa gleich der Länge des Flächengebil
des plus die beim Ausschub zurückgelegte Wegstrecke oder auch
länger. Auf diese Weise wird beim Ausschub ein Herausfallen
oder Absinken der in der Aufnahmeeinrichtung verbleibenden
Flächengebilde vermieden. Die Länge der Transporteinrichtung
kann auch etwas kürzer sein. Insbesondere ist es bevorzugt,
daß die Vorderkante der Transporteinrichtung, wenn diese sich
beispielsweise in der zurückgezogenen Position und vor der
Fixierung und dem Ausschub des untersten Flächengebildes
befindet, nicht ganz bis zur Hinterkante der Vorderwand der
Aufnahmeeinrichtung reicht, so daß das fixierte Flächengebilde
etwas über die Vorderkante der Tranporteinrichtung, beispiels
weise 0,5 bis 3,0 mm, übersteht. Hierdurch wird die Übergabe
des fixierten Flächengebildes nach dem Ausschub an die Abzieh
einrichtung erleichtert. Weitere Maßnahmen zur Erleichterung
der Übergabe des auf der Transporteinrichtung befindlichen
Flächengebildes sind eine Anschrägung der Vorderkantenunter
seite der Transporteinrichtung sowie dessen Neigung nach
vorne, beispielsweise mit einem Winkel von 20 bis 50° gegen
über der Waagrechten. (Die Transporteinrichtung kann selbst
verständlich auch waagrecht oder auch nach hinten geneigt
sein.) Die Übergabe kann auch durch eine Anpassung der Vorder
seite der Transporteinrichtung an die Abzieheinrichtung, die
die vereinzelten Flächengebilde weiterleitet, bewirkt werden.
Diese Abzieheinrichtung befindet sich üblicherweise kurz vor
dem Abstreifer und besteht in der Regel aus zwei auf übliche
Weise angetriebenen Übergaberollen. Die Transporteinrichtung,
die das zu vereinzelnde Flächengebilde unter dem Abstreifer
hindurch vorschiebt, weist dann an ihrer Vorderkante eine
Aussparung auf, die größenmäßig an die Übergaberollen angepaßt
ist. Bei dem Vorschub wird das zu vereinzelnde Flächengebilde
durch die Transporteinrichtung zwischen die beiden Über
gaberollen gebracht, die das Flächengebilde dann übernehmen
und weiterleiten. Auf diese Weise ist der zurückgelegte Weg
des Flächengebildes deutlich geringer als die Länge dieses
Flächengebildes. Für die oben beschriebenen bevorzugten
Papierkupons beträgt der Hub ca. 40 mm, für etwas kleinere
Steuerbanderolen von Zigarettenpackungen beispielsweise nur
25 mm.
Bei der Vereinzelung des untersten Flächengebildes wird an
dieses zunächst durch die vorzugsweise in den Seitenbereichen
befindlichen Saugöffnungen Vakuum angelegt. Durch diese
Vakuumbeaufschlagung wird das unterste Flächengebilde auf die
Transporteinrichtung angesaugt und dadurch auf deren Auf
lagefläche fixiert. Bei dieser Fixierung nimmt das Flächen
gebilde, entgegen seiner durch Eigensteifigkeit bedingten
flachen und starren Lage, die Kontur der Transporteinrichtung
an. Dadurch wird neben der Fixierung gleichzeitig auch die
Trennung des untersten Flächengebildes von dem nächsten
Flächengebilde bewirkt. Die Transporteinrichtung fährt nun
unter dem Abstreifer durch und übergibt das unterste Flächen
gebilde an die Übergaberollen, wobei die Transporteinrichtung
sich bereits wieder rückwärts bewegt. Da in dem hinteren
Bereich der Transporteinrichtung keine Öffnungen vorgesehen
sind, wirkt auf das nächstunterste Flächengebilde zu diesem
Zeitpunkt auch kein Vakuum. Der Zeitpunkt und die Geschwindig
keit der Vor- und Zurückbewegung, der Zeitpunkt und die
Geschwindigkeit der Abziehvorrichtung (die beide bevorzugt
kontinuierlich sind, jedoch auch diskontinuierlich sein
können) und die Länge des von Saugöffnungen freien hinteren
Bereichs der Transporteinrichtung sind so aufeinander abge
stimmt, daß die Transporteinrichtung vorzugsweise mindestens
in ihrer rückwärtigen Position ist, wenn das unterste Flächen
gebilde beginnt, die Saugöffnungen freizugeben. Die Transport
einrichtung kann sich bei der Freigabe der Saugöffnungen auch
noch in der Rückwärtsbewegung befindet. Dann wird auf Grund
des permanent eingeschalteten Vakuums jedoch das unterste
Flächengebilde noch während der Rückwärtsbewegung der Trans
porteinrichtung angesaugt, und es kann zu einer Wellenbildung
an dem Gegenhalter kommen. Daher sollte die Freigabe der
Saugöffnungen entweder kurz vor Beendigung der Rückwärts
bewegung oder genau in der rückwärtigen Endlage der Transport
einrichtung oder während deren Vorwärtsbewegung erfolgen,
vorzugsweise, wenn die Transporteinrichtung ihre rückwärtige
Endlage ereicht hat. Hierzu ist es bevorzugt, daß die Saugöff
nungen sich nur in der vorderen Hälfte, insbesondere dem
vorderen Drittel oder dem vorderen Zehntel der Transport
einrichtung befinden. Sobald das unterste Flächengebilde dann
abgezogen wird, wird das nächstunterste Flächengebilde fixiert
und der Vereinzelungsvorgang kann wiederholt werden, ohne daß
ein Ein- und Ausschalten des Vakuums notwendig wäre.
Das vereinzelte Flächengebilde wird dann von der Abziehein
richtung weiter befördert. Beispielsweise können Kupons
bereits fertigen Zigarettenpackungen, die jedoch noch nicht
mit einer Klarsichtfolie umgeben sind, zugeführt werden.
Insbesondere werden Kupons zu nur mit einem Innerliner
umhüllten Zigaretten zugeführt. Nach der üblichen Fertigung
von Zigarettenpackungen resultiert dann beispielsweise eine
Zigarettenhartpackung mit einem Kupon zwischen Innerliner und
äußerer Hülle, so daß der Kupon beim Öffnen der Packung für
den Verbraucher sichtbar wird und von ihm entnommen werden
kann.
Die Erfindung wird im weiteren anhand eines Ausführungsbei
spiels erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Transporteinrichtung von oben,
Fig. 2 eine Vereinzelungsvorrichtung von vorne (senkrecht zur
Transportrichtung) mit einem einseitig abgesenkten Seiten
bereich,
Fig. 3 eine Vorrichtung von vorne mit zwei abgesenkten
Seitenbereichen vor der Vereinzelung des untersten Flächenge
bildes,
Fig. 4 die Vorrichtung der Fig. 3 während der Vereinzelung,
und die Fig. 5 bis 8 eine Vorrichtung in Seitenansicht während
verschiedenen Stadien der Vereinzelung.
Fig. 1 zeigt eine Transporteinrichtung 20 in Form eines Trans
portschlittens 21 von oben. Der Transportschlitten 21 verfügt
über einen ebenen Mittelbereich 31 sowie über die beiden
Seitenbereiche 30, die sich ihrerseits jeweils in zwei Be
reiche aufteilen. Die beiden Seitenbereiche 30 verfügen
jeweils über einen vorderen Bereich 29 mit jeweils vier
Öffnungen 26, über die Unterdruck angelegt werden kann, sowie
einen rückwärtigen Bereich 28, der frei von Öffnungen 26 ist.
Schließlich hat der Transportschlitten 21 an seiner Vorder
seite eine Aussparung 32 zur erleichterten Übergabe eines
vorgeschobenen, hier jedoch nicht gezeigten Flächengebildes.
Fig. 2 zeigt eine Vereinzelungsvorrichtung mit einem nur aus
drei Flächengebilden bestehenden Flächengebildestapel 11. Bei
den Flächengebilden handelt es sich um dünne zweilagige Kupons
die entlang ihrer Längskante 15 gefaltet sind. Der Flächenge
bildestapel 11 (in einer nicht gezeigten Aufnahmeeinrichtung)
liegt auf einem Transportschlitten 21 auf, der über einen
ebenen Bereich 33 und einen seitlich abfallenden Seitenbereich
30 verfügt. Der Transportschlitten 21 ist auf bekannte Weise
auf Schienen oder einer sonstigen Führungseinrichtung linear
verschieblich gelagert und wird durch eine nicht gezeigte
Antriebseinrichtung angetrieben. Die Bewegungsbahn des Trans
portschlittens 21 ist mit einem Winkel von etwa 30° nach unten
geneigt. Die (nicht gezeigte) Aufnahmeeinrichtung ist in
gleicherweise wie die Bahn des Transportschlittens 21 nach
vorne geneigt, so daß der Flächengebildestapel 11 durch sein
Eigengewicht gegen einen Abstreifer 22 anliegt, der durch
einen Stab, dessen unteres Ende angeschrägt ist, gebildet
wird. Dieser Abstreifer 22 ist senkrecht zur Bewegungsrichtung
des Transportschlittens 21 angeordnet.
Die Oberseite des Transportschlittens 21 weist in dem ab
fallenden Seitenbereich 30 eine Vakuum- bzw. Ansaugöffnung 26
auf, die durch ein Kanalsystem 25 mit einer nicht gezeigten
Unterdruckquelle verbunden ist. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist
über das Kanalsystem 25 ein Unterdruck an die Saugöffnung 26
angelegt, so daß das unterste Flächengebilde 12 angesaugt und
auf dem abfallenden Seitenbereich 30 fixiert ist. Beim Vor
schub des Transportschlittens 21 kann das fixierte unterste
Flächengebilde 12 leicht unter dem Abstreifer 22 hindurch
ausgeschoben und weitergeleitet werden.
Fig. 3 zeigt wiederum einen Transportschlitten 21 von vorne,
der nunmehr über einen ebenen Mittelbereich 31 mit zwei ab
fallenden Seitenbereichen 30 verfügt, mit einem Flächenge
bildestapel 11 aus drei etwas dickeren einlagigen Flächenge
bilden. Die abfallenden Seitenbereiche 30 haben Saugöffnungen
26, an die durch Vakuumsystem 25 Vakuum angelegt werden kann.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung bevor Vakuum angelegt wird, so
daß die Randbereiche 16 des untersten Flächengebildes 12 noch
nicht von den Randbereichen des zweituntersten Flächengebildes
13 losgelöst sind.
Fig. 4 zeigt wiederum den Transportschlitten 21 der Fig. 3 mit
dem ebenen Mittelbereich 31 und den beidseitig abfallenden
Seitenbereichen 30, den Saugöffnungen 26 und dem Kanal 25. Das
Vakuum ist nunmehr eingeschaltet, so daß das unterste Flächen
gebilde 12 auf die Oberfläche des Transportschittens 21 ange
saugt ist. Durch das angelegte Vakuum werden beide Randbe
reiche 16 des untersten Flächengebildes 12 um in Abziehrich
tung verlaufende Linien abgeknickt, und das unterste Flächen
gebilde 12 wird gezwungen, seine ursprünglich starre und
gerade Form dem abgeknickten Querschnitt des Transportschlit
tens 21 anzupassen. Hierdurch erfolgt an den Randbereichen 16
eine Trennung von dem nächsten Flächengebilde 13. Beim
Vorschub des Transportschlittens 21 wird das unterste Flächen
gebilde 12 mitgenommen, da es durch den über das Vakuumsystem
erzeugten Unterdruck vom Transportschlitten 21 festgehalten
und mitgezogen wird. Das darüberliegende Flächengebilde 13
liegt mit seiner Vorderkante an den Abstreifern 22, deren
Unterkante wiederum parallel zu den abfallenden Seitenberei
chen 30 verläuft, an und kann dadurch die Bewegung des
Transportschlittens 12 nicht mitmachen, so daß durch den
Vorschub des Transportschlittens 21 und den dadurch erzeugten
Ausschub des untersten Flächengebildes 12 unter den Abstrei
fern 22 hindurch eine zuverlässige und problemlose Verein
zelung des untersten Flächengebildes 12 erfolgt.
Aus Fig. 3 und 4 ist weiterhin ersichtlich, daß es nicht
notwendig ist, den Abstreifer 22 sehr genau einzustellen, da
durch das Vakuumsystem nur das jeweils unterste Flächengebilde
abgetrennt werden kann. Die Mitnahme des darauf folgenden
Flächengebildes wird zuverlässig verhindert.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen verschiedene Stadien des Verein
zelungsvorgangs. In Fig. 5 ist dabei zunächst der erste
Schritt des Vereinzelungsvorganges zu sehen. Gezeigt ist ein
Transportschlitten 21 mit den beiden abfallenden Seiten
bereichen 30 und dem ebenen Mittelbereich 31. Der Transport
schlitten 21, der von einem Kurbelantrieb 50 angetrieben wird,
befindet sich in Fig. 5 in seiner rückwärtigen Position, was
durch den Bewegungspfeil mit dem senkrecht dazu verlaufenden
Querstrich angedeutet ist. Zu sehen ist weiterhin an der
Vorderseite des einen Seitenbereichs 30 eine Saugluftöffnung
26. Auch der zweite Seitenbereich 30 verfügt über eine der
artige Saugluftöffnung 26, die jedoch in Fig. 5 nicht zu
erkennen ist. Schließlich hat der Transportschlitten 21 noch
eine Aussparung 32. Auf dem Transportschlitten befindet sich
ein Flächengebildestapel 11 aus Papierkupons, der vorne gegen
einen Abstreifer 22, der nur teilweise gezeigt ist, anliegt.
An der Rückseite des Flächengebildestapels 11 ist ein Gegen
halter 34. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, ist das unterste
Flächengebilde 12 durch das angelegte Vakuum auf der Ober
fläche des Transportschlittens 21 fixiert, und die Randbe
reiche des untersten Flächengebildes 12 sind von den Randbe
reichen des nächsten Flächengebildes 13 losgelöst.
Vor dem Transportschlitten befindet sich eine Abziehein
richtung 40, die aus zwei gegenläufigen Übergaberollen 42, dem
Transportband 44 und einer weiteren Rolle 46 besteht. In Fig.
5 wird soeben ein vereinzeltes Flächengebilde 10 auf einer
unfertigen Zigarettenpackung 60 mit einem Innerliner, die auf
einem nicht gezeigten Transportband geführt wird, abgelegt.
In der Fig. 5 ebenso wie in Fig. 6 und 8 werden alle Be
wegungsrichtungen (beispielsweise der Übergaberollen 42, des
Transportbandes 44 oder der Kurbelantriebs 50) durch Pfeile
dargestellt (siehe auch oben).
Fig. 6 zeigt den zweiten Schritt der Vereinzelung. Der
Schlitten 21 ist nun durch den Kurbelantrieb 50 etwas vor
geschoben worden, so daß das fixierte unterste Flächengebilde
12 unter dem Abstreifer 22 bereits eine kurze Wegstrecke
ausgeschoben und von dem zweituntersten Flächengebilde 13
abgetrennt ist, jedoch noch nicht die Abzieheinrichtung 40
erreicht hat. Am Ende der Abzieheinrichtung 40 ist die Ablage
des bereits vereinzelten Flächengebildes 10 auf der Ziga
rettenpackung 60 nahezu vollendet.
In Fig. 7 hat der Schlitten schließlich seine maximale Vorder
position erreicht, was durch den Bewegungsrichtungspfeil des
Transportschittens 21 und den senkrecht dazu stehenden Strich
angedeutet ist. Deutlich zu erkennen ist, daß die Saugluft
beaufschlagung durch die Saugöffnung 26 immer noch und nur auf
das unterste Flächengebilde 12 wirkt. Dieses unterste Flächen
gebilde 12 befindet sich nunmehr zwischen den Übergaberollen
42, wobei die untere der Übergaberollen 42 sich ihrerseits in
der Aussparung 32 des Transportschlittens 21 befindet. Auf
diese Weise ist eine gute Übernahme des vereinzelten Flächen
gebildes 12 möglich. Die Ablage des bereits vereinzelten
Flächengebildes 10 auf der Zigarettenpackung 60 ist (am
rechten Rand der Fig. 7) abgeschlossen, während eine zweite
Zigarettenpackung 62 für das soeben vereinzelte Flächengebilde
12 zur Übergabe transportiert wird.
Fig. 8 zeigt den nächsten Schritt der Vereinzelung, wobei der
Schlitten 21 sich bereits wieder in seiner Rückwärtsbewegung
und kurz vor der rückwärtigen Ausgangsposition befindet. Wie
aus Fig. 8 zu erkennen ist, ist das unterste Flächengebilde 12
nunmehr größtenteils in der Abzieheinrichtung 40 und kurz vor
der Ablage auf der Zigarettenpackung 62. Das hintere Ende des
Flächengebildes 12 deckt jedoch noch die Saugöffnung 26 ab,
d. h. die Hinterkante 18 des Flächengebildes 12 hat die
Saugöffnung 26 noch nicht freigegeben, so daß kein Vakuum auf
das nächstunterste Flächengebilde 13 wirkt. In diesem Zustand,
also direkt bevor der Transportschlitten in seiner rückwärti
gen Ausgangsposition ankommt, wirkt das unterste Flächenge
bilde 12 noch als Vakuumschieber.
Der nächste Schritt entspricht dann wieder der in Fig. 5
gezeigten Situation, wobei anstelle des dort vereinzelten
Flächengebildes 10 nun das Flächengebilde 12 vereinzelt ist
und das nächste Flächengebilde 13 vom Rest des Flächengebilde
stapels 11 abgetrennt wird.
Claims (12)
1. Verfahren zur Vereinzelung gestapelter Flächengebilde (10)
aus einem Flächengebildestapel (11),
- 1. wobei das unterste Flächengebilde (12) an mindestens einem seiner parallel zur Abziehrichtung verlaufenden Randbereiche (16) durch Unterdruck nach unten vom Rest des Flächengebildestapels (11) abgelöst wird,
- 2. durch Unterdruck von einer vor- und zurückbewegbaren Transporteinrichtung (20) an einem Saug bereich festgehalten wird und unter einem Abstreifer (22) vorgeschoben und weitertransportiert wird,
- 1. daß der Unterdruck kontinuierlich während der Vor- und Zurückbewegung der Transporteinrichtung (20) anliegt und
- 2. daß der Abstand zwischen dem Saugbereich und der Hinterkante (18) des festgehaltenen, untersten Flächengebildes (12) während der Vorwärtsbewegung, der Zeitpunkt und die Ge schwindigkeit der Vor- und Zurückbewegung der Transport einrichtung (20) und der Zeitpunkt und die Geschwindigkeit der Weiterbeförderung des untersten Flächengebildes (12) so aufeinander abgestimmt sind, daß die Transporteinrichtung (20) ihre rückwärtige Endlage etwa zu dem Zeitpunkt erreicht oder ihre Vorwärtsbewegung begonnen hat, wenn die Hinter kante (18) des vorgeschobenen, untersten Flächengebildes (12) den Saugbereich beginnt freizugeben.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Ablösen und Festhalten des untersten Flächengebildes (12)
durch den Saugbereich der vor- und zurückbewegbaren Transport
einrichtung (20) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das unterste Flächengebilde (12) bei der Ablösung des
Randbereichs (16) von dem Rest des Flächengebildestapels (11)
um eine in Abziehrichtung verlaufende Linie abgeknickt oder
gebogen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß beide Randbereiche (16) nach unten vom
Rest des Flächengebildestapels (11) abgelöst werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung ihre rückwärtige
Endlage erreicht hat, wenn die Hinterkante (18) des vor
geschobenen, untersten Flächengebildes (12) den Saugbereich
beginnt freizugeben.
6. Vorrichtung zur Vereinzelung gestapelter Flächengebilde (10)
aus einem Flächengebildestapel (11), insbesondere von Papierzu
schnitten bei der Verpackung von Zigaretten,
- 1. mit einer Aufnahmeeinrichtung für den Flächengebildestapel (11),
- 2. mit einem Abstreifer (22),
- 3. mit mindestens einer Saugeinrichtung zum Ablösen nach unten mindestens eines parallel zur Abziehrichtung verlau fenden Randbereichs (16) des jeweils untersten Flächenge bildes (12), so daß dieses unter dem Abstreifer (22) vor schiebbar ist,
- 4. mit einer vor- und zurückbewegbaren Transporteinrichtung (20) zum Vorschieben des jeweils untersten Flächengebildes (12), wobei die Oberseite der Transporteinrichtung (20) mindestens eine Saugöffnung (26) aufweist, die mit einer Einrichtung zur Erzeugung von Unterdruck verbindbar ist, so daß das jeweils unterste Flächengebilde (12) auf der Transportein richtung (20) festgehalten wird, und
- 5. mit einer Abzieheinrichtung (40) zum Erfassen und Weiterbe fördern des jeweils vorgeschobenen, untersten Flächengebil des (12),
- 1. daß die Saugöffnung (26) während der Vor- und Zurückbewegung der Transporteinrichtung (20) kontinuierlich mit der Unter-, druck erzeugenden Einrichtung verbunden ist,
- 2. daß die Saugöffnung (26) im vorderen Bereich der Transport einrichtung (20) angeordnet ist, während der rückwärtige Be reich (28) frei von Saugöffnungen (26) ist,
- 3. und daß die Länge des rückwärtigen Bereiches (28) und der Zeitpunkt und die Geschwindigkeit der Vor- und Zurückbewegung der Transporteinrichtung (20) und der Zeitpunkt und die Ge schwindigkeit des Abziehvorganges durch die Abziehein richtung (40) so aufeinander abgestimmt sind, daß die Trans porteinrichtung (20) ihre rückwärtige Endlage etwa zu dem Zeitpunkt erreicht oder ihre Vorwärtsbewegung begonnen hat, wenn die Hinterkante (18) des jeweils vorgeschobenen, unter sten Flächengebildes (12) die Saugöffnung (26) beginnt frei zugeben.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Saugeinrichtung Teil der Transporteinrichtung (20) ist,
und daß die Oberseite der Transporteinrichtung (20) einen nach
unten abfallenden parallel zur Transportrichtung verlaufenden
Seitenbereich (30) aufweist, in dem sich mindestens eine Saug
öffnung (26) befindet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Saugeinrichtung Teil der Transporteinrichtung (20) ist,
und daß die Oberseite der Transporteinrichtung (20) zwei nach
unten abfallende parallel zur Transportrichtung verlaufende
Seitenbereiche (30) aufweist, in denen sich jeweils mindestens
eine Saugöffnung (26) befindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterkante des Abstreifers (22) im Bereich des oder der
Seitenbereichs/e (30) parallel zu diesem/n verläuft und daß das
untere Ende des Abstreifers (22) im Bereich des oder der abfal
lenden Seitenbereichs/e (30) tiefer liegt als der nicht abfal
lende Bereich.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der/die abfallende(n) Seitenbereich(e) (30) abge
knickt oder abgerundet ist/sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß sie in Transportrichtung nach vorne geneigt
ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11 dadurch ge
kennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (20) ein Transport
schlitten (21) ist.
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140501 |