DE19640031C1 - Frässchablone - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Frässchablone zum Ausfräsen einer mehreckigen
Ausnehmung aus einem Werkstück mittels einer Oberfräse nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Aus der US-PS 35 40 130 ist eine solche Frässchablone mit vier im Querschnitt
C-förmigen Führungsleisten bekannt, die über Eckstücke windmühlenflügelartig
miteinander verbunden sind. Die Eckstücke weisen zwei rechtwinklig zueinander
angeordnete, C-förmige Schlitze auf, von denen einer ein geschlossenes Ende
aufweist und der andere durchgehend ausgebildet ist. In den C-förmigen Schlitzen
ist jeweils ein Stirnende einer Führungsleiste unverschiebbar und eine zweite,
dazu rechtwinklige Führungsleiste verschieb- und feststellbar aufgenommen, so
daß sich die Größe der Schablone stufenlos ändern läßt.
Die bekannte Frässchablone hat den Nachteil, daß beispielsweise Schraub
zwingen zum Festspannen der Frässchablone an dem Werkstück an den
Eckstücken angesetzt werden müssen, um ein Durchbiegen der nicht
aufliegenden Führungsleisten zu vermeiden. Dies hat jedoch den Nachteil, daß
die Oberfräse nicht in einem Zug entlang des von der Frässchablone umgrenzten
Rechtecks geführt werden kann, da sie an den Schraubzwingen anstößt. Das
Fräsen muß daher zum Spannen der Schraubzwingen unterbrochen werden.
Schließlich hat die bekannte Frässchablone noch den Nachteil, daß ihre
Eckstücke nach innen in das von der Frässchablone gebildete Rechteck
hineinstehen, so daß sich nur ein Rechteck mit konkav gefrästen Ecken fräsen
läßt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine vielseitig verwendbare und
einfach handhabbare Frässchablone zu schaffen, die die Nachteile der bekannten
Frässchablone vermeidet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1
gelöst.
Bei der Erfindung werden die Führungsleisten von Vierkantrohren gebildet.
Dadurch kann die Frässchablone aus handeisüblichem Material und somit
preisgünstig hergestellt werden. Zum Fixieren eines Stirnendes einer
Führungsleiste an einer Längsseite einer anderen Führungsleiste ist eine
Längswand der Vierkantrohre mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schlitz
versehen, so daß die Längswand von einem Fixierelement hintergriffen werden
kann. Die den Schlitz aufweisende Längswand bildet eine dem von der
Frässchablone umgrenzten Mehreck zugewandte Innenwand.
Als Fixierelement findet bei einer Ausgestaltung der Erfindung ein Spannanker mit
einem Hammer- oder T-Kopf Verwendung, der den Schlitz eines Vierkantrohres
durchgreift und die Innenwand hintergreift. Der Spannanker kann im Schlitz
verschoben werden. Der Spannanker wird mit einer Spanneinrichtung im
Stirnende eines Vierkantrohrs gehalten. Mittels einer Spanneinrichtung läßt sich
über den Spannanker die eine Führungsleiste mit ihrem Stirnende gegen die vom
Spannanker hintergriffene Innenwand des anderen Vierkantrohrs spannen, so
daß das Stirnende des einen Vierkantrohrs an gewünschter Stelle der Längswand
des anderen Vierkantrohrs fixierbar ist. Durch das Spannen des Stirnendes des
einen Vierkantrohrs gegen die Innenwand des anderen Vierkantrohrs werden die
Vierkantrohre im Winkel zueinander ausgerichtet.
Als Spanneinrichtung ist bei einer Ausgestaltung der Erfindung ein
Exzenterelement drehbar in ein Stirnende jedes Vierkantrohrs eingesetzt. Das
Exzenterelement weist eine Aufnahme auf, mit der es einen in ihm einliegenden
Spannankerkopf untergreift. Die Aufnahme ist so ausgebildet, daß sie durch
beispielsweise eine Vierteldrehung des Exzenterelements in einer Spannrichtung
den Spannankerkopf radial in Richtung einer Drehachse des Exzenterelements
zieht. Dabei wird das Stirnende des einen Vierkantrohrs gegen die Innenwand des
anderen Vierkantrohrs gespannt.
Um auch Ausnehmungen fräsen zu können, deren Seitenlänge länger als die
Führungsleisten der Frässchablone sind, sieht eine Ausgestaltung der Erfindung
Verbindungsmittel vor, mit denen zwei Führungsleisten einander fluchtend
verlängernd an ihren Stirnenden miteinander verbindbar sind.
Eine Weiterbildung der Erfindung weist einen Anschlag auf, der an gewünschter
Stelle der Länge einer Führungsleiste anbringbar ist. Der Anschlag steht aus einer
von den Führungsleisten der Frässchablone aufgespannten Schablonenebene
vor. Mit dem Anschlag, vorzugsweise mit zwei Anschlägen an zwei
Führungsleisten, läßt sich die Frässchablone an Rändern des Werkstücks
anlegen und dadurch genau positionieren. Dies hat insbesondere beim Ausfräsen
gleicher Ausnehmungen in mehreren Werkstücken den Vorteil, daß die
Ausfräsungen in jedem Werkstück genau den selben Abstand zu den Rändern
des Werkstücks haben.
Bei einer Weiterbildung steht der Anschlag auf beiden Seiten aus der
Schablonenebene vor. Dies hat den Vorteil, daß sich durch Umdrehen der
Frässchablone auf ihre andere Seite Ausnehmungen in zwei Werkstücken exakt
spiegelbildlich in Bezug auf deren Ränder anbringen lassen. Dies kann
beispielsweise bei Tischplatten für zwei aneinander aufzustellende Schreibtische
wünschenswert sein.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Anschlag verschwenkbar auf der
Führungsleiste angebracht, um auch in einem Winkel zu Rändern des Werkstücks
angeordnete Ausnehmungen ausfräsen zu können. Dies ist beispielsweise für
Treppenstufen aufnehmende Ausnehmungen in Treppenwangen erforderlich.
Zur einfachen und genauen Einstellbarkeit der Größe der Frässchablone weisen
deren Führungsleisten bei einer Ausgestaltung der Erfindung eine Skalierung auf.
Die Skalierung ist vorzugsweise in Längsrichtung der Führungsleisten verstellbar
und einem Abstand, den ein Umfang des Fräswerkzeugs beim Entlangführen
Innen an der Frässchablone von den Innenwänden der Führungsleisten hat,
entsprechend einstellbar, so daß eine mit der Skalierung eingestellte Länge mit
der Länge bzw. Breite der herausgefrästen Ausnehmung übereinstimmt.
Ober- und Unterseiten aller Führungsleisten befinden sich in jeweils einer Ebene,
so daß die Frässchablone sich flach auf das Werkstück auflegen läßt, und daß die
Oberfräse ohne an einer Stufe oder dgl. anzustoßen über die Frässchablone
geschoben werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Frässchablone in perspektivischer Darstellung;
Fig. 2 einen Schnitt entlang Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang Linie III-III in Fig. 2; und
Fig. 4 zwei zusammengesetzte Führungsleisten der Fräs
schablone.
Die insgesamt mit 10 bezeichnete Frässchablone ist aus vier Führungsleisten 12
in Form von Vierkantrohren aus Aluminium zusammengesetzt. Die
Führungsleisten 12 sind windmühlenflügelartig angeordnet, d. h. jeweils eine der
Führungsleisten 12 stößt mit einem Stirnende 14 an eine ihr zugewandte
Innenwand 16 einer anderen Führungsleiste 12. Die vier Führungsleisten 12 sind
im rechten Winkel zueinander angeordnet, sie umgrenzen ein Rechteck 18. Die
jeweils anderen, nicht an eine andere Führungsleiste 12 stoßenden Stirnenden 20
der Führungsleisten 12 stehen in Verlängerung der Seiten des umgrenzten
Rechtecks 18 nach außen von der Frässchablone 10 ab. Die Führungsleisten 12
sind mit ihren jeweils an eine andere Führungsleiste 12 stoßenden Stirnenden 14
entlang dieser anderen Führungsleiste 12 verschiebbar und an jeder Stelle
fixierbar, so daß Länge und Breite des von der Frässchablone 10 umgrenzten
Rechtecks 18 stufenlos einstellbar sind.
Oberseiten der Führungsleisten 12 befinden sich in einer Ebene, ebenso
Unterseiten der Führungsleisten 12. Zur Einstellung von Länge und Breite des
umgrenzten Rechtecks 18 sind die Führungsleisten 12 mit in Fig. 1
andeutungsweise dargestellten Skalierungen 22 auf ihrer Oberseite versehen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Skalierung auf einer Skalenleiste 23
angebracht, die zur Oberfläche bündig in die Oberseite der Führungsleiste 12
eingelassen ist. Die Skalenleiste 23 ist mit Langlöchern 25 versehen, durch die
hindurch sie mittels Senkkopfschrauben 27 auf der Führungsleiste 12 befestigt ist.
Die Langlöcher 25 ermöglichen es, die Skalenleiste 23 in Längsrichtung der
Führungsleiste 12 zu verschieben, um einen Skalenbeginn einem Abstand, den
ein nicht dargestelltes Fräswerkzeug beim Führen der Oberfräse entlang der
Innenwände 16 der Führungsleisten 12 von diesen hat, entsprechend einstellen
zu können.
Zum Ausfräsen einer rechteckigen Ausnehmung aus einem plattenförmigen, nicht
dargestellten Werkstück wird die Frässchablone 10 beispielsweise mit nicht
dargestellten Schraubzwingen auf dem Werkstück festgespannt. Eine in Fig. 1
mit Strichlinien angedeutet dargestellte Oberfräse 24 wird mit ihrem Fräsenteller
24a auf die Frässchablone 10 aufgesetzt, so daß ein in der Zeichnung nicht
dargestelltes Fräswerkzeug senkrecht in das Werkstück eindringt. Die Oberfräse
24 wird im Rechteck innen an den Führungsleisten 12 der Frässchablone 10
entlanggeführt, wobei ein vom Fräsenteller 24a nach unten abstehender, in der
Zeichnung nicht sichtbarer, das Fräswerkzeug konzentrisch umgebender
Führungsring in Anlage an den Innenwänden 16 der Führungsleisten 12 gehalten
wird. Sofern das Fräswerkzeug länger als das Werkstück dick ist, wird auf diese
Weise ein rechteckiges Loch aus dem Werkstück herausgetrennt, dessen Ecken
mit dem Radius des Fräswerkzeugs gerundet sind. Soll die Tiefe der
herausgefrästen Ausnehmung geringer als die Dicke des Werkstücks sein, ist das
Fräswerkzeug entsprechend kurz nach unten über den Fräsenteller 24a
vorstehend einzuspannen. Durch Führen der Oberfräse 24 an den Innenwänden
16 der Führungsleisten 12 entlang wird ein Umriß der in eine Oberseite des
Werkstücks zu fräsenden, rechteckigen Ausnehmung gefräst, deren Innenraum
vorher oder anschließend mit entsprechender Tiefe gefräst werden muß.
Die Verbindung des Stirnendes 14 einer Führungsleiste 12 an der Innenwand 16
einer anderen Führungsleiste 12 ist in Fig. 2 und 3 im einzelnen dargestellt. In
der Innenwand 16 jeder Führungsleiste 12 ist ein von Stirnende 14 zu Stirnende
20 in Längsrichtung der Führungsleiste 12 verlaufender, an den Stirnenden 14, 20
geschlossener Schlitz 26 angebracht. Diesen Schlitz 26 durchgreift ein
Spannanker 28, der einen Hammerkopf 30 an einem Ende aufweist, welcher die
Innenwand 16 der anderen Führungsleiste 12 hintergreift.
Ein anderes Ende des Spannankers 28 weist einen linsenförmigen
Spannankerkopf 32 auf, der in einer Aufnahme 34 eines beispielsweise aus dem
Möbelbau an sich bekannten Exzenterelements 36 einliegt. Das Exzenterelement
36 ist drehbar im Stirnende 14 der Führungsleiste 12 aufgenommen. Zum
Verdrehen weist es einen Kreuzschlitz 38 zum Ansetzen eines nicht dargestellten
Kreutzschlitzschraubendrehers auf. Die Aufnahme 34 ist im Exzenterelements 36
exzentrisch so angeordnet, daß sie sich durch Drehung des Exzenterelements 36
um 90° in die in der Zeichnung dargestellte Spannstellung von der Innenwand 16
der anderen Führungsleiste 12 entfernt. Dabei zieht sie über den Spannankerkopf
32 des die Innenwand 16 der anderen Führungsleiste 12 hintergreifenden
Spannankers 28 und spannt auf diese Weise das Stirnende 14 der einen
Führungsleiste 12 gegen die Innenwand 16 der anderen Führungsleiste 12. Das
Stirnende 14 der einen Führungsleiste 12 wird dadurch an der anderen
Führungsleiste 12 fixiert und die beiden Führungsleisten 12 werden exakt
rechtwinklig zueinander ausgerichtet. Nach Lösen des Exzenterelements 36 durch
Drehung um 90° in Gegenrichtung läßt sich die eine Führungsleiste 12 mit ihrem
Stirnende 14 in Längsrichtung an der anderen Führungsleiste 12 entlang
verschieben und an jeder beliebigen Stelle fixieren.
In das Stirnende 14 der einen Führungsleiste 12 ist ein Endstück 37 eingesetzt, in
dem das Exzenterelement 36 drehbar gelagert ist. Das Endstück 37 weist eine
aus dem Stirnende 14 vorstehende Führungsfeder 39 auf, die in den Schlitz 26
der anderen Führungsleiste 12 eingreift und dadurch das Stirnende 14 der einen
Führungsleiste 12 in Längsrichtung der anderen Führungsleiste 12 führt. Dadurch
ist eine Höhenausrichtung der Führungsleisten 12 aneinander sichergestellt, damit
sich die Ober- und die Unterseiten der Führungsleisten 12 immer in einer Ebene
befinden und ohne Stufe aneinanderstoßen. Die Frässchablone 10 läßt sich
dadurch flach auf das Werkstück auflegen und die Oberfräse 24 kann gleitend
ohne anzustoßen auch über die Stoßstellen der Führungsleisten 12 geschoben
werden. Im Bereich des Hammerkopfes 30 des Spannankers 28 ist die
Führungsfeder 39 unterbrochen.
Auf zwei benachbarten, von der Frässchablone 10 nach außen abstehenden
Stirnenden 20 zweier Führungsleisten 12 sind Anschläge 40 angebracht (Fig. 1).
Jeder Anschlag 40 besteht aus zwei C-förmigen Halbringen 42, die gemeinsam
einen die Führungsleiste 12 umschließenden Viereckring bilden. Mittels zweier
Schrauben 44 sind die beiden Halbringe 42 gegeneinander spannbar und lassen
sich auf diese Weise in Längsrichtung an jeder Stelle auf der Führungsleiste 12
festspannen. Mit den Anschlägen 40 läßt sich die Frässchablone 10 an Rändern
des zu bearbeitenden Werkstücks anlegen und die Frässchablone 10 auf diese
Weise auf dem Werkstück exakt reproduzierbar positionieren. Durch Umdrehen
der Frässchablone 10 mit ihrer zunächst oben befindlichen Seite auf ein anderes
Werkstück läßt sie sich mittels der Anschläge 40 exakt spiegelbildlich in Bezug auf
Ränder des anderen Werkstücks positionieren.
Aussparungen 46 der als Viereckringe ausgebildeten Anschläge 40 sind breiter
als die Führungsleiste 12, so daß der Anschlag 40 um einen Winkel verschwenkt
(Pfeile P in Fig. 1) schräg auf der Führungsleiste 12 anbringbar ist. Dadurch läßt
sich die Frässchablone 10 auch schräg zu Rändern eines Werkstück am
Werkstück positionieren.
Um auch Ausnehmungen ausfräsen zu können, die länger und/oder breiter als die
Länge der Führungsleisten 12 sind, lassen sich die Führungsleisten 12 an ihren
von der Frässchablone 10 nach außen abstehenden Stirnenden 20 durch
fluchtendes Anbringen weiterer Führungsleisten 12 verlängern, wie es in Fig. 1
an zwei der Führungsleisten 12 angedeutet ist. Zu diesem Zweck wird ein
Paßstück 48 in das Stirnende 20 der Führungsleiste 12 eingesetzt und eine
weitere Führungsleiste 12 auf das Paßstück 48 aufgesteckt (Fig. 4). Mittels in
der Zeichnung nicht sichtbarer Senkkopfschrauben werden die Führungsleisten
12 mit dem Paßstück 48 verschraubt.
Claims (10)
1. Frässchablone zum Ausfräsen einer mehreckigen Ausnehmung aus einem
Werkstück mittels einer Oberfräse, wobei die Frässchablone (10) Führungsleisten
(12) aufweist, die windmühlenflügelartig zusammengesetzt sind, wobei immer ein
Stirnende (14) einer Führungsleiste (12) an einer anderen Führungsleiste (12)
angeordnet, in deren Längsrichtung verstellbar und an einer gewünschten Stelle
an der anderen Führungsleiste (12) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsleisten (12) Vierkantrohre mit einem in Längsrichtung verlaufenden
Schlitz (26) in einer Innenwand (16) sind und daß das eine Vierkantrohr einen aus
seinem Stirnende (14) vorstehenden Spannanker (28) aufweist, der den Schlitz
(26) in der Innenwand (16) des anderen Vierkantrohrs durchgreift und die
Innenwand (16) hintergreift, so daß das Stirnende (14) des einen Vierkantrohrs
gegen die Innenwand (16) des anderen Vierkantrohrs spannbar ist.
2. Frässchablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stirnende
(14) des einen Vierkantrohrs ein Exzenterelement (36) aufgenommen ist, mit dem
der Spannanker (28) in Eingriff steht und spannbar ist.
3. Frässchablone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
eine Vierkantrohr eine aus seinem Stirnende (14) vorstehende Führungsfeder (39)
aufweist, die in den Schlitz (26) in der Innenwand (16) des anderen Vierkantrohrs
eingreift.
4. Frässchablone nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Führungsleisten (12) fluchtend miteinander verbindbar sind.
5. Frässchablone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sie einen in Längsrichtung einer Führungsleiste (12)
verstellbaren und an der Führungsleiste (12) feststellbaren Anschlag (40) zum
Anlegen der Frässchablone (10) an einem Rand des Werkstücks aufweist.
6. Frässchablone nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag
(40) in beiden Richtungen aus einer Schablonenebene von der Führungsleiste
(12) absteht.
7. Frässchablone nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag
(40) um eine Achse senkrecht zur Schablonenebene verschwenkbar ist.
8. Frässchablone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (12) eine Skalierung (22) zum
Einstellen der Größe der zu fräsenden Ausnehmung aufweisen.
9. Frässchablone nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Skalierung (22) in Längsrichtung der Führungsleisten (12) verstellbar ist.
10. Frässchablone nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sich die Ober- und Unterseiten aller Führungsleisten (12) in
jeweils einer Ebene befinden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996140031 DE19640031C1 (de) | 1996-09-27 | 1996-09-27 | Frässchablone |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996140031 DE19640031C1 (de) | 1996-09-27 | 1996-09-27 | Frässchablone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19640031C1 true DE19640031C1 (de) | 1998-04-02 |
Family
ID=7807244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996140031 Expired - Lifetime DE19640031C1 (de) | 1996-09-27 | 1996-09-27 | Frässchablone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19640031C1 (de) |
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Legal Events
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TTS TOOLTECHNIC SYSTEMS AG & CO. KG, 73240 WENDLIN |
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| 8381 | Inventor (new situation) |
Inventor name: ARLART, GERHARD, 72297 SEEWALD, DE |
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| R071 | Expiry of right |