DE19640951A1 - Aufzug mit günstiger Energiebilanz - Google Patents
Aufzug mit günstiger EnergiebilanzInfo
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Description
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufzugsanlage mit möglichst geringem
Energieverbrauch zu betreiben.
Seit langem sind Aufzüge bekannt, deren Antriebsprinzip darauf beruht, daß der Fahrkorb über
eine Seilrolle mit einem Gegengewicht oder einem zweiten Fahrkorb durch Umleiten von
Flüssigkeit - beispielsweise Wasser - in ein gewisses Ungleichgewicht gebracht wird, das
ausreicht, um die gewünschte Fahrt durchzuführen. Ob man dabei Flüssigkeiten umpumpt oder
sich natürlicher Wasserquellen bedient, ist für das Wirkungsprinzip nebensächlich. In der
Energiebilanz ist diese Technik sehr günstig. So ohne weiteres ist dieses einfache Prinzip für
Personenaufzüge aber nicht zu nutzen: Fahrkomfort, Sicherheit, Geräusch und
Umweltgesichtspunkte sowie Kosten und Haltbarkeit sind Nebenforderungen, die bislang noch
nicht zufriedenstellend gelöst werden konnten.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Aufzugsfahrkorb (1) mit einem kombinierten
Ausgleichs- (5) und Gegengewicht (6) durch Umpumpen von Flüssigkeit in einen
gleichgewichtsnahen Zustand gebracht wird und die aus dem geringen Ungleichgewicht
resultierende Kraft zum Einleiten und Aufrechterhalten der Fahrt genutzt wird. Als Bremse und
Stellmittel für die Fahrdynamik wird vorzugsweise eine hydraulische Anordnung (11) gewählt,
die mittels eines aktiv zu öffnenden Bypass (12) eine geregelte und zielgenaue Fahrt
ermöglicht. Das erforderliche Ungleichgewicht wird mit Hilfe eines Waagebalkens (3)
bestimmt, an dessen einem Schenkel eine feste Rolle (4) befestigt ist, über die das den
Fahrkorb (1) haltende Tragseil (2) geführt ist, und an dessen anderem Schenkel das andere
Ende des Tragseils befestigt ist, das über eine am Ausgleichs- (5) und Gegengewicht (6)
montierte bewegliche Rolle (7) zu der festen Rolle (4) geführt ist.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt in der sehr günstigen Energiebilanz, denn im theoretischen
Grenzfall muß im statistischen Mittel lediglich die Energie zum Beschleunigen der Fahrgäste,
des Fahrkorbes sowie des Ausgleichs- und Gegengewichtes aufgebracht werden. Bei
konventionellen Seilaufzügen mit festem Gegengewicht muß selbst im theoretischen Grenzfall
noch die Differenzkraft zwischen Fahrkorb und Fahrgästen einerseits und Gegengewicht
andererseits bei der notwendigen Fahrgeschwindigkeit aufgebracht werden. - Die Tatsache,
daß im statistischen Mittel Fahrgäste, die einmal nach oben fahren, auch wieder nach unten
fahren, kann nur unvollkommen für die Energiebilanz genutzt werden. Bei Hydraulikaufzügen
ohne Gegengewicht sieht die Bilanz noch weitaus schlechter aus, muß doch die gesamte
zusätzliche potentielle Energie für jede Aufwärtsfahrt aufgebracht werden.
Weitere Ausgestaltungsmerkmale verbessern die Funktionalität und die Energiebilanz noch
weiter:
Der erwähnte Waagebalken (3) dient in einfacher Ausführung als Vergleicher: Das für die
erforderliche Beschleunigung notwendige Ungleichgewicht wird durch einen zeitlich
gesteuerten Pumpennachlauf nach dem Feststellen des Gleichgewichtes beispielsweise durch
einen mechanischen Schalter (14) erzielt.
Der Waagebalken in einer verbesserten Ausführung mit Federanordnungen (13) und einem
weiteren Schalter (15) kann die Pumpe (10) beim Erreichen des durch die Federkonstanten
gegebenen Ungleichgewichtes steuern.
In einer anderen verbesserten Ausführung kann das resultierende Drehmoment des
Waagebalkens oder die Last an den Befestigungspunkten der festen Rolle (4) und des
Seilendes (8) - beispielsweise mit Dehnungsmeßstreifen - bestimmt werden, was eine noch
feinere Steuerung der Pumpenanordnung (10) zuläßt.
In den meisten Fällen wird die Anordnung mit zwei Rollen auskommen: Einer festen Rolle (4)
am Waagebalken und einer beweglichen Rolle (7) am Ausgleichs- und Gegengewicht. In
manchen Fällen ist aber auch eine Umlenkrolle sinnvoll, um das Seil von der festen Rolle (4)
zur beweglichen Rolle lotrecht umzulenken, in Fällen, wo sich Fahrkorb (1) und Ausgleichs-
und Gegengewicht nicht in unmittelbarer Nähe befinden.
Als Bremse bzw. Stellglied wird vorzugsweise die folgende Anordnung gewählt: Das
bewegliche Ausgleichs- (5) und Gegengewicht (6) ist fest mit einem Hydraulikzylinder (16)
verbunden. Durch diesen beweglichen Zylinder (16) führt eine Kolbenstange (17) (18). Der
Kolben (19) trennt die beiden Zylinderseiten. Durch einen externen Bypass (12) oder einen
Bypass im Kolben (19) kann die Bewegung des Ausgleichs- und Gegengewichtes gesteuert
werden. Ein geschlossener Bypass entspricht einer geschlossenen Bremse beim konventionellen
Seilaufzug.
Die Betätigung des Bypass im Kolben kann auf verschiedene Weise erfolgen: Verwindung oder
Verdrehung der Kolbenstangenhälften (17) (18), mechanisch durch eine Stange innerhalb der
hohlen Kolbenstange oder elektrisch, wobei die elektrischen Leitungen durch die Kolbenstange
geführt werden oder hydraulisch, wobei die Kolbenstange hohl ist und durch Aufbringen von
Druck der Bypass geöffnet wird.
Im Falle hohler Kolbenstangen (17) (18) ist das Nachfüllen der durch Leckage
verlorengegangenen Flüssigkeit im Zylinder (16) eine weiteres Ausgestaltungsmerkmal.
In Ausnahmefällen kann es sinnvoll sein, den Zylinder (16) nicht am Ausgleichs- (5) und
Gegengewicht (6) sondern am Fahrkorb (1) zu befestigen.
Es kann in einigen Fällen vorteilhaft sein, den Zylinder fest mit dem Gebäude zu verbinden und
den Kolben mit dem Gegengewicht oder dem Fahrkorb. Nachteilig ist jedoch die Knickgefahr,
weil die Kolbenstange auch auf Druck belastet wird. Daher wird man in diesen Fällen besser je
einen Zylinder oben und unten montieren, damit beide Kolbenstangen jeweils nur auf Zug
beansprucht werden.
Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, statt eines beweglichen Zylinders (16) einen
Hydromotor als Stellglied und Bremse zu verwenden: Der Bypass (12) verbindet Eingang und
Ausgang des Hydromotors. Bei dieser Variante muß der Hydromotor mit einer der Rollen
gekoppelt sein, die dann als Treibscheibe ausgeführt sein muß. Anstelle eines Hydromotors
kommen auch Kombinationen von mechanischen und elektromotorischen Bremsen in Betracht,
wobei im Falle der letztgenannten Ausgestaltungen der Erfindung bereits vor Erreichen des
angestrebten Ungleichgewichtes die Fahrt eingeleitet werden kann, was die Anforderungen an
die Pumpe (10) entschärft und Zeit einspart.
Das Reservoir (20) wird sich oberhalb oder unterhalb des Bewegungsbereiches des Ausgleichs-
und Gegengewichtes befinden, aber auch die Kombinationen beider Möglichkeiten bietet
besondere Vorteile. Für den Fall, daß sich ein Reservoir oberhalb des Ausgleichs- und
Gegengewichtes befindet, ist die folgende Ausgestaltung Bestandteil der Erfindung: Das
Ausgleichs- und Gegengewicht besteht aus drei miteinander verbundenen Einheiten: Stauraum
für den zum Reservoir geführten Schlauch, Tank (6) mit Flüssigkeit (9) des Gegengewichtes
und Ausgleichsgewicht. Gegebenenfalls kommt noch der Zylinder (16) hinzu. Diese
Dreiteilung ist bei Transport und Montage vorteilhaft. Für den Fall, daß sich ein Reservoir
unterhalb des Ausgleichs- und Gegengewichtes befindet, ist die eine der beiden folgenden
Ausgestaltungen besonders vorteilhalt: Auf dem Reservoir (20) ist ein Stauraum für den
Schlauch (22) montiert. Das Reservoir wird um den Stauraum herum angeordnet.
Weitere Ausgestaltungen betreffen den Schlauch (22). Dieser wird in der Regel so hergestellt
sein, daß er sich in kreisrunden Spiralen ausziehen läßt wie dies bei Pneumatikschläuchen
üblicherweise geschieht. Der Schlauch ist bei einer weiteren Ausgestaltung stückweise durch
Schienen versteift, womit sich ein ovales oder lineares Zusammenfalten ergibt, was zu
besonders kompakten Anordnungen für den Stauraum führt.
Bei starken Laständerungen insbesondere bei Richtungswechsel ist es notwendig, vor
Fahrtbeginn große Mengen Flüssigkeit umzupumpen. Der Pumpstrategie kommt daher eine
große Bedeutung zu, wenn es um angemessene Reaktionszeiten des Systems geht. Weitere
Ausgestaltungen
betreffen daher die Sensorik für das optimale Management der Pumpe (10):
Durch ständiges Messen und Auswerten der Fahrkorblast und der von der Steuerung
vorgesehenen Fahrtrichtung kann bereits abgeschätzt werden, welche Flüssigkeitsmenge in
weiche Richtung umgepumpt werden muß. Die Steuerlogik sorgt daher präventiv für
ungefähren Lastausgleich vor Antritt der Fahrt.
Eine zusätzliche Verbesserung des Pumpenmanagements wird durch Anwenden einer
Zielrufeingabe erreicht. In diesem Fall kann bereits vor Beendigung der letzten Fahrt die
Umzupumpende Flüssigkeitsmenge abgeschätzt werden.
Eine weitere Ausgestaltung nutzt die Auswertung eines Videosensors, um die zu erwartende
Personenzahl und Last abzuschätzen.
Als Flüssigkeit (9) (21) für die Realisierung des Gegengewichtes (6) bietet sich präpariertes
Wasser an. Mit einer Opferanode oder einem schwachen Gleichstrom wird die Korrosion der
Stahlteile verhindert, mit geeigneten Chemikalien wird das Auftreten von Algen, Bakterien und
Pilzen unterbunden.
Wegen der ohnehin günstigen Energiebilanz ist die folgende Ausgestaltung im Verhältnis
besonders wirksam: Fahrkorb und Ausgleichs- und Gegengewicht werden durch
Rollenführungen an den jeweiligen Führungsschienen geführt.
Claims (32)
1. Aufzugsanlage mit Seilaufhängung und Gegengewicht, gekennzeichnet dadurch, daß der
Fahrkorb an einem Seil aufgehängt ist, das vom Fahrkorb ausgehend über eine an einer
Lastmeßeinrichtung, beispielsweise einem Waagebalken, befestigte Rolle geführt wird
und danach über eine an einem kombinierten Ausgleichs- und Gegengewicht montierte
bewegliche Rolle, und dessen Ende an einer weiteren Lastmeßeinrichtung, beispielsweise
auf der anderen Seite des Waagebalkens, befestigt ist, wobei das Ausgleichsgewicht
durch einen Tank dargestellt ist, dessen flüssiger Inhalt den momentanen Erfordernissen
entsprechend mittels Pumpe oder Ventil verändert wird.
2. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lastmeßeinrichtung aus einem Waagebalken und einem Schalter besteht, wobei die
jeweiligen Befestigungspunkte von fester Rolle und Seil so ausgelegt werden, daß bei
Lastausgleich der Schalter seinen Schaltzustand ändert.
3. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lastmeßeinrichtung aus einem Waagebalken, einem Satz Federn und zwei Schaltern
besteht, wobei die jeweiligen Befestigungspunkte von fester Rolle und Seil so ausgelegt
werden, daß bei definiertem Ungleichgewicht der für die jeweilige Fahrtrichtung
zuständige Schalter seinen Schaltzustand ändert.
4. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lastmeßeinrichtung aus einem Waagebalken und Drehmomentsensor besteht, der eine
Meßgröße für das resultierende Drehmoment liefert.
5. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben dadurch gekennzeichnet, daß die
Lastmeßeinrichtung aus zwei Lastmeßvorrichtungen besteht, deren Meßwerte in einer
elektronischen Schaltung oder einer Mikroprozessorlogik subtrahiert werden.
6. Vorrichtung wie unter (2) (3) (4) oder (5) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anordnung eine feste Rolle aufweist, über die das an dem Fahrkorb befestigte Tragseil
geführt wird sowie eine bewegliche Rolle, an der das Ausgleichs- und Gegengewicht
befestigt ist.
7. Vorrichtung wie unter (2) (3) (4) oder (5) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anordnung eine feste Rolle aufweist, über die das an dem Fahrkorb befestigte Tragseil
geführt wird, eine weitere feste Rolle oder Treibscheibe, über die das Tragseil lotrecht
zum Ausgleichs- und Gegengewicht umgelenkt wird, sowie eine bewegliche Rolle, an der
das Ausgleichs- und Gegengewicht befestigt ist.
8. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß an einer am
Gebäude aufgehängten bzw. gespannten Kolbenstange ein feststehender Kolben montiert
ist, der in einem am Gegengewicht befestigten Zylinder läuft.
9. Vorrichtung wie unter (8) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Kolben ein
Bypass als Stellmittel befindet, der im geschlossenen Zustand das Ausgleichs- und
Gegengewicht und damit den Fahrkorb festhält und im geöffneten Zustand bei
Ungleichgewicht die Fahrt bewirkt.
10. Vorrichtung wie unter (8) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich im oder am
Zylinder ein Bypass als Stellmittel befindet, der im geschlossenen Zustand das
Ausgleichs- und Gegengewicht und damit den Fahrkorb festhält und im geöffneten
Zustand bei Ungleichgewicht die Fahrt bewirkt.
11. Vorrichtung wie unter (9) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des
Bypass durch eine in der hohlen Kolbenstange befindliche Stange oder ein Seil erfolgt.
12. Vorrichtung wie unter (9) beschrieben dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des
Bypass durch Drehung der Kolbenstange erfolgt.
13. Vorrichtung wie unter (9) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des
Bypass hydraulisch durch die hohle Kolbenstange erfolgt.
14. Vorrichtung wie unter (9) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung des
Bypass elektrisch, elektromagnetisch oder elektromotorisch erfolgt und die Kabel durch
die hohle Kolbenstange geführt werden.
15. Vorrichtung wie unter (8) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit im
Zylinder über die hohle Kolbenstange nachgefüllt wird.
16. Vorrichtung ähnlich wie unter (8) bis (15) beschrieben, aber dadurch gekennzeichnet,
daß der Zylinder am Fahrkorb und nicht am Ausgleichs- und Gegengewicht befestigt ist.
17. Vorrichtung wie unter (7) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden
festen Rollen als Treibscheibe ausgeführt ist.
18. Vorrichtung wie unter (17) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß mit der
Treibscheibe ein Hydromotor oder eine hydraulische Pumpe gekoppelt ist, deren Ein-
und Ausgang über einen Bypass als Stellmittel verbunden sind.
19. Vorrichtung wie unter (17) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß mit der
Treibscheibe eine elektromechanische Bremse und zusätzlich eine elektromagnetische
Bremse oder ein elektrischer Generator oder Dynamo oder ein Elektromotor als
Stellmittel verbunden sind.
20. Vorrichtung wie unter (1) bis (19) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein
Flüssigkeitsreservoir unterhalb des Gegengewichtes befindet und auf diesem ein
Stauraum für den Schlauch zum Gegengewicht montiert ist.
21. Vorrichtung wie unter (1) bis (19) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein
Flüssigkeitsreservoir oberhalb des Gegengewichtes befindet und auf das Gegengewicht
ein Stauraum für den Schlauch zum Reservoir montiert ist.
22. Vorrichtung wie unter (26) oder (21) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlauch durch Schienen stückweise gestreckt wird und der Stauraum für den Schlauch
darum schmal ausgeführt werden kann.
23. Vorrichtung wie unter (20) oder (21) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine
Pumpe im oder am Reservoir befindet.
24. Vorrichtung wie unter (20) oder (21) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine
Pumpe im oder am Gegengewicht befindet.
25. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß eine optische
Sensoreinrichtung, beispielsweise eine Videokamera mittels Bildverarbeitung, in einer
Mikroprozessorlogik vorausschauend den Bedarf an umzupumpender Flüssigkeit
abschätzt und die Pumpensteuerung zum Vermeiden unnötiger Wartezeiten lange vor
Fahrtbeginn bereits mit dem Umpumpen beginnt.
26. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung
zur Zielrufeingabe in einer Mikroprozessorlogik ausgewertet wird und vorausschauend
der Bedarf an umzupumpender Flüssigkeit abgeschätzt wird und die Pumpensteuerung
zum Vermeiden unnötiger Wartezeiten lange vor Fahrtbeginn bereits mit dem
Umpumpen beginnt.
27. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß als
Hydraulikflüssigkeit in Reservoir und Gegengewicht Wasser verwendet wird.
28. Vorrichtung wie unter (27) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß Korrosion durch
Verwenden einer Opferanode oder Aufrechterhalten einer kleinen Gleichspannung
zwischen einer Hilfsanode und den mit der Flüssigkeit in Kontakt stehenden Metallteilen
aufrechterhalten wird.
29. Vorrichtung wie unter (8) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß Ausgleichs- und
Gegengewicht getrennt sind, das Ausgleichsgewicht etwas weniger als das
Fahrkorbleergewicht kompensiert und das Gegengewicht bestehend aus Tank und
Zylinder an separatem Seil aufgehängt ist.
30. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß am Gegengewicht
eine Kolbenstange befestigt ist, die in einen doppelseitig wirkenden Zylinder taucht, der
am Gebäude fest montiert ist.
31. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß am Gegengewicht
je eine nach oben und unten gerichtete Kolbenstange befestigt und jeweils oben und
unten ein zugehöriger einseitig auf Zug ausgelegter Zylinder am Gebäude befestigt ist.
32. Vorrichtung wie unter (1) beschrieben, dadurch gekennzeichnet, daß sich oberhalb und
unterhalb des Gegengewichtes je ein Reservoir befindet und die Förderpumpe die
Flüssigkeit vom unteren in das obere Reservoir transportiert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996140951 DE19640951A1 (de) | 1996-10-04 | 1996-10-04 | Aufzug mit günstiger Energiebilanz |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996140951 DE19640951A1 (de) | 1996-10-04 | 1996-10-04 | Aufzug mit günstiger Energiebilanz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19640951A1 true DE19640951A1 (de) | 1997-06-05 |
Family
ID=7807863
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19640951A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005061361A3 (en) * | 2003-12-20 | 2005-09-29 | Stannah Lifts Ltd | Improvements in or relating to drive systems or hydraulic elevators |
| CN106323428A (zh) * | 2016-08-18 | 2017-01-11 | 温州市海龙五金制品有限公司 | 一种五金制作用高精准型重量检测装置 |
-
1996
- 1996-10-04 DE DE1996140951 patent/DE19640951A1/de not_active Withdrawn
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