DE19640838A1 - Optische Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung - Google Patents
Optische Aufzeichnungs- und WiedergabevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine optische Aufzeichnungs- und
Wiedergabevorrichtung zum optischen Aufzeichnen und Wiedergeben
einer Information von einer optischen Platte und auf eine opti
sche Platte.
Eine optischer Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung
zeichnet eine Information wie beispielsweise Bild- oder Tondaten
auf einen Aufzeichnungsträger wie beispielsweise eine oder meh
rere Platten auf und gibt diese Information von der bzw. den
Platten wieder. Eine Platte hat einen derartigen Aufbau, daß die
Informationsaufzeichnungsfläche auf einem Substrat ausgebildet
ist. Das Substrat besteht beispielsweise aus einem Kunststoff
material oder Glas. Um eine Information von einer Platte mit
hoher Informationsdichte zu lesen oder auf eine derartige Platte
eine Information zu schreiben, muß der Durchmesser des auf die
Platte fallenden Lichtfleckes sehr klein sein. Zu diesem Zweck
wird im allgemeinen die numerische Apertur des Objektivs groß
gewählt und wird eine Lichtquelle mit einer kurzen Wellenlänge
verwandt. Bei der Verwendung einer Lichtquelle mit kurzer Wel
lenlänge ist jedoch die Schräglagetoleranz der Platte bezüglich
der optischen Achse gering. Diese geringe Schräglagetoleranz
kann dadurch erhöht werden, daß die Stärke der Platte verklei
nert wird.
Wenn der Schräglagewinkel der Platte θ beträt, dann ergibt
sich die Größe des Komaaberrationskoeffizienten W₃₁ wie folgt:
wobei d und n die Stärke und den Brechungsindex der Platte je
weils wiedergeben. Aus der obigen Beziehung ergibt sich, daß der
Komaaberrationkoeffizient proportional zur dritten Potenz der
numerischen Apertur NA ist. Unter Berücksichtigung der Tatsache,
daß die numerische Apertur NA des Objektivs, das für eine her
kömmliche Compact Disc CD benötigt wird, gleich 0,45 und für
eine herkömmliche digitale Bildplatte oder eine digitale Viel
seitigkeitsplatte DVD gleich 0,6 (wegen der höheren Informa
tionsdichte) ist, hat die DVD einen Komaaberrationskoeffizien
ten, der etwa 2,34 mal so groß wie der einer CD mit gleicher
Stärke für einen gegebenen Schräglagewinkel ist. Die maximale
Schräglagetoleranz einer DVD ist somit um etwa die Hälfte klei
ner als die eine herkömmlichen CD. Damit die maximale Schräg
lagetoleranz einer DVD mit der einer CD konform geht, sollte die
Stärke d der DVD herabgesetzt werden.
Eine derartige Platte mit geringerer Stärke, die eine
Lichtquelle mit kürzerer Wellenlänge (hohe Dichte) verwendet,
d. h. eine DVD kann jedoch bei einer Aufzeichnungs- und Wieder
gabevorrichtung wie beispielsweise einem Plattenantrieb für eine
herkömmliche CD, die eine Lichtquelle mit längerer Wellenlänge
verwendet, nicht verwandt werden, da eine Platte, die keine
Standardstärke hat, durch eine sphärische Aberration in einem
Maß beeinflußt wird, das dem Unterschied in der Plattenstärke
gegenüber der Stärke einer normalen Platte entspricht. Wenn die
sphärische Aberration extrem zunimmt, dann hat der auf der Plat
te gebildete Fleck nicht die Lichtintensität, die zum
Aufzeichnen einer Information benötigt wird, was eine genaue
Informationsaufzeichnung unmöglich macht. Während der Wiedergabe
der Information ist weiterhin das Signal/Rauschverhältnis so
niedrig, daß die aufgezeichnete Information nicht genau wieder
gegeben werden kann.
Es wird daher eine optische Aufzeichnungs- und Wiedergabe
vorrichtung benötigt, die mit einer Lichtquelle mit kurzer Wel
lenlänge von beispielsweise 650 nm arbeitet und mit Platten mit
verschiedener Stärke wie beispielsweise CD oder DVD kompatibel
ist.
Zu diesem Zweck werden gegenwärtig Forschungen und Entwick
lungen an Vorrichtungen durchgeführt, die eine Information auf
zwei Plattenarten mit verschiedener Stärke mittels einer ein
zigen optischen Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung auf
zeichnen und wiedergeben können, die mit einer Lichtquelle kür
zerer Wellenlänge arbeitet. Linseneinrichtungen, die eine Kom
bination einer Hologrammlinse und einer Brechungslinse verwen
den, sind beispielsweise in JP-OS-7-98431 vorgeschlagen worden.
Die Fig. 1 und 2 der zugehörigen Zeichnung zeigen die
Fokussierung von Beugungslicht nullter Ordnung und erster Ord
nung auf Platten 3a und 3b, die jeweils verschiedene Stärken
haben. In jeder Figur sind ein Hologrammlinse 1, die mit einem
Muster 11 versehen ist, und eine Brechungsobjektivlinse 2 im
Lichtweg vor den Platten 3a und 3b vorgesehen. Das Muster 11
beugt einen Lichtstrahl 4 von einer nicht dargestellten Licht
quelle, der durch die Hologrammlinse 1 geht, um dadurch das
hindurchgehende Licht in Beugungslicht 41 erster Ordnung und
Beugungslicht 40 nullter Ordnung aufzuteilen, das jeweils an
einer anderen Stelle der optischen Achse mit einer anderen In
tensität durch die Objektivlinse 2 fokussiert wird. Die beiden
verschiedenen Fokussierungspunkte sind die geeigneten Fokussie
rungspunkte auf der dickeren Platte 3b und der dünneren Platte
3a jeweils, so daß Datenlese- und -schreibvorgänge bezüglich
Platten mit verschiedenen Stärken möglich sind.
Bei der Verwendung eines derartigen Linsensystems setzt
jedoch die Trennung des Lichtes in zwei Lichtstrahlen, nämlich
Licht erster Ordnung und Licht zweiter Ordnung durch die Holo
grammlinse 1 den Nutzungsgrad des tatsächlich verwandten Lichtes
(reflektiert und teilweise zweimal gebeugt, erste Ordnung) auf
etwa 15% herab. Da weiterhin während des Lesevorgangs die In
formation von nur einem der Lichtstrahlen getragen wird, während
der andere Lichtstrahl keine Information trägt, wird der Licht
strahl, der keine Information trägt, als Rauschen oder Störung
erfaßt. Die Herstellung einer derartigen Hologrammlinse macht
darüber hinaus einen Arbeitsvorgang mit hoher Genauigkeit beim
Ätzen eines feinen Hologrammusters erforderlich, was die Her
stellungskosten erhöht.
Fig. 3 der zugehörigen Zeichnung zeigt schematisch eine
weitere herkömmliche optische Aufzeichnungs- und Wiedergabevor
richtung, die in der US-PS 5 281 797 beschrieben ist. Diese
Vorrichtung enthält eine variable Blende 1a zum Ändern des Öff
nungsdurchmessers, so daß Daten auf eine Platte mit Licht län
gerer Wellenlänge sowie auf eine Platte mit Licht kürzerer Wel
lenlänge aufgezeichnet werden können, wobei die Platten jedoch
die gleiche Stärke haben, und die Information davon wiedergege
ben werden kann. Die variable Blende 1a ist zwischen einer Ob
jektivlinse 2 und einer Sammellinse 5 angeordnet. Die variable
Blende 1a steuert einen von einer Lichtquelle 9 ausgesandten
Lichtstrahl 4, der über einen Strahlteiler 6 übertragen wird,
indem sie in passender Weise die Fläche des Strahldurchgangs
bereiches, d. h. die numerische Apertur NA einstellt. Die diame
trale Apertur der variablen Blende 1a wird nach Maßgabe der
Fleckgröße eingestellt, die für die benutzte Platte benötigt
wird derart, daß der Strahl 4a des mittleren Bereiches immer
durchgelassen wird, jedoch selektiv der Strahl 4b des Randberei
ches durchgelassen oder blockiert wird. In Fig. 3 sind weiter
hin eine Fokussierungslinse 7 und ein Photodetektor 8 darge
stellt.
Wenn bei der Vorrichtung mit dem oben beschriebenen Aufbau
die variable Blende von einer mechanischen Blende gebildet ist,
ändert sich deren konstruktive Resonanzcharakteristik in Abhän
gigkeit von der effektiven Öffnung der Blende. Die Montage der
Blende an einem Betätigungsglied zum Betreiben der Objektivlinse
ist in der Praxis schwierig. Um dieses Problem zu beseitigen,
können Flüssigkristalle zur Bildung der Blende benutzt werden.
Das behindert jedoch im starken Maße die Ausbildung der Anord
nung im Kleinformat, beeinträchtigt die Wärmebeständigkeit und
Dauerhaftigkeit und erhöht die Herstellungskosten.
Als Alternative kann auch eine separate Objektivlinse für
jede Platte vorgesehen werden, so daß eine bestimmte Objektiv
linse für eine bestimmte Platte benutzt wird. Da in diesem Fall
eine Antriebseinrichtung zum Wechseln der Linse benötigt wird,
wird der Aufbau kompliziert und nehmen die Herstellungskosten
entsprechend zu.
Durch die Erfindung soll daher eine optische Aufzeichnungs- und
Wiedergabevorrichtung geschaffen werden, die unter geringen
Kosten und problemlos hergestellt werden kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll darüber hinaus eine
höheren Lichtausnutzungsgrad haben und kleine Lichtstrahlflecken
bilden können.
Dazu umfaßt die erfindungsgemäße optische Aufzeichnungs- und
Wiedergabevorrichtung eine Lichtquelle, eine Objektivlinse,
die im Lichtweg von der Lichtquelle angeordnet ist, einer Platte
zugewandt ist und einen bestimmten effektiven Durchmesser hat,
ein Lichtteilungselement, das im Lichtweg zwischen der Objektiv
linse und der Lichtquelle vorgesehen ist, und einen Photodetek
tor, der das vom Lichtteilungselement abgeteilte und von der
Platte reflektierte Licht erfaßt.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung beson
ders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung näher be
schrieben. Es zeigen
Fig. 1 und 2 schematische Ansichten einer herkömmlichen
optischen Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung mit einer
Hologrammlinse, wobei die Zustände dargestellt sind, in denen
ein Lichtstrahl auf eine dünne und auf eine dicke Platte jeweils
fokussiert ist,
Fig. 3 schematisch eine weitere herkömmliche optische Auf
zeichungs- und Wiedergabevorrichtung,
Fig. 4 schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfindungs
gemäßen optischen Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen acht Segment Photodetek
tor, der bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwandt wird,
Fig. 6 bis 8 und 9 bis 11 in Draufsichten die Lichtem
pfangsverteilung des Photodetektors, die durch die Positionie
rung einer Objektivlinse bezüglich einer dünnen Platte und einer
dicken Platte jeweils gebildet wird, und
Fig. 12 in einer graphischen Darstellung ein Fokussierungs
signal, das vom Photodetektor in Fig. 5 erhalten wird.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung wird unter den Licht
strahlen, die auf den Photodetektor fallen, der Lichtstrahl um
die mittlere Achse des Lichtweges, d. h. das Licht des Zwischen
bereiches zwischen den Nah- und Fernachsenbereichen (mit vielen
Komponenten des sphärischen Aberration) blockiert oder abge
schirmt, so daß das Licht mit wenigerer Komponenten der sphäri
schen Aberration den Photodetektor erreicht, wodurch das Fokus
sierungssignal stabilisiert wird. In dieser Weise kann ein Plat
tenantrieb mit niedrigen Kosten problemlos hergestellt werden,
der kompatibel mit Platten verschiedener Stärke beispielsweise
mit einer CD mit einer Stärke von 1,2 mm oder einer Digitalbild
platte mit einer Stärke von 0,6 mm verwandt werden kann.
Fig. 4 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Vorrichtung, wobei in Fig. 4 die Lichtfokussie
rungszustände bei einer dünnen und bei einer dicken Platte mit
einander verglichen sind.
In Fig. 4 sind eine dünne Platte 300a (beispielsweise eine
digitale Bildplatte mit einer Stärke von 0,6 mm) und eine dicke
Platte 300b (beispielsweise eine CD mit einer Starke von 1,2 mm)
jeweils dargestellt.
Eine gemeinsame Objektivlinse 200 befindet sich vor der
digitalen Bildplatte 300a oder der CD 300b. Die Objektivlinse
200, die einen bestimmten effektiven Durchmesser hat, fokussiert
einfallendes Licht 400 von einer Lichtquelle 900 auf die Platte
300a oder 300b oder empfängt das von der Platte 300a oder 300b
reflektierte Licht. Ein Strahlteiler 700 zum Ablenken des Lich
tes von der Lichtquelle 900 in die Objektivlinse 200 und zum
Übertragen des von der Platte 300a oder 300b reflektierten Lich
tes ist zwischen der Objektivlinse 200 und der Lichtquelle 900
vorgesehen. Ein Photodetektor 820 ist an der Rückseite einer
Empfangslinse 800 vorgesehen.
Der Photodetektor 820 hat die folgenden Aufbaumerkmale.
Der Photodetektor 820 ist, was seinen Gesamtaufbau anbe
trifft, quadratisch. Ein erster Erfassungsbereich 821, der in
vier Teile unterteilt ist, ist in der Mitte angeordnet und ein
zweiter Erfassungsbereich 822, der in vier Teile unterteilt ist,
ist um den ersten Erfassungsbereich 821 herum angeordnet. Der
erste Erfassungsbereich 821 enthält vier quadratische Lichter
fassungselemente A1, B1, C1, D1 und der zweite Lichterfassungs
bereich 822 enthält vier L-förmige Lichterfassungselemente A2,
B2, C2, und D2.
Der erste Erfassungsbereich 821 ist groß genug, um alle
einfallenden Lichtstrahlen aufzufangen, wenn sich die Objektiv
linse 200 in einer fokussierten Stellung bezüglich der dünnen
Platte, d. h. beispielsweise der digitalen Bildplatte 300a befin
det. Der zweite Erfassungsbereich 822 empfängt das Licht, das
dem durch einen Astigmatismus erweiterten Bereich entspricht,
wenn die Objektivlinse 200 nicht fokussiert ist. Wenn insbeson
dere die Objektivlinse 200 bezüglich der dicken Platte 300b
fokussiert ist, dann ist der zweite Erfassungsbereich 822 so
groß wie ein äußeres Quadrat, daß tangential bezüglich des
Lichtverteilungsbereiches gezeichnet wird. Das wird zum besseren
Verständnis im folgenden anhand der Fig. 6 bis 12 beschrie
ben.
Fig. 6 zeigt die Lichtverteilung für den Fall, daß die
Objektivlinse 200 genau bezüglich der dünnen Platte 300a fokus
siert ist. Der Lichtverteilungsbereich 820a des Photodetektors
820 tangiert innen den ersten Erfassungsbereich 821.
Fig. 7 zeigt die Lichtverteilung für den Fall, daß die
Objektivlinse 200 bezüglich der dünnen Platte 300a im fernfokus
sierten Zustand ist. Wie es in Fig. 7 dargestellt ist, ist dann
der Lichtverteilungsbereich 820b horizontal langgestreckt, so
daß er durch die horizontalen Lichtempfangselemente B2, B1, A1,
C1, D1 und D2 hindurchgeht.
Fig. 8 zeigt die Lichtverteilung für den Fall, daß die
Objektivlinse 200 bezüglich der dünnen Platte 300a im nahfokus
sierten Zustand ist. Wie es in Fig. 8 dargestellt ist, ist dann
der Lichtverteilungsbereich 820c vertikal langgestreckt, so daß
er durch die vertikalen Lichtempfangselemente A2, A1, B1, D1, C1
und C2 hindurchgeht.
Wenn gemäß Fig. 9 die Objektivlinse 200 genau bezüglich der
dicken Platte 300b fokussiert ist, dann tangiert der Lichtver
teilungsbereich 820d außen den zweiten Erfassungsbereich 822.
Wenn gemäß Fig. 10 die Objektivlinse 200 bezüglich der
dicken Platte 300b im fernfokussierten Zustand ist, dann ist der
Lichtverteilungsbereich 820e horizontal langgestreckt, so daß er
durch die horizontalen Lichtempfangselemente B2, B1, A1, C1, D1
und D2 hindurchgeht.
Wenn gemäß Fig. 11 die Objektivlinse 200 im nahfokussierten
Zustand bezüglich der dicken Platte 300b ist, dann ist der
Lichtverteilungsbereich 820f vertikal langgestreckt, so daß er
durch die vertikalen Lichtempfangselemente A2, A1, B1, D1, C1
und C2 hindurchgeht.
Wie es oben beschrieben wurde, erreicht nur das achsennahe
Licht mit geringer sphärischer Aberration den ersten Erfassungs
bereich 821.
Wenn bei der Arbeit der optischen Vorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung eine Information auf eine dünne Platte
(digitale Bildplatte) 300a aufgezeichnet oder von dieser wieder
gegeben wird, dann werden Signale benutzt, die vom ersten und
vom zweiten Erfassungsbereich 821 und 822 erzeugt werden. Bei
der Verwendung einer dünnen Platte ist das Fokussierungsfehler
signal somit gleich A1 + A2 + C1 + C2 - B1 - B2 - D1 - D2. Wenn
eine Information von einer dicken Platte wiedergegeben wird oder
auf eine derartige Platte aufgezeichnet wird, dann wird nur das
Signal vom ersten Erfassungsbereich 821 und nicht vom zweiten
Erfassungsbereich 822 benutzt. Bei einer dicken Platte ist das
Fokussierungsfehlersignal somit gleich A1 + C1 - B1 - D1.
Fig. 12 zeigt eine graphische Darstellung zum Vergleich der
Fokussierungssignale S1 und S2, die aus dem Signal erhalten
werden, das von einem Erfassungsbereich 821 mit einer Breite von
60 µm und 90 µm jeweils erfaßt wurde, mit einem Fokussierungssig
nal S3, das von allen Signalen erhalten wurde, die vom ersten
und vom zweiten Erfassungsbereich 821 und 822 mit einer Breite
von 160 µm erfaßt wurden, wenn eine dicke Platte benutzt wird.
Wenn somit bei einer dicken Platte 300b der erste Erfassungs
bereich 821 verwandt wird, kann ein stabileres Fokussierungs
signal S1 verglichen mit den Fall erhalten werden, in dem sowohl
der erste als auch der zweite Erfassungsbereich 821 und 822
benutzt werden. Bei einer dicken Platte wird darüber hinaus das
Fernachsenlicht mit größerer sphärischer Aberration weit im
zweiten Erfassungsbereich 822 verteilt. Das Fokussierungsignal
nimmt somit zu und die Symmetrie für die Fokussierungsrichtung
kann beibehalten werden.
Wie es oben beschrieben wurde, werden bei der erfindungs
gemäßen optischen Vorrichtung zum Lesen einer Information von
zwei Platten mit verschiedener Stärke ein Lichtsteuerfilm und
ein acht Segment Photodetektor verwandt, so daß nur das achsen
nahelicht am Photodetektor empfangen wird, wenn die Information
von einer dicken Platte gelesen wird, während das achsennahe und
das achsenferne Licht im Photodetektor empfangen werden, wenn
die Information von einer dünnen Platte gelesen wird. Der Photo
detektor ist in acht Teile unterteilt, wobei jeder Erfassungsbe
reich in vier Teile unterteilt ist. Die Anzahl der Teile kann je
nach Bedarf erhöht werden. Bei einer dicken Platte wird somit
ein Signal erhalten, das dem achsennahen Bereich entspricht.
Wenn die dünne Platte benutzt wird, wird ein relativ stabiles
Signal erhalten, das beiden Bereichen d. h. dem achsennahen und
dem achsenfernen Bereich entspricht.
Wie es oben beschrieben wurde, verwendet die Vorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Lichtsperr- oder -streu
einrichtung, die einfach und leicht herzustellen ist, d. h. einen
lichtstreuenden Film, der auf einem transparenten Element vor
gesehen ist, oder eine lichtblockierende oder lichtstreuende
Rille, die auf der Objektivlinse ausgebildet ist, wohingegen die
herkömmliche Vorrichtung eine komplizierte und mit hohen Kosten
verbundene Hologrammlinse verwendet. Da weiterhin das Licht
genutzt wird, ohne durch eine Hologrammlinse aufgeteilt zu wer
den, hat die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung einen
höheren Lichtausnutzungsgrad.
Claims (4)
1. Optische Aufzeichnungs- und Wiedergabevorrichtung mit
einer Lichtquelle (900),
einer Objektivlinse (200), die im Lichtweg der Lichtquelle (900) und der Ebene einer Platte (300a, b) zugewandt angeordnet ist und einen bestimmten effektiven Durchmesser hat,
einem Lichtteiler (700), der zwischen der Objektivlinse (200) und der Lichtquelle (900) vorgesehen ist, und
einem Photodetektor (820) zum Erfassen des Lichtes, das vom Lichtteiler (700) abgeteilt und von der Platte (300a, 300b) reflektiert wurde, dadurch gekennzeichnet, daß der Photodetektor (820) einen ersten Erfassungsbereich (821) und einen zweiten Erfassungsbereich (822) aufweist, der am Umfang des ersten Erfassungsbereiches (821) vorgesehen ist.
einer Lichtquelle (900),
einer Objektivlinse (200), die im Lichtweg der Lichtquelle (900) und der Ebene einer Platte (300a, b) zugewandt angeordnet ist und einen bestimmten effektiven Durchmesser hat,
einem Lichtteiler (700), der zwischen der Objektivlinse (200) und der Lichtquelle (900) vorgesehen ist, und
einem Photodetektor (820) zum Erfassen des Lichtes, das vom Lichtteiler (700) abgeteilt und von der Platte (300a, 300b) reflektiert wurde, dadurch gekennzeichnet, daß der Photodetektor (820) einen ersten Erfassungsbereich (821) und einen zweiten Erfassungsbereich (822) aufweist, der am Umfang des ersten Erfassungsbereiches (821) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Erfassungsbereich (821) so groß ist, daß er das ein
fallende Licht der achsennahen und achsenfernen Bereiche ab
deckt, wenn eine dünne Platte (300a) abgetastet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste und der zweite Erfassungsbereich (821, 822) des Photo
detektors (820) jeweils in vier Teile unterteilt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2 und 3 dadurch
gekennzeichnet, daß der Photodetektor (820) quadratisch ist.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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| FR (1) | FR2739716B1 (de) |
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