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DE1963945A1 - Verschluesseler - Google Patents

Verschluesseler

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Publication number
DE1963945A1
DE1963945A1 DE19691963945 DE1963945A DE1963945A1 DE 1963945 A1 DE1963945 A1 DE 1963945A1 DE 19691963945 DE19691963945 DE 19691963945 DE 1963945 A DE1963945 A DE 1963945A DE 1963945 A1 DE1963945 A1 DE 1963945A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digit
value
digits
binary
threshold value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691963945
Other languages
English (en)
Inventor
Tang Donald Tau-Nan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Priority to DE19691963945 priority Critical patent/DE1963945A1/de
Publication of DE1963945A1 publication Critical patent/DE1963945A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
    • H04L25/4906Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems using binary codes
    • H04L25/4908Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems using binary codes using mBnB codes
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B20/00Signal processing not specific to the method of recording or reproducing; Circuits therefor
    • G11B20/10Digital recording or reproducing
    • G11B20/14Digital recording or reproducing using self-clocking codes
    • G11B20/1403Digital recording or reproducing using self-clocking codes characterised by the use of two levels
    • G11B20/1423Code representation depending on subsequent bits, e.g. delay modulation, double density code, Miller code
    • G11B20/1426Code representation depending on subsequent bits, e.g. delay modulation, double density code, Miller code conversion to or from block codes or representations thereof
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M7/00Conversion of a code where information is represented by a given sequence or number of digits to a code where the same, similar or subset of information is represented by a different sequence or number of digits

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description

  • Verschlüsseler Die Erfindung bezicht sich auf die Verbesserung der Informationsrate und/oder der Zuverlässigkeit von digitlen Übertragungs- und Aufzeichnungssystemen.
  • Es sind digitale Verschlüsselungsverfahren zur Übertragung oder Speicherung binärer Daten ersennen worden. Ein solches Verfahren, das als NRZI (non-return-to-zero, IBM Version) bekannt ist, wird häufig in magnetischen Aufzeichnungssystemen verwendet, in denen als Datenspeicher Magnetbänder, Magnettrommeln und Magnetplatten verwendet werden. Bei einer Verschlüsselung nach dem NRZI-Verfahren wird eine 1 in einer Datenfolge durch einen Wechsel von einer bestimmten Polarität der Magnetisierung zu der entgegengesetzten Polarität auf der magnetischen Oberfläche dargestellt, während eine 0 in der Datenfolge lediglich durch das Fahlen eines Polaritätswechsels dargestellt wird. Wenn die nach don NRZI-Verfahren aufgezeichneten Polarisationen gelosen werden, hat eine Knderung der Polarität einen Spannungsimpuls zur Folge, der von dem Losekopf festgestollt wird und anzeigt, daß eine 1 gelescn wurde, während das Fchlen jedes Impulses anzeigt, daß Nullen gelesen werden. Wegen des im wesentlichen bandbegrenzten Frequenzganges des Lesesystems müssen diese Impulse durch eine bestimmte Mindestdistanz getrennt sein, da sonst Störungen der einzelnen Symbole in ausgedehntem Muße auftreten. Die Aufzeichnungsdichte ist in diesem Falle hauptsächlich begrenzt durch die gegenseitigen Stbrungcn der Syrnbole und nicht durch Unbestimmtheit beim Feststellen der Obergangsstellen.
  • Un die Informationsdichte solcher Aufzeichnungssysteme zu erhöhen kann die minimal zulässige Trennung der Obergänge in verschiedene kleinere gleiche Spalte unterteilt werden, von denen jede einer Ziffor der verschlüsselten Datcnsoquenz entspricht. Die minimal zulässige Trennung der Obergänge kann dadurch beibehalten werden, daß erzwungen wird, daß die Einsen in der verschlüsseiten Datenfolge zu mindest durch eine bestimmte Anzahl von Nullen getrennt sind, wobei diese Anzahl hier durch don Buchstaben "d" dargestellt wird.
  • Das einfache NRZI-Verfahren hat den Mangel, daß dann, wenn die Datenfolge eine lange Reihe von Kullen enthält, beim Lesen während einen langen Zeitporiode kein Signal festgestellt wird.
  • Dies kann zw einem möglichen Verlust der Synchronisation und anderer Schwierigkeiten beim Erkennen führen. Um das zu vermeiden, kann ein maximaler Abstand zwischen benachbarten übergängen orzwungen werden. Denachbarte Einsen sollten durch nicht mehr als eine bestimmte Anzahl von Nullen getrennt sein, wobei diese Anzahl hier mit dem Buchstaben "k" bezeichnet ist.
  • Um eine hohe Informationsdichte mit zuverlässiger Synchronisation zu orreichen, kann dio Länge irgendeiner Reihe aufeinanderfolgender Nullen in der Datenfolge so eingeengt werden, da sie :wi schon den Grenzen d und k liegt. dann solch eine dk-begrenzte Datenfolge nach dem NRZI-Verfahren aufgezeichnet wird, wird sowohl die minimale als auch die maximale Trennung zwischen benachbarten Obergängen in erwünschter Weise erhalten.
  • Die Erfindung betrifft ein sehr zweckmäßiges Verfahren zum Verschlässeln von Eingangszahlen in dk-begrenzte binäre Datenfolgen von n Ziffern und zum Entschlüsseln solcher Datenfolgen, um die ursprünglichen Eingangszahlen wieder zu gewinnen. Es wurde gefunden, daß jede dk-begrenzte binäre Datenfolge von n Ziffern (wobei d, k und n konstante Werte haben) leicht umgesetzt werden kann in eine Reihe aus einer vorgegebenen Reihe aufeinanderfolgender nicht negativer cantor Zahlen (0 oder größer) durch nwonden bestimmter $Gewichte auf die bedeutsamen Ziffern (d.h. die Einsen) in der genannten Datenfolge und durch Addieren dieser gewichteten Werte, um eine gewichtete Summe zu erhalten, die irgendwo innerhalb der Reihe ganzer Zahlen liegt, wobei die gewichtete Summe für die besondere dk-begrenzte Datenfolge eindeutig ist. Es sei A die gewichtete Summe, xi the Wert einer in binärer Reihe mit i numeriorten Binärziffer x und wi das Gewicht, das dieser Ziffer zugeordnet ist, dann gilt: Darin bezeichnet der Ausdruck "R (i-1)" die Anzahl der verschiedenen, dk-begrenzten Datenfolgen aus (i-1) Ziffern und stollt das Gewicht dar, das xi zugeordnet ist. Das Symbol "N", auf das die Darstellung einer Zahl in Klammern folgt, zeigt die gesamte Anzahl der verschiodenen dk-begrenzten Datenfolgen an, die die Anzahl der Ziffern aufweisen, die in dem folgenden Paar der klammern angegeben Ist. In fodcra Prall, in der die Anzahl der Ziffern kleiner als O ist, wird angenommen, daß N obenfalls O ist. In dem Fall, in dem sich die Anzahl der Ziffern genau auf 0 reduziert, wird N(O) als 1 de£iniort.
  • Ein allgemeiner Ausdruck aus dem man den Wert von N(j) ableiten kann, in dem j irgendeine nicht negative ganze Zahl darstellt, ist der folgende: Durch Entwickeln der rekursiven Funktionon auf beiden Seiten dieser Gleichung erhält man die folgende Bezichung: (3) N(n)+N(n-k-1)+N(n-2k-2)+...=N(n-1)+N(n-d-2)+N(n-2d-3)+...+1. Es wird angenommen, daß die Werte von d und k konstant sind.
  • Beginnend mit dem Wert n = 0, der jedesmal um 1 erhöht wird, kann man leicht bei vorgegebenen Werten von d und k einen Sat2 von Werten für N(0), N(1), N(2), usw. ableiten, wobei zu berücksichtigen ist, daß in den Klanncrn stehende Ausdrücke, die sich als negativ erweisen, unberücksichtigt bleiben.
  • Der gewichtete Summenwert A, der vorher erwähnt wurde, liegt irgendwo innerhalb eines Bereiches von N(n) aufeinanderfolgenden ganzen Zahlen, der einen minimalen Wort MIN und einen maximalen Wort MAX besitzt, die wie folgt definiert sind: Wie im Falle der anderen vorher beschriebenen rekursiven Funktionen können auch hierbei die Werte von i, durch die die Klammerausdrücke negativ werden, unberücksichtigt bleiben.
  • Es sei nun für A ein mit An bezeichneter Aufangswert angenommen und es sollen die entsprechenden dk-bogrenzten Datenfolgen von n Binärziffern xn, xn-1, ... x3, x2, x1 definiert worden, die, wenn sie in der oben angegobenen Weise gewichtet werden, die Summe An ergeben. Der erste Schritt in dieser Analyse ist der, die höchste Ordnung t der dk-begrenzten Datenfolge zu finden, in dur xt für einen vorgegebenen Wert All den Wert 1 annehmon kann.
  • Dies kann durch Vergleichen von An mit einer oder mchroren einer Reihe von fallenden Schwellwerten bestimmt werden, die wie folgt definiert sind: Für die höchste Ordnung n, ist der Schwellwert Für die nächste ordnung n-1, ist der schwellwert Für irgendeine ordnung t, ist der Schwellwert Für die niedrigste Ordnung 1, ist der Schwellwert Beginnend mit dem Schwellwert für die n. Ordnung wird der Vergleich so oft rchgeführt alses notwendig ist, bis die höchste Ordnung t gefunden wurde, in der An den Schwellwert für diese Ordnung überschroitet oder zumindest orreicht. Die Ziffer xt in dieser Ordnung wird gleich 1 gesotzt und der Wert von N(t-1) wird dann von An subtrahiert, um den neuen Wert At zu orgoben, der nun nachoinander mit dem Schwellwort für die Ordnung (t-10 verglichen wird und (falls notwendig) mit den Schwellerten für die niodrigeren Ordnungen der Datenfolge, bis die höchste Ordnung gefunden wurde, in der At den Schwollwert für diese Ordnung erreicht oder überschreitet, worauf das oben beschriebone Verfahren wiederholt wird, bis die niedrigste Ordnung schließlich erreicht wird, zu welchem Zeitpunkt A entweder den 6:crt 1 oder 0 besltst, der nun verglichen wird mit den Schwellwert 1 für die niedrigste Ordnung, um zu bestimmen, ob x1 den Wert 1 oder 0 haben sollte. In jeder Ordnung i, in der der laufende Wert von A (oder A1.) geringer ist als der Schwoliwert für diese Ordnung, wird xi gleich O gesotzt, und es wird keine Verringerung des laufenden Wertes für A vorgenommen, der dann mit den Schellwerten der niedrigeren Ordnungen (wenn solche vorhanden sind) verglichen wird, um die nachstniodrigere Ordnung aufzufinden, in der x gleich 1 gesetzt werden kann usw. bis zum Ende der Datenfolge.
  • Als Ergebnis dieses Verfahrens hat man eine dk-begrenzte Datenfolge xn, xn-1, ... x3, x2, x1 erhalten, in der die rekursiv gewichtete Funktion gleich ist An, dem Anfangswert von A. Es ist möglich, eine Reihe solcher dk-begrenzton Datenfolgen zu erhalten, doren anzahl gleich .tCn) ist, wobei jcdo solche lolge einen eindeutigen Wort von An hat, dar in einem ontsprechenden Bereich von N(n) ganzen Zahlen liegt, die sich zwischen den oben angegebenen Minimal- und Maximalwerten MIN und MAX erstrecken. Da der Bereich der ganzen Zahlen zwischen dem minimalwert MIN und dem Maximalwert MAX als Eingangsdaten dann nicht zweckdichlich ist, wenn der minimalwert MIN größer als 0 ist, wird ein neuer Bereich aufeinanderfolgender ganzer Zahlon B von O bis N(n)-1 definirt. Eine einfache Bezichung besteht zwischen diesen beiden Zahlenmengen. J).h. A oder An 1 MAX-B, abhängig davont ob man an einer Verschlüsselung durch direkte Übersetzung interessiert ist oder an einer Verschlüsseiung der entgegengesetzten Art. B wird dann die Lingangse zahl für das Verschlüsselungsverfahren oder die Ausgangszahl fflr das Entschlösselungsverfahren, je nach dein.
  • Die Erfindung ermöglicht es, daa jede ganze Lingangszahl 13, die einen Wert in dem Bereich von 0 bis N(n)-1 besitzt, leicht in eine dk-begrenzte Datenfolge von n Binärziffern verschlässelt wird, um die Anforderungen jedes Aufzeichnungs- oder Übertragungskanales hinsichtlich der Begrenzungen der Lunge einer Reihe aufeinanderfolgender gleicher Binärziffern der verschlässolten Datenfolgen zu erfüllen, die ihm zugeführt werden. Umgekehrt kann eine solche dk-begrenzte Datenfolge zur Wiedergewinnung der ursprünglichen Eingangszahl B leicht entschlüsselt werden. Datenblocks, die bezüglich der Länge einer Reihe aufeinanderfolgendergleicher Binärziffern beschränkt sind, könnon miteinander kombiniert werden, um Nachrichten oder Datenströme jeder gewünschton Länge zu übertragen.
  • Der erfindungsgemäße Vorschlüsselor für das Umsetzen einer ausgewahlten ganzen Zahl aus einer Reihe aufeinanderfolgender ganzor Zahlen in eine sogenannte dk-begrenzte Folge von n Binärziffern, in der die Anzahl der aufeinanderfolgenden Nullen zwischen zwei Einsen wenigstens d und höchstens k beträgt und wobei die Anzahl der verschiedenen dk-begrenzten Folgen der Länge n mit N(n) bezeichnet wird, wobei N allgemein die Anzahl der verschiedenen dkbegrenzten Folgen angibt, die eine Länge besitzen wie sie durch die auf N folgende Zahl angegeben wird, vorausgesetzt, daß N(j)=O für jeden Wert j 0 und N(O) : 1 ist gekennzeichnet durch a) ein erstes Addierwerk, in dem aus der umzusetzenden ganzen Zahl B durch Verknüpfung mit einem festen Wert eine Zahl A mit dem Anfangswert An gebildet wird, die entweder gleich ist einer ausgewählten ganzen Zahl aus einer vorgegebenen Reihe ganzer Zahlen oder mit ihr in einer mathematischen Beziehung steht, b) eine Schwellwert-Vergleichsschaltung für jede der N Binärstellen zum Vergleich des jeweiligen Anfangswertes An der Zahl A mit einem dieser Binärstelle zugeordneten Schwellwert, wobei für die den Schwellwert der höchsten Stelle die Beziehung für den der niedrigsten Stelle die Beziegilt und die Schwellwert-Vergleichsschaltungen die höchste Stelle ermitteln, in der der Anfangswert An den Schwellwert für diese Stelle erreicht oder überschreitet, c) eine logische Einheit, die die Binärziffer xtl in derjenigen höchsten Stelle erzeugt, in der der jeweilige Wert von A den Schwellwert für diese Stelle erreicht oder überschreitet, d) eine Modifizierschaltung für jede Stelle t mit Ausnahme der niedrigsten, in der die erzeugte Ziffer xt-l ist, um für die nächstniedrigere Stelle (t-t) einen neuen Wert tAt 1) von A zu erzeugen, der von dem Wert At der vorhergehenden Stelle um den Betrag N(t-1) vermindert ist, wobei die Schwellwert-Vergleichsschaltungen den jeweils verminderten Wert von A in jeder Stelle mit den Schwellwerten für die betreffende Stelle und die niedrigeren Stellen verglelchen, um die höchste Stelle zu beu stimmen, in der A den Schwellwert für diese Stelle erreicht oder überschreitet, so daß die logische Einheit eine Binärziffer z=1 für diese Stelle erzeugt, und die Modifizierschaltung don Wert von A weiter verringern kann, bis alle Stellen durchlaufen sind und die logische einheit die Binärziffer x.O für jede Stelle erzeugt, für die keine Binärziffer x=1 erzeugt wurde, so daß die Binärziffern xn, ...x3, x2, x1 der dk-begrenzten binären Datenfolge aus n Ziffern eindeutig dein Anfangs wert An der Zahl A entsprechen.
  • Die Erfindung wird im folgenden in Vorbindung mit den Zeichnungen näher erläutert, von denen zeigt bzw. zeigen Fign. 1A bis 1C in der in Fig. 1 angegebenen Zusammensetzung ein allgemeines Blockschaltbild einos Verschlüsselers gemäß der Erfindung; Fign. 2A bis 2C in der in Fig. 2 angegebenen Zusammensetzung ein Blockschaltbild eines Verschlässelers der allgemein in den Fign. lA bis tC angegebenen Art, der für den Fall entworfen ist, daß n=8, d=1 und k=3; Fig. 3 eine Tabelle all der dk-begrenzten verschlässelten Datenfolgen, in die eine vorgegebene Menge von Eingangszahlen B in dem speziellen Fall verschlüsselt werden kann, bei dem n=8, d=1 und k=3; Fi. 4 ln allgemeines Blockschaltbild einer Entschlüsselungsanordnung gemäß der Erfindung, welche zusammen mit einem Verschlüsseler nach der in den Fign. lA bis 1C gezeigten Art . zusammenarbeitet; Fig. 5 ein Bl9ockschaltbild eines Entschlüsselers nach Art der Fig. 4, der speziell für den Fall entworfen werde, daß n=8, d=1 und k.3.
  • Das allgemeine Ausführungsbeispiel für das Verschlüsselungsprinsip, das in den Fign. ln bis 1C dargestellt ist, dient dazu.
  • eine Menge von N(n) aufeinanderfolgenden Eingangszahlen B in eine entsprechende menge von N(n0 dk-begrenzten binär verschlüsselten Polgen von N Ziffern umzusetzen, wobei jede dioser Folgen eindeutig einer gegebenen Eingangszahl B entspricht. Dor Wert von N(n) kann aus den vorgegebenen Werten für n, d und k angegeben werden. Als ein spezielles Beispiel, das im folgenden genauer beschrieben wird in Verbindung mit den Fign. 2A bis 2C sei angenommen, daß n=8, d=1 und k=3. Durch Einsetzen der gegebenen Werte von d und k in die Gleichung 3 erhält man die folgende Formel: N(n) + N(n-4) + N(n-8) + ...=N(n-1) + + N(n-5) 3 .. at Für die vorliegenden Zwecke wird n als eine Variable angesehen.
  • Indem, beginnend mit n=0 und endend mit n=8 für n aufeinanderfolgende wachsenden Zahlenwerte eingesetzt und diejenigen Fälle unberücksichtigt bleiben, in denen die n zugeordnete Zahl negativ wird, erhält man die folgende Menge von Gewichtswerten für den Fall, in dem d=1 und k=3: N(0) = 1 N(1) = 2 N(2) = 3 N(3) = 4 N(4) = 7 N(5) = 10 N(6) = 15 N(7) = 22 N(8) = 32 Die Werte von N(n) für verschiedone Werte von n sind bedoutsam und auf sie wird in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles für ein Verschlüsselungs-Entschlüsselungssystem (Fig. 2A bis 2C und 5) Bezug genommen, für das die speziellen Werte von n=8, d=1 und k=3 gewält wurden. Jeder der oben aufgeführten "N"-Werte gibt die Anzahl der Wahlmöglichkeiten wieder, die einem beim Aufzeichnen einer Menge von N(n) Eingangszahlen in eine entsprechende Menge von eindeutigen dkbegrenzten verschlüsselten Datenfolgen zur verfügung stehen in den Fnll, in dem dwl und ks3 ist. In einigen Fällen geben diese "N"-Werte auch die "Gewichte" an, die den verschiedenen Binärstellen für das Festsetzen der Schwellwerte beim Verschlüssoln und für das richtige Gewichten der vorschlüsselten Ziffern beim Entschlüsseln (,das allgemein in der Fig. 4 und genauer in der Pig. s dargestellt ist) beigegeben worden. All dies wird in einzelnen in folgenden genauer erklärt.
  • Die Wien. 1A bis 1C zeigen das Vrschlüsselungsprinzip für den allgemeinen Fall, in den n, d und k unbekannt sind. Man wuhlt eine ringnngszahl B aus, die zu verschlüsseln ist, aus einer Reihe von aufeinanderfolgenden Zahlen in der: Bereich von 0 bis N(n)-1. Diese Eingangszahl B wird einem Addierwerk 11 zusammen mit einer modifizierenden Zahl zugeleitet, in dem die Eingangszahl B in eine entsprechende Zahl A umgesetzt wird die eine ähnliche Stalle in einer Serie von Werten einnimmt, die von dem Minimalwert MIN bis zum Maximalwert MAX erreichen, wie sie durch die Cloicisungen 4 und S definiert sind. Für einen mit direktor Obersetzung arbeitenden Verschlüsselor (wie or für das Ausführungsbeispiel angenommen wird,) wird dem zweiten Eingang des Addierwerkes 11 der Wert fliN zugeführt, der , wenn er zu B addiert wird, den Anfangswert An der gewichteten Summo A erzeugt.
  • Für einen Vorschlüsselor der umgekchrten Art wird dein zweiten Eingang des Addierwerks 11 der Wert MAX zugeführt und am Ausgang des Addierwerkes 11 erscheint der Wert MAX-B. Die Wahl hängt davon ab, ob man wünscht, daß der niedrigst Wert von D der dk-begrenzten Datenfolge niodrigsten oder höchsten Wertes entspricht. Im vorliogenden Fall wird angenommen, daß die dk-begrenzte Datenfolge niedrigsten Wertes der Eingangszahl ß niedrigsten Wertes entspricht. Davor ist in vorliegenden all An gleich B+, MIN, wie das in Fig. 1 dargestellt ist.
  • Anschließend wird ein Test durchgeführt, um festzustellen, ob von ausreichender Größe ist, ua das Vorhandensein einer 1 in der n. oder hUchston ordnung der entsprechenden dk-begrenzten Datonfo1go zu erfordern. Mit anderen Worten wird ein Test gomacht, um zu bestimmen, ob die Ziffer xn in der n. Ordnung der entsprechenden dk-begrenzten Datenfolge eine 1 oder eine 0 sei sollte. Dazu wird der Wert An einer Schwellwert-Vergleichssaltung 13 für di. ne Ordnung zugeführt, die von den Wort t den in der Fig. 1 für die Schwellwert-Vergleichsschaltung 13 angegebenen Schwellwert subtrahiert. Die Diffonenz Tn zwischen An und dem genannten Schwellwert wird einer logischen Einhoit 14 zugeführt, die bostinot, ob Tn kloiner als 0 ist. Wenn S kleiner als 0 ist, liefort die logische Einheit 14 ein "Ja"-Ausgangssignal, das anzeigt, daß die Ziffer xn der n. Ordnung der dkbogrenzten Datenfolge 0 ist. Wenn die logische Einheit 14 ein "Nein"-Ausgängssignal liefert, zeigt das a@, daß die Ziffer x1 gleich 1 ist. Abhängig davon, ob An durch den angegebenen Schwellwert für die n. Ordnung übertroffen oder nicht übertroffen wird* wird die Ziffer xn in der n. Ordnung der entsprechenden dk-begrenzten Datenfolge zu 0 oder zu 1 gemacht.
  • Wenn xn=1 wird oin geeignotos, von der logischen Einheit 14 erzeugtes Signal als Eingangssignal oinem Multiplizierwerk 16 zugeführt, das in einer Modifizierschaltung 17 für die n. Ordnung enthalten ist. Das Multiplizierwerk 16 multipliziert xn mit dem Gewichtsfaktor N(n-1) und führt das Ergebnis als negatives eingangssignal einem Addierwerk 19 in der Modifizierschaltung 17 zu. Der lanfende Wert An der gewichteten Summe A wird @b@nfalls als positives Eingangssignal dom Addierwerk 19 zugeführt, das daraufhin von dem Wert An den gewichtes Wert XnN(n-1) subtrahiert, um einen neuen laufenden Wert An-1 von A zu erhalten. Wenn die Ziffer xn Null war, dann ist natürlich An-1 identisch mit An, sonst ist An-1 um den Betrag des Gewichtes N(n-1) das der Modifizierschaltung für die n. Ordnung zugeordnet ist, kleiner als An.
  • Die einheiten 11, 13, 14, 16 und 19 sind von üblichem Aufbau, und so entworfen, um die dargestellten spoziellen Funktionen auszuführen. Die Modifizierschaltung 17 ist lediglich eine tot bination eines Multiplizierwerkes 16 und eines addierwerkes 19.
  • Eine ähnliche Menge arithmotischor und logischer Einheiten ist für jede der n Ordnungen (mit Ausnahme der niedrigsten Ordnung) der dk-begrenzten Datenfolge vorgesehen, in die die ursprüngliche Eingangszahl B verschlüsselt wird. Die für die niedrigsto Ordnung der Datenfolge ist lediglich einfache 1- oder O-Prüfung erforderlich wie noch erläutert wird.
  • An diesem Punkt des Verschlüsselungsverfahrens wird der Anfangswert An auf einen neuen laufenden Wort An-1 verringert, (der gleich An sein kann oder nicht, wie vorher angogebon wurde, je nach dem, ob xn den Wert 0 oder 1 @at). Der laufende Wert An-1 wird num einem ähnlichen Schwellwert-Vergleich unterworfen, wie das bei 20 in Fig. 1A angegeben Ist. Der Ausgangswert TS-1 wird durch eine logische Einheit 21 geprüft, um festzustellen, ob er kleiner als 0 ist oder nicht. Abhängig von dieser rsafung wird der Wert der Ziffer xn-1 in der dk-begrenzten Folge zu 0 oder zu 1. Wenn der Wort 1 ist, dann veranlaßt die Modifizierschaltung 23 für diese Ordnung (Fig. 1B) daß der Wert An-1 UM das Gewicht N(n-20 reduziert wird, um einen neuen Wert An-2 zu ergeben. Wenn xn-1 den Wert 0 annimmt, dann ist Wert An-2 gleich An-1.
  • In ähnlicher Weise wird der laufende Wert A getestet und, falls das notwendig ist in jeder der iibrigen Ordnwtgon modifiziert bis hinunter zur zweiten Ordnung der dk-begrenzten Datenfolge.
  • In jeder dieser Ordnungen, z.B. in der Ordnung t, wird der Faingangswert At in einer Schwellwert-Vergleichseinheit 26 (Fig.
  • 1B) mit einem Schwellwert # N [(t-1)-i (k+1)] verglichen und i=0 die Differenz Tt wird durch eine logische Einheit 28 geprüft, um zu bestimmen, ob die Ziffer Xt in der t. Ordnung der dkbegrenzten Datenfolge 1 oder 0 ist. Abhängig von dieser letzteren Prüfung wird der Wert At durch die Modifizierschaltung 30 modifiziert, um einen neuen laufenden Wert At-1 ZU erzeugen.
  • Wenn die zweite Ordnung der dk-begrenzten Datenfolge beim Verschlüsseln erreicht ist, wird der laufende Wert A2 mit dem passenden Schwellwert in der Schwellwert-Vergleichsschaltung 32 (Fig. lC) verglichen, und die zugehörige logische reinheit 34 bostirint den geeigneten 1- oder O-Wert für die Ziffer x2 der zweiten Ordnung der dk-begrenzten Datenfolge. Eine Modifizier-Schaltung 36 verringert dann den laufenden Wort von Al auf A1, Schließlich wird in der niedrigsten ordnung der Datenfolge ein einfacher Vergleich durch die Schwellwert-Vergleichsschaltung 38 durchgeführt, um festzustellen, ob A1 von dem Wert 1 übertreffen wird oder nicht, der der Schwellwert für die erste Ordnung ist. Wenn A1 kleiner nls 1 ist, wird die Ziffer x1 der ersten Ordnung zu ü. Im andern Fall erhält sie durch die logische Einheit 40 den w4rt 1.
  • Das endgültige Ausgangssignal der in den Fign. 1A bis 1C dargestellten Verschlüsselungseinrichtung ist eine dk-begrenzte Datenfolge, die aus .% Ziffern x1 bis Xn besteht. Je großer der Wert von n ist, umso größer ist der maximale Wert der Eingangszahl B, die in die gewünschte dk-begrenzte Datenfolge verschlüsselt werden kann. Mit wachsendem Wert von n, wird jedoch der Aufbau der Verschlüsselungseinrichtung ebenfalls komplexer, so daß man einen Kompromiß schließen muß zwischen dem Wunsch nach langen Datenblöcken und der Notwondigkeit, übermäßige komplexheit beim Entwurf der Verschlüsselungseinrichtung zu vermeiden.
  • Zum Verschlüsseln einer Eingangszahl, deren Wert die gewählte obere Grenze von N(n) überschreitet, zur man dieso Zahl in eine Reihe von arithmetischen Komponenten auflösen, von denen jede in eine dk-begrenzte Datenfolge der Länge n verschlflsselt werden kann. Die erhaltenen Folgen werden dann hintereinander übertragen, um die endgültige verschlüsselte Datenfolge zu orhalten, die die ursprüngliche Eingangszahl darstellt. rs ist offensichtlich, daß man nicht willkürlich eine Reihe von dk-begrenzten Datenfolgen in beliebiger Reihenfolge hintereinander verschlüsseln kann, ollno dns die Möglichkeit bcstoht, daß die dk-Bedinungen zumindest in einigen Fällen an den Grenzen der hintereinander übertragenen Datenfolgen verletzt werden. Wenn die Blocklänge n genügend groß ist, kann eine kurze Folga von Pufferziffern zwischen aufeinanderfolgenden Datenblocks eingefügt werden, um die dk-Grenzwertbedingungen zu crfnllen, ohne daß die Wirksam keit dos Systems wesentlich herabgesetzt wird.
  • Es läßt sich zeigen, dau, wenn k gleich oder größer als 2d ist, was in der Praxis der Normalfall ist, die Anzahl der erforderlichen Ziffern für die Pufferfolge d+2 beträgt. In dieses Fall kann eine Vorausschaueinrichtung erforderlich werden, um zu bestimmen, wie die Anordnung dieser d+2 Pufforziffern erfolgen muß, um die dk-Grenzwertbedingungen zwischen irgendeinem Paar aufeinanderfolgender dk-begrenzter binärer Datenfolgen zu erfüllen. Bin alternatives Schema, bei dem eine Vorausschaueinrichtung nicht erforderlich ist, beruht darauf, nur die dk-begrenzten Datenfolgen zu verwenden, die mit der Ziffer 1 beginnend wodurch zwar der Wirkungsgrad der Verschlüsselungseinrichtung verringert wird, aber ebenso die Anzahl der erforderlichen Pufforziffern auf d+1 vermindert wird. Für die speziellen Fällen, in denen d=0 (k-begrenzte Datenfolge) und k=unendlich (d-begrenzte Datenfolge ist das Pufferproblem sehr einfach. In dein Fall der k-begrenzton Datenfolgen erfüllt das einfügen einer Ziffer 1 zwischen den Blöcken die k-Grenzwertbedingung. Für d-begrenzte Datenfolgen wird die d-Grenzwertbedingung durch Einfägen von d Nullen zwischen den Blicken erfüllt.
  • Das Entschlüsselungsverfahren ist vorhältnismäßig einfach. In Fig. 4 ist die allgemeine Art eines Entschlüsselers dargestellt.
  • Die Binärziffer x in jeder Ordnung der dk-begrenzten Datenfolge wird mit einem geeigneten Gewichtsfaktor multipliziert, und die Produkte worden addiert, um die gewichtete Summo An zu erhalten, die dann in die ursprüngliche Eingangszahl B durch (in diesem Fall) Subtraktion des minimalen Wertes MIN von An umgesetzt wird.
  • Für jede Ordnung t der dk-begrenzten Datenfolge wird die Ziffer xt in der betreffenden Ordnung mit dem Gewicht N(t-1) für diese Ordnung in einem Multiplizierwerk 50 multipliziert, und das Produkt ofnon Addierwerk 52 zusammen ttltt den Produkten der in den anderon Ordnungen durchgefährten Multiplikationen zugeführt.
  • Dies ergibt die gewichtete Summe An, von der der minimale Wert MIN subtrahiert wird, ua B zu ergeben, die ursprüngliche Eingangszahl, die durch die dk-bogrenzte Datenfolge dargestellt wurde.
  • Für einen Verschlüsseler vom Umkehrtyp würde An von dem Maximalwert MAX subtrahiert werden, um B zu erhalten.
  • Es wird nun ein Ausführungsbeispiel eines Verschlüsselungs-Entschlüsselungssystem erläutert, das für den speziellen Fall entworfen wurde, in dem n=8, d=1 und k=3. Die Tabelle in Fig. 3 zeigt, wie eine Reihe von Eingangsziffern B, die aufeinanderfolwende Werte von 0 bis 31 bositzon, in eine entsprechende Menge von 32 dk-begrenzten Datenfolgen verschlüsselt werden kann.
  • Es wird angenommen, daß das Verschlüsseln durch Obersetzen erfolgt. Der minimale Wert MIN, der sich aus der Gleichung 4 ergibt, beträgt MIN = N(4) + N(0) = 8 Der Wert der Eingangszahl B wird in jedem Falle um 8 erhöht, um den Wert A8 der gewichteten Summe zu erhalten, der zu verschlüsseln ist. Die Zifforn der entsprechenden dk-begrenzten Dal tenfolge sind in den Spalten x1 bis x8 in Fig. 3 angegeben.
  • Die Fign. 2A bis 2C zeigen dem Verschlüsseler von Übersetzungstyp für den Fall, in dem n=8, d=1 und k=3. Die Schwellwerte.
  • welche für die verschiedonen Schwellwert-Vergleichsschaltungen benutzt werden, und die Multiplikationsfaktoren für die verschiedenen Multiplizierwerke können leicht anhand der Formeln bestimmt werden, die in den Fign. 1A bis 1C, welche das allgomeine Entschlüsselungsschema darstellen, angegeben sind, in der achten Binärstelle wird beispielsweise A8 verglichen mit einem Schwellwort von 27 und wenn As diesen Wert erreicht oder überschreitet.
  • dann wird A@ um 22 reduziert, um don Wert A7 zu orgebon. In diesen Fall wird der I:ort der Ziffer x8 der achten Stelle in der dk-begrenzten Datenfolge als 1 gespeichert. Wenn A8 kleiner als der Schwellwert von 27 ist, dann wird x8 zu 0 gesetzt und in diesem Falle ist A7=A8. Das gerade beschriebene Verfahren wird für jede der restlichen Stellen wiederholt, wobei die go@igneton Schwellwerte und Werte für die Modifizierschaltungen vorwendot werdon wie das in den Fign. 24 bis 2C dargestellt ist, um die Werte der restlichen Ziffern x1 bis x7 der dk-begrenzten Datenfolge zu bestimmon, die durch dieses Verschlüsselungssystem erzeugt wird.
  • Wenn die dk-begrenzte verschlüsselte Datenfolge, die durch das in den Fign. 2A bis 2C dargestellte Vorschlüsselungsverfahren erzeugt wird, entschlüdsselt werden soll, wird sie dem in Fig. 5 dargestellten Entschlüsseler zugeführt. Die Ziffern x1 bis x8 werden mit den passenden Gewichtsfaktoren (, deren Werte aus den Formeln ab:olcitet werden können, die für das in der Pig. 4 dargestellte allgemeine Entschlässelungssystem angegeben sind,) multipliziert. und die erhaltenen gewichteten Produkte werden addiert, um eine gewichtete Summe (A8) zu erhalten, die dann um 8 (den minimalen Wert MIN) vermindertwird, um die ursprüngliche Eingangszahl B zu erhalten.
  • Das offenbarte Verschlüsselungssystem ist gut geeignet für die Verwendung in Obertragungs- oder Speichersystemen, die z.B.
  • magnetische oder lichtempfindliche Medien verwenden, um eine maximale Vordichtung der Daten zu erhalten, ohne daß sich die Symbole gegenseitig stören, wobei es ermöglicht wird, daß die Synchronisation aufgrund einer von don Daten abhängigen Taktgabe aufrechterhalten wird. Diese Ziele worden durch das beschriebene Codenufzeichnungsprinzip erreicht, das es ermöglicht, daß normale Eingangszahlen durch entsprechende Datenfolgen mit begrenzter Länge einer Reihe aufeinanderfolgender gleicher Binarziffern dargestellt werden, in denen die geeigneten Grenzbedingungen für "d" und "k" beachtet werden, um eine gegenseitige Störung dor symbole zu vorhindern und die von den Daten abhängige Synchronisation aufrecht zu erhalten.
  • Das Feststellen einer "1" in einer dk-begrenzten Datenfolge der beschriebenen Art bodoutot, dna die nächsten d Ziffern dieser Datenfolge Nullen sein müssen. Diese Tatsache kann dazu beuutzt werden, um die Schwellwert-Vergleichs- und/oder Gewichtsfunktionen, die don d Stufen zugeordnet sind, (welche in jeden Fall unter diesen Bedingungen unwirksam sind (durch umgehen dieser Stufen zu liiainioren. Dies stellte ein. naheliegende Ausdehnung der Lehre der Erfindung dar.
  • Es ist klar, daß die numerischen Bezeichnungen "1" und "0", wie sie in der Beschreibung verwendet wurden, nur ein. relative Bedeutung bestizen. Die Erfindung findet Anwendung auf ein solches Verschlüsselungssystem, in dem die Information übermittelt wird durch Feststellen derjenigen Stellen in der Datenfolge, an denen Obergänge zwischen zwei entgegengesetzten Pegeln erfolgen.
  • Ob diesen Pegelworten oder den Obergängen zwischen ihnen die ziffernmäßige Bedeutung von "1" oder "0" gegeben wird, ist unwesentlich.
  • Die dk-begrenzten Datenfolgen, welche als Ausgangssignale der beschriebenen Verschlüsselungseinrichtung erscheinen, oder die als Eingangssignale der offenbarten Entschlüsselungseinrichtung zugeführt werden, sind zur Verwendung in einem Codiersystem bestimmt, für das Oborgiingo zwlschon zwei Pegel charakteristisch sind, wie z.B. beim NRZI-Verfahren, bei dem dem Übergang eines Signales zwischen vorgegebenen Pogeln eine ziffernmäßige Bedeutung zukommt, bei dem aber den Signalpegoln solbst keine absoluten Werte zugeordnet sind. Es sind Fälle donkbar, in denen es erwänscht ist, von einem Verschlüsselungssystem für Datenfolgen mit begrenzter Länge einer Reihe aufeinanderfolgender gleicher Binärziffern der eben erwähnten Art auf ein solches überzugehon, wie es beispielsweise das nach dem NRZ-Vorfahren arbeitonde ist, in dem den Signalpegeln die Werto "1" und "0" zugeordnot sind oder umgekehrt. Wenn xn, xn-1, ... x1 eine verschlüsselte Ddtenfolge darstellt, bei der die Grenzen für die minimale und maximale Länge einer Reihe aufeinanderfolgender gleicher Binärziffern d und k sind und bei der die eine der beiden Binärziffern durch einen Obergang zwischen zwei Pegel dargestellt wird, und wenn yn, yn-1, ... y1 eine entsprochende verschlüsselte Datenfolge darstollt, bei der eine Binärziffor nicht durch einen übergang zwischen zwei Pegeln dargestellt wird, dann läßt sich zeigen, daß: xi = yi (+) yi-1 oder yi = yi-1 (+) xx Dabei ist "(+)" das Symbol für eine Module-2-Addition und der Grenzwert y0 ist ein binärer Bezugszustand. Die Grenzen für die minimale und die maximalen Längen einer Reihe aufeinanderfolgender gleicher Binärziffern der y-Datenfolge sind unter diesen Bedingungen d+1 und k+1.
  • Die hier offenbarten Prinzipien erhöhen in starkem Maße die vielseitige Verwendbarkeit solcher Datenaufzeichnungs- oder übertragungssystemo, in denen aufgrund großer Datenverdichtung und der Anwendung einer von den Daten abhängigen Taktgabe es vorteilhaft ist, Datenfolgen mit begrenzter Länge einer Reihe aufeinanderfolgender gleicher Binärziffern zu verwenden. Solche Datenfolgen können leicht mittels der offenbarten Einrichtungen vor-und entschlüsselt werden und ermöglichen dadurch wirksame Erleichterungen für das Verarbeiten von Daten für solche Systeme.

Claims (5)

P A T E N T A N S P R O C H E
1. Verschlüsseler für das Umsetzen einer ausgewählten ganzen Zahl aus einer Reihe aufeinanderfolgender ganzer Zahlen in eine sogonannte dk-begrenzte Folge von n Binärziffern, in der die Anzahl der aufeinanderfolgenden Nullen zwischen zwei Einsen wenigstens d und höchstens k beträgt und wobei die Anzahl der verschiedenen dk-begrenzten Folgen der Länge n mit N(n) bezeichnet wird wobei N allgeneln die Anzahl der verschiedencn dk-begrenzten Folgen angibt, die eine Länge besitzen fe sie durch die auf N folgondc Zahl angegeben wird, vorausgesetzt, daß N(j)=0 für jeden Wert j 0 und N(0) = 1, gekennzeichnet durch a) ein erstes Addierwerk (11, Fig. 1A)> in den aus der umzusetzenden ganzen Zahl B durch Verknüpfung nie einem festen Wert eine Zahl A mit dem Anfangswert An gebildet wird, die entweder gleich ist einer ausgewählten ganzen Zahl aus einer vorgegebenen Reihe ganzer Zahlen oder mit ihr in cinor mathematischen Beziohung stoht, b) eine Schwellwert-Vergleichsschaltung (13) für jede der N Binärstellen zum Vergleich des jeweiligen Anfangswertes An der Zahl A mit einem dieser Binärstelle zugeordneten Schwellwert, wobei für die den Schwellwert der höchsten Stelle die der niedrigsten gilt und die Schwellwert-Vergleichsschaltungen die hächste Stelle ermitteln, in der der Anfangswert An den Schwellwert für diese Stelle erreicht oder überschreitet, c) eine logische Einheit (14), die die Binarziffer x=1 in derjenigen höchsten Stelle erzeugt, in der der jeweilige Wert von A den Schwellwert für diese Stelle erreicht oder Oberschreitet, d)eine Modifizierschaltung (17) für jede Stelle t mit Ausnahme der niedrigsten, in der die erzeugte Ziffer xt=1 ist, um für die nächstniedrigere Stelle (t-1) einen neuen Wert (At-1) von A zu erzeugen, der von dem Wert At der vorhergehenden Stelle um den Betrag N(t-1) vermindert ist, wobei die Schwellwert-vergleichsschaltungen den jeweils verminderten Wert von A in jeder Stelle mit den Schwellwerten für die betreffende Stelle und die niedrigeren Stellen vergleichen, um die höchste Stelle zu bestimmen, in der A den Schwellwert für diese Stelle erreicht oder überschreitet, so daß die logische einheit eine Binärziffer xnl für diese Stelle erzeugt, und die Modifizierschaltung den Wert von A weiter verringern kann, bis alle Stellen durchlanfen sind und die logische Einheit die Binärziffer x=0 für jede Stelle erzeugt, für die keine Binärziffer x=1 erzeugt wurde, so daß die Binärziffern xn, ... x3, x2, x1 der dk-begrenzten binären Datenfolge aus n Ziffern eindeutig dem Anfangswert der Zahl A entsprechen.
2. Verschlüsseler nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Modifizierschaltung (17, Fig. 1A) für jede Stelle t der binären Datenfolge Nit Ausnahwio der nicdriston Stelle ein Multiplizierwerk t16) zur Bildung dos Produktes [-xtN(t-1)] und cin Addierwerk (19) zur Bildung der Differenz At-xtN(t-10 enthält, die den neuen laufenden Wert At-1 von A bildet.
3. Verschlüssoler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellwert-Vergleichsschaltungen (13) und die Modifizierschaltungon (17) so aufgobaut und angeordnet sind, daß für die verschiedonen Werte von N die folgende rekursive Beziehung gilt: wobei Ji(j).O für jeden Wert j, der kleiner als null ist.
4. Entschlüsseler zur Verwendung in einem System mit einem Vorschlüsseler nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er so aufgebaut und angeordnet ist, daß er aus einer ihm zugeführten dk-begrenzten Datenfolge aus den Ziffern xn, ...
x3, x2, x1 als Ausgangsgröße eine ganze Zahl An erzeugt, für die die rekursive Beziehung gilt:
5. Entschlüsseler nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch n Multiplizierwerke (50; Fig. 4) zur Multiplikation jeder Ziffer xn, ... x3, x2, x1 einer dk-begrenzten Datenfolge mit dem Faktor N(i-l), wobei i diejenige Stclle bedeutet, zu dor die Ziffer x gehört, und durch ein mit den Multiplizierwerken verbundenes Addierwerk (52) zur Addition der von den Multiplizierwerken gelieferten produkte zur Erzeugung die Ausgangsgröße bildenden ganzen Zahl An L e e r s e i t e
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2486740A1 (fr) * 1980-07-14 1982-01-15 Philips Nv Procede pour le codage d'une serie de blocs de bits de donnees binaires sous la forme d'une serie de blocs de bits de canal binaire et dispositif pour le decodage des bits de donnees codes selon le procede et porteur d'enregistrement pourvu d'une structure d'information
EP0074656A3 (en) * 1981-09-11 1984-07-04 Sony Corporation Method and apparatus for encoding a binary digital information signal
EP0178027A3 (en) * 1984-10-10 1989-03-15 N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken Method of transmitting information, encoding devide for use in the method, and decoding device for use in the method
EP1103924A2 (de) 1999-11-26 2001-05-30 Francotyp-Postalia Aktiengesellschaft & Co. Verfahren zum Schutz eines Gerätes vor einem Betreiben mit unzulässigem Verbrauchsmaterial und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens

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