DE19637286A1 - Einachsige exzentrische Schraubenpumpe - Google Patents
Einachsige exzentrische SchraubenpumpeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine einachsige exzen
trische Schraubenpumpe zur Förderung verschiedener Ma
terialien, zum Beispiel flüssiger Chemikalien, eine
Flüssigkeit enthaltender Feststoffe, Schlämme und hoch
viskoser Flüssigkeiten, insbesondere auf eine solche
Schraubenpumpe, die eine flexible Welle oder flexible
Stange zur Verbindung der Antriebswelle einer Antriebs
einheit mit einem Außengewinderotor aufweist.
Nach Fig. 10 enthält eine herkömmliche einachsige ex
zentrische Schraubenpumpe 31 in an sich bekannter Weise
einen mit Außengewinde versehenen Schrauben-Rotor 35,
der über eine metallische Verbindungsstange 34 mit der
Antriebswelle 33 einer (nicht dargestellten) Antriebs
einheit verbunden ist. Der Rotor 35 ragt aus dem einen
Ende eines Pumpengehäuses 32 und ist in einem Innenge
winde-Stator 36 drehbar gelagert, und zwar exzentrisch
drehbar, um das Fördergut zu fördern. Da andererseits
die Antriebswelle 33 der Antriebseinheit (normalerweise
ein Elektromotor) in einem Lager 37 gelagert ist und um
die Mittelachse der Antriebseinheit rotiert, muß die
Exzentrizität des relativ zur Antriebswelle 33 exzen
trisch rotierenden Rotors 35 zwischen ihnen aufgenommen
werden. Hierfür werden normalerweise die folgenden Ver
fahren angewandt:
- 1) An jedem Ende der metallischen Verbindungsstange 34 ist eine Universalkupplung zur Aufnahme der Exzentrizi tät vorgesehen.
- 2) Wie die Fig. 10(a) und 10(b) zeigen, bilden durch
gehende Löcher 34a Bohrungen, die sich von der Mittel
achse aus zu den äußeren Enden hin konisch erweitern
und an beiden Enden der metallischen Verbindungsstange
34 vorgesehen sind. Um die Enden einerseits mit dem
Rotor 35 und andererseits mit der Antriebswelle 33 zu
verbinden, sind Bolzen 34b und Sicherungsringe 34c über
den Bolzen 34b zur Ausbildung von Verbindungen vorgese
hen, die - innerhalb gewisser Grenzen - in allen Rich
tungen flexibel sind.
Statt Universalkupplungen oder dergleichen an beiden Enden der Verbindungsstange vorzusehen, wie es unter 1) und 2) beschrieben wurde, ist auch eine einachsige ex zentrische Schraubenpumpe realisiert worden, bei der eine metallische flexible Welle verwendet wird, um die Exzentrizität des Rotors durch ihre elastische Verfor mung aufzunehmen, wobei die flexible Welle aus den ver schiedensten Federstählen hergestellt wird. - 3) Es wird aus Federstahl eine flexible Welle mit ei nem kleinen Durchmesser (von 6 bis 30 mm) und großer Länge (z. B. etwa 800 mm) hergestellt. Die flexible Welle wird unmittelbar mit dem Rotor und der Antriebswelle ohne Universalkupplungen oder Bolzenkupplungen verbun den, wobei die Flexibilität (elastische Verformung) des verwendeten Federstahls die Exzentrizität des Rotors ausgleicht.
In den Fällen 1) und 2) erstrecken sich die Kupplungen
oder Verbindungen in radialer Richtung, und wenn der
Außendurchmesser der Kupplung auf der Rotorseite groß
ist, behindert sie die Strömung des zu fördernden Mate
rials. Mithin muß das Gehäuse einen größeren Innen
durchmesser aufweisen, um einen hinreichenden Quer
schnitt des Kanals sicherzustellen.
Im Fall 3) ist die elastische Verformung von Federstahl
klein im Verhältnis zu der von Kunststoff. Um die er
forderliche Exzentrizität für die Drehung des Rotors
sicherzustellen, muß daher die flexible Welle im Ver
gleich zu der erwähnten metallischen Verbindungsstange
verhältnismäßig lang sein. Dies ergibt ein längeres
Pumpengehäuse, das der Länge der flexiblen Welle ent
spricht. Da infolgedessen die gesamte Pumpe sehr lang
wird, sind ihr Anwendungsgebiet und die Art des Förder
guts, das gefördert werden kann, begrenzt. Wenn darüber
hinaus eine Flüssigkeit enthaltende Feststoffe geför
dert werden sollen, besteht die Gefahr, daß die flexi
ble Welle aufgrund der Art ihres Materials (insbesonde
re Federstahl) beschädigt wird und in kurzer Zeit zer
bricht. Ferner muß die Oberfläche der metallischen fle
xiblen Welle wegen ihrer geringen chemischen Beständig
keit gegenüber zu fördernden flüssigen Chemikalien, zum
Beispiel Schwefelsäure und Salzsäure, mit einem che
misch beständigen Harz, zum Beispiel Teflon und Epoxid
harz, beschichtet werden, was die Herstellungskosten
erheblich erhöht.
Die Anmelderin hat die Verwendung einer flexiblen Welle
aus technischem Kunststoff untersucht. Dabei wurde die
flexible Kunststoffwelle mittels Klebstoff an einem
metallischen Rotor und einer metallischen Antriebswelle
befestigt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß, wenn eine
sehr lange flexible Welle und eine Pumpe mit einer ho
hen Förderleistung von 10 m³/h oder mehr verwendet wird,
sich bei dieser Art der Verbindung folgende Probleme
ergeben:
Wenn aufgrund der Länge der Pumpe die flexible Kunst stoffwelle wenigstens 15 mal länger als der Außendurch messer des Rotors oder wenigstens 1 m lang sein muß und der Wellendurchmesser entsprechend dem zu übertragenden Drehmoment ausgelegt ist, kann sich die Welle in ihrer Mitte aufgrund des Austrittsdrucks durchbiegen.
Wenn aufgrund der Länge der Pumpe die flexible Kunst stoffwelle wenigstens 15 mal länger als der Außendurch messer des Rotors oder wenigstens 1 m lang sein muß und der Wellendurchmesser entsprechend dem zu übertragenden Drehmoment ausgelegt ist, kann sich die Welle in ihrer Mitte aufgrund des Austrittsdrucks durchbiegen.
Neben den verschiedensten technischen Kunststoffen ist
es wünschenswert, PEEK (Polyetheretherketon) zu verwen
den, und zwar wegen seiner hohen elastischen Ver
formbarkeit und Ermüdungsfestigkeit, chemischen Bestän
digkeit, Wärmebeständigkeit usw., doch ist er sehr
kostspielig. Darüber hinaus ist es bei Pumpen mit gro
ßen Abmessungen, bei denen die erforderliche Länge der
flexiblen Welle 1 m überschreitet, schwierig, eine
PEEK-Welle mit einer solchen Länge herzustellen, so daß
die Anwendung einer PEEK-Welle nicht praktikabel ist.
Wenn die flexible Kunststoffwelle einfach an Metalltei
len, z. B. dem Rotor und der Antriebswelle, angeklebt
wird, kann sich der Klebstoff wegen der hohen Belastung
der Klebeverbindung lösen. Zwar ist es wünschenswert,
die Klebfestigkeit vor der Benutzung zu prüfen, doch
gibt es keine zerstörungsfreien Prüfverfahren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schrau
benpumpe der eingangs genannten Art anzugeben, bei der
die Nachteile des bekannten Standes der Technik vermie
den sind. Insbesondere sollen die Verbindungen zwischen
dem Rotor und der flexiblen Welle und zwischen der An
triebswelle und der flexiblen Welle kompakt ausgebildet
sein, um den Widerstand im Betrieb zu verringern. Fer
ner soll die flexible Welle im Vergleich zu flexiblen
Metallwellen aus Federstahl verhältnismäßig kurz, che
misch beständig und wartungsarm, preiswert und einfach
herstellbar sein. Außerdem sollen die Schwierigkeiten,
die bei der Verwendung einer sehr langen flexiblen Wel
le für eine Pumpe mit großen Abmessungen und einer För
derleistung von mindestens 10 m³/h auftreten, vermieden
werden.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe gelöst durch eine
einachsige exzentrische Schraubenpumpe mit einem Rotor,
der eine Außenschraube aufweist, einem Stator mit In
nenschraube, wobei der Rotor in dem Stator exzentrisch
drehbar gelagert ist, einer Antriebswelle und einer
flexiblen Welle, die die Antriebswelle und den Rotor
verbindet, wobei die flexible Welle aus einem techni
schen Kunststoff hergestellt und in ihrem in Längsrich
tung mittleren Abschnitt von einer Metallhülse umgeben
ist.
Da die flexible Welle aus technischem Kunststoff herge
stellt ist, ist ihr Elastizitätsmodul äußert klein im
Vergleich zu dem einer herkömmlichen Verbindungsstange
aus Metall. Verbindungen oder Kupplungen mit Stangen
exzentrizitäts-Ausgleichfunktion, z. B. eine Universal
kupplung und Bolzenkupplung, sind mithin nicht erfor
derlich, da die Flexibilität der Stange selbst zur Ab
sorption bzw. zum Ausgleich der Exzentrizität ausge
nutzt wird. Bei einem derartigen Aufbau kann die flexi
ble Welle sehr viel kürzer als eine herkömmliche flexi
ble Metallstange ausgebildet sein (beispielsweise halb
so lang wie die herkömmliche Stange). Ferner ist tech
nischer Kunststoff allgemein chemisch sehr beständig
und wärmebeständig, so daß eine flexible Kunststoffwel
le ohne spezielle Behandlung, z. B. ohne Teflon-Be
schichtung, verwendet werden kann. Mithin ist die Her
stellung einfacher und preiswerter als die einer her
kömmlichen flexiblen Metallwelle. Da ferner der
mittlere Teil der Welle durch eine Metallhülse ver
stärkt ist, hat sie eine bessere Steifigkeit, so daß
sie sich nicht durchbiegen kann. Selbst wenn eine sehr
lange Welle verwendet wird, ist die Betriebssicherheit
der Pumpe auch in Anwendungsfällen gewährleistet, in
denen ein sehr hoher Austrittsdruck erforderlich ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann
die Länge der flexiblen Welle wenigstens das 15-fache
des Außendurchmessers des Rotors oder wenigstens 1 m
betragen. Der mittlere Teil der flexiblen Welle ist ein
Metallrohr oder eine massive Metallstange, und die fle
xiblen Wellenabschnitte, die aus technischem Kunststoff
hergestellt sind, sind mit beiden Enden der Metallstan
ge verbunden.
Bei einer derartigen einachsigen exzentrischen Schrau
benpumpe ist wegen der Verwendung einer Metallwelle in
der Mitte, bei der es sich um denjenigen Bereich han
delt, der zur Durchbiegung neigt, die Gesamtfestigkeit
gegen ein Durchbiegen erheblich höher. Die mittlere
Stange für den mittleren Abschnitt ist normalerweise
nicht flexibel, so daß nicht davon auszugehen ist, daß
sie einen großen Anteil der Exzentrizität des Rotors
durch ihre elastische Verformung absorbieren kann. Da
jedoch flexible Wellenabschnitte aus technischem Kunst
stoff an beiden Enden der Metallstange vorgesehen sind,
werden diese flexiblen Wellenabschnitte elastisch ver
formt, so daß sie die Exzentrizität des Rotors aufneh
men. Es sind daher ähnliche Effekte wie bei der oben
beschriebenen Pumpe zu erwarten. Wenn es sich um eine
große Pumpe handelt und ihre Förderleistung 8 bis 10
m³/h oder mehr beträgt, ist eine so lange flexible Wel
le erforderlich, wie sie normalerweise nicht im Handel
erhältlich ist (1 m oder länger). Die vorliegende ein
achsige exzentrische Schraubenpumpe ist jedoch auch mit
einer so langen Welle ohne die Gefahr einer Durchbie
gung aufgrund einer Zunahme des Austrittsdrucks, der
durch eine Verstopfung der Austrittsleitung bewirkt
wird, geeignet. Die Länge der Welle aus technischem
Kunststoff, die im Vergleich zu einer Metallwelle kost
spielig wird, wenn die Welle länger und die Pumpe grö
ßer wird, ist auf das Minimum reduziert, um Kosten zu
sparen, wobei die Metallstange und die Wellenabschnitte
aus technischem Kunststoff kombiniert werden. Infolge
dessen läßt sich eine flexible Welle in jeder gewünsch
ten Länge herstellen. Wenn die Gesamtlänge der zusam
mengesetzten Welle vergrößert wird, werden der Auslen
kungswinkel (hervorgerufen durch die elastische Verfor
mung aufgrund der Exzentrizität des Rotors) in jedem
Wellenabschnitt, der aus technischem Kunststoff herge
stellt und so ausgelegt ist, daß er die Exzentrizität
des Rotors absorbiert bzw. ausgleicht, die senkrecht
zur Achse auf beide Enden der aus technischem Kunst
stoff hergestellten Wellenabschnitte wirkenden Kräfte
und die Abnutzung der gleitenden Abschnitte verringert.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in
jeder Verbindung zwischen dem einen Ende eines flexi
blen Wellenabschnitts aus technischem Kunststoff und
dem einen Ende einer metallischen Antriebswelle oder
eines metallischen Rotors ein mittleres Loch in der
einen Stirnfläche der flexiblen Welle ausgebildet und
ein Metallteil mit einem einstückigen Vorsprung, der in
das mittlere Loch eingeführt werden kann, an der einen
Stirnfläche der flexiblen Welle zuvor angeklebt. Ferner
ist ein mittleres Loch in der einen Stirnfläche der
Antriebswelle oder des Rotors ausgebildet und das eine
Ende der flexiblen Welle zusammen mit dem Metallteil in
das mittlere Loch eingeführt, in dem sie miteinander
verklebt sind.
Bei einer einachsigen exzentrischen Schraubenpumpe, wie
sie oben angegeben ist, ist der Klebebereich zwischen
dem Teil aus technischem Kunststoff und dem Metallteil
größer, und zwischen Metallteilen sind ebenfalls Ver
klebungen vorgesehen. Infolgedessen ist die Festigkeit
der Klebeverbindung höher. Da die Festigkeit der Klebe
verbindung zwischen Kunststoff (Harz) und Metall gerin
ger als die zwischen Metallen ist, erhöhen die Klebe
verbindungen zwischen den Metallen die Festigkeit der
Klebeverbindung der gesamten Verbindungen. Dieser Auf
bau ist nicht nur für eine flexible Welle mit einer
Metallhülse oder mit einer Metallstange in der Mitte
vorteilhaft, sondern auch für eine flexible Welle, die
über ihre gesamte Länge aus technischem Kunststoff her
gestellt ist, und dies gilt für alle Ansprüche 4 bis 7.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung, bei der eine Ver
bindung zwischen einem Wellen-Endabschnitt aus techni
schem Kunststoff und einem Ende der metallischen An
triebswelle oder dem metallischen Rotor ausgebildet
ist, besteht darin, daß ein mittleres Loch in der einen
Stirnfläche der Antriebswelle oder dem Rotor ausgebil
det und eine Keilnut in der inneren Umfangsfläche die
ses mittleren Loches ausgebildet ist. Am äußeren Umfang
des einen Endes des Kunststoffwellenendabschnitts ist
ein Keil entsprechend der Keilnut vorstehend angeklebt,
und das Ende ist in des mittlere Loch eingeführt und
mittels Klebstoff befestigt. Bei dieser Ausführungsform
addiert sich die mechanische Festigkeit der Verbindung
zwischen Keil und Keilnut zu der Klebfestigkeit, so daß
die Gesamtfestigkeit der Verbindung höher ist. Insbe
sondere lassen sich aufgrund der Keil-Nut-Verbindung
zwischen Antriebswelle und flexibler Welle und zwischen
der flexiblen Welle und dem Rotor Drehmomente ohne Kle
beverbindung übertragen. Die flexible Welle aus tech
nischem Kunststoff kann daher zuverlässig für große
Pumpen mit hoher Leistung verwendet werden.
Bei einer einachsigen exzentrischen Schraubenpumpe, wie
sie oben beschrieben wurde, oder einer einachsigen ex
zentrischen Schraubenpumpe mit einer flexiblen Welle,
die über ihre gesamte Länge aus technischem Kunststoff
hergestellt ist, ist das eine Ende einer hülsenförmigen
Metallkupplung einstückig, durch stoffschlüssiges Ver
binden, an dem einen Ende der flexiblen Welle ange
bracht. Ein einstückig an dieser Kupplung angeformter
Vorsprung mit kleinem Durchmesser wird in ein mittleres
Loch in der einen Stirnfläche des Rotors eingeführt und
mittels einer Stiftschraube, die sich senkrecht zur
Achse des mittleren Loches erstreckt, lösbar verbunden,
oder das eine Ende einer hülsenförmigen Metallkupplung
ist einstückig, durch eine stoffschlüssige Verbindung,
am einen Ende der flexiblen Welle angebracht. Ein In
nengewindeabschnitt, der am inneren Umfang des anderen
Endes dieser Kupplung ausgebildet ist, ist lösbar auf
einen Außengewindeabschnitt geschraubt, der auf der
Außenseite des einen Endes des Rotors ausgebildet ist,
um sie zu verbinden.
Bei diesen einachsigen exzentrischen Schraubenpumpen
lassen sich die flexible Welle und der Rotor leicht
trennen. Mithin ist es verhältnismäßig einfach, den
Rotor, dessen Lebensdauer verhältnismäßig kurz im Ver
gleich zu der der flexiblen Welle ist, gegen einen Ro
tor aus einem anderen Material oder einen Rotor mit
behandelter Oberfläche, z. B. durch Elektroplattierung
behandelter Oberfläche, auszutauschen, um ihn an die
Art des Förderguts anzupassen.
Bei einer weiteren Ausführungsform mit einem flexiblen
Wellenabschnitt, der aus technischem Kunststoff herge
stellt ist, ist das eine Ende des flexiblen Wellenab
schnitts konisch, so daß sein Außendurchmesser zum
freien Ende hin allmählich abnimmt, und in der einen
Stirnfläche der Antriebswelle oder des Rotors ist ein
konisches mittleres Loch ausgebildet. Das konische Ende
der flexiblen Welle wird in dieses konische mittlere
Loch eingeführt und darin stoffschlüssig mittels Kleb
stoff befestigt. Bei dieser Ausbildung läßt sich eine
festere Klebeverbindung bei optimaler Klebeschichtdicke
im Vergleich zum Verkleben zylindrischer gerader Ober
flächen erzielen, und wenn das Ende der flexiblen Welle
in das mittlere Loch des Rotors der Antriebswelle ein
geführt wird, wirkt die den größeren Durchmesser auf
weisende Einlaßöffnung des mittleren Loches als Führung,
um das Einführen zu erleichtern.
Vorzugsweise wird PEEK (Polyetheretherketon) als tech
nischer Kunststoff verwendet. Da PEEK eine hohe Flexi
bilität bei einem Elastizitätsmodul von 1/50 desjenigen
von Federstahl und eine sehr hohe Dauerfestigkeit hat,
kann die Gesamtlänge der flexiblen Welle im Vergleich
zu anderen technischen Kunststoffen weiter verringert
werden. PEEK hat ferner eine hohe Wärmebeständigkeit,
so daß die Pumpe für Fördergüter mit hoher Temperatur
verwendet werden kann.
Das eine Ende der flexiblen Welle aus Kunststoff kann
einstückig mit dem einen Ende der Antriebswelle verbun
den sein. Bei dieser einachsigen exzentrischen Schrau
benpumpe können die Verbindung zwischen der flexiblen
Welle und der Antriebswelle sowie die der Verbindung
benachbarten Abschnitte kürzer ausgebildet und mithin
die Länge der gesamten Pumpe sowie die Anzahl der Teile
der Verbindung verringert werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird eine
mechanische Dichtung für die Wellenabdichtung auf dem
antriebswellenseitigen Ende des Pumpengehäuses verwen
det. Mithin ist kein Fenster im Antriebswellengehäuse
zum Nachspannen der Wellendichtung erforderlich, so daß
der Antriebswellenabschnitt, der der Länge dieses Fen
sters entspricht, kürzer ausgebildet sein kann. Bei
einer solchen einachsigen exzentrischen Schraubenpumpe
werden ausschließlich mechanische Dichtungen verwendet.
Ein regelmäßiges Nachspannen, wie bei Stopfbüchsendich
tungen, ist daher nicht erforderlich. Mithin ist kein
Fenster zum Einführen eines Schlüssels usw. zur Drehung
erforderlich, so daß der längere Antriebswellenab
schnitt, der zum Nachspannen erforderlich ist, über
flüssig ist und entfallen kann. Infolgedessen kann die
Gesamtlänge der Pumpe verringert werden. Dieser Effekt
läßt sich noch weiter verbessern, wenn diese Anordnung
mit der oben beschriebenen Schraubenkupplungsverbindung
kombiniert wird. Da kein Fenster zum Nachspannen einer
Dichtung vorgesehen ist, wird die Sicherheit der Ein
heit verbessert. Ferner entfällt ein Deckel, der für
ein Fenster erforderlich wäre, so daß die Anzahl der
Bauteile verringert und mithin der Aufbau vereinfacht
wird.
Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachste
hend anhand der beiliegenden Zeichnungen bevorzugter
Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt dargestellte Sei
tenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen einachsigen exzentri
schen Schraubenpumpe,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie die nach Fig. 1,
jedoch eines zweiten Ausführungsbeispiels der
Erfindung,
Fig. 3(a) eine vergrößerte Schnittansicht einer zusam
mengebauten Kupplung der Pumpe nach Fig. 2,
Fig. 3(b) eine vergrößerte Schnittansicht eines Angus
ses oder Vorsprungs des Rotors nach Fig. 2,
Fig. 3(c) eine vergrößerte Schnittansicht eines Kupp
lungskopfes nach Fig. 2,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie die nach Fig. 2,
jedoch eines dritten Ausführungsbeispiels der
Erfindung,
Fig. 5 eine teilweise im Schnitt dargestellte Sei
tenansicht einer einachsigen exzentrischen
Schraubenpumpe gemäß einem vierten Ausfüh
rungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie die nach Fig. 5,
jedoch eines fünften Ausführungsbeispiels der
Erfindung,
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht wie die nach Fig. 1,
jedoch eines sechsten Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 8(a) eine vergrößerte Schnittansicht einer Kupp
lung der Pumpe nach Fig. 7,
Fig. 8(b) den vergrößerten Schnitt 8(b)-8(b) der Fig.
8(c)
Fig. 8(c) einen Querschnitt eines Teils der Fig. 8(b),
Fig. 8(c) einen Querschnitt eines Teils der Fig. 8(b),
Fig. 9 eine vergrößerte Schnittansicht eines weite
ren Ausführungsbeispiels einer Kupplung der
Pumpe nach Fig. 7,
Fig. 10 eine teilweise im Schnitt dargestellte Sei
tenansicht eines Beispiels einer herkömmli
chen einachsigen exzentrischen Schraubenpum
pe,
Fig. 10(a) eine vergrößerte Schnittansicht eines Aus
schnitts der Pumpe nach Fig. 10 und
Fig. 10(b) eine vergrößerte Schnittansicht eines Aus
schnitts der Pumpe nach Fig. 10.
Fig. 1 stellt eine horizontale einachsige exzentrische
Schraubenpumpe 100 dar. Sie hat einen Stator 11, der
mit dem einen Ende eines Pumpengehäuses 8 verbunden
ist, und einen Endstutzen 12, der eine Auslaßöffnung
bildet, und mit einem äußeren Ende des Stators 11 ver
bunden ist. Mit dem anderen Ende des Gehäuses 8 ist
eine Lagereinheit 4 verbunden, in der eine Antriebswel
le 2 gelagert ist. Die Antriebswelle 2 ist in Kugella
gern 3 der Lagereinheit 4 drehbar gelagert und mit ih
rem aus der Lagereinheit 4 herausragenden Ende 2b an
einem (nicht dargestellten) Antriebsmotor angeschlos
sen. Oben auf dem Gehäuse 8 in der Nähe der Lagerein
heit 4 befindet sich eine Einlaßöffnung 8a, die sich
nach oben öffnet. Die Öffnung 8a ist zylindrisch und
bildet den Sauganschluß und ist an ihrem oberen Ende
von einem nach außen gerichteten Flansch umgeben. Das
eine Ende einer Antriebswelle 7, mit dem eine flexible
Welle 9 aus technischem Kunststoff einstückig und dreh
bar verbunden ist, ist in ein koaxiales mittleres Loch
2a in der Stirnseite der Antriebswelle 2 eingeführt und
darin mittels eines Verbindungsbolzens 5 gesichert.
Der Stator 11 hat ein Loch 11a mit Innengewinde, dessen
Steigung oder Ganghöhe doppelt so groß wie die des Ro
tors 10 ist. Der Querschnitt des Loches 11a ist oval,
und der außen mit Gewinde versehene Rotor 10, dessen
Querschnitt kreisförmig ist, ist in das Loch 11a einge
führt. Der Rotor 10 ist drehbar und in vertikaler Rich
tung bewegbar. Ein hohlzylindrischer Vorsprung oder
Rohrstutzen 10a ist einstückig am einen Ende (an dem
dem Pumpengehäuse 8 zugewandten Ende) des Rotors 10
angeformt, und das eine Ende der flexiblen Welle 9 ist
in den Vorsprung 10a eingeführt und mit dem Rotor 10
einstückig drehbar mittels Klebstoff zur Bildung einer
Rotorkupplung oder Rotorverbindung a verbunden. Diese
flexible Welle 9 bildet ein Merkmal der Erfindung und
ist in diesem Ausführungsbeispiel als zylindrisch ex
trudierte Stange aus technischem Kunststoff, vorzugs
weise PEEK (Polyetheretherketon), ausgebildet. Der
mittlere Abschnitt der flexiblen Welle 9 ist von einer
Hülse 22 aus Metall, z. B. rostfreiem Stahl, einer Alu
miniumlegierung usw., vollständig umgeben.
Das andere Ende der flexiblen Welle 9 ist in eine Kupp
lung b der Antriebswelle 7 eingeführt. Die Kupplung b
ist symmetrisch zur Rotorkupplung a des Vorsprungs 10a
und einstückig bzw. stoffschlüssig durch Klebstoff,
z. B. Epoxidharz-Klebstoff, mit diesem Ende der flexi
blen Welle 9 verbunden. Die Antriebswelle 7 ragt teil
weise in das Gehäuse 8, und eine mechanische Dichtung 6
umgibt diesen in das Gehäuse ragenden Teil, so daß sie
eine Wellendichtung bildet.
Die einachsige exzentrische Schraubenpumpe 100 gemäß
diesem Ausführungsbeispiel ist zur Förderung von Flüs
sigkeiten, Schlämmen usw. und als mittelgroße Pumpe mit
einer Förderleistung von etwa 2 bis 7 m³/h geeignet.
Die gesamte Welle ist aus PEEK hergestellt. Dieser
Kunststoff ist sehr flexibel. Doch selbst wenn die Wel
le entsprechend den Forderungen des Anwendungsfalls
sehr lang ist, verbessert die den mittleren Abschnitt
der Welle umgebende Metallhülse 22 die Festigkeit, so
daß die Wahrscheinlichkeit einer Durchbiegung gering
ist. Die Pumpe 100 ist für ein Fördergut geeignet, bei
dem ein verhältnismäßig hoher Austrittsdruck erforder
lich ist. Bei der Pumpe 100 gemäß diesem Ausführungs
beispiel kann die Länge der Metallhülse 22 so gewählt
werden, daß sie der gewünschten Versteifung entspricht.
Dagegen hat - im Hinblick auf Mehrzweckpumpen - eine
insgesamt kürzere Pumpe ein besseres Verhalten. Bei
herkömmlichen Pumpen mit einer flexiblen Welle aus Fe
derstahl mußte die Länge der flexiblen Welle etwa 600
mm betragen. Wenn die flexible Welle 9, wie im vorlie
genden Ausführungsbeispiel, aus PEEK hergestellt ist,
ist das Verhältnis der zulässigen Scherkraft zum Ela
stizitätsmodul größer als bei einer flexiblen Welle aus
Federstahl und auch die Flexibilität (elastische Ver
formung) und die Festigkeit höher.
Die Länge der flexiblen Welle 9 kann daher auf 400 mm
oder etwa 2/3 der Länge der flexiblen Welle herkömmli
cher Pumpen verringert werden, wobei die Exzentrizität
des Rotors 10 ohne nachteilige Effekte absorbiert bzw.
aufgenommen wird. PEEK und andere technische Kunststof
fe haben eine ausgezeichnete chemische Beständigkeit,
eine hohe Wärmebeständigkeit und unterliegen in mecha
nischer Hinsicht praktisch keinen Spannungskonzentra
tionseffekten. Man braucht daher keine Ermüdungsbrüche
bzw. Dauerbelastungsbrüche aufgrund von Einschnitten,
Kerben, Korrosionseinflüssen usw. zu befürchten. Da die
flexible Welle 9 keiner Oberflächenbehandlung, wie der
Ausbildung einer Schutzschicht, z. B. aus Teflon, be
darf, ist sie einfacher und preiswerter herstellbar als
eine Federstahlwelle.
Wie bereits erwähnt, sind beide Enden der flexiblen
Welle 9 in mittlere Löcher 10a′ und 7a, die im Rotor 10
und der Antriebswelle 7 ausgebildet sind, eingeführt
und die Kupplungen (Verbindungen) zwischen der flexi
blen Welle 9 und dem Rotor 10 und der Antriebswelle 7
mittels Klebstoff hergestellt. Die Kupplungen bzw. Ver
bindungen sind daher einfacher als bei herkömmlichen
Kupplungskonstruktionen, z. B. Bolzenkupplungen und Uni
versalkupplungen. Da der Außendurchmesser der Kupplung
verringert und die Kupplung kleiner ausgebildet werden
kann, kann der Kanalwiderstand bei der Förderung ver
ringert werden. Infolgedessen kann der Innendurchmesser
des Gehäuses auf ein Minimum verringert werden. Dies
hat wiederum den Vorteil, daß die Menge der Flüssig
keit, die im Gehäuse 8 verbleibt, verringert wird. Der
Aufbau dieses Ausführungsbeispiels ist besonders für
Pumpen mit kleinen Abmessungen geeignet. Wie sich aus
Fig. 1 deutlich ergibt, ist der Aufbau erheblich gegen
über herkömmlichen Pumpen dieser Art (siehe Fig. 10)
vereinfacht und die Anzahl der Bauteile deutlich gerin
ger, so daß trotz der Verwendung des kostspieligen
Kunststoffs PEEK die Gesamtkosten der Pumpe verringert
werden können.
Ferner muß aufgrund der mechanischen Dichtung 6 die
Lagereinheit 4 nicht mit einem Fenster zum Nachspannen
(siehe Bezugszahl 40 in Fig. 10) versehen sein, so daß
die Länge der Lagereinheit 4 und der Antriebswelle 2
entsprechend verringert werden kann. Ferner kann die
Pumpe aufgrund der Verwendung der mechanischen Dichtung
6, die ohne Wassereinspritzung auskommt, zur Förderung
von Chemikalien verwendet werden.
Die in den Fig. 2, 3(a), 3(b) und 3(c) dargestellte
einachsige exzentrische Schraubenpumpe 101 unterschei
det sich von der Pumpe gemäß dem ersten Ausführungsbei
spiel in folgender Hinsicht:
- 1) Anstelle der Kupplung (siehe Pfeil a in Fig. 1) am einen Ende des Rotors 10 ist ein einstückig angeformter hohlzylindrischer Vorsprung 10c (siehe Pfeil c in Fig. 2 und Fig. 3(a)) vorgesehen. Das ein Ende einer flexi blen Welle 9 ist in einen zylindrischen Kupplungskopf (Koppler) 16 eingeführt und darin mittels Klebstoff befestigt, wobei der zylindrische Kupplungskopf 16 ein stückig mit einem Vorsprung 16a versehen ist, der in den Vorsprung 10c eingeführt werden kann. Ein Stift- oder Klemmschraubenloch 10d mit Innengewinde ist radial in dem Vorsprung 10c ausgebildet, und das innere Ende einer Stift- oder Klemmschraube 16c, das in das Innen gewindeloch 10d eingeschraubt ist, ragt in eine Vertie fung 16b, die im Vorsprung 16a ausgebildet ist, um den Vorsprung 16a lösbar zu sichern. Dieser Aufbau ist in Fig. 3(a) im einzelnen dargestellt. Mit 16d ist in Fig. 3(c) ein Entlüftungsloch gezeichnet.
- 2) In der einen Stirnfläche der Antriebswelle 7 ist ein mittleres Loch 7a ausgebildet, in das das andere Ende der flexiblen Welle 9 eingeführt wird, wobei es darin mittels Klebstoff befestigt ist, z. B. mittels Epoxidharz-Klebstoff. Das vorliegende Ausführungsbei spiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbei spiel jedoch darin, daß die Antriebswelle 7 nicht von der Antriebswelle 2 getrennt ist. Die Antriebswelle ist nicht in zwei Wellen unterteilt. Vielmehr ist nur eine Antriebswelle vorgesehen. Was die weiteren konstrukti ven Einzelheiten betrifft, die beiden Ausführungsbei spielen gemeinsam sind, so sind bei dem zweiten Ausfüh rungsbeispiel die gleichen Bezugszahlen wie in Fig. 1 für diese Einzelheiten verwendet worden, so daß sie nicht erneut beschrieben werden.
Bei der einachsigen exzentrischen Schraubenpumpe 101
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel können der
Rotor 10 und die flexible Welle 9 leicht getrennt wer
den. Mithin ist es möglich, den Rotor 10 allein, da er
eine kürzere Lebensdauer als die flexible Welle hat,
auszuwechseln und durch einen Rotor aus einem anderen
Material oder einen Rotor zu ersetzen, dessen Oberflä
che entsprechend der Art des Förderguts behandelt wor
den ist, zum Beispiel durch Elektroplattierung. Wie bei
dem ersten Ausführungsbeispiel ist die flexible Welle 9
aus PEEK mit hoher Flexibilität hergestellt und in dem
mittleren Abschnitt von einer sich in Längsrichtung
erstreckenden Metallhülse 22 umgeben. Wie sich aus Fig.
2 ergibt, ist das auf Seiten der Antriebswelle 7 lie
gende Ende der flexiblen Welle 9 an einer näher bei der
Lagereinheit 4 liegenden Stelle angeschlossen, um die
Länge des Gehäuses 8 zu verringern. Infolgedessen ist
die Gesamtlänge der Pumpe 101 geringer, so daß der
Nachteil der flexiblen Welle 9, daß sie aus konstrukti
ven Gründen im Vergleich zu der einachsigen exzentri
schen Schraubenpumpe mit einem anderen Aufbau, bei dem
Bolzenkupplungen usw. verwendet werden, länger würde,
verringert wird. Da die flexible Welle 9 und die An
triebswelle integriert sind, ist die Gesamtlänge beider
Teile etwas geringer als in dem Fall, daß sie beide
getrennt sind, und die Verlängerung der flexiblen Welle
9 ist bis zu einem gewissen Grade kontrollierbar oder
begrenzt. Darüber hinaus ist die Anzahl der Bauteile
geringer, so daß die Wartung einfacher ist.
Die in Fig. 4 dargestellte einachsige exzentrische
Schraubenpumpe 102 unterscheidet sich von dem ersten
Ausführungsbeispiel in folgender Hinsicht:
- 1) Anstelle der Kupplung (Pfeil a in Fig. 1) am einen Ende des Rotors 10 ist ein mit Außengewinde versehener Block 10e vorgesehen. Ein mit Innengewinde versehener Block 16e, der mit dem Block 10e verschraubt ist, ist an einem Ende eines zylindrischen Kupplungskopfes (Kopplers) 16′ ausgebildet, und das eine Ende einer flexiblen Welle 9, die aus Kunststoff hergestellt ist, ist in das andere Ende des zylindrischen Kupplungskop fes 16′ eingeführt und mit diesem durch Klebstoff stoffschlüssig verbunden.
- 2) Das eine Ende der Antriebswelle 7 ist zu einem hohlzylindrischen Vorsprung 7g ausgebildet, und das andere Ende der flexiblen Welle 9 ist in den hohlzylin drischen Vorsprung 7g eingeführt und mit diesem durch Klebstoff verbunden, um eine einstückige oder stoff schlüssige Verbindung zu bilden. Was weitere konstruk tive Einzelheiten betrifft, die beiden Ausfüh rungsbeispielen gemeinsam sind, so werden hier wieder die gleichen Bezugszahlen wie in Fig. 1 zu deren Be zeichnung verwendet. Sie werden daher nicht erneut be schrieben.
Bei der einachsigen exzentrischen Schraubenpumpe 102
gemäß diesem Ausführungsbeispiel können der Rotor 10
und die flexible Welle 9, ebenso wie bei dem zweiten
Ausführungsbeispiel, leicht getrennt werden. Mithin ist
es möglich, den Rotor 10 allein auszuwechseln. Wie sich
aus Fig. 4 ergibt, ist das eine Ende der flexiblen Wel
le 9 in die Lagereinheit 4 eingeführt, so daß die Länge
der flexiblen Welle 9 im Bereich des Gehäuses 8 prak
tisch verringert ist. Mithin ist die Gesamtlänge der
Pumpe im Verhältnis zur Gesamtlänge der flexiblen Welle
9 erheblich verringert. Dies mindert den Nachteil, daß
eine flexible Welle mit großer Länge verwendet werden
muß. Das vorliegende Ausführungsbeispiel hat daher ähn
liche Vorteile wie das zweite Ausführungsbeispiel.
Fig. 5 stellt ein viertes Ausführungsbeispiel der Er
findung dar. Die in Fig. 5 dargestellte einachsige ex
zentrische Schraubenpumpe 103 unterscheidet sich von
den Pumpen gemäß dem ersten, zweiten und dritten Aus
führungsbeispiel in folgender Hinsicht:
- 1) Eine Pumpenanordnung, die einen Stator 11 und einen Rotor 10 aufweist, ist mit der Auslaßöffnung 18a im Boden eines innen konischen Trichters 18 verbunden, wobei die Öffnung 18a eine Verlängerung in Richtung der einen Schnittlinie der Wand des im Querschnitt kreis förmigen Konus des Trichters 18 bildet und ein Endstut zen 12, der eine Auslaßöffnung bildet, am Auslaßende des Stators 11 angebracht ist.
- 2) Bei diesem Aufbau bildet der Trichter 18 gleichzei tig das Pumpengehäuse, so daß Wellendichtungen, wie mechanische Dichtungen, nicht erforderlich sind.
- 3) Der Trichter 18 ist über Halter 18b an einer geneigten Schiene 19a eines Stützwagens 19 angebracht, der bei diesem Ausführungsbeispiel, von der Seite gese hen, dreieckig ist. Am oberen Ende der Schiene 19a ist ein Antriebsmotor 20 über einen Halter 20b befestigt. Das Ende der Antriebswelle 20a des Antriebsmotors 20 ist mit dem oberen Ende des Rotors 10 durch eine flexi ble Welle 9 verbunden, die im Trichter 18 parallel zu seiner normalen Seite angeordnet ist. Grundsätzlich benötigt diese Pumpe eine lange flexible Welle, deren Länge von dem Fassungsvermögen des Trichters 18 ab hängt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der mittlere Abschnitt der flexiblen Welle 9 als rohrförmige Stange 17 aus Metall (z. B. rostfreiem Stahl oder einer Alumi niumlegierung) hergestellt, und beide Enden der Stange 17 bilden hohlzylindrische Vorsprünge oder Rohrstutzen 17a und 17b. Das eine Ende eines als runder Stab ausge bildeten flexiblen Wellenabschnitts 9a, der aus PEEK hergestellt ist, ist in den Vorsprung 17a eingeführt, und das eine Ende eines weiteren flexiblen Wellenab schnitts 9a in Form eines runden Stabes aus PEEK ist in den Vorsprung 17b eingeführt, wobei die Verbindung zwi schen den Vorsprüngen 17a und 17b einerseits und den Wellenabschnitten 9a andererseits einstückig bzw. stoffschlüssig mittels Klebstoff hergestellt ist. Das andere Ende des einen flexiblen Wellenabschnitts 9a ist in einen hohlzylindrischen Vorsprung 10a eingeführt, der am Ende des Rotors 10 ausgebildet und mit dem Wel lenabschnitt 9a stofflich, d. h. einstückig oder stoff schlüssig, verbunden ist. Das andere Ende des anderen flexiblen Wellenabschnitts 9a ist in ein mittleres Loch 7a in der Stirnseite der Antriebswelle 7 eingeführt und mit diesem stofflich, d. h. einstückig oder stoffschlüs sig durch Klebstoff, verbunden. Das andere Ende der Antriebswelle 7 ist mittels eines Kupplungsbolzens 5 mit einer Kupplungshülse 21 verbunden, so daß sie zu sammen rotieren können, wobei die Kupplungshülse 21 auf der Antriebswelle 20a beispielsweise aufgeschrumpft ist. Da die weiteren konstruktiven Einzelheiten denen der Pumpe 1 des ersten Ausführungsbeispiels ent sprechen, werden hier insoweit die gleichen Bezugszah len wie in Fig. 1 verwendet, so daß sie nicht erneut beschrieben werden.
Die einachsige exzentrische Schraubenpumpe 103 hat die
folgenden Vorteile, weil der mittlere Abschnitt der
flexiblen Welle 9 durch die Metallstange 17 gebildet
wird:
- a) Die Steifigkeit ist größer als bei einer vollstän dig aus technischem Kunststoff, wie PEEK, hergestellten Welle, so daß die Festigkeit gegen Durchbiegung erhöht ist. Die Pumpe ist daher besonders geeignet, wenn ein relativ hoher Austrittsdruck gefordert wird und der Austrittsdruck aufgrund einer Blockierung der Auslaß leitung ansteigt.
- b) Wenn eine besonders lange flexible Welle erforder lich ist, kann die Länge der mittleren rohrförmigen Stange 17 frei gewählt werden, um eine flexible Welle zu bilden, die den Anforderungen genau entspricht.
- c) Wenn die Länge der flexiblen Welle 9 größer gewählt wird, wird der Auslenkungswinkel (elastische Verfor mung) der flexiblen Wellenabschnitte 9a zur Absorbie rung bzw. Aufnahme der Exzentrizität des Rotors 10, die auf beide Enden der flexiblen Wellenabschnitte 9a senk recht zu ihrer Achse wirkende Kraft und die Abnutzung der gleitenden Teile des Rotors 10 und des Stators 11 verringert.
- d) Die mit beiden Enden der Metallstange 17 verbunde nen Wellenabschnitte 9a aus dem Kunststoff PEEK beste hen zwar aus einem sehr kostspieligen Material. Doch kann die Länge der Wellenabschnitte 9a durch entspre chende Wahl der Länge der Metallstange 17 verringert werden. Dadurch ergeben sich insgesamt geringere Her stellungskosten der flexiblen Welle 9. Der Vorteil der Kostenverringerung ist besonders bei PEEK-Wellenab schnitten 9a mit verhältnismäßig großen Durchmessern (maximaler Außendurchmesser von etwa 80 mm) für Pumpen mit großen Abmessungen groß.
- e) Bei flexiblen Wellen 9 mit großem Durchmesser (ma ximalem Außendurchmesser von etwa 80 mm) für Pumpen mit großen Abmessungen ist die zur Aufnahme der Exzentrizi tät des Rotors 10 erforderliche Länge verhältnismäßig groß, doch kann die Länge der PEEK-Wellenabschnitte auf eine Länge verringert werden, die im Handel erhältlich ist. Auch hierbei ist eine Kostenreduzierung möglich.
Fig. 6 stellt ein fünftes Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen einachsigen exzentrischen Schrauben
pumpe dar. Diese Schraubenpumpe 104 unterscheidet sich
von der Pumpe 103 gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
wie folgt:
- 1) Für die gesamte Länge der flexiblen Welle 9 wird ein PEEK-Kunststoff verwendet, und eine Hülse 22 aus Metall (z. B. rostfreiem Stahl) umgibt den mittleren Abschnitt, sich in Längsrichtung erstreckend, und ist daran angeklebt.
- 2) Beide Enden der flexiblen Welle 9 sind in mittlere Löcher 10a′ und 7a der Stirnseiten des Rotors 10 und der Antriebswelle 7 eingeführt und darin mittels Kleb stoff befestigt.
Bei dieser einachsigen exzentrischen Schraubenpumpe 104
besteht die gesamte Welle oder Stange aus PEEK-Kunst
stoff mit hoher Flexibilität. Selbst wenn die Länge
etwas größer gewählt wird, erhöht die Metallhülse 22 im
mittleren Abschnitt die Steifigkeit, um eine Durchbie
gung zu verhindern. Die Pumpe ist besonders für relativ
hohe Austrittsdrücke geeignet.
Fig. 7 stellt ein sechstes Ausführungsbeispiel der Er
findung dar. Diese einachsige exzentrische Schrauben
pumpe 105 hat verhältnismäßig große Abmessungen und
eine Förderleistung von 10 m³/h oder mehr und grund
sätzlich den gleichen Aufbau wie die Pumpe 101 des
dritten Ausführungsbeispiels. Die Pumpe 105 unterschei
det sich von den Pumpen der vorstehend geschilderten
Ausführungsbeispiele wie folgt:
- 1) Im mittleren Abschnitt der flexiblen Welle 9 wird eine massive Metallstange 17, sich in Längsrichtung der Welle 9 erstreckend, verwendet, und die aus PEEK-Kunst stoff bestehenden Wellenabschnitte 9a sind in Öffnungen 17a eingeführt, die in beiden Enden der massiven Stange 17 vorgesehen sind, und darin mittels Kunststoff befe stigt.
- 2) Mit dem anderen Ende jedes flexiblen Wellenab schnitts 9a ist ein Koppler 23 mit einer integralen Hülse zur Einführung des Endes verbunden, und die Koppler 23 sind mit Flanschen verbunden, die an den Enden des Rotors 10 und der Antriebswelle 7 vorgesehen sind, und zwar mittels einer Kupplung oder Klebstoff.
Die einachsige exzentrische Schraubenpumpe 105 mit die
sem Aufbau ist für Pumpen mit großen Abmessungen geeig
net, bei denen die Länge der flexiblen Welle 9 bei
spielsweise wenigstens 1 m beträgt. Wenn man versucht,
die optimale Dicke der Klebstoffschicht zum Ankleben
der flexiblen Welle bei dieser Art von Pumpe zu erzie
len, ist eine sehr genaue Bearbeitung sowohl der Außen
seiten der flexiblen Welle 9a als auch der Innenseiten
der Löcher 17a der Metallstange 17 erforderlich, was
höhere Herstellungskosten ergibt. Wenn ferner das zu
übertragende Drehmoment und die auf zunehmende Belastung
groß sind, kann es in einigen Fällen erforderlich sein,
die Festigkeit der Klebeverbindung zu erhöhen oder eine
mechanische Verstärkungskonstruktion zu wählen. Folgen
de Beispiele sind möglich:
- a) Wie Fig. 8(a) zeigt, ist in der einen Stirnfläche des flexiblen Wellenabschnitts 9a ein mittleres Loch 9c ausgebildet und ein scheibenförmiger Metallkopf 24 mit einem einstückig angeformten Vorsprung 24a, der in das mittlere Loch 9c eingeführt werden kann, in dem mitt leren Loch 9c eingeführt und darin mittels Klebstoff befestigt. Dann wird das eine Ende des flexiblen Wel lenabschnitts 9a beispielsweise in das Loch 17a der Metallstange 17 (oder das mittlere Loch der Antriebs welle 7 oder des Rotors 10) eingeführt und darin mit Klebstoff befestigt.
- b) Wie Fig. 8(b) zeigt, ist in der Innenseite des Lochs 17a der Metallstange 17 oder des mittleren Loches der Antriebswelle 7 oder des Rotors 10 eine Keilnut 25a und in der Außenseite des flexiblen Wellenabschnitts 9a ein Schlitz 25b ausgebildet und ein Keil 25 in dem Schlitz 25b eingeklebt und der Wellenabschnitt 9a zu sammen mit dem Keil 25 in das Loch 17a bzw. die Keilnut 25a eingeführt und darin mittels Klebstoff befestigt. Wie Fig. 8(c) zeigt, können mehrere Keile 25 und Keil nuten 25a vorgesehen sein.
- c) Nach Fig. 9 ist der Außenumfang 9a′ des Endes des flexiblen Wellenabschnitts 9a konisch, so daß der Au ßendurchmesser zum äußeren Ende hin abnimmt, und das mittlere Loch 10a′ des hohlzylindrischen Vorsprungs oder Angußblocks 10a des Rotors 10 (einschließlich der Metallstange 17 und der Antriebswelle 7) zu einem koni schen Loch 10a₁ geformt, das dem konischen Umfang 9a′ des Endes des flexiblen Wellenabschnitts 9a entspricht. Der Eingangsteil des mittleren Loches 10a′ ist als ge radzylindrisches Loch 10a₂ ausgebildet, so daß er als Führungsteil wirkt. Das sich konisch verjüngende Ende 9a′ des flexiblen Wellenabschnitts 9a ist in das mitt lere Loch 10a′ des Vorsprungs 10a des Rotors 10 einge führt und darin mittels Klebstoff befestigt.
Bei der Ausbildung gemäß a) hat die Klebeverbindung
zwischen den Metallen eine höhere Festigkeit als zwi
schen Kunststoff und Metall, und da die Verbindungsflä
che aufgrund der Verbindung des Metallkopfs 24 mit dem
Wellenabschnitt 9a über den Vorsprung 24a größer ist,
ist auch die Festigkeit der Klebeverbindung größer.
Bei der Ausbildung gemäß b) ist die Belastung der Kle
beverbindung geringer, da die Kraft in Drehrichtung und
das Drehmoment durch den Eingriff der Keile 25 in die
Keilnuten 25a übertragen wird.
Bei der Ausbildung gemäß c) wird die Festigkeit der
Klebeverbindung bei optimaler Schichtdicke des Kleb
stoffs erzielt, und wenn das sich konisch verjüngende
Ende 9a′ des flexiblen Wellenabschnitts 9a in das mitt
lere Loch 10a des Rotors 10 eingeführt wird, wirkt der
den großen Durchmesser aufweisende Eingangsabschnitt
(geradzylindrisches Loch 10a₂) des mittleren Loches
10a′ als Führung, um die Einführung zu erleichtern. Da
bei diesem Ausführungsbeispiel der Eingangsteil des
mittleren Loches 10a′ als geradzylindrisches Loch 10a₂
ausgebildet ist, wird die Bildung eines Spalts zwischen
dem mittleren Loch 10a′ und dem Ende 9a′ des flexiblen
Wellenabschnitts 9a zuverlässig verhindert.
Vorstehend sind sechs Ausführungsbeispiele der erfin
dungsgemäßen einachsigen exzentrischen Schraubenpumpe
anhand der Zeichnungen beschrieben worden. Es sind je
doch noch weitere Abwandlungen möglich:
- a) Neben dem erwähnten PEEK sind auch andere techni sche Kunststoffe zur Herstellung der flexiblen Welle 9 geeignet, z. B. Polyimide und Polyethersulfone.
- b) Die Lage der Metallstange 17 ist nicht auf die Mit te der flexiblen Welle 9 in deren Längsrichtung be schränkt. Beispielsweise können drei verschiedene Wel lenabschnitte 9a und zwei Metallstangen 17 abwechselnd miteinander zu einer flexiblen Welle verbunden werden.
- c) Die Verbindungskonstruktionen des zweiten und drit ten Ausführungsbeispiels und die Verbindungskonstruk tionen, die in Fig. 8(a), Fig. 8(b) und Fig. 9 darge stellt sind, sind ebenfalls bei einer einachsigen ex zentrischen Schraubenpumpe mit einer flexiblen Welle, die vollständig aus technischem Kunststoff, wie PEEK, hergestellt ist, anwendbar, wobei eine derart flexible Welle nicht mit einer Metallhülse 22 oder einer Metall stange 22 versehen ist, und derartige Konstruktionen haben in diesen Fällen ähnliche Wirkungen.
Claims (11)
1. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe mit einem
Rotor vom Außenschrauben-Typ, einem Stator vom In
nenschrauben-Typ, wobei der Rotor in dem Stator
exzentrisch drehbar gelagert ist, einer An
triebswelle und einer flexiblen Welle, die die An
triebswelle und den Rotor verbindet, wobei die fle
xible Welle aus einem technischen Kunststoff herge
stellt ist und in ihrem in Längsrichtung mittleren
Abschnitt von einer Metallhülse umgeben ist.
2. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe mit einem
Rotor vom Außenschrauben-Typ, einem Stator vom In
nenschrauben-Typ, wobei der Rotor in dem Stator
exzentrisch drehbar gelagert ist, einer An
triebswelle und einer mit dem Rotor und der An
triebswelle verbundenen flexiblen Welle, wobei die
flexible Welle eine Länge von wenigstens dem 15-fachen
des Außendurchmessers des Rotors oder wenig
stens 1 m hat und einen mittleren Abschnitt aus
Metall sowie Endabschnitte aus technischem Kunst
stoff aufweist und Verbindungen zwischen den End
abschnitten und dem mittleren Abschnitt und dem
Rotor und der Antriebswelle vorgesehen sind.
3. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe nach An
spruch 1 oder Anspruch 2, bei der das eine Ende der
flexiblen Welle stofflich mit dem einen Ende der
Antriebswelle verbunden ist.
4. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe nach An
spruch 1 oder Anspruch 2, mit einem Pumpengehäuse,
einer in dem Pumpengehäuse angeordneten Antriebs
einheit, wobei die Antriebswelle aus dem einen Ende
des Pumpengehäuses ragt, und einer mechanischen
Dichtung, die eine Wellendichtung zwischen der An
triebswelle und dem Pumpengehäuse bildet, wobei das
übliche Fenster zum Nachspannen der Wellendichtung
in dem Pumpengehäuse weggelassen ist und die Länge
der Antriebswelle entsprechend der Länge eines Fen
sters verringert ist.
5. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe mit einem
Rotorelement vom Außenschrauben-Typ, einem Stator
vom Innenschrauben-Typ, wobei das Rotorelement in
dem Stator exzentrisch drehbar gelagert ist, einem
Antriebswellenelement und einer flexiblen Welle mit
Endabschnitten, wobei wenigstens die Endabschnitte
der flexiblen Welle aus technischem Kunststoff her
gestellt sind, und mit einer Verbindung zwischen
wenigstens einem der Endabschnitte und wenigstens
einem der Elemente, wobei die Verbindung einen Teil
aufweist, der an dem einen Endabschnitt mittels
Klebstoff befestigt und an jenem einen Element be
festigt ist.
6. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe nach An
spruch 5, bei der ein mittleres Loch in einer
Stirnfläche des Endabschnitts der flexiblen Welle
ausgebildet ist und der erwähnte Teil einen Metall
koppler mit einem integralen Vorsprung aufweist,
der in das mittlere Loch eingeführt und an einer
Stirnfläche des Elements angeklebt ist, wobei die
ses Element ein mittleres Loch in der erwähnten
Endfläche aufweist und der Endabschnitt der flexi
blen Welle zusammen mit dem Metallkoppler in dem
mittleren Loch des erwähnten Elements angeordnet
und darin mittels Klebstoff befestigt ist.
7. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe nach An
spruch 5, bei der ein mittleres Loch in einer
Stirnfläche des erwähnten Elements ausgebildet und
eine Keilnut im inneren Umfang des mittleren Lochs
ausgebildet ist und der erwähnte Teil einen in der
Keilnut angeordneten Keil aufweist, der mittels des
Klebstoffs am Außenumfang des Endabschnitts der
flexiblen Welle befestigt ist, und der Endabschnitt
in das mittlere Loch eingeführt und darin mittels
Klebstoff angeklebt ist.
8. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe nach An
spruch 5, bei der der erwähnte Teil einen hülsen
förmigen Metallkoppler aufweist, der mittels des
Klebstoffs auf dem Endabschnitt der flexiblen Welle
befestigt ist, ein Vorsprung mit kleinem Durchmes
ser einstückig an dem Koppler angeformt und in ein
mittleres Loch in der Stirnfläche des erwähnten
Elements eingeführt ist und eine Stiftschraube sich
senkrecht zur Achse des mittleren Loches erstreckt
und das erwähnte Element mit dem Koppler verbindet.
9. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe nach An
spruch 5, bei der der erwähnte Teil einen hülsen
förmigen Metallkoppler aufweist, der durch Ankleben
mittels Klebstoff auf dem Endabschnitt der flexi
blen Welle befestigt ist und einen Innengewinde-Abschnitt
an einem inneren Umfang aufweist und lös
bar auf einen Außengewinde-Abschnitt auf einer äu
ßeren Oberfläche des erwähnten Elements aufge
schraubt ist.
10. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe mit einem
Außenschrauben-Rotorelement, einem Innenschrauben-
Stator, wobei das Rotorelement in dem Stator exzen
trisch drehbar gelagert ist, einem Antriebswellen
element und einer flexiblen Welle mit Endabschnit
ten, wobei wenigstens die Endabschnitte der flexi
blen Welle aus einem technischen Kunststoff herge
stellt sind, wenigstens einer der Endabschnitte der
flexiblen Welle konisch ausgebildet ist, so daß
sich sein Außendurchmesser allmählich in Richtung
auf sein äußeres Ende verringert, wenigstens eines
der Elemente eine Stirnfläche und ein in der Stirn
fläche konisch ausgebildetes mittleres Loch auf
weist, wobei der konische Endabschnitt in dem ko
nischen mittleren Loch angeordnet und darin mittels
Klebstoff befestigt ist.
11. Einachsige exzentrische Schraubenpumpe nach einem
der Ansprüche 1, 2, 5 und 10, bei der der techni
sche Kunststoff PEEK ist.
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