DE3048984A1 - Rotationslaufradpumpe oder -motor - Google Patents
Rotationslaufradpumpe oder -motorInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04C—ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
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Description
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rotationspumpe und einen Rotationsmotor, und zwar insbesondere eine Pumpe und einen Motor
mit Rotations laufrädern, sowie eine Einrichtung zum Abdichten der
Enden bzw. Stirnflächen der Laufräder.
Rotationspumpen und -motoren, wie beispielsweise Zahnradpumpen, haben ein Paar Laufräder in der Form von miteinander kämmenden
Zahnrädern und ein Gehäuse, das sich eng um einen Teil des Umfangs
jedes Laufrads herum erstreckt, so daß es mit den Zähnen der Laufräder zum Einschließen von Strömungsmittel auf der Niederdruckseite
der Pumpe und zum Transportieren des Strömungsmittels zur Hochdruckseite der Pumpe zusammenwirkt. Die miteinander
kämmenden Zähne verhindern jede wesentliche Rückströmung zwischen den Laufrädern aufgrund des Druckunterschieds zwischen der Auslaß-
und Einlaßseite der Pumpe. Es sind End- bzw. Stirnplatten vorgesehen, um die Rückströmung zwischen den Enden bzw. Stirnseiten
der rotierenden Laufräder und dem Gehäuse zu beschränken. Ein Hauptproblem in solchen Pumpen und Motoren besteht im Einstellen
der Endplatten so, daß sie dicht genug sind, um jede wesentliche Rückströmung zu verhindern, und doch noch lose genug, daß ein
Festfressen und Stoppen der Laufräder verhindert wird. Da die Laufräder allgemein aus Stahl hergestellt sind, während die Endbzw.
Stirnplatten aus Bronze ausgebildet sind, ergibt sich weiterhin die Schwierigkeit, daß sich beim Zunehmen der Temperatur
die Bronze in einem höheren Ausmaß als der Stahl ausdehnt, so daß die End- bzw. Stirnplatten einen kleineren Durchmesser als das Gehäuse
haben müssen, damit dieser Ausdehnungsunterschied kompensiert
wird. Schließlich sind die umschlossenen End- bzw. Stirnplatten vorzugsweise so angeordnet, daß sie relativ zu den Laufradenden
bzw. -Stirnflächen "schwimmen", wobei die Fläche der Platte, die sich entgegengesetzt dem Laufrad bzw. den Laufrädern
befindet, dem Strömungsmitteldruck von der Auslaßseite der Pumpe ausgesetzt wird, damit ein Gleichgewichtsdruck erzeugt wird, der
die Platte zur Erzielung der gewünschten Abdichtung gegen die En-
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den bzw. Stirnflächen des Laufrads bzw. der Laufräder drückt. Dadurch
kommt es zu einem sehr realen Problem, welches sich aufgrund der Tatsache ergibt, daß sich die Strömungsmitteldrücke auf den
Flächen der Platte, die dem Laufrad bzw. den Laufrädern benachbart
sind, in hohem Maße von der Auslaßseite zur Einlaßseite bzw. zwischen Auslaß- und Einlaßseite unterscheiden, was zu einem Ungleichgewichts
druck und in einigen Fällen zum Festfressen des Laufrads bzw. der Laufräder und der Platte führt. Diese Probleme sind auf
dem vorliegenden Fachgebiet seit langem bekannt und beispielsweise in der US-Patentschrift 1 972 632 von Patton sowie in der US-Patentschrift
2 714 856 von Kane erörtert, jedoch an sich bieten die vorerwähnten beiden Patentschriften Lösungen dieser Probleme an, welche
zwar unter angemessenen Umständen zu einer guten und leistungsfähigen Arbeitsweise führen. Jedoch erfordert es die moderne Technologie,
daß Pumpen und Motoren mit immer höheren Drücken betrieben werden, wodurch die Schwierigkeiten bis zu einem Punkt verschärft
worden sind, an dem die vom Stande der Technik angebotenen Lösungen nicht langer anwendbar sind.
Mit der vorliegenden Erfindung wird eine neue Ausbildung eines Rotationspumpen- und -motoraufbaus zur Verfügung gestellt, mit
dem diese Schwierigkeiten selbst bei sehr hohen Drücken ausgeschaltet
werden. Gemäß der Erfindung werden neuartige End- bzw. Stirnplatten vorgeschlagen, die mit den Enden bzw. Stirnflächen
der Rotationslaufräder in Eingriff treten, wobei diese End- bzw.
Stirnplatten, die auch als Druckplatten bezeichnet werden, an den Laufrädern einen Grad an gleichförmiger Ausgleichung bzw. -balancierung
des Druckes erbringen, wie er bisher bei Rotationsmotoren und -pumpen unmöglich war. Die End- bzw. Stirnplatten sind symmetrisch
und ermöglichen infolgedessen eine Strömungsumkehr durch
die Pumpe oder den Motor. Aufgrund der verbesserten Gleichgewichtswirkung wird die Lebensdauer der End- bzw. Stirnplatten zusammen
mit der Leistungsfähigkeit bzw. dem Wirkungsgrad der Pumpe oder des Motors wesentlich verbessert.
Vorzugsweise wird gemäß der Erfindung eine Rotationspumpe und ein Rotationsmotor zur Verfügung gestellt, die bzw. der folgendes
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umfaßt: ein Rotations laufrad; eine Druckplatte gegenüber einem Ende
bzw. einer Stirnfläche des Rotationslaufrads; und ein Gehäuse,
das die Platte und das Laufrad umgibt, wobei ein Teil des Gehäuses eng um einen Teil des Laufrads herum angebracht ist, so daß
Strömungsmittel zwischen diesem Teil des Gehäuses und dem Laufrad eingefangen bzw. -geschlossenen wird; Wellenteile an jedem Ende
des Laufrads, die konzentrisch mit demselben sind und sich in Lagerteile
in dem Gehäuse hinein erstrecken; eine Öffnung in der Druckplatte, welche das Wellenteil aufnimmt; einen Auslaß- und
Einlaßkanal in dem Gehäuse, die diametral entgegengesetzt sind; wobei sich der Umfang der Druckplatte im wesentlichen in Kontakt
mit dem Gehäuse allgemein um dessen Umfang herum erstreckt; wenigstens eine Aussparung im Umfang der Platte in der Nähe sowohl
des Auslaß- als auch des Einlaßkanals; wenigstens eine Aussparung im Umfang der Platte, die im Abstand zwischen den Aussparungen am
Einlaß- und Auslaßkanal vorgesehen ist; wobei die Aussparungen eine Verbindung von einer Seite der Platte zur anderen bilden;
einen Senkenteil auf der Fläche der Platte bei jeder Aussparung; einen Steg zwischen jedem der Senkenteile, der sich gegen das
Laufrad abstützt, so daß er die Senkenteile und Aussparungen abdichtend voneinander trennt, wobei diese Stege eine solche Abmessung
haben, daß sie eine Einzahnabdichtung zwischen jeden der benachbarten Senken teile bilden; eine rir.gförmige Dichtung in der
das Wellenteil aufnehmenden Öffnung der Druckplatte, wobei diese ringförmige Dichtung zwischen den Ende;i der Öffnung vorgesehen
ist und mit der Lagereinrichtung zwei gesonderte Kammern ausbildet; und einen Kanal, der eine Verbindung von der Aussparung zwischen
den Kanälen zu einer Kammer bildet, die von der ringförmigen Dichtung^ dem Laufrad und der Lagereinrichtung ausgebildet ist.
Vorzugsweise hat die Pumpe oder der Motor ein Paar Rotationslaufräder,
und die Platten haben die Form der Zahl 8, wobei die Laufradachsen allgemein konzentrisch zu den kreisförmigen Öffnungen
in der die Form der Zahl 8 aufweisenden Platte sind. Bevorzugt hat die Platte eine Senke, die sich über die entgegengesetzten
Enden der Form der Zahl 8 auf der Fläche erstreckt, die sich auf den Laufrädern abstützt, wobei diese Senke mittels eines Steges
im Abstand von den kreisförmigen Öffnungen angeordnet ist; und
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vorzugsweise ist ein Paar von Senken vorgesehen, und zwar je eine Senke auf jeder Seite einer Mittellinie, die durch die Form der
Zahl 8 hindurchgeht, wobei diese Senken durch einen Steg im Abstand von den kreisförmigen Öffnungen und voneinander angeordnet
sind. Die Senken werden durch Strömungsmittel aus dem Inneren der Pumpe unter Druck gesetzt, und zwar werden die beiden Senken an
dem Einlaß- und Auslaßkanal durch Strömungsmittel an jedem dieser Kanäle unter Druck gesetzt, während die Senken an den entgegengesetzten
Enden durch unter Druck befindliches Strömungsmittel von dem Laufrad bzw. den Laufrädern unter Druck gesetzt werden. Diese
Strömungsmittelkräfte erzeugen Gegenkräfte zwischen den Laufrädern
und der Platte, welche die Abnutzung sowohl auf bzw. an den Zahnrädern als auch auf bzw. an den Platten vermindern, die zulässige
Betriebsgeschwindigkeit und den zulässigen Druck erhöhen, sowie die Erwärmung des Strömungsmittels herabsetzen. Die zwischen dem
Dichtungsteil, der Wand der öffnung in der Druckplatte, dem Laufrad
und der Lagereinrichtung ausgebildete Kammer erhält das Hochdruckströmungsmittel
durch den Kanal von der zwischenliegenden Aussparung, so daß ein Gleichgewichtsdruck zwischen dem Laufrad
und der Druckplatte gebildet wird, der dahingehend wirkt, daß er einen Ausgleich bzw. ein Gegengleichgewicht gegen den Druck in
der anderen Kammer bildet, die von dem bzw. einen Dichtungsteil gebildet wird, das zwischen dem Gehäuse und der Druckplatte wirkt.
Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß mit der vorliegenden
Anmeldung nicht nur Schutz für die erfindungsgemäße Rotationslaufradpumpe
oder den erfindungsgemäßen Rotations laufradmotor sondern
auch selbständiger Schutz für die Druckplatte nach der Erfindung beansprucht wird, obwohl die Patentansprüche zunächst formal
auf die Rotationslaufradpumpe oder den Rotationslaufradmotor abgestellt
worden sind.
Während in der vorstehenden allgemeinen Beschreibung bestimmte Vorteile und Merkmale der Erfindung aufgezeigt worden sind, seien
nachstehend weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung anhand ei-
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niger, in den Figuren 1 bis 7 der Zeichnung im Prinzip dargestellter,
besonders bevorzugter erfindungsgemäßer Ausführungsformen
näher erläutert; es zeigen:
Figur 1 eine Schnittansieht einer Rotationspumpe und eines
Rotationsmotors durch die Laufradachsen;
Figur 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II der Figur
1;
Figur 3 eine Ansicht einer Endplatte, die deren Vorderfläche zeigt, welche mit den Laufradenden bzw. -Stirnseiten
in Eingriff kommt;
Figur 4 eine Ansicht der rückwärtigen Fläche der Druckplatte der Figur 3;
Figur 5 eine Schnittansicht der Druckplatte längs der Linie V-V der Figur 4;
Figur 6 einen teilweisen Schnitt längs der Linie VI-VI der Figur 4; und
Figur 7 eine Ansicht der rückwärtigen Fläche einer zweiten Ausführungsform einer Druckplatte gemäß der vorliegenden Erfindung.
Es sei nun auf die Figuren der Zeichnung Bezug genommen, in denen eine Zahnradpumpe 10 veranschaulicht ist, die auch als ein Motor
verwendet werden kann und ein Paar von miteinander kämmenden Laufrädern 11 und 12 hat, welche zwischen einem Paar von Enddruckplatten
13 und 14 angeordnet sind, wobei ein mittiges Gehäuseteil die äußeren Umfange der Laufräder und Platten umschließt. Kanäle
15a und 15b, die durch das Gehäuseteil 15 hindurchgehen, dienen austauschbar als Einlaß- und Auslaßkanäle für die Pumpe. Die Druckplatten
13 und 14 sowie das Gehäuseteil 15 sind zwischen einem Paar von Gehäuseendteilen 16 und 17 eingeschlossen, und Schrauben 18
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erstrecken sich durch die Gehäuseteile 15 und 17 und sind in das Gehäuseteil 16 eingeschraubt, so daß sie die Gehäuseteile dicht
abgedichtet zusammenhalten. Die innere Seite des Gehäuseteils 17 liegt mit Ausnahme eines Paares von zylindrischen Vertiefungen,
in denen Lager 19 und 20 angebracht sind, in einer kontinuierlichen flachen Ebene. In den Lagern 19 und 20 sind hohlzylindrische
Naben 22 und 23 gelagert.
Die Widerlager- bzw. Druckplatte 14, die identisch mit der Widerlager-
bzw. Druckplatte 13 ist, sei nun in näheren Einzelheiten beschrieben. Die Druckplatte 14 hat ein Paar Öffnungen 24 und 25,
durch welche sich die Naben 22 und 23 erstrecken, und diese Öffnungen
sind auf der rückwärtigen Fläche der Platte versenkt, so daß zylindrische Senkungen 26 und 27 vorhanden sind, die eng um
die vorstehenden Enden der Lagerschalen 19 und 20 herum passen (Figur 1). Die vordere Fläche der Druckplatte 14 hat, wie in Figur
3 gezeigt ist, die Form der Zahl 8 und besitzt je einen ringförmigen Steg 30 und 31, von denen der eine die Öffnung 24 und
der andere die Öffnung 25 umgibt und die beide jeweils mit radialen
Stegen 32 und 33 verbunden sind, sowie mit einem querverlaufenden Steg 34, der sich zwischen den Stegen 30 und 31 erstreckt.
Der Teil, der sich zwischen den Stegen 30, 31, 32, 33 und 34 befindet, ist vertieft, so daß Kammern 35 und 36 an den
entgegengesetzten Enden der Platte 14 sowie Kammern 37 und 38 an der Einlaß- und Auslaßseite der Platte 14 ausgebildet sind. Diese
Kammern 35, 36, 37 und 38 haben eine ziemlich flache Tiefe und bilden Druckkammern auf der Fläche der Platte 14. Anschnitte
bzw. Aussparungen 39 und 40 an entgegengesetzten Enden der Platte 14 bilden eine Verbindung von den Kammern 35 und 36 über den Umfang
der Platte 14 zur rückwärtigen Seite der Platte. Aussparungen 41 und 42 an der Einlaß- und Auslaßseite des Umfangs bilden
eine Verbindung von den Kammern 37 und 38 zur rückwärtigen Seite der Platte 14. Die rückwärtige Fläche der Platte 14, die in Figur
4 gezeigt ist, hat natürlich entsprechend die Form der Zahl 8, und zwar mit flachen Oberflächen, die parallel zu der benachbarten
flachen Oberfläche des Gehäuseteils 17 verlaufen, und mit den oben erwähnten zylindrischen Senkungen 26 und 27. Jede der
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zylindrischen Senkungen 26 und 27 ist mit einer ringförmigen Nut 29 versehen, die sich zwischen den Enden der zylindrischen Senkung
befindet und einen ringförmigen Dichtungsring 29a trägt. Der Ring 29a kann aus verstärktem Teflon bzw. verstärktem Polytetrafluoräthylen
oder ähnlichem Material sein. Von jeder der Aussparungen 39 und 40 erstreckt sich ein Kanal 29b in den Bereich zwischen
dem Dichtungsring 29a und dem Boden 26a sowie 27a jeder zylindrischen Senkung 26 und 27.
Im Betrieb bewirkt das Hochdruckströmungsmittel in der Auslaßseite
eine leichte Verschiebung der Druckplatten 13 und 14 und der Laufräder 11 und 12 nach der Niederdruckseite hin. Dadurch wird
es ermöglicht, daß Hochdruckströmungsmittel durch das leichte Spiel um den Umfang der Druckplatten und Laufräder herum die Kanäle
29b erreichen kann, so daß es dann die Kammer unter Druck setzt, welche durch den Dichtungsring 29a, die Wände der zylindrischen
Senkungen 26 und 27, die Lagereinrichtung und die Fläche des Laufradlagers, die gegen die Druckplatte hin gerichtet ist,
gebildet ist, und erzeugt eine Ausgleichskraft gegen die Kräfte, welche die Druckplatte von der rückwärtigen Seite nach dem Laufrad
drücken, und vermindert die Abnutzung, die andernfalls beim Hochdruckbetrieb auftritt.
In der in Figur 7 veranschaulichten Au3führungsform sind gleichartige
Elemente mit den gleicher Bezugs zeichen wie in den Figuren 1 bis 6, jedoch zusätzlich mit einem Strich versehen. In dieser
Ausführungsform ist die rückwärtige Fläche der Platte 14' mit einem
Paar von im Abstand voneinander angeordneten Kanälen 52, 53, 54, 55, 64, 65 versehen, welche die halbkreisförmigen äußeren Enden
der Form der Figur 8 von deren mittigem Teil aus unterteilen und elastomere Dichtungsteile 58, 59, 60, 61, 62 und 63 aufnehmen,
welche die äußeren Enden von dem mittigen Teil in gesonderte Taschen oder Kammern abtrennen. Jede der Dichtungen ist so lang wie
der entsprechende Kanal und erstreckt sich ein wenig über die Oberseite des Kanals, so daß sie abdichtend an der Oberfläche des
Gehäuses 17 anliegt.
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Der Umfang der Platte 17 ist an jedem Ende ausgespart, und zwar mittels Aussparungen 39 und 40, wie sie oben erwähnt wurden, bzw.
mit Anschnitten, die sich über die volle Breite bzw. Dicke der Platte erstrecken. Die Aussparungen haben zwei Funktionen; sie
ermöglichen einerseits eine Verbindung von einer Seite der Platte 14 zur anderen, und sie verhindern andererseits ein Verziehen der
Platte aufgrund einer Erwärmung während des Betriebs.
Die Platte 13 entspricht im Aufbau, in der Befestigung und im Betrieb
identisch der Platte 14, was auch für die Platte 13' und 14' gilt, so daß diese Platten nicht nochmals in näheren Einzelheiten
beschrieben werden. Das Endgehäuseteil 16 wirkt in der
gleichen Weise mit der Platte 13 zusammen, wie das entgegengesetzte Endgehäuseteil 17 mit der Platte 14 zusammenwirkt.
Im Betrieb werden die Kar.-jnern 35 und 36 sowie der Bereich zwischen
den Kanälen 52 und 53 an einem Ende und den Kanälen 54 und 55 am anderen Ende mittels Strömungsmittel zwischen dem Gehäuse und dem
Laufrad unter Druck gesetzt, so daß die Plattenenden vollständig im Gleichgewicht sind. In entsprechender Weise werden die Kammer
37 auf der Vorderseite und der durch die Kanäle 52, 54, 65 auf der Rückseite begrenzte Bereich dem Einlaßdruck ausgesetzt, und
die Kammer 38 auf der Vorderseite sowie der durch die Kanäle 53, 55, 64 begrenzte Bereich werden dem Auslaßdruck ausgesetzt, so
daß auf diese Weise die Platten 13 und 14 in abdichtender Beziehung
zwischen den Gehäuseteilen 16 und 17 sowie den Laufrädern und 12 ins Gleichgewicht gebracht werden.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend beschriebenen,
besonders bevorzugten Ausführungsformen beschränkt,
sondern sie läßt sich innerhalb des Gegenstands der Erfindung, wie er in den Patentansprüchen zum Ausdruck gebracht ist, sowie
im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens in vielfältiger Weise ausführen.
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Kurz zusammengefaßt wird mit der Erfindung eine Rotations laufradpumpe
oder ein Rotationslaufradmotor zur Verfügung gestellt, die
bzw. der folgendes aufweist: ein Gehäuse; ein Paar Rotationslaufräder
in dem Gehäuse; eine Platte, die eine erste Fläche hat, welche durch Stege in eine Mehrzahl von Kammern unterteilt ist, die
gegen die entsprechenden Enden bzw. Stirnseiten der Laufräder gerichtet sind, und eine zweite Fläche, die zwei zylindrische Senkungen
um die Rotationslaufräder herum hat>
eine ringförmige Dichtungseinrxchtung zwischen den Enden jeder zylindrischen Senkung,
welche ein Paar Kammern innerhalb der zylindrischen Senkung bildet; einen Einlaß- und Auslaßkanal, die entgegengesetzt in dem
Gehäuse vorgesehen sind; so daß die Platte im Druck bzw. bezüglich ihres Druckes auf entgegengesetzten Seiten im Gleichgewicht
gehalten wird, und zwar durch Strömungsmittel in den Kammern auf der ersten Fläche und den zylindrischen Senkungen.
Ende der Beschreibung.
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Claims (5)
- KRAUS & VVElSERTPATENTANWÄLTEUND ZUGELASSENE VERTRETER VOR DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMTDR. WALTER KRAUS D I PLOM C H EM I KER · D R.-l N S. AN N EKÄTE WEISERT DIPL-ING. FACHRICHTUNS CHEMIE IRMGARDSTRASSE 15 · D-8OOO MÜNCHEN 71 · TELEFON 089/79 70 77-79 70 78 · TELEX O5-21215 6 kpat dTELEGRAMM KRAUSPATENT2776 JS/anCOMMERCIAL SHEARING, INC. Youngstown, Ohio 44501 / USARotationslaufradpumpe oder -motorPATENTANSPRÜCHE1 J Rotationslaufradpumpe oder -motor mit einem Paar Rotationslaufrädern, dadurch gekennzeichnet , daß sie folgendes umfaßt: eine Druckplatte (13,14;131,14'), die eine erste Fläche gegenüber entsprechenden Enden bzw. Stirnseiten der Laufräder (11,12) hat; ein Gehäuse (15-17), das einen ersten Abschnitt (15) hat, der die Laufräder (11,12) und den Umfang der Platte (13, 14;13'rT:4') umgibt, und das einen zweiten Abschnitt (16 bzw. 17) hat, der eine zweite Fläche der Platte (13,14;13*,14') entgegengesetzt dem Laufrad bzw. den Laufrädern (11,12) umgibt; eine Befestigungseinrichtung (18), mit der die beiden Abschnitte (15,16 bzw. 17) des Gehäuses (15-17) aneinander befestigt sind; einen Einlaß- und Auslaßkanal (15a,15b) in dem Gehäuse (15-17), die diametral entgegengesetzt sind; wobei der erste Abschnitt (15) halbkreisförmige Teile hat, die sich in engem Anpassungseingriff mit den Laufrädern (11,12) befinden, so daß sie Strömungsmittel zwischen sich und den Laufrädern (11,12) eingschließen, und die sich in Kontakt mit benachbarten Teilen des Plattenumfangs befinden; Wellenteile13004Q/097SORIGINAL INSPECTED(22,23) an jedem Ende der Laufräder (11,12), die konzentrisch mit denselben sind; wobei die Druckplatte (13,14;131,141) in dem Gehäuse (15-17) axial gegenüber den Laufrädern (11,12) verschiebbar ist und ein Paar Öffnungen (24,25;24*,25') hat, die durch dieselben hindurchgehen sowie konzentrisch zu den Wellenteilen (22,23) sind, und an den Öffnungen (24,25;24',25') von der zweiten Fläche der Platte (13,14 ;13',14') her zylindrisch versenkt bzw.mit je einer zylindrischen Senkung (26,27) versehen ist; eine die Laufräder (11,12) haltende Lagereinrichtung (19,20), die einen nichtrotierenden äußeren Umfang hat, der in dem zweiten Teil (16 bzw. 17) des Gehäuses (15-17) befestigt ist und sich in die zylindrisch versenkten Teile bzw. in die zylindrischen Senkungen (26,27) hinein erstreckt; wenigstens eine Aussparung (41,42) im Umfang der Druckplatte (13,14; 13',141) in der Nähe sowohl des Einlaß- als auch des Auslaßkanals (15a,15b); wenigstens eine Aussparung (39,40) im Umfang der Druckplatte (13,14;13 ',14') an jedem Ende zwischen den Aussparungen (41,42) an dem Einlaß- und Auslaßkanal (15a,15b); eine Mehrzahl von Kammern (35-38), die auf der ersten Fläche der Platte (13,14;131,14') benachbart den Laufrädern (11,12) ausgebildet sind und durch radiale Stege (32-34) auf der ersten Fläche begrenzt sind, die sich ihrerseits gegen die Laufräder (11,12) abstützen; wobei die Stege (32-34) eine solche Abmessung haben, daß sie eine Einzahndichtung mit dem Laufrad bzw. den Laufrädern (11,12) zwischen jeder der benachbarten Kammern (35-38) bilden; eine ringförmige Dichtung (29a), die in jeder zylindrischen Senkung (26,27) zwischen den Enden derselben vorgesehen ist und zwei gesonderte Kammern darin ausbildet; und eine Kanaleinrichtung (29b), die eine Verbindung zwischen einer dieser Kammern in jeder zylindrischen Senkung (26,27) und der benachbarten, zwischenliegenden Aussparung (39,40) bildet.
- 2. Rotationslaufradpumpe oder -motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungseinrichtungen (29a) in ringförmigen Kanälen (29) in den zylindrischen Senkungen (26,27) zwischen den Enden dieser jeweiligen Senkungen (26,27) gehalten sind.130040/0975
- 3. Rotationslaufradpumpe oder -motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Kammern (35-38) in der ersten Fläche in dieser Fläche ausgespart sind.
- 4. Rotationslaufradpumpe oder -motor nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet/ daß der Einlaß- und Auslaßkanal (15a, 15b), die in dem Gehäuse (15-17) entgegengesetzt angeordnet sind, auf entgegengesetzten Seiten der Laufräder (11, 12) vorgesehen sind; daß eine Kammer (37,38) sowohl auf der ersten als auch auf der zweiten Fläche der Platte (13f,14') benachbart sowohl dem Einlaß- als auch dem Auslaßkanal (15a,15b) vorgesehen ist; und daß eine Kammer (35,36) sowohl auf der ersten als auch auf der zweiten Fläche der Platte (13',14') am Ende benachbart dem Teil des Gehäuses (15-17) und der Laufräder (11,12), in dem Strömungsmittel eingeschlossen wird, vorgesehen ist (Figur 7).
- 5. Rotationslaufradpumpe oder -motor, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Druckplatte (13,14;13',14") für entsprechende Enden bzw. Stirnflächen eines Paares von miteinander zusammenwirkenden Laufrädern (11,12) in der Rotationslaufradpumpe oder dem Rotationslaufradmotor, die einen Metallkörper umfaßt, der folgendes aufweist: eine erste Fläche, die an den Enden bzw. Stirnflächen der Laufräder (11,12) anliegt; ein Paar Öffnungen (24,25;241,25') zur Aufnahme von Laufradwellen (22,23); eine zweite Fläche, die allgemein parallel zu der ersten Fläche ist; radiale Stege (32-34) auf der ersten Fläche, die sich an dem Laufrad bzw. den Laufrädern (11,12) abstützen, so da s die Strömung übeir diese erste Fläche beschränken, wobei die Stege (32-34) eine solche Abmessung haben, daß sie eine Einzahndichtung mit dem Laufrad bzw. den Laufrädern (11,12) zwischen jeder der bzw. von benachbarten Kammern (35-38) bilden; eine ringförmige Dichtung (29a) in jeder bzw. je einer zylindrischen Senkung (26,27), die sich zwischen den Enden dieser zylindrischen Senkung (26,27) befindet und zwei gesonderte Kammern darin ausbildet; und eine Kanaleinrichtung (29b) , die eine Verbindung zwischen dem Umfang der Druckplatte (13,14;13',14') an entgegengesetzten Enden und einer der Kammern in jeder zylindrischen Senkung (26,27) bildet.13 0 0 4 0/0 97 5ORIGINAL INSPECTED6. Rotations laufradpumpe oder -motor nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Druckplatte (13,14;13',14·), bei der die Dichtungseinrichtung (29a) aus Teflonteilen besteht, die in ringförmigen Kanälen bzw. Ausnehmungen (29) in der zylindrischen Senkung (26,2 7) gehalten sind.7. Rotationslaufradpumpe oder -motor nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch eine Druckplatte (13,14;13', 141), welche die allgemeine Form der Zahl 8 hat.8. Rotationslaufradpumpe oder -motor nach Anspruch 5, 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine Druckplatte (13,14; 13',14')f in welcher die in der ersten Fläche vorgesehenen Kammern (35-38) in dieser Fläche ausgespart sind.9. Rotationslaufradpumpe oder -motor nach einem der Ansprüche 5 bis 8, gekennzeichnet durch eine Druckplatte (13, 14;13',14'), die Aussparungen (39,40,41,42) in ihrem Umfang an den diametral entgegengesetzten Enden und an den diametral entgegengesetzten Seiten hat, welche eine Verbindung zwischen der ersten und zweiten Fläche herstellen, wobei die bzw. eine Kanaleinrichtung (29b) eine Verbindung von den Aussparungen (39,40,41,42) zu einer der Kammern in der zylindrischen Senkung (26,27) bildet.10. Rotations laufradpumpe oder -motor nach einem der Ansprüche5 bis 9, gekennzeichnet durch eine Druckplatte (13', 14'), die eine Mehrzahl von im Abstand voneinander vorgesehenen, radialen Kanälen (52-55), welche sich zwischen den Öffnungen (241, 25') und dem Umfang der Druckplatte (13*,14') auf der zweiten Fläche erstrecken, und elastomere Dichtungseinrichtungen (58-61), die in diesen radialen Kanälen (52-55) vorgesehen sind, hat.130040/0975
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