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DE19635041A1 - Haltevorrichtung für die Filmandruckrolle einer Kamera - Google Patents

Haltevorrichtung für die Filmandruckrolle einer Kamera

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Publication number
DE19635041A1
DE19635041A1 DE19635041A DE19635041A DE19635041A1 DE 19635041 A1 DE19635041 A1 DE 19635041A1 DE 19635041 A DE19635041 A DE 19635041A DE 19635041 A DE19635041 A DE 19635041A DE 19635041 A1 DE19635041 A1 DE 19635041A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
rear wall
support arm
camera
camera housing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19635041A
Other languages
English (en)
Inventor
Tetsuo Hosokawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pentax Corp
Original Assignee
Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd filed Critical Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
Publication of DE19635041A1 publication Critical patent/DE19635041A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/56Threading; Loop forming

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für die Filman­ druckrolle einer Kamera, wobei die Filmandruckrolle so ausge­ bildet ist, daß sie bei geschlossener Rückwand der Kamera ei­ nen Film an eine Filmaufwickelspule andrückt.
Bei herkömmlichen Kameras mit automatischem Filmeinfädelme­ chanismus wird, nachdem eine Filmpatrone in eine Filmpatro­ nenkammer der Kamera eingelegt und ein Vorspann, d. h. der An­ fang einer in der Filmpatrone enthaltenen Filmrolle, aus der Filmpatrone herausgezogen und an eine in einer Spulenkammer der Kamera aufgenommene Filmaufwickelspule angelegt wurde, der Vorspann des Filmes nach dem Schließen der Rückwand der Kamera automatisch auf die Filmaufwickelspule aufgewickelt. Der automatische Filmeinfädelmechanismus hat eine Filman­ druckrolle, die den Film bei geschlossener Rückwand an die Filmaufwickelspule andrückt, so daß der Film zuverlässig von der Filmaufwickelspule erfaßt wird.
Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat zusammen mit zwei weiteren Erfindern in der japanischen Patentanmeldung Nr. 7- 225127 (Anmeldetag 1. September 1995) einen Kameraaufbau vor­ geschlagen, bei dem die Rückwand einer Kamera an einer am Ka­ meragehäuse angeordneten Achse schwenkbar am Kameragehäuse gelagert ist, wobei die Achse vor dem Mittelpunkt der Spulen­ kammer der Kamera liegt, um dadurch ein kleines und kompaktes Kameragehäuse, insbesondere ein Kameragehäuse mit geringer Breite, zu erzielen.
Die Fig. 7 bis 9 zeigen einen Teil einer Kamera mit dem oben beschriebenen Aufbau. In den Fig. 7 bis 9 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Rückwand, die geöffnet und geschlos­ sen werden kann, das Bezugszeichen 2 ein Kameragehäuse, das Bezugszeichen 3 eine Spulenkammer, das Bezugszeichen 4 eine in der Spulenkammer 3 enthaltene Filmaufwickelspule, das Be­ zugszeichen 5 eine Feldblende, das Bezugszeichen 6 eine Sta­ chelwalze, F einen Film und C den Mittelpunkt der Spulenkam­ mer 3, der mit dem Drehmittelpunkt der Filmaufwickelspule 4 zusammenfällt.
Die Rückwand 1 ist an einer am Kameragehäuse 2 angeordneten Achse 9 schwenkbar gelagert, und diese liegt vor dem Mittel­ punkt C der Spulenkammer 3, wie in den Fig. 7 bis 9 ge­ zeigt. Eine an einer Innenfläche der Rückwand 1 befestigte Blattfeder 8 trägt eine Filmandruckrolle 7, die der zuvor er­ wähnten herkömmlichen Filmandruckrolle entspricht.
Hat das Kameragehäuse 2 jedoch den in den Fig. 7 bis 9 ge­ zeigten Aufbau, d. h., liegt ein Ende 2a einer die Spulenkam­ mer 3 des Kameragehäuses 2 begrenzenden Seitenwand objektsei­ tig vor der Feldblende 5, d. h. in den Fig. 7 bis 9 ober­ halb der Feldblende 5, so kann der Vorspann des Filmes F beim Schließen der Rückwand 1 zwischen dem Ende 2a der Seitenwand und der Blattfeder 8 eingeklemmt werden (Fig. 9), so daß der Film fehlerhaft eingelegt ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Haltevorrich­ tung für die Filmandruckrolle einer Kamera anzugeben, die ei­ nen automatischen Filmeinfädelmechanismus hat, wobei bei ge­ schlossener Rückwand der Kamera ein Film von der Filmandruck­ rolle an eine Filmaufwickelspule angedrückt wird und wobei beim Einlegen des Films ein Vorspann desselben zuverlässig auf die Filmaufwickelspule aufgewickelt wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen an­ gegeben.
Durch den erfindungsgemäßen Aufbau ist sichergestellt, daß beim Einlegen des Filmes dank des schwenkbar am Kameragehäuse angeordneten Rollenträgerarmes der Vorspann des Filmes von der Filmaufwickelspule stets korrekt erfaßt wird.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die bei­ gefügten Zeichnungen, in denen gleiche Elemente mit den glei­ chen Bezugszeichen bezeichnet sind, genauer beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Rückansicht einer Kamera gemäß einem bevorzugten Ausführungsbei­ spiel,
Fig. 2 eine in Einzelteile aufgelöste Per­ spektivansicht eines Rollenträgerar­ mes, einer Halteplatte und einer Blattfeder einer Haltevorrichtung in einem Kameragehäuse der Kamera gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Perspektivansicht des Rollenträgerarmes, der eine Film­ andruckrolle gemäß Fig. 2 trägt,
Fig. 4, 5, 6 Schnittansichten von am Kameragehäuse gemäß Fig. 1 vorgesehenen Elementen in verschiedenen Stellungen, und
Fig. 7, 8 und 9 Schnittansichten von Elementen einer Kamera, bei der die Rückwand schwenk­ bar an einer Achse angeordnet ist, die vor dem Mittelpunkt einer Spulen­ kammer liegt, wobei die Figuren den Fig. 4, 5 bzw. 6 entsprechen.
Fig. 1 zeigt eine Rückansicht eines Kameragehäuses 11 einer Kamera 10 bei geöffneter Rückwand 21. Die Rückwand 21 ist in Fig. 1 nicht dargestellt, sie ist jedoch in den Fig. 4, 5 und 6 zu sehen.
Die Kamera 10 hat einen an sich bekannten automatischen Film­ einfädelmechanismus. Durch den automatischen Filmeinfädelme­ chanismus wird, nachdem eine Filmpatrone (nicht dargestellt) in eine Filmpatronenkammer 12 eingelegt und ein Vorspann, d. h. der Anfang eines in der Filmpatrone enthaltenen Filmes F aus der Filmpatrone herausgezogen und an eine Filmaufwickel­ spule 17 angelegt wurde, nach dem Schließen der Rückwand der Vorspann des Filmes F automatisch auf die Filmaufwickelspule aufgewickelt. Die Filmaufwickelspule 17 hat einen Drehmittel­ punkt C, wie in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigt.
Das Kameragehäuse 11 der Kamera 10 enthält die bereits er­ wähnte Filmpatronenkammer 12, eine Spulenkammer 13 und eine Feldblende 15. Die Feldblende 15 begrenzt eine rechteckige Austrittsluke 14 zwischen der Filmpatronenkammer 12 und der Spulenkammer 13. Die Austrittsluke 14 legt bei der Belichtung das Bildformat auf dem Film F fest.
Zwischen der Feldblende 15 und der Spulenkammer 13 ist eine Stachelwalze 16 vorgesehen. Die Spulenkammer 13 enthält die Filmaufwickelspule 17. Die Filmaufwickelspule 17 wird von ei­ nem Antriebsmotor (nicht dargestellt) angetrieben. Oberhalb der Austrittsluke 14 ist ein Sucherokular 18 vorgesehen.
Zwischen der Filmaufwickelspule 17 und der Stachelwalze 16 ist eine Filmführung 19 vorgesehen. Die Filmführung 19 ent­ hält eine Blattfeder 19a und eine Rolle 19d. Die Blattfeder 19a ist mit ihrem einen Ende 19b am Kameragehäuse 11 befe­ stigt. Am anderen Ende (freien Ende) 19c der Blattfeder 19a ist die Rolle 19d drehbar gelagert. Aufgrund dieser Anordnung wird die Rolle 19d durch die Vorspannkraft (Federkraft) der Blattfeder 19a an den Film F angedrückt, der auf die Filmauf­ wickelspule 17 aufgewickelt wird.
Die aufklappbare Rückwand 21 der Kamera 10 begrenzt das Inne­ re des Kameragehäuses 11, das die Filmpatronenkammer 12, die Spulenkammer 13 usw. enthält. Die Rückwand 21 ist mit ihrem einen Ende 21a schwenkbar an einer Achse 20 gelagert. Das obere und das untere Ende der Achse 20 ist jeweils an einer rechten Seitenwand 11a (gemäß Fig. 1) des Kameragehäuses 11 gelagert.
Die Rückwand 21 hat einen gekrümmten Abschnitt 21b, der die Spulenkammer 13 bei geschlossener Rückwand 21 teilweise um­ schließt. Der gekrümmte Abschnitt 21b ist so geformt, daß er bei geschlossener Rückwand 21 einen im wesentlichen zylindri­ schen Raum im Kameragehäuse 11 begrenzt. Die Rückwand 21 hat ferner einen geraden Abschnitt 21c, der die Feldblende 15 überdeckt. Der gerade Abschnitt 21c erstreckt sich entlang der Feldblende 15.
Nahe einem Ende 11c einer gekrümmten Seitenwand 11b, die ein­ stückig mit dem Kameragehäuse 11 ausgebildet ist und die Spu­ lenkammer 13 begrenzt, ist ein gekrümmter Rollenträgerarm 26 angeordnet. Die Krümmung des Rollenträgerarmes 26 folgt im wesentlichen der Krümmung der Filmaufwickelspule 17 und ent­ spricht der Form der Innenfläche des gekrümmten Abschnittes 21b der Rückwand 21.
An einem Ende (dem freien Ende) des Rollenträgerarmes 26 ist eine Filmandruckrolle 25 angeordnet. Die Filmandruckrolle 25 hat einen einstückig mit ihr ausgebildeten Zapfen 25a, wie in Fig. 2 gezeigt. Der Zapfen 25a ist drehbar in Lagern 26a aufgenommen, die an einem Ende des Rollenträgerarmes 26 aus­ gebildet sind, wie in Fig. 3 gezeigt. Am anderen Ende des Rollenträgerarmes 26 sind zwei koaxiale Zapfen 26b vorgese­ hen. Die beiden koaxialen Zapfen 26b erstrecken sich parallel zum Zapfen 25a und sind jeweils drehbar in Lagernuten 11d (Fig. 3) aufgenommen, die nahe dem Ende 11c der Seitenwand 11b des Kameragehäuses 11 ausgebildet sind. Wie in Fig. 4 gezeigt, liegen die Zapfen 26b und der Drehmittelpunkt C der Filmaufwickelspule 17 im wesentlichen auf gleicher Höhe, wenn man die Kamera von vorne oder von hinten betrachtet (bzw. von oben und unten in den Fig. 4 bis 6). Der Drehmittelpunkt C der Filmaufwickelspule und die Zapfen 26b liegen somit in Längsrichtung der Kamera 10 gesehen im wesentlichen in einer Ebene. Der Teil des Rollenträgerarmes 26, der zwischen der Filmandruckrolle 25 und den Zapfen 26b liegt, hat eine Ein­ griffstrebe 26c. Wie in Fig. 3 gezeigt, erstreckt sich die Eingriffstrebe 26c parallel zu den Achsen der Zapfen 25a und 26b. Die Eingriffstrebe 26c tritt gleitend mit dem freien En­ de einer Blattfeder (eines elastischen Elementes) 28 in Ein­ griff.
An der Seitenwand 11b des Kameragehäuses 11 ist mittels einer Schraube 29 eine Halteplatte 30 befestigt. Die Halteplatte 30 ist eine dünne Metallplatte. Sie hat zwei parallele Armab­ schnitte 30a. Die Armabschnitte 30a liegen an Anlageflächen 11e an, die über Lagernuten 11d ausgebildet sind, in denen die Zapfen 26b aufgenommen sind. Aufgrund dieser Anordnung können sich die Zapfen 26b nicht aus der jeweiligen Lagernut 11d lösen, und der Rollenträgerarm 26 ist mittels der Zapfen 26b schwenkbar am Kameragehäuse 11 angeordnet. Die Armab­ schnitte 30a der Halteplatte 30 haben jeweils ein im wesent­ lichen U-förmiges (hakenförmiges) Vorderende 30b, das mit dem Ende 11c der Seitenwand 11b in Eingriff tritt (Fig. 1).
Die bereits erwähnte Blattfeder 28 ist an der Seitenwand 11b des Kameragehäuses 11 befestigt, um den Rollenträgerarm 26 zur Filmaufwickelspule 17 hin vorzuspannen. Im unbelasteten Zustand (vgl. Fig. 4) bei vollständig geöffneter Rückwand 21 hat die Blattfeder 28 keine Vorspannkraft, so daß das freie Ende des Rollenträgerarmes 26 von der Filmaufwickelspule 17 einen vorbestimmten Abstand hat. Ein befestigtes Ende 28a der Blattfeder 28 ist zusammen mit der Halteplatte 30 mittels ei­ ner Schraube 29 an der Seitenwand 11b befestigt. Die Halte­ platte 30 und die Blattfeder 28 haben Löcher 30c und 28b, in die an der Seitenwand 11b des Kameragehäuses 11 ausgebildete Positioniervorsprünge (nicht dargestellt) eingreifen.
Die Blattfeder 28 hat an ihrem freien Ende einen Eingriffsga­ belabschnitt (Abschnitt mit drei Zinken) 28e. Der Eingriffs­ gabelabschnitt 28e hat zwei in derselben Ebene liegende seit­ liche Zinken 28c und eine Mittelzinke 28d. Die Mittelzinke 28d liegt zwischen den beiden seitlichen Zinken 28c. Die Mit­ telzinke 28d ist so gebogen, daß sie näher an der Filmauf­ wickelspule 17 liegt als die oben erwähnte gemeinsame Ebene der beiden seitlichen Zinken 28c.
Der Eingriffsgabelabschnitt 28e steht mit der Eingriffstrebe 26c des Rollenträgerarmes 26 in Eingriff. Die Eingriffstrebe 26c ist so zwischen den beiden seitlichen Zinken 28c und der Mittelzinke 28d gehalten, daß sie beim Verschwenken des Rol­ lenträgerarmes 26 zwischen den beiden seitlichen Zinken 28c und der Mittelzinke 28d gleitet.
Die an der Achse 20 schwenkbar gelagerte Rückwand 21 hat an einem Ende 21a einen Nockenabschnitt 32, der sich entlang dieses Endes 21a erstreckt. Der Nockenabschnitt 32 hat eine erste Nockenfläche 32a und eine zweite Nockenfläche 32b. Die erste Nockenfläche 32a übt bei vollständig geöffneter Rück­ wand 21 keinerlei Druck auf die Blattfeder 28 aus. Die zweite Nockenfläche 32b drückt die Blattfeder 28 dagegen bei ge­ schlossener Rückwand 21 zur Filmaufwickelspule 17 hin. Die Rückwand 21 hat ferner an einer Innenfläche 21d einen Vor­ sprung 21e, der nahe dem Ende 21a der Rückwand 21 angeordnet ist. Der Vorsprung 21e drückt zusammen mit der zweiten Nockenfläche 32b bei geschlossener Rückwand 21 die Blattfeder 28 zur Filmaufwickelspule 17 hin. Der Nockenabschnitt 32 und der Vorsprung 21e bilden eine Andrückvorrichtung. Eine Halte­ vorrichtung für die Filmandruckrolle 25 der Kamera 10 enthält die Andrückvorrichtung, den Rollenträgerarm 26, die Blattfe­ der 28 usw.
An ihrer Innenfläche 21d hat die Rückwand 21 eine Ausnehmung 21f. Die Ausnehmung 21f nimmt die Filmandruckrolle 25 bei ge­ schlossener Rückwand 21 teilweise auf. Ist nur wenig Film F auf die Filmaufwickelspule 17 aufgewickelt, wie in Fig. 5 gezeigt, so ragt die Filmandruckrolle 25 nicht in die Ausneh­ mung 21f hinein. Ist jedoch viel Film F auf die Filmauf­ wickelspule 17 aufgewickelt, kann ein der Rückwand 21 zuge­ wandter Teil der Filmandruckrolle 25 in der Ausnehmung 21f aufgenommen werden. Die Ausnehmung 21f verhindert, daß der gekrümmte Abschnitt 21b der Rückwand 21 vom Kameragehäuse 11 nach außen, d. h. nach hinten gedrängt wird. Ferner hat die Rückwand 21 an ihrer Innenfläche 21d eine Rolle 34. Die Rolle 34 tritt bei geschlossener Rückwand 21 mit dem Film F in Ein­ griff und drückt diesen leicht gegen die Stachelwalze 16, so daß die Stacheln 16a der Stachelwalze 16 mit den Perforatio­ nen (nicht dargestellt) des Filmes F in Eingriff treten kön­ nen.
Ein Filmeinlegevorgang wird bei der Kamera 10 mit dem oben beschriebenen Aufbau wie folgt durchgeführt.
Es wird eine neue Filmpatrone in die Filmpatronenkammer 12 eingelegt, ein Vorspann des Filmes F aus der Filmpatrone her­ ausgezogen und an die Filmaufwickelspule 17 in der Spulenkam­ mer 13 angelegt (Fig. 4). Wird die Rückwand 21 geschlossen, so drückt die zweite Nockenfläche 32b die Blattfeder 28 zur Filmaufwickelspule 17 hin und der Vorsprung 21e drückt die Blattfeder 28 zur Filmaufwickelspule 17 hin. Danach drückt die Rolle 34 den Film F an die Stachelwalze 16 an (Fig. 5). Bei geschlossener Rückwand 21 spannt somit die den Nockenab­ schnitt 32 und den Vorsprung 21e umfassende Andrückvorrich­ tung den Rollenträgerarm 26 und die Filmandruckrolle 25 über die Blattfeder 28 zur Filmaufwickelspule 17 hin vor. Der Rol­ lenträgerarm 26 wird somit gemäß Fig. 4 durch die von der zweiten Nockenfläche 32b und dem Vorsprung 21e bewirkte Bewe­ gung der Blattfeder 28 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß die Filmandruckrolle 25 durch die Vorspannkraft der Blattfe­ der 28 gegen den Film F an der Filmaufwickelspule 17 gepreßt wird.
Anschließend wird die Filmaufwickelspule 17 vom automatischen Filmeinfädelmechanismus (nicht dargestellt) in Transportrich­ tung (d. h. gemäß Fig. 5 gegen den Uhrzeigersinn) gedreht, um den Film F zu transportieren. Hat das erste Bild des Filmes F eine Position erreicht, die der Position der Austrittsluke 14 entspricht, so wird der Filmtransport gestoppt, so daß die Kamera 10 aufnahmebereit ist. Wird nach dem Fotografieren und dem Zurückspulen des gesamten Filmes F in die Filmpatrone die Rückwand 21 geöffnet, so wird die durch den Nockenabschnitt 32 und den Vorsprung 21e erzeugte Vorspannkraft der Blattfe­ der 28 aufgehoben. Da die Vorspannkraft, mit der der Rollen­ trägerarm 26 und die Filmandruckrolle 25 von der Blattfeder 28 zur Filmaufwickelspule 17 hin gedrückt werden, wegfällt, nimmt das freie Ende des Rollenträgerarmes 26 eine Position in vorbestimmtem Abstand zur Filmaufwickelspule 17 ein.
Da, wie in Fig. 4 gezeigt, bei der Kamera 10 beim Einlegen eines Filmes der Vorspann des Filmes F nicht über den Rollen­ trägerarm 26 hinaus herausgezogen wird und somit nicht aus dem Kameragehäuse 11 hervorsteht, wird der Vorspann des Fil­ mes F zuverlässig auf die Filmaufwickelspule 17 aufgewickelt.
Zwar sind die Blattfeder 28 und die Halteplatte 30 im darge­ stellten Ausführungsbeispiel als separate Elemente ausgebil­ det, jedoch können sie auch einstückig ausgebildet sein. Fer­ ner kann die Blattfeder 28 durch ein anderes Vorspannmittel ersetzt sein, z. B. eine Schnappfeder oder dergleichen, die dieselbe Aufgabe erfüllt wie die Blattfeder.
Wie die vorstehenden Erläuterungen zeigen, ist bei der Halte­ vorrichtung für die Filmandruckrolle 25 gemäß dem oben be­ schriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel aufgrund des Rol­ lenträgerarmes 26, der mit seinem einen Ende an einem der Spulenkammer 13 benachbarten Ende des Kameragehäuses 11 an den Zapfen 26b schwenkbar gelagert ist und an seinem anderen Ende die Filmandruckrolle 25 trägt, sichergestellt, daß der Vorspann des Filmes F zuverlässig von der Filmaufwickelspule 17 erfaßt und auf diese aufgewickelt wird.

Claims (13)

1. Haltevorrichtung für die Filmandruckrolle (25) einer Ka­ mera (10), deren Kameragehäuse (11) eine Filmaufwickel­ spule (17) enthält, mit
einer Rückwand (21), die schwenkbar am Kameragehäuse (11) angeordnet ist,
einem Rollenträgerarm (26), der mit einem Ende schwenkbar am Kameragehäuse (11) angeordnet ist und dessen anderes Ende die Filmandruckrolle (25) trägt, und
einem am Kameragehäuse (11) angeordneten elastischen Ele­ ment (28), das mit dem Rollenträgerarm (26) in Eingriff tritt, um die Filmandruckrolle (25) bei geöffneter Rück­ wand (21) in einer vorbestimmten, von der Filmaufwickel­ spule (17) beabstandeten Position zu halten,
gekennzeichnet durch eine an der Rückwand (21) vorgese­ hene Andrückvorrichtung (32, 21e), die das elastische Element (28) bei geschlossener Rückwand (21) zur Filmauf­ wickelspule (17) hin drückt, so daß der Rollenträgerarm (26) durch eine Vorspannkraft des elastischen Elementes (28) zur Filmaufwickelspule (17) hin vorgespannt ist, um die Filmandruckrolle (25) an die Filmaufwickelspule (17) zu pressen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (28) eine Blattfeder ist, deren eines Ende (28a) am Kameragehäuse (11) befestigt ist und deren anderes Ende mit dem Rollenträgerarm (26) in Ein­ griff steht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Blattfeder (28) gleitend mit dem Rol­ lenträgerarm (26) in Eingriff steht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträgerarm (26) eine Eingriffstrebe (26c) hat, die einstückig mit dem Rollenträgerarm (26) ausgebildet ist, wobei das andere Ende der Blattfeder (28) gleitend mit der Eingriffstrebe (26c) in Eingriff steht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Blattfeder (28) einen Abschnitt (28e) mit drei Zinken hat, der die Eingriffstrebe (26c) glei­ tend hält.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Rückwand (21) mit ihrem ei­ nen Ende (21a) an einer am Kameragehäuse (11) angeordne­ ten Achse (20) schwenkbar am Kameragehäuse (11) gelagert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollenträgerarm (26) mit seinem einen Ende an einem Zapfen (26b), der sich parallel zur Achse (20) erstreckt, schwenkbar am Kameragehäuse (11) gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (26b), an dem der Rollenträgerarm (26) mit seinem einen Ende schwenkbar gelagert ist, in Längsrich­ tung der Kamera (10) gesehen im wesentlichen in derselben Ebene liegt wie ein Drehmittelpunkt (C) der Filmauf­ wickelspule (17).
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückvorrichtung (32, 21e) einen entlang einem Ende (21a) der Rückwand (21) ausgebildeten Nockenabschnitt (32) sowie einen Vorsprung (21e) enthält, der an einer Innenfläche (21d) der Rückwand (21) nahe dem einen Ende (21a) der Rückwand (21) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Rollenträger­ armes (26) in Längsrichtung der Kamera (10) gesehen im wesentlichen in derselben Ebene liegt wie ein Drehmittel­ punkt (C) der Filmaufwickelspule (17).
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Rollenträgerarm (26) eine Krümmung hat, die im wesentlichen der Krümmung der Film­ aufwickelspule (17) folgt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (21b) der Rückwand (21), der bei geschlos­ sener Rückwand (21) dem Rollenträgerarm (26) benachbart ist, eine Krümmung hat, die im wesentlichen der Krümmung des Rollenträgerarmes (26) entspricht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (21d) des gekrümmten Abschnittes (21b) der Rückwand (21) eine Ausnehmung (21f) hat, welche die Filmandruckrolle (25) bei geschlossener Rückwand (21) teilweise aufnimmt.
DE19635041A 1995-09-06 1996-08-29 Haltevorrichtung für die Filmandruckrolle einer Kamera Withdrawn DE19635041A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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