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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und auf eine Klimaanlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs
3. Wärmeübertrager und
Kältemittel-Sammelbehälter, im
folgenden als Sammler bezeichnet, sind bekannte Komponenten von
Klimaanlagen mit Kältemittelkreislauf,
wie sie beispielsweise in Fahrzeugen verwendet werden.
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In
den Offenlegungsschriften
DE
43 19 293 A1 und
DE
44 10 986 A1 sind Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheiten in Form
von Sammler-Kondensator-Baueinheiten für Fahrzeugklimaanlagen beschrieben,
bei denen ein rohrförmig
gestalteter Sammler seitlich an einem in Rohr-Rippenblockbauweise
gebauten Kondensator angeordnet ist und dabei mit einem angrenzenden
Kondensatorsammelrohr in Fluidverbindung steht. Diese bekannte Sammler-Kondensator-Baueinheit
ist zur Verwendung in Klimaanlagen gedacht, bei denen der Sammler
im Kältemittelkreislauf
auf der Hochdruckseite hinter dem Kondensator positioniert ist.
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Es
sind andererseits bereits Klimaanlagen der eingangs genannten Art
bekannt, bei denen der Sammler im Kältemittelkreislauf niederdruckseitig hinter
einem Verdampfer angeord net und ein sogenannter innerer Wärmeübertrager
als zusätzliche Baueinheit
vorgesehen ist, über
den die Hochdruckseite des Kältemittelkreislaufs
zwischen einem luftgekühlten
Kondensator und dem Expansionsorgan mit dessen Niederdruckseite
zwischen dem Sammler und dem Kompressor in Wärmekontakt ist.
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Die
US 4577683 offenbart einen
Wärmetauscher
der als Spirale ausgebildet ist. Die Spirale wird durch sogenannte
Webs gebildet, d. h. durch einzelne, flache Trennelemente, wobei
zwischen jeweils benachbarten Webs jeweils ein Strömungskanal
gebildet ist.
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Die
US 4488413 und
US 4217765 offenbaren Sammler–Wärmeübertrager-Baueinheiten
für eine
Klimaanlage mit Kältemittelkreislauf
mit einer fluidführenden
Wärmeübertragungseinheit
und einem Sammler zur Kältemittelzwischenspeicherung.
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Der
Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung einer
neuartigen, raumsparenden Sammler-Wrmeübertrager-Baueinheit und einer
damit ausgerüsteten
Klimaanlage zugrunde, die einen niederdruckseitig angeordneten Sammler
und einen inneren Wärmeübertrager
beinhaltet.
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Die
Erfindung löst
dieses Problem durch die Bereitstellung einer Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie einer Klimaanlage mit den
Merkmalen des Anspruchs 3.
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Bei
der erfindungsgemäßen Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit
ist fluidführende
Wärmeübertragereinheit
im Inneren des Sammlers, d. h. des Kältemittel-Sammelbehälters, angeordnet,
wobei sie so gebaut und positioniert ist, daß das durch die Wärmeübertragereinheit
hindurchgeführte
Fluid mit dem im Sammelbehälter
zwischengespeicherten und aus diesem entnommenen Kältemittel
in Wärmekontakt kommt.
Zur Zu- und Abführung
des durch die Wärmeübertragereinheit
hindurchgeleiteten Fluids sind entsprechende Anschlußleitungen
durch das Sammlergehäuse
hindurchgeführt.
Auf diese Weise kann die Baueinheit für Klimaanlagen verwendet werden,
bei denen eine Wärmeübertragung
zwischen dem nach Zwischenspeicherung im Sammler weiterzuleitenden Kältemittel
und einem durch die Wärmeübertragereinheit
hindurchgeleiteten Fluid stattfinden soll, bei dem es sich insbesondere
um dasselbe Kältemittel
in einem anderen Abschnitt des Kältemittelkreislaufs handeln
kann, aber nicht muß.
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Erfindungsgemäß ist die
Wärmeübertragereinheit
der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit durch
einen Rohraufbau mit wenigstens einer Flachrohrspirale mit voneinander
beabstandeten Windungen realisiert. Die Flachrohrspirale ist so
in das Sammlergehäuse
eingesetzt und axial abgedeckt, daß der von den beabstandeten
Flachrohrwindungen gebildete Spiralenzwischenraum einen spiralförmigen Strömungskanal
für das
aus dem Sammler entnommene Kältemittel
bildet. Auf diese Weise ist das abgezogene Kältemittel entlang des Spiralwindungsweges
in Wärmekontakt
mit dem im Inneren der Flachrohre der Wärmeübertragereinheit geführten Fluid.
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In
einer weiteren Ausgestaltung nach Anspruch 2 beinhaltet die Wärmeübertragereinheit
der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit
zwei Flachrohrspiralen, die von einem Zwischenboden getrennt axial
nebeneinander angeordnet sind, wobei sie mit ihren beiden radial äußeren oder
mit ihren beiden radial inneren Spiralenden über ein durch den Zwischenbaden
hindurch-geführtes
Verbindungsrohr miteinander in Fluidverbindung stehen. Je nach Wahl der
Anschlüsse
können
die Flachrohrspiralen strömungstechnisch
in Serie oder parallel geschaltet sein. Analog sind die beiden zugehörigen, spiralförmigen Strömungskanäle über eine
Verbindungsöffnung
im Zwischenboden an einander entsprechenden radialen Endbereichen
miteinander verbunden und dabei je nach Systemauslegung strömungstechnisch
in Serie oder parallel geschaltet.
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Die
erfindungsgemäße Klimaanlage
nach Anspruch 3 ist mit einer erfindungsgemäßen Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit
ausgerüstet,
wobei deren Sammler niederruckseitig im Kältemittelkreislauf hinter einem
Verdampfer angeordnet ist, während
die Wärmeübertragereinheit
als sogenannter innerer Wärmeübertrager
fungiert, der zur Wärmeübertragung
zwischen Hochdruck- und Niederdruckseite des Kältemittelkreislaufs dient.
Damit läßt sich
ein kompakter Aufbau der Klimaanlage, insbesondere des den Sammler
und den inneren Wärmeübertrager betreffenden
Anlagenteils realisieren. Gegenüber herkömmlichen
Anlagen dieser Art mit vom Sammler getrennter Baueinheit des inneren
Wärmeübertragers
wird zudem die dort erforderliche Verbindungsleitung nebst Anschlußstellen
zwischen Sammler und innerem Wärmeübertrager
eingespart.
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Es
hat sich gezeigt, daß das
Einbringen eines solchen inneren Wärmeübertragers, der eine weitere
Abkühlung
des Kältemittels
auf der Hochdruckseite nach dem Kondensator verbunden mit einer Überhitzung
des vom Kompressor auf der Niederdruckseite angesaugten Kältemittels
bewirkt, für bestimmte
Klimaanlagen und Kältemittel
eine Verbesserung der Kälteleistung
und der Kälteleistungszahl
ermöglicht.
Bei zur Fahrzeugklimatisierung verwendeten Klimaanlagen kann der
innere Wärmeübertrager
zudem den Kompressor vor Schäden
durch flüssig
angesaugtes Kältemittel
schützen.
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Bei
einer nach Anspruch 5 weitergebildeten Klimaanlage liegt der innere
Wärmeübertrager
niederdruckseitig im austrittsseitigen Strömungsweg des Sammlers und kann
damit z. B. eine Überhitzung des
aus einem Sammelraum abgezogenen Kältemittels bewirken.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Hierbei zeigen:
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1 ein
Blockdiagramm einer Klimaanlage zur Fahrzeugklimatisierung mit einer
Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit,
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2 eine
Längsschnittansicht
der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit von 1,
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3 eine
schematische Draufsicht auf die in der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit
verwendete Wärmeübertragereinheit
und
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4 eine
Längsschnittansicht
der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit von 1 längs einer
zu derjenigen von 2 senkrechten Längsschnittebene.
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Die
in 1 blockdiagrammatisch dargestellte, zur Klimatisierung
eines Fahrzeugs verwendbare Klimaanlage beinhaltet einen Kältemittelkreislauf
mit einem geeigneten Kältemittel.
Von einem Kompressor 1 gelangt das Kältemittel hochdruckseitig in
einen Kondensator 2, in welchem es durch einen Umgebungsluftstrom
gekühlt
wird. Danach gelangt es in einen inneren Wärmeübertrager, der Teil einer Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 ist, die
weiter unten näher
beschrieben wird. Von der Ausgangsseite des inneren Wärmeübertragers
dieser Baueinheit 3 wird das Kältemittel einem Expansionsorgan 4 zugeführt. Das
expandierte Kältemittel wird
durch einen Verdampfer 5 geleitet, der außenseitig
mit Luft angeströmt
wird, die dadurch abkühlt und
zur Fahrzeuginnenraumklimatisierung dient. Vom Verdampfer 5 wird
das Kältemittel
auf der Niederdruckseite dem Sammlerteil der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 zugeführt, der
die Funktion hat, das Kältemittel
zwischenzuspeichern. Denn in unterschiedlichen Betriebszuständen sind
unterschiedliche Kältemittelmengen
im Hochdruck- bzw. Niederdruckteil
der Anlage vorzufinden, und die jeweiligen Differenzmengen an Kältemittel
können
im Sammler bevorratet bzw. aus diesem entnommen werden. Vom Sammler
zieht dann der Kompressor 1 die jeweils benötigte Kältemittelmenge
ab.
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Über den
inneren Wärmeübertrager
der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 steht
der zugehörige
Hochdruckleitungsabschnitt mit dem zugehörigen Niederdruckleitungsabschnitt
in Wärmekontakt,
wodurch einerseits eine weitere Abkühlung des Kältemittels auf der Hochdruckseite
in Strömungsrichtung
nach dem Kondensator 2 und andererseits eine Überhitzung
des vom Kompressor 1 aus dem Sammler angesaugten Kältemittels
bewirkt wird. Es zeigt sich, daß die
Verwendung des inneren Wärmeübertragers
bei bestimmten Anlagen eine Verbesserung der Kälteleistung und der Kälteleistungszahl ermöglicht.
Zudem wird auf diese Weise der Kompressor gegebenenfalls vor Schäden durch
flüssig angesaugtes
Kältemittel
bewahrt.
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Mit
Ausnahme der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 ist
die Anlage von 1 herkömmlicher Natur und bedarf keiner
näheren
Erläuterung. Im
folgenden wird daher speziell auf den erfindungsgemäßen Aufbau
der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 eingegangen,
welche zwei herkömmlicherweise
getrennte Klimaanlagenkomponenten, nämlich Sammler und Wärmeübertrager,
auf spezielle Weise in einer gemeinsamen Baueinheit vereint.
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Eine
mögliche
Realisierung der erfindungsgemäßen Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 ist
in den 2 bis 4 dargestellt. Bei dieser Baueinheit 3 ist
eine als innerer Wärmeübertrager
für die Anlage
von 1 verwendbare Wärmeübertragereinheit 6 in
einen Sammler 7 dadurch integriert, daß sie in einem zylindrischen
Sammlergehäuse 7a angrenzend
an einen Gehäuseboden 7b angeordnet ist,
wobei das Gehäuse 7a auf
der gegenüberliegenden
Seite mit einem aufgeschweißten,
gewölbten Deckel 7c abgeschlossen
ist. Die Wärmeübertragereinheit 6 besitzt
als wärmeübertragungsaktive
Elemente zwei gleichartige Flachrohrspiralen 6a, 6b,
die jeweils durch spiraliges Wickeln eines extrudierten Flachrohres
gefertigt sind. Die Flachrohrspiralen 6a, 6b sind
mit voneinander beabstandeten Spiralenwindungen gefertigt, so daß die Flachrohraußenflächen jeder
Flachrohrspirale 6a, 6b jeweils einen entsprechenden,
spiraligen Außenraum 8a, 8b definieren. Die
beiden Flachrohrspiralen 6a, 6b sind jeweils mit zur
Zylinderachse des zylindrischen Sammlergehäuses 7a paralleler
Spiralenachse in Axialrichtung nebeneinanderliegend in das Sammlergehäuse 7a eingebracht,
wobei sie über
einen Zwischenboden 9 voneinander getrennt sind. Während die
eine Flachrohrspirale 6a gegen den Boden 7b des
Sammlergehäuses 7a anliegt,
schließt
eine Deckplatte 20 die Wärmeübertragereinheit 6 auf
der gegenüberliegenden
Stirnseite gegenüber
einem Kältemittelsammelraum 10 ab.
Die beiden Flachrohrspiralen 6a, 6b sind zum einen
mit dem Zwischenboden 9 und zum anderen mit dem Boden 7b des
Sammlergehäuses 7a bzw.
mit der Deckplatte 20 mittels Löten fest verbunden.
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Die
beiden Flachrohrspiralen 6a, 6b sind strömungstechnisch über ein
Verbindungsrohr 11 in Serie geschaltet, das durch eine
zugehörige
Durchtrittsöffnung 12 im
Zwischenboden 9 hindurchgeführt und mit zwei Längsschlitzen
versehen ist, in welche die äußeren Enden
der beiden Flachrohrspiralen 6a, 6b eingesteckt
und dichtgelötet
sind. Zur zusätzlichen
Lagestabilisierung ist das Verbindungsrohr 11 an die Innenseite
des Sammlergehäuses 7a angelötet. Die
Fluidführung
in der Wärmeübertragereinheit 6 erfolgt
somit vom radial inneren Ende der einen Flachrohrspirale zu dessen
radial äußerem Ende, von
dort über
das Verbindungsrohr 11 zum radial äußeren Ende der anderen Flachrohrspirale
und in dieser nach innen zu deren radial innerem Ende. Zu den radial
inneren Enden der Flachrohrspiralen 6a, 6b sind
Anschlußrohre 13a, 13b durch
entsprechende Bohrungen im Sammlergehäuse 7a geführt und
mit letzterem verschweißt.
Die beiden Anschlußrohre 13a, 13b liegen
vom Zwischenboden 9 getrennt in einer Linie und sind mit
den einander zugewandten Enden in Ausnehmungen des Zwischenbodens 9 eingelassen.
In einem daran anschließenden
Rohrabschnitt sind sie jeweils mit einem Axialschlitz versehen,
in den das radial innere Ende der zugehörigen Flachrohrspirale 6a, 6b eingesteckt
und dichtgelötet ist.
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Wie
oben gesagt, dient die Sammlerfunktion der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 zur
Kältemittelzwischenspeicherung.
In 4 ist ein typischer Kältemittel-Flüssigkeitsstand 14 bei
mit horizontaler Zylinderlängsachse
angeordneter Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 zu
erkennen. Als Anschlüsse
für den
Kältemittel-Sammelraum 10 dient zum
einen ein durch den Deckel 7c des Sammlergehäuses 7a geführtes und
mit diesem verschweißtes Anschlußrohr 15, über das
bei Verwendung in der Klimaanlage von 1 das vom
Verdampfer 5 kommende Kältemittel
zugeführt
wird. Zum anderen ist ein Abzugsrohr 17 vorgesehen, das
mit einem Ende in einen quer zur Zylinderlängsachse des Sammlergehäuses 7a liegenden,
U-förmigen
Bogen 17a ausläuft,
der sich mit seinem gekrümmten,
mit einer oder mehreren Einlaßbohrungen
versehenen Mittelabschnitt in den unteren Bereich des Kältemittel-Sammelraums 10 erstreckt
und mit einem offenen Ende 17c im oberen Bereich des Sammelraums 10 endet. Der
U-förmige
Rohrbogen 17a geht andererseits in einen axialen Rohrabschnitt 17c über, der
mit seinem Stirnende an die Deckplatte 20 angeschweißt ist,
die dort ihrerseits eine Durchtrittsbohrung 18 aufweist, über die
das Abzugsrohr 17 mit dem radial inneren Bereich des angrenzenden
Spiralenzwischenraums 8b in Fluidverbindung steht.
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Des
weiteren stehen die beiden Spiralenzwischenräumen 8a, 8b untereinander über eine
Bohrung 19 im Zwischenboden 9 über ihre radial äußeren Endabschnitte
miteinander in Fluidverbindung. Über eine
Anschlußbohrung 16 im
Boden 7b des Sammlergehäuses 7a hat
der angrenzende Spiralenzwischenraum 8a mit seinem radial
inneren Endabschnitt Verbindung nach außen. Auf diese Weisen bilden
die beiden, von der jeweiligen Flachrohrspirale 6a, 6b gebildeten
Spiralenzwischenräume 8a, 8b,
die axial einerseits vom Zwischenboden 9 und andererseits
vom Gehäuseboden 7b bzw.
der Deckplatte 20 bis auf die beschriebenen Anschluß- und Verbindungsöffnungen
abgeschlossen sind, zwei seriell hintereinandergeschaltete Strömungskanäle für das durch
die Sammler-Wärmeübertrager-Einheit 7 hindurchgeleitete
und dort zwischengespeicherte Kältemittel.
Dabei steht das Kältemittel
entlang seines Strömungsweges
durch die spiraligen Strömungskanäle 8a, 8b mit
dem durch das Innere der Flachrohrspiralen 6a, 6b hindurchgeführten Fluid
in Wär mekontakt,
wozu die Flachrohre aus hoch wärmeleitfähigem Material
bestehen.
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Die
Verwendung der gezeigten Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 7 ermöglicht somit eine
Wärmeübertragung
zwischen einem durch die Flachrohrspiralen 6a, 6b hindurchgeleiteten
Fluid und dem nach Sammlung wieder abgezogenen Kältemittel. Dabei läßt sich
je nach Anschluß der
Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 7 an
die benachbarten Klimaanlagenkomponenten eine Wärmeübertragung im Gegenstrom oder
im Gleichstrom erzielen. In einer bevorzugten Verwendung für die Anlage
von 1 strömt
das hochdruckseitige Kältemittel
durch die Flachrohrspiralen 6a, 6b der als innerer
Wärmeübertrager
fungierenden Wärmeübertragereinheit 6 der
Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3,
während
das vom Kompressor 1 nach vorherigem Zwischenspeichern
aus der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 abgezogene
Kältemittel
im Gegenstrom dazu durch die hintereinandergeschalteten Strömungskanäle 8a, 8b geführt wird.
Zu diesem Zweck wird die Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 mit
ihrem in den 2 und 4 linken
Wärmeübertrageranschluß 13a an
die vom Kondensator 2 abgehende Kältemittelhochdruckleitung und
mit ihrem in den 2 und 4 rechten
Wärmeübertrageranschluß 13b an
die zum Expansionsorgan 4 führende Kältemittelhochdruckleitung angeschlossen. Die
vom Verdampfer 5 kommende Niederdruckleitung wird zum deckelseitigen
Anschlußrohr 15 der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 geführt, während die
zum Kompressor 1 führende
Abzugsleitung an die gehäusebodenseitige
Anschlußbohrung 16 angeschlossen
wird. Damit wird folgender Strömungsverlauf
erzielt.
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Das
Kältemittel
tritt hochdruckseitig vom Kondensator 2 kommend z. B. mit
einer Temperatur zwischen ca. 30°C
und 80°C
und einem den thermodynamischen Eigenschaften des verwendeten Kältemittels
entsprechenden Druck über
das Eintrittsrohr 13a in das radial innere Ende der ersten
Flachrohrspirale 6a ein und strömt dann spiralig durch diese Spirale 6a radial
nach außen
bis zu deren radial äußerem Ende,
wo es über
das Verbindungsrohr 11 zum radial äußeren Ende der zweiten Flachrohrspirale 6b übergeht.
Von dort strömt
es spiralig radial nach innen bis zum radial inneren Ende der zweiten
Flachrohrspirale 6b und gelangt dann über das Austrittsrohr 13b abgekühlt wieder
aus der Sammler-Wärmeübertrager-Einheit 3 heraus.
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Niederdruckseitig
tritt das Kältemittel
z. B. mit einer Temperatur zwischen ungefähr –10°C und +20°C und einem den thermodynamischen
Eigenschaften des verwendeten Kältemittels
entsprechenden Druck über
das Einlaßrohr 15 vom
Verdampfer 5 kommend in den Sammelraum 10 ein,
in welchem sich im allgemeinen sowohl flüssiges als auch gasförmiges Kältemittel
sowie unter Umständen
Kältemaschinenöl befindet,
wenn die Anlage ordnungsgemäß gefüllt ist. Über die
eine oder mehreren Bohrungen im U-Bogen 17a des Abzugsrohrs 17 wird
durch die Saugwirkung des Kompressors 1 ein definierter
Massenstrom an flüssigem
Kältemittel
zusammen mit dem gasförmig über das
offene Rohrende 17c eintretenden Kältemittel abgesaugt. Das Kältemittel
tritt dann meist zweiphasig über
die Bohrung 18 in der Deckplatte 20 in den radial
inneren Bereich des angrenzenden, spiraligen Strömungskanal 8b ein,
d. h. nahe des Auslaßbereichs
für die
hochdruckseitige Kältemittelströmung im
Inneren der Flachrohrspiralen 6a, 6b. Das vom
Kompressor 1 angesaugte, niederdruckseitige Kältemittel
strömt
dann im Gegenstrom zur hochdruckseitigen Kältemittelströmung in diesem
Strömungskanal 8b radial
nach außen,
bis es in dessen radialem Außenabschnitt über die
Verbindungsbohrung 19 im Zwischenboden 9 in den
radialen Außenbereich
des anderen Strömungskanals 8a übergeht,
wo es weiter im Gegenstrom zur hochdruckseitigen Kältemittelströmung spiralig
radial nach innen strömt,
bis es im radial inneren Bereich über die Anschlußbohrung 16 im
Gehäuseboden 7b die
Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 verläßt.
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Während der
Durchströmung
der über
die Verbindungsbohrung 19 im Zwischenboden 9 seriell verbundenen
Strömungskanäle 8a, 8b steht
das vom Kompressor angesaugte Kältemittel
mit der durch das Innere der seriell hintereinandergeschalteten Flachrohrspiralen 6a, 6b hindurchgeführten Kältemittel-Hochdruckströmung in
Wärmekontakt
und erwärmt
sich dabei, so daß es
im allgemeinen überhitzt wird
und eventuell flüssiges
Kältemittel
weitgehend verdampft wird, bevor das Kältemittel die Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 verläßt.
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Wie
oben erwähnt,
verbessert der hier durch die Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit
in einen Kältemittel-Sammelbehälter integrierte,
innere Wärmeübertrager 6 die
Kälteleistung
der Klimaanlage von 1 durch die zusätzliche
Kältemittelabkühlung auf
der Hochdruckseite und die Sauggasüberhitzung des Kältemittels
auf der Niederdruckseite. Es versteht sich, daß die Wärmeübertragung im inneren Wärmeübertrager 6 statt
wie beschrieben im Gegenstrom alternativ im Gleichstrom erfolgen
kann, wozu lediglich die hochdruckseitigen Anschlüsse 13a, 13b vertauscht
angeschlossen zu werden brauchen. Weiter versteht sich, daß Modifikationen
im Aufbau der Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheit 3 möglich sind,
beispielsweise können
bei Bedarf Wärmeleitungsrippen
zur weiteren Verbesserung der Wärmeübertragung
zwischen den Windungen der Flachrohrspiralen 6a, 6b,
d. h. in den Strömungskanälen 8a, 8b vorgesehen
sein. Als weitere Varianten können
die beiden Flachrohrspiralen durch entsprechende Modifikationen
der Anschlüsse
strömungstechnisch
parallel geschaltet sein und/oder mit ihren radial inneren Enden
miteinander verbunden sein, wobei in letzterem Fall die Anschlüsse zu deren
radial äußeren Enden
geführt
sind. Analoge Modifikationen sind für die Strömungskanäle 8a, 8b möglich.
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Die
gezeigte und weitere erfindungsgemäße Sammler-Wärmeübertrager-Baueinheiten
können nicht
nur für
die Klimaanlage von 1, sondern in jeder anderen
Klimaanlage eingesetzt wer den, wo der Bedarf einer Wärmeübertragung
zwischen dem in einem Kältemittel-Sammelbehälter zwischengespeicherten
Kältemittel
und einer weiteren Fluidströmung
besteht, die nicht unbedingt Teil des eigentlichen Kältemittelkreislaufs
der Anlage zu sein braucht.