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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmeaustauschermodul, der mit
einem kühlenden. Wärmeaustauscher
ausgelegt ist, in welchem Kühlmittel
eines Dampfkompressions-Kühlmittelkreislaufs strömt wie einem
Kondensator und einem Unterkühler
oder Nebenkühler
und einem kühlenden
Wärmeaustauscher
wie einem Ölkühler, in
welchem ein zum Kühlmittel
unterschiedliches Fluid strömt.
Der Wärmeaustauschermodul
wird in geeigneter Weise für eine
Kühleinrichtung
eines Fahrzeugs eingesetzt.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Wenn
eine Vielzahl von Wärmeaustauschern in
Reihenanordnung in Luftströmungsrichtung
angeordnet ist, wird eine Abmessung eines Wärmeaustauschermoduls, der sich
aus der Vielzahl von Wärmeaustauschern
in Luftströmungsrichtung
zusammensetzt, größer. Bei
einem konventionellen Wärmeaustauschermodul
(beispielsweise JP-A-2001-174168, USP 6 394 176) werden somit eine
Vielzahl von Wärmeaustauschern
in einer Richtung senkrecht zu einer Luftströmungsrichtung angeordnet, so
dass die Abmessung des Wärmeaustauschermoduls
in Luftströmungsrichtung
reduziert wird. Wenn somit der Wärmeaustauschermodul
an der Frontpartie in einem Fahrzeug angeordnet ist, kann die Abmessung
des Wärmeaustauschermoduls
in Front-Heckrichtung eines Fahrzeugs kleiner ausgestaltet werden.
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Wenn
jedoch die Hochdrucknebenaggregate des Dampfkompressions-Kühlmittelzyklus
sowie ein kühlender
Wärmeaustauscher
auf einer Fahrzeugseite einfach kombiniert werden, lässt sich
die Funktion der Komponenten nicht ausreichend erhalten. Im Allgemeinen
umfassen die Hochdrucknebenaggregate des Dampfkompressions-Kühlmittelzyklus
einen Kondensator, einen Gas-Flüssigkeitsseparator
(Modulator) und einen Unterkühler
(sub-cooler). Dagegen umfasst der kühlender Wärmeaustauscher auf der Fahrzeugseite
einen Ölkühler zum
Kühlen
des Fahrzeugöls
und eines Öls
für das
automatische Getriebe (ATF).
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Wenn
beispielsweise der Ölkühler, der
Kondensator, der Unterkühler
und der Modulator als integriertes Modul integriert sind, wird es
schwierig, in ausreichender Weise die Kapazität des Modulators zu erhöhen, während die
maximale Außenabmessung
des Wärmeaustauschermoduls
beschränkt bleibt.
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ZUSAMMENFASSENDE
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Im
Hinblick auf die oben genannten Probleme ist es ein Ziel der vorliegenden
Erfindung, einen Wärmeaustauschermodul
einschließlich
eines Modulators (Gas-Flüssigkeitsseparator)
zur Verfügung
zu stellen, bei dem die Kapazität
des Modulators vergrößert werden
kann, ohne die maximale Außenabmessung
des Wärmeaustauschermoduls
zu vergrößern.
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Erfindungsgemäß umfasst
ein Wärmeaustauschermodul
einen Kondensator zum Kühlen
und Kondensieren eines Kühlmittels,
einen Modulator, der das Kühlmittel
vom Kondensator in gasförmiges Kühlmittel
und flüssiges
Kühlmittel
trennt, einen Unterkühler
zum Kühlen
des flüssigen
vom Modulator gelieferten Kühlmittels
und einen Wärmeaustauscher zum
Kühlen
eines sich vom Kühlmittel
unterscheidenden Fluids. In dem Wärmeaustauschermodul werden
der Kondensator, der Unterkühler
und der Wärmeaustauscher
in Anordnungsrichtung angeordnet, d.h. im Wesentlichen senkrecht
zu einer Strömungsrichtung
der Luft, die durch den Kondensator, den Unterkühler, den Wärmeaustauscher geht; der Modulator
ist so angeordnet, dass er sich in Richtung der Anordnung erstreckt.
Weiterhin hat der Modulator eine Abmessung in Anordnungsrichtung,
die größer als
die Summe einer Abmessung des Kondensators und einer Abmessung des
Unterkühlers
in Richtung der Anordnung ist und gleich oder kleiner als die Summe
der Abmessung von Kondensator, die Abmessung des Unterkühlers und
die Abmessung des Wärmeaustauschers
in Richtung der Anordnung ist. Somit lässt sich die Kapazität des Modulators (Gas-Flüssigkeitsseprator)
wirksam vergrößern, während dadurch
verhindert werden kann, dass die maximale Außenabmessung des Wärmeaustauschermoduls
vergrößert wird.
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Wenn
Kondensator, Unterkühler
und Wärmeaustauscher
in einer Vertikalrichtung angeordnet sind, erstreckt sich der Modulator
in vertikaler Richtung und die Gas-Flüssigkeitstrennleistung
des Modulators lässt
sich verbessern. So sind beispielsweise der Wärmeaustauscher, der Kondensator
und der Unterkühler
in dieser Reihenfolge von oben gesehen in Vertikalrichtung angeordnet,
ein Bodenende des Modu lators ist am gleichen Ort wie dem des Unterkühlers angeordnet
und ein oberes Ende des Modulators ist an einer Stelle entsprechend
dem Wärmeaustauscher
in Richtung der Anordnung vorgesehen.
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Bevorzugt
wird ein Verbindungsrohr mit einem Fluideinlass oder einem Fluidauslass
des Wärmeaustauschers
verbunden und erstreckt sich in eine Richtung in etwa parallel zur
Luftströmungsrichtung.
In diesem Fall kann verhindert werden, dass der Modulator und das
Verbindungsrohr einander stören.
Somit lässt
sich die Kapazität
des Modulators wirksamer vergrößern. Alternativ
sind ein erstes Verbindungsrohr, das mit dem Fluideinlass des Wärmeaustauschers
verbunden ist, und ein zweites Verbindungsrohr, das mit dem Fluidauslass
des Wärmeaustauschers
verbunden ist, an einer Seite des Wärmeaustauschers angeordnet,
die dem Modulator, bezogen auf den Wärmeaustauscher, gegenüber liegt.
In diesem Fall kann die Kapazität
des Modulators ohne weiteres vergrößert werden. Beispielsweise
handelt es sich beim Wärmeaustauscher
um einen Ölkühler zum
Kühlen
von Öl.
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Bevorzugt
sind Kondensator, Unterkühler und
Wärmeaustauscher
integriert, indem ein Sammlertank verwendet wird, der sich in Richtung
der Anordnung erstreckt, der Sammlertank ist in drei Raumteile unterteilt,
die in Verbindung mit dem Kondensator, dem Unterkühler und
dem Wärmeaustauscher
jeweils stehen. In diesem Fall werden Modulator und Sammlertank
integriert und erstrecken sich in Richtung der Anordnung, die Abmessung
des Modulators in Anordnungsrichtung ist kleiner oder gleich einer Abmessung
des Sammlertanks in Richtung der Anordnung.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Beispielsweise
Ausführungsformen
der Erfindung sollen nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert werden,
in denen
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1 eine
Frontansicht ist, die einen kühlenden
Wärmeaustauschermodul
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung erkennen lässt;
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2 ist
eine schematische Darstellung und zeigt einen Montagezustand des
kühlenden
Wärmeaustauschermoduls
in einem Fahrzeug gemäß der ersten
Ausführungsform;
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3 zeigt
in der Vorderansicht einen kühlenden
Wärmeaustauschermodul
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung;
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4 ist
eine Vorderansicht eines kühlenden
Wärmeaustauschermoduls
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung; und
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5 ist
eine Vorderansicht und zeigt einen kühlenden Wärmeaustauschermodul eines Vergleichsbeispiels.
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DETAILBESCHREIBUNG
BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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(Erste Ausführungsform)
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Nach
der ersten Ausführungsform
wird ein kühlender
Wärmeaustauschermodul 1 der
Erfindung typischerweise für
eine Fahrzeugkühleinrichtung
verwendet. 1 ist eine Frontdarstellung
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1,
von der Luftabströmseite
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 gesehen.
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Wie
in 1 dargestellt, umfasst der Wärmeaustauschermodul 1 nach
dieser Ausführungsform:
einen Kondensator 2 (Kühlradiator),
einen Unterkühler 3 (sub-cooler)
sowie einen Modulator 4 (Gas-Flüssigkeitsseparator) eines Dampfkompressions-Kühlmittelzyklus für eine Fahrzeugklimaanlage; sowie
einen Ölkühler 5 zum
Kühlen
des Motoröls oder
des Öls
für ein
automatisches Getriebe (ATF) des Fahrzeugs.
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Bei
dem Kondensator 2 handelt es sich um einen Hochdruckwärmeaustauscher
zum Kühlen
und Kondensieren eines Hochtemperatur-Hochdruckkühlmittels, das aus einem Kompressor
eines Dampfkompressionskühlzyklus
ausgetragen wird. Beim Unterkühler 3 handelt
es sich um eine Unterkühlungseinrichtung,
um das im Kondensator 2 kondensierte flüssige Kühlmittel weiter zu kühlen, um
so den Unterkühlungsgrad
(super-cooling degree) des Kühlmittels
zu erhöhen.
Der Modulator 4 ist ein Gas-Flüssigkeitsseparator,
der das vom Kondensator 2 abströmende Kühlmittel in gasförmiges Kühlmittel
und flüssiges
Kühlmittel
trennt und das abgetrennte flüssige
Kühlmittel
in den Unterkühler 3 gibt.
Beispielsweise handelt es sich beim Modulator 4 um einen zylindrischen
Aufnehmer, in welchem flüssiges Kühlmittel
gespeichert wird als Zusatzkühlmittel
des Dampfkompressions-Kühlmittelzyklus.
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Im
Allgemeinen umfasst der Dampfkompressions-Kühlmittelzyklus den Kompressor
zum Komprimieren des Kühlmittels,
den Kondensator 2, den Modulator 4, den Unterkühler 3,
eine Dekompressionseinrichtung zum Dekomprimieren eines flüssigen Hochdruckkühlmittels,
das aus dem Unterkühler 3 strömt sowie
einen Verdampfer, in welchem Niederdruckkühlmittel, das in der Dekompressionseinrichtung
dekomprimiert wurde, unter Absorbieren von Wärme verdampft wird.
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Der
Kondensator 2 umfasst eine Vielzahl (nicht dargestellt)
von Rohren, in welchen Kühlmittel strömt sowie
zwei Sammlertanks 2a, die an den beiden Längsstirnseiten
eines Rohres, unter Verbindung der Rohre, angeordnet sind. In ähnlicher
Weise umfasst der Unterkühler 3 eine
Mehrzahl von Rohren (nicht dargestellt), in welchen flüssiges Kühlmittel vom
Modulator 4 strömt
sowie zwei Sammlertanks 3a, die in den longitudinalen Stirnseiten
jedes Rohres, unter Verbindung mit den Rohren, angeordnet sind.
Bei dieser Ausführungsform
sind die Rohre des Kondensators 2 sowie der Unterkühler 3 so
angeordnet, dass sie sich in einer horizontalen Richtung erstrecken,
und Sammlertanks 2a, 3a des Kondensators 2 sowie
der Unterkühler 3 sind
unter Erstreckung in einer vertikalen Richtung angeordnet. In ähnlicher Weise
wie der Kondensator 2 und der Unterkühler 3 umfasst der Ölkühler 5 eine
Vielzahl von Rohren (nicht dargestellt), in welchen Öl strömt sowie
zwei Sammlertanks 5a, die an den beiden longitudinalen Stirnseiten
jedes Rohres unter Verbindung mit den Rohren angeordnet sind. Die
Rohre des Ölkühlers 5 erstrecken
sich in horizontaler Richtung und die Sammlertanks 5a in
vertikaler Richtung.
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Weiterhin
erstrecken sich die Sammlertanks 5a des Ölkühlers 5,
der Sammlertank 2a des Kondensators 2 und der
Sammlertank 3a des Unterkühlers 3 kontinuierlich
von oben nach unten. So sind beispielsweise der Sammlertank 5a,
der Sammlertank 2a und der Sammlertank 3a in einem
zylindrischen Tank mit zwei Trennplatten zum Trennen eines Innenraums
des zylindrischen Tanks in drei Raumteile geformt. Weiterhin ist
der Wärmeaustauscherkernteil 6 des
Kondensators 2, der Unterkühler 3 und der Ölkühler 5 zwischen
den beiden zylindrischen Tanks des Kondensators 2, des
Unterkühlers 3 und
des Ölkühlers 5 angeordnet. 1 lässt erkennen,
wie Kondensator 2, Unterkühler 3 und Ölkühler 5 in
Richtung D einer Anordnung (beispielsweise der vertikalen Richtung)
angeordnet sind, die im Wesentlichen senkrecht zur Luftströmungsrichtung
ist, die durch den Wärmeaustauscherkernteil 6 geht.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind Ölkühler 5, Kondensator 2 und
Unterkühler 3 durch
zwei zylindrische Tanks integriert, von denen ein jeder sich kontinuierlich
von der oberen Stirnseite des Ölkühlers 5 zur
unteren Stirnseite des Unterkühlers 3 erstreckt. Die
Rohre, die Sammlertanks 2a, 3a, 5a und
die Trennplatten des Kondensators 2, der Unterkühler 3 und
der Ölkühler 5 sind
integral durch Löten
oder Schweißen
miteinander verbunden.
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Hier
ist das Hartflöten
oder Weichlöten
eine Verbindungstechnologie, bei der ein Basismaterial nicht unter
Verwendung eines Hartmetalls oder Weichlötmaterials geschmolzen wird,
wie beispielsweise beschrieben in Connection and Bonding Technology
(Tokyo Electrical Machinery University Publishing Company). Man
spricht im Allgemeinen von Hartlöten,
wenn die Bindung unter Verwendung eines metallischen Materials mit
einem Schmelzpunkt über 450°C durchgeführt wird,
dieses metallische Material wird Hartlötmaterial genannt. Andererseits
bezeichnet man mit Weichlöten,
wenn das Verbinden unter Verwendung eines metallischen Materials
mit einem Schmelzpunkt unter 450°C
durchgeführt
wird, und dieses metallische Material wird Weichlötmaterial
genannt.
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Weiterhin
wird der Modulator 4 unter Verwendung eines zylindrischen
Tanks aufgebaut, der sich in Richtung der Anordnung D (Vertikalrichtung) erstreckt
und Elemente überdeckt,
die die kopfseitigen und bodenseitigen Enden des zylindrischen Tankteils
schließen.
Ein flüssiger
Kühlmittelauslass, durch
welchen das abgetrennte flüssige
Kühlmittel an
den Unterkühler 3 geliefert
wird, ist an der Bodenstirnseite des zylindrischen Tankteils des
Modulators 4 vorgesehen. Weiterhin ist ein Kühlmitteleinlass, durch
welchen aus dem Kondensator 2 herausfließendes Kühlmittel
in den Modulator 4 eingeführt wird, im Modulator 4 an
der Oberseite des Flüssigkühlmittelauslasses
vorgesehen.
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Nach
der ersten in 1 gezeigten Ausführungsform
wird der Tankteil des Modulators 4 an die Sammlertanks 2a und 3a des
Kondensators 2 sowie den Unterkühler 3 hartgelötet, während die
Sammlertanks 2a und 3a kontaktiert werden. Der
Modulator 4 kann jedoch mit den Sammlertanks 2a, 3a des
Kondensators 2 und dem Unterkühler 3 integriert
gebaut werden, während
ein Isolierraum zwischen den Sammlertanks 2a, 3a und
Modulator 4 belassen wird.
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Der
Modulator 4 verfügt über ein
bodenseitiges Ende, das auf gleicher Höhe eines bodenseitigen Endes
des Unterkühlers 3 oder
auf einer Höhe
höher als
das bodenseitige Ende des Unterkühlers 3 positioniert
ist. Das heißt,
das bodenseitige Ende des Modulators 4 ist an einem Ort
gleich oder höher
als ein bodenseitiges Ende des Wärme
austauschenden Kernteils 6 angebracht. Dagegen wird das
kopfseitige Ende des Modulators 4 an einer Position entsprechend
dem Ölkühler 5 in
Richtung der Anordnung D (Vertikalrichtung) angeordnet.
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Daher
ist die Höhenabmessung
Ho (longitudinale Dimension) des Modulators 4 größer ausgebildet
als die Gesamtheit einer Abmessung des Kondensators 2 und
einer Abmessung des Unterkühlers 3 in
Anordnungsrichtung D; ist andererseits kleiner als die Gesamtheit
der Abmessung des Kondensators 2, die Abmessung des Unterkühlers 3 und
die Abmessung des Ölkühlers 5 in
Anordnungsrichtung D. Das heißt,
die Höhenabmessung
Ho des Modulators 4 ist länger als die Summe einer Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2 und einer Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3 und
ist kleiner als die Gesamtheit der Höhenabmessung H1 des Kondensators 2 und
die Höhenabmessung
H2 des Unterkühlers 3 sowie
eine Höhenabmessung
H3 des Ölkühlers 5.
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Somit
besteht zwischen der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2, der Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3,
der Höhenabmessung
H3 des Ölkühlers 5 und
der Höhenabmessung
Ho des Modulators 4 die Beziehung H1 + H2 < Ho < H1 + H2 + H3.
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Ein Ölverbindungsrohr 5b ist
mit einem Öleinlass
des Ölkühlers 5 verbunden
und ein Ölverbindungsrohr 5c ist
mit einem Ölauslass
des Ölkühlers 5 verbunden.
Nach dieser Ausführungsform
geht das in den Öleinlass
strömende Öl durch
die Rohre des Ölkühlers 5 von
links nach rechts in 1 und wird über den Ölauslass ausgetragen.
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Ein
Kühlmittelverbindungsrohr 2b ist
mit einem Kühlmitteleinlass
des Kondensators 2 verbunden, und ein Kühlmittelverbindungsrohr 3b ist
mit einem Kühlmittelauslass
des Unterkühlers 3 verbunden.
Das aus dem Kompressor ausgetragene Kühlmittel wird in das Kühlmittelverbindungsrohr 2b eingeführt und
strömt
durch den Kondensator 2, den Modulator 4 und den
Unterkühler 3 in
dieser Reihenfolge. Dann strömt
das Kühlmittel
aus dem Unterkühler 3 in
die Dekompressionsvorrichtung durch das Kühlmittelverbindungsrohr 3b.
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Wie
in 2 gezeigt, ist ein Radiator 7 zum Kühlen von
Motorkühlwasser
unter Vornahme des Wärmeaustausches
zwischen dem Motorkühlwasser und
der Luft abströmseitig
zum kühlenden
Wärmeaustauschermodul 1 angeordnet.
Zudem ist ein Gebläse 8 angeordnet,
welches Luft (Kühlluft)
an den kühlenden
Wärmeaustauschermodul 1 und
den Radiator 7 bläst.
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Gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist die Höhenabmessung Ho des Modulators 4 größer als
die Gesamtheit der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2 und die Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3 und
kleiner als die Gesamtheit der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2, die Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3 und
die Höhenabmessung
H3 des Ölkühlers 5.
Weiterhin reicht der Modulator 4 bis zu einer Position
entsprechend der Oberseite des Ölkühlers 5.
So lässt
sich die Kapazität
des Modulators 4 wirksam erhöhen, ohne die horizontale Abmessung des
Modulators 4 zu erhöhen.
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Ein
notwendiger Raum für
die Montage des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 ist
ein Raum mit sechs Seiten, der durch die größte Abmessung des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 bestimmt
ist. Beispielsweise ist die größte Höhenabmessung
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 die
Summe der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2, der Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3 und
der Höhenabmessung
H3 des Ölkühlers 5.
Die größte Breitenabmessung
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 ist
gleich der Summe einer Breitenabmessung W1 des Kondensators 2 und
der Breitenabmessung Wo des Modulators 4. Nach dieser Ausführungsform
werden die Breitenabmessung W1 des Kondensators 2, die
Breitenabmessung W2 des Unterkühlers 3 und
die Breitenabmessung W3 des Ölkühlers 5 gleich
eingestellt.
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Wird
die Kapazität
des Modulators 4 gesteigert, indem die Breitenabmessung
Wo des Modulators 4 vergrößert wird, wird die größte Breitenabmessung
des Wärmeaustauschermoduls 1 vergrößert und
hierbei wird die größte Außenabmessung
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 größer. Nach
der ersten Ausführungsform
jedoch wird die Höhenabmessung
Ho des Modulators 4 vergrößert, so dass die Kapazität des Modulators 4 vergrößert wird,
während
die kopf- und bodenseitigen Enden des Modulators 4 an Stellen
vorgesehen sind, die dem Ölkühler 5 in
Vertikalrichtung entsprechen. Somit lässt sich die Kapazität des Modulators 5 erhöhen, während verhindert
wird, dass die größte Außenabmessung
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 größer wird.
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5 gibt
ein Vergleichsbeispiel, durchgeführt
von den Erfindern der vorliegenden Anmeldung, bei dem die Höhenabmessung
Ho des Modulators 4 kleiner als die Summe der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2 und die Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3 wird.
In diesem Fall ist es schwierig, wirksam die Kapazität des Modulators 4 zu
erhöhen, während die
Breitenabmessung des Modulators 4 beschränkt wird.
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(Zweite Ausführungsform)
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Die
zweite Ausführungsform
der Erfindung wird nun mit Bezug auf 3 beschrieben.
Bei der oben beschriebenen ersten Ausführungsform ist das Verbindungsrohr 5c mit
einer Seitenfläche
des Ölkühlers 5,
wo sich der Modulator 4 erstreckt, verbunden. Weil es in
diesem Fall notwendig ist, eine Störung zwischen dem Verbindungsrohr 5c und
dem Modulator 4 zu verhindern, lässt sich die Höhenabmessung
Ho des Modulators 4 nicht auf eine Abmessung vergrößern, die
gleich der Summe der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2, die Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3 und
die Höhenabmessung
H3 des Ölkühlers 5 ist.
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Bei
der zweiten in 3 gezeigten Ausführungsform
ist das Verbindungsrohr 5c mit dem Ölauslass des Ölkühlers 5 verbunden
und erstreckt sich in einer Richtung parallel zur Luftströmungsrichtung.
In diesem Fall kann verhindert werden, dass der Modulator 4 bezüglich der
Verbindungsrohre 5c stört.
Es ist somit nach der zweiten Ausführungsform möglich, die
Höhenabmessung
Ho des Modulators 4 auf die Abmessung zu erhöhen, die
gleich der Summe der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2, der Höhenabmessung H2 des Unterkühlers bzw.
Sonnenkühlers 3 und
der Höhenabmessung
H3 des Ölkühlers 5 ist.
Im Ergebnis lässt
sich die Kapazität
des Modulators 4 wirksamer vergrößern, während gleichzeitig verhindert
wird, dass die größte Außenabmessung
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 vergrößert wird.
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(Dritte Ausführungsform)
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Bei
der oben beschriebenen zweiten Ausführungsform ist das Verbindungsrohr 5c,
das mit dem Ölauslass
des Ölkühlers 5 verbunden
ist, so vorgesehen, dass es in Richtung parallel zur Luftströmungsrichtung
vorsteht. Nach der dritten Ausführungsform, gezeigt
in 4, jedoch sind sowohl das Verbindungsrohr 5b,
das mit dem Öleinlass
des Ölkühlers 5 verbunden
ist, und das Verbindungsrohr 5c, das mit dem Ölauslass
des Ölkühlers 5 verbunden
ist, an einer Seite des Sammlertanks 5a gegenüber dem
Modulator 4, bezogen auf den Ölkühler 5, vorgesehen. Das
heißt,
beide Verbindungsrohre 5b und 5c sind mit dem
linken Sammlertank 5a in 4 verbunden, der
Modulator 4 ist benachbart dem rechten Sammlertank 5a in 4 vorgesehen.
Somit kann verhindert werden, dass der Modulator 5 und
das Verbindungsrohr 5c einander stören.
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Nach
der dritten Ausführungsform
wird es somit möglich,
die Höhenabmessung
Ho des Modulators 4 auf die Abmessung gleich der Summe
der Höhenabmessung
H1 des Kondensators 2, der Höhenabmessung H2 des Unterkühlers 3 und
der Höhenabmessung
H3 des Ölkühlers 5 zu
vergrößern. Im
Ergebnis lässt
sich die Kapazität
des Modulators 4 wirksam vergrößern, während verhindert werden kann,
dass die größte Außenabmessung
des kühlenden
Wärmeaustauschermoduls 1 größer wird.
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Nach
der dritten Ausführungsform
können, da
beide Verbindungsrohre 5b und 5c mit dem Ölkühler 5 an
der Seite gegenüber
dem Modulator 4 verbunden sind, die Verbindungsrohre 5b und 5c so vorgesehen
sein, dass sie in einer Richtung senkrecht zur Luftströmungsrichtung
oder in einer Richtung parallel zur Luftströmungsrichtung vorstehen.
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(Andere Ausführungsformen)
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Obwohl
die Erfindung vollständig
in Verbindung mit bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben wurde, ist darauf hinzuweisen,
dass Änderungen
und Modifikationen für
den Fachmann geläufig
sind.
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So
sind beispielsweise bei den oben beschriebenen Ausführungsformen Ölkühler 5,
Kondensator 2 und Unterkühler 3 in dieser Reihenfolge von
oben gesehen in Vertikalrichtung angeordnet. Die Reihenfolge der
Anordnung in vertikaler Richtung lässt sich aber ändern. Beispielsweise
können
der Kondensator 2, der Ölkühler 5 und
der Unterkühler 3 in
dieser Reihenfolge in vertikaler Richtung von oben gesehen, angeordnet
werden.
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Nach
den oben beschriebenen Ausführungsformen
lassen sich der Sammlertank 5a, der Sammlertank 2a und
der Sammlertank 3a voneinander unter Verwendung von zwei
Paaren von Separatoren mit einem isolierenden Raum zwischen jedem
Paar von Separatoren trennen. Weiterhin kann ein nicht gebrauchtes
Rohr, in welchem kein Fluid strömt,
zwischen den Kernteilen 6 des Ölkühlers und dem Kondensator 2 beispielsweise
angeordnet werden, um die verschiedenen Arten von Wärmeaustauschern
zu isolieren.
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Bei
den oben beschriebenen Ausführungsformen
sind der Kondensator 2, der Unterkühler 3, der Modulator 4 und
der Ölkühler 5 integriert.
Anstatt des Ölkühlers 5 jedoch
kann ein anderer Wärmeaustauscher
wie ein Zwischenkühler
zum Kühlen
von Einlassluft, die durch Aufladung eingepresst wird, verwendet
werden. In diesem Fall werden der Wärmeaustauscher – außer dem Ölkühler 5 – der Kondensator 2,
der Unterkühler 3 und
der Modulator 4 integriert.
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Nach
den oben beschriebenen Ausführungsformen
werden der Kondensator 2, der Unterkühler 3 und der Ölkühler 5 integriert.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf eine solche integrierte Konstruktion
begrenzt. So können
beispielsweise Kondensator 2, Unterkühler 3 und Ölkühler 5 in
einer Anordnungsrichtung vorgesehen sein, die senkrecht zur Luftströmungsrichtung
verläuft
und können
auf einem Fahrzeug in diesem Zustand der Anordnung montiert sein.
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Solche Änderungen
und Modifikationen, wie durch die beiliegenden Ansprüche definiert,
sind als im Rahmen der Erfindung liegend anzusehen.