DE19634305A1 - Wartungsfreie Vorrichtung zur rauch- und brandsicheren Abschottung einer Lüftungsrohrleitung - Google Patents
Wartungsfreie Vorrichtung zur rauch- und brandsicheren Abschottung einer LüftungsrohrleitungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur
Abschottung einer Lüftungsrohrleitung im Brandfalle.
Bekannt ist es z. B. Lüftungsrohrleitungen unter Verwendung
einer bei erhöhter Temperatur unter Volumenvergrößerung
aufschäumenden Brandschutzmasse abzusichern (sogenannter
Intumeszenzschaumstoff). Diese Brandschutzmasse schäumt im
Brandfalle auf und verschließt den entsprechenden Abschnitt
der Lüftungsrohrleitung. Eine derartige Vorrichtung ist z. B.
aus dem Gebrauchsmuster G 94 11 193.2 (U1) bekannt.
Der Nachteil bei derartigen Vorrichtungen zur Abschottung der
Lüftungsrohrleitung besteht darin, daß die Brandschutzmasse
erst dann aufschäumt, wenn höhere Temperaturen herrschen,
d. h. Temperaturen von einigen 100°C, so daß erst dann der
Querschnitt der Lüftungsrohrleitung verschlossen wird. Im
Brandfall dauert es aber einige Zeit, bis in dem zu
verschließenden Abschnitt der Lüftungsrohrleitung die für das
Aufschäumen der Brandschutzmasse notwendige Temperatur
erreicht ist. Dies führt dazu, daß vorher von dem Brandherd
kommender Rauch noch durch die Lüftungsrohrleitung in andere
Bereiche des Lüftungssystems gelangt. Dies muß verhindert
werden, da der sich ausbreitende Rauch über das
Lüftungsrohrsystem in Flure, Treppenhäuser etc., also in
andere Brandabschnitte, eindringen und sich dort ausbreiten
kann und für die Menschen dort eine erhebliche Gefahr
darstellt, insbesondere notwendige Fluchtwege behindert.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin,
eine Vorrichtung zur Abschottung einer Lüftungsrohrleitung im
Brandfalle der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die
ein zumindest rauchdichtes Verschließen einer
Lüftungsrohrleitung bereits bei einer Temperatur ermöglicht,
die für das (vollständige) Aufschäumen einer Brandschutzmasse
noch nicht ausreicht.
Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine erfindungsgemäße
Vorrichtung zur Abschottung einer Lüftungsrohrleitung im
Brandfalle der eingangs genannten Gattung mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs. Erfindungsgemäß
ist ein in einem Spalt eines doppelwandigen Abschnitts einer
Rohrleitung vertikal bewegliches Schott vorgesehen und es
sind Mittel vorgesehen, die das Schott bei Normaltemperatur
in seiner Offenstellung halten, in der es die Verbindung
zwischen zwei Abschnitten der Rohrleitung freigibt und bei
Temperaturerhöhung sprechen diese Mittel an, wodurch das
Schott beweglich wird, sich vertikal nach unten bewegt und
die Verbindung zwischen den beiden Abschnitten der
Rohrleitung verschließt.
Vorzugsweise ist weiter vorgesehen, daß das Schott in dem
Spalt zwischen zwei der Krümmung einer zylindrischen
Rohrleitung entsprechend gekrümmten Blechen gehalten ist und
das Schott ebenfalls entsprechend gekrümmt ist. Eine solche
Anordnung ist vorzugsweise dann sinnvoll, wenn das gekrümmte
Schott entlang eines Abschnitts der Rohrwandung einer im
Querschnitt größeren Hauptleitung gehalten ist und das Schott
sich bei erhöhter Temperatur parallel zur Achse dieser
Hauptleitung vertikal nach unten bewegt und dadurch den
Querschnitt einer in diesem Bereich von der Hauptleitung
radial nach außen abzweigenden Zweigleitung verschließt.
Die Einrichtung, die erfindungsgemäß dazu verwendet wird, das
Schott in seiner oberen Stellung (Offenstellung) bei
Normaltemperatur zu halten, ist eine Schmelzklebermasse oder
ein Schmelzlot, die (das) bei einer relativ niedrigen
Temperatur schmilzt und somit bereits bei recht geringfügiger
Erwärmung relativ kurz nach Entstehung eines Brandherds
schmilzt und dann das Schott für seine Bewegung nach unten
freigibt, so daß dieses die Lüftungsrohrleitung verschließen
kann. Man kann beispielsweise eine Schmelzklebermasse oder
ein Schmelzlot verwenden, die (das) in einem Bereich zwischen
etwa 60°C und 80°C schmilzt. Diese Temperatur liegt
wesentlich unter der Temperatur, bei der eine Aufschäumung
der Brandschutzmasse (Intumeszensschaumstoff) beginnt.
Letztere Temperatur liegt im allgemeinen oberhalb von 100°C,
meistens bei mehreren 100°C, wobei das Aufschäumen erst bei
einer noch höheren Temperatur soweit abgeschlossen ist, daß
die Lüftungsrohrleitung vollständig verschlossen ist.
Gemäß einer möglichen Variante der Erfindung kann sich in der
Lüftungsrohrleitung vorzugsweise in dem Rohrstutzen der
Zweigleitung eine Brandschutzmasse befinden, die diesen innen
auskleidet und die beim Aufschäumen den Querschnitt dieser
Zweigleitung verschließt. Dadurch erreicht man bei einer
Temperatur, die noch höher liegt als die Temperatur, bei der
das Schott die Öffnung zur Zweigleitung verschließt, daß in
dieser Zweigleitung, die dort den Stutzen auskleidende
Brandschutzmasse aufschäumt und damit den Durchgang der
Zweigleitung so verschließt, daß eine Flamme oder Hitze von
mehreren 100°C beispielsweise bis zu 1000°C nicht
durchschlagen kann.
Man kann aber auch gemäß einer anderen Alternative der
Erfindung das Schott selbst aus einem feuerbeständigen oder
nicht brennbaren Material ausbilden, so daß die Auskleidung
des Stutzens der Zweigleitung mit der Brandschutzmasse dann
nicht erforderlich ist. Das Schott kann beispielsweise aus
Metallblech sein und je nach Bedarf eine geringere oder auch
größere Materialstärke aufweisen.
Gemäß einer weiteren Alternative der Erfindung kann man auch
das Schott selbst dünner ausbilden, z. B. aus Metallblech und
dann einseitig oder beidseitig eine Schicht aus einer bei
erhöhter Temperatur unter Volumenvergrößerung aufschäumenden
Brandschutzmasse auf das Schott aufbringen. Je nachdem auf
welcher Seite des Schotts diese Brandschutzmasse aufgebracht
ist, schäumt diese bei Erwärmung in die Zweigleitung hinein
oder in die Hauptleitung hinein.
Wenn man den Abzweig von der Hauptleitung zur Zweigleitung
nur rauchdicht abschotten will, genügt es, wenn man das
Schott aus Metallblech ausbildet. Man kann dann auf eine
Beschichtung des Schotts mit Brandschutzmasse und auf eine
Auskleidung des Stutzens der Zweigleitung mit
Brandschutzmasse verzichten.
Wenn man gemäß der genannten Weiterbildung der Erfindung das
Schott mit einer bei Erwärmung aufschäumenden Brandschutzmasse
beschichtet, dann ist es bevorzugt, diese Brandschutzmasse
auf der konvexen Seite des Schotts aufzubringen, d. h. also
auf dessen Seite, die der Zweigleitung zugewandt ist, so daß
die Ausdehnung der Brandschutzmasse beim Aufschäumen in die
Zweigleitung hinein geschieht und damit in der Regel in die
Richtung aus der der Brandherd kommt.
Gemäß der Erfindung wird die Brandschutzmasse, die aufschäumt
vorzugsweise über den Umfang verteilt entlang der
Innenwandung der Lüftungsrohrleitung angeordnet, d. h. also
axial vor oder hinter dem Schott. Vorzugsweise ist bei einer
senkrecht verlaufenden Hauptleitung und von dieser waagrecht
und radial abzweigenden Zweigleitung die Anordnung so, daß
die Brandschutzmasse in der Zweigleitung entlang der
Innenwandung angeordnet ist, also vor dem Schott, das
unmittelbar im Abzweigungsbereich sich befindet.
Um eine Verschmutzung des beweglichen Schotts zu verhindern
und somit Wartungsfreiheit zu gewährleisten, bringt man die
Schmelzklebermasse bzw. das Schmelzlot vorzugsweise so an,
daß bei Normaltemperatur der Spalt zu dem Raum, in dem sich
das Schott befindet ringsum verschlossen wird. Der Luftstrom
durch die Rohrleitung erreicht dann im Normalfall dieses
Schott nicht und dessen Verschmutzung ist ausgeschlossen,
außerdem ist es wartungsfrei.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße
Brandabschottungsvorrichtung;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die
Brandabschottungsvorrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 eine stirnseitige Ansicht der
Brandabschottungsvorrichtung gemäß den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Brandabschottungsvorrichtung
gemäß einer Variante der Erfindung;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die
Brandabschottungsvorrichtung von Fig. 4.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Darstellung
zeigt die Draufsicht auf die erfindungsgemäße
Brandabschottungsvorrichtung 10, die über
Befestigungselemente 11 wie Schrauben oder dergleichen im
Umfangsbereich auf eine senkrecht angeordnete
Lüftungsrohrleitung 12 (Hauptleitung) aufsetzbar ist, von der
ein Rohrstutzen 13 einer Zweigleitung seitlich horizontal
abzweigt. Die Hauptleitung 12 hat wie man sieht naturgemäß
einen größeren Durchmesser als die Zweigleitung.
Die Brandschutzvorrichtung 10 umfaßt ein doppelwandiges
Blech, das entsprechend der Krümmung der Rohrleitung der
Hauptleitung 12 einen Radius aufweist und ein entsprechend
gekrümmtes Innenblech 14 und ein mit diesem außen
verbundenes, zum Beispiel über Blechstreifen 15 verschweißtes
gekrümmtes Außenblech 16 mit entsprechender Krümmung. Dadurch
ergibt sich also eine doppelwandige im Umriß rechteckige
Blechanordnung, die aufgrund der Krümmung einem Ausschnitt
aus einem Zylindermantel entspricht. Zwischen den beiden
gekrümmten Blechen 14, 16 befindet sich, da diese einen
Abstand aufweisen, ein Spalt 17. Dieser Spalt 17 nimmt nun
ein verschiebbares Schott 18 auf, dessen Abmessungen in
Umfangsrichtung so sind, daß es in dem Spalt 17 geführt wird
und dessen Abmessungen in Bezug auf die Hauptleitung 12
axialer Richtung so gewählt sind, daß das Schott 18 in seiner
oberen Stellung den Querschnitt der Zweigleitung 13
vollständig freigibt, während das Schott 18, wenn es sich
absenkt in seiner untersten Stellung die Zweigleitung 13
vollständig verschließt. Da die Hauptleitung 12 und somit
auch das Schott 18 senkrecht angeordnet sind, ist es
notwendig das Schott 18 in seiner oberen Stellung, in der der
Querschnitt der Zweigleitung 13 frei ist, zu halten. Dies
geschieht mit Hilfe eines Schmelzklebers 19, d. h. eine
relativ niedrig abschmelzende Masse, die zum Beispiel bereits
bei einer Temperatur von etwa 60°C-80°C, vorzugsweise bei
etwa 70°C-75°C abschmilzt bzw. erweicht und dann das Schott
18 nicht mehr festhält, so daß dieses heruntersaust und die
Öffnung zur Zweigleitung 13 verschließt. Statt des
Schmelzklebers 19 kann man ebenso gut ein Schmelzlot
verwenden. Dadurch wird dann zunächst einmal die Verbindung
zwischen der Hauptleitung 12 und der Zweigleitung 13
rauchdicht verschlossen. Dies geschieht bereits bei einer
relativ niedrigen Temperatur, da der Schmelzkleber (das
Schmelzlot) entsprechend ausgelegt ist und somit bereits bei
einer Temperatur, bei der eine außerdem vorhandene
Brandschutzmasse noch nicht anspricht (aufschäumt). Die
Schmelzklebermasse ist in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen
19 bezeichnet. Die Verwendung der Schmelzklebermasse 19 hat
noch einen weiteren Vorteil. Der Spalt 17, in dem sich das
Schott 18 befindet ist in seinem Verbindungsbereich zu der
Zweigleitung 13 hin mit der Schmelzklebermasse 19
verschlossen, um das Schott 18 im Normalfall in seiner oberen
Lage zu halten. Diese Schmelzklebermasse 19 verschließt somit
den Spalt 17 vorzugsweise ringsum im Umfangsbereich zwischen
Spalt 17 und Zweigleitung 13 und dadurch wird eine
Verschmutzung des Schotts 18 verhindert. Eine Wartung des
Schotts 18, die sicherstellt, daß dessen Beweglichkeit für
den Brandfall noch gegeben ist, kann somit entfallen.
Es wird nun auf die Fig. 2 und 3 Bezug genommen. Man
erkennt, daß im Wandungsbereich an der Innenseite des
Rohrstutzens der Zweigleitung 13 eine Brandschutzmasse 20
aufgebracht ist. Hier handelt es sich um ein im Brandfalle
bei Wärmeentwicklung aufschäumendes Material, einen
sogenannten Intumeszenzschaumstoff. Werden nun höhere
Temperaturen erreicht, d. h. Werte, die oberhalb des
Temperaturbereichs liegen, in dem der Schmelzkleber (das
Schmelzlot) anspricht, dann schäumt diese Brandschutzmasse
auf unter starker Volumenvergrößerung und verschließt
schließlich den gesamten Querschnitt der Zweigleitung 13, so
daß weder Feuer, Temperatur noch Rauch in die Hauptleitung
durchschlagen können. Der besondere Vorteil der
erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt also darin, daß auch bei
Temperaturen, bei denen die Verbindung von der Zweigleitung
13 zur Hauptleitung 12 noch nicht feuerdicht verschlossen
ist, bereits eine rauchdichte Verbindung besteht und Rauch
nicht in die Hauptleitung 12 gelangen kann.
Nachfolgend wird auf die Fig. 4 und 5 Bezug genommen, die
eine alternative Variante der Erfindung zeigen. Wie man
sieht, ist dort das Schott 18 aus einem feuerbeständigen oder
nicht brennbaren Material (z. B. Metall) ausgebildet. Man kann
das Schott 18 z. B. aus einem Metallblech gewöhnlicher Stärke
fertigen. Man kann auch ein anderes feuerbeständiges oder
nicht brennbares Material einsetzen und bei Bedarf zur
Erzielung dieser Eigenschaften die Materialstärke des Schotts
entsprechend dicker wählen. Eine Beschichtung des Schotts mit
Brandschutzmasse ist in diesem Fall nicht erforderlich, da
das Schott selbst den Übergang von der Zweigleitung zur
Hauptleitung rauchdicht und feuersicher verschließt. Die
Brandschutzmasse 20, die gemäß der Variante nach Fig. 2 den
Stutzen der Zweigleitung 13 auskleidet kann bei der Variante
gemäß den Fig. 4 und 5 ebenfalls entfallen. Die Funktion des
Schotts 18, das sich absenkt, wenn die Schmelzklebermasse 19
oder das Schmelzlot schmilzt, ist im übrigen so wie bei der
anhand der Fig. 1 bis 3 oben beschriebenen
Ausführungsvariante.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung im Brandfalle, dadurch
gekennzeichnet, daß ein in einem Spalt (17) eines
doppelwandigen Abschnitts einer Rohrleitung (12) vertikal
bewegliches Schott (18) vorgesehen ist, wobei Mittel (19)
vorgesehen sind, die das Schott (18) bei Normaltemperatur
in seiner Offenstellung halten, in der es die Verbindung
zwischen zwei Abschnitten der Rohrleitung freigibt und
bei Temperaturerhöhung diese Mittel ansprechen, dadurch
das Schott (18) beweglich wird, sich vertikal nach unten
bewegt und die Verbindung zwischen den beiden Abschnitten
der Rohrleitung verschließt.
2. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schott (18) in dem Spalt (17)
zwischen zwei der Krümmung einer zylindrischen
Rohrleitung entsprechend gekrümmten Blechen (14, 16)
gehalten ist und das Schott (18) ebenfalls entsprechend
gekrümmt ist.
3. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das gekrümmte Schott (18) entlang
eines Abschnitts der Rohrwandung einer Hauptleitung (12)
gehalten ist und das Schott (18) sich bei erhöhter
Temperatur parallel zur Achse dieser Hauptleitung (12)
vertikal nach unten bewegt und den Querschnitt einer von
der Hauptleitung (12) radial nach außen abzweigenden
Zweigleitung (13) verschließt.
4. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Masse mittels derer das
Schott (18) in seiner oberen Stellung (Offenstellung) bei
Raumtemperatur gehalten ist eine Schmelzklebermasse (19)
oder ein Schmelzlot, die (das) bei einer Temperatur
vorzugsweise im Bereich zwischen 60°C und 80°C schmilzt
und das Schott (18) für seine Bewegung nach unten
freigibt.
5. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schott (18) aus einem
feuerbeständigem oder nicht brennbaren Material besteht
und eine ausreichende Materialstärke aufweist, um die
Ausbreitung eines Brandherds aus der Hauptleitung (12) in
die Zweigleitung (13) zu verhindern.
6. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schott (18) aus
Metallblech besteht.
7. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schott (18) einseitig
oder beidseitig eine Schicht aus einer bei erhöhter
Temperatur und unter Volumenvergrößerung aufschäumenden
Brandschutzmasse (Intumeszenzschaumstoff) aufgebracht
ist.
8. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Zweigleitung (13)
entlang der Innenwandung über den Umfang verteilt die
Brandschutzmasse (20) angeordnet ist, die bei einer
Temperatur, die oberhalb der Ansprechtemperatur der
Schmelzklebermasse (19) oder des Schmelzlots liegt,
aufschäumt und die Zweigleitung (13) und deren Verbindung
zur Hauptleitung (12) im Brandfalle verschließt.
9. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzklebermasse oder
das Schmelzlot (19) so angeordnet sind, daß sie bei
Normaltemperatur den Spalt (17) zu dem Raum, in dem sich
das Schott (18) befindet, ringsum verschließen.
10. Vorrichtung zur Brandabschottung einer
Lüftungsrohrleitung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Brandschutzmasse auf der konvexen
äußeren Seite des gekrümmten Schotts (18) aufgebracht
ist.
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