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DE1963489A1 - Verwendung von Vakuumrueckstaenden aus paraffinbasischen oder gemischtbasischen Rohoelen - Google Patents

Verwendung von Vakuumrueckstaenden aus paraffinbasischen oder gemischtbasischen Rohoelen

Info

Publication number
DE1963489A1
DE1963489A1 DE19691963489 DE1963489A DE1963489A1 DE 1963489 A1 DE1963489 A1 DE 1963489A1 DE 19691963489 DE19691963489 DE 19691963489 DE 1963489 A DE1963489 A DE 1963489A DE 1963489 A1 DE1963489 A1 DE 1963489A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
asphalt
vacuum
paraffin
vacuum residues
penetration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691963489
Other languages
English (en)
Other versions
DE1963489B2 (de
Inventor
Rudolf Dipl-Chem Dr Hermann
Gerhard Dipl-Ing Herold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wintershall AG
Original Assignee
Wintershall AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wintershall AG filed Critical Wintershall AG
Priority to DE19691963489 priority Critical patent/DE1963489B2/de
Publication of DE1963489A1 publication Critical patent/DE1963489A1/de
Publication of DE1963489B2 publication Critical patent/DE1963489B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L95/00Compositions of bituminous materials, e.g. asphalt, tar, pitch
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C3/00Working-up pitch, asphalt, bitumen
    • C10C3/005Working-up pitch, asphalt, bitumen by mixing several fractions (also coaltar fractions with petroleum fractions)

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Working-Up Tar And Pitch (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • "Verwendung von Vakuumrückständen aus paraffinbasischen oder gemischtbasischen Rohölen" Zur Erzielung eines standfesten Belages für Fußbodenestriche und/oder Unterlagen für Kunststoffböden und andere Gehbeläge auf Asphaltmassenbasis wird in beheizten Innenräumen, Werkshalten und Lagerhallen eine Mischung aus Mineralien und einem hochschmelzenden harten Bitumen, vornehmlich Hochvakuumbitumen, verwendet. Ein Hochvakumbitumen wird aus einem naphthenbasischen Rohöl durch eine Destillation unter Normalbedingungen, durch eine nachgeschaltete Vakuumdestillation und eine weitere Destillation unter Hochvakuum mit Dampf gewonnen. Naphthenbasische Rohöle als Ausgangsstoffe für hochschmelzende Bitumen stahen als Rohstoff nur in beschränkten Mengen zur Verfügung. Außerdem sind für die destillative Herstellung von hochschmelzenden Bitumen nur naphthenbasische Rohöle geeignet.
  • Es wurde nun die Verwendung von Vakuumrückständen aus paraffinbasischen und gemischtbasischen Rohölen gefunden, die durch einen bekannten Entölungsprozeß und einen nachgeschalteten, bei steigender Temperatur zwischen etwa 160°C bis etwa 250°C, vorzugsweise zwischen 170 - 230°C, durchgeführten Blasprozeß folgende Kennzahlen nach DIN 1995 ergeben: Dichte bei 25°C von 1 - 1,05 g/cm3, Erweichungspunkt nach von etwa 70 - 130°C, vorzugsweise von 85 - 125°C, Ring und Kugel t Penetration von 0 - 10 zehntel mm, als Bindemittel in Asphaltestrichen oder als Asphaltmasse für Unterlagen unter Kunststoffboden und anderen Gehbelägen.
  • Es wurde weiter die Verwendung von Vakuumrückständen unter Zumischen eines Destillatbitumens in den Penetrationsbereichen von 10 - 40 zehntel mm, vorzugsweise von 15 - 35 zehntel mm, in Mengen von etwa 20 - 35 Vol.%, vorzugsweise von 25 - 30 Vol.%, als Bindemittel in Asphaltsatrichen oder als Asphalt masse für Unterlagen unter Kunststoffböden und anderen Gehbelägen gefunden.
  • Ferner wurde die Verwendung von Vakuumrückständen unter Zumischen von etwa 20 - 35 Vol.%, vorzugsweise von 25 - 30 Vol.%, einen Gemisches eines nicht geblasenen, entölten Vakuumrückstandes und eines aromatischen Extraktes aus der Selektivraffination eines Schmieröldestillates in der Viskosität 2 E bis 80 E/100°C im Mengenverhältnis des nicht geblasenen Vakuumrückstandes zum Extrakt von etwa 90 - 99 : 10- 1, vorzugsweise 95 : 5, als Bindemittel in Asphaltestrichen oder als Asphaltmasse für Unterlagen unter Kunstoffböden und anderen Gehbelägen gefunden.
  • Die Verwendung von Vakuumrückständen gemäß der Erfindung geht von einem a paraffinbasischen oder gemischtbasischen Rohöl oder Gemisch dieser Stoffe mit zum Teil erheblichem Paraffingehalt, beispielsweis bis 13% Paraffin, aus uns ist auf ein paraffinarmes, in der Welt knappes, naphtenbasisches Rohöl als Ausgangsproduckt nicht angewiesen.
  • Die Zusammensetzung der als Bindemittel in Asphaltestrichen oder als Asphaltmasse für Unteringen unter kunststoffböden und anderen Gehbelägen verwendaten Vakuumrückstände aus paraffinbasischen und gemischtbasischen Rohölen in Verbindung mit bekannten Zuschlagsstoffen ergibt sich aus den folgenden Beispielen.
  • Beispiel 1: % Bindemittel gemäß der Erfindung 8 - 10 Kalksteinmehl oder Steinmehl anderer Art mit einem Kornanteil von mindestens 80 % unter 0,09 mm 26 Natursand 0/3 mm 44 - 42 Mineralaplitt 2/5 mm -22 Beispiel 2: Bindsmittel gemäß der Erfindung 8 - 10 Kalksteinmehl oder Steinmehl anderer Art mit einem Kornanteil von mindestens 80 % unter 0,09 mm 27 Natursand und Brechsand 0/3 mm 31 - 29 Natursteinplitt 2/5 mm 34 Beispiel 3: Bindemittel gemaß der Erfindung 10 - 12 Säurefestes Steinmehl wie Quersmehl mit einem Kornanteil von mindestens 80 % unter 0,09 mm 25 Naturwand 0/3 mm 15 - 13 Säurefester Edelbrechsand 0/3 mm 26 Säurefester Hartsteinsplitt oder Quarzriesel 24 Für Beispiel 1 wird ein Bindemittel mit folgenden Kennzahlen verwendet: Dioht bei 25°C 1,935 g/cm3 Erweichungspunkt nach R.u.K. 98°C Penetration 3 zehntel mm Für Beispiel 2 wird folgendes Bindemittel verwendet: 70 Vol.% entölter und geblasener Vakuumrückstand mit folgenden Kennzahlen: Dichte bei 25°C 1,030 g/cm³ Erweichungspunkt nach R.u.K. 108°C Penetration 2 sehntel mm und 30 Vol.% Destillationsbitumen mit Kennzahlen Dichte bei 25°C 1,030 g/cm³ Erweichungspunkt nach R.u.K. 63°C Penetration 22 sehntel mm Für Beispiel 3 wird folgenden Bindemittel verwendet: 73 Vol.% entölter und geblasener Vakuumrückstand mit Dichte bei 25°C 1,038 g/cm³ Erweichungspunkt nach R.u.K. ' 105 0 Penetration 2 zehntel mm und 25 Vol.% eines Gemisches aus 23,57 Vol.% eines Vakuumrückstandes nach Entölung ohne Blasprozeß mit einer Dichte von 1,018 g/cm³, einem Erweichungspunkt nach R.u.K. von 60°C und einer Penetration von 18 sehntel mm und 1,25 Vol.% eines aromatischen Extraktes aus der Selektivraffination eines Schmieröldestillates mit einer Viskosität von 4 E/100°C.
  • (nach R.u.E = Ring und Kugel nach DIN 1995, Penetration in sehntel mm nach DIN 1995).
  • Die hier genannten Vakuumrückstände aus paraffinbasischen oder gemischtbasischen Rohölen, die hier genannten Vakuumrückstände unter Zumischen einer Destillationsbitumens und die genannten Vakuumrückstände unter Zumischen eines Gemisches eines nicht geblasenen, antölten Vakuumrückstandes und eines aromatischen Extrakten aus der Selektivraffination eines Schmieröldestillates sind als Bindemittel in Asphaltestrichen oder Asphaltmessen für Unterlagen unter Kunststoffböden und anderen Gehbelägen in gleicher Weise wie Hochvakuumbitumen geeignet und ergeben Estriche mit, einer Eindringtiefe (Eindruckversuch mit ebenem Stempel nach DIN 1996 Blatt 13) von 1 - 3 mm, vorzugsweise unter 1 und unter 0,5 mm.

Claims (3)

Patentansprüche
1.) Verwendung von Vakuumrückständen aus paraffinbasischen oder gemischtbasischen Rohölen, die durch einen bekannten Entölungsprozeß und einen nachgeschalteten, bei steigender Temperatur zwischen etwa 160 C bis etwa 250°C, vorzugsweise zwischen 170 - 230°C, durchgeführten Blasprozeß folgende Kennzahlen nach DIN 1995 ergeben Dichte bei 25°C von 1 - 1,50 g/cm³, Erweichungspunkt nach Ring und Kugel von etwa 70 - 130°C, vorzugsweise von 85 - 125°C.
Penetration von 0 - 10 zehntel am, als Bindemittel in Asphalt- Estrichen oder als Asphaltmasse für Unterlagen unter Kunststoffböden und anderen Gebbelägen.
2.) Verwendung von Vakuumrückständen nach Anspruch 1, unter Zumischen eines Destillationsbitumen, in den Penetrationeberefohen von 10 - 40, vorzugsweise von 15 - 35 sehntel mm, in Mengen ron etwa 20 - 35 Vol.%, vorzugsweise von 25 - 30 Vol.%, als Bindemittel in Asphalt-Estrichen oder als Asphaltmasse für Unterlagen unter Kunststoffböden und anderen Gehbelägen.
3.) Verwendung von Vakuumrückständen nach Anspruch 1, unter Zumischen von etwa 20 -35 Yol.%, vorzugsweise von 25 - 30 Vol.% eine Gemisches eines nacht geblasenen, entölten Vakuumrückstandes und eines aromatischen Extraktes aus der Selektivraffination eines Schmieröldestillates in der Viskosität 2 E bis 80 E/100°C im Mengenverhältnis des nicht geblasenen Vakuumrückstandes zum Extrakt von etwa 90 - 99 : 10- 1 , vorzugsweise 95 : 5, als Bindemittel in Asphalt-Estrichen oder als Asphaltmasse für Unterlagen unter Kunststoffböden und anderen Gehbelägen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0459811A3 (en) * 1990-05-30 1992-12-23 Petro Canada Paving asphalt cement and its production
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