DE19633241A1 - Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. - Google Patents
Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc.Info
- Publication number
- DE19633241A1 DE19633241A1 DE19633241A DE19633241A DE19633241A1 DE 19633241 A1 DE19633241 A1 DE 19633241A1 DE 19633241 A DE19633241 A DE 19633241A DE 19633241 A DE19633241 A DE 19633241A DE 19633241 A1 DE19633241 A1 DE 19633241A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pull
- rail
- section
- hollow profile
- drawer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims abstract description 26
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims abstract description 6
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims abstract description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 52
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 11
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 8
- 238000011161 development Methods 0.000 claims description 5
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 4
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 4
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 claims 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 claims 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 abstract 1
- 239000000284 extract Substances 0.000 description 12
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 5
- 238000013461 design Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 239000013641 positive control Substances 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 244000145845 chattering Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 230000003319 supportive effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/40—Sliding drawers; Slides or guides therefor
- A47B88/437—Rollers for slides or guides
Landscapes
- Drawers Of Furniture (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Unterflur-Ausziehführung für in
einem Schrankkorpus ausziehbar gelagerte Schubladen u. dgl.,
bei welchem die an der Korpuswand zu befestigende, als Pro
filschiene ausgebildete Führungsschiene von unten in die
zugehörige, von einer an der Unterseite offenen Hohlprofil
schiene gebildete, im Bereich des Schubladen-Bodens oder
der Unterseite der Schubladen-Seitenwand angeordnete Lauf
schiene eingreift und im Innern der Laufschiene Rollbahnen
für in einem langgestreckten Käfig gehalterte Wälzkörper
bildet, die auf den Abrollbahnen der Führungsschiene einer
seits und von in zugeordneten Bereichen der Innenfläche der
Laufschiene gebildeten Abrollbahnen andererseits abzurollen
vermögen und so eine Längsverschiebung der Laufschiene
relativ zur Führungsschiene ermöglichen.
Schubladen-Ausziehführungen der hier in Frage stehenden Art
haben aufgrund der Vielzahl von nicht nur in Ausziehrich
tung, sondern auch rechtwinklig hierzu räumlich versetzten
Wälzkörpern in Form von Kugeln und/oder Rollen neben ihrem
leichten Lauf und der hohen Belastbarkeit den zusätzlichen
Vorteil, daß sie auch in ganz ausgezogenem Zustand eine
hohe Querstabilität aufweisen, so daß also eine mit ihnen
in einem Schrankkorpus gelagerte Schublade auch in ganz
ausgezogenem Zustand in horizontaler Querrichtung kein
merkliches Spiel aufweist. Zur Lagerung von Schubladen in
hochwertigen Möbelstücken werden deshalb in zunehmendem
Maße derartige Ausziehführungen verwendet. Von Vorteil ist
dabei auch die Möglichkeit, das für die Laufschiene verwen
dete Hohlprofil mit geringer Bauhöhe herzustellen, also daß
die Laufschiene - in der sog. "Unterflur-Anordnung" - an
der Unterseite des Bodens einer Schublade unmittelbar neben
der etwas über dem Boden nach unten vortretenden Seitenwand
oder - wenn die Seitenwände der Schublade von an der Unter
seite offenen Hohlprofilen aus Metall oder Kunststoff ge
bildet werden - innerhalb der Seitenwand angeordnet werden
kann. Dadurch ist es möglich, die Breite der Schublade im
Vergleich zu Rollenführungen, die zwischen der Außenseite
der Seitenwand der Schublade und der zugewandten Innenseite
der Korpus-Tragwand angeordnet werden müssen, zu vergrö
ßern. Der die Wälzkörper zwischen der Führung und der Lauf
schiene halternde und in ihrem gegenseitigen Abstand zuein
ander fixierende - in der Regel aus Kunststoff hergestellte
- Käfig bedingt, daß der Hub der in Frage stehenden Aus
ziehführungen auf einen Weg beschränkt ist, der kürzer als
die Schubladentiefe der zugehörigen Schublade ist, so daß
die Rückwand der ganz ausgezogenen Schublade also noch um
das Maß des Käfigs innerhalb des zugehörigen Schrankkorpus
steht, d. h. Ausziehführungen der hier in Frage stehenden
Art sind sog. "Teil-Auszüge". Insbesondere bei niedrigen
Schubladen sehr großer Tiefe ist der im ausgezogenen Zu
stand noch innerhalb des Schrankkorpus liegende rückwärtige
Schubladenbereich dann schlecht einsehbar und zugänglich.
Es wäre daher erwünscht, die Ausziehführungen auch als sog.
"Voll-Auszüge" herzustellen, bei denen die zugehörige
Schublade so weit aus dem Schrankkorpus herausgezogen wer
den kann, daß ihre Rückwand etwa bündig mit der Vorderflä
che des Schrankkorpus steht. Soweit solche Voll-Auszüge bei
den hier in Frage stehenden Ausziehführungen angeboten wer
den, werden sie praktisch als Kombination zweier
Einfach-Auszüge zu sog. "Doppel-Auszügen" erhalten. Bei Rollen-Aus
ziehführungen, bei denen die Bauhöhe eine geringe Bedeutung
hat, weil die gesamte Höhe der Seitenwand der Schublade zur
Verfügung steht, werden solche "Doppel-Auszüge" in großem
Umfang eingesetzt. Dagegen sind "Doppel-Auszüge" bei den
hier in Frage stehenden, in Unterflur-Anordnung einzuset
zende Wälzkörper gelagerten Ausziehführung nur in Sonder
fällen verwendbar, da die senkrechte Bauhöhe bei diesen
Auszügen wesentlich vergrößert wird, wodurch eine Erhöhung
des Überstands der Seitenwände der Schublade bzw. eine An
hebung des Schubladenbodens im bezug auf deren Höhenanord
nung in der Seitenwand erfolgen muß, falls die Laufschie
nenanordnung nicht in unerwünschter Weise an der Unterseite
der Schublade sichtbar sein soll. Damit wird aber das Fas
sungsvermögen der Schublade verringert.
In solchen Fällen, in denen das Fassungsvermögen der
Schublade weniger kritisch ist, wurde auch versucht, mit
Einfach-Auszügen den Anschein eines Voll-Auszuges zu errei
chen, indem die Schublade in Schubladen-Ausziehrichtung um
etwa das Maß des Käfigs der Ausziehführung kürzer bemessen
wurde, während die Laufschiene mit größtmöglicher Länge
eingesetzt wurden. Die zur Korpusrückwand weisenden Endbe
reiche der Laufschienen treten somit also noch über die
Schubladenrückwand ins Korpusinnere vor. Da die überstehen
den Enden der Laufschiene durch die Schubladenrückwand ver
deckt sind, fällt die bei im Schrankkorpus montierten
Schubladen nicht auf, jedoch haben die Schubladen natürlich
ein entsprechend ihrer geringeren Tiefenerstreckung verrin
gertes Fassungsvermögen.
Bei Rollen-Ausziehführungen wurde vorgeschlagen, einen
Voll-Auszug dadurch zu verwirklichen, daß anstelle der Ein
fügung einer weiteren Zwischenschiene im rückwärtigen Ende
der Laufschiene ein um eine senkrechte oder horizontale
Achse abkippbare zusätzlicher Laufschienenteil angesetzt
wird, dem beim Einschieben der Schublade bei Annäherung an
die ganz geschlossene Stellung durch eine Zwangssteuerung
so um die horizontale Achse nach oben bzw. die senkrechte
Achse nach innen vor die Rückwand der Schublade verschwenkt
wird, daß die Schublade weiter einschiebbar ist. Beim Aus
ziehen stellt der dann wieder mit der eigentlichen Lauf
schiene fluchtende Laufschienenteil dagegen einen zusätzli
chen Auszugsweg zur Verfügung, der einen Voll-Auszug der
Schublade ermöglicht (DE-OS 29 46 113). In der Praxis haben
sich derartige Voll-Auszüge bei Rollen-Ausziehführungen
nicht eingeführt und für die hier in Frage stehende Unter
flur-Ausziehführung mit Lagerung der als Hohlprofil ausge
bildeten Ausziehführungen durch Wälzkörper sind Voll-Aus
züge bisher nur in Form der erwähnten "Doppel-Auszüge" be
kanntgeworden.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, die
hier in Frage stehenden Unterflur-Ausziehführungen mit
Wälzkörper-Lagerung der Laufschiene auf der Führungsschiene
zu einem Voll-Auszug weiterzubilden, ohne daß hieraus eine
Vergrößerung der Bauhöhe in senkrechter Richtung resul
tiert.
Ausgehend von einer Ausziehführung der eingangs erwähnten
Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
am korpusinneren Ende der Laufschiene ein im Querschnitt
mit dem Hohlprofil-Querschnitt der Laufschiene übereinstim
mender Hohlprofilabschnitt in an sich bekannter Weise aus
einer mit der Laufschiene fluchtenden und unmittelbar an
ihrem korpusinneren Ende anschließenden ersten Stellung in
eine demgegenüber in eine im wesentlichen parallel zur
Schubladen-Rückwand verlaufende zweite Stellung verschwenk
bar angelenkt ist, und daß an der Führungsschiene und dem
verschwenkbaren Hohlprofilabschnitt zusammenwirkende Füh
rungsmittel vorgesehen sind, welche den Hohlprofilabschnitt
während der Verschiebung der Laufschiene auf der Führungs
schiene von der ganz ausgezogenen Stellung der Schublade
zugeordneten Endstellung in Schubladen-Einschubrichtung bei
Annäherung seines korpusinneren Endes an die Korpus-Rück
wand zunehmend in die im wesentlichen schubladenrückwand
parallele zweite Stellung verschwenken. Es hat sich über
raschenderweise herausgestellt, daß die schwenkbare Anlen
kung des Hohlprofilabschnitts am rückwärtigen Ende der von
einem querschnittsgleichen Hohlprofil gebildeten Lauf
schiene mit hinreichender Genauigkeit durchgeführt werden
kann, so daß auch beim Übertritt des Wälzkörper-Käfigs über
die Schnittstelle zwischen dem Hohlprofilabschnitt und der
Laufschiene keine Stockungen oder Hemmungen auftreten.
Andererseits wird auf diese Weise tatsächlich ein zusätz
licher Auszugsweg in der Länge des Hohlprofilabschnitts zur
Verfügung gestellt, der es ermöglicht, auch vergleichsweise
tiefere Schubladen, deren Rückwand in der ganz eingescho
benen Stellung bis nahe an die Korpus-Rückwand herangeführt
sind, so weit auszuziehen, daß der Auszugsverlust durch den
Wälzkörper-Käfig ausgeglichen wird.
Die Schwenkachse der Hohlprofilschiene an der Laufschiene
kann entweder horizontal oder auch vertikal jeweils recht
winklig zur Verschiebungsrichtung der Laufschiene auf der
Führungsschiene verlaufen, wobei der Hohlprofilabschnitt im
erstgenannten Fall vorzugsweise von der zur Laufschiene
fluchtenden Stellung in eine demgegenüber hochgeschwenkte
Stellung verschwenkbar angelenkt ist, während im zweiten
Fall eine Verschwenkung von der benachbarten Korpusseiten
wand weg vor die Rückwand einer zugehörigen Schublade er
folgt.
Zur Steuerung des Schwenkvorgangs des Hohlprofilabschnitts
wird in einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung am
korpusrückwandseitigen Ende der die Führungsschiene bilden
den Profilschiene ein von deren Längserstreckung in Ver
schwenkrichtung des Hohlprofilabschnitts weisender Steuer
abschnitt angesetzt, wobei die Führungsmittel dann ein am
Hohlprofilabschnitt vorgesehenes, bei Annäherung an die
Schubladen-Schließwirkung mit dem Steuerabschnitt in Ein
griff kommendes Steuerglied aufweisen.
Dabei kann die Ausgestaltung mit Vorteil so getroffen sein,
daß der Steuerabschnitt an eine an der Führungsschiene vor
gesehene, mit dem Steuerglied in Eingriffstehende Längs
führung anschließt.
Wenn der Hohlprofilabschnitt um eine horizontale Achse ver
schwenkbar am korpusinneren Ende der Laufschiene angelenkt
ist, wird die Längsführung zweckmäßig von einem von einem
an der Korpuswand anliegend befestigbaren Profilschenkel
der die Führungsschiene bildenden Profilschiene einschließ
lich des Steuerabschnitts im wesentlichen rechtwinklig ins
Korpusinnere vortretenden Materialstreifen und das Steuer
glied von einem vom Hohlprofilabschnitt in Richtung zur
Führungsschiene vortretenden und zumindest an einer Seite
des Materialstreifens in Anlage gehaltenen Vorsprung gebil
det.
Wenn der Hohlprofilabschnitt dagegen um eine vertikale
Achse verschwenkbar angelenkt ist, ist die Ausgestaltung
zweckmäßig so getroffen, daß die Längsführung von einem
streifenförmigen Materialbereich wenigstens eines der in
der bestimmungsgemäßen Befestigungslage parallel zur zuge
ordneten Korpuswand verlaufenden Profilschenkel der die
Führungsschiene bildenden Profilschiene gebildet wird, wel
cher bzw. welche in ihrem korpusinneren Endbereich in der
Höhe verringert und aus ihrem korpuswandparallelen Verlauf
in Richtung des Verlaufs des Steuerabschnitts umgeformt ist
bzw. sind, und daß das Steuerglied von wenigstens einem vom
Hohlprofilabschnitt zur Führungsschiene vortretenden und
zumindestens an einer Seite des streifenförmigen Material
bereichs bzw. der Materialbereiche in Anlage gehaltenen
Vorsprung gebildet wird bzw. werden.
Dabei kann das Steuerglied auch von zwei an gegenüberlie
genden Seiten des Materialstreifens anliegenden Vorsprüngen
gebildet werden, wodurch dann eine Zwangssteuerung des
Schwenkvorgangs des Hohlprofilabschnitts gegeben ist.
In jedem falle empfiehlt es sich, den Vorsprung bzw. die
Vorsprünge zumindest im Bereich seiner bzw. ihrer Anlage am
Materialstreifen mit einer reibungsmindernden Oberfläche,
beispielsweise einer geeigneten Kunststoffauflage zu verse
hen, um eine Schwergängigkeit der Schublade beim Ausziehen
oder Einschieben zu vermeiden.
Zu diesem Zweck kann die Ausgestaltung auch so getroffen
werden, daß der Vorsprung bzw. die Vorsprünge von jeweils
einer drehbar am Hohlprofilabschnitt gelagerten, mit ihrer
Umfangsfläche an einer Seite des Materialstreifens ab
rollenden Steuerrolle gebildet wird bzw. werden.
Insbesondere dann, wenn das Steuerglied von nur einem an
einer Seite des Materialstreifens in Anlage gehaltenen Vor
sprung gebildet wird, empfiehlt es sich, den Hohlprofilab
schnitt federnd in Richtung einer Verschwenkung aus der er
sten in die zweite Stellung vorzuspannen. Diese Vorspannung
bewirkt dann nicht nur die Anlage des Steuerglieds am Mate
rialstreifen, sondern führt - bei ausreichend bemessener
Vorspannung der verwendeten Feder - gleichzeitig dazu, daß
die Schublade beim Einschieben durch den sich gegenüber der
Laufschiene verschwenkenden Hohlprofilabschnitts bei Annä
herung an die Schließstellung federnd in die ganz geschlos
sene Stellung gezogen wird. D.h. ohne zusätzlichen kon
struktiven Aufwand ist die Funktion eines automatischen
Schubladeneinzugs verwirklichbar.
Aufgrund der Tatsache, daß die mit erfindungsgemäßen Aus
ziehführungen in einem Schrankkorpus gelagerte Schublade
weiter aus dem Schrankkorpus ausziehbar ist, als üblicher
weise bei einem Normalauszug erhöht sich auch die Biegebe
anspruchung der Schienen der Ausziehführungen in ganz aus
gezogenem Zustand, in welchem die Schienenüberdeckung der
Lauf- und Führungsschiene ja im wesentlichen nur noch der
Länge des Wälzkörper-Käfigs entspricht. Es empfiehlt sich
deshalb, am korpusäußeren Ende der Führungsschiene wenig
stens einen die Laufschiene in der ganz ausgezogener Stel
lung der Schublade unterstützenden Vorsprung vorzusehen,
der somit in der ganz ausgezogenen Stellung der Schublade
zusätzlich zu den am rückwandabgewandten Ende des Käfigs
vorgesehenen Wälzkörpern die auftretenden Belastungen von
der Laufschiene auf die Führungsschiene überträgt. Auch
hier kann es dann wieder zweckmäßig sein, wenn der Vor
sprung bzw. die Vorsprünge zumindest in dem die Laufschiene
abstützenden Bereich mit einer reibungsmindernden
Oberfläche versehen ist bzw. sind, wobei der Vorsprung auch
von einer drehbar an einem ins Innere der Laufschiene ge
führten Profilschenkel der Führungsschiene gelagerten, an
der Innenseite des Stegabschnitts des die Laufschiene bil
denden Hohlprofils abrollenden Rolle gebildet sein kann.
Um zu verhindern, daß die Schublade mitsamt der Laufschiene
über das vorgesehene Maß aus dem Korpus herausgezogen wer
den kann, empfiehlt es sich, am korpusrückwandabgewandten
Ende des die Längsführung bildenden Materialstreifens einen
Anschlag für das Steuerglied vorzusehen, an welchem das
Steuerglied in der bestimmungsgemäßen Ausziehstellung an
fährt.
Falls das Steuerglied von einer Steuerrolle gebildet wird,
kann dann der Anschlag von einem dem Radius der Steuerrolle
entsprechend kreisbogenförmig gebogenen Endabschnitt des
Materialstreifens gebildet sein.
Auf die den Hohlprofilabschnitt federnd in Richtung einer
Verschwenkung in die zweite Stellung vorspannende Feder
kann dann verzichtet werden, wenn diese Verschwenkung in
die Schließstellung durch entsprechende Ausgestaltung des
Steuerabschnitts zwangsläufig erfolgt. Gemäß einer vorteil
haften Weiterbildung der Erfindung kann dies dadurch er
reicht werden, daß zwischen zwei zum Hohlprofilabschnitt
vortretenden und das Steuerglied passend zwischen sich auf
nehmenden und führenden Begrenzungswänden eine Steuerkurve
gebildet ist.
Das Steuerglied ist zweckmäßig auch in diesem Fall als
drehbar am Hohlprofilabschnitt gelagerte Steuerrolle ausge
bildet, deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem Ab
stand zwischen den einander zugewandten Flächen der Steuer
kurven-Begrenzungswände bemessen ist.
Dabei empfiehlt es sich, die Höhe der einander zugewandten
Flächen der Steuerkurven-Begrenzungswände gleich oder
geringfügig größer als die Breite des Umfangsbereichs der
zwischen ihnen aufgenommenen Steuerrolle zu bemessen, und
von den dem Hohlprofil-Schienenabschnitt zugewandten Rän
dern der Begrenzungswände jeweils kurze, die Steuerrolle
hohlprofilabschnittseitig im Umfangsbereich etwas umgrei
fende Materialstreifen vortreten zu lassen, wodurch ein un
gewollter Austritt der Steuerrolle aus der Steuerkurve mit
Sicherheit ausgeschlossen wird.
Der Steuerabschnitt wird in diesem Fall zweckmäßig als am
korpusinneren Ende der Führungsschiene vorgesehener, geson
dert hergestellter und auf der Führungsschiene befestigter
flacher Bauteil aus Kunststoff ausgebildet.
Der Steuerabschnitt wird dabei vorzugsweise aus einem ther
moplastischen Kunststoff hergestellt, von dessen dem zur
Befestigung der Führungsschiene an der Korpus-Tragwand vor
gesehenen Führungsschienen-Profilschenkel zugewandter Seite
kurze integral angesetzte Befestigungszapfen vortreten,
welche durch Bohrungen im Profilschenkel hindurchgreifen
und an ihren freien Enden durch Warmumformung zu Nietköpfen
umgeformt sind.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines Aus
führungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher er
läutert, und zwar zeigt:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Ausziehführung in schema
tischer Darstellung in der dem ganz
eingeschobenen Zustand einer Schublade
in einen Schrankkorpus entsprechenden
Stellung der Laufschiene auf der Füh
rungsschiene;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht
in einer teilweise ausgezogenen Stel
lung der Laufschiene;
Fig. 3 eine den Fig. 1 und 2 entsprechende
Ansicht der Ausziehführung in der ganz
ausgezogenen Stellung der Laufschiene;
Fig. 4 eine Seitenansicht des rückwärtigen
Endes der Laufschiene, in welcher der
verschwenkbar angelenkte Hohlprofilab
schnitt in beiden möglichen
Schwenk-Endstellungen gezeigt ist;
Fig. 5 eine Schnittansicht, gesehen in Rich
tung der Pfeile 5-5 in Fig. 2.
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines
zweiten Ausführungsbeispiels einer er
findungsgemäßen Ausziehführung;
Fig. 7 eine Ansicht eines Teilabschnitt des
zweiten Ausführungsbeispiels, gesehen
in Richtung des Pfeils 7 in Fig. 6;
Fig. 8 eine Ansicht, gesehen in Richtung des
Pfeils 8 in Fig. 7; und
Fig. 9 eine Seitenansicht des Korpusinneren
Endbereichs einer Ausziehführung mit
gesondert hergestelltem und an der
Führungsschiene befestigten Steuerab
schnitt aus Kunststoff, der eine
zwangsläufige Verschwenkung des Hohl
profilabschnitts bei Annäherung an die
Schubladen-Schließstellung bewirkt.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein in seiner Gesamtheit mit 10
bezeichnetes Ausführungsbeispiel einer in der erfindungs
gemäßen Weise ausgestalteten Unterflur-Ausziehführung in
drei verschiedenen Stellungen, nämlich der der
Schubladen-Schließstellung, einer teilweise ausgezogene Schublade und
der der ganz ausgezogenen Schublade entsprechenden Stellung
der Laufschiene auf der Führungsschiene dargestellt, wobei
in den Fig. 1 und 2 die Umrißlinie einer zugeordneten
Schublade gestrichelt angedeutet sind.
Die Ausführung 10 weist eine aus Metallblech zu einem rin
nenförmigen Profil gekantete Führungsschiene 12 auf, deren
einer senkrechter Profilschenkel 14 an der - nicht gezeig
ten - Innenfläche der Seitenwand eines Schrankkorpus - vor
zugsweise durch Schrauben - befestigbar ist. Vom unteren
Rand des Profilschenkels 14 ist ein langgestreckter strei
fenförmiger Stegabschnitt 16 etwa rechtwinklig abgekantet,
von dessen dem Profilschenkel 14 abgewandten Rand ein wei
terer Profilschenkel 18 rechtwinklig nach oben umgekantet
ist. Die in senkrechter Richtung gemessene Höhe dieses Pro
filschenkels 18 ist deutlich geringer als die Höhe des Pro
filschenkels 14. Am oberen freien Rand des Profilschenkels
18 sind durch Umformungen aus dem Material des Metallblechs
Laufbahnen für Wälzkörper, und zwar mit horizontaler Achse
angeordnete Rollen 20 und auf gegenüberliegenden Seiten zu
den Rollen 20 nach unten versetzte Kugeln 20 gebildet, wel
che in einem Käfig 24 in vorgegebenem Abstand und in der
bestimmungsgemäßen Lage relativ zueinander drehbar gehal
tert sind. Auf den Wälzkörpern ist die als Hohlprofilschie
ne mit etwa umgekehrt U-förmigem Querschnitt ausgebildete
Laufschiene 26 längsverschieblich gelagert, welche im vor
liegenden Fall zur Montage an der Unterseite des Bodens
einer Schublade 28 unmittelbar neben der den Schubladen-Boden
nach unten überragenden zugeordneten Schubladen-Sei
tenwand bestimmt ist. Sofern die Seitenwand der Schublade
von einer an der unteren Stirnseite offenen hohlen Metall
zarge gebildet wird, kann die Laufschiene 26 auch in die
offene Unterseite dieser Metallzarge eingesetzt sein. Im
bisher beschriebenen Umfang stimmt die Ausziehführung mit
den bekannten Ausziehführungen gleicher Gattung überein.
In erfindungsgemäßer Weiterbildung ist am korpusinneren
Ende der Laufschiene ein Hohlprofilabschnitt um eine recht
winklig zur Schubladen-Einschubrichtung und horizontal ver
laufende Achse verschwenkbar angelenkt. Dieser Hohlprofil
abschnitt 28 hat eine mit dem die Laufschiene bildenden
Hohlprofil übereinstimmenden Querschnitt. Die Anlenkung des
Hohlprofilabschnitts 30 am korpusinneren Laufschienenende
erfolgt so, daß dieser Hohlprofilabschnitt zwischen den
beiden in Fig. 4 gezeigten Endstellungen, nämlich einer
ersten, fluchtend am Ende der Laufschiene 26 anliegenden
(siehe auch Fig. 2 und 3) und einer zweiten, demgegenüber
um etwa 90° nach oben verschwenkten Endstellung (siehe auch
Fig. 1) verschwenkbar ist. Da der Hohlprofilabschnitt 30 am
Ende der die Schublade auf ihrer ganzen Länge untergreifen
den Laufschiene 26 angesetzt ist, steht er also in der er
sten Endstellung noch in voller Länge von der Rückwand der
Schublade 28 vor. Die Schwenklage des Hohlprofilabschnitts
30 wird in der im folgenden noch beschriebenen Weise so ge
steuert, daß er über den größten Teil des Einschub- bzw.
Auszugswegs einer zugehörigen Schublade in der ersten End
stellung gehalten ist, in welcher also auch der die Wälz
körper 20, 22 haltende Käfig 24 zumindest teilweise von der
Laufschiene 28 in den Hohlprofilabschnitt 30 - und umge
kehrt - übertreten kann. Erst bei einer Annäherung der
Schublade an die Rückwand des - nicht gezeigten - zugehöri
gen Schrankkorpus in solchem Maße, daß das freie Ende des
Hohlprofilabschnitts 30 an der Rückwand anzustoßen droht,
wird der Hohlprofilabschnitt 30 nach oben in die zweite
Endstellung verschwenkt. Der die Wälzkörper 20, 22 hal
ternde Käfig 24 befindet sich dann vollständig in der Lauf
schiene und behindert diesen Verschwenkvorgang nicht.
In der Nähe des freien Endes des Hohlprofilabschnitts 30
ist ein Steuerglied in Form einer um eine parallel zur
Schwenkachse des Hohlprofilabschnitts 30 verlaufende Achse
drehbar am Hohlprofilabschnitt gelagerten Steuerrolle 32
vorgesehen, deren Umfangsfläche an einer im oberen Rand
bereich der Führungsschiene 12 vorgesehenen Längsführung in
Form eines integral am Schenkel 14 der Führungsschiene 12
angeschnittenen und rechtwinklig ins Korpusinnere umgekan
teten Materialstreifens 34 angedrückt ist und abzurollen
vermag. Am korpusrückwandseitigen Ende der die Führungs
schiene 12 bildenden Profilschiene ist ein von deren
Längserstreckung in Verschwenkungsrichtung des Hohlprofil
abschnitts schräg anschließender Steuerabschnitt 36 inte
gral angesetzt. Der Materialstreifen 34 setzt sich in die
sen schrägen Steuerabschnitt 36 fort, wobei er im Über
gangsbereich zwischen seinem horizontalen Verlauf am
Schenkel 14 und dem schrägen Verlauf am Steuerabschnitt 36
abgerundet ist. Im Bereich des Steuerabschnitts 36 ist der
Materialstreifen 34 so breit, daß er die Umfangsfläche der
Steuerrolle 32 ganz überdeckt. An der freien, d. h. dem Pro
filschenkel 14 abgewandten Begrenzungskante des Material
streifens 34 dann noch ein schmaler streifenförmiger recht
winklig umgekanteter Materialabschnitt 35 angesetzt, wel
cher die Steuerrolle 32 seitlich umgreift und so sicher
stellt, daß die Steuerrolle nicht seitlich vom Material
streifen abgleiten und sich verklemmen kann.
In Fig. 4 ist gezeigt, daß am Hohlprofilabschnitt 30
einerseits und dem rückwärtigen Ende der Laufschiene 26 in
der Nähe des Schwenkachse des Hohlprofilabschnitts eine
unter Zugvorspannung stehende Schraubenfeder 38 angeordnet
ist, welche den Hohlprofilabschnitt 30 normalerweise in die
zweite, d. h. hochgeschwenkte Endstellung vorspannt und da
bei die Steuerrolle 32 gegen die Unterseite des Material
streifens 34 drängt. In der ganz eingeschobenen Stellung
der Schublade liegt der Umfang der Steuerrolle 32 also am
äußeren oberen Ende des vom Steuerabschnitt 36 vortretenden
Materialstreifens 34 an. Wird die Schublade dann ausgezo
gen, rollt die Steuerrolle 32 am Materialstreifen ab und
der Hohlprofilabschnitt 30 wird zunehmend in Richtung der
ersten Endstellung verschwenkt, die dann erreicht wird,
wenn die Steuerrolle auf den waagerechten Abschnitt des
Materialstreifens 34 übertritt. In dem Bereich, in dem die
Steuerrolle 32 in der voll ausgezogenen Stellung der Schub
lade steht, ist der Materialstreifen 34 bei 34a mit einem
etwa dem Radius der Steuerrolle 32 entsprechenden Bogen
nach unten umgebogen, wodurch dieser Endabschnitt 34a einen
Anschlag bildet, über den hinaus die Laufschiene 26 mit dem
angesetzten Hohlprofilabschnitt 30 nicht ungewollt ausgezo
gen werden kann. In dieser Endstellung stützt die Steuer
rolle 32 auch das Gewicht der Schublade und von deren In
halt über den Materialstreifen 34 an der Führungsschiene 12
ab. Dabei kann es sich empfehlen, eine zusätzliche Abstüt
zung zwischen der Lauf- und der Führungsschiene in deren
vorderem Endbereich dadurch zu bewirken, daß zusätzlich ein
an der Führungsschiene 12 vorgesehener Vorsprung die Lauf
schiene in der ganz ausgezogenen Stellung von unten unter
stützt. Die Wälzkörper 20, 22 werden dadurch in der ganz
ausgezogenen Stellung entlastet.
Durch die vorstehend beschriebene Feder 38 wird nicht nur
der Verschwenkvorgang des Hohlprofilabschnitts 30 bei der
Annährung der Schublade 28 an die Schließstellung gesteu
ert, sondern sie bewirkt darüber hinaus auch, daß die über
die Steuerrolle 32 am Materialstreifen 34 abgestützte
Federkraft ein in Einziehrichtung der Schublade wirkendes
Moment erzeugt, d. h. es ist gleichzeitig die Funktion eines
automatischen Schubladeneinzugs verwirklicht.
In Fig. 3 ist erkennbar, daß in der ganz ausgezogenen End
stellung der die Wälzkörper 20, 22 halternde Käfig 24 vom
rückwärtigen Ende der Laufschiene 26 noch in den Hohlpro
filabschnitt 30 vortritt. Insbesondere dann, wenn die das
Gewicht der Schublade über die Laufschiene 26 auf die Füh
rungsschiene 12 übertragenden oberen Wälzkörper in der be
schriebenen Weise als Rollen 20 ausgebildet sind, ist es
zweckmäßig, die bei fluchtend zueinander ausgerichteter
Laufschiene 26 und Hohlprofilabschnitt 30 zwischen den an
einanderliegenden rückwärtigen Stirnkanten der Laufschiene
und den vorderen Stirnkanten des Hohlprofilabschnitts ge
bildete Trennebene nicht rechtwinklig zur Laufschienen-Aus
ziehrichtung verlaufen zu lassen, sondern in der Draufsicht
hierzu leicht schräg versetzt, so daß die im Käfig 24 mit
rechtwinklig zur Ausziehrichtung geführten Rollen 20 die
Trennebene schräg durchrollen, was zu einem weichen, zügi
gen Übertritt der Rollen 20 von der Laufschiene 26 in den
Hohlprofilabschnitt 30 - und umgekehrt - führt, welcher
sich nicht in Form von Stockungen oder Rattergeräuschen
bemerkbar macht.
In den Fig. 6 bis 8 ist ein zweites, in seiner Gesamt
heit mit 110 bezeichnetes Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Ausziehführung veranschaulicht, die der vor
stehend beschriebenen Ausziehführung 10 weitgehend ent
spricht, so daß es genügt, nachstehend die getroffenen
Änderungen zu beschreiben, während es für die übereinstim
mende Ausgestaltungsmerkmale genügt, auf die vorausgehende
Beschreibung zu verweisen, zumal funktionell gleichen Bau
teilen beider Ausführungsbeispiele in den Zeichnungsfiguren
gleiche Bezugszeichen zugeordnet sind, denen im Falle des
zweiten Ausführungsbeispiels lediglich eine "1" vorange
stellt ist.
Der grundsätzliche Unterschied der Ausziehführung 110 zur
Ausziehführung 10 besteht darin, daß der Hohlprofilab
schnitt 130 um eine vertikale Achse verschwenkbar am kor
pusinneren ende der Laufschiene 126 angeordnet ist. Die
Steuerrolle 132, welche den Hohlprofilabschnitt 130 über
den größeren Teil des Auszieh- bzw. Einschubweges fluchtend
zur eigentlichen Laufschiene 126 ausrichtet, ist am rück
wandseitigem Ende des Hohlprofilabschnitts derart verdreh
bar gelagert, daß ihr Umfang an der zum Profilschenkel 114
der Führungsschiene 112 weisende Innenfläche des Profil
schenkels 118 der Führungsschiene abrollt, und zwar unter
halb der Laufschiene 126, d. h. in dem unmittelbar an den
Stegabschnitt 116 der Führungsschiene anschließenden unter
halb der Laufschiene 126 liegenden Bereich des Profilschen
kels 118. Durch die Vorspannung der Feder 138 wird der
Hohlprofilabschnitt 130 derart im Sinne einer Verschwenkung
vom Profilschenkel 114 weg beaufschlagt, daß die Steuer
rolle 132 in Anlage am Profilschenkel 118 gehalten wird.
Der am korpusinneren Ende der Führungsschiene 112 ange
setzte Steuerabschnitt 136 ist - entsprechend der senkrech
ten Anordnung der Schwenkachse des Hohlprofilabschnitts 130
so an der Führungsschiene angesetzt, daß er die gewünschte
Verschwenkung des Hohlprofilabschnitts in einer horizonta
len Ebene vor die Rückwand der Schublade steuert. Hierzu
setzt sich der Stegabschnitt 116 der Führungsschiene in
einen in Verschwenkungsrichtung über etwa 90° bogenförmig
weitergeführten Abschnitt 116a fort, von dessen einer kor
pusinnerer Begrenzungskante ein niedriger streifenförmiger
Materialbereich 118a nach oben vortritt, an welchem die
Steuerrolle 132 während des Verschwenkungsvorgangs des
Hohlprofilabschnitts 130 abrollt.
Gegenüber dem Profilschenkel 118 ist der Korpusinnere
streifenförmige Materialbereich 118a in der Höhe um ein
solches Maß niedriger gehalten, daß der Hohlprofilabschnitt
30 über die obere Begrenzungskante des streifenförmigen
Materialbereichs 118a hinwegschwenken und das korpusinnere
Ende der eigentlichen Laufschiene 126 über den Materialbe
reich 118a bis in die Nähe der Korpus-Rückwand geschoben
werden kann, wobei von der oberen freien Begrenzungskante
dieses Materialbereichs 118a wiederum ein schmaler strei
fenförmiger Materialabschnitt 118b umgekantet ist, der die
Steuerrolle 132 an der Oberseite noch übergreift und somit
die Funktion des streifenförmigen Materialabschnitts 35 der
Ausziehführung 10 übernimmt, d. h. ein Abgleiten der Steuer
rolle 132 vom streifenförmigen Materialabschnitt und daraus
resultierende Fehlfunktionen verhindert.
In Fig. 7 ist auch der in Verbindung mit dem ersten Aus
führungsbeispiel als vorteilhaft erläuterte schräge Verlauf
der Trennebene zwischen dem fluchtend zueinander ausgerich
teten rückwärtigen Ende der Laufschiene 126 und dem vorde
ren Ende des Hohlprofilabschnitts 130 durch den dargestell
ten schrägen Verlauf der in der Figur sichtbaren Trennlinie
T zwischen diesen beiden Teilen veranschaulicht.
In Fig. 9 ist eine Abwandlung des ersten Ausführungsbei
spiels mit um eine horizontale Achse schwenkbarem Hohlpro
filabschnitt veranschaulicht. Die getroffene Abwandlung be
zieht sich auf die Ausgestaltung der Führungsschiene 12 im
Bereich des Steuerabschnitts, der hier ein gesondert herge
stellter flacher Bauteil 36 aus Kunststoff ist, welcher am
korpusinneren Endbereich der schubladenzugewandten Flach
seite des Profilschenkels 14 der Führungsschiene 12 auf
sitzend befestigt ist. Im dargestellten Fall erfolgt die
Befestigung so, daß bei der Herstellung des Steuerab
schnitts 36 an dessen dem Profilschenkel 14 zugewandter
Flachseite mehrere vorspringende Kunststoffzapfen 86 ange
spritzt werden, die bei der Montage an der Führungsschiene
durch korpuswandseitig angesenkte Bohrungen im Profilschen
kel 14 hindurchgesteckt und dann durch Aufpressen eines auf
eine über die Erweichungstemperatur des Kunststoffmaterials
des Steuerabschnitts 36 erhitzten Preßstempels unter Aus
bildung jeweils eines Nietkopfs 88 in die Ansenkung hinein
verformt werden. Alternativ sind auch andere Befestigungs
arten, z. B. Nietverbindungen mittels gesonderter,
fluchtende Bohrungen im Steuerabschnitt 36 und dem Profil
schenkel 14 durchsetzender metallischer Nieten denkbar.
Erkennbar ist hier auch, daß die die Steuerrolle 32 aufneh
mende und führende eigentliche Steuerkurve an der dem Pro
filschenkel 14 zugewandten Bodenseite offen bzw. dort nur
durch den Profilschenkel 14 geschlossen ist. Die Steuer
rolle 32 wird umfangsflächenseitig durch Begrenzungswände
34′, 34′′ geführt, zwischen deren einander zugewandten Flä
chen die Steuerrolle 32 zwangsläufig geführt wird, wobei
sie gegen Austritt in Richtung zur Schublade durch kurze,
sie seitlich übergreifende streifenförmige Materialab
schnitte 35 gesichert ist.
Die Herstellung des Steuerabschnitts 36 aus Kunststoff er
laubt es auch, die Steuerrolle 32 näher an der Schwenkachse
des Hohlprofilabschnitts 30 an der Laufschiene 26 anzuord
nen, wobei die Steuerkurve dann den in der Zeichnung er
kennbaren S-förmigen Verlauf annimmt. Es hat sich gezeigt,
daß es auf diese Weise gelingt, einen zügigen und
stockungsfreien sowie geräuschlosen Übertritt der Wälz
körper in den bzw. aus dem Hohlprofilabschnitt 30 sicherzu
stellen.
Die im ersten Ausführungsbeispiel den Hohlprofilabschnitt
30 in die zweite hochgeschwenkte Stellung vorspannende
Feder entfällt bei diesem Ausführungsbeispiel, so daß der
Hohlprofilabschnitt 30 also nur bei Annäherung an die
Schubladen-Schließstellung in der Steuerkurve zwangsgeführt
wird. In allen übrigen Auszugsstellungen der Laufschiene
relativ zur Führungsschiene wird der Hohlprofilabschnitt 30
ausschließlich durch sein Eigengewicht in der zur Lauf
schiene fluchtenden Stellung gehalten. Ein ungewolltes
Hochschwenken des Hohlprofilabschnitts 30, welches zu Funk
tionsstörungen führen könnte, ist trotzdem nicht möglich,
weil der Hohlprofilabschnitt in ganz oder teilweiser Aus
zugsstellung der Laufschiene auf der Führungsschiene beim
Hochschwenken an dem die führungsschienenseitigen Abroll
bahnen für die Wälzkörper tragenden umgeformten oberen Rand
des Profilschenkels 18 der Führungsschiene anschlägt, d. h.
nicht weiter in eine stabile hochgeschwenkte Lage ver
schwenkbar ist.
Aufgrund des Wegfalls der den Hohlprofilabschnitt 30 in die
zweite hochgeschwenkte Lage vorspannenden Feder entfällt
bei diesem Ausführungsbeispiel die zusätzliche Funktion des
automatischen Schubladeneinzugs in die Schließstellung.
Falls ein solcher automatischer Einzug gewünscht ist, kann
hier auf bekannte zwischen der Führungsschiene 12 und der
Laufschiene 26 wirksame Einzugsautomatiken zurückgegriffen
werden.
Claims (25)
1. Unterflur-Ausziehführung für in einem Schrankkorpus aus
ziehbar gelagerte Schubladen (28) u. dgl., bei welchem die
an der Korpuswand zu befestigende, als Profilschiene ausge
bildete Führungsschiene (12) von unten in die zugehörige,
von einer an der Unterseite offenen Hohlprofilschiene ge
bildete, im Bereich des Schubladen-Bodens oder der Unter
seite der Schubladen-Seitenwand angeordnete Laufschiene
(26) eingreift und im Innern der Laufschiene (26) Rollbah
nen für in einem langgestreckten Käfig (24) gehalterte
Wälzkörper (20; 22) bildet, die auf den Abrollbahnen der
Führungsschiene (12) einerseits und von in zugeordneten
Bereichen der Innenfläche der Laufschiene (26) gebildeten
Abrollbahnen andererseits abzurollen vermögen und so eine
Längsverschiebung der Laufschiene relativ zur Führungs
schiene ermöglichen,
dadurch gekennzeichnet,
daß am korpusinneren Ende der Laufschiene (26) ein im Querschnitt mit dem Hohlprofil-Querschnitt der Laufschiene (26) übereinstimmender Hohlprofilabschnitt (30) in an sich bekannter Weise aus einer mit der Laufschiene (26) fluch tenden und unmittelbar an ihrem korpusinneren Ende an schließenden ersten Stellung in eine demgegenüber in eine im wesentlichen parallel zur Schubladen-Rückwand verlau fende zweite Stellung verschwenkbar angelenkt ist, und
daß an der Führungsschiene (12; 112) und dem verschwenk baren Hohlprofilabschnitt (30; 130) zusammenwirkende Füh rungsmittel vorgesehen sind, welche den Hohlprofilabschnitt während der Verschiebung der Laufschiene (26; 126) auf der Führungsschiene (12; 112) von der ganz ausgezogenen Stel lung der Schublade zugeordneten Endstellung in Schubladen-Einschubrichtung bei Annäherung seines korpusinneren Endes an die Korpus-Rückwand zunehmend in die im wesentlichen schubladenrückwandparallele zweite Stellung verschwenken.
daß am korpusinneren Ende der Laufschiene (26) ein im Querschnitt mit dem Hohlprofil-Querschnitt der Laufschiene (26) übereinstimmender Hohlprofilabschnitt (30) in an sich bekannter Weise aus einer mit der Laufschiene (26) fluch tenden und unmittelbar an ihrem korpusinneren Ende an schließenden ersten Stellung in eine demgegenüber in eine im wesentlichen parallel zur Schubladen-Rückwand verlau fende zweite Stellung verschwenkbar angelenkt ist, und
daß an der Führungsschiene (12; 112) und dem verschwenk baren Hohlprofilabschnitt (30; 130) zusammenwirkende Füh rungsmittel vorgesehen sind, welche den Hohlprofilabschnitt während der Verschiebung der Laufschiene (26; 126) auf der Führungsschiene (12; 112) von der ganz ausgezogenen Stel lung der Schublade zugeordneten Endstellung in Schubladen-Einschubrichtung bei Annäherung seines korpusinneren Endes an die Korpus-Rückwand zunehmend in die im wesentlichen schubladenrückwandparallele zweite Stellung verschwenken.
2. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlprofilabschnitt (30) um eine horizontale und
rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung der Laufschiene (26)
auf der Führungsschiene (12) verlaufende Achse verschwenk
bar am korpusinneren Ende der Laufschiene (26) angelenkt
ist.
3. Ausziehführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlprofilabschnitt (30) von der zur Laufschiene
(26) fluchtenden Stellung in eine demgegenüber hoch
geschwenkte Stellung verschwenkbar angelenkt ist.
4. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlprofilabschnitt (30) um eine vertikale und
rechtwinklig zur Verschiebungsrichtung der Laufschiene (26)
auf der Führungsschiene (12) verlaufende Achse verschwenk
bar am korpusinneren Ende der Laufschiene angelenkt ist.
5. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß am korpusrückwandseitigen Ende der die
Führungsschiene (12) bildenden Profilschiene ein von deren
Längserstreckung in Verschwenkrichtung des Hohlprofilab
schnitts weisender Steuerabschnitt (36) angesetzt ist, und
daß die Führungsmittel ein am Hohlprofilabschnitt (30; 130)
vorgesehenes, bei Annäherung an die Schubladen-Schließstel
lung mit dem Steuerabschnitt (36; 136) in Eingriff kommen
des Steuerglied aufweisen.
6. Ausziehführung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerabschnitt (36; 136) an eine an der Führungs
schiene (12) vorgesehene, mit dem Steuerglied in Eingriff
stehenden Längsführung anschließt.
7. Ausziehführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsführung von wenigstens einem von einem an der
Korpuswand anliegend befestigbaren Profilschenkel (14) der
die Führungsschiene (12) bildenden Profilschiene ein
schließlich des Steuerabschnitts (36) im wesentlichen
rechtwinklig ins Korpusinnere vortretenden Materialstreifen
(34) und das Steuerglied von wenigstens einem vom Hohlpro
filabschnitt (30) in Richtung zur Führungsschiene (12) vor
tretenden und zumindest an einer Seite eines der Material
streifen (34) in Anlage gehaltenen Vorsprung gebildet wer
den.
8. Ausziehführung nach Anspruch 4 und 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Längsführung von einem streifenförmigen
Materialbereich wenigstens eines der in der bestimmungs
gemäßen Befestigungslage parallel zur zugeordneten Korpus
wand verlaufenden Profilschenkel (118) der die Führungs
schiene (112) bildenden Profilschiene gebildet wird, wel
cher bzw. welche in ihrem korpusinneren Endbereich (bei
118a) in der Höhe verringert und aus ihrem korpuswandparal
lelen Verlauf in Richtung des Verlaufs des Steuerabschnitts
(136) umgeformt ist bzw. sind, und daß das Steuerglied von
wenigstens einem vom Hohlprofilabschnitt (130) zur Füh
rungsschiene (112) vortretenden und zumindest an einer
Seite des streifenförmigen Materialbereichs (118; 118a)
bzw. der Materialbereiche in Anlage gehaltenen Vorsprung
gebildet wird bzw. werden.
9. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 7 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Steuerglied von zwei an gegenüber
liegenden Seiten des Materialstreifens (34) bzw. des strei
fenförmigen Materialbereichs (118; 118a) anliegenden Vor
sprüngen gebildet wird.
10. Ausziehführung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorsprung bzw. die Vorsprünge zu
mindest im Bereich seiner bzw. ihrer Anlage am Material
streifen (34) bzw. streifenförmigen Materialsbereichs (118;
118a) mit einer reibungsmindernden Oberfläche versehen ist
bzw. sind.
11. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung bzw. die Vor
sprünge von jeweils einer drehbar am Hohlprofilabschnitt
(30; 130) gelagerten, mit ihrer Umfangsfläche an einer
Seite des Materialstreifens (34) bzw. dem streifenförmigen
Materialbereich (118; 118a) abrollenden Steuerrolle (32;
132) gebildet wird bzw. werden.
12. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlprofilabschnitt (30;
130) federnd (Feder 38 bzw. 138) in Richtung einer Ver
schwenkung aus der ersten in die zweite Stellung vorge
spannt ist.
13. Ausziehführung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorspannung der Feder (38; 138) so ge
wählt ist, daß sie die Schublade (28) beginnend mit dem
Einsetzen der Verschwenkung des Hohlprofilabschnitts (30;
130) aus der ersten in die zweite Stellung ins Korpusinnere
einzieht.
14. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß am korpusäußeren Ende der Füh
rungsschiene (12; 112) wenigstens ein die Laufschiene (26;
126) in der ganz ausgezogenen Stellung der Schublade (28)
unterstützender Vorsprung vorgesehen ist.
15. Ausziehführung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung bzw. die Vorsprünge zumindest in dem
die Laufschiene (26; 126) abstützenden Bereich mit einer
reibungsmindernden Oberfläche versehen ist bzw. sind.
16. Ausziehführung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Vorsprung eine drehbar an einem ins
Innere der Laufschiene (26; 126) geführten Profilschenkel
der Führungsschiene (12; 112) gelagerte, an der Innenseite
des Stegabschnitts des die Laufschiene (26; 126) bildenden
Hohlprofils abrollende Rolle ist.
17. Ausziehführung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der die Längsführung bildende Materialstreifen (34) an
seinem korpusrückwandabgewandten Ende einen Anschlag für
das Steuerglied (Steuerrolle 32) aufweist.
18. Ausziehführung nach Anspruch 11 und Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag von einem dem
Radius der Steuerrolle (32) entsprechend kreisbogenförmige
gebogene Endabschnitt (34a) des Materialstreifens (34)
gebildet wird.
19. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 11 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Materialstreifen (34) bzw.
der streifenförmige Materialbereich (118; 118a) die
Umfangsfläche der Steuerrolle (32; 132) beidseitig seitlich
umgreift.
20. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die bei fluchtend am korpus
inneren Ende der Laufschiene (26; 126) anschließendem Hohl
profilabschnitt (30; 130) zwischen der Laufschiene (26;
126) und dem Hohlprofilabschnitt (30; 130) bestehende
Trennebene in der Draufsicht einen von einem rechtwinklig
zur Laufschienen-Verschiebungsrichtung gerichteten abwei
chenden schrägen Verlauf aufweist.
21. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei zum Hohlprofil
abschnitt (30) vortretenden und das Steuerglied passend
zwischen sich aufnehmenden und führenden Begrenzungswänden
(34′; 34′′) eine Steuerkurve gebildet ist.
22. Ausziehführung nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Steuerglied als drehbar am Hohlprofil
abschnitt (30) gelagerte Steuerrolle (32) ausgebildet ist,
deren Durchmesser im wesentlichen gleich dem Abstand zwi
schen den einander zugewandten Flächen der
Steuerkurven-Begrenzungswände (34′; 34′′) bemessen ist.
23. Ausziehführung nach Anspruch 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Höhe der einander zugewandten Flächen der
Steuerkurven-Begrenzungswände (34′, 34′′) etwa gleich oder
geringfügig größer als die Breite des Umfangsbereichs der
zwischen ihnen aufgenommenen Steuerrolle (32) ist, und daß
von den dem Hohlprofilabschnitt (30) zugewandten Rändern
der Begrenzungswände (34′; 34′′) jeweils kurze, die Steuer
rolle (32) hohlprofilabschnittseitig im Umfangsbereich
etwas umgreifende Materialstreifen (35) vortreten.
24. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 21 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerabschnitt (36) ein am
korpusinneren Ende der Führungsschiene (12) vorgesehener
gesondert hergestellter und auf der Führungsschiene (12)
befestigter flacher Kunststoff-Bauteil ist.
25. Ausziehführung nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Steuerabschnitt (36) aus einem thermo
plastischen Kunststoff hergestellt ist, an dessen dem zur
Befestigung der Führungsschiene (12) an der Korpus-Tragwand
vorgesehenen Führungsschienen-Profilschenkel (14) zugewand
ter Flachseite kurze Befestigungszapfen (86) integral ange
setzt sind, welche durch Bohrungen im Profilschenkel (14)
hindurchgreifen und mittels durch Warmumformung der freien
Enden der Befestigungszapfen gebildeter Nietköpfe (88)
gegen Zurückziehen aus den Bohrungen gesichert sind.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29622864U DE29622864U1 (de) | 1995-11-23 | 1996-08-17 | Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. |
| DE19633241A DE19633241B4 (de) | 1995-11-23 | 1996-08-17 | Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. |
| US09/077,353 US6095626A (en) | 1995-11-23 | 1996-11-13 | Subsurface pullout guide for drawers, etc. |
| AT96939016T ATE198821T1 (de) | 1995-11-23 | 1996-11-13 | Unterflur-ausziehführung für schubladen etc. |
| PCT/EP1996/004953 WO1997018732A1 (de) | 1995-11-23 | 1996-11-13 | Unterflur-ausziehführung für schubladen etc. |
| ES96939016T ES2154845T3 (es) | 1995-11-23 | 1996-11-13 | Guia de extraccion embutida para cajones, etc. |
| EP96939016A EP0957714B1 (de) | 1995-11-23 | 1996-11-13 | Unterflur-ausziehführung für schubladen etc. |
| JP9519351A JP2000501303A (ja) | 1995-11-23 | 1996-11-13 | 引出し等のための底面装着引出案内装置 |
| TW088218488U TW404202U (en) | 1995-11-23 | 1996-11-20 | Bottom panel track for drawer |
Applications Claiming Priority (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19543587 | 1995-11-23 | ||
| DE19543587.7 | 1995-11-23 | ||
| DE19547931.9 | 1995-12-22 | ||
| DE19547931 | 1995-12-22 | ||
| DE19601183 | 1996-01-15 | ||
| DE19601183.3 | 1996-01-15 | ||
| DE19633241A DE19633241B4 (de) | 1995-11-23 | 1996-08-17 | Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19633241A1 true DE19633241A1 (de) | 1997-05-28 |
| DE19633241B4 DE19633241B4 (de) | 2005-07-28 |
Family
ID=27215690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19633241A Expired - Fee Related DE19633241B4 (de) | 1995-11-23 | 1996-08-17 | Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19633241B4 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20312396U1 (de) * | 2003-08-12 | 2004-12-23 | Gebr. Willach Gmbh | Schubladenführung |
| DE202009000038U1 (de) * | 2009-01-19 | 2010-06-02 | Paul Hettich Gmbh & Co. Kg | Rastmechanismus und Möbel |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2575566A (en) * | 1946-02-21 | 1951-11-20 | Shand Harold | Extensible side support for sliding drawers and the like |
| DE2946113A1 (de) * | 1979-11-15 | 1981-05-21 | Erich 6483 Bad Soden-Salmünster Löhnert | Auszugsbeschlag fuer einen schubkasten |
| AT389988B (de) * | 1985-10-21 | 1990-02-26 | Blum Gmbh Julius | Vollauszugsgarnitur fuer schubladen |
| DE3702238A1 (de) * | 1987-01-27 | 1988-08-04 | Lautenschlaeger Kg Karl | Ausziehfuehrung |
-
1996
- 1996-08-17 DE DE19633241A patent/DE19633241B4/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20312396U1 (de) * | 2003-08-12 | 2004-12-23 | Gebr. Willach Gmbh | Schubladenführung |
| DE202009000038U1 (de) * | 2009-01-19 | 2010-06-02 | Paul Hettich Gmbh & Co. Kg | Rastmechanismus und Möbel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19633241B4 (de) | 2005-07-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3942518C2 (de) | Schließvorrichtung für in einem Möbelkorpus angeordnete Schubladen | |
| AT511081B1 (de) | Anordnung mit einer schublade und mit einer schubladenausziehführung | |
| EP2168457B1 (de) | Möbelauszugsführung für ein Möbelauszugsteil | |
| EP0957714B1 (de) | Unterflur-ausziehführung für schubladen etc. | |
| EP1110481B1 (de) | Schubladen-Vollauszugsgarnitur und Kupplung | |
| AT404313B (de) | Schubkastenführung für ausziehbare möbelteile | |
| AT511840B1 (de) | Möbelauszugsführung | |
| DE3933406A1 (de) | Moebel mit mindestens einer schublade | |
| EP0780071B1 (de) | Schublade mit Rollen-Ausziehführung | |
| DE202004008585U1 (de) | Befestigungsanordnung der Führungsschiene einer Schubladen-Ausziehführung | |
| EP0790022A2 (de) | Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. | |
| EP0300022B1 (de) | Ausziehführung | |
| DE3923776C2 (de) | ||
| EP2046164B1 (de) | Ausziehführung zur führung von möbelteilen | |
| EP1647206A2 (de) | Teleskopierbare Auszugschiene für ein ausziehbares Möbelteil | |
| DE19633241A1 (de) | Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. | |
| DE19634581A1 (de) | Unterflur-Ausziehführung für Schubladen etc. | |
| EP0809956A2 (de) | Auszugeinrichtung für ein in einem Schrankelement einschieb- und ausziehbaren Einbauteil | |
| EP0855487B1 (de) | Führungseinrichtung für eine Schiebetür | |
| DE4432821A1 (de) | Ausziehführung | |
| DE20318735U1 (de) | Teleskopführungsschiene für Möbelauszüge wie Schubkästen o.dgl. | |
| DE3109021C2 (de) | ||
| EP1967094A2 (de) | Mitnehmerrolle für eine Ausziehführung für ausziehbare Möbelteile | |
| DE2614810A1 (de) | Halte- und fuehrungsvorrichtung fuer schiebetueren | |
| DE3723296C1 (en) | Runner with a body rail |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |