DE19632997A1 - Verwendung von Paralleloid-Holzstrands für die Herstellung von Komposit-Balken - Google Patents
Verwendung von Paralleloid-Holzstrands für die Herstellung von Komposit-BalkenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Komposit-Balken, die als
Holzwerkstoffprodukte nach Maßgabe der OSB-Technologie aus
Holzstrands und Leim hergestellt worden sind. OSB steht für
Oriented-Strand-Boards und bezeichnet eine neuere
Entwicklung (vgl. Holz als Roh- und Werkstoff 45 (1987) S. 405-410.
Der Begriff Komposit-Balken umfaßt im Rahmen der
Erfindung auch Plattenbalken, d. h. balkendicke Platten,
deren Biegeverhalten in der Theorie und in der Praxis dem
von Balken entspricht, Flächenträgheitsmoment gleich dem der
Platten.
Komposit-Balken sind in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt. Sie kommen jedoch in ihrem Verhalten den Balken
nicht sehr nahe, die aus gewachsenem Holz geschnitten sind
und auch als Vollholzbalken bezeichnet werden. Ein Kriterium
für Balken, die aus gewachsenem Holz geschnitten sind, ist
der sogenannte Quellwert. Der Quellwert ist z. B. definiert
in Kollmann "Technologie des Holzes". Bei bekannten
Komposit-Balken ist der Quellwert in beachtlichem Maße
verbesserungsbedürftig.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde,
Komposit-Balken zu schaffen, die einem maßlich ent
sprechenden Balken aus gewachsenem Holz möglichst nahekommen
und holznahe Quellwerte aufweisen. - Der Begriff "holznahe
Quellwerte" wird weiter unten anhand der Fig. 6 erläutert.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der Erfindung die
Verwendung von Paralleloid-Holzstrands, die eine Länge im
Bereich von 100 bis 350 mm, eine Breite im Bereich von 5 bis
60 mm sowie eine Dicke im Bereich von 1,5 bis 6 mm aufweisen
und die, im Längsschnitt betrachtet, paralleloidbildende,
keilförmig zulaufende Endbereiche mit komplementären Schräg
flächen aufweisen,
für die Herstellung von Komposit-Balken durch Heißpressen von Matten oder Strängen aus den be leimten, in Längsrichtung der Komposit-Balken orientierten Paralleloid-Holzstrands zwischen be heizten Pressenplatten,
mit der Maßgabe, daß die Paralleloid-Holzstrands beim Profilspanen von Rundholz (Baumstämmen) mit Hilfe von Profilspanern aus den Restbereichen der einzelnen Rundhölzer erzeugt werden und mit der weiteren Maßgabe, daß die fertigen Komposit-Balken durch Einstellung des Leim/Holz-Verhältnisses bei der Heißpressung holznahe Quell werte im Bereich von 4 bis 8% aufweisen (gemessen nach USA-Norm ASTM-D 1037). Die Quellwerte sind insbes. mit den Radialquellwerten von Balken aus gewachsenem Holz zu vergleichen. - Der Begriff Paralleloid-Holzstrands wird verwendet, weil diese Strands die paralleloidbildenden keilförmig zulaufenden Endbereiche mit komplementären Schrägflächen aufweisen. Die Längsrichtung der Strands verläuft in Holzfaserrichtung. Die Paralleloid-Holzstrands sind in Längsrichtung des Komposit-Balkens im wesentlichen parallel zueinander sowie durch die keilförmigen Endbereiche praktisch stufenfrei geschuppt angeordnet, was auf Verformungen beruht, die beim Heißpressen auftreten. Paralleloid-Strands aus Restbereichen von Rundhölzern erweisen sich als besonders geeignet für die Herstellung von Komposit-Balken. Das gilt in bezug auf Verbund und lunkerfreie Verpressung. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Verwendung mit der weiteren Maßgabe, daß die Restbereiche der Rundholzelemente vor dem Profilspanen mit Längsschnitten versehen wurden, die um die Breite der herzustellenden Paralleloid-Holzstrands von einander beabstandet sind und mit der weiteren Maßgabe, daß durch den Abstand der Spanmesser auf dem Spankopf oder auf den Spanköpfen der Profilspaner die Umlaufgeschwindigkeit der Spanköpfe sowie die Einschubgeschwindigkeit der Rundholzelemente in den Profilspaner, die Länge und die Dicke der Holzstrands bestimmt wurde. Wie bereits erwähnt sind die Paralleloid-Strands in den Komposit-Balken in Längsrichtung der Komposit-Balken im wesentlichen parallel zueinander und geschuppt aufeinanderliegend angeordnet. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung werden die beleimten Holzspäne unmittelbar vor dem Heißpressen und/oder beim Heißpressen erwärmt. Je nach dem Feuchtigkeitsgehalt der Paralleloid-Holzstrands, die nach der Lehre der Erfindung verwendet werden, lehrt die Erfindung, daß die beleimten Paralleloid-Holzstrands unmittelbar vor der Heißpressung mit einem klimatisierten Fluid aus Luft und Wasserdampf erweicht worden sind. Der Begriff klimatisiertes Fluid bezeichnet die Tatsache, daß Temperatur und Wasserdampfgehalt einstellbar sind. Die Erweichung kann aber auch dadurch durchgeführt werden, daß die Heißpressung als Dampfpreßverfahren durchgeführt wird. Erweichen meint, so einstellen, daß eine lunkerfreie Verpressung möglich ist.
für die Herstellung von Komposit-Balken durch Heißpressen von Matten oder Strängen aus den be leimten, in Längsrichtung der Komposit-Balken orientierten Paralleloid-Holzstrands zwischen be heizten Pressenplatten,
mit der Maßgabe, daß die Paralleloid-Holzstrands beim Profilspanen von Rundholz (Baumstämmen) mit Hilfe von Profilspanern aus den Restbereichen der einzelnen Rundhölzer erzeugt werden und mit der weiteren Maßgabe, daß die fertigen Komposit-Balken durch Einstellung des Leim/Holz-Verhältnisses bei der Heißpressung holznahe Quell werte im Bereich von 4 bis 8% aufweisen (gemessen nach USA-Norm ASTM-D 1037). Die Quellwerte sind insbes. mit den Radialquellwerten von Balken aus gewachsenem Holz zu vergleichen. - Der Begriff Paralleloid-Holzstrands wird verwendet, weil diese Strands die paralleloidbildenden keilförmig zulaufenden Endbereiche mit komplementären Schrägflächen aufweisen. Die Längsrichtung der Strands verläuft in Holzfaserrichtung. Die Paralleloid-Holzstrands sind in Längsrichtung des Komposit-Balkens im wesentlichen parallel zueinander sowie durch die keilförmigen Endbereiche praktisch stufenfrei geschuppt angeordnet, was auf Verformungen beruht, die beim Heißpressen auftreten. Paralleloid-Strands aus Restbereichen von Rundhölzern erweisen sich als besonders geeignet für die Herstellung von Komposit-Balken. Das gilt in bezug auf Verbund und lunkerfreie Verpressung. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Verwendung mit der weiteren Maßgabe, daß die Restbereiche der Rundholzelemente vor dem Profilspanen mit Längsschnitten versehen wurden, die um die Breite der herzustellenden Paralleloid-Holzstrands von einander beabstandet sind und mit der weiteren Maßgabe, daß durch den Abstand der Spanmesser auf dem Spankopf oder auf den Spanköpfen der Profilspaner die Umlaufgeschwindigkeit der Spanköpfe sowie die Einschubgeschwindigkeit der Rundholzelemente in den Profilspaner, die Länge und die Dicke der Holzstrands bestimmt wurde. Wie bereits erwähnt sind die Paralleloid-Strands in den Komposit-Balken in Längsrichtung der Komposit-Balken im wesentlichen parallel zueinander und geschuppt aufeinanderliegend angeordnet. Nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung werden die beleimten Holzspäne unmittelbar vor dem Heißpressen und/oder beim Heißpressen erwärmt. Je nach dem Feuchtigkeitsgehalt der Paralleloid-Holzstrands, die nach der Lehre der Erfindung verwendet werden, lehrt die Erfindung, daß die beleimten Paralleloid-Holzstrands unmittelbar vor der Heißpressung mit einem klimatisierten Fluid aus Luft und Wasserdampf erweicht worden sind. Der Begriff klimatisiertes Fluid bezeichnet die Tatsache, daß Temperatur und Wasserdampfgehalt einstellbar sind. Die Erweichung kann aber auch dadurch durchgeführt werden, daß die Heißpressung als Dampfpreßverfahren durchgeführt wird. Erweichen meint, so einstellen, daß eine lunkerfreie Verpressung möglich ist.
Im Ergebnis und anders ausgedrückt ist Gegenstand der
Erfindung ein Komposit-Balken aus beleimten Holzstrands, der
als Holzwerkstoff-Produkt nach Maßgabe der OSB-Technologie
hergestellt worden ist, mit den Merkmalen, daß die
Holzstrands Paralleloid-Holzstrands sind, die eine Länge im
Bereich von 100 bis 350 mm, eine Breite im Bereich von 5 bis
60 mm und eine Dicke im Bereich von 1,5 bis 6 mm aufweisen
sowie, im Längsschnitt betrachtet, Paralleloidbildende,
keilförmig zulaufende Endbereiche mit komplementären Schräg
flächen aufweisen, und daß die Paralleloid-Holzstrands in
Längsrichtung des Komposit-Balkens im wesentlichen parallel
zueinander sowie durch die keilförmigen Endbereiche
stufenfrei geschuppt angeordnet sind, wobei das
Leim/Holz-Verhältnis so eingestellt ist, daß der fertige
Komposit-Balken holznahe Quellwerte aufweist.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß durch die
Verwendung der Paralleloid-Holzstrands nicht nur die bei der
Herstellung der Komposit-Balken nach Maßgabe der
OSB-Technologie zuzusetzende Leimmenge reduziert werden
kann, was sich auf die angestrebte Holznähe positiv aus
wirkt, sondern auch eine kompakte Struktur der
Komposit-Balken erreicht wird, die lunkerfrei ist, und zwar
wegen des gerade in bezug auf die Lunkerfreiheit positiven
strukturbildenden Einflusses der keilförmigen Endbereiche
der Paralleloid-Holzstrands. Das gilt für alle Keilwinkel
von spitzkeilförmig bis stumpfkeilförmig. Von besonderem
Vorteil ist die Tatsache, daß bei der Herstellung der
Komposit-Balken mit den Maschinen und Apparaten der
OSB-Technologie problemlos gearbeitet werden kann.
Allenfalls sind einige Adaptationen erforderlich, die
unschwer durchzuführen sind. Insbesondere können die
bewährten Beleimmaschinen und Streumaschinen oder
OSB-Technologie eingesetzt werden, insbesondere solche, die
eine Orientierung der Paralleloid-Strands mit hohem
Orientierungsgrad bewirken. Vorzugsweise kann mit den
bewährten Scheibenstreuköpfen gearbeitet werden
(DE 25 35 461 A1). Es versteht sich, daß der Scheibenabstand
und der Scheibendurchmesser der Geometrie der
Paralleloid-Strands anzupassen ist, was durch einfache Ver
suche geschehen und optimiert werden kann.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Paralleloid-Holzstrand,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Gegenstand der Fig. 1,
Fig. 3 die Ansicht eines Komposit-Balkens, der aus
Paralleloid-Holzstrands hergestellt worden ist,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 3
ausschnittsweise,
Fig. 5 in gegenüber der Fig. 4 wesentlich vergrößertem
Maßstab einen Ausschnitt A aus dem Gegenstand der
Fig. 4 und
Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung des Begriffs "holznahe
Quellwerte".
In den Fig. 1 und 2 erkennt man einen Paralleloid-Holzstrand
1, der eine Länge im Bereich von 100 bis 350 mm, eine Breite
im Bereich von 5 bis 60 mm sowie eine Dicke im Bereich von
1,5 bis 6 mm aufweisen mag. Aus einer vergleichenden
Betrachtung der Fig. 1 und 2 entnimmt man, daß der dar
gestellte Paralleloid-Holzstrand 1 paralleloidbildende keil
förmig zulaufende Endbereiche 2 mit komplementären Schräg
flächen 3 aufweist. Komplementär heißen die Schrägflächen 3,
weil sie mehr oder weniger parallel zueinander verlaufen.
Die Fig. 3 bis 5 erläutern den Aufbau eines unter Verwendung
von Paralleloid-Holzstrands 1 hergestellten Komposit-Balkens
4. Die Herstellung erfolgte durch Heißpressen von Matten
oder Strängen aus den beleimten, in Längsrichtung der
Komposit-Balken 4 orientierten Paralleloid-Holzstrands 1.
Der Preßvorgang wird im allgemeinen zwischen Pressenplatten
durchgeführt. Die Paralleloid-Holzstrands 1 können durch
Abwandlung einer Vorrichtung, wie sie in der DE 21 58 912 A1
beschrieben ist, leicht hergestellt werden. Vorzugsweise
erfolgt die Herstellung entsprechend der DE 195 04 030.9 A1.
Aus den Fig. 3 und 4 entnimmt man, daß die Paralleloid-Holz
strands 1 in Längsrichtung der Komposit-Balken 4 im wesent
lichen parallel zueinander und geschuppt aufeinanderliegend
angeordnet sind. Die Fig. 5 läßt erkennen, daß die Struktur
der Komposit-Balken 4 stufenförmige Ausformungen nicht
aufweist. Die Endbereiche 2 der Paralleloid-Holzstrands 1
haben sich beim Heißpressen so verformt, daß sich eine
stufenfreie und lunkerfreie Struktur ausbildet, obwohl der
Leimanteil sehr gering ist. Insoweit wird auf den Pfeil 5
verwiesen. Im Ergebnis erhält man durch die erfindungsgemäße
Verwendung Komposit-Balken 4, die insbesondere in bezug auf
ihre Quellwerte sehr holzähnlich sind.
Die Quellwerte eines Balkens, der für den Einsatz im Holzbau
bestimmt ist, sind als wichtige Qualitätsparameter anzusehen
(vgl. Kollmann "Holzspanwerkstoffe", Springer Verlag, 1966,
Abschnitt 6.3.2.2.). Das gilt für Balken für aus gewachsenem
Holz und für solche aus Holzspanwerkstoffen. Die Quellwerte
hängen von der Holzart ab und sind eine Funktion der
Feuchtigkeit, die das Holz bzw. der Holzspanwerkstoff
aufweisen. Bei Spanplatten aus Kiefer liegen die Quellwerte
um einen differenzierenden Faktor von 2 bis 4 über den
Quellwerten von gewachsener Kiefer, und zwar im
Feuchtigkeitsbereich von etwa 3% bis 20%. Holznahe
Quellwerte der nach der Lehre der Erfindung hergestellten
Komposit-Balken liegen in der Nähe der Quellwerte von
geometrisch gleichen Balken aus gewachsenem Holz. Bei
Kiefern liegt der differenzierende Faktor für diese
Komposit-Balken, der oben mit 2 bis 4 angegeben wurde, z. B.
aber nicht beschränkend im Bereich von 1,5. Das wird anhand
einer Zeichnung erläutert.
Die Fig. 6 zeigt ein Quellwert-Diagramm aus Kollmann l.c.,
S. 545, Bild 6.9. Auf der Abszissenachse ist die
Feuchtigkeit in Prozent angegeben, auf der Ordinatenachse
die Dickenquellung in Prozent. Die dick ausgezogene obere
Kurve entspricht dem Quellwert von Spanplatten. Die
strichpunktierten Geraden geben die Quellwerte von ge
wachsener Kiefer an. Der schraffierte Bereich kennzeichnet
die holzähnlichen Quellwerte der erfindungsgemäßen
Komposit-Balken aus Kiefernspänen. Für andere Holzarten
gelten ähnliche Diagramme und Zusammenhänge.
Claims (7)
1. Verwendung von Paralleloid-Holzstrands, die eine Länge im
Bereich von 100 bis 350 mm, eine Breite im Bereich von 5 bis
60 mm sowie eine Dicke im Bereich von 1,5 bis 6 mm aufweisen
und die, im Längsschnitt betrachtet, paralleloidbildende,
keilförmig zulaufende Endbereiche mit komplementären
Schrägflächen aufweisen,
für die Erzeugung von Komposit-Balken durch Heiß pressen von Matten oder Strängen aus den beleimten, in Längsrichtung der Komposit-Balken orientierten Paralleloid-Holzstrands zwischen be heizten Pressenplatten,
mit der Maßgabe, daß die Paralleloid-Holzstrands beim Profilspanen von Rundholz (Baumstämmen) mit Hilfe von Profilspanern aus den Restbereichen der einzelnen Rundhölzer erzeugt werden und mit der weiteren Maßgabe, daß die fertigen Komposit-Balken durch Einstellung des Leim/Holz-Verhältnisses bei der Heißpressung holznahe Quellwerte im Bereich von 4 bis 8% aufweisen (gemessen nach USA-Norm ASTM-D 1037).
für die Erzeugung von Komposit-Balken durch Heiß pressen von Matten oder Strängen aus den beleimten, in Längsrichtung der Komposit-Balken orientierten Paralleloid-Holzstrands zwischen be heizten Pressenplatten,
mit der Maßgabe, daß die Paralleloid-Holzstrands beim Profilspanen von Rundholz (Baumstämmen) mit Hilfe von Profilspanern aus den Restbereichen der einzelnen Rundhölzer erzeugt werden und mit der weiteren Maßgabe, daß die fertigen Komposit-Balken durch Einstellung des Leim/Holz-Verhältnisses bei der Heißpressung holznahe Quellwerte im Bereich von 4 bis 8% aufweisen (gemessen nach USA-Norm ASTM-D 1037).
2. Verwendung nach Anspruch 1 mit der weiteren Maßgabe, daß
die Restbereiche der Rundholzelemente vor dem Profilspanen
mit Längsschnitten versehen werden, die um die Breite der
herzustellenden Holzstrands voneinander beabstandet sind,
und mit der weiteren Maßgabe, daß durch den Abstand der
Spanmesser auf dem Spankopf oder auf den Spanköpfen der
Profilspaner, durch die Umlaufgeschwindigkeit der Spanköpfe
sowie die Einschubgeschwindigkeit der Rundholzelemente in
den Profilspaner die Länge und die Dicke der Holzstrands
bestimmt wird.
3. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 oder 2 mit der
weiteren Maßgabe, daß die Paralleloidstrands in Längs
richtung der Komposit-Balken im wesentlichen parallel
zueinander und geschuppt aufeinanderliegend angeordnet sind.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit der
weiteren Maßgabe, daß die beleimten Paralleloid-Holzstrands
unmittelbar vor der Heißpressung und/oder während der
Heißpressung erweicht worden sind.
5. Verwendung nach Anspruch 4 mit der weiteren Maßgabe, daß
die beleimten Paralleloid-Holzstrands unmittelbar vor der
Heißpressung mit einem klimatisierten Fluid aus Luft und
Wasserdampf erweicht werden.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 4 oder 5 mit der
weiteren Maßgabe, daß die beleimten Holzspäne einem Dampf
preßverfahren unterworfen und dadurch erweicht werden.
7. Komposit-Balken, die nach Maßgabe der Verwendungsan
sprüche 1 bis 6 hergestellt worden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996132997 DE19632997A1 (de) | 1996-08-16 | 1996-08-16 | Verwendung von Paralleloid-Holzstrands für die Herstellung von Komposit-Balken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996132997 DE19632997A1 (de) | 1996-08-16 | 1996-08-16 | Verwendung von Paralleloid-Holzstrands für die Herstellung von Komposit-Balken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19632997A1 true DE19632997A1 (de) | 1998-02-19 |
Family
ID=7802769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996132997 Withdrawn DE19632997A1 (de) | 1996-08-16 | 1996-08-16 | Verwendung von Paralleloid-Holzstrands für die Herstellung von Komposit-Balken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19632997A1 (de) |
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-
1996
- 1996-08-16 DE DE1996132997 patent/DE19632997A1/de not_active Withdrawn
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