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DE19631904A1 - Bodenschalungsanordnung und hierfür verwendete Vorrichtung - Google Patents

Bodenschalungsanordnung und hierfür verwendete Vorrichtung

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Publication number
DE19631904A1
DE19631904A1 DE19631904A DE19631904A DE19631904A1 DE 19631904 A1 DE19631904 A1 DE 19631904A1 DE 19631904 A DE19631904 A DE 19631904A DE 19631904 A DE19631904 A DE 19631904A DE 19631904 A1 DE19631904 A1 DE 19631904A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formwork
fastening
units
floor
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19631904A
Other languages
English (en)
Inventor
Wen-Yuan Lee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE19631904A1 publication Critical patent/DE19631904A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • E04G19/00Auxiliary treatment of forms, e.g. dismantling; Cleaning devices
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    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/08Forms, which are completely dismantled after setting of the concrete and re-built for next pouring
    • E04G11/087Fill-in form panels in the plane of two adjacent forms
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    • E04G11/38Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings for plane ceilings of concrete
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bodenschalungs­ anordnung, insbesondere eine Bodenschalungsanordnung im Baukastenprinzip, die für die Ausbildung eines Betonbo­ dens eines Gebäudes verwendet wird, das von Umgebungs­ wänden umgeben ist. Die Erfindung betrifft weiterhin verschiedene Vorrichtungen, die zusammen mit der Boden­ schalungsanordnung verwendet werden, um bei der Ausbil­ dung des Betonbodens das Abnehmen der Bodenschalungsan­ ordnung zu erleichtern.
Üblicherweise wird bei der Ausbildung von Betonbauten, wie beispielsweise von Häusern und dergleichen, sehr viel Zeit und Arbeitspotential verschwendet für das Na­ geln von Gestellen aus Holz zum Zusammenbauen von Guß­ formen vor dem Hineingießen des Betons und auf das Ab­ bauen der Gußformen, wenn der Beton ausgehärtet ist. Die Verwendung von Gestellen aus Holz als Gußformen beim Bau von Betonbauten ist veraltet, da Neuentwick­ lungen auf dem Gebiet des Bauwesens dazu geführt haben, daß wiederverwendbare Schalungen aus Stahl oder Scha­ lungen im Baukastenprinzip entwickelt wurden, die einen schnellen und effizienten Aufbau von Betongebäuden bei geringem Einsatz von Arbeitspotential gestatten.
Bei einem bekannten Verfahren zur Ausbildung eines Be­ tonbodens für ein oberes Stockwerk eines Gebäudes, das ein von Umgebungswänden umgebenes unteres Stockwerk be­ sitzt, die mit Fensteröffnungen ausgebildet sind und die einen oben offenen Innenraum begrenzen, wird eine Bodenschalungsanordnung durch die obere Öffnung in das untere Stockwerk des Gebäudes hineingehoben. Die Boden­ schalungsanordnung wird dann auf einer Grundfläche des unteren Stockwerks befestigt, und es wird zur Ausbil­ dung des Betonbodens des oberen Stockwerks des Gebäudes Beton auf die Bodenschalungsanordnung gegossen. Da die Umgebungswände nur mit Fenster- oder Türöffnungen aus­ gebildet sind, wird die Bodenschalungsanordnung in kleine Teile zerlegt, die manuell durch die verschie­ denen Öffnungen in den Umgebungswänden hindurchgeführt werden können. Die kleinen Teile können auf diese Weise erneut angeordnet werden, sobald der Beton ausgehärtet ist. Es ist daher immer erforderlich, den Aufbau der Bodenschalungsanordnung und die Vorrichtung zu verbes­ sern, die zusammen mit der Bodenschalungsanordnung ver­ wendet wird, um das Aufstellen und Entfernen der Boden­ schalungsanordnung zu erleichtern und auf diese Weise bei geringerem Einsatz von Arbeitspotential ein Gebäude schneller und effizienter errichten zu können.
Es ist daher die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfin­ dung, eine Bodenschalungsanordnung im Baukastenprinzip zu schaffen, die leicht aufzubauen und wieder abzubauen ist und die bei der Ausbildung eines Betonbodens für ein von Umgebungswänden umgebenes Gebäude verwendet wird.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Stützvorrichtung zum Tragen einer Bodenschalungs­ anordnung zu schaffen, um so eine leichte Vertikalbewe­ gung der Bodenschalungsanordnung zu gestatten und das Entfernen der Bodenschalungsanordnung nach der Ausbil­ dung des Betonbodens zu erleichtern.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung zu schaffen, die das Ver­ binden und Auseinandernehmen zweier Schalungseinheiten einer Bodenschalungsanordnung erleichtert.
Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schalungskontraktionsvorrichtung zu schaf­ fen, die bei einer Bodenschalungsanordnung verwendet wird, welche benachbarte Schalungseinheiten aufweist, um einen Spielraum zwischen den ebenen Flächen der be­ nachbarten Schalungseinheiten zu bilden und nach dem Ausbilden des Betonbodens das Entfernen der Bodenscha­ lungsanordnung zu erleichtern.
Entsprechend einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Bodenschalungsanordnung bei der Ausbildung eines Betonbodens für ein Gebäude verwendet, das von Umgebungswänden umgeben ist. Diese Bodenschalungsanord­ nung enthält:
  • - eine Vielzahl von Befestigungsvorrichtung, die auf den Umgebungswänden am oberen Teil des Gebäudes an­ gebracht werden;
  • - eine Vielzahl von länglichen Tragbalken, die lösbar und in Längsrichtung miteinander verbunden sind, um sich so entlang einer Längsrichtung des oberen Tei­ les des Gebäudes zu erstrecken;
  • - eine Vielzahl von Stützrippen, die lösbar mit den Tragbalken verbunden sind, so daß sich die Stützrip­ pen quer von den gegenüberliegenden Längsseiten der Tragbalken weg erstrecken und beabstandet auf den Tragbalken angeordnet sind, um sich entlang einer Querrichtung des oberen Teiles des Gebäudes zu er­ strecken;
  • - eine Vielzahl von vertikalen Schalungseinheiten, wo­ bei jede Schalungseinheit lösbar mit dem distalen Endabschnitt eines der Tragbalken und der Stützrip­ pen verbunden ist, wobei die vertikalen Schalungs­ einheiten einen Umfassungsrahmen bilden, der lösbar auf den Befestigungsvorrichtungen gehalten wird und der am oberen Teil des Gebäudes angeordnet ist;
  • - und eine Vielzahl von horizontalen Schalungseinhei­ ten, die auf den Stützrippen angeordnet und lösbar miteinander verbunden sind, um eine Tragfläche für den Beton zu bilden.
Nachdem die Tragbalken, die Stützrippen, die vertikalen Schalungseinheiten und die horizontalen Schalungsein­ heiten zusammengebaut wurden, wird die Anordnung aus Tragbalken, Stützrippen, vertikalen Schalungseinheiten und horizontalen Schalungseinheiten in das obere Teil des Gebäudes hineingehoben, um als Stütze für den aus­ zubildenden Betonboden zu dienen.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Stützvorrichtung verwendet, die eine Boden­ schalungsanordnung abstützt, um eine leichte Seitwärts­ bewegung der Bodenschalungsanordnung zu gestatten. Die Stützvorrichtung weist eine stationäre Befestigungsflä­ che auf, die ein sich horizontal erstreckendes Stütz­ teil besitzt, und einen Bedienungshebel, der ein Griffstück und ein tragendes Teil besitzt, das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstücks weg er­ streckt. Das tragende Teil hat einen im allgemeinen rechteckigen Querschnitt mit gegenüberliegenden, länge­ ren Seiten und gegenüberliegenden, kürzeren Seiten, die an die längeren Seiten angrenzen. Das tragende Teil ist zwischen dem Stützteil der Befestigungsfläche und der Bodenschalungsanordnung angeordnet, um die Bodenscha­ lungsanordnung auf der Befestigungsfläche zu halten. Durch das Drehen des Bedienungshebels, so daß eine aus­ gewählte Seite der längeren und kürzeren Seiten des tragenden Teiles an der Bodenschalungsanordnung an­ liegt, wird eine leichte Vertikalbewegung der Boden­ schalungsanordnung erzeugt.
Noch ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung zu verwenden, die be­ nachbarte Schalungseinheiten einer Bodenschalungsanord­ nung lösbar miteinander verbindet. Diese Befestigungs­ vorrichtung enthält:
  • - zwei Befestigungsflächen, die jeweils auf den be­ nachbarten Schalungseinheiten befestigt wird, so daß die Befestigungsflächen auf zwei Seiten der An­ schläge der benachbarten Schalungseinheiten angeord­ net sind, wobei jede der Befestigungsflächen mit ei­ nem rechteckigen Loch und einer Nut ausgebildet ist, die auf einer längeren Seite des rechteckigen Loches angeordnet ist und sich zu dem rechteckigen Loch hin erstreckt, wobei die Nut kürzer ist als das rechtec­ kige Loch;
  • - und einen Befestigungshebel mit einem Griffstück und einem Befestigungsteil, das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstückes weg erstreckt, wobei das Befestigungsteil einen rechteckigen Querschnitt mit abgerundeten Ecken aufweist und in seiner Größe den rechteckigen Löchern der Befestigungsflächen entspricht und wobei die Befestigungsteile dünner sind als die Länge der Nuten der Befestigungsflä­ chen.
Nachdem das Befestigungsteil des Befestigungshebels durch die Nuten der Befestigungsflächen teilweise in die rechteckigen Löcher der Befestigungsflächen hinein­ geführt wurde, kann der Befestigungshebel gedreht wer­ den, so daß sich das Befestigungsteil ganz in die rechteckigen Löcher hinein erstreckt, um die benachbar­ ten Schalungseinheiten lösbar miteinander zu verbinden.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Schalungskontraktionsvorrichtung in einer Boden­ schalungsanordnung zu verwenden, die benachbarte Scha­ lungseinheiten besitzt, um einen Spielraum zwischen den ebenen Flächen der benachbarten Schalungseinheiten zu bilden. Die Schalungskontraktionsvorrichtung enthält:
  • - zwei Verbindungsplatten, die jeweils auf den benach­ barten Schalungseinheiten befestigt werden, so daß sich die Verbindungsplatten von den Anschlägen der benachbarten Schalungseinheiten weg erstrecken, wo­ bei die Verbindungsplatten in Gleitkontakt zueinan­ der stehen und jeweils mit einer rechteckigen Nut ausgebildet sind und wobei die rechteckigen Nuten der Verbindungsplatten die gleiche Breite besitzen und teilweise aufeinander ausgerichtet sind, wenn die ebenen Flächen der benachbarten Schalungseinhei­ ten miteinander fluchten;
  • - und einen Bedienungshebel mit einem Griffstück und einem Befestigungsteil, der sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstücks weg erstreckt, wobei das Befestigungsteil einem im allgemeinen rechtecki­ gen Querschnitt mit gegenüberliegenden, längeren Seiten und gegenüberliegenden kürzeren Seiten be­ sitzt, die an die längeren Seiten angrenzen, und wo­ bei die kürzeren Seiten genügend lang sind, um ein Einführen des Befestigungsteiles in die rechteckigen Nuten der Verbindungsplatten zu gestatten, wenn die rechteckigen Nuten teilweise aufeinander ausgerich­ tet sind, wobei weiterhin die längeren Seiten eine Länge aufweisen, die gleich der Breite der rechtecki­ gen Nuten ist.
Nachdem das Befestigungsteil des Bedienungshebels in die rechteckigen Nuten der Befestigungsflächen einge­ führt wurde, so daß eine der kürzeren Seiten des Befe­ stigungsteiles auf der Unterseite der rechteckigen Nu­ ten ruht, während die rechteckigen Nuten teilweise auf­ einander ausgerichtet sind, kann der Befestigungshebel gedreht werden, so daß eine der längeren Seiten des Be­ festigungsteiles auf der Unterseite der rechteckigen Nuten ruht. Dabei werden die rechteckigen Nuten voll­ kommen aufeinander ausgerichtet und es bildet sich ein Spielraum zwischen den ebenen Flächen der benachbarten Schalungseinheiten.
Noch ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung zu verwenden, die zwei Schalungseinheiten einer Bodenschalungsanordnung lösbar miteinander verbindet. Die Befestigungsvorrichtung weist hierbei eine erste Verbindungsplatte auf, die an einer der Schalungseinheiten befestigt wird und die mit einem Hakenteil ausgebildet ist, eine zweite Verbin­ dungsplatte, die auf der anderen Schalungseinheit befe­ stigt und mit einem Hakenteil ausgebildet ist, das pas­ send und lösbar in das Hakenteil der ersten Verbin­ dungsplatte eingreift, so daß das Hakenteil der ersten Verbindungsplatte das Hakenteil der zweiten Verbin­ dungsplatte überlagert, und einen Klemmhebel mit einem Griffstück und einem Klemmbackenteil, das auf einem Ende des Griffstücks ausgebildet ist. Das Klemmbacken­ teil enthält eine hakenartige Klemmbacke und eine ge­ krümmte Stützklemmbacke. Die hakenartige Klemmbacke und die Stützklemmbacke begrenzen einen Zwischenraum dazwi­ schen. Die hakenartige Klemmbacke hat ein distales Ende, das mit der Stützklemmbacke einen Spielraum bil­ det. Der Spielraum dient als Eintrittsöffnung in den Zwischenraum und hat eine Breite, die gleich der Summe aus den Stärken der Hakenteile der ersten und zweiten Verbindungsplatten ist.
Nachdem das Hakenteil der ersten Verbindungsplatte das Hakenteil der zweiten Verbindungsplatte überlagert hat, können die distalen Enden der Hakenteile durch den Spielraum in den von den Klemmbacken des Klemmbacken­ teiles des Klemmhebels begrenzten Zwischenraum einge­ führt werden. Durch die nachfolgende Drehung des Klemm­ hebels werden die Hakenteile zwischen der hakenartigen Klemmbacke und der Stützklemmbacke festgeklemmt, um eine enge Verbindung zwischen den ersten und zweiten Verbindungsplatten zu erzielen und die Schalungseinhei­ ten fest und lösbar miteinander zu verbinden.
Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden, detaillierten Be­ schreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele und an­ hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Aufsicht, die die Tragbalken und die Stützrippen des ersten bevorzugten Aus­ führungsbeispieles einer Bodenschalungs­ anordnung gemäß der vorliegenden Erfin­ dung zeigt;
Fig. 2 eine Aufsicht, die die horizontalen Scha­ lungseinheiten und die Kantenschalungs­ einheiten des ersten bevorzugten Ausfüh­ rungsbeispieles zeigt;
Fig. 3 eine Seitenansicht des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles;
Fig. 4 eine andere Seitenansicht des ersten be­ vorzugten Ausführungsbeispieles;
Fig. 5 eine vergrößerte Ansicht, die die Verbin­ dung unter den Befestigungsvorrichtungen, den vertikalen Schalungseinheiten, den Tragbalken und den Stützrippen des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles zeigt;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles;
Fig. 7 eine Seitenansicht, die eine Befesti­ gungsfläche einer Befestigungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 8 eine Seitenansicht, die einen Befesti­ gungshebel der Befestigungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 9 eine Seitenansicht, die eine Klemmeinheit der Befestigungsvorrichtung der vorlie­ genden Erfindung zeigt;
Fig. 10 eine Seitenansicht, die die Verbindung zwischen benachbarten Schalungsplatten einer horizontalen Schalungseinheit des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles zeigt;
Fig. 11 eine Schnittansicht des ersten bevorzug­ ten Ausführungsbeispieles, entlang der Linie XI-XI in Fig. 10, die eine Befesti­ gungsvorrichtung zur Verbindung benach­ barter, vertikaler Schalungseinheiten miteinander gemäß dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 12 eine Schnittansicht des ersten bevorzug­ ten Ausführungsbeispieles, entlang der Linie XII-XII in Fig. 10, die eine andere Befestigungsvorrichtung zur Verbindung benachbarter, vertikaler Schalungseinhei­ ten miteinander gemäß dem ersten bevor­ zugten Ausführungsbeispiel zeigt;
Fig. 13 eine Schnittansicht des ersten bevorzug­ ten Ausführungsbeispieles, entlang der Linie XIII-XIII in Fig. 10, die die Ver­ bindung zwischen benachbarten Schalungs­ platten einer Kantenschalungseinheit des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles zeigt;
Fig. 14 eine Schnittansicht des ersten bevorzug­ ten Ausführungsbeispieles, entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 10, die die Verbin­ dungsplatten einer Schalungskontraktions­ vorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 15 eine Seitenansicht eines Bedienungshebels der Schalungskontraktionsvorrichtung der vorliegenden Erfindung;
Fig. 16 eine Seitenansicht, die die Handhabung der Schalungskontraktionsvorrichtung zeigt;
Fig. 17 eine Schnittansicht entlang der Linie XVII-XVII in Fig. 16, die den Schalungs­ kontraktionsvorgang der Schalungskontrak­ tionsvorrichtung zeigt;
Fig. 18 eine Ansicht, die zeigt, wie das erste bevorzugte Ausführungsbeispiel in den oberen Teil eines Gebäudes hineingehoben wird, das mit einem Betonboden ausgebil­ det werden soll;
Fig. 19 eine Darstellung, die zeigt, wie ein ge­ rade ausgebildeter Betonboden gestützt wird, nachdem das erste bevorzugte Aus­ führungsbeispiel abgebaut wurde;
Fig. 20 eine vergrößerte Ansicht, die die Verbin­ dung unter den vertikalen und horizonta­ len Schalungseinheiten des zweiten bevor­ zugten Ausführungsbeispieles einer Boden­ schalungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung; und
Fig. 21 eine Perspektivansicht des zweiten bevor­ zugten Ausführungsbeispieles.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen das erste bevorzugte Ausfüh­ rungsbeispiel einer Bodenschalungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung, die bei der Ausbildung eines Betonbodens eines oberen Stockwerks eines Gebäudes ver­ wendet wird, das ein unteres Stockwerk mit einer Boden­ fläche (oder einem Boden) 100 besitzt. Das untere Stockwerk ist von vier Umgebungswänden 101, 102, 103, 104 umgeben, die mit Fenster- und Türöffnungen ausge­ bildet sind und die einen oben offenen Raum begrenzen. Die Umgebungswände 101, 102, 103, 104 können mit verti­ kalen Pfeilern 105 und horizontalen Bauträgern 106, 107 ausgestattet sein.
Die Bodenschalungsanordnung enthält Tragbalken 2, Stützrippen 3, vertikale Schalungseinheiten 4, horizon­ tale Schalungseinheiten 5, Befestigungsvorrichtungen 6, 7, die an den oberen Abschnitten der Umgebungswände 101, 102, 103, 104 befestigt sind, und Verstrebungen 20, die mit den unteren Abschnitten der Tragbalken 2 verbunden sind.
Die Tragbalken 2 sind längliche Bauträger, die in ihrem Querschnitt U-förmig ausgebildet sind. Für einen 4 Me­ ter langen Raum besitzt jeder der Tragbalken 2 vorzugs­ weise eine Länge von 1,2 bis 1,5 Metern. Benachbarte Tragbalken 2 werden lösbar und in Längsrichtung an ih­ ren Endabschnitten mit Hilfe von Klemmverbindungen mit­ einander verbunden. Die Gesamtlänge der miteinander verbundenen Tragbalken 2 muß ausreichend groß sein, da­ mit sich die Tragbalken 2 völlig entlang einer Längs­ richtung des oberen Abschnitts des Raumes erstrecken können.
Die Stützrippen 3 sind längliche Bauträger, die in ih­ rem Querschnitt L-förmig ausgebildet sind. Für einen 3 Meter breiten Raum besitzt jede der Stützrippen 3 vor­ zugsweise eine Länge von 1,6 bis 2 Metern. Die Stütz­ rippen 3 sind lösbar mit den Tragbalken 2 verbunden. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Stützrippen 3 mit Hilfe von C-artigen Klemmen 30 lösbar auf den Tragbal­ ken 2 angebracht. Die Stützrippen 3 erstrecken sich im rechten Winkel von den gegenüberliegenden Längsseiten der Tragbalken 2 weg und sind beabstandet auf den Trag­ balken 2 angeordnet, so daß sich die Stützrippen 3 völ­ lig entlang einer Querrichtung des oberen Teiles des Raumes erstrecken.
Jede der vertikalen Schalungseinheiten 4 enthält eine Vielzahl von länglichen Schalungsplatten 40 mit glei­ cher Länge und U-förmigem Querschnitt. Die Schalungs­ platten 40 sind parallel zueinander und nebeneinander angeordnet, so daß benachbarte Schalungsplatten 40 mit Hilfe von Klemmverbindungen miteinander verbunden wer­ den können. Die Schalungsplatten 40 können unterschied­ lich breit ausgewählt werden, mit einer Breite von bis zu 20 cm, um die gewünschte Breite der vertikalen Scha­ lungseinheit 4 zu erhalten, die für den vorgesehenen Anwendungsfall benötigt wird. Einige der vertikalen Schalungseinheiten 4 können eine winklige Schalungs­ platte 40′ enthalten, die einen Eckabschnitt eines ver­ tikalen Pfeilers 105 ergänzt, wie in Fig. 1 dargestellt.
Die vertikalen Schalungseinheiten 4 sind so miteinander verbunden, daß sie einen Umgebungsrahmen bilden, der von oben her in den Raum eingeführt, um neben den obe­ ren Abschnitten der Umgebungswände 101, 102, 103, 104 angeordnet zu werden.
Jede der horizontalen Schalungseinheiten 5 enthält einen Plattenkörper mit einer bestimmten Größe und Stärke. Die horizontalen Schalungseinheiten 5 sind ne­ beneinander oben auf den Stützrippen 3 angeordnet und bilden eine Auflagefläche für den Beton. Einige der ho­ rizontalen Schalungseinheiten 5 sind an geeigneten Stellen mit rechteckigen Löchern ausgebildet. Jedes der rechteckigen Löcher wird von einer kleinen Abdeckplatte 51 bedeckt. Die Unterseite jeder Deckplatte 51 wird mit der jeweiligen Strebe 50 verbunden.
Die Befestigungsvorrichtungen 6, 7 werden mit Hilfe von Bolzen, die in in den Umgebungswänden 101, 102, 103, 104 ausgebildete Sockel oder Löcher eingreifen, beab­ standet zueinander und fest auf den oberen Abschnitten der Umgebungswände 101, 102, 103, 104 angebracht. Jede der Befestigungsvorrichtungen 6, 7 besitzt einen oberen Abschnitt mit einer horizontalen Auflagefläche zum Tra­ gen einer der vertikalen Schalungseinheiten 4. Die Be­ festigungsvorrichtungen 6 tragen weiterhin eine Balken­ schalungseinheit 8 an Stellen, an denen die horizonta­ len Bauträger 106, 107 ausgebildet werden sollen. Die Balkenschalungseinheit 8 enthält eine Vielzahl von länglichen Schalungsplatten, die in Längsrichtung und nacheinander auf den Befestigungsvorrichtungen 6 ange­ ordnet sind. Die Balkenschalungseinheit 8 besitzt Ab­ messungen, die denen der auszubildenden Bauträger 106, 107 entsprechen, und sind zwischen den unteren Kanten der vertikalen Schalungseinheiten 4 und einer der Umge­ bungswände 101, 102, 103, 104 angeordnet, um damit einen den Beton aufnehmenden Raum zu schaffen.
Fig. 5 zeigt eine Kantenschalungseinheit 9, die an den oberen Enden der vertikalen Schalungseinheiten 4 ange­ bracht ist. Die Kantenschalungseinheit 9, die eine Vielzahl von länglichen, im Querschnitt T-förmigen Schalungsplatten enthält, besitzt ein flaches, oberes Ende, das mit den horizontalen Schalungseinheiten 5 fluchtet und eng an denselben anliegt. Benachbarte Schalungsplatten der Kantenschalungseinheit 9 liegen an ihren angrenzenden Enden aneinander an. Wie in Fig. 2 dargestellt, besitzen die Schalungsplatten der Kanten­ schalungseinheit 9 abgeschrägte Enden 90, um den Aufbau zu erleichtern. An den Ecken der Kantenschalungseinheit 9 kann eine kleine, rechteckige Platte 91 und/oder eine L-förmige Platte 92 angebracht werden. Fig. 6 ist eine Zusammenschau der Bodenschalungsanordnung des ersten bevorzugten Ausführungsbeispieles.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, sind die Befestigungsvor­ richtungen 6, 7 jeweils auf gegenüberliegenden Seiten des oberen Abschnittes der Umgebungswand 101 ange­ bracht. Klemmverbindungen 60, 70 sichern die Positio­ nierungseinheiten 61, 71 auf den Befestigungsvorrich­ tungen 6, 7. Die Positionierungseinheiten 61, 71 drücken die horizontalen Druckschienen 62, 72 gegen die Um­ gebungswand 101, um auf diese Weise eng an der unteren Kante der vertikalen Schalungseinheit 4 anzuliegen. Die Schalungseinheiten 4 werden so in geeigneter Weise po­ sitioniert, und die Balkenschalungseinheit 8 wird fest gegen die Umgebungswand 101 gedrückt. Eine Vielzahl von winkligen Befestigungsteilen 41 wird mit Hilfe von Klemmverbindungen am oberen Ende der vertikalen Scha­ lungseinheiten 4 befestigt, so daß die vertikalen Scha­ lungseinheiten 4 den distalen Endabschnitt der Stütz­ rippen 3 tragen. Vorzugsweise wird der distale Endab­ schnitt jeder der Stützrippen 3 mit einer nach unten abgeschrägten Oberkante 31 ausgebildet, die zur Er­ leichterung der Bewegung und für eine leichte Drehung der Stützrippen 3 während der Demontage einen Spielraum bildet, ohne daß dabei die Widerstandsfähigkeit der Stützrippen 3 beeinträchtigt wird.
Zwei Stützvorrichtungen 200 verbinden die vertikalen Schalungseinheiten 4 mit zwei Enden der miteinander verbundenen Tragbalken 2. Jede Stützvorrichtung 200 enthält eine stationäre Befestigungsfläche 210, die auf einer der vertikalen Schalungseinheiten 4 befestigt ist und die ein horizontales Stützteil 211 besitzt, das sich parallel zu den Tragbalken 2 erstreckt und mit ei­ ner flachen Positionierungsnut 212 ausgebildet ist. Jede Stützvorrichtung 200 enthält weiterhin einen L-för­ migen Bedienungshebel 220 mit einem Griffstück und einem tragenden Teil 221, das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstücks weg erstreckt. Das tra­ gende Teil 221 weist einem im allgemeinen rechteckigen Querschnitt mit abgerundeten Ecken, gegenüberliegenden, längeren Seiten 2210 und gegenüberliegenden, kürzeren Seiten 2211 auf, die an die längeren Seiten 2210 an­ grenzen. Vorzugsweise bilden die längeren und kürzeren Seiten 2210, 2211 des tragenden Teiles 221 einen vorge­ gebenen Höhenunterschied, beispielsweise ca. 2 cm. Das tragende Teil 221 muß zwischen dem Stützteil 211 der Befestigungsfläche 210 und den miteinander verbundenen Tragbalken 2 angeordnet werden, so daß, wenn die länge­ ren Seiten 2210 aufrecht angeordnet werden, eine der kürzeren Seiten 2211 des tragenden Teiles 221 in der Positionierungsnut 212 des Stützteiles 211 aufgenommen werden kann, während die andere der kürzeren Seiten 2211 einen der distalen Endabschnitte der miteinander verbundenen Tragbalken 2 auf der Befestigungsfläche 210 trägt. Wenn der Bedienungshebel 220 um einen Winkel von 90° gedreht wird, so daß die längeren Seiten 2210 hori­ zontal angeordnet sind, trägt eine der längeren Seiten 2210 die miteinander verbundenen Tragbalken 2 auf der Befestigungsfläche 210 und erzeugt dadurch eine leichte Abwärtsbewegung der Befestigungsfläche 210. Aus der vorhergehenden Beschreibung geht hervor, daß der Bedie­ nungshebel 220 so betätigt wird, daß eine ausgewählte Seite der längeren und kürzeren Seite 2210, 2211 des tragenden Teiles 221 an den miteinander verbundenen Tragbalken 2 anliegt. Dadurch wird eine leichte Verti­ kalbewegung der Tragbalken 2 erzeugt, um das Abnehmen der Bodenschalungsanordnung zu erleichtern. Die dista­ len Endabschnitte der miteinander verbundenen Tragbal­ ken 2 sind mit einem Durchgangsloch 21 auf einem oberen Ende ausgestattet. Die vertikalen Schalungseinheiten 4, die neben den distalen Endabschnitten der miteinander verbundenen Tragbalken 2 liegen, weisen jeweils ein auf den Schalungseinheiten 4 angebrachtes Befestigungsteil 22 auf. Das Befestigungsteil 22 besitzt ein unteres Ende mit einer horizontalen Verlängerung 23, die sich parallel zu den Tragbalken 2 erstreckt. Ein Verschluß­ bolzen 24 erstreckt sich gängig durch die horizontale Verlängerung 23 hindurch und ist lang genug, um sich durch das Durchgangsloch 21 in einem der distalen Endabschnitte der miteinander verbundenen Tragbalken 2 hindurch zu erstrecken. Auf diese Weise wird eine Late­ ralbewegung der Tragbalken 2 verhindert. Der Verschluß­ bolzen 24 gestattet jedoch eine leichte Vertikalbewe­ gung der Tragbalken 2, wenn der Bedienungshebel 220 der Stützvorrichtung 200 gedreht wird.
Es ist eine Vielzahl von Befestigungsvorrichtungen 300 vorgesehen, um benachbarte, horizontale Schalungsein­ heiten 5, Abdeckplatten 51 und die Schalungsplatten der Kantenschalungseinheit 9 lösbar miteinander zu verbin­ den. Jede Befestigungsvorrichtung 300 enthält zwei Be­ festigungsflächen 310, die jeweils auf zwei Seiten der Anschläge von zwei benachbarten, horizontalen Scha­ lungseinheiten 5, der Abdeckplatten 51 und der Scha­ lungsplatten der Kantenschalungseinheit 9 angebracht sind. Wie in Fig. 7 dargestellt, ist jede Befestigungs­ fläche 310 als rechteckiger Block ausgebildet mit einer Oberseite, die auf der unteren Stirnseite einer jewei­ ligen horizontalen Schalungseinheit 5, der Abdeckplat­ ten 51 und der Schalungsplatten der Kantenschalungsein­ heit 9 angeschweißt ist. Die Befestigungsfläche 310 ist mit einem rechteckigen Loch 311 ausgebildet und einer Nut 312, die auf einer längeren Seite des rechteckigen Loches 311 angeordnet ist und sich zum rechteckigen Loch 311 hin erstreckt, um so als Eingangsöffnung in das rechteckige Loch 311 zu dienen. Die Nut 312 sollte kürzer sein als das rechteckige Loch 311. Jede Befesti­ gungsvorrichtung 300 enthält weiterhin einen L-förmig ausgebildeten Befestigungshebel 320. Wie in Fig. 8 dar­ gestellt ist, besitzt der Befestigungshebel 320 ein Griffstück und ein Befestigungsteil 321, das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstücks weg er­ streckt. Das Befestigungsteil 321 weist einen im allge­ meinen rechteckigen Querschnitt mit abgerundeten Ecken auf und entspricht in seiner Größe den rechteckigen Lö­ chern 311 in den Befestigungsflächen 310. Das Befesti­ gungsteil 321 sollte jedoch dünner sein als die Länge der Nuten 312, um das Einführen oder Entfernen des Be­ festigungsteiles 310 aus den rechteckigen Löchern 311 zu gestatten. Das Befestigungsteil 321 hat einen dista­ len Endabschnitt 322, der dem Griffstück gegenüberliegt und der sich in derselben Richtung wie das Griffstück erstreckt. Der distale Endabschnitt 322 ist um einen Abstand versetzt zum Griffstück angeordnet, der gleich der Summe aus den Stärken der Befestigungsflächen 310 ist.
Wenn die Befestigungsvorrichtung 300 verwendet wird, um die beiden benachbarten, horizontalen Schalungseinheiten 5 lösbar miteinander zu verbinden, werden die hori­ zontalen Schalungseinheiten 5 zu Beginn nebeneinander auf den Stützrippen 3 angeordnet, so daß die Nuten 312 der beiden Befestigungsflächen 310 jeweils auf zwei Seiten der Anschläge der horizontalen Schalungseinhei­ ten 5 völlig aufeinander ausgerichtet sind. Der Befe­ stigungshebel 320 wird zu Beginn in horizontaler Stel­ lung angeordnet. Das bedeutet, daß das Griffstück hori­ zontal angeordnet ist, so daß die längeren Seiten des Befestigungsteiles 321 parallel zu den horizontalen Schalungseinheiten 5 sind. Auf diese Weise kann sich das Befestigungsteil 321 über die aufeinander ausge­ richteten Nuten 312 teilweise in die rechteckigen Lö­ cher 311 der Befestigungsflächen 310 hinein erstrecken. Der Befestigungshebel 320 wird dann um einen Winkel von 90° gedreht, so daß sich das Befestigungsteil 321 ganz in die rechteckigen Löcher 311 hinein erstreckt, um die Befestigungsflächen 310 zu verbinden. Die Befestigungs­ flächen 310 werden zwischen den distalen Endabschnitt 322 des Befestigungsteiles 321 und das Griffstück des Befestigungshebels 320 geklemmt, um eine Bewegung der Befestigungsflächen 310 entlang des Befestigungsteiles 321 zu verhindern, wenn sich das Befestigungsteil 321 ganz in die rechteckigen Löcher 311 der Befestigungs­ flächen 310 hinein erstreckt.
Jede Befestigungsvorrichtung 300 kann weiterhin eine Klemmeinheit 330 enthalten, wie in Fig. 5 dargestellt. In Fig. 9 enthält die Klemmeinheit 330 einen im allge­ meinen U-förmigen Klemmblock, der mit einer Aussparung 331 zur Aufnahme der Befestigungsflächen 310 in dieser Aussparung ausgebildet ist, so daß die Befestigungsflä­ chen 310 mit Hilfe des Klemmblocks festgeklemmt werden können. Eine Seite des Klemmblocks ist mit zwei Schrau­ benlöchern 332 (von denen nur eines dargestellt ist) ausgebildet, die sich in die Aussparung 331 hinein er­ strecken. Schrauben 333 erstrecken sich gängig durch die Schraubenlöcher 332 und können sich durch die Nut 312 einer jeweiligen Befestigungsfläche 310 erstrecken. Nachdem das Befestigungsteil 321 des Befestigungshebels 320 ganz durch die rechteckigen Löcher 311 der Befesti­ gungsflächen 310 hindurchgeführt wurde, wird die Klemmeinheit 330 angebracht, so daß die Befestigungs­ flächen 310 vom Klemmblock festgeklemmt werden. Die Schrauben 333 werden dann durch die Nuten 312 der Befe­ stigungsflächen 310 geführt, damit sie eng an den Befe­ stigungsteilen 321 des Befestigungshebels 320 anliegen und so eine unerwünschte Drehung der Befestigungshebels 320 verhindern. Auf diese Weise wird eine stabile Ver­ bindung der benachbarten, horizontalen Schalungseinhei­ ten 5 gewährleistet. Aus der vorhergehenden Beschrei­ bung geht hervor, daß die Befestigungsvorrichtung 300 auf einfache Weise betätigt werden kann, um benach­ barte, horizontale Schalungseinheiten 5, die Abdeck­ platten 51 und die Schalungsplatten der Kantenscha­ lungseinheit 9 miteinander zu verbinden. Dadurch wird das Abnehmen der Bodenschalungsanordnung erleichtert. Der Einbau der Klemmeinheit 330 gewährleistet eine sta­ bile Verbindung, um den Abbau der Bodenschalungsanord­ nung durch vorhandene externe, seitliche Kräfte zu ei­ nem ungünstigen Zeitpunkt zu verhindern.
In Fig. 10 wird eine Vielzahl von Befestigungsvorrich­ tungen 400 verwendet, um benachbarte, vertikale Scha­ lungseinheiten 4 lösbar miteinander zu verbinden. Jede Befestigungsvorrichtung 400 enthält zwei Befestigungs­ blöcke 410, 410′, die jeweils auf zwei Seiten der An­ schläge zweier benachbarter, vertikaler Schalungsein­ heiten 4 angeordnet sind, und einen L-förmigen Befesti­ gungshebel 420. In Fig. 11 besitzt jede der vertikalen Schalungseinheiten 4 eine Verbindungsplatte 401, 402. Um den Einbau zu erleichtern, weisen die Verbindungs­ platten 401, 402 abgeschrägte Anschläge ähnlich den ab­ geschrägten Enden 90 der Schalungsplatten der Kanten­ schalungseinheit 9 auf. Die Verbindungsplatten 401, 402 besitzen eine Rückseite, die mit jeweils einem Befesti­ gungsblock 410, 410′ gebildet ist. Die Befestigungs­ blöcke 410, 410′ besitzen sich ergänzende, benachbarte Seiten und sind von oben gesehen trapezförmig ausgebil­ det. Die Befestigungsblöcke 410, 410′ sind mit aufein­ ander ausgerichteten, rechteckigen Löchern 411 und Nu­ ten 412 ausgebildet, die auf einer Seite der rechtecki­ gen Löcher 411 angeordnet sind und sich bis zu den rechteckigen Löchern 411 hin erstrecken, um als Ein­ gangsöffnung für die rechteckigen Löcher 411 zu dienen. Die Befestigungsblöcke 410, 410′ weisen also einen Querschnitt auf, der im wesentlichen ähnlich dem Quer­ schnitt der zuvor beschriebenen Befestigungsflächen 310 ist. In den Befestigungsblöcken 410, 410′ ist jedoch die vertikale Länge des rechteckigen Loches 411 kürzer als seine horizontale Länge. Der Befestigungshebel 420 hat ein Griffstück und ein Befestigungsteil 421, das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstücks weg erstreckt. Das Befestigungsteil 421 besitzt einen im allgemeinen rechteckigen Querschnitt mit abgerunde­ ten Ecken und stimmt in seiner Größe mit den rechtecki­ gen Löchern 411 der Befestigungsblöcke 410, 410′ über­ ein. Das Befestigungsteil 421 ist dünner als die Länge der Nuten 412 der Befestigungsblöcke 410, 410′.
Damit der Befestigungshebel 420 mit den Befestigungs­ blöcken 410, 410′ verbunden werden kann, wird das Befe­ stigungsteil 421 des Befestigungshebels 420 über die Nuten 412 der Befestigungsblöcke 410, 410′ teilweise in die rechteckigen Löcher 411 eingeführt. Der Befesti­ gungshebel 420 wird dann um einen Winkel von 90° ge­ dreht, so daß sich das Befestigungsteil 421 ganz in die rechteckigen Löcher 411 hinein erstreckt, um die Befe­ stigungsblöcke 410, 410′ und damit die Verbindungsplat­ ten 401, 402 fest miteinander zu verbinden.
Betrachtet man noch einmal die Fig. 10, so kann dort eine Vielzahl von Befestigungsvorrichtungen 500, die ähnlich wie die Befestigungsvorrichtung 400 aufgebaut sind, verwendet werden, um die oberen Abschnitte der Verbindungsplatten 401, 402 miteinander zu verbinden. Wie in Fig. 12 dargestellt, enthält jede Befestigungs­ vorrichtung 500 zwei Befestigungsblöcke 510, 510′, die jeweils auf den Verbindungsplatten 401, 402 ausgebildet sind, und ein rechteckiges Loch 511 und eine Nut 512, die als Eingangsöffnung für das rechteckige Loch 511 dient. Im Gegensatz zu den in den Befestigungsblöcken 410, 410′ ausgebildeten rechteckigen Löchern 411, ist die vertikale Länge des rechteckigen Loches 511 größer als die horizontale Länge des rechteckigen Loches 511. Ein Befestigungshebel 520 hat ein Griffstück und ein Befestigungsteil 521, das sich im rechten Winkel vom Griffstück weg erstreckt. Damit mit dem Befestigungshe­ bel 520 die Befestigungsblöcke 510, 510′ verbunden wer­ den können, wird das Befestigungsteil 521 des Befesti­ gungshebels 520 teilweise über die Nuten 512 der Befe­ stigungsblöcke 510, 510′ in die rechteckigen Löcher 511 eingeführt. Der Befestigungshebel 520 wird dann um einen Winkel von 90° gedreht, so daß sich das Befesti­ gungsteil 521 ganz in die rechteckigen Löcher 511 hin­ ein erstreckt, um die Befestigungsblöcke 510, 510′ und damit die oberen Abschnitte der Verbindungsplatten 401, 402 fest miteinander zu verbinden. Die Befestigungsvor­ richtung 500 gewährleistet, daß die oberen Enden der Verbindungsplatten 401, 402 fluchtgerecht bleiben, so daß die Kantenschalungseinheit 9 in geeigneter Weise auf ihnen positioniert werden kann.
In den Fig. 10 und 13 weisen die abgeschrägten Enden 90 der benachbarten Schalungsplatten oder Kantenscha­ lungseinheit 9 zwei auf ihnen befestigte Verbindungs­ platten 93, 94 auf. Die Verbindungsplatte 93 ist mit einem Schraubenloch 931 ausgebildet, während die Ver­ bindungsplatte 94 mit einem Durchgangsloch 941 ausge­ bildet ist, welches auf das Schraubenloch 931 ausge­ richtet ist. Eine Schraube 95 erstreckt sich durch das Durchgangsloch 941 hindurch und greift in das Schrau­ benloch 931 ein. Dadurch werden die benachbarten Scha­ lungsplatten der Kantenschalungseinheit 9 miteinander verbunden. Zusätzlich ist auf einem unteren Abschnitt der beiden benachbarten, vertikalen Schalungseinheiten 4 eine Schalungskontraktionsvorrichtung 600 vorgesehen.
Fig. 14 zeigt die Schalungskontraktionsvorrichtung 600, die zwei Verbindungsplatten 610, 620 enthält, die sich rückwärts und schräg von den abgeschrägten Anschlägen der Verbindungsplatten 401, 402 weg erstrecken. Vor­ zugsweise erstrecken sich die Verbindungsplatten 610, 620 im gleichen Winkel wie bei den Anschlägen der Ver­ bindungsplatten 401, 402 und stehen in Gleitkontakt miteinander. Die Verbindungsplatten 610, 620 sind mit rechteckigen Nuten 611, 621 ausgebildet, die die glei­ che Breite besitzen. Wenn die ebenen Flächen der Ver­ bindungsplatten 401, 402 miteinander fluchten, sind die rechteckigen Nuten 611, 621 nur teilweise aufeinander ausgerichtet.
Fig. 15 zeigt die Schalungskontraktionsvorrichtung 600, die weiterhin einen L-förmigen Bedienungshebel 630 ent­ hält. Der Bedienungshebel 630 weist ein Griffstück 631 und ein Befestigungsteil 632 auf, das sich in einem 90° Winkel von dem Griffstück 631 weg erstreckt. Das Befe­ stigungsteil 632 hat einen distalen Endabschnitt 633, der dem Griffstück 631 gegenüberliegt und der sich in derselben Richtung wie das Griffstück 631 erstreckt. Das Befestigungsteil 632 besitzt einen im allgemeinen rechteckigen Querschnitt mit längeren und kürzeren Sei­ ten, die einen vorgegebenen Höhenunterschied bilden. Die kürzeren Seiten des Befestigungsteiles 632 sind ge­ nügend lang, um ein Einführen des Befestigungsteiles 632 in die rechteckigen Nuten 611, 621 der Verbindungs­ platten 610, 620 zu gestatten, wenn die Verbindungs­ platten 610, 620 nicht teilweise aufeinander ausgerich­ tet sind. Die längeren Seiten des Befestigungsteiles 632 haben eine Länge, die gleich der Breite der rechteckigen Nuten 611, 621 ist. Der distale Endab­ schnitt 633 ist zum Griffstück 631 um einen Abstand versetzt angeordnet, der gleich der Summe aus den Stär­ ken der Verbindungsplatten 610, 620 ist. So kann sich das Befestigungsteil 632 in die rechteckigen Nuten 611, 621 hinein erstrecken, und der Bedienungshebel 630 kann dazu verwendet werden, die Verbindungsplatten 610, 620 festzuklemmen, um ein Ausklinken der Verbindungsplatten 610, 620 zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu verhindern.
Die Schalungskontraktionsvorrichtung 600 gestattet die Ausbildung eines vorgegebenen Spielraumes zwischen den ebenen Flächen der Verbindungsplatten 401, 402. Wie in Fig. 16 dargestellt, wird - bevor die Befestigungsvor­ richtungen 400, 500 so angebracht werden, daß sie die beiden benachbarten, vertikalen Schalungseinheiten 4 fest miteinander verbinden - zunächst die Schraube 95 auf den Verbindungsplatten 93, 94 der benachbarten Schalungsplatten der Kantenschalungseinheit 9 geloc­ kert, so daß die oberen Abschnitte der Verbindungsplat­ ten 401, 402 eine bewegliche Verbindung bilden. Das Be­ festigungsteil 632 des Bedienungshebels 630 wird dann durch die rechteckigen Nuten 611, 621 geführt, so daß eine der kürzeren Seiten des Befestigungsteiles 632 auf der Unterseite der rechteckigen Nuten 611, 621 auf­ liegt, während die rechteckigen Nuten teilweise aufein­ ander ausgerichtet sind. Zu diesem Zeitpunkt wird das Griffstück 631 des Bedienungshebels 630 horizontal an­ geordnet, und die Vorderflächen der Verbindungsplatten 401, 402 fluchten miteinander. Wenn das Griffstück 631 um einen Winkel von 90° nach unten gedreht wird, liegt eine der längeren Seiten des Befestigungsteiles 632 auf der Unterseite der rechteckigen Nuten 611, 621 auf, so daß diese vollkommen aufeinander ausgerichtet sind. In diesem Augenblick bilden die Vorderflächen der Verbin­ dungsplatten 401, 402 einen Spielraum, wie in Fig. 17 dargestellt. Die Verbindungsplatte 401 ist um die Schraube 95 herum drehbar gelagert, so daß eine leichte Rückwärtsbewegung des unteren Abschnitts der Schraube 95 auftritt. Da die Anschläge der Verbindungsplatten 401, 402 abgeschrägt sind, folgt aus der leichten Rück­ wärtsbewegung der Verbindungsplatte 401 eine leichte Seitwärtsbewegung der Verbindungsplatte 402. Dies zeigt, wie eine Kontraktion des gesamten unteren Ab­ schnitts des aus den vertikalen Schalungseinheiten 4 gebildeten Umgebungsrahmens erreicht werden kann. Ob­ wohl der Kontraktionsgrad klein ist, erleichtert die Kontraktion des unteren Abschnitts des Umgebungsrahmens das Hineinheben der Bodenschalungsanordnung in den Raum, der von den Umgebungswänden 101, 102, 103, 104 begrenzt wird, durch die obere Öffnung des Raumes. Nachdem die Bodenschalungsanordnung auf dem oberen Ab­ schnitt der Umgebungswände 101, 102, 103, 104 montiert wurde, wird der Bedienungshebel 630 entfernt, und die Befestigungsvorrichtungen 400, 500 werden eingebaut, wie in Fig. 10 dargestellt. Die Vorderflächen der Ver­ bindungsplatten 401, 402 sind zu diesem Zeitpunkt fluchtgerecht aufeinander ausgerichtet.
Wird die Bodenschalungsanordnung bei der Ausbildung ei­ nes Betonbodens für ein oberes Stockwerk eines Gebäudes verwendet, so werden die Befestigungsvorrichtungen 6, 7 zunächst auf den oberen Abschnitten der Umgebungswände 101, 102, 103, 104 des Gebäudes befestigt. Die Tragbal­ ken 2, die Stützrippen 3, die vertikalen Schalungsein­ heiten 4, die horizontalen Schalungseinheiten 5 und die Kantenschalungseinheit 9 werden dann zusammengebaut, um ein rechteckiges Teil, ähnlich einer Abdeckung, zu bil­ den, wie in Fig. 6 dargestellt. Die Abdeckplatten 51 werden zu diesem Zeitpunkt noch nicht montiert, und die Stützrippen 3 werden auf den tragenden Einheiten 1 an­ geordnet, wie in Fig. 18 dargestellt. Nachdem die Bal­ kenschalungseinheit 8 auf den Befestigungsvorrichtungen 6 angebracht wurde, wird die Anordnung aus Tragbalken 2, Stützrippen 3, vertikalen Schalungseinheiten 4, ho­ rizontalen Schalungseinheiten 5 und der Kantenscha­ lungseinheit 9 in den Raum hineingehoben, um auf den Befestigungsvorrichtungen 6, 7 mit Hilfe von Drahtsei­ len 10 angebracht zu werden, die sich durch die rechteckigen Löcher in den horizontalen Schalungsein­ heiten 5 hindurch erstrecken, die noch von den Abdeck­ platten 51 abgedeckt werden müssen und die in die tra­ genden Einheiten 1 eingehängt werden. Nachdem die ver­ tikalen Schalungseinheiten 4 auf den Befestigungsvor­ richtungen 6, 7 in Stellung gebracht wurden, werden die Klemmverbindungen 60, 70 auf den Befestigungsvorrich­ tungen 6, 7 festgezogen, um so die Bodenschalungsanord­ nung auf dem oberen Abschnitt der Umgebungswände 101, 102, 103, 104 zu halten. Die tragenden Einheiten 1 wer­ den dann entfernt, und die Abdeckplatten 51 werden un­ ter den horizontalen Schalungseinheiten 5 angebracht, um die rechteckigen Löcher in diesen horizontalen Scha­ lungseinheiten abzudecken. Dann werden die Befesti­ gungsvorrichtungen 300, 400, 500 montiert, um die ver­ schiedenen Teile der Bodenschalungsanordnung lösbar miteinander zu verbinden, wie in den Fig. 3 und 4 darge­ stellt. Die Verstrebungen 20 werden angebracht, um die zum Tragen des Betongewichts vorgesehenen Tragbalken 2 zu stützen, und die Abdeckplatten 51 werden auf den Streben 50 gehalten. Verstärkungsstangen aus Stahl für den auszubildenden Boden können oben auf der Bodenscha­ lungsanordnung angebracht werden. Schließlich wird zur Ausbildung des Bodens 100 für das obere Stockwerk und der horizontalen Bauträger 106, 107 Beton auf die Bo­ denschalungsanordnung gegossen.
Nachdem der Beton auf die Bodenschalungsanordnung ge­ gossen wurde, läßt man den Beton zum Aushärten einige Zeit trocknen. Sobald der Beton so ausgehärtet ist, daß er genügend stark ist, werden die Verstrebungen 20 ab­ genommen, und die Tragbalken 2, die Stützrippen 3, die vertikalen Schalungseinheiten 4, die horizontalen Scha­ lungseinheiten 5, die Balkenschalungseinheit 8, die Kantenschalungseinheit 9, und die Befestigungsvorrich­ tungen 6, 7 werden gleichzeitig entfernt. Wie in Fig. 19 dargestellt ist, verbleiben die Abdeckplatten 51 und die Streben 50 im Gebäude, um den frisch ausgebildeten Betonboden 100 über einen längeren Zeitraum hinweg zu stützen und so etwaige negative Auswirkungen auf den Boden 100 aufgrund eines schnellen Entfernens der Bo­ denschalungsanordnung zu vermeiden. Da die Tragbalken 2, die Stützrippen 3, die vertikalen Schalungseinheiten 4, die horizontalen Schalungseinheiten 5, die Balken­ schalungseinheit 8, die Kantenschalungseinheit 9 und die Befestigungsvorrichtungen 6, 7 schon zu einem frü­ heren Zeitpunkt abgenommen werden können, können sie an einen anderen Ort transportiert und dort zur Vorberei­ tung der Ausbildung des Betonsbodens eines oberen Stockwerks des Gebäudes wieder zusammengebaut werden. Die wechselweise Verwendung der verschiedenen Teile der Bodenschalungsanordnung kann noch erhöht werden und das Ergebnis ist eine kürzere Bauzeit und eine höhere Effi­ zienz am Bau.
Nachdem die Verstrebungen 20 beim Abnehmen der Boden­ schalungsanordnung entfernt wurden, werden die C-förmi­ gen Klemmen 30 zum Trennen der Tragbalken 2 und der Stützrippen 3 entfernt. Die Bedienungshebel 220 der Stützvorrichtung 200 werden dann betätigt, so daß die Griffstücke der Betätigungshebel 220 im wesentlichen horizontal sind, um so eine leichte Abwärtsbewegung der Tragbalken 2 zu verursachen. Dadurch wird ein vertika­ ler Spielraum zwischen den Stützrippen 3 und den hori­ zontalen Schalungseinheiten 5 ausgebildet, um ein Ent­ fernen der Stützrippen 3 zu erleichtern. Wie zuvor be­ reits erwähnt wurde, ist der distale Endabschnitt jeder der Stützrippen 3 mit einer nach unten abgeschrägten, oberen Kante 31 ausgebildet, um eine Bewegung und eine leichte Drehung der Stützrippen 3 während des Abbaus zu erleichtern.
Die vertikalen Schalungseinheiten 4, die horizontalen Schalungseinheiten 5 und die Schalungsplatten der Kan­ tenschalungseinheit 9 können leicht auseinandergenommen werden, nachdem die Hebel 320, 420, 520 der Befesti­ gungsvorrichtungen 300, 400, 500 betätigt wurden. Durch das Lösen aller vorhandenen Klemmverbindungen kann die Bodenschalungsanordnung und ihre Befestigungseinheiten 6, 7 in eine Anzahl von kleineren Teilen zerlegt wer­ den. Im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegen­ den Erfindung sollte zur Erleichterung des Transportes der Bodenschalungsanordnung aus dem Raum nach draußen nach der Ausbildung des Bodens 100 nicht nur die Ver­ bindung zwischen den verschiedenen Teilen einfach und sicher sein, sondern die verschiedenen Teile der Boden­ schalungsanordnung sollten auch eine geeignete Größe und ein geeignetes Gewicht haben, um einen Transport oder das Bewegen der Bodenschalungsanordnung nach drau­ ßen durch ein Fenster oder eine Türöffnung zu gestat­ ten, die in den Umgebungswänden 101, 102, 103, 104 aus­ gebildet sind. Vorzugsweise sollten die verschiedenen Teile der Bodenschalungsanordnung aus einem Material hergestellt sein, das leicht ist und eine ausreichende bauliche Stärke besitzt, wie beispielsweise eine Alumi­ niumlegierung. In diesem Ausführungsbeispiel sollte das Gewicht jedes Teiles im Bereich von 20 bis 40 Kilo lie­ gen, um ein Tragen mit der Hand zu gestatten. Die Bo­ denschalungsanordnung ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut, so daß sie an die Größe des Raumes angepaßt werden kann. Außerdem kann die Bodenschalungsanordnung leicht zusammengebaut und schnell wieder auseinanderge­ baut werden. Daraus resultiert ein erhöhter wirtschaft­ licher Nutzen, wenn sie bei der Konstruktion von Gebäu­ den verwendet wird.
Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt ist, werden die Schalungsplatten der Kantenschalungseinheit 9 um die horizontalen Schalungseinheiten 5 herum montiert. Da die Schalungsplatten der Kantenschalungseinheit 9 einen T-förmigen Querschnitt aufweisen, können ihre unteren Enden leicht auf den vertikalen Schalungseinheiten 4 mit Hilfe von Klemmverbindungen befestigt werden, um einen engen Kontakt mit den horizontalen Schalungsein­ heiten 5 zu gewährleisten.
Die Fig. 20 und 21 zeigen das zweite bevorzugte Aus­ führungsbeispiel einer Bodenschalungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung. Wie hier dargestellt ist, enthält die Bodenschalungsanordnung keine Kantenscha­ lungseinheit, und die horizontalen Schalungseinheiten 5 sind mit Hilfe der Befestigungsvorrichtung 700 direkt an den vertikalen Schalungseinheiten 4 befestigt. Jede Befestigungsvorrichtung 700 enthält erste und zweite Verbindungsplatten 710, 720 und einen Klemmhebel 730.
Die erste Verbindungsplatte 710 ist eine längliche Platte, die an der Außenfläche einer der horizontalen Schalungseinheiten 5 an einer ihrer Unterseiten ange­ schweißt ist. Die erste Verbindungsplatte 710 ist mit einem sich nach unten erstreckenden Hakenteil 711 aus­ gebildet.
Die zweite Verbindungsplatte 720 ist eine längliche Platte, die an der Rückseite einer der vertikalen Scha­ lungseinheiten 4 an einem ihrer oberen Abschnitte befe­ stigt ist. Die zweite Verbindungsplatte 720 ist mit ei­ nem Hakenteil 721 ausgebildet, das passend und lösbar in das Hakenteil 711 eingreift, so daß das Hakenteil 711 das Hakenteil 721 überlagert.
Der Klemmhebel 730 besitzt ein Griffstück mit einem an einem vorderen Ende ausgebildeten Klemmbackenteil. Das Klemmbackenteil enthält eine hakenartige Klemmbacke 731 und eine gekrümmte Stützklemmbacke 732. Die Klemmbacken 731, 732 schließen einen Zwischenraum 733 zwischen sich ein. Die Klemmbacke 731 weist ein distales Ende auf, das mit der Klemmbacke 732 einen Spielraum bildet, der als Eintrittsöffnung in den Zwischenraum 733 dient und der eine Breite besitzt, die gleich der Breite der Summe aus den Stärken der Hakenteile 711, 721 ist. Wie in Fig. 20 dargestellt ist, klemmen die Klemmbacken 731, 732 die Hakenteile 711, 721 zwischen sich ein, wenn der Klemmhebel 730 um einen Winkel von etwa 45° kippt, um die ersten und zweiten Verbindungsplatten 710, 720 mit­ einander zu verbinden.
Die Befestigungsvorrichtung 700 soll die horizontalen Schalungseinheiten 5 mit den vertikalen Schalungsein­ heiten 4 verbinden. Beim Verbinden einer der horizonta­ len Schalungseinheiten 5 mit einer der vertikalen Scha­ lungseinheiten 4 überlagert das Hakenteil 711 der er­ sten Verbindungsplatte 710 das Hakenteil 721 der zwei­ ten Verbindungsplatte 720, und die distalen Enden der Hakenteile 711, 721 werden durch den zwischen den Klemmbacken 731, 732 ausgebildeten Spielraum in den von den Klemmbacken 731, 732 des Klemmhebels 730 begrenzten Zwischenraum 733 eingeführt. Wenn der Klemmhebel 730 gedreht wird, klemmen die Klemmbacken 731, 732 die Ha­ kenteile 711, 721 zwischen sich ein, um eine feste Ver­ bindung zwischen den ersten und zweiten Verbindungs­ platten 710, 720 zur sicheren Verbindung der vertikalen Schalungseinheit 4 und der horizontalen Schalungsein­ heit 5 zu erzielen. Beim Abbau der Bodenschalungsanord­ nung wird der Klemmhebel 730 in entgegengesetzte Rich­ tung gedreht, damit er von den ersten und zweiten Ver­ bindungsplatten 710, 720 entfernt werden kann. Die ho­ rizontale Schalungseinheit 5 kann zu diesem Zeitpunkt von der vertikalen Schalungseinheit 4 entfernt werden. Eine Perspektivansicht der Bodenschalungsanordnung des zweiten bevorzugten Ausführungsbeispieles, das keine Kantenschalungseinheit vorsieht, ist in Fig. 21 darge­ stellt. Wie das vorangegangene Ausführungsbeispiel wird das zweite bevorzugte Ausführungsbeispiel bei der Aus­ bildung des Bodens eines oberen Stockwerks eines Gebäu­ des auf ähnliche Weise in einen Raum hineingehoben.
Es wurde also gezeigt, daß bei der Bodenschalungsanord­ nung gemäß der vorliegenden Erfindung eine Vielzahl von abnehmbaren Tragbalken 2, Stützrippen 3, vertikalen Schalungseinheiten 4 und horizontalen Schalungseinhei­ ten 5 verwendet werden, und daß die Bodenschalungsan­ ordnung zusammen mit Befestigungsvorrichtungen 300, 400, 500, einer Schalungskontraktionsvorrichtung 600 oder einer Befestigungsvorrichtung 700 verwendet wird. Die Bodenschalungsanordnung kann so zusammengebaut wer­ den, daß sie den Anforderungen der vorgesehenen Anwen­ dungsform entspricht. Sie soll in einen Raum hineinge­ hoben werden, der von vier Umgebungswänden begrenzt ist und der mit dem Boden eines oberen Stockwerks ausgebil­ det werden soll. Die Bodenschalungsanordnung kann be­ quem und leicht zusammengebaut oder wieder auseinander­ gebaut werden, und sie kann zur erneuten Verwendung ma­ nuell durch Tür- oder Fensteröffnungen in den Umge­ bungswänden aus dem Raum herausgehoben werden, nachdem ein Boden unter Verwendung der Bodenschalungsanordnung hergestellt wurde. So kann die Bodenschalungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden, um eine hohe Effizienz beim Bau zu erreichen, und ihre Verwendung bringt eine Menge wirtschaftlicher Vorteile mit sich.

Claims (20)

1. Bodenschalungsanordnung für die Verwendung bei der Ausbildung eines Betonbodens für ein Gebäude, das von Umgebungswänden (101, 102, 103, 104) umgeben ist, wobei die Bodenschalungsanordnung gekennzeich­ net ist durch:
  • - eine Vielzahl von Befestigungsvorrichtungen (6, 7) zur Befestigung auf den Umgebungswänden (101, 102, 103, 104) an einem oberen Teil des Gebäu­ des;
  • - eine Vielzahl von länglichen Tragbalken (2), die lösbar und in Längsrichtung miteinander verbun­ den sind, um sich entlang einer Längsrichtung des oberen Teiles des Gebäudes zu erstrecken;
  • - eine Vielzahl von Stützrippen (3), die lösbar mit den Tragbalken (2) verbunden sind, so daß sich die Stützrippen (3) im rechten Winkel von entgegengesetzten Längsseiten der Tragbalken (2) weg erstrecken und mit Abstand zueinander auf den Tragbalken (2) angeordnet sind, um sich ent­ lang einer Querrichtung des oberen Teiles des Gebäudes zu erstrecken;
  • - eine Vielzahl von vertikalen Schalungseinheiten (4), wobei jede dieser Schalungseinheiten lösbar mit einem distalen Endabschnitt eines der Trag­ balken (2) und der Stützrippen (3) verbunden ist und wobei die vertikalen Schalungseinheiten (4) einen Umgebungsrahmen bilden, der lösbar auf den Befestigungsvorrichtungen (6, 7) gelagert und am oberen Teil des Gebäudes angeordnet ist; und
  • - eine Vielzahl von horizontalen Schalungseinhei­ ten (5), die auf den Stützrippen (3) angeordnet und zur Ausbildung einer Tragfläche für den Be­ ton lösbar miteinander verbunden sind;
und ferner dadurch, daß, nachdem die Tragbalken (2), die Stützrippen (3), die vertikalen Schalungseinhei­ ten (4) und die horizontalen Schalungseinheiten (5) zusammengebaut wurden, die Anordnung aus Tragbalken (2), Stützrippen (3), vertikalen Schalungseinheiten (4) und den horizontalen Schalungseinheiten (5) in den oberen Teil des Gebäudes hineingehoben werden kann, um als Stütze für den auszubildenden Betonbo­ den zu dienen.
2. Bodenschalungsanordnung nach Anspruch 1, weiterhin gekennzeichnet durch eine Kantenschalungseinheit (9), die in ihrem Querschnitt T-förmig ausgebildet ist und die ein unteres Ende aufweist, das lösbar mit dem oberen Ende einer der vertikalen Schalungs­ einheiten (4) verbunden ist, und ein oberes Ende, das mit einer der horizontalen Schalungseinheiten (5) fluchtet und lösbar mit einer der horizontalen Schalungseinheiten (5) verbunden ist.
3. Bodenschalungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der hori­ zontalen Schalungseinheiten (5) ein Durchgangsloch aufweist, wobei die Bodenschalungsanordnung weiter­ hin gekennzeichnet ist durch wenigstens eine Abdeck­ platte (51) zum Abdecken des Loches in einer jewei­ ligen horizontalen Schalungseinheit (5).
4. Bodenschalungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, wei­ terhin gekennzeichnet durch eine Balkenschalungsein­ heit (8), die lösbar auf den Befestigungsvorrichtun­ gen (6) zwischen den vertikalen Schalungseinheiten (4) und den Umgebungswänden (101, 102, 103, 104) ge­ lagert ist.
5. Bodenschalungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Balkenschalungseinheit (8) eine Vielzahl von länglichen Schalungsplatten auf­ weist, die in Längsrichtung und aufeinanderfolgend auf den Befestigungsvorrichtungen (6) angeordnet sind.
6. Bodenschalungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß jede der vertikalen Scha­ lungseinheiten (4) eine Vielzahl von länglichen Schalungsplatten (40) aufweist, die nebeneinander angeordnet und lösbar miteinander verbunden sind.
7. Bodenschalungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß jede der Stützrippen (3) einen distalen Endabschnitt aufweist, der mit einer nach unten abgeschrägten oberen Kante (31) ausgebil­ det ist.
8. Stützvorrichtung (200) zum Abstützen einer Boden­ schalungsanordnung, um eine leichte Vertikalbewegung der Bodenschalungsanordnung zu gestatten, wobei die Stützvorrichtung (200) gekennzeichnet ist durch
  • - eine stationäre Befestigungsfläche (210), die ein sich horizontal erstreckendes Stützteil (211) besitzt; und
  • - einen Bedienungshebel (220), der ein Griffstück und ein tragendes Teil (221) aufweist, das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstücks weg erstreckt, wobei das tragende Teil (221) einen im allgemeinen rechteckigen Querschnitt mit gegenüberliegenden, längeren Seiten (2210) und gegenüberliegenden kürzeren Seiten (2211) besitzt, die an die längeren Seiten (2210) an­ grenzen, wobei die Tragteile (221) zwischen dem Stützteil (211) der Befestigungsfläche (210) und der Bodenschalungsanordnung angeordnet sind, um so die Bodenschalungsanordnung auf der Befesti­ gungsfläche (210) zu halten;
wobei der Bedienungshebel (220) so gedreht wird, daß eine ausgewählte Seite der längeren und kürzeren Seiten (2210, 2211) des Tragteiles (221) an der Bo­ denschalungsanordnung anliegt, was eine leichte Ver­ tikalbewegung der Bodenschalungsanordnung verur­ sacht.
9. Befestigungsvorrichtung (300) zum lösbaren Verbinden benachbarter Schalungseinheiten (5) einer Bodenscha­ lungsanordnung, wobei die Befestigungsvorrichtung (300) gekennzeichnet ist durch
  • - zwei Befestigungsflächen (310), die jeweils auf den benachbarten Schalungseinheiten (5) befe­ stigt sind, so daß die Befestigungsflächen (310) auf zwei Seiten der Anschläge der benachbarten Schalungseinheiten (5) angeordnet sind, wobei jede der Befestigungsflächen (310) mit einem rechteckigen Loch (311) und einer auf einer län­ geren Seite des rechteckigen Loches (311) ange­ ordnete Nut (312) ausgebildet ist und sich bis zu dem rechteckigen Loch (311) erstreckt, wobei die Nut (312) kürzer ist als das rechteckige Loch (311); und
  • - einen Bedienungshebel (320), der ein Griffstück und ein Befestigungsteil (321) aufweist, das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstückes weg erstreckt, wobei das Griffstück (321) einen im allgemeinen rechteckigen Quer­ schnitt mit abgerundeten Ecken besitzt und in seiner Größe den rechteckigen Löchern (311) der Befestigungsflächen (310) entspricht, wobei das Befestigungsteil (321) dünner ist als die Länge der Nuten (312) der Befestigungsflächen (310);
und ferner dadurch, daß, nachdem das Befestigungs­ teil (321) des Bedienungshebels (320) durch die Nu­ ten (312) der Befestigungsflächen (310) teilweise in die rechteckigen Löcher (311) der Befestigungsflä­ chen (310) hindurchgeführt wurde, der Befestigungs­ hebel (320) so gedreht werden kann, daß sich das Be­ festigungsteil (321) ganz in die rechteckigen Löcher (311) hinein erstreckt, um die benachbarten Scha­ lungseinheiten (5) lösbar miteinander zu verbinden.
10. Befestigungsvorrichtung (300) nach Anspruch 9, da­ durch gekennzeichnet, daß das Befestigungsteil (321) des Befestigungshebels (320) einen distalen Endab­ schnitt (322) besitzt, der dem Griffstück gegenüber­ liegt und der sich in derselben Richtung wie das Griffstück erstreckt, wobei der distale Endabschnitt (322) zum Griffstück um einen Abstand versetzt ange­ ordnet ist, der gleich der Summe aus den Stärken der Befestigungsflächen (310) ist, so daß die Befesti­ gungsflächen (310) zwischen den distalen Endab­ schnitt (322) des Befestigungsteiles (321) und das Griffstück eingeklemmt werden kann, um eine Bewegung der Befestigungsflächen (310) entlang des Befesti­ gungsteiles (321) zu verhindern, wenn sich das Befe­ stigungsteil (321) ganz in die rechteckigen Löcher (311) der Befestigungsflächen (310) hinein er­ streckt.
11. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, weiterhin gekennzeichnet durch eine Klemmeinheit (330), die einen Klemmblock enthält, der mit einer Aussparung (331) zur Aufnahme der Befestigungsflä­ chen (310) ausgebildet ist, so daß die Befestigungs­ flächen (310) vom Klemmblock festgeklemmt werden, und wenigstens eine Klemmverbindung (333), die sich gängig durch eine Seite des Klemmblocks und durch die Nut (312) einer der Befestigungsflächen (310) hindurch erstreckt, um auf diese Weise eng an dem Befestigungsteil (321) des Befestigungshebels (320) anzuliegen und eine unerwünschte Drehung des Befe­ stigungshebels (320) zu verhindern, nachdem die be­ nachbarten Schalungseinheiten (5) miteinander ver­ bunden wurden.
12. Schalungskontraktionsvorrichtung (600) zur Verwen­ dung in einer Bodenschalungsanordnung, die benach­ barte Schalungseinheiten (4) besitzt, um einen Spielraum zwischen den ebenen Flächen der benachbar­ ten Schalungseinheiten (4) zu bilden, wobei die Schalungskontraktionsvorrichtung (600) gekennzeich­ net ist durch:
  • - zwei Verbindungsplatten (610, 620), die jeweils auf den benachbarten Schalungseinheiten (4) ge­ sichert ist, so daß sich die Verbindungsplatten (610, 620) von den Anschlägen der benachbarten Schalungseinheiten (4) weg erstrecken, wobei die Verbindungsplatten (610, 620) in Gleitkontakt miteinander stehen und jeweils mit einer rechteckigen Nut (611, 621) ausgebildet sind, wobei die rechteckigen Nuten (611, 621) der Ver­ bindungsplatten (610, 620) gleiche Breiten be­ sitzen und teilweise aufeinander ausgerichtet sind, wenn die ebenen Flächen der benachbarten Schalungseinheiten (4) miteinander fluchten; und
  • - einen Bedienungshebel (630) mit einem Griffstück (631) und einem Befestigungsteil (632), das sich im rechten Winkel von einem Ende des Griffstücks (631) weg erstreckt, wobei das Befestigungsteil (632) einen im allgemeinen rechteckigen Quer­ schnitt mit gegenüberliegenden, längeren Seiten und gegenüberliegenden, kürzeren Seiten auf­ weist, die an die längeren Seiten angrenzen, und wobei die kürzeren Seiten genügend lang sind, um ein Einführen des Befestigungsteiles (632) in die rechteckigen Nuten (611, 621) der Verbin­ dungsplatten (610, 620) zu gestatten, wenn die rechteckigen Nuten (611, 621) teilweise aufein­ ander ausgerichtet sind, wobei weiterhin die längeren Seiten eine Länge besitzen, die gleich der Breite der rechteckigen Nuten (611, 621) ist;
und ferner dadurch, daß, nachdem das Befestigungs­ teil (632) des Bedienungshebels (630) in die rechteckigen Nuten (611, 621) der Verbindungsplatten (610, 620) eingeführt wurde, so daß eine der kürze­ ren Seiten des Befestigungsteiles (632) auf der Un­ terseite der rechteckigen Nuten (611, 621) aufliegt, während die rechteckigen Nuten (611, 621) teilweise aufeinander ausgerichtet sind, der Bedienungshebel (630) gedreht werden kann, so daß eine der längeren Seiten des Befestigungsteiles (632) auf der Unter­ seite der rechteckigen Nuten (611, 621) aufliegt und dabei die rechteckigen Nuten (611, 621) vollkommen aufeinander ausrichtet, wodurch die ebenen Flächen der benachbarten Schalungseinheiten (4) einen Spiel­ raum zwischen sich bilden.
13. Schalungskontraktionsvorrichtung (600) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verbin­ dungsplatten (610, 620) schräg von den Anschlägen der benachbarten Schalungseinheiten (4) weg erstrec­ ken.
14. Schalungskontraktionsvorrichtung (600) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Befesti­ gungsteil (632) des Bedienungshebels (630) einen di­ stalen Endabschnitt (633) besitzt, der dem Griffs­ tück (631) gegenüberliegt und der sich in derselben Richtung wie das Griffstück (631) erstreckt, wobei der distale Endabschnitt (633) zum Griffstück (631) um einen Abstand versetzt angeordnet ist, der gleich der Summe aus den Stärken der Verbindungsplatten (610, 620) ist, so daß die Verbindungsplatten (610, 620) zwischen den distalen Endabschnitt (633) des Befestigungsteiles (632) und das Griffstück (631) eingeklemmt werden kann, wenn sich das Befestigungs­ teil (632) durch die rechteckigen Nuten (611, 621) der Verbindungsplatten (610, 620) erstreckt.
15. Befestigungsvorrichtung (700) zum lösbaren Verbinden zweier Schalungseinheiten (4, 5) einer Bodenscha­ lungsanordnung, gekennzeichnet durch:
  • - eine erste Verbindungsplatte (710), die auf ei­ ner der Schalungseinheiten (5) befestigt und mit einem Hakenteil (711) ausgebildet ist;
  • - eine zweite Verbindungsplatte (720), die auf der anderen Schalungseinheit (4) befestigt und mit einem Hakenteil (721) ausgebildet ist, das pas­ send und lösbar in das Hakenteil (711) der er­ sten Verbindungsplatte (710) eingreift, so daß das Hakenteil (711) der ersten Verbindungsplatte (710) das Hakenteil (711) überlagert; und
  • - einen Klemmhebel (730) mit einem Griffstück und einem auf einem Ende des Griffstückes ausgebil­ deten Klemmbackenteil, wobei das Klemmbackenteil eine hakenartige Klemmbacke (731) und eine ge­ krümmte Stützklemmbacke (732) enthält, und wobei die hakenartige Klemmbacke (731) und die Stütz­ klemmbacke (732) einen Zwischenraum (733) be­ grenzen, wobei weiterhin die hakenartige Klemm­ backe (731) eine distales Ende aufweist, das einen Spielraum mit der Stützklemmbacke (732) bildet, wobei dieser Spielraum als Eintrittsöff­ nung in den Zwischenraum (733) dient und eine Breite besitzt, die gleich der Summe aus den Stärken der Hakenteile (711, 721) der ersten und zweiten Verbindungsplatten (710, 720) ist;
und ferner dadurch, daß, nachdem das Hakenteil (711) der ersten Verbindungsplatte (710) das Hakenteil (721) der zweiten Verbindungsplatte (720) überlagert hat, die distalen Enden der Hakenteile (711, 721) durch den Spielraum in den von den Klemmbacken (731, 732) des Klemmbackenteiles des Klemmhebels (730) be­ grenzten Zwischenraum (733) eingeführt werden kön­ nen, wobei durch eine Drehung des Klemmhebels (730) die Hakenteile (711, 721) von der hakenartigen Klemmbacke (731) und der Stützklemmbacke (732) ein­ geklemmt werden, um eine enge Verbindung zwischen der ersten und zweiten Verbindungsplatte (710, 720) zu erreichen und die Schalungseinheiten (4, 5) fest und lösbar miteinander zu verbinden.
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