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DE19631543C1 - Verfahren zur Herstellung von 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivaten I - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivaten I

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DE19631543C1
DE19631543C1 DE1996131543 DE19631543A DE19631543C1 DE 19631543 C1 DE19631543 C1 DE 19631543C1 DE 1996131543 DE1996131543 DE 1996131543 DE 19631543 A DE19631543 A DE 19631543A DE 19631543 C1 DE19631543 C1 DE 19631543C1
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DE
Germany
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group
general formula
carbon atoms
estra
bonds
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DE1996131543
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English (en)
Inventor
Helmut Dr Haeuser
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Bayer Pharma AG
Original Assignee
Schering AG
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Publication date
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J31/00Normal steroids containing one or more sulfur atoms not belonging to a hetero ring
    • C07J31/006Normal steroids containing one or more sulfur atoms not belonging to a hetero ring not covered by C07J31/003

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)- trien-Derivaten der allgemeinen Formel I
worin
die mit - - - gekennzeichneten Bindungen drei Einfachbindungen, zwei Einfachbindungen und eine Doppelbindung oder zwei konjugierte Doppelbindungen symbolisieren, X eine Carbonylgruppe, eine Hydroxymethylengruppe, eine Alkoxymethylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest, eine Benzyloxymethylengruppe, eine Acyloxymethylengruppe mit maximal 8 Kohlenstoffatomen im Acylrest oder eine Alkylendioxymethylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylenrest bedeutet und Z⁺ ein Alkalimetallkation oder ein Piperaziniumkation darstellt, wobei man 3-Hydroxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivat der allgemeinen Formel II
worin - - - und X die gleiche Bedeutung wie in Formel I besitzen,
in Abwesenheit von Katalysatoren mit einem Schwefeltrioxid-Pyridin-Komplex umsetzt und gegebenenfalls das erhaltene Pyridiniumsalz der allgemeinen Formel Ia
worin - - - und X die obengenannte Bedeutung besitzen, durch Einwirken von Alkalimetallbasen oder Piperazin in die Alkalimetallsalze oder Piperaziniumsalze der allgemeinen Formel I überführt.
Bekanntlich sind die Alkalimetallsalze der allgemeinen Formel I pharmakologisch wirksame Substanzen, die man als konjugierte Estrogene bezeichnet (Pharmacopeia/Forum May, June 1991, p 1951-1962 und J. of Chromatography 224, 1981, p 355-370 und 234, 1982, p 234-239).
Nach dem bekannten Stand der Technik werden diese konjugierten Estrogene aus den 3-Hydroxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivaten der allgemeinen Formel II in der Weise hergestellt, daß man diese in Gegenwart von Natriumhydrid mit einem Schwefeltrioxid-Pyridin-Komplex umsetzt (US-PS 3.391, 169, US-PS 5.210,081 und US-PS 5.288,717). Intermediär werden auch bei dieser Synthese die Pyridiniumsalze der allgemeinen Formel Ia gebildet, die aber unter den Bedingungen des vorbekannten Verfahrens direkt in die entsprechenden Natriumsalze der allgemeinen Formel I umgewandelt werden.
Dieses vorbekannte Verfahren hat aber den Nachteil, daß bei ihm häufig beträchtliche Anteile an Nebenprodukten gebildet werden. Besonders ausgeprägt ist die Nebenproduktbildung, wenn man als Ausgangsverbindungen 3-Hydroxyestra-1,3,5(10)-trien-Derivate der allgemeinen Formel II verwendet, die isolierte Doppelbindungen im B-Ring des Steroids besitzen, wie zum Beispiel das Equilin. Hierbei bilden sich viele Nebenprodukte, es kommt leicht zu Verschiebungen der Doppelbindung und somit zur Disproportionierung der Verfahrensprodukte.
Demgegenüber hat das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß es Nebenprodukt­ ärmer abläuft, so daß man in der Regel ohne aufwendige Reinigungsoperationen in höheren Ausbeuten reinere Verfahrensprodukte im großtechnischen Verfahren erhält.
Es ist schon lange vorbekannt, daß man 3-Hydroxysteroide in Abwesenheit von Katalysatoren mit einem Schwefeltrioxid-Pyridin-Komplex in die entsprechenden Pyridiniumsalze der entsprechenden 3-Sulfatoxysteroide überführen kann (J. Biol. Ch., 115, 1936, 391 ff und J. Amer. Chem. Soc., 63, 1941, 1259 ff).
Dieses Verfahren ist jedoch noch nie zur Herstellung konjugierter Estrogene verwendet worden, offensichtlich weil es aufwendiger in der Verfahrensdurchführung ist und der Fachmann nicht erwarten konnte, daß man auf diesem Weg wesentlich reinere Verfahrensprodukten erhalten kann.
Wie nachfolgend dargelegt wird, sind auch die Piperaziniumsalze der allgemeinen Formel I wertvolle Zwischenprodukte zur Herstellung konjugierter Estrogene. Darüber hinaus sind sie aber auch selbst pharmakologisch wirksame Verbindungen gleicher Wirkungsrichtung wie die konjugierten Estrogene; so zum Beispiel das Estropipate (das Piperaziniumsalz des 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-17-ens).
Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt unter Bedingungen, die dem Fachmann an sich bekannt sind.
So kann man beispielsweise die Umsetzung der 3-Hydroxy-estra-1,3,5(10)-trien- Derivate der allgemeinen Formel II mit einem Schwefeltrioxid-Pyridin-Komplex in der Weise durchführen, daß man den Schwefeltrioxid-Pyridin-Komplex in einem gegenüber diesem Reagenz inerten Lösungsmittel löst oder suspendiert, mit dem 3-Hydroxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivat der allgemeinen Formel II versetzt und gegebenenfalls unter Rühren bei -25 bis 50°C (einfachheitshalber bei Raumtemperatur) bis zur Beendigung oder Umsetzung aufbewahrt. Für diese Reaktion eignen sich als inerte Lösungsmittel beispielsweise polare Ether, wie Dioxan, 1,2-Dimethoxyethanol oder insbesondere Tetrahydrofuran. Die optimale Reaktionszeit wird mittels der üblichen Analytik, so beispielsweise mittels Dünnschicht- oder Gaschromatographie in an sich bekannter Weise ermittelt. Sie beträgt normalerweise 30 Minuten bis 2 Stunden. Das auskristallisierte Pyridiniumsalz der allgemeinen Formel Ia kann nach Abfiltrieren und gegebenenfalls Waschen direkt zur weiteren Umsetzung verwendet werden.
Die Umsetzung der Pyridiniumsalze in die entsprechenden Piperaziniumsalze erfolgt ebenfalls in an sich bekannter Weise, in dem man diese mit Piperazin oder einer alkoholischen Lösung von Piperazin unter Rückfluß erhitzt. Geeignete Alkohole sind vorzugsweise Methanol, Ethanol oder Isopropanol. Nach erfolgter Umsetzung wird das freigesetzte Pyridin, das überschüssige Piperazin und gegebenenfalls auch der Alkohol durch Destillation eliminiert und das erhaltene Rohprodukt aus einem geeigneten Lösungsmittel, wie zum Beispiel einem der obengenannten niederen Alkohole, umkristallisiert.
Zur Überführung der Pyridiniumsalze der allgemeinen Formel Ia in die konjugierten Estrogene werden diese zweckmäßigerweise in einen niederen Alkohol als Lösungsmittel mit Alkalimetallbasen, vorzugsweise Lithiumhydroxyd, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Natriumcarbonat oder Kaliumcarbonat umgesetzt. Diese Umsetzung wird vorzugsweise durch Erwärmen der Reaktionsmischung unter Rückfluß durchgeführt. Nach erfolgter Reaktion entfernt man das Lösungsmittel und das entstandene Pyridin durch Destillation und kristallisiert das erhaltene Produkt nun, indem man beispielsweise den Destillationsrückstand mit einem Lösungsmittel geringer Polarität, wie zum Beispiel einem Ether, wie Diethylether oder Di-tert.-butylether versetzt.
In der gleichen Weise können auch die Piperaziniumsalze der allgemeinen Formel I in die konjugierten Estrogene überführt werden. Dieses Vorgehen kann trotz des erhöhten Aufwandes vorteilhaft sein, da man auf diese Weise oft reinere Verfahrensprodukte erhält, als wenn man die Pyridiniumsalze selbst zur Herstellung der konjugierten Estrogene verwendet.
Die nachfolgenden Ausführungsbeispiele dienen zur näheren Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Beispiel 1
a) Zu einer Suspension von 7,0 g Pyridin-Schwefeltrioxid-Komplex (Aldrich Chem. Comp. Inc., Milwaukee USA; L. F. Fieser und M. Fieser, Reagents for Organic Synthesis, John Wiley and Sons, Inco New York et al. 1, 1127 und 1128, 2, 393-394, 3, 275-276) in 160 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran fügt man in einer Stickstoff-Atmosphäre bei Raumtemperatur 10,0 g 3-Hydroxy-estra-1,3,5(10)-trien-17-on zu und rührt eine Stunde lang bei Raumtemperatur. Dann tropft man zu der Reaktionsmischung 0,3 ml Wasser zu, rührt noch weitere 15 Minuten und kühlt auf 0°C.
Man läßt die Mischung 15 Minuten lang bei 0°C stehen, filtriert das Pyridiniumsalz ab und wäscht es mit wenig kaltem Tetrahydrofuran.
b) Die gemäß Beispiel 1a hergestellte fein kristalline Substanz wird zu einer Lösung von 4,0 g Natriumhydroxid in 150 ml Methanol gegeben, 30 Minuten lang unter Rückfluß erhitzt und dann im Vakuum eingeengt. Dann setzt man mehrmals Methanol zu und engt jeweils im Vakuum ein, um das freigesetzte Pyridin zu entfernen. Anschließend versetzt man die Reaktionsmischung mit Ethanol, engt sie im Vakuum ein, kühlt sie auf Raumtemperatur und versetzt sie mit 200 ml Methyl-tert.-butylether. Das ausgefallene Natriumsalz des 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-3-ons wird abgesaugt, mit wenig Methyl-tert.-butylether gewaschen und im Vakuumtrockenschrank getrocknet. Man erhält so 14,0 g Rohprodukt welches mit 0,5 g Natriumacetat in 24 ml absolutem Ethanol versetzt und eine Stunde lang bei 50°C gerührt wird. Die Mischung wird dann auf 10°C gekühlt, filtriert, mit wenig absolutem Ethanol gewaschen und getrocknet.
Man erhält so 12,6 g Reinprodukt, welches als Stabilisator 5% Natriumacetat enthält.
= + 95,0° (c = 1/in Wasser)
Beispiel 2
100,0 g Pyridin-Schwefeltrioxid-Komplex werden in 35 ml Pyridin und 800 ml Tetrahydrofuran suspendiert und mit 100,0 g 17α-acetoxy-estra-1,3,5(10)-trien-3-ol versetzt. Man rührt die Reaktionsmischung 4 Stunden lang bei Raumtemperatur, kühlt auf 10°C ab, filtriert das ausgefallene Kristallisat ab und wäscht es mit 100 ml kaltem Tetrahydrofuran.
Das so erhaltene Pyridiniumsalz (160,0 g) wird einer Lösung von 35 g Natriumhydroxid in 1950 ml Methanol zugefügt und die Mischung 30 Minuten lang unter Rückfluß erhitzt. Dann destilliert man 500 ml Lösungsmittelgemisch ab, gibt 500 ml Methanol zu und destilliert abermals 500 ml Gemisch ab.
Man wiederholt diesen Vorgang noch mehrfach, kühlt dann ohne Destillationsrückstand auf Raumtemperatur und versetzt ihn mit 22,4 ml Eisessig und 600 ml Methyl-tert.-butylether. Nach 2-stündigem Stehen bei Raumtemperatur filtriert man das ausgefallene Kristallisat ab und wäscht es mit 100 ml Methyl-tert.-butylether. Das so erhaltene Produkt wird im Vakuumtrockenschrank bei 30°C getrocknet, und man erhält 117 g des Natriumsalzes des 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-17α-ols, welches etwa 7% Natriumacetat als Stabilisator enthält.
= 182° (c = 0,5/in Wasser)
Beispiel 3
90,0 g Pyridin-Schwefeltrioxid-Komplex werden in 800 ml Tetrahydrofuran suspendiert. Dann setzt man der Suspension 100,0 g 3-Hydroxy-estra-1,3,5(10)-trien- 17-on zu, rührt 30 Minuten bei 20°C, kühlt die Mischung auf 0°C, filtriert das erhaltene Pyridiniumsalz ab und wäscht es mit 50 ml kaltem Tetrahydrofuran.
Das so erhaltene Pyridiniumsalz wird in eine Lösung von 184,0 g Piperazin-Hexahydrat in 1200 ml Methanol eingetragen und 45 Minuten lang unter Rückfluß erhitzt, wobei man 450 ml Pyridin/Methanol-Gemisch abdestilliert. Dann entfernt man das restliche Pyridin durch Vakuumdestillation bei einer Innentemperatur von 45°C bei mehrmaliger Methanolzugabe.
Zuletzt engt man die Mischung auf 440 ml ein, kühlt auf -15°C und filtriert die ausgefallenen Kristalle ab. Man trocknet sie im Umluftschrank im Vakuum und erhält 151,0 g des Piperaziniumsalzes des 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-17-ons.
= + 88° (c = 1/in 1%iger wäßriger Natronlauge)
Beispiel 4
Eine Suspension von 17,5 g Pyridin-Schwefeltrioxid-Komplex in 200 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran wird auf 0°C gekühlt, mit 25,0 g Estra-1,3,5(10)-tetraen-3,17α-diol versetzt und 3 Stunden lang gerührt, wobei sich die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur erwärmt. Dann setzt man der Mischung 500 ml Methyl-tert.- butylether zu, filtriert das Pyridiniumsalz ab und wäscht es mit Methyl-tert.-butylether.
Das erhaltene Pyridiniumsalz wird in eine Lösung von 46,0 g Piperazin-Hexahydrat in 950 ml Methanol eingetragen, auf 45°C erwärmt und die Lösungsmittel und das Pyridin durch Vakuumdestillation entfernt, wobei man diese mehrfach durch Zugabe von Methanol und später von Ethanol ersetzt. Der Rückstand wird aus Ethanol umkristallisiert und man erhält 20,0 g Piperaziniumsalz des 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-7-tetraen-17α-ols.
= + 115,6° (c = 1/in 50%igem wäßrigem Methanol)
Beispiel 5
Unter den Bedingungen von Beispiel 4, jedoch unter Einsatz von 25,0 g 3-Hydroxy­ estra-1,3,5(10),8-tetraen-17-on werden 26,5 g Piperaziniumsalz des 3-Sulfatoxy-estra- 1,3,5(10),8-tetraen-17-ons hergestellt.
= + 7,0°C (c = 1/in 50%igem wäßrigem Methanol)
Beispiel 6
25,0 g Piperaziniumsalz des 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-17-ons werden mit 7,2 g Natriumkarbonat und 900 ml Methanol versetzt, auf 50°C erwärmt und das Methanol im Vakuum abdestilliert. Man fügt dann mehrfach Methanol und später Ethanol zu und destilliert es im Vakuum ab. Man erhält so 21,5 g Natriumsalz des 3-Sulfatoxy-estra- 1,3,5(10)-trien-17-ons.
= 95,5 0 (c = 1/in Wasser)

Claims (2)

1. Verfahren zur Herstellung von 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivaten der allgemeinen Formel I worin
die mit - - - gekennzeichneten Bindungen drei Einfachbindungen, zwei Einfachbindungen und eine Doppelbindung oder zwei konjugierte Doppelbindungen symbolisieren,
X eine Carbonylgruppe, eine Hydroxymethylengruppe, eine Alkoxymethylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest, eine Benzyloxymethylengruppe, eine Acyloxymethylengruppe mit maximal 8 Kohlenstoffatomen im Acylrest oder eine Alkylendioxymethylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylenrest bedeutet und
Z⁺ ein Alkalimetallkation oder ein Piperaziniumkation darstellt, dadurch gekennzeichnet,
daß man ein 3-Hydroxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivat der allgemeinen Formel II worin - - - und X die gleiche Bedeutung wie in Formel I besitzen, in Abwesenheit von Katalysatoren mit einem Schwefeltrioxid-Pyridin-Komplex umsetzt und gegebenenfalls das erhaltene Pyridiniumsalz der allgemeinen Formel Ia worin - - - und X die obengenannte Bedeutung besitzen, durch Einwirken von Alkalimetallbasen oder Piperazin in die Alkalimetallsalze oder Piperaziniumsalze der allgemeinen Formel I überführt.
2. Verfahren zur Herstellung von 3-Sulfatoxy-estra-1,3,5(10)-trien-Derivaten der allgemeinen Formel Ib worin
die mit - - - gekennzeichneten Bindungen drei Einfachbindungen, zwei Einfachbindungen und eine Doppelbindung oder zwei konjugierte Doppelbindungen symbolisieren,
X eine Carbonylgruppe, eine Hydroxymethylengruppe, eine Alkoxymethylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest, eine Benzyloxymethylengruppe, eine Acyloxymethylengruppe mit maximal 8 Kohlenstoffatomen im Acylrest oder eine Alkylendioxymethylengruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, im Alkylenrest bedeutet und
Z⁺ ein Alkalimetallkation darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß man das korrespondierende Piperaziniumsalz der allgemeinen Formel I durch Einwirken von Alkalimetallbasen in die Alkalimetallsalze überführt.
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