DE19630106A1 - Halterungsvorrichtung - Google Patents
HalterungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Haltern von
Heiz- bzw. Kühlkörpern gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist beispielsweise aus dem
deutschen Gebrauchsmuster G 96 03 477 bekannt, wobei ein
heiz- bzw. kühlkörperseitiger Halteabschnitt über einen
Verbindungsbereich mit einem gebäudeseitigen Halteabschnitt
verbunden ist. Durch Drehen des heiz- bzw. kühlkörperseiti
gen Halteabschnitts und Verschrauben des gebäudeseitigen
Halteabschnitts mit dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halte
abschnitt können zwei benachbarte Röhren eines Röhrenheiz
körpers zwischen den Halteabschnitten verspannt werden. Ein
abgekröpftes Aufhängeteil kann anschließend in eine Wandhal
terung eingehängt werden.
Eine derartige relativ schlichte Halterung für Röhrenheiz
körper hat diverse Nachteile. So z. B. ist der optische Ein
druck einer derartigen Vorrichtung sehr nachteilig, was
insbesondere deshalb problematisch ist, weil neuere Röhren
heizkörper für den Betrachter aus verschiedenen Blickwinkeln
transparent sind, so daß diese Halterungsvorrichtung dem
kritischen Blick eines Betrachters ausgesetzt ist.
Darüber hinaus ist diese bekannte Halterungsvorrichtung im
montierten Zustand eines Röhrenheizkörpers nur schwer zu
gänglich und ein Versetzen dieser Halterungsvorrichtung läßt
sich nur im demontierten Zustand des zugehörigen Röhrenheiz
körpers vornehmen.
Zudem weist die bekannte Halterungsvorrichtung den Nachteil
auf, daß ein über diese an einer Wand befestigter Röhren
heizkörper leicht ausgehängt werden kann, was in Anbetracht
der häufig kleinen bzw. filigran ausgebildeten Röhrenheiz
körper leicht geschehen kann. In der Rohbauphase können
selbst größere Röhrenheizkörper, die über die bekannte Hal
terungsvorrichtung gehalten werden, ausgehängt werden, be
schädigt werden oder sogar Personen verletzen.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vor
richtung zum Haltern von Heiz- bzw. Kühlkörpern zu schaffen,
die den obigen Nachteilen des Standes der Technik wenigstens
teilweise Abhilfe verschafft. Insbesondere soll eine Halte
rungsvorrichtung zur Verfügung gestellt werden, die sich
leicht montieren und justieren läßt.
Diese Aufgabe wird durch eine Halterungsvorrichtung mit den
im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Vorteil
hafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Halterungsvor
richtung werden durch die in den Unteransprüchen aufgeführ
ten Merkmale definiert.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung erzielbaren Vorteile
beruhen insbesondere darauf, daß die erfindungsgemäße Hal
terungsvorrichtung wenigstens einen Belastungsabschnitt
aufweist, der sich in den Raum zwischen dem gebäudeseitigen
Halteabschnitt und dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halte
abschnitt erstreckt. Dabei wirkt dieser Belastungsabschnitt
auf wenigstens einen Bereich einer sich wiederholenden
Struktur, insbesondere auf die Röhren eines Röhrenheizkör
pers, einer Deckenkühlung oder dergleichen, ein.
Vorteilhafterweise können zwei Belastungsabschnitte vor
gesehen sein, die sich in dem Verbindungsbereich zwischen
den besagten Abschnitten erstreckt.
Die Belastungsabschnitte können dabei in sich selbst federnd
ausgebildet sein oder aber beispielsweise über keilförmige
Belastungselemente oder dergleichen in Richtung der Struktur
bzw. der Heizröhren bewegbar und damit belastbar sein, um
ein Verklemmen zwischen den Belastungsabschnitten und der
Struktur des Heiz- bzw. Kühlkörpers, insbesondere Röhren
heizkörpers bzw. Röhrenkühlkörpers, bewirken zu können.
Dabei kann der Belastungsabschnitt bzw. können die Bela
stungsabschnitte insbesondere durch Drehen des Belastungs
abschnitts bzw. der Belastungsabschnitte um ca. 90° in Ein
griff mit der Struktur des Heiz- bzw. Kühlkörpers bzw. der
Röhren dieser Einrichtungen gebracht werden. Wenn dabei die
Belastungsabschnitte als Federabschnitte ausgebildet sind,
so dürfte dies im Hinblick auf eine einfache Montage zu
bevorzugen sein.
Zur mechanischen Stabilisierung ist es von Vorteil, wenn
sich zwischen den Abschnitten, d. h. zwischen dem gebäudesei
tigen Halteabschnitt und dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen
Halteabschnitt, ein Verbindungskörper erstreckt, an dem dann
auch die Belastungsabschnitte bzw. Federabschnitte vorgese
hen sein können. Insbesondere im Hinblick auf das Eindrehen
der Haltevorrichtung gemäß der Erfindung ist ein stabilisie
render Verbindungskörper von Vorteil. Dabei kann der Verbin
dungskörper zusammen mit den Belastungs- bzw. Federabschnit
ten beispielsweise durch Spritzen von Kunststoff hergestellt
werden.
Zwischen den Abschnitten erstreckt sich vorzugsweise ein
Verbindungselement, das beispielsweise als Schraube oder
dergleichen ausgebildet sein kann, um die beiden Abschnitte
aufeinander zu bewegen zu können, um zwischen den Abschnit
ten die Struktur bzw. die Röhren eines Heizkörpers bzw.
Kühlkörpers einklemmen zu können. Dabei kann sich das Ver
bindungselement bzw. die Schraube durch den Verbindungs
körper erstrecken und diesem zusätzlich mechanische Stabili
tät verleihen. Im Hinblick auf eine einfache Montage für
Heizkörper bzw. Kühlkörper ist es zu bevorzugen, wenn der
bauwerksseitige Halteabschnitt mit dem Verbindungselement
bzw. dem Verbindungskörper an einer Position verbunden ist,
die in der Montagestellung der erfindungsgemäßen Halterungs
vorrichtung bzw. des zu halternden Heiz- bzw. Kühlkörpers
niedriger vorgesehen ist als die Position, an der der bau
werksseitige Halteabschnitt mit einer Aufhängeeinrichtung
verbunden ist, die an einer Gebäudewand bzw. einer Gebäude
decke befestigt ist. Insbesondere im Hinblick auf eine Be
festigung an einer Gebäudewand sorgt die Verlagerung des
Schwerpunktes des Aufhängepunktes gegenüber der Aufhängeein
richtung an der Gebäudewand dafür, daß eine Positionierung
und Ausrichtung eines Heiz- bzw. Kühlkörpers einfacher ab
laufen kann, da eine Art von Selbstjustierung ermöglicht
wird. Zudem sorgt der dementsprechend vergrößerte bauwerks
seitige Halteabschnitt, der vorzugsweise im Querschnitt
gesehen hakenförmig ausgebildet sein kann, dafür, daß die
Aufhängeeinrichtung, insbesondere Bohrkonsole, überdeckt
werden kann und somit der allgemein vorteilhaften Optik der
erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht zuwiderläuft. Dabei
sollte die Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole natürlich
passend zu der Ausbildung des bauwerksseitigen Halte
abschnitts ausgebildet sein, beispielsweise indem an der
Aufhängeeinrichtung ein kerben- bzw. rillenartiger Bereich
vorgesehen ist, der von dem hakenartigen Bereich des bau
werksseitigen Halteabschnittes hintergriffen werden kann.
Um dem optisch vorteilhaften Eindruck der erfindungsgemäßen
Halterungsvorrichtung nicht abträglich zu sein, kann zum
Verdecken bzw. Verkleiden des Schraubenkopfes einer etwa als
Verbindungselement verwendeten Schraube eine Abdeckung bzw.
eine Kappe am heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt
vorgesehen sein. Dabei kann diese Abdeckung bzw. Kappe durch
den Heizkörper bzw. Kühlkörper hindurchgreifend mittels
eines Werkzeuges, etwa eines Schraubendrehers, aufgeklappt
werden, um den Kopf der Schraube zugänglich zu machen. Nach
dem die Schraube fest- bzw. losgedreht worden ist, kann dann
die Abdeckung bzw. Kappe wieder vor den Schraubenkopf ge
schwenkt werden.
Besonders ist es zu bevorzugen, wenn die Abdeckung bzw.
Kappe derart an dem zugehörigen Halteabschnitt befestigt
ist, daß sie in eine Grundstellung zurückfällt, in der diese
das Verbindungselement verdeckt, sobald das Werkzeug, mit
dem die Schraube bzw. das Verbindungselement berührt worden
ist, wieder entfernt worden ist. Dabei kann die Abdeckung
über Scharniere oder dergleichen am zugeordneten Halteab
schnitt befestigt sein, und zwar derart, daß der nach dem
Aufklappen der Abdeckung bzw. der Kappe eingerichtete
Schwerpunkt der Kappe dafür sorgt, daß diese automatisch
wieder in die Grundstellung zurückfällt bzw. zurückschwenkt.
Dabei kann auf der Abdeckung bzw. Kappe auch eine Design-Aus
gestaltung angeordnet sein, beispielsweise ein Herstel
lername, ein Ornament oder dergleichen, um auch hohen äs
thetischen Ansprüchen genügen zu können.
Um dafür zu sorgen, daß der gebäudeseitige Halteabschnitt
gegenüber dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt
für die Montage in einer vorbestimmten Stellung verbleibt,
damit die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung durch
Verschwenken um ca. 90° zwischen die Röhren beispielsweise
eines Röhrenheizkörpers geschwenkt werden kann, ohne daß die
Heizröhren verkratzt werden oder die besagten Abschnitte vor
dem beabsichtigten Befestigen der erfindungsgemäßen Vor
richtung an dem Heiz- bzw. Kühlkörper aufeinander zu bewegt
werden können, können Montagehilfen an der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, beispielsweise am Verbindungskörper bzw. an den
Belastungs- bzw. Federabschnitten vorgesehen sein. Soll ein
Heizkörper zwischen den besagten Abschnitten festgeklemmt
werden, so können die Montagehilfen durch eine vorgebbare
Kraft, beispielsweise durch Drehen des Verbindungselements
bzw. der Schraube, außer Betrieb gesetzt werden. Dabei kön
nen an dem Verbindungskörper bzw. an den Belastungs- oder
Federabschnitten hervorstehende Teile vorgesehen sein, die
sich einer Bewegung der Abschnitte aufeinander zu widerset
zen und bei Überschreiten einer bestimmten Kraft weggebogen
bzw. weggebrochen werden. Hierbei kann der gebäudeseitige
Halteabschnitt ortsfest sein.
Umgekehrt ist es natürlich auch möglich, daß der heiz- bzw.
kühlkörperseitige Halteabschnitt ortsfest ist, wobei der
Verbindungskörper an seinen Seiten in einem entsprechenden
Profil in dem gebäude- bzw. bauwerksseitigen Halteabschnitt
geführt werden kann. Bei dieser Ausbildungsart kann das
Verbindungselement bzw. die Schraube gleichzeitig als Aushe
besicherung in eine Ausnehmung in einer Aufhängeeinrichtung
bzw. einer Bohrkonsole eingreifen oder die Bohrkonsole un
tergreifen, um so ein Aushängen der erfindungsgemäßen Vor
richtung bzw. des daran befestigten Heizkörpers wirksam
verhindern zu können.
Von besonders vorteilhafter oder gar erfinderischer Qualität
ist eine Vorrichtung zum Haltern von Heiz- bzw. Kühlkörpern
mit sich wiederholender Struktur, insbesondere Röhrenheiz
körpern bzw. Röhrenkühlkörpern, wenn dieser die bereits
angedeutete Aushebesicherung aufweist. Dabei kann diese
derart ausgebildet sein, daß diese in die Aufhängeeinrich
tung bzw. Bohrkonsole oder dergleichen eingreift bzw. mit
dieser in eine Wirkverbindung eintritt, die ein Ausheben der
oben bezeichneten erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung
verhindert.
Dabei kann die Aushebesicherung in der Form einer Schraube
oder dergleichen auch separat vorgesehen sein, die wenig
stens durch den gebäudeseitigen Halteabschnitte hindurch
greift und in die Aufhangeeinrichtung eingreift bzw. diese
untergreift oder hintergreift. Die Schraube kann beispiels
weise über einen am Ende der Schraube befindlichen scheiben
artigen Bereich bzw. hervorstehenden Bereich in eine rillen
artige Ausnehmung der Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole
eingreifen, und zwar derart, daß der Aufhängeabschnitt des
bauwerksseitigen Halteabschnitts nicht soweit angehoben
werden kann, daß er außer Eingriff mit dem Profil der Auf
hängeeinrichtung gelangt.
Besonders vorteilhaft ist eine Aushebesicherung, die als
Sperrschieber oder dergleichen ausgebildet ist. Dabei kann
ein derartiger Sperrschieber über eine Ausnehmung wenigstens
in dem gebäudeseitigen Halteabschnitt vor- und zurückbewegt
werden, wobei dieser Sperrschieber in der ausgefahrenen
Position die Aufhängeeinrichtung untergreift bzw. in diese
eingreift und damit ein Ausheben wirksam verhindert. Der
Sperrschieber kann dabei über einen länglichen Gegenstand,
beispielsweise über einen Schraubendreher in die vorgescho
bene Position, d. h. die Sperrposition, bewegt werden, und
aus dieser beispielsweise über einen Haken zurückgezogen
werden, um ein Aushängen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
bzw. der darüber befestigten Heiz- bzw. Kühlvorrichtung zu
ermöglichen. Dabei kann sich der Sperrschieber bzw. Siche
rungsschieber zu Führungszwecken auch in den heiz- bzw.
kühlkörperseitigen Halteabschnitt erstrecken, um ein Verkan
ten der Aushebesicherung vermeiden zu können und um der
Aushebesicherung in der Sicherungsposition mechanische Sta
bilität zu verleihen.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand einer
bevorzugten Ausführungsform näher erläutert, wobei weitere
Vorteile und Merkmale sowie Aufgabestellungen der vorliegen
den Erfindung offenbart werden. Die bevorzugte Ausführungs
form wird dabei unter Bezugnahme auf die beigefügten Dar
stellungen beschrieben, die wesentliche Merkmale der Vor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung wiedergibt, wobei
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Halterungsvorrichtung in
einer Draufsicht zeigt, und
Fig. 2 die Ausführungsform gemäß Fig. 1 in einer schema
tischen längsschnittlichen Darstellung wiedergibt.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung 10 weist einen ge
bäudeseitigen Halteabschnitt 12 und einen heiz- bzw. kühl
körperseitigen Halteabschnitt 14 auf. Zwischen den Abschnit
ten 12, 14 erstreckt sich ein Verbindungskörper 18, durch
den hindurch ein Verbindungselement, beispielsweise in der
vorm einer Schraube 20, erstreckt ist. Die beiden Abschnitte
12, 14 wirken dabei wie die Preßbacken einer Schraubzwinge,
die die Struktur eines Heiz- bzw. Kühlkörpers, d. h. bei
spielsweise zwei benachbarte Heizröhren, zwischen einander
festklemmen.
Seitlich des Verbindungskörpers 18 erstrecken sich jeweilige
elastungs- bzw. Federabschnitte 16a, 16b, die zwischen die
Rohre eines Röhrenheizkörpers vertikal ausgerichtet einge
führt werden können, um sie dann gemeinschaftlich mit dem
Verbindungskörper 18 um ca. 90° zu verschwenken, wobei die
Belastungs- bzw. Federabschnitte während des Drehens bei
einem Winkel von beispielsweise 45° zur Vertikalen maximal
einwärts gebogen sind, um anschließend wieder nach außen
zurückzufedern, um in der horizontalen Ausrichtung die er
findungsgemäße Halterungsvorrichtung zwischen benachbarten
Heizröhren eines Röhrenheizkörpers festzuklemmen. Besonders
vorteilhaft ist hierbei, daß durch eine geeignete Auswahl
der Federwege und Federkonstanten der Belastungs- bzw. Fe
derabschnitte 16a, 16b trotz Fertigungstoleranzen bei der
Herstellung von Röhrenheiz- bzw. Kühlkörpern eine Halte
wirkung erhielt werden kann, die ausreicht, um die erfin
dungsgemäße Haltevorrichtung für die Vormontage bzw. Vorju
stierung an dem betreffenden Heiz- bzw. Kühlkörper fest
zuklemmen.
Während der Montage kann eine Kappe 22 an dem heiz- bzw.
kühlkörperseitigen Halteabschnitt 14 hochgeklappt werden, um
den Kopf der Schraube 20 freizugeben, damit diese fest- oder
losegedreht werden kann. Die Kappe oder Klappe 22 ist dabei
über Scharniere 24 schwenkbar an dem Halteabschnitt 14 ge
halten. Die Scharniere 24 können dabei derart ausgebildet
sein, daß der Schwerpunkt der Kappe 22 soweit vorgelagert
ist, daß die Kappe aus dem geöffneten Zustand immer in die
Grundstellung zurückklappt, in der die Kappe 22 den Schrau
benkopf der Schraube verdeckt, was besonders unter dem Ge
sichtspunkt günstig ist, daß auf diese Weise auch Schrauben
aus einfachem Material verwendet werden können, da eventu
ell beschädigte Schraubenköpfe durch die Kappe 22 abgedeckt
werden können.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, ist hier die besonders bevor
zugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Halterungsvor
richtung 10 gemäß Fig. 1 in Verbindung mit einer zugeordne
ten Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole 40, 42 dargestellt.
Dabei weist der bauwerksseitige Halteabschnitt 12 eine ha
kenartige Erstreckung 30 auf, die in eine Hinterschneidung
46 der Aufhängeeinrichtung 40, 42 eingreift. Dabei weist die
Hinterschneidung 46 der Aufhängeeinrichtung 40, 42 eine
derartige Tiefe auf, daß ein sicheres Hintergreifen einer
vorderen Platte 44 der Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole
40, 42 möglich ist. Bei der dargestellten Aufhängeeinrich
tung können die Abschnitte 40, 42 dazu dienen, um eine Grob-
/Feinjustierung zu einem Heizkörper vorzunehmen.
Es ist jedoch festzuhalten, daß im Prinzip jede Art von
Aufhängevorrichtung zum Einsatz gelangen kann, wenn nur die
Dimensionierung des bauwerksseitigen Halteabschnitts 12 zu
der Platte 44 bzw. dem Haken 44 paßt.
Am unteren Ende der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 ist
eine Aushebesicherung 26, 28 vorgesehen, die über einen
Schenkel des hier U-förmigen Profils des heizkörper- bzw.
kühlkörperseitigen Halteabschnitts 14 und über einen Schlitz
in dem bauwerksseitigen Halteabschnitt 12 geführt wird. In
einer vorgelagerten Position des vorderen Abschnitts 28a der
Aushebesicherung 26, 28 untergreift diese die vordere Platte
44 der Aufhängeeinrichtung 40, 42. Damit umgreift der haken
artige Abschnitt 30 des Halteabschnitts 12 in Verbindung mit
dem Abschnitt 28a der Aushebesicherung 26, 28 die vordere
Platte 44 der Aufhängeeinrichtung 40, 42, so daß ein Lösen
der Halterung von der Aufhängevorrichtung nicht möglich ist,
es sei denn über ein Werkzeug wird die Aushebesicherung 26,
28 wieder zurückgezogen, um den unteren Abschnitt der Platte
44 freizugeben.
An dem Verbindungskörper 18 sind auf der Seite des Halte
abschnitts 14 Montagehilfen 18a vorgesehen, die in der dar
gestellten Ausführungsform bereits teilweise weggebrochen
bzw. umgeknickt sind, da die Schraube 20 bereits in einem
festgedrehten Status ist, in dem sie benachbarte Rohre eines
Röhrenheiz- bzw. Kühlkörpers klemmt.
Die Kappe 22 ist in Fig. 2 in einer hochgeklappten Stellung
22b sowie in einer den Schraubenkopf der Schraube 20 verdec
kenden Position 22a dargestellt. Anhand der hochgeklappten
Position 22b ist zu erkennen, daß der Schwerpunkt der Kappe
22 soweit vorgelagert ist, daß die Kappe 22 regelmäßig in
die den Schraubenkopf der Schraube 20 verdeckende Position
automatisch zurückschwenken wird.
Der bauwerksseitige Halteabschnitt 12 kann mit dem Verbin
dungselement 20 bzw. dem Verbindungskörper 18 an einer in
der Montagestellung niedrigeren Position 20a verbunden sein,
als die Position 30, 46, an der der bauwerksseitige Halteab
schnitt 12 mit einer Aufhängeeinrichtung 42 verbunden ist.
Hierdurch liegt der Schwerpunkt derart, daß eine Selbstaus
richtung ermöglicht wird.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Haltern von Heiz- bzw. Kühlkörpern mit
sich wiederholender Struktur, insbesondere Röhrenheizkörpern
oder Röhrenkühlkörpern oder dergleichen,
mit einem gebäudeseitigen Halteabschnitt (12),
mit einem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt (14),
mit einem Verbindungsbereich (18) zwischen den Ab schnitten (12, 14),
gekennzeichnet durch mindestens einen Belastungsab schnitt (16a), der sich in den Raum zwischen den Abschnitten (12, 14) erstreckt, um die Vorrichtung (10) in die Struktur zu klemmen.
mit einem gebäudeseitigen Halteabschnitt (12),
mit einem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt (14),
mit einem Verbindungsbereich (18) zwischen den Ab schnitten (12, 14),
gekennzeichnet durch mindestens einen Belastungsab schnitt (16a), der sich in den Raum zwischen den Abschnitten (12, 14) erstreckt, um die Vorrichtung (10) in die Struktur zu klemmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sich ein zweiter Belastungsabschnitt (16b) in den Ver
bindungsbereich zwischen den Abschnitten (12, 14) erstreckt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der bzw. die Belastungsabschnitte (16a,
16b) federnd sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der bzw. die Belastungsabschnitte (16a,
16b) mittels keilartigen Belastungselementen in Richtung der
Struktur bewegbar bzw. fixierbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß sich zwischen den Abschnitten (12, 14)
ein Verbindungskörper (18) über den Verbindungsbereich er
streckt, der vorzugsweise mit dem bzw. den Belastungsab
schnitt(en) (16a, 16b) versehen bzw. einstückig ausgebildet
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß sich zwischen den Abschnitten (12, 14)
ein Verbindungselement (20), vorzugsweise eine Schraube oder
dergleichen, bevorzugt durch den Verbindungskörper (18)
erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der bauwerksseitige Halteabschnitt (12)
mit dem Verbindungselement (20) bzw. dem Verbindungskörper
(18) an einer in der Montagestellung niedrigeren Position
(20a) verbunden ist, als die Position (30, 46), an der der
bauwerksseitige Halteabschnitt (12) mit einer Aufhängeein
richtung (42) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß am heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halte
abschnitt (14) eine Abdeckung bzw. eine Kappe (22) vorgese
hen ist, um das Verbindungselement (20) zu verdecken.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (22) derart an dem Halteabschnitt (14)
befestigt ist, daß sie in eine Grundstellung zurückfällt, in
der diese das Verbindungselement (20) verdeckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (22) über Scharniere (24) oder dergleichen
am Halteabschnitt (14) befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10), insbesondere der
Verbindungskörper (18) bzw. die Belastungsabschnitte (16a,
16b) Montagehilfen (18a) aufweisen, insbesondere um die
Abschnitte (12, 14) in einem vorgegebenen Abstand zueinander
zu halten, wobei die Montagehilfen (18a) durch eine vor
gebbare Kraft, beispielsweise durch Drehen des Verbindungs
elements (20), außer Betrieb setzbar sind.
12. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
bzw. einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung (10) eine Aushebesicherung (26, 28)
aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aushebesicherung (26, 28) derart ausgebildet ist,
daß diese in die Aufhängeeinrichtung (40, 42) eingreift bzw.
mit dieser in Wirkverbindung tritt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aushebesicherung eine Schraube oder dergleichen ist,
die wenigstens durch den gebäudeseitigen Halteabschnitt (12)
hindurchgeht und in die Aufhängeeinrichtung (40, 42, 44)
eingreift, diese untergreift bzw. hintergreift.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Aushebesicherung ein
Sperrschieber (26, 28) ist, der mit einem gebäudeseitigen
Abschnitt (28a) in eine das Ausheben absichernde Verbindung
mit der Aufhängeeinrichtung (40, 42, 44) eintritt.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19630106A DE19630106A1 (de) | 1996-07-25 | 1996-07-25 | Halterungsvorrichtung |
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| DE19630106A DE19630106A1 (de) | 1996-07-25 | 1996-07-25 | Halterungsvorrichtung |
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