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DE19630106A1 - Halterungsvorrichtung - Google Patents

Halterungsvorrichtung

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DE19630106A1
DE19630106A1 DE19630106A DE19630106A DE19630106A1 DE 19630106 A1 DE19630106 A1 DE 19630106A1 DE 19630106 A DE19630106 A DE 19630106A DE 19630106 A DE19630106 A DE 19630106A DE 19630106 A1 DE19630106 A1 DE 19630106A1
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DE
Germany
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holding section
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building
heating
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DE19630106A
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Kermi GmbH
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Kermi GmbH
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • F16L3/237Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals for two pipes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/24Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets with special member for attachment to profiled girders

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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Haltern von Heiz- bzw. Kühlkörpern gemäß dem Oberbegriff des Patent­ anspruchs 1.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung ist beispielsweise aus dem deutschen Gebrauchsmuster G 96 03 477 bekannt, wobei ein heiz- bzw. kühlkörperseitiger Halteabschnitt über einen Verbindungsbereich mit einem gebäudeseitigen Halteabschnitt verbunden ist. Durch Drehen des heiz- bzw. kühlkörperseiti­ gen Halteabschnitts und Verschrauben des gebäudeseitigen Halteabschnitts mit dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halte­ abschnitt können zwei benachbarte Röhren eines Röhrenheiz­ körpers zwischen den Halteabschnitten verspannt werden. Ein abgekröpftes Aufhängeteil kann anschließend in eine Wandhal­ terung eingehängt werden.
Eine derartige relativ schlichte Halterung für Röhrenheiz­ körper hat diverse Nachteile. So z. B. ist der optische Ein­ druck einer derartigen Vorrichtung sehr nachteilig, was insbesondere deshalb problematisch ist, weil neuere Röhren­ heizkörper für den Betrachter aus verschiedenen Blickwinkeln transparent sind, so daß diese Halterungsvorrichtung dem kritischen Blick eines Betrachters ausgesetzt ist.
Darüber hinaus ist diese bekannte Halterungsvorrichtung im montierten Zustand eines Röhrenheizkörpers nur schwer zu­ gänglich und ein Versetzen dieser Halterungsvorrichtung läßt sich nur im demontierten Zustand des zugehörigen Röhrenheiz­ körpers vornehmen.
Zudem weist die bekannte Halterungsvorrichtung den Nachteil auf, daß ein über diese an einer Wand befestigter Röhren­ heizkörper leicht ausgehängt werden kann, was in Anbetracht der häufig kleinen bzw. filigran ausgebildeten Röhrenheiz­ körper leicht geschehen kann. In der Rohbauphase können selbst größere Röhrenheizkörper, die über die bekannte Hal­ terungsvorrichtung gehalten werden, ausgehängt werden, be­ schädigt werden oder sogar Personen verletzen.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vor­ richtung zum Haltern von Heiz- bzw. Kühlkörpern zu schaffen, die den obigen Nachteilen des Standes der Technik wenigstens teilweise Abhilfe verschafft. Insbesondere soll eine Halte­ rungsvorrichtung zur Verfügung gestellt werden, die sich leicht montieren und justieren läßt.
Diese Aufgabe wird durch eine Halterungsvorrichtung mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst. Vorteil­ hafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Halterungsvor­ richtung werden durch die in den Unteransprüchen aufgeführ­ ten Merkmale definiert.
Die gemäß der vorliegenden Erfindung erzielbaren Vorteile beruhen insbesondere darauf, daß die erfindungsgemäße Hal­ terungsvorrichtung wenigstens einen Belastungsabschnitt aufweist, der sich in den Raum zwischen dem gebäudeseitigen Halteabschnitt und dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halte­ abschnitt erstreckt. Dabei wirkt dieser Belastungsabschnitt auf wenigstens einen Bereich einer sich wiederholenden Struktur, insbesondere auf die Röhren eines Röhrenheizkör­ pers, einer Deckenkühlung oder dergleichen, ein.
Vorteilhafterweise können zwei Belastungsabschnitte vor­ gesehen sein, die sich in dem Verbindungsbereich zwischen den besagten Abschnitten erstreckt.
Die Belastungsabschnitte können dabei in sich selbst federnd ausgebildet sein oder aber beispielsweise über keilförmige Belastungselemente oder dergleichen in Richtung der Struktur bzw. der Heizröhren bewegbar und damit belastbar sein, um ein Verklemmen zwischen den Belastungsabschnitten und der Struktur des Heiz- bzw. Kühlkörpers, insbesondere Röhren­ heizkörpers bzw. Röhrenkühlkörpers, bewirken zu können.
Dabei kann der Belastungsabschnitt bzw. können die Bela­ stungsabschnitte insbesondere durch Drehen des Belastungs­ abschnitts bzw. der Belastungsabschnitte um ca. 90° in Ein­ griff mit der Struktur des Heiz- bzw. Kühlkörpers bzw. der Röhren dieser Einrichtungen gebracht werden. Wenn dabei die Belastungsabschnitte als Federabschnitte ausgebildet sind, so dürfte dies im Hinblick auf eine einfache Montage zu bevorzugen sein.
Zur mechanischen Stabilisierung ist es von Vorteil, wenn sich zwischen den Abschnitten, d. h. zwischen dem gebäudesei­ tigen Halteabschnitt und dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt, ein Verbindungskörper erstreckt, an dem dann auch die Belastungsabschnitte bzw. Federabschnitte vorgese­ hen sein können. Insbesondere im Hinblick auf das Eindrehen der Haltevorrichtung gemäß der Erfindung ist ein stabilisie­ render Verbindungskörper von Vorteil. Dabei kann der Verbin­ dungskörper zusammen mit den Belastungs- bzw. Federabschnit­ ten beispielsweise durch Spritzen von Kunststoff hergestellt werden.
Zwischen den Abschnitten erstreckt sich vorzugsweise ein Verbindungselement, das beispielsweise als Schraube oder dergleichen ausgebildet sein kann, um die beiden Abschnitte aufeinander zu bewegen zu können, um zwischen den Abschnit­ ten die Struktur bzw. die Röhren eines Heizkörpers bzw. Kühlkörpers einklemmen zu können. Dabei kann sich das Ver­ bindungselement bzw. die Schraube durch den Verbindungs­ körper erstrecken und diesem zusätzlich mechanische Stabili­ tät verleihen. Im Hinblick auf eine einfache Montage für Heizkörper bzw. Kühlkörper ist es zu bevorzugen, wenn der bauwerksseitige Halteabschnitt mit dem Verbindungselement bzw. dem Verbindungskörper an einer Position verbunden ist, die in der Montagestellung der erfindungsgemäßen Halterungs­ vorrichtung bzw. des zu halternden Heiz- bzw. Kühlkörpers niedriger vorgesehen ist als die Position, an der der bau­ werksseitige Halteabschnitt mit einer Aufhängeeinrichtung verbunden ist, die an einer Gebäudewand bzw. einer Gebäude­ decke befestigt ist. Insbesondere im Hinblick auf eine Be­ festigung an einer Gebäudewand sorgt die Verlagerung des Schwerpunktes des Aufhängepunktes gegenüber der Aufhängeein­ richtung an der Gebäudewand dafür, daß eine Positionierung und Ausrichtung eines Heiz- bzw. Kühlkörpers einfacher ab­ laufen kann, da eine Art von Selbstjustierung ermöglicht wird. Zudem sorgt der dementsprechend vergrößerte bauwerks­ seitige Halteabschnitt, der vorzugsweise im Querschnitt gesehen hakenförmig ausgebildet sein kann, dafür, daß die Aufhängeeinrichtung, insbesondere Bohrkonsole, überdeckt werden kann und somit der allgemein vorteilhaften Optik der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht zuwiderläuft. Dabei sollte die Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole natürlich passend zu der Ausbildung des bauwerksseitigen Halte­ abschnitts ausgebildet sein, beispielsweise indem an der Aufhängeeinrichtung ein kerben- bzw. rillenartiger Bereich vorgesehen ist, der von dem hakenartigen Bereich des bau­ werksseitigen Halteabschnittes hintergriffen werden kann.
Um dem optisch vorteilhaften Eindruck der erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung nicht abträglich zu sein, kann zum Verdecken bzw. Verkleiden des Schraubenkopfes einer etwa als Verbindungselement verwendeten Schraube eine Abdeckung bzw. eine Kappe am heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt vorgesehen sein. Dabei kann diese Abdeckung bzw. Kappe durch den Heizkörper bzw. Kühlkörper hindurchgreifend mittels eines Werkzeuges, etwa eines Schraubendrehers, aufgeklappt werden, um den Kopf der Schraube zugänglich zu machen. Nach­ dem die Schraube fest- bzw. losgedreht worden ist, kann dann die Abdeckung bzw. Kappe wieder vor den Schraubenkopf ge­ schwenkt werden.
Besonders ist es zu bevorzugen, wenn die Abdeckung bzw. Kappe derart an dem zugehörigen Halteabschnitt befestigt ist, daß sie in eine Grundstellung zurückfällt, in der diese das Verbindungselement verdeckt, sobald das Werkzeug, mit dem die Schraube bzw. das Verbindungselement berührt worden ist, wieder entfernt worden ist. Dabei kann die Abdeckung über Scharniere oder dergleichen am zugeordneten Halteab­ schnitt befestigt sein, und zwar derart, daß der nach dem Aufklappen der Abdeckung bzw. der Kappe eingerichtete Schwerpunkt der Kappe dafür sorgt, daß diese automatisch wieder in die Grundstellung zurückfällt bzw. zurückschwenkt. Dabei kann auf der Abdeckung bzw. Kappe auch eine Design-Aus­ gestaltung angeordnet sein, beispielsweise ein Herstel­ lername, ein Ornament oder dergleichen, um auch hohen äs­ thetischen Ansprüchen genügen zu können.
Um dafür zu sorgen, daß der gebäudeseitige Halteabschnitt gegenüber dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt für die Montage in einer vorbestimmten Stellung verbleibt, damit die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung durch Verschwenken um ca. 90° zwischen die Röhren beispielsweise eines Röhrenheizkörpers geschwenkt werden kann, ohne daß die Heizröhren verkratzt werden oder die besagten Abschnitte vor dem beabsichtigten Befestigen der erfindungsgemäßen Vor­ richtung an dem Heiz- bzw. Kühlkörper aufeinander zu bewegt werden können, können Montagehilfen an der erfindungsgemäßen Vorrichtung, beispielsweise am Verbindungskörper bzw. an den Belastungs- bzw. Federabschnitten vorgesehen sein. Soll ein Heizkörper zwischen den besagten Abschnitten festgeklemmt werden, so können die Montagehilfen durch eine vorgebbare Kraft, beispielsweise durch Drehen des Verbindungselements bzw. der Schraube, außer Betrieb gesetzt werden. Dabei kön­ nen an dem Verbindungskörper bzw. an den Belastungs- oder Federabschnitten hervorstehende Teile vorgesehen sein, die sich einer Bewegung der Abschnitte aufeinander zu widerset­ zen und bei Überschreiten einer bestimmten Kraft weggebogen bzw. weggebrochen werden. Hierbei kann der gebäudeseitige Halteabschnitt ortsfest sein.
Umgekehrt ist es natürlich auch möglich, daß der heiz- bzw. kühlkörperseitige Halteabschnitt ortsfest ist, wobei der Verbindungskörper an seinen Seiten in einem entsprechenden Profil in dem gebäude- bzw. bauwerksseitigen Halteabschnitt geführt werden kann. Bei dieser Ausbildungsart kann das Verbindungselement bzw. die Schraube gleichzeitig als Aushe­ besicherung in eine Ausnehmung in einer Aufhängeeinrichtung bzw. einer Bohrkonsole eingreifen oder die Bohrkonsole un­ tergreifen, um so ein Aushängen der erfindungsgemäßen Vor­ richtung bzw. des daran befestigten Heizkörpers wirksam verhindern zu können.
Von besonders vorteilhafter oder gar erfinderischer Qualität ist eine Vorrichtung zum Haltern von Heiz- bzw. Kühlkörpern mit sich wiederholender Struktur, insbesondere Röhrenheiz­ körpern bzw. Röhrenkühlkörpern, wenn dieser die bereits angedeutete Aushebesicherung aufweist. Dabei kann diese derart ausgebildet sein, daß diese in die Aufhängeeinrich­ tung bzw. Bohrkonsole oder dergleichen eingreift bzw. mit dieser in eine Wirkverbindung eintritt, die ein Ausheben der oben bezeichneten erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung verhindert.
Dabei kann die Aushebesicherung in der Form einer Schraube oder dergleichen auch separat vorgesehen sein, die wenig­ stens durch den gebäudeseitigen Halteabschnitte hindurch­ greift und in die Aufhangeeinrichtung eingreift bzw. diese untergreift oder hintergreift. Die Schraube kann beispiels­ weise über einen am Ende der Schraube befindlichen scheiben­ artigen Bereich bzw. hervorstehenden Bereich in eine rillen­ artige Ausnehmung der Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole eingreifen, und zwar derart, daß der Aufhängeabschnitt des bauwerksseitigen Halteabschnitts nicht soweit angehoben werden kann, daß er außer Eingriff mit dem Profil der Auf­ hängeeinrichtung gelangt.
Besonders vorteilhaft ist eine Aushebesicherung, die als Sperrschieber oder dergleichen ausgebildet ist. Dabei kann ein derartiger Sperrschieber über eine Ausnehmung wenigstens in dem gebäudeseitigen Halteabschnitt vor- und zurückbewegt werden, wobei dieser Sperrschieber in der ausgefahrenen Position die Aufhängeeinrichtung untergreift bzw. in diese eingreift und damit ein Ausheben wirksam verhindert. Der Sperrschieber kann dabei über einen länglichen Gegenstand, beispielsweise über einen Schraubendreher in die vorgescho­ bene Position, d. h. die Sperrposition, bewegt werden, und aus dieser beispielsweise über einen Haken zurückgezogen werden, um ein Aushängen der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. der darüber befestigten Heiz- bzw. Kühlvorrichtung zu ermöglichen. Dabei kann sich der Sperrschieber bzw. Siche­ rungsschieber zu Führungszwecken auch in den heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt erstrecken, um ein Verkan­ ten der Aushebesicherung vermeiden zu können und um der Aushebesicherung in der Sicherungsposition mechanische Sta­ bilität zu verleihen.
Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform näher erläutert, wobei weitere Vorteile und Merkmale sowie Aufgabestellungen der vorliegen­ den Erfindung offenbart werden. Die bevorzugte Ausführungs­ form wird dabei unter Bezugnahme auf die beigefügten Dar­ stellungen beschrieben, die wesentliche Merkmale der Vor­ richtung gemäß der vorliegenden Erfindung wiedergibt, wobei
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Halterungsvorrichtung in einer Draufsicht zeigt, und
Fig. 2 die Ausführungsform gemäß Fig. 1 in einer schema­ tischen längsschnittlichen Darstellung wiedergibt.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Halterungsvorrichtung 10 weist einen ge­ bäudeseitigen Halteabschnitt 12 und einen heiz- bzw. kühl­ körperseitigen Halteabschnitt 14 auf. Zwischen den Abschnit­ ten 12, 14 erstreckt sich ein Verbindungskörper 18, durch den hindurch ein Verbindungselement, beispielsweise in der vorm einer Schraube 20, erstreckt ist. Die beiden Abschnitte 12, 14 wirken dabei wie die Preßbacken einer Schraubzwinge, die die Struktur eines Heiz- bzw. Kühlkörpers, d. h. bei­ spielsweise zwei benachbarte Heizröhren, zwischen einander festklemmen.
Seitlich des Verbindungskörpers 18 erstrecken sich jeweilige elastungs- bzw. Federabschnitte 16a, 16b, die zwischen die Rohre eines Röhrenheizkörpers vertikal ausgerichtet einge­ führt werden können, um sie dann gemeinschaftlich mit dem Verbindungskörper 18 um ca. 90° zu verschwenken, wobei die Belastungs- bzw. Federabschnitte während des Drehens bei einem Winkel von beispielsweise 45° zur Vertikalen maximal einwärts gebogen sind, um anschließend wieder nach außen zurückzufedern, um in der horizontalen Ausrichtung die er­ findungsgemäße Halterungsvorrichtung zwischen benachbarten Heizröhren eines Röhrenheizkörpers festzuklemmen. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß durch eine geeignete Auswahl der Federwege und Federkonstanten der Belastungs- bzw. Fe­ derabschnitte 16a, 16b trotz Fertigungstoleranzen bei der Herstellung von Röhrenheiz- bzw. Kühlkörpern eine Halte­ wirkung erhielt werden kann, die ausreicht, um die erfin­ dungsgemäße Haltevorrichtung für die Vormontage bzw. Vorju­ stierung an dem betreffenden Heiz- bzw. Kühlkörper fest­ zuklemmen.
Während der Montage kann eine Kappe 22 an dem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt 14 hochgeklappt werden, um den Kopf der Schraube 20 freizugeben, damit diese fest- oder losegedreht werden kann. Die Kappe oder Klappe 22 ist dabei über Scharniere 24 schwenkbar an dem Halteabschnitt 14 ge­ halten. Die Scharniere 24 können dabei derart ausgebildet sein, daß der Schwerpunkt der Kappe 22 soweit vorgelagert ist, daß die Kappe aus dem geöffneten Zustand immer in die Grundstellung zurückklappt, in der die Kappe 22 den Schrau­ benkopf der Schraube verdeckt, was besonders unter dem Ge­ sichtspunkt günstig ist, daß auf diese Weise auch Schrauben aus einfachem Material verwendet werden können, da eventu­ ell beschädigte Schraubenköpfe durch die Kappe 22 abgedeckt werden können.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, ist hier die besonders bevor­ zugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Halterungsvor­ richtung 10 gemäß Fig. 1 in Verbindung mit einer zugeordne­ ten Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole 40, 42 dargestellt.
Dabei weist der bauwerksseitige Halteabschnitt 12 eine ha­ kenartige Erstreckung 30 auf, die in eine Hinterschneidung 46 der Aufhängeeinrichtung 40, 42 eingreift. Dabei weist die Hinterschneidung 46 der Aufhängeeinrichtung 40, 42 eine derartige Tiefe auf, daß ein sicheres Hintergreifen einer vorderen Platte 44 der Aufhängeeinrichtung bzw. Bohrkonsole 40, 42 möglich ist. Bei der dargestellten Aufhängeeinrich­ tung können die Abschnitte 40, 42 dazu dienen, um eine Grob- /Feinjustierung zu einem Heizkörper vorzunehmen.
Es ist jedoch festzuhalten, daß im Prinzip jede Art von Aufhängevorrichtung zum Einsatz gelangen kann, wenn nur die Dimensionierung des bauwerksseitigen Halteabschnitts 12 zu der Platte 44 bzw. dem Haken 44 paßt.
Am unteren Ende der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 ist eine Aushebesicherung 26, 28 vorgesehen, die über einen Schenkel des hier U-förmigen Profils des heizkörper- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitts 14 und über einen Schlitz in dem bauwerksseitigen Halteabschnitt 12 geführt wird. In einer vorgelagerten Position des vorderen Abschnitts 28a der Aushebesicherung 26, 28 untergreift diese die vordere Platte 44 der Aufhängeeinrichtung 40, 42. Damit umgreift der haken­ artige Abschnitt 30 des Halteabschnitts 12 in Verbindung mit dem Abschnitt 28a der Aushebesicherung 26, 28 die vordere Platte 44 der Aufhängeeinrichtung 40, 42, so daß ein Lösen der Halterung von der Aufhängevorrichtung nicht möglich ist, es sei denn über ein Werkzeug wird die Aushebesicherung 26, 28 wieder zurückgezogen, um den unteren Abschnitt der Platte 44 freizugeben.
An dem Verbindungskörper 18 sind auf der Seite des Halte­ abschnitts 14 Montagehilfen 18a vorgesehen, die in der dar­ gestellten Ausführungsform bereits teilweise weggebrochen bzw. umgeknickt sind, da die Schraube 20 bereits in einem festgedrehten Status ist, in dem sie benachbarte Rohre eines Röhrenheiz- bzw. Kühlkörpers klemmt.
Die Kappe 22 ist in Fig. 2 in einer hochgeklappten Stellung 22b sowie in einer den Schraubenkopf der Schraube 20 verdec­ kenden Position 22a dargestellt. Anhand der hochgeklappten Position 22b ist zu erkennen, daß der Schwerpunkt der Kappe 22 soweit vorgelagert ist, daß die Kappe 22 regelmäßig in die den Schraubenkopf der Schraube 20 verdeckende Position automatisch zurückschwenken wird.
Der bauwerksseitige Halteabschnitt 12 kann mit dem Verbin­ dungselement 20 bzw. dem Verbindungskörper 18 an einer in der Montagestellung niedrigeren Position 20a verbunden sein, als die Position 30, 46, an der der bauwerksseitige Halteab­ schnitt 12 mit einer Aufhängeeinrichtung 42 verbunden ist. Hierdurch liegt der Schwerpunkt derart, daß eine Selbstaus­ richtung ermöglicht wird.

Claims (15)

1. Vorrichtung zum Haltern von Heiz- bzw. Kühlkörpern mit sich wiederholender Struktur, insbesondere Röhrenheizkörpern oder Röhrenkühlkörpern oder dergleichen,
mit einem gebäudeseitigen Halteabschnitt (12),
mit einem heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halteabschnitt (14),
mit einem Verbindungsbereich (18) zwischen den Ab­ schnitten (12, 14),
gekennzeichnet durch mindestens einen Belastungsab­ schnitt (16a), der sich in den Raum zwischen den Abschnitten (12, 14) erstreckt, um die Vorrichtung (10) in die Struktur zu klemmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich ein zweiter Belastungsabschnitt (16b) in den Ver­ bindungsbereich zwischen den Abschnitten (12, 14) erstreckt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Belastungsabschnitte (16a, 16b) federnd sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Belastungsabschnitte (16a, 16b) mittels keilartigen Belastungselementen in Richtung der Struktur bewegbar bzw. fixierbar sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den Abschnitten (12, 14) ein Verbindungskörper (18) über den Verbindungsbereich er­ streckt, der vorzugsweise mit dem bzw. den Belastungsab­ schnitt(en) (16a, 16b) versehen bzw. einstückig ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den Abschnitten (12, 14) ein Verbindungselement (20), vorzugsweise eine Schraube oder dergleichen, bevorzugt durch den Verbindungskörper (18) erstreckt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bauwerksseitige Halteabschnitt (12) mit dem Verbindungselement (20) bzw. dem Verbindungskörper (18) an einer in der Montagestellung niedrigeren Position (20a) verbunden ist, als die Position (30, 46), an der der bauwerksseitige Halteabschnitt (12) mit einer Aufhängeein­ richtung (42) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am heiz- bzw. kühlkörperseitigen Halte­ abschnitt (14) eine Abdeckung bzw. eine Kappe (22) vorgese­ hen ist, um das Verbindungselement (20) zu verdecken.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (22) derart an dem Halteabschnitt (14) befestigt ist, daß sie in eine Grundstellung zurückfällt, in der diese das Verbindungselement (20) verdeckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (22) über Scharniere (24) oder dergleichen am Halteabschnitt (14) befestigt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10), insbesondere der Verbindungskörper (18) bzw. die Belastungsabschnitte (16a, 16b) Montagehilfen (18a) aufweisen, insbesondere um die Abschnitte (12, 14) in einem vorgegebenen Abstand zueinander zu halten, wobei die Montagehilfen (18a) durch eine vor­ gebbare Kraft, beispielsweise durch Drehen des Verbindungs­ elements (20), außer Betrieb setzbar sind.
12. Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (10) eine Aushebesicherung (26, 28) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebesicherung (26, 28) derart ausgebildet ist, daß diese in die Aufhängeeinrichtung (40, 42) eingreift bzw. mit dieser in Wirkverbindung tritt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebesicherung eine Schraube oder dergleichen ist, die wenigstens durch den gebäudeseitigen Halteabschnitt (12) hindurchgeht und in die Aufhängeeinrichtung (40, 42, 44) eingreift, diese untergreift bzw. hintergreift.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, da­ durch gekennzeichnet, daß die Aushebesicherung ein Sperrschieber (26, 28) ist, der mit einem gebäudeseitigen Abschnitt (28a) in eine das Ausheben absichernde Verbindung mit der Aufhängeeinrichtung (40, 42, 44) eintritt.
DE19630106A 1996-07-25 1996-07-25 Halterungsvorrichtung Withdrawn DE19630106A1 (de)

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