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DE19630450A1 - Verfahren zur Herstellung von Epoxidharz- und Hybrid-Pulverbeschichtungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Epoxidharz- und Hybrid-Pulverbeschichtungen

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Publication number
DE19630450A1
DE19630450A1 DE1996130450 DE19630450A DE19630450A1 DE 19630450 A1 DE19630450 A1 DE 19630450A1 DE 1996130450 DE1996130450 DE 1996130450 DE 19630450 A DE19630450 A DE 19630450A DE 19630450 A1 DE19630450 A1 DE 19630450A1
Authority
DE
Germany
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acid
groups
mol
replaced
group
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1996130450
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Dr Gras
Elmar Dr Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Huels AG
Original Assignee
Huels AG
Chemische Werke Huels AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Huels AG, Chemische Werke Huels AG filed Critical Huels AG
Priority to DE1996130450 priority Critical patent/DE19630450A1/de
Publication of DE19630450A1 publication Critical patent/DE19630450A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G59/00Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule; Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups
    • C08G59/18Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups ; e.g. general methods of curing
    • C08G59/40Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups ; e.g. general methods of curing characterised by the curing agents used
    • C08G59/50Amines
    • C08G59/5093Complexes of amines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G59/00Polycondensates containing more than one epoxy group per molecule; Macromolecules obtained by polymerising compounds containing more than one epoxy group per molecule using curing agents or catalysts which react with the epoxy groups
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    • C08G59/50Amines
    • C08G59/56Amines together with other curing agents
    • C08G59/58Amines together with other curing agents with polycarboxylic acids or with anhydrides, halides, or low-molecular-weight esters thereof

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  • Medicinal Chemistry (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Epoxidharz- sowie Hybrid- Pulverbeschichtungen, bei denen der Glanzgrad in einem weiten Bereich variiert werden kann und die eine verbesserte Überbrennbarkeit aufweisen.
In der DE-OS 23 24 696 wird ein Verfahren zur Herstellung von matten Überzügen beschrieben, indem man Epoxidharze mit Salzen aus aromatischen Polycarbonsäuren, speziell Pyromellitsäure und cyclischen Amidinen, härtet. Bei diesem in der DE-OS 23 24 696 beschriebenen Verfahren ist es wesentlich, daß nicht die Einzelkomponenten, sondern deren Reaktionsprodukte, die Salze, zum Einsatz kommen.
Es ist weiterhin bekannt, daß man durch gleichzeitige Verwendung der beiden Einzel­ härter - cyclisches Amidin und Polycarbonsäure - zwar zu gleich matten Oberflächen gelangt, wie dies bei Einsatz des aus denselben Einzelkomponenten bestehenden salz­ förmigen Matthärters der Fall ist, wobei jedoch Oberflächenstrukturierung und mindere physikalische Eigenschaften in Kauf genommen werden müssen.
Ferner ist bekannt, daß nur Salze aus cyclischen Amidinen mit Trimellit- bzw. Pyro­ mellitsäure zur Herstellung von matten EP-Pulverbeschichtungen geeignet sind. Die entsprechenden Salze der Phthalsäure, Isophthalsäure sowie Terephthalsäure härten dagegen mit EP-Harzen zu glänzenden Filmen aus.
Die glänzenden wie auch matten EP-Pulverbeschichtungen auf Basis von Salzen aus cyclischen Amidinen mit aromatischen Polycarbonsäuren neigen jedoch beim Über­ brennen zur Vergilbung.
Aufgabe der Erfindung war es deshalb, ein Verfahren zur Herstellung von EP- und Hybrid-Pulverbeschichtungen aufzufinden, die diesen Nachteil der unbefriedigenden Überbrennbarkeit nicht aufweisen.
Die Aufgabe wurde gemäß der Ansprüche gelöst. Überraschenderweise wurde gefunden, daß, wenn man als Härterkomponente Phosphorsäuresalze im Gemisch mit aromatischen Polycarbonsäuren einsetzt, die oben beschriebenen Nachteile vermieden werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung von glänzenden bis matten EP- und Hybrid-Pulverbeschichtungen mit guter Überbrenn­ barkeit, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß als Härter ein Gemisch, bestehend aus
  • a) Salzen der Phosphorsäure mit folgenden Aminen: wobei R₁, R₂, R₃ gleiche oder verschiedene aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische, aromatische Kohlenwasserstoffreste mit 1-20 C-Atomen und in der C-Kette eine oder mehrere CH₂-Gruppen durch O-Atome, durch NR₄-Gruppen mit R₄=C1-6-Alkyl, CH-OH-Gruppen und/oder eine oder mehrere endständige Methyl­ gruppen durch dialkylsubstituierte Aminogruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ersetzt sein können und R₁ und R₂ einen gemeinsamen Ring bilden können, in dem eine CH₂-Gruppe durch ein O-Atom oder durch eine NR₄-Gruppe ersetzt sein kann und R₁ = R₂ = R₃ = -CH₂-CH₂- über ein gemeinsames N-Atom gebunden sind und n: 3-11 bedeuten und pro mol H₃PO₄ 1-3 mol Amin A)-C) zur Reaktion kommen und
  • b) Pyromellitsäure und/oder Trimellitsäure und/oder Trimesinsäure und/oder Phthal­ säure und/oder Isophthalsäure und/oder Terephthalsäure, wobei auf 1 mol a) 0,25-2 mol b) eingesetzt werden,
verwendet wird.
Die für das erfindungsgemäße Verfahren einsetzbaren Salze der Phosphorsäure enthalten als Aminkomponente N-Verbindungen, die zur Salzbildung befähigt sind, wie z. B. N.N-Dimethylcyclohexylamin (DMCA), N.N-Dimethylanilin, N-Methylmorpholin, N.N′-Dimethylpiperazin, 2.2.6.6-Tetramethyl-4-dimethylaminopiperidin, N.N-Di­ methyloctadecylamin, 1.8-Diazabicyclo-[5.4.0]-undec-7-en (Undec), N.N.N′.N′-Tetra­ methylhexamethylendiamin, 2-Phenylimidazolin (B31), 1.4-Diazabicyclo[2.2.2]octan (DABCO), 2-Methylimidazolin, 2.4-Dimethylimidazolin.
Der basische N-Gehalt der für das erfindungsgemäße Verfahren einsetzbaren Salze beträgt 2-11 mmol/g.
Die zur Herstellung der pulverförmigen Überzugsmassen mit mattem Aussehen gemäß der vorliegenden Erfindung eingesetzten Härterkomponente a) + b) werden in zwei Stufen hergestellt, wobei in der ersten Stufe die Salzbildung A) erfolgt und nach beendeter Salzbildung in einem zweiten Schritt eine oder mehrere aromatische Poly­ carbonsäuren zugegeben werden, und man anschließend das Lösemittel entfernt. Die Salze a) sind z. T. bekannt und sind auch nicht Gegenstand der Erfindung. Sie werden in bekannter Weise hergestellt, wobei zu der in Wasser oder Ethanol gelösten Phosphorsäure in der Siedehitze die Aminkomponente [A), B), C)] portionsweise zugegeben wird. Nach beendeter Aminzugabe wird noch ca. eine Stunde weitererhitzt. Danach erfolgt unter intensiver Rührung die Zugabe der aromatischen Polycarbonsäure. Anschließend wird das Lösemittel durch Destillation entfernt, wobei es nicht erfor­ derlich ist, daß die aromatische Polycarbonsäure gelöst sein muß.
Zur quantitativen Entfernung des Lösemittels wird das Reaktionsgemisch im Vakuum­ trockenschrank bei 60°C ca. 10 h getrocknet. Die Salze a) setzen sich aus 1 mol Phosphorsäure und 1-3 mol Amin A), B), C) zusammen. Die Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Härtermischung a) + b) besteht aus 1 mol Phosphorsäure (als Salz) und 0,25-2 mol aromatische Polycarbonsäure.
Wie bereits eingangs erwähnt, eignen sich die Härtergemische a) + b) zur Herstellung von matten Epoxidharz- sowie Hybrid-Pulverbeschichtungen, wie sie z. B. in der DE-OS 23 24 696 beschrieben werden.
Zur Herstellung der pulverförmigen Überzugsmassen mit glänzendem bis mattem Aus­ sehen auf Basis von Polyepoxiden und gegebenenfalls Polymeren, die Carboxylgruppen enthalten, werden die Härtermischungen a) + b) in Mengen von 3-14 Gew.-%, bezogen auf die Summe von Epoxidharz und dem gegebenenfalls vorhandenen, COOH- Gruppen aufweisenden Polymeren, eingesetzt, wobei pro Mol Phosphorsäure (als Salz) 0,25-2 mol aromatische Polycarbonsäure vorliegen. Die verwendeten Polyepoxide sind feste, harzartige Stoffe, die im Bereich 60-150°C, vorzugsweise 70-110°C, schmelzen und die im Durchschnitt mehr als eine 1,2-Epoxidgruppe pro Molekül enthalten. Im Prinzip kommen alle Verbindungen in Frage, die mehr als eine 1.2- Epoxidgruppe pro Molekül enthalten; bevorzugt werden allerdings handelsübliche EP- Harze, wie sie durch Umsetzung von Bisphenol A und Epichlorhydrin erhalten werden, mit einem EP-Äquivalentgewicht zwischen 400-3000, bevorzugt 800-1000.
Bei den carboxylgruppenhaltigen Polymeren handelt es sich um Polyesterpolycarbon­ säuren, die aus Polyolen und Polycarbonsäuren bzw. deren Derivaten hergestellt werden. Der Schmelzbereich dieser sauren Polyester liegt in einem Bereich von 60-160°C, vorzugsweise 80-120°C; ihre Säurezahl variiert von 10-150 mg KOH/g, vorzugsweise 30-60 mg KOH/g. Die OH-Zahlen sollen unter 10 mg KOH/g liegen.
Für die Herstellung der erfindungsgemäß zu verwendenden Polyesterpolycarbonsäuren werden Polycarbonsäuren, wie z. B. Oxal-, Adipin-, 2.2.4(2.4.4)-Trimethyladipin-, Azelain-, Sebacin, Decandicarbon-, Dodecandicarbon-, Fumar-, Phthal-, Isophthal-, Terephthal-, Trimellit-, Pyromellitsäure eingesetzt. Als Polyole für die sauren Polyester werden folgende verwendet; Ethylenglykol, 1.2- und 1.3-Propandiol, 1.2-, 1.3-, 1.4- und 2.3-Butandiol, 1.5-Pentandiol, 3-Methyl-1.5-pentandiol, Neopentylglykol, 1.12- Dodecandiol, 2.2.4-(2.4.4)-Trimethyl-1.6-hexandiol, Trimethylolpropan, Glycerin, Pentaerythrit, 1.4-Bishydroxymethylcyclohexan, Cyclohexan-1.4-diol, Diethylenglykol, Triethylenglykol sowie Dipropylenglykol. Selbstverständlich können auch Hydroxyl­ gruppen enthaltende Polyester, die nach bekannten Verfahren aus Polycarbonsäuren und Polyolen hergestellt werden, mit Polycarbonsäuren und/oder Polycarbonsäure­ anhydriden zu den Polyesterpolycarbonsäuren umgesetzt werden.
Die Mengen der einzelnen Pulverlackbindemittelkomponenten können weitgehend variiert werden.
Im Falle der ausschließlichen Verwendung der handelsüblichen EP-Harze auf Bis­ phenol-A-Basis (+ Epichlorhydrin) beträgt die Härterkonzentration 3-14 Gew.-%. Im Falle der Verwendung von Gemischen aus Epoxidharzen des Typs Diglycidylester des Bisphenol A und Carboxylgruppen enthaltender Polyester richtet sich das Mengen­ verhältnis nach der Säurezahl des Carboxylpolyesters. So wird z. B. üblicherweise bei einer Säurezahl von 30-50 mg KOH/g das Gewichtsverhältnis EP-Harz/Carboxyl­ polyester 60:40 bis 80:20, vorzugsweise 70:30, betragen. Die Konzentration des Härtergemisches a) + b) beträgt in diesen EP-Harz/Carboxylpolyester-Gemischen 2-10 Gew.-%. Zur Herstellung des Pulverlackes werden die Bindemittel zusammen mit dem Verlaufsmittel, Pigment und/oder Füllstoff und den UV- wie Oxidationsstabili­ satoren zunächst gemischt und in einem Extruder bei ca. 100°C homogenisiert. Die extrudierte Masse wird nach Abkühlung auf Raumtemperatur zu einem Pulverlack gemahlen, wobei die mittlere Teilchengröße ca. 40-80 µm, vorzugsweise 50 µm, betragen sollte.
Das Auftragen der so hergestellten Pulverlacke auf geeignete Substrate kann nach den bekannten Verfahren, wie z. B. durch elektrostatisches Pulversprühen, Wirbelsintern, erfolgen. Nach dem Auftragen des Pulverlackes nach einem der genannten Verfahren werden die beschichteten Substrate zur Aushärtung auf Temperaturen von 150-220°C innerhalb von 30-8 min erhitzt. Die so hergestellten Lackfilme zeichnen sich durch sehr guten Verlauf und eine hervorragende Lösemittelbeständigkeit und eine matte Oberfläche aus, wobei der Glanzgrad in einem weiten Bereich beliebig einstellbar ist.
A Herstellung der im erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzten Salze Allgemeine Herstellungsvorschrift
Zu der Phosphorsäure, die mit der 6- bis 10fachen Menge Ethanol bzw. H₂O bis 60°C erhitzt wird, wird das Amin portionsweise zugegeben. Nach beendeter Aminzugabe wird noch ca. 1 h weitererhitzt. Anschließend erfolgt die portionsweise Zugabe der in Ethanol bzw. H₂O gelösten aromatischen Polycarbonsäure. Nach der Zugabe der aromatischen Polycarbonsäure erfolgt die Entfernung des Lösemittels, in der Regel durch Abdestillieren. Zur quantitativen Entfernung des Lösemittels wird das Reak­ tionsprodukt noch im Vakuumtrockenschrank bei ca. 60°C nachbehandelt.
Die in der nachfolgenden Tabelle 1 aufgelisteten Härter wurden entsprechend der allgemeinen Herstellungsvorschrift hergestellt.
Tabelle 1
B Epoxidharz
In den Anwendungsbeispielen wurden als Epoxidharzverbindungen solche auf Bisphenol-A-Basis eingesetzt. Sie sind durch folgende Kenndaten charakterisiert:
C Epoxidharz-Pulverlacke
Zur Herstellung der Pulverlacke wurden die gemahlenen Produkte - Härter, Epoxidharz und Verlaufsmittel-Masterbatch1) - mit dem Weißpigment (TiO₂) in einem Kollergang innig vermischt und anschließend im Extruder bei 90 bis 110°C homogenisiert. Nach dem Erkalten wurde das Extrudat gebrochen und in einer Stiftsmühle auf eine Korngröße < 100 µm gemahlen. Das so hergestellte Pulver wurde mit einer elektro­ statischen Pulverspritzanlage bei 60 kV auf entfettete, gegebenenfalls vorbehandelte Stahlbleche appliziert und in einem Labor-Umlufttrockenschrank eingebrannt.
Die Abkürzungen in den folgenden Tabellen bedeuten:
SD = Schichtdicke in µm
ET = Tiefung nach Erichsen in mm (DIN 53 156)
GS = Gitterschnittprüfung (DIN 53 151)
GG 60° = Glanz n. Gardner (ASTM-D 5233)
Imp. rev. = Impact reverse in g·m
Die Berechnung der Lackformulierungen erfolgte nach folgendem Schema:
  • Gew.% EP = Epoxid (a) B1 oder b) B1/B2= 1 : 1)
B-V = EP B = Gew.-% Bindemittel
V = Gew. -% Vernetzer
B = 100 - Z Z = Gew.-% Zuschlagsstoffe [40 Gew-% Weißpigment (TiO₂), 0,5 Gew.-% Verlaufsmittel]
1) Verlaufsmittel-Masterbatch (Verl.-MB)
10 Gew.-% Verlaufsmittel auf Basis von polymeren Butylacrylaten werden mit den Epoxidharzen in der Schmelze homogenisiert und nach dem Erstarren zerkleinert.
Lackbeispiele
1. Erfindungsgemäße Beispiele
2. Vergleichsbeispiele
D Carboxylgruppenhaltiger Polyester
Zur Herstellung von Hybrid-Pulverlacken wurden die nachfolgend beschriebenen carboxylgruppenhaltigen Polyester mit folgenden Kenndaten eingesetzt:
E Hybrid-Pulverlacke
Die Aufarbeitung der Rohstoffe sowie die Herstellung und Applikation erfolgt analog C.
Lackbeispiele

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von matten Epoxidharz- und Hybrid-Pulverbeschich­ tungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Härter ein Gemisch, bestehend aus:
  • a) Salzen der Phosphorsäure mit folgenden Aminen: wobei R₁, R₂, R₃ gleiche oder verschiedene aliphatische, cycloaliphatische, araliphatische, aromatische Kohlenwasserstoffreste mit 1-20 C-Atomen und in der C-Kette eine oder mehrere CH₂-Gruppen durch O-Atome, durch NR₄- Gruppen mit R₄=C1-6-Alkyl, CH-OH-Gruppen und/oder eine oder mehrere endständige Methylgruppen durch dialkylsubstituierte Aminogruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ersetzt sein können und R₁ und R₂ einen gemeinsamen Ring bilden können, in dem eine CH₂-Gruppe durch ein O-Atom oder durch eine NR₄-Gruppe ersetzt sein kann und R₁ = R₂ = R₃ = -CH₂-CH₂- über ein gemeinsames N-Atom gebunden sind und n: 3-11 bedeuten und pro mol H₃PO₄ 1-3 mol Amin A)-C) zur Reaktion kommen und
  • b) Pyromellitsäure und/oder Trimellitsäure und/oder Trimesinsäure und/oder Phthalsäure und/oder Isophthalsäure und/oder Terephthalsäure, wobei auf 1 mol a) 0,25-2 mol b) eingesetzt werden,
verwendet wird.
2. Verfahren zur Herstellung von matten Epoxidharz- und Hybrid-Pulverbeschich­ tungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Härterkonzentration a) + b) 3-14 Gew.-%, bezogen auf die Summe von Epoxidharz und dem gegebenenfalls vorhandenen COOH-Gruppen aufweisenden Polymeren, beträgt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6624259B1 (en) * 1999-01-22 2003-09-23 Thomas Swan & Co. Ltd. Powder coating of polyepoxide or β-hydroxyalkylamide, acid resin, polycarboxylic acid and 3° or 4° nitrogen source
CN112341605A (zh) * 2020-12-01 2021-02-09 广州高驰新材料科技有限公司 水性橘纹环氧固化剂的制备方法及与其配合使用的平涂剂

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