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DE1962928A1 - Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Messung der Agglomerations-Neigung einer Blutprobe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Messung der Agglomerations-Neigung einer Blutprobe

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Publication number
DE1962928A1
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Authority
DE
Germany
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blood sample
bellows
filter
air bellows
loaded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691962928
Other languages
English (en)
Inventor
Fleisch Dr Alfred
Perren Dr Stephan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLEISCH DR ALFRED
Original Assignee
FLEISCH DR ALFRED
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Filing date
Publication date
Priority claimed from CH224569A external-priority patent/CH525487A/de
Application filed by FLEISCH DR ALFRED filed Critical FLEISCH DR ALFRED
Publication of DE1962928A1 publication Critical patent/DE1962928A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N11/00Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties
    • G01N11/02Investigating flow properties of materials, e.g. viscosity, plasticity; Analysing materials by determining flow properties by measuring flow of the material
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00

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Description

Dr. Alfred Fleisch. PuIIy (Schwela)
Verfahren und Vorrichtung sur quantitativen Messung der Agglomerations-Neigung einer Blutprobe
Neuerdings hat in der Klinik bei Blutverlusten und Bluttransfusionen, wie auch bein Versagen des Blutkreislaufes die Agglomeration (■ Agglutination), das heisst das Zusammenkleben der Blutplättchen und damit auch der roten Blutkörperchen eine wichtige Bedeutung bekommen. Denn bei auftretender Agglomeration wirken Bluttransfusionen sogar schädlich, weil die Blutkapillaren durch diese Agglutinate verstopft werden. Bei einer bekannten Methode aur quantitativen Bestimmung dieser Agglomeration wird da« Blut mittels einer motorisch angetriebenen Kolbenpumpe mit konstanter Geschwindigkeit duroh ein Filter Fall lmit einer Porenweite von circa 20 Mikron gepresst und der da-
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für notwendige Druck elektronisch verstärkt und dann registriert.
Dieses Verfahren weist den wesentlichen Nachteil auf, dass eine sehr teure und kompliziert· Apparatur zu ihrer Durchführung nötig ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ebenfalls ein Verfahren zur quantitativen Messung der Agglomerationsneigung einer Blutprobe, bei welchem.die Probe durch ein Filter gepresst wird. Es ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussgeschwindigkeit bei konstante* Druck gemessen wird und gewünschtenfall· graphisch aufzeichnet, was sich wider aller Erwarten als auseerordentlich einfach erwiesen hat. Als konstanter Druck der durchs tröstenden Blutprobe kann bei diesem Verfahren ein Druck zwischen ko und 120 sw Hg verwendet werden, also ein Druck, wie er auch unter gewöhnlichen Umständen im Blutkreislauf auftritt. Sehr zweckmässig hat sich die Wahl eines Druckes von 100 mm Hg erwiesen. An und für sich wäre es naheliegend, zur Druckerzeugung eine vertikal stehende, mit der Blutprobe gefüllte Spritze, deren Kolben durch ein entsprechendes Gewicht nach unten gepresst wird, zu verwenden. Dies geht jedoch nicht, weil die Reibung zwischen Kolben und Spritzenwandung stark verladt ist, so dass sich kein konstanter Druck erzeugen lässt.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens. Diese Vorrichtung weist einen Rezipienten für die zu messende Blutprobe sowie ein daran angeschlossnenee Filter auf und ist gekennzeichnet durch einen belasteten Luftbalg und eine Druckleiβtung, um den Balg mit dem dem Filter abgewandten Ende des Rezipienten zu verbinden, sowie Anzeigemitteln, um die Stellung des Balges anzuzeigen, die auch mit einer Schreibvorrichtung versehen sein können.
Nachfolgend wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in rein schematischer Darstellung die wichtigsten Teile der Vorrichtung.
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In einem in der Vorrichtung unverschiebbar gelagerten, auswechselbaren Filterhalter 1 ist ein an sich bekanntes Filter 2 eingespannt. Das Mundstück Ua des Rezipienten 4 dient zur Aufnahme einer Injektionsnadel und ist im übrigen so geformt, dass es sich ohne besondere Vorsichtamassnahmen dicht in den Filterhalter.1 einsetzen lässt. Das Glasröhrchen 4b, das zusammen mit dem Mundstück Ua den Rezipienten 4 bildet, wird in diesem durch einen O-Ring 4c festgehalten. Es fasst circa 2 cm und ist mit zwei Marken 4d versehen, die die obere, beziehungsweise untere Füllgrenze angeben. Der Rezipient 4 wird durch ein Verschluss-Stück 3 an seiner Stelle festgehalten, wobei dieses Verschluss-Stück entgegen der Kraft einer Feder 5 axial verschiebbar und in der weggezogenen Stellung arretierbar ist. In der Nähe dieses Verschluss-Stückes ist ein Umschalter 6 angeordnet, der je nach der Stellung des Vexschluss-Stückes 3 die eine oder andere Position einnimmt. Er ist über eine nur schematisch angedeutete Leitung 8 mit einer elektrischen Steuereinrichtung 33 verbunden.
In einem Gehäuse *) ist der Luftbalg untergebracht, der hier beispielsweise durch einen dünnen, eingestülpten Gummifingerling 10 gebildet sein kann, an welchem ein Kolben 11 befestigt ist. Dieser Kolben ist mit einer Kolbenstange 12 verbunden, deren oberes Ende in einer Führung 13 gleitend gelagert ist. Auf der Stange 12 sitzt das zur Druckerzeugung dienende Gewicht 14. Der Luftbalg ist über eine Schlauchleitung 15 mit dem Verschluss-Stück 3 verbunden, wobei eine elektromagnetisch betätigbare, durch die Steuereinrichtung 33 gesteuerte Absperrvorrichtung 18 vorhanden 1st, die den Schlauch vollständig dicht zusamaenquetsehen kann. Zwei durch Leitungen mit der Steuereinrichtung 33 verbundene Bndschalter 16 und zeigen dieser Steuereinrichtung an, wenn sich das Gewicht 14 in seiner obersten, beziehungsweise untersten Endstellung befindet. ;
Auf der frei drehbar gelagerten Welle 19 sitzen die drei
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Hebel 20, 21 und 22. Das freie Ende 21a des Hebels 21 gleitet in einen horizontalen Schlitz des Gewichtes 14} am freien Ende des Hebels 22 ist mit einer zur Welle 19 parallelen Welle 23 ein Schreibarm 25 angelenkt, der an seinem freien Ende einen Schreibstift 26 trägt. Die Schreibspitze dieses Stiftes liegt lose auf einem Registrierpapier 27 auf, welches seinerseits auf dem Papierträger 28 und der mittels eines Motors 29 angetriebenen Transportwalze 30 liegt, wo es durch die Andruckwalze 31 festgehalten wird, damit es bei sich drehendem Motor 29 senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schreibstiftes 26 verschoben wird.
Wenn der Luftbalg 10 in Jeder Höhe des Kolbens 11 dieselbe Elastizität aufweist, das heisst, wenn zum Zusammendrücken dieses Luftbalges stets dieselbe Kraft nötig ist, wird im Schlauch 15 und dann im Rezipienten k stets der gleiche konstante Druck erzeugt. Da Jedoch der Fingerling 10 dem Einschieben des Kolbens 11 einen zunehmenden Widerstand entgegensetzt, ist das freie Ende des Hebels 20 über eine Feder 32 mit dem Apparatechassis 35 verbunden. Es kann nun durch passende Wahl der Feder 32 und ihres Befestigungspunktes am Chassis 35 eine Kompensationswirkung erreicht werden, so dass der Luftdruck in der Leitung 15 unabhängig davon ist, wie stark der Luftbalg 10 zusammengedruckt ist.
Das Messen der Agglomerationsneigung einer Blutprobe mit Hilfe der vorstehend beschriebnenen Vorrichtung ist, wie nachstehend dargelegt wird, ausserordentlich einfach: In der Zeichnung ist sie in dem Zustand dargestellt, in welchem sie sich direkt nach Beginn einer Messung befindet: Das Gewicht Xk erzeugt über die Kolbenstange 12, den Kolben 11 und den Luftbalg 10 im Schlauch 15 einen Luftdruck konstanter Grosse, der die im Rezipienten k befindliche Blutprobe durch das im Halter 1 eingespannte Filter 2 presst. Dabei senkt sich das Gewicht Ik und verechwenkt die Hebel 20, 21 und 22. Letzterer zieht seinerseits den Schreibarm 25 nach links. Gleichzeitig verschiebt der sich drehende Motor 29 das Registrierpapier 27,
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so dass auf diesem der Weg des Kolbens I^ in Funktion der Zeit dargestellt wird. Weil nun die Kolbenbewegung proportional zum Blutdurchfluss durch das Filter 2 ist, gibt die Steilheit der Kurve ein Mass für die Durchflussgeschwindigkiet und damit für die Agglomerationsneigung. Venn das Gewicht Ik den Bndschalter 17 betätigt oder (falls dies wegen des infolge starker Agglomerationsneigung verstopften Filters nicht möglich ist) nachdem die Transportwalze 30 eine ganze Umdrehung ausgeführt hat, wird der Elektromagnet 7 stromlos und sein Anker 7a hält das Gewicht Ik und somit auch di· Hebel 20, 21 und 22. Gleichzeitig wird der Motor 29 abgestellt und durch di· Absperrvorrichtung 18 der Schlauch 15 gequetscht. Nun wird das Regietrierpapier der Vorrichtung entnommen, damit es zu den Akten des Patienten gelegt werden kann. Zur Vorbereitung für die nächste Messung ist folgendes zu tunι
Zuerst verschiebt man das Verschluss-Stück 3 entgegen der Kraft der Feder 5 nach rechts und arretiert es dort. 0er dadurch betätigte Schalter 6 bewirkt, dass die Arretiervorriohtung 7 das Gewicht Ik freigibt und die Absperrvorrichtung 18 den Schlauch 15 öffnet. Nun entfernt man den Rexipienten k und den Filterhalter 1 aus den in der Zeichnung nicht dargestellten Sitzen. Dann legt man einen neuen Filterhalter 1 ein und verschwenkt den Hebel 22 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch das Gewicht Ik wieder angehoben wird. Der dadurch betätigte Bndschalter 16 bewirkt ein Schliessen der Absperrvorrichtung 18, so dass der Kolben 11 auch dann in der oberen Stellung bleibt, wenn man den Hebel 22 wieder loslässt. Nun ist die Vorrichtung für die nächste Messung bereit! In das Mundstück ka. eines neuen Rezipienten wird eine sterile Kanüle eingesetzt und diese dann in eine gestaute Vene eingestochen, bis der Rezipient k bis in den Bereich der Marken ikd gefüllt ist. Dann wird die Venenkanüle entfernt und der Rezipient in den Filterträger gestossen und dort mittels des federbelasteten Verschluss-Stückes 3' festgehalten. Durch Druck auf den Startknopf 3k wird der
Motor 29 in Gang gesetzt und die Absperrvorrichtung 18 geöffnet,
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so dass die automatische Registrierung erfolgt, die eine Zeit· dauer von circa 12 Sekunden benötigt.
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Claims (7)

  1. ANSPRUCHE
    Verfahren zur quantitativen Messung der Agglomerationsneigung einer Blutprobe, bei welchem die Probe durch ein Filter (2) gepre.sst wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussgeschwindigkeit bei konstantem Druck gemessen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der konstante Druck durch einen belasteten Luftbalg (io) erzeugt wird.
  3. 3« Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einem Rezipienten (k) für die zu messende Blutprobe und einem daran angeschlossen Filter (2) , gekennzeichnet durch einen belasteten Luftbalg (lO) und eine Druckleitung (15)» um den Balg mit dem dem Filter (2) abgewandten Ende des Rezipienten (k) zu verbinden, sowie Anzeigemittel (25> 26), um die Stellung des Balges anzuzeigen.
  4. k. Vorrichtung nach Anspruch 3> dadurch gekennzeichnet, dass der Luftbalg durch ein Gewicht (1*0 belastet ist.
  5. 5» Vorrichtung nach Anspruch k, gekennzeichnet durch einen federbelasteten (32) Hebel (22) zur Kompensation des durch die Verformung des Luftbalges bedingten Einflusses auf den Luftdruck.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Luftbalg einwirkende Last mit einem eine Schreibvorrichtung (26) tragenden Zeiger (25) verbunden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Vorschübeinrichtung (30, 31) zum Verschieben eines Re-
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    gistrierpapiers (27) mit konstanter Geschwindigkeit in der Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Schreibvorrichtung .
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DE19691962928 1966-02-21 1969-12-16 Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Messung der Agglomerations-Neigung einer Blutprobe Pending DE1962928A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB7523/66A GB1149342A (en) 1966-02-21 1966-02-21 Improvements relating to rotary assemblies for washing-machines
CH224569A CH525487A (de) 1969-02-14 1969-02-14 Verfahren und Vorrichtung zur quantitativen Messung der Agglomerations-Neigung einer Blutprobe

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Publication Number Publication Date
DE1962928A1 true DE1962928A1 (de) 1970-08-20

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GB (1) GB1149342A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3030856A1 (de) * 1979-08-17 1981-03-12 Maxime François Survilliers Hanss Einrichtung und verfahren zum bestimmen rheologischer eigenschaften von biologischen fluiden.

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FR2396821A1 (fr) * 1977-07-08 1979-02-02 Thomson Brandt Machine a laver le linge a tambour comportant des paliers etanches
SE9702212L (sv) * 1997-06-10 1998-12-11 Electrolux Ab Tvätt- eller torkmaskin med integrerad trumgavelaxel

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GB1149342A (en) 1969-04-23

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