DE19629893A1 - Befahrbare Abdeckung - Google Patents
Befahrbare AbdeckungInfo
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- E03F5/00—Sewerage structures
- E03F5/04—Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
- E03F5/06—Gully gratings
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine befahrbare Abdeckung für
Entwässerungsrinnen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Entwässerungsrinnen werden in einer Vielzahl von Anwendungen und
stets dann eingesetzt, wenn ein großflächiger Ablauf von Wasser
von einer Fläche erforderlich ist. Dies kann beispielsweise bei
geneigten Straßen, ebenen Hofflächen, Parkplätzen oder an Toren
oder Durchgängen der Fall sein. Wenn eine solche
Entwässerungsrinne verwendet wird, muß diese bei einem Großteil
der Anwendungen auch befahrbar sein, d. h. mit einer wasserdurch
lässigen befahrbaren Abdeckung versehen sein. Diese Abdeckung
ist üblicherweise ein Gitter oder ein Rost, das die Rinne voll
ständig überdeckt und längs dem Rand der Rinne aufliegt.
Um Klappergeräusche beim Überfahren solcher Gitter oder auch ein
irrtümliches Ausheben des Gitters z. B. durch einen starken
Wasserstrom in der Rinne oder beim Überfahren zu vermeiden, muß
das Gitter fest mit der Rinne verbunden sein. Andererseits ist
es auch notwendig, das Gitter herausnehmbar anzubringen, um ggf.
eine verstopfte Rinne zu reinigen oder versehentlich in die
Rinne gefallene Gegenstände wieder herausholen zu können.
Herkömmliche Abdeckungen für solche Rinnen werden mit Schrauben,
die das Gitter einer Abdeckung von oben durchdringen am Rahmen
der Rinne festgelegt. Diese Art der Befestigung hat aber einer
seits den Nachteil, daß sowohl für die Montage als auch für die
Demontage des Gitters neben dem Montageaufwand ein geeignetes
Werkzeug erforderlich ist und daß schon eine geringe Verschmut
zung der Gewinde durch Sand etc. eine Zerstörung der Gewinde
beim gewaltsamen Eindrehen der Schrauben bewirkt. Zudem ist
Befestigungsmaterial, im beschriebenen Fall Schrauben, erfor
derlich, das lose mitgeliefert wird; es besteht stets die Ge
fahr, daß solches Befestigungsmaterial verlorengeht bzw. bei der
Anfahrt zur Baustelle vergessen wird.
Um diesen Nachteilen zu begegnen ist aus dem Stand der Technik
eine Abdeckung mit einer Verriegelungseinrichtung bekannt, die
einen schwenkbaren Riegel aufweist, der in einen Hinterschnitt
im Rahmen der Rinne schwenkbar ist. Dazu ist der Riegel in etwa
mittig an der Unterseite des Gitters um eine zur Gitterebene
senkrechte Achse verschwenkbar angebracht und kann über ein das
Gitter durchgreifendes Verbindungsstück verschwenkt werden, bis
der Riegel in die Hinterschnitte eingreift.
Das Verbindungsstück ist in der Regel mit einem Schraubenkopf
ausgestattet, der einen Schlitz oder einen geeigneten Viel
kantabsatz aufweist an dem ein Werkzeug zum Verschwenken des
Riegels an der Oberseite des Gitters angesetzt werden kann. Wenn
der Riegel beim Eingriff mit dem Hinterschnitt jedoch eine
größere Vorspannung des Gitters in Richtung auf den Rahmen er
zeugen soll, ist ein sehr großes Drehmoment an dem Verbindungs
stück erforderlich, was häufig zur Beschädigung der Eingriffs
abschnitte für das Werkzeug führt. Zudem bewirkt die konstruk
tionsbedingte Ausladung des Riegels insbesondere bei breiten
Gittern eine Federwirkung des Riegels, so daß die gewünscht
feste Verbindung des Gitters mit dem Rahmen der Rinne nicht mehr
gewährleistet ist und die Abdeckung beim Überfahren zu Klapper
geräuschen führen kann.
Angesichts der Nachteile der aus dem Stand der Technik bekannten
Abdeckungen ist es Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße
Abdeckung für Entwässerungsrinnen derart weiterzubilden, daß die
Befestigung der Abdeckung schnell, einfach und zuverlässig er
folgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Abdeckung für
Entwässerungsrinnen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demzufolge besteht die Erfindung darin, die
Verriegelungseinrichtung derart auszugestalten, daß die
Betätigung des Sperriegels durch eine von einer Person
aufzubringende Betätigungskraft erfolgt, die im wesentlichen
senkrecht auf die Abdeckung ausgerichtet ist. D.h. daß der
Sperriegel durch eine Druck- oder Zugkraft ein- bzw. ausgerückt
wird, welche am Einrückmechanismus der Verriegelungseinrichtung
angreift.
Gemäß vorstehender Beschreibung wird der Einrückmechanismus
bisher im Stand der Technik von einem manuell aufgebrachten
Drehmoment beaufschlagt, aus dem ein Verschwenken des
Sperriegels in Einrückstellung resultiert. Erfindungsgemäß wird
dieses Drehmoment nunmehr durch die Druck- bzw. Zugkraft
ersetzt, die zumindest als eine Kraftkomponente senkrecht auf
die Abdeckung entweder horizontal oder vertikal gerichtet ist.
Es liegt auf der Hand, daß die Betätigung des Einrückmechanismus
durch eine Druck- oder Zugkraft in ergonomischer Hinsicht
wesentlich günstiger für eine Person ist und auch ohne
zusätzliche Hilfsmittel in Form von Werkzeugen durchgeführt
werden kann. Dabei ist es natürlich möglich, den
Einrückmechanismus selbst so zu gestalten, daß die aufgebrachte
Betätigungskraft in ein Drehmoment transformiert oder in Form
einer potentiellen Energie beispielsweise in einer Feder
gespeichert wird, welche bei einer bestimmten Lage der Abdeckung
bezüglich der Rinne ein Einrücken des Sperriegels bewirkt.
Die erfindungsgemäß weitergebildete Abdeckung hat eine Verrie
gelungseinrichtung deren Sperriegel um eine zur Abdeckungs- oder
Gitterebene parallele Achse verschwenkbar ist. Damit läßt sich
einerseits eine sehr einfache Fügebewegung der Abdeckung erzie
len, andererseits kann durch die erfindungsgemäße Anordnung der
Schwenkachse des Sperriegels diese sehr nahe an dem Hinter
schnitt im Rahmen positioniert werden, so daß ein großes Dreh
moment beim Verschwenken des Sperriegels sicher vermieden wird.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung hat die
Abdeckung oder das Gitter einen in der Nähe der Oberseite des
Gitters schwenkbar gelagerten Hebel, der sich durch das Gitter
erstreckt und an seinem unteren Ende den Sperriegel trägt. Bei
dieser Ausführungsform der Erfindung kann der Sperriegel durch
einfaches Verschwenken des Hebels bei in den Rahmen eingelegtem
Gitter mit dem Hinterschnitt im Rahmen in Eingriff gebracht
werden, so daß ein besonders einfacher Montagevorgang erreicht
ist. Ebenso wird zur Demontage des Gitters der Hebel einfach
verschwenkt und das Gitter somit freigegeben.
Vorzugsweise ist der Hebel zur Betätigung der Verriegelungs
einrichtung mit einer Trittlasche versehen, die im gelösten
Zustand des Gitters aus der Oberseite des Gitters vorsteht. Zur
Befestigung des Gitters wird die Trittlasche einfach nieder
getreten und der Sperriegel durch Verschwenken des Hebels in
seine Verriegelungsstellung verschwenkt. Dadurch ist für die
Montage des Gitters keinerlei Werkzeug erforderlich, so daß eine
deutlich vereinfachte Montage des Abdeckgitters erreicht ist.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung schließt die
Trittlasche in der Verriegelungsstellung des Hebels mit der
Oberseite des Gitters flächenbündig ab, so daß keine Beein
trächtigung der Befahr- oder Begehbarkeit des Abdeckgitters
durch aus der Gitteroberfläche hervorstehenden Abschnitte auf
tritt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist der Hebel von seinem Lager in der Nähe der Oberseite des
Gitters und den Sperriegeln unverlierbar in dem Abdeckgitter
eingehängt und gehalten, so daß keine separaten Teile für die
Montage erforderlich sind. Dies hat den Vorteil, daß keine
Lagerhaltung oder Beifügung separater Teile erforderlich ist,
wodurch der Lager- und Verwaltungsaufwand vermindert ist. Auch
können für die Montage erforderlichen Kleinteile weder verloren
gehen noch vergessen werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
ist der Hebel in der das Gitter freigebenden Stellung und in der
Verriegelungsstellung jeweils über eine Raste gehalten, wodurch
die Montage vereinfacht wird und der Halt des Gitters weiter
verbessert ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung regeln die
verbleibenden Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungs
beispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht einer Entwässerungsrinne
mit einer Abdeckung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein leicht modifiziertes Ausführungs
beispiel der erfindungsgemäßen Abdeckung aus Fig. 1;
Fig. 3a bis 3c schematische Ablaufdarstellungen zur Veran
schaulichung der Funktion einer erfindungsgemäßen Abdeckung
anhand der Ausführungsbeispiele aus Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Rahmenabschnitts mit einem
Hinterschnitt;
Fig. 5 eine schematische Darstellung des verriegelten Zustands
der Ausführungsbeispiele für eine Abdeckung gemäß Fig. 1 und 2;
Fig. 6a bis 6c schematische Ablaufdarstellungen zur Veran
schaulichung der Funktion einer erfindungsgemäßen Abdeckung
anhand eines weiteren Ausführungsbeispiels;
Fig. 7a bis 7c zur Fig. 6a bis 6c analoge Darstellungen für ein
leicht modifiziertes Ausführungsbeispiel;
Fig. 8 eine schematisierte Schnittdarstellung durch das Ausfüh
rungsbeispiel gemäß 7a bis 7c;
Fig. 9 eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel aus Fig. 8;
Fig. 10 eine Seitenansicht eines stirnseitigen Endabschnitts
einer erfindungsgemäßen Abdeckung; und
Fig. 11 eine Draufsicht auf den in Fig. 10 gezeigten End
abschnitt einer erfindungsgemäßen Abdeckung;
Fig. 12 zeigt den Querschnitt eines weiteren
Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig. 13a und 13b zeigen eine Längsschnittansicht der Abdeckung
gemäß Fig. 12 und
Fig. 14 zeigt eine Draufsicht der Abdeckung gemäß Fig. 12.
Fig. 1 zeigt eine erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungs
gemäßen Abdeckung im Schnitt. Wie aus Fig. 1 hervorgeht hat eine
Entwässerungsrinne 1 einen Rinnenkörper 13, der aus Gußeisen,
Kunststoff, Beton, Polymerbeton oder ähnlichen Materialien ge
fertigt ist und an seinem oberen Rand einen Rahmen 10 aufweist,
der einen Absatz 12 aufweist, auf dem die Abdeckung 2 aufliegt.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, schließen der Rahmen 10 und
die Abdeckung 2 zweckmäßigerweise flächenbündig miteinander ab,
so daß die fertig eingebaute Rinne 1 zusammen mit der Abdeckung
2 eine im wesentlichen eben Fläche ohne vorstehende Abschnitte
oder Kanten bildet.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, begrenzt der Absatz 12 im Rahmen 10
einen Hinterschnitt 11, der einen Sperriegel 202 der Abdeckung 2
aufnimmt. Die in Fig. 1 gezeigte Abdeckung 2 hat sich in Längs
richtung der Abdeckung 2 erstreckende Längsstreben 23, die, wie
aus der nachfolgend zu beschreibenden Fig. 2 klarer hervorgeht,
über leiterartig angeordnete Querstreben 22 miteinander ver
bunden sind und somit ein Abdeckgitter bilden.
In Fig. 1 ist ferner eine Verriegelungseinrichtung 200 gezeigt,
die einen Hebel 201 aufweist, der über Lagerzapfen 206 in Lager
mulden 21 in den Längsstreben 23 gehalten ist und an seinem
unteren Ende den Sperriegel 202 aufweist. Der Sperriegel 202 ist
in Fortsätzen 203 des Hebels 201 aufgenommen, wobei die Fort
sätze 203 wie in Fig. 1 gezeigt von dem Sperriegel 202 durch
griffen sind. Die Befestigung des Sperriegels 202 in oder an den
Fortsätzen 203 bzw. an dem Hebel 201 kann auf beliebige übliche
Weise erfolgen; der Sperriegel 202 kann eingepreßt, ange
schweißt, verschraubt oder mittels Sprengringen oder Sicherungs
ringen (nicht dargestellt) gegen Herausfallen gesichert werden.
Ferner muß der Sperriegel 202 nicht zwingend den Hebel 201 bzw.
dessen Fortsätze 203 (wie dargestellt) durchdringen, es ist auch
möglich, den Sperriegel 202 einstückig mit dem Hebel 201 aus
zubilden oder den Sperriegel 202 einfach an dem Hebel 201 an
zuschweißen.
Fig. 2 zeigt ein gegenüber Fig. 1 leicht modifiziertes Ausfüh
rungsbeispiel der erfindungsgemäßen Abdeckung in einer Drauf
sicht. Die mit 22 bezeichneten Querstreben sind in Richtung auf
die Unterseite des Gitters leicht verjüngt, um bei gleicher
Stabilität des Gitters Gewicht und Material einzusparen; das
verjüngte Ende der Querstreben 22 ist mit einer unterbrochenen
Linie dargestellt.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, wie das Gitter oder die Abdeckung 2
in dem Rahmen 10 aufgenommen ist, wobei sich die Längsstreben 23
parallel zum Rahmen 10 erstrecken. Besonders deutlich sind in
dieser Darstellung die Fortsätze 203 des Hebels 201 zu erkennen,
die von dem Sperriegel 202 durchgriffen sind. Die Modifikation
dieses Ausführungsbeispiels gegenüber Fig. 1 liegt in der Aus
bildung der Lagerzapfen 206, die sich in dem hier gezeigten Aus
führungsbeispiel bis zum Rand des Gitters 2 erstrecken.
Der Vorteil dieser Modifikation liegt in der einfachen Fertigung
der Lagermulden (nicht dargestellt) in den Längsstreben 23. Bei
dieser Ausführungsform der Lagerzapfen ist die Geometrie der
Mulden lediglich auf eine sich über die gesamte Breite der
Längsträger erstreckende, an beiden Seiten offene Mulde
beschränkt; eine solche Geometrie kann besonders leicht gegossen
oder durch einfaches Fräsen quer zur Haupterstreckungsrichtung
des Gitters erzeugt werden. Vorzugsweise werden die beiden
Mulden im gleichen Arbeitsgang gefräst, so daß die Mittelachsen
beider Mulden stets miteinander ausgefluchtet sind.
Der in Fig. 2 mit einer unterbrochenen Linie gezeigte Hebel 201
hat an seinen oberen Ende eine Trittlasche 204 ausgebildet, die
zur Betätigung des Verriegelungsmechanismus dient. Die
Wirkungsweise dieser Trittlasche 204 wird später unter
Bezugnahme auf die Fig. 3a bis 3c näher erläutert.
Angesichts Fig. 2 ist noch besonders hervorzuheben, daß der
Hebel 201 zusammen mit der Trittlasche 204 im verriegelten
Zustand der Verriegelungseinrichtung 200 eine Querstrebe ähnlich
den Querstreben 22 bildet, so daß das Gitter im eingebauten
Zustand eine völlig regelmäßige Struktur hat, und zwar nicht nur
in optischer Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf die Begeh-
oder Befahrbarkeit. Es entsteht also keine zusätzliche oder
größere Lücke um die Verriegelungseinrichtung herum, es stehen
keine Teile über die Oberseite des Gitters vor und es tritt
keine Beeinträchtigung der Stabilität auf, wenn der Hebel 201
bzw. die Trittlasche 204 entsprechend stabil dimensioniert sind.
Fig. 3a zeigt eine Seitenansicht eines für die Aufnahme der
Elemente der Verriegelungseinrichtung vorbereiteten Abschnitts
einer erfindungsgemäßen Abdeckung, wobei die auf zunehmende Ver
riegelungseinrichtung dem in der Fig. 2 gezeigten Ausführungs
beispiel entspricht. In Fig. 3a sind die bereits zuvor erläuter
ten Querstreben 22 und Längsstreben 23 dargestellt. Die Quer
streben 22 sind so angeordnet, daß zwischen zwei der Querstreben
22 eine Querstrebe ausgelassen wurde, um eine Lücke für die Auf
nahme der Verriegelungseinrichtung zu schaffen. Die Teilung der
Querstreben 22 wurde dabei konstant gehalten, so daß der Abstand
zwischen den Querstreben 22′′ und 22′ doppelt so groß ist wie der
Abstand zwischen den Querstreben 22′ und 22. Die gezeigte Längs
strebe 23 hat in der entstandenen Lücke an ihrer Oberseite eine
Lagermulde 21 und eine Ausnehmung 25 ausgebildet. Wie aus Fig.
3a zu erkennen ist, erstreckt sich die Lagermulde 21 über die
gesamte Breite der Längsstrebe 23 während sich die Ausnehmung 25
nicht über die gesamte Breite der Längsstrebe 23 erstreckt.
Diese Ausbildung der Ausnehmung 25 entspricht der Ausbildung der
in Fig. 2 linken Längsstrebe 23.
An der Unterseite der Längsstrebe 23 ist eine gegenüber der
Lagermulde 21 versetzt angeordnete Kulisse oder Raste 24 an
geordnet. Diese Kulisse 24 dient zur Arretierung des Sperriegels
(nicht dargestellt) in der entriegelten Stellung und gleich
zeitig übernimmt diese Kulisse 24 die Führung des Sperriegels in
den Hinterschnitt (nicht gezeigt) im Rahmen, wenn der Sperriegel
in die verriegelte Stellung verschwenkt wird. Die hier gezeigte
Kulisse 24 ist zusammen mit dem Gitter 2 gegossen, d. h. ein
stückig mit diesem ausgeführt. Die Kulisse 24 kann natürlich
auch als separates Teil nachträglich an der Längsstrebe 23 an
gebracht werden, wobei dann zweckmäßigerweise eine Aussparung
zur Aufnahme der Kulisse 24 in der Längsstrebe 23 vorgesehen
werden kann um das Auffinden des Anbringungspunkts zu erleich
tern. Die Kulisse 24 kann auch aus einem an der Längsseite der
Längsstrebe 23 befestigten Blech bestehen, dessen über die
Unterseite der Längsstrebe 23 vorstehender Abschnitt die ge
wünschte Kulissenkontur aufweist. Die Kulisse 24 kann sich über
die gesamte Breite der Längsstrebe 23 oder nur über einen Teil
dieser Breite erstrecken. Wie aus dem zuvor beschriebenen Bei
spiel eines angeschweißten Blechs hervorgeht, kann die Kulisse
24 auch parallel zur Längsstrebe 23 angebracht sein.
Fig. 3b zeigt eine Seitenansicht des in Fig. 3a gezeigten Ab
schnitts einer erfindungsgemäßen Abdeckung mit eingehängtem
Hebel 201, der sich in Verriegelungsstellung befindet. Der Über
sicht halber wurde hier auf eine Darstellung des zugehörigen
Rahmenabschnitts der Rinne verzichtet; der Rahmenabschnitt ist
in Fig. 3c bzw. Fig. 4 gezeigt. In Fig. 3b ist der Hebel 201 mit
einem halbzylindrischen Lagerzapfen 206 gezeigt, der sich seit
lich von dem Hebel 201 weg erstreckt und einstückig mit diesem
ausgebildet ist. Die Lagerzapfen 206 sind in entsprechend
halbzylindrischen Lagermulden (nicht dargestellt) aufgenommen
und lagern den Hebel 201 schwenkbar um eine zur Zeichenebene
senkrechte Achse. Ferner wird aus der Fig. 3b deutlich, wie der
Hebel 201 bzw. dessen Trittlasche 204 in der verriegelten
Stellung des Hebels 201 in der Oberfläche des Gitters versenkt
ist bzw. bündig mit dieser abschließt.
Der in Fig. 3b gezeigte Hebel 201 hat einstückig mit dem Hebel
201 ausgebildete Fortsätze 203, die den Sperriegel 202 halten.
In der gezeigten verriegelten Stellung ist der Sperriegel 202
über die Fortsätze 203 in einer Position gehalten, in der die
Mittelachse des Sperriegels 202 in zur Hauptebene der Abdeckung
senkrechter Richtung beabstandet ist und parallel zur
Schwenkachse des Hebels 201 verläuft. Dadurch ist gewährleistet,
daß bei einer Zugkraft in Aushebungsrichtung des Gitters kein
Drehmoment auf den Hebel 201 aufgebracht wird, das zum Ver
schwenken des Hebels in die gelöste Stellung führen kann. Somit
wird der Halt des Gitters verbessert.
In der verriegelten Stellung ist der Hebel 201 bzw. der
Sperriegel 202 nicht mehr mit der Kulisse 24 in Eingriff, diese
dient zur Arretierung des Hebels 201 in der entriegelten
Stellung. Eine Arretierung des Hebels 201 in der verriegelten
Stellung erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel, wie anhand der
nachfolgenden Fig. 3c und 4 zu erläutern ist, mittels einer
Rasteinrichtung am Rahmen 10 bzw. im Hinterschnitt 11.
Fig. 3c zeigt einen an einer Längsstrebe 23 gelagerten Hebel
201, dessen Sperriegel 202 in Eingriff mit einem Hinterschnitt
11 des Rahmens 10 verschwenkt wird. Der Hinterschnitt 11 ist in
den Rahmen 10 eingebracht, dessen Absatz 12 zur Auflage der
Längsstrebe 23 des Gitters 2 dient. Dabei erstrecken sich die
Querstreben 22 des Gitters über den Absatz 12 hinaus in Richtung
auf die Rinne. Diese Ausbildung der Zusammenstellung von Rahmen
10 und Gitter 2 ermöglicht eine weitgehend freie Gestaltung der
Querstrebe, so daß auch beliebig verstärkte Querstreben 22 für
Gitter mit besonderen Stabilitätsbeanspruchungen z. B. Gitter die
von Schwerlastwagen, Grubenfahrzeugen oder von Baumaschinen be
fahren werden, eingesetzt werden können.
Aus Fig. 3c wird ferner deutlich, daß der Sperriegel in der ver
riegelten Stellung in einer Auswölbung des Hinterschnitts 11
aufgenommen und dadurch in der verriegelten Stellung arretiert
ist. Durch die Bogenlinie R in Fig. 3c ist der Schwenkradius der
dem Gitter zugewandten Seite des Sperriegels 202 angedeutet; aus
dieser Darstellung wird klar, daß der Sperriegel nur über eine
Auslenkung von diesem Radius eine Nase des Hinterschnitts 11
passieren kann, um in der Auswölbung aufgenommen zu werden. Eine
genauere Darstellung der Kulisse am Hinterschnitt 11 ist in Fig.
4 gezeigt. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel er
folgt die Auslenkung des Sperriegels 202 über eine elastische
Verformung des als Federstab ausgebildeten Sperriegels 202. Es
ist natürlich auch möglich, einen starren Sperriegel zu ver
wenden und diesen elastisch an dem Hebel zu lagern. Ferner kann
auch der Hebel selbst elastisch gelagert werden, indem
beispielsweise die Lagerzapfen mit einer entsprechenden
Elastizität ausgebildet werden. Es ist auch möglich, die Ku
lissenform des Hinterschnitts in dem Rahmen so zu gestalten, daß
der von dem Sperriegel zu überwindende Vorsprung über eine aus
reichende Elastizität verfügt, um dem Sperriegel beim Ver
schwenken in die verriegelte Stellung auszuweichen.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht eines Abschnitts eines Rahmens
10. Der Rahmen 10 hat einen sich im wesentlichen in Längs
richtung der Rinne erstreckenden Absatz 12 der als Auflage oder
Widerlager für das aufzulegende Gitter (nicht dargestellt)
dient. Ferner ist in Fig. 4 ein Anker 14 gezeigt, der zur Ver
ankerung des Rahmens 10 in dem Rinnenkörper (nicht dargestellt)
dient. Ein solcher Anker 14 findet besonders dann Verwendung,
wenn für den Rinnenkörper ein gießbares Material verwendet wird,
so daß der Rahmen 10 an dem in den Rinnenkörper eingegossenen
Anker 14 sicher gehalten ist. Selbstverständlich können auch
andere Befestigungsweisen für den Rahmen verwendet werden; bei
geeigneter Materialpaarung kann der Rahmen beispielsweise mit
dem Rinnenkörper verschweißt oder verklebt werden, andere
Materialpaarungen können auch durch Verschrauben mit oder ohne
Verwendung von Dübeln etc. miteinander verbunden werden. Ebenso
kann der Anker eine von der in Fig. 4 gezeigten Form abweichende
Form haben; diese richtet sich nach der Werkstoffpaarung, den
Fertigungsmöglichkeiten oder den Festigkeitsansprüchen an die
Verbindung zwischen Rinnenkörper und Rahmen.
Der in Fig. 4 gezeigte Hinterschnitt 11 hat eine Auswölbung 112,
die auf der einen Seite von dem Ende des Hinterschnitts 11 be
grenzt ist und auf der anderen Seite in eine Nase oder einen
Vorsprung 111 übergeht. Die an dem Hinterschnitt 11 ausgebildete
Kulisse aus Auswölbung 112 und Nase 111 sorgt dafür, daß der
Sperriegel (nicht dargestellt) in der Verriegelungsstellung,
d. h. im Eingriff mit dem Hinterschnitt 11, arretierbar ist. Das
Zusammenwirken von Sperriegel und Kulissenform des Hinter
schnitts 11 wurde bereits zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 3c er
läutert, hier soll nur noch erwähnt werden, daß die Nase 111 und
die Auswölbung 112 so bemessen sind, daß der Sperriegel nur
unter Überwindung einer für eine elastische Verformung erfor
derlichen Kraft die Nase 111 auf dem Verschwenkweg passieren
kann so daß der Sperriegel nicht selbsttätig aus der Auswölbung
112 herausgleiten kann.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des Gitters im mit dem Rahmen
verriegelten Zustand. Besonders hervorzuheben ist in dieser Dar
stellung das Zusammenwirken der an dem Gitter 2 angebrachten Ku
lisse 24 mit der Kulissenform des Hinterschnitts 11 in dem
Rahmen 10. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, sind die Kulisse 24 und
der Hinterschnitt 11 so angeordnet, daß sie in Verschwenk
richtung des Sperriegels 202 (nur in der verriegelten Stellung
gezeigt) einander überlappen. Durch diese Anordnung wird er
reicht, daß der Sperriegel 202 nach dem Verschwenken aus der Ku
lisse 24 bereits in den Hinterschnitt 11 eingeführt ist und beim
weiteren Verschwenken in die Auswölbung 112 des Hinterschnitts
11 verschwenkt wird. Somit ist sicher vermieden, daß der
Sperriegel 202 auf seinem Verschwenkweg zwischen der Kulisse 24
und dem Hinterschnitt 11 hängenbleiben kann, so daß die Bedien
barkeit des Verriegelungsmechanismus verbessert ist, d. h. die
Trittlasche ist leichter zu betätigen. Diese Anordnung der Ku
lisse 24 und des Hinterschnitts 11 bewirkt zudem, daß auch beim
Lösen der Verriegelung der Sperriegel stets in die Kulisse 24
zurückgeführt wird, bevor das Gitter freigegeben wird. Dadurch
ist nicht nur die Wiedermontage des Gitters verbessert, sondern
es ist auch gewährleistet, daß der Hebel 201 stets unverlierbar
mit dem Gitter verbunden ist, indem das Gitter zwischen den
Lagerzapfen 206 des Hebels 201 und dem mit dem Hebel 201 ver
bundenen Sperriegel 202, der in der Kulisse 24 aufgenommen ist,
eingeklemmt ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß kein zu
sätzliches Befestigungsmaterial erforderlich ist, das vergessen
werden oder verlorengehen kann.
Fig. 6a bis 6c zeigt zu den Fig. 3a bis 3c analoge Darstellungen
eines anderen Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Ab
deckung. Bei dieser Ausführungsform ist, gemäß Fig. 6a, eine
Querstrebe des Gitters 2 als Widerlager 25 für einen U-förmigen,
nach unten geöffneten Lagerabschnitt 205 des Hebels 201 aus
gebildet. Wie aus Fig. 6c besonders deutlich wird, ist das
Widerlager 25 gegenüber den verbleibenden Querstreben 22 ab
gesenkt, so daß ein mit seinem Lagerabschnitt 205 an dem Wider
lager 25 aufliegender Hebel 201 nahezu bündig mit der Oberfläche
des Gitters abschließt. Dadurch ergeben sich die bereits zuvor
unter Bezugnahme auf Fig. 3a erläuterten Vorteile der Begeh
und/oder Befahrbarkeit des Gitters.
Der Hebel 201 hat wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel an
seinem dem Widerlager 205 abgewandten Ende einen Sperriegel 202,
der in der entriegelten Stellung des Hebels 201 mit einer an dem
Gitter ausgebildeten Kulisse 24 in Eingriff ist. Analog den vor
hergehenden Ausführungsformen ist der Rahmen 10 mit einem
Hinterschnitt 11 zum Eingriff mit dem Sperriegel 202 versehen,
der im wesentlichen dem Hinterschnitt 11 in Fig. 4 entspricht.
Ebenso geht aus der Darstellung in Fig. 6a deutlich hervor, daß
die Kulisse 24 und der Hinterschnitt 11 bei in den Rahmen 10
eingelegtem Gitter einander überlappend angeordnet sind, so daß
sich die unter Fig. 5 beschriebenen Vorteile hinsichtlich
Bedienbarkeit und Unverlierbarkeit des Hebels auch bei diesem
Ausführungsbeispiel ergeben.
Gemäß Fig. 6a hat der Hebel 201 mindestens eine sich im wesent
lichen parallel zur Haupterstreckungsrichtung des Gitters er
streckende Rippe 208, die in der entriegelten Stellung des
Hebels 201 über die Oberfläche des Gitters vorsteht und eine
Trittlasche zur Betätigung des Hebels 201 bildet. Gleichzeitig
versteift die Rippe 208 den gebogenen Lagerabschnitt 205 des
Hebels 201 gegen Aufbiegen, so daß eine steife und kompakte Kon
struktion des Hebels 201 ermöglicht ist.
In Fig. 6b ist an der Rippe 208 und an dem Hebel 201 ein Vor
sprung 30 ausgebildet, der die Trittlaschenfläche vergrößert und
gleichzeitig zum Lösen des Hebels 201 und des Sperriegels 202
aus der verriegelten Stellung dient. Zum Lösen wird ein ge
eignetes Werkzeug unter den Vorsprung 30 geschoben und der Hebel 201
durch Anheben des Vorsprungs 30 von der Verriegelungs
stellung in die entriegelte Stellung verschwenkt. Zweckmäßiger
weise wird dabei das Werkzeug an der benachbarten Querstrebe 22
abgestützt, so daß durch die Hebelverhältnisse am Werkzeug nur
eine geringe Betätigungskraft zum Lösen der Verriegelung erfor
derlich ist.
Fig. 6c zeigt eine dazu alternative Ausbildung einer Löse
vorrichtung, bei der ein sich parallel zum Hebel 201 erstrecken
der Vorsprung 30 an der Rippe 208 ausgebildet ist, der zweck
mäßigerweise zur Versteifung mit dem unteren Ende des Hebels 201
verbunden ist, um eine Tasche zu bilden, in die ein Werkzeug zum
Lösen der Verriegelung einführbar ist. Das Werkzeug wird einfach
in die Tasche eingesteckt und dann verschwenkt, wobei die Hebel
verhältnisse am Werkzeug die zum Lösen der Verriegelung erfor
derliche Bedienkraft deutlich vermindern. Diese Ausgestaltung
hat den Vorteil, daß ein Abrutschen des Werkzeugs nahezu aus
geschlossen ist, da das Werkzeug nicht an einem gegenüber dem
Hebel unbeweglichen Gitterabschnitt abgestützt wird, sondern das
Werkzeug sicher in einer Tasche aufgenommen ist.
Die in den Fig. 6a bis 6c gezeigte Kulisse 24 zur Arretierung
des Hebels 201 in der entriegelten Stellung hat eine etwas
andere Form als die in Fig. 3a bis 3c gezeigte Kulisse 24. Die
Form richtet sich nach konstruktiven Gesichtspunkten wie Dicke
der Längsstreben, Breite des Absatzes des Rahmens zur Aufnahme
des Gitters etc. Die Funktion der Kulisse entspricht der unter
Bezugnahme auf die Fig. 3a bis 3c beschriebenen Funktion der Ku
lisse 24.
Fig. 7a bis 9 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Hebels
201 mit einem U-förmig gebogenen Lagerabschnitt 205, der eine
als Widerlager 26 ausgebildete, geteilte Querstrebe teilweise
umschließt. Wie aus Fig. 9 gut erkennbar ist, ist das mit einer
unterbrochenen Linie dargestellte Widerlager 26 geteilt und die
von den Längsstreben 23 dies Gitters abgewandten Enden des Wider
lagers 26 sind über Stützen 27 an der benachbarten Querstrebe 22
abgestützt. Die in dem Widerlager 26 entstandene Lücke nimmt
einen Entriegelungsabschnitt 209 des Hebels 201 auf, der in die
Lücke zwischen dem Hebel 201 und der benachbarten Querstrebe 22
ragt. Die Querstrebe 22, die Stützen 27 und der Entriegelungs
abschnitt 209 begrenzen eine unten offene Tasche, in die ein
Werkzeug zum Lösen der Verriegelung einführbar ist, wobei unter
Abstützung an der Querstrebe 22 der Entriegelungsabschnitt 209
bei Verschwenken des Werkzeugs aus der Lücke gedrückt wird und
den Hebel 201 in seine entriegelte Stellung verschwenkt. Auch
hier bewirken die günstigen Hebelverhältnisse am Werkzeug eine
geringe Betätigungskraft für das Lösen der Verriegelung. Die
Stützen 27 begrenzen seitlich die Tasche zur Aufnahme des Werk
zeugs und verhindern ein Abrutschen des Werkzeugs beim Lösen der
Verriegelung.
Fig. 7a bis 7c zeigt einen Verschwenkvorgang des Hebels 201 in
die Verriegelungsstellung, in der ein Sperriegel 202 mit einem
Hinterschnitt 11 eines Rahmens 10 in Eingriff ist. Der Verrie
gelungsvorgang entspricht dem in Fig. 6a bis 6c gezeigten Vor
gang, so daß hier auf eine Wiederholung der zugehörigen Be
schreibung verzichtet werden kann. Die Form einer an dem Gitter
2 angebrachten Kulisse 24, und deren Zusammenwirken mit der Ku
lissenform des Hinterschnitts 11 wurde zuvor bereits unter Be
zugnahme auf die Fig. 3a bis 5 und 6a bis 6c ausführlich er
läutert, so daß auf eine Wiederholung der Arbeitsweise, Wir
kungen und Vorteile verzichtet werden kann.
Ebenso wie in den vorhergehenden Ausführungsformen ist der Hebel
201 mit einer Trittlasche zur Betätigung der Verriegelungsein
richtung versehen, die wahlweise von mindestens einer an dem
Hebel befestigten Rippe 208 oder von einer an dem Hebel 201
angebrachten, sich von dem Hebel in senkrechter Richtung weg er
streckenden und an der Rippe 208 zusätzlich abgestützten Tritt
fläche (nicht dargestellt) gebildet werden kann. Die Ausbildung
der Trittplatte als einfache Rippe 208 oder als eine Mehrzahl
von Rippen hat den Vorteil, daß in der Oberseite der Längsstrebe
des Gitters keine zusätzlichen Ausnehmungen zur flächenbündigen
Aufnahme der Trittplatte vorgesehen werden müssen. Die Rippen
208 werden einfach in die den Hebel 201 aufnehmende Lücke
zwischen den Querstreben 22 des Gitters abgesenkt.
Fig. 8 zeigt eine teilweise geschnittene Vorderansicht des
Ausführungsbeispiels aus Fig. 7a bis 7c. Aus Fig. 8 ist eine
mögliche Anordnung des Sperriegels 202 an dem Hebel 201 ersicht
lich. Eine in den Hebel 201 eingebrachte, diesen parallel zur
Schwenkachse durchgreifende Bohrung 207 nimmt den in Form eines
Federstabs ausgebildeten Sperriegel 202 auf, wobei die Bohrung
207 zu den Außenseiten des Hebels 201 hin trichterförmig erwei
tert ist und eine Auslenkung des Sperriegels 202 um eine Strecke
S gestattet. Dabei stellt der Federstab die zur Rückstellung des
Sperriegels 202 in die Ausgangslage notwendige Elastizität zur
Verfügung, d. h. die elastische Verformung des Federstabs ermög
licht das Einrasten des Sperriegels in der verriegelten und in
der entriegelten Stellung. Die beschriebene trichterförmige
Geometrie der Bohrung 207 ermöglicht eine gleichmäßige Ver
formung des Federstabs über seine ganze Länge, so daß sich eine
gute Federabstimmung erreichen läßt.
Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele weisen eine an der
Oberseite eingehängte Form der Lagerung des Hebels auf; der
Vollständigkeit halber soll aber noch darauf hingewiesen werden,
daß auch eine herkömmliche Lagerung des Hebels an einer den
Hebel und die Längsstreben des Gitters durchdringenden Achse
ebenso möglich ist, wie eine Lagerung des Hebels an einzelnen,
jeweils eine Längsstrebe mindestens teilweise durchdringenden
Stiften.
Fig. 10 und 11 zeigen eine für alle zuvor beschriebenen Aus
führungsformen verwendbare Befestigungseinrichtung zur Befesti
gung des der Verriegelungseinrichtung abgewandten Endes des Git
ters an dem Rahmen. Zweckmäßigerweise ist das Gitter nur einsei
tig mit einer Verriegelungseinrichtung zur lösbaren Verbindung
des Gitters mit dem Rahmen versehen, so daß das andere Ende des
Gitters auf möglichst einfache Weise mit dem Rahmen verbunden
werden soll. Eine kostengünstige und einfache Lösung dafür ist
in Fig. 10 gezeigt.
Gemäß Fig. 10 hat das Gitter 2 an seinem der Verriegelungs
einrichtung (nicht dargestellt) abgewandten stirnseitigen Ende
einen Vorsprung 28, der mit einem Hinterschnitt 14 im Rahmen 10
in Eingriff bringbar ist. Wie aus Fig. 10 deutlich wird, ist im
eingeschobenen Zustand der Vorsprung 28 hinter einer Oberkante
des Rahmens 10 angeordnet, so daß das Gitter 2 an dem Vorsprung
28 sicher niedergehalten ist. Der Vorsprung 28 kann sich über
die gesamte Breite der Stirnseite des Gitters 2 erstrecken oder,
wie dies in Fig. 11 gezeigt ist, auch nur über einen Abschnitt
der Stirnseite ausgebildet sein. Zweckmäßigerweise ist der Vor
sprung 28 auf beiden Seiten der Stirnseite ausgebildet, so daß
das Gitter gleichmäßig niedergehalten ist. Ferner können der
Vorsprung 28 und der Hinterschnitt 14 so aufeinander abgestimmt
sein, daß das Gitter 2 beim Absenken von dem sich im Hinter
schnitt 14 an dem Rahmen 10 abstützenden Vorsprung 28 nieder
gedrückt, d. h. gegen den Auflageabschnitt des Rahmens vor
gespannt wird. Eine solche Wirkung könnte beispielsweise mit der
in Fig. 10 gezeigten Gestaltung von Vorsprung 28 und Hinter
schnitt 14 erreicht werden, wobei die einander gegenüberliegen
den Flächen zueinander parallele Schrägflächen sind. Ebenso ist
eine nicht dargestellte Kombination von einer halbrunden oder
balligen Fläche mit einer ebenen Fläche sowie von Flächen mit
hakenförmigem Querschnitt, die in eine entsprechende Vertiefung
an der gegenüberliegenden Fläche eingreifen möglich. Im
letzteren Fall ergibt sich eine Scharnierwirkung über einen
weiten Schwenkbereich oder Öffnungswinkel des Gitters, die
beispielsweise bei der Reinigung der Rinne vorteilhaft oder
erwünscht sein kann.
Vorzugsweise ist der Vorsprung 28, wie in Fig. 11 gezeigt ist,
an den Enden der Längsstreben 23 ausgebildet, wodurch ein Dreh
moment um die Längsachse der endständigen Querstrebe 22 ver
mieden wird.
Diese Form der Verankerung kann natürlich auch bei einer Mehr
zahl Gitter Verwendung finden, indem das die Verriegelungs
einrichtung tragende Ende des Gitters an seiner Stirnseite einen
Hinterschnitt aufweist, in den ein Vorsprung oder Vorsprünge der
zuvor beschriebenen Art eingreifen, die an der Stirnseite des
benachbarten Gitters angebracht sind. Somit läßt sich eine
stabil befestigte Abdeckung erreichen, die aus mehreren
aneinandergereihten Abdeckungsabschnitten besteht, die jeweils
mit den benachbarten Abdeckungsabschnitten in Eingriff sind und
jeweils am Rahmen der Rinne befestigt sind.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung ist bei allen
Ausführungsbeispielen der Einrückmechanismus als
Schwenkmechanismus ausgebildet, wobei die Betätigung des
Einrückmechanismus durch Drücken bzw. Auftreten auf den
Tritthebel erfolgt, der im wesentlichen vertikal an der
Oberseite der Abdeckung vorragt. Wenngleich diese Ausgestaltung
bedienungsfreundlich und damit wohl auch die bevorzugte Variante
ist, so ist es doch auch möglich, zusätzlich einen
Betätigungsschieber an den Hebel anzulenken und diesen
horizontal verschiebbar in oder auf der Abdeckung zu lagern. In
diesem Fall erfolgt die Verschwenkung des Hebels und damit das
Einrücken des Sperriegels in den Hinterschnitt durch
entsprechendes Verschieben des Betätigungsschiebers von Hand
beispielsweise über eine Ausnehmung an der Oberseite der
Abdeckung, über die der Schieber frei zugänglich ist.
Es liegt auf der Hand, daß unterschiedliche Gelenk- und
Hebelmechanismen vorgesehen sein können, welche die lineare
Betätigungskraft einer Person in eine Schwenkbewegung des
Sperriegels bzw. des Hebels transformieren. Indessen benötigen
alle Schwenkmechanismen zumindest ein Scharnier oder Gelenk, was
den Fertigungsaufwand für die erfindungsgemäße Abdeckung erhöht.
In den Fig. 12 bis 14 wird daher ein vereinfachtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem auf einen
derartigen Schwenkmechanismus in der Verriegelungsvorrichtung
verzichtet wird.
Wie insbesondere aus der Fig. 12 zu entnehmen ist, hat die
Verriegelungseinrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel einen
Vorsprung 300, der in der Querschnittsansicht von Fig. 12 in
einem Mittenabschnitt der Abdeckung ausgebildet ist und sich
senkrecht von der Abdeckung nach unten erstreckt. Gemäß der Fig.
13a ist die Abdeckung als Gitterrost ausgebildet, der aus einer
Mehrzahl von längsbeabstandeten Querstreben 301 besteht, die
endseitig jeweils an eine Längsstrebe 302 befestigt sind. Der
Vorsprung 300 ist dabei als eine Art Rippe ausgeformt, welche
zumindest zwei Querstreben des Gitterrosts verbindet. An seinem
frei nach unten ragenden Ende hat der Vorsprung eine
Durchgangsbohrung 303, die in Querrichtung der Abdeckung
verläuft und in die ein Sperriegel 304 eingepaßt ist. Der
Sperriegel 304 wird dabei in seinem Mittenabschnitt fest
gehalten und erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte
Breite der Abdeckung. Der Sperriegel 304 besteht zudem aus einem
elastischen Material vorzugsweise einem Federstahl.
Wie aus der Fig. 13a und 14 zu ersehen ist, befindet sich die
Verriegelungsvorrichtung bestehend aus Vorsprung 300 und
Sperriegel 304 an einem stirnseitigen Endabschnitt der
längsgestreckten Abdeckung, wobei an der Unterseite der
Längstreben 302 jeweils ein noppenförmiger Vorsprung 305 im
Längsabstand zur Verriegelungsvorrichtung ausgebildet ist. Gemäß
der Fig. 14 liegen sich die beiden Noppen 305 in Breitenrichtung
der Abdeckung unmittelbar gegenüber.
Die Fig. 13b zeigt eine vergrößerte Längsschnittansicht der
Verriegelungsvorrichtung gemäß Fig. 12.
Demzufolge sind die Oberkanten der Entwässerungsrinne durch eine
Schutzkante 306 oder einen Rahmen vorzugsweise aus Stahlblech,
Kunststoff oder Grauguß abgedeckt, die jeweils einen senkrecht
nach oben sich erstreckenden Steg 307 sowie eine
schienenförmige, nach innen weisende horizontale Auflagefläche
308 zur Abstützung und Positionierung des Abdeckrostes
ausbilden. Im Bereich der Verriegelungseinrichtung ist an der
Innenseite jeder Schutzkante 306 ein Hinterschnitt 309
vorgesehen, der durch eine in der Schutzkante 306 ausgeformte
Nase 310 gebildet wird, die sich in Längsrichtung der Kante 306
erstreckt.
Dieser Hinterschnitt 309 wird durch einen spaltförmigen
Einschnitt 311 in die Auflagefläche 308 erzeugt, wodurch eine
Art Tasche ausgeformt wird. Diese Tasche ist teilweise von der
vorstehend beschriebenen Nase 310 überlagert, wodurch eine L-
förmige Ausnehmung entsteht. Die Nase 310 selbst besitzt einen
zur Auflagefläche 308 schräg nach unten und in Längsrichtung
verlaufenden Nasenrücken 312, der sich an der Nasenspitze zu
einer im wesentliche parallel zur Auflagefläche ausgerichteten
Halte- oder Arretierkante 313 umkehrt.
Die Funktionsweise der Verriegelungseinrichtung gemäß dem
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 12 bis 14 läßt sich wie folgt
beschreiben:
Um die Abdeckung zu montieren wird der Abdeckrost auf der Auflagefläche 308 zwischen den Stegen 307 positioniert. Anschließend wird auf die stirnseitigen Endabschnitte in denen sich jeweils eine Verriegelungseinrichtung befindet eine Druckkraft senkrecht auf die Oberfläche der Abdeckung aufgebracht, wodurch die Abdeckung um die Noppen 305 elastisch abgebogen wird. Durch diese abwärtige Biegebewegung kommen die Endabschnitte des Sperriegels 304 auf dem Nasenrücken 312 zu liegen und werden im weiteren Abbiegeverlauf in Längsrichtung der Abdeckung gedrängt. Hierdurch erfolgt ebenfalls eine Biegung des Sperriegels 304, der im Vorsprung 300 festgehalten wird. Bei einer vorbestimmten Biegestrecke der Abdeckung erreicht der Sperriegel 304 die Nasenspitze und schnappt durch seine Eigenelastizität bzw. der im Sperriegel 304 gespeicherten Betätigungskraft in seine Normalstellung zurück, wobei die Endabschnitte des Sperriegels 304 unter die Nase 310 greifen und an der Arretierkante 113 zu liegen kommen. Wird nunmehr die Betätigungskraft, d. h. die Druckkraft auf die Abdeckung zurückgenommen, federt die Abdeckung, deren Federkontante größer ist, als die des Sperriegels 304, in ihre Ausgangslage zurück und spannt dabei den Sperriegel 304 vor, der somit die Abdeckung in ihrer Position festlegt. Damit ist der Montagevorgang der Abdeckung beendet.
Um die Abdeckung zu montieren wird der Abdeckrost auf der Auflagefläche 308 zwischen den Stegen 307 positioniert. Anschließend wird auf die stirnseitigen Endabschnitte in denen sich jeweils eine Verriegelungseinrichtung befindet eine Druckkraft senkrecht auf die Oberfläche der Abdeckung aufgebracht, wodurch die Abdeckung um die Noppen 305 elastisch abgebogen wird. Durch diese abwärtige Biegebewegung kommen die Endabschnitte des Sperriegels 304 auf dem Nasenrücken 312 zu liegen und werden im weiteren Abbiegeverlauf in Längsrichtung der Abdeckung gedrängt. Hierdurch erfolgt ebenfalls eine Biegung des Sperriegels 304, der im Vorsprung 300 festgehalten wird. Bei einer vorbestimmten Biegestrecke der Abdeckung erreicht der Sperriegel 304 die Nasenspitze und schnappt durch seine Eigenelastizität bzw. der im Sperriegel 304 gespeicherten Betätigungskraft in seine Normalstellung zurück, wobei die Endabschnitte des Sperriegels 304 unter die Nase 310 greifen und an der Arretierkante 113 zu liegen kommen. Wird nunmehr die Betätigungskraft, d. h. die Druckkraft auf die Abdeckung zurückgenommen, federt die Abdeckung, deren Federkontante größer ist, als die des Sperriegels 304, in ihre Ausgangslage zurück und spannt dabei den Sperriegel 304 vor, der somit die Abdeckung in ihrer Position festlegt. Damit ist der Montagevorgang der Abdeckung beendet.
Abschließend sei darauf hingewiesen, daß die Ausführungsform
bezüglich des stirnseitigen Endabschnitts gemäß der Fig. 10 auch
bei dem in den Fig. 12 bis 14 gezeigten Ausführungsbeispiel
angewendet werden kann.
Claims (30)
1. Abdeckung (2) für Entwässerungsrinnen, die auf ei
nem sich längs der Oberkante einer Rinne (1) erstreckenden
Rahmen (10) mittels einer einen Einrückmechanismus bildenden
Verriegelungseinrichtung (200) befestigbar ist, die einen
Sperriegel (202) aufweist, der in einen Hinterschnitt (11) im
Rahmen (10) oder in der Rinne (1) manuell einrückbar ist, da
durch gekennzeichnet, daß der Einrückmechanismus derart ausge
bildet ist, daß eine auf die Verriegelungseinrichtung (200)
einwirkende Betätigungskraft für das Einrücken des Sperriegels
(202, 304) zumindest eine senkrecht auf die Abdeckung (2) aus
gerichtete Kraftkomponente hat.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sperriegel (202) um eine zur Abdeckungsebene parallele
Achse verschwenkbar gelagert ist, wobei die Betätigungskraft
entweder im wesentlichen vertikal oder parallel zur Abdeckungsebene
ausgerichtet ist.
3. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (2) aus einem Abdeckgitter besteht.
4. Abdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sperriegel (202) um eine zur Abdeckungsebene parallele
Achse verschwenkbar gelagert ist, wobei die Betätigungskraft
entweder im wesentlichen vertikal oder parallel zur Abdeckungsebene
ausgerichtet ist.
5. Abdeckung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abdeckung (2) aus einem Abdeckgitter be
steht.
6. Abdeckung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hebel (201) eine im gelösten Zustand der
Verriegelungseinrichtung (200) aus der Oberseite des Abdeck
gitters (2) vorstehende Trittlasche (204, 208) zur Betätigung
der Verriegelungseinrichtung (200) aufweist.
7. Abdeckung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hebel (201) und die Trittlasche (204, 208)
im verriegelten Zustand der Verriegelungseinrichtung (200) mit
der Gitteroberseite flächenbündig im Abdeckgitter (2) aufge
nommen sind.
8. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (201) an seinem
oberen Ende mittels den Rand des Abdeckgitters (2) durchdrin
genden Bolzen gelagert ist.
9. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (201) seitlich
an seinem oberen Ende halbrunde Lagerzapfen (206) hat, die in
halbrunden Lagermulden (21) an der Oberseite des Abdeckgitters
(2) aufgenommen sind.
10. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (201) an seinem
oberen Ende einen U-förmig gebogenen, nach unten offenen La
gerabschnitt (205) aufweist, der einen sich quer zur Haupter
streckungsrichtung des Abdeckgitters (2) erstreckenden Stab
(25, 26) teilweise umgreift.
11. Abdeckung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Lagerzapfen (206) oder der Lagerab
schnitt (205) und der Sperriegel (202) den Hebel (201) unver
lierbar mit dem Abdeckgitter (2) verbinden.
12. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckgitter (2)
mindestens zwei Längsstreben (23) und eine Vielzahl die Längs
streben (23) leiterförmig miteinander verbindende Querstreben
(22) aufweist.
13. Abdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Hebel (201) eine Lücke zwischen zwei Querstreben
(22′, 22′′) durchgreift.
14. Abdeckung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Hebel (201) im verriegelten Zustand der Verriege
lungseinrichtung (200) eine Querstrebe (22) bildet.
15. Abdeckung nach Anspruch 10 und 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß der von dem U-förmigen Lagerabschnitt (205)
umgriffene Stab (25, 26) eine Querstrebe (22) des Abdeckgit
ters (2) ist.
16. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (202)
elastisch am Ende des Hebels (201) gelagert ist und unter ela
stischer Verformung von einer das Abdeckgitter (2) freigeben
den Stellung in eine das Abdeckgitter (2) verriegelnde Stel
lung schwenkbar ist.
17. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des
Abdeckgitters (2) eine Raste (24) für den Sperriegel (202)
vorgesehen ist, um den Hebel (201) in der Freigabestellung zu
halten.
18. Abdeckung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeich
net, daß die Raste (24) einen in einer Ausnehmung in der Un
terseite des Gitters aufgenommenen, mit Befestigungsmitteln
festgelegten Rastkörper hat.
19. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsein
richtung (200) eine Rasteinrichtung für den Hebel (201) auf
weist, um den Hebel (201) in der gelösten Stellung festzule
gen.
20. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (202) ein
den Hebel (201) im wesentlichen parallel zu den Querstreben
(22) des Abdeckgitters (2) durchgreifender Federstab ist, des
sen aus dem Hebel (201) vorstehende Enden mit dem Hinter
schnitt (11) im Rahmen (10) durch Verschwenken in Eingriff
bringbar sind.
21. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
4 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Hinterschnitt (11)
sich im wesentlichen parallel zur Oberkante der Rinne (1) er
streckt, ein offenes Ende zum Einführen des Sperriegels (202)
und eine Raste (111, 112) hat, um den Sperriegel (202) in der
verriegelten Stellung zu halten.
22. Abdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckgitter (2) und der
Rahmen (10) aus Grauguß gefertigt sind.
23. Abdeckung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch
einen im wesentlichen parallel zur Abdeckungsebene ver
schiebbar an der Abdeckung gelagerten Betätigungsschieber, der
an einem Ende mit dem Hebel (201) wirkverbunden ist und den
Sperriegel (202) durch Anlegen der im wesentlichen parallel
zur Abdeckungsebene ausgerichteten Betätigungskraft ein- oder
ausrückt.
24. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Einrückmechanismus aus einem Vorsprung (300) be
steht, der sich im wesentlichen senkrecht zur Abdeckungsebene
nach unten erstreckt und an seinem unteren Endabschnitt eine
Aufnahme (303) zur festen Fixierung des Sperriegels (304) hat.
25. Abdeckung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung (300) als ein längs der Abdeckung sich
erstreckender Steg einstückig mit der Abdeckung ausgebildet
ist.
26. Abdeckung nach einem der Ansprüche 24 und 25, da
durch gekennzeichnet, daß der Sperriegel (304) in dessen Mit
tenabschnitt am Vorsprung (300) befestigt ist und sich im we
sentlichen parallel zur Abdeckungsebene sowie rechtwinklig zur
Rinnenlängsrichtung über die Breite der Abdeckung erstreckt.
27. Abdeckung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, da
durch gekennzeichnet, daß der Hinterschnitt (11) jeweils an
beiden Seitenwänden der Rinne (1) vorgesehen ist und durch ei
ne in Längsrichtung der Rinne sich erstreckende im Rahmen
(306) oder in der Rinne ausgeformte Nase (310) gebildet wird,
deren zur Abdeckung weisender Nasenrücken (312) eine schräg
nach unten ausgerichte Abgleitführung für den Sperriegel (304)
darstellt.
28. Abdeckung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeich
net, daß der Sperriegel (304) aus einem elastischen Material
besteht, so daß dessen freie Endabschnitte bei Aufdrücken der
Abdeckung auf die Rinne am Nasenrücken (312) in Rinnenlängs
richtung abgleiten und durch die Eigenelastizität des Materi
als in den Hinterschnitt zurückfedern.
29. Abdeckung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß die Abdeckungsebene aus einer Mehrzahl von in Längs
richtung beabstandeten Querstreben (301) besteht die endseitig
mit jeweils einer Längsstrebe (302) fest verbunden sind, wobei
der Steg (300) zumindest zwei benachbarte Querstreben in deren
Mittenabschnitt verbindet.
30. Abdeckung nach einem der Ansprüche 24 bis 30, da
durch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (303) eine Bohrung ist,
welche den Vorsprung (300) in Rinnenbreitenrichtung durch
dringt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19629893A DE19629893C2 (de) | 1996-07-24 | 1996-07-24 | Befahrbare Abdeckung |
| AT97112741T ATE331853T1 (de) | 1996-07-24 | 1997-07-24 | Befahrbare abdeckung |
| EP97112741A EP0821112B1 (de) | 1996-07-24 | 1997-07-24 | Befahrbare Abdeckung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19629893A DE19629893C2 (de) | 1996-07-24 | 1996-07-24 | Befahrbare Abdeckung |
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|---|---|
| DE19629893A1 true DE19629893A1 (de) | 1998-02-05 |
| DE19629893C2 DE19629893C2 (de) | 2001-09-27 |
Family
ID=7800718
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19629893A Expired - Lifetime DE19629893C2 (de) | 1996-07-24 | 1996-07-24 | Befahrbare Abdeckung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0821112B1 (de) |
| AT (1) | ATE331853T1 (de) |
| DE (1) | DE19629893C2 (de) |
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|---|---|---|---|---|
| DE20308719U1 (de) | 2003-06-04 | 2003-10-09 | Hauraton Betonwarenfabrik GmbH & Co KG, 76437 Rastatt | Läuferrinne |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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