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DE19628437A1 - Einrichtung zur Klassierung von Granulaten aus einem vorzugsweise aus Polystyrol-Hartschaum hergestellten Gruanulatgemisch - Google Patents

Einrichtung zur Klassierung von Granulaten aus einem vorzugsweise aus Polystyrol-Hartschaum hergestellten Gruanulatgemisch

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DE19628437A1
DE19628437A1 DE1996128437 DE19628437A DE19628437A1 DE 19628437 A1 DE19628437 A1 DE 19628437A1 DE 1996128437 DE1996128437 DE 1996128437 DE 19628437 A DE19628437 A DE 19628437A DE 19628437 A1 DE19628437 A1 DE 19628437A1
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DE
Germany
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sieve
particles
screening plant
granulate
sieves
Prior art date
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Application number
DE1996128437
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English (en)
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Inventor
Werner Becher
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WIEGAND, THOMAS, 08301 SCHLEMA, DE
Original Assignee
WBW RECYCLING GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Klassierung von Granulaten aus einem vorzugsweise aus Polystyrol-Hartschaum hergestellten Granulatgemisch mit einem breiten Partikel­ größenbereich.
Es ist üblich, in Zerkleinerungsmaschinen, insbesondere in Feinmühlen, vorzugsweise in Schlag- oder Schneidmühlen den in einem Vorzerkleinerer zerstückelten Polystyrol-Hartschaum zu einem Granulatgemisch zu zermahlen. Die Feinmühlen zerbrechen das Hartschaum-Granulatgemisch zu etwa kugelförmigen, mit etwa 95 bis 98% Luftanteil versehenen Partikeln, die einen breiten Partikeldurchmesser aufweisen, wobei gemäß einer Ver­ teilungskurve die Partikel mit einem Durchmesser von 8 bis 15 mm einen sehr großen Anteil haben. Die Granulatmischungen mit einem angegebenen Partikeldurchmesserbereich bis zu 15 mm Durchmesser sind generell für Schüttungen und Ausfüllungen von Hohlräumen vorgesehen. Zur Verwendung der Partikel für qualitativ hochwertige Feinputze sind aber nur Granulatparti­ kel bis zu 3 mm Partikeldurchmesser, für Grobputze bis zu 6 mm Partikeldurchmesser einsetzbar. Für spezielle Feinputze, insbesondere für Leichtputze sind damit viele in der Mischung vorhandene Granulatpartikel noch zu groß, weshalb dafür die herkömmliche Granulatmischung in Verbindung mit Zement nicht geeignet ist.
Für die Qualität der einzelnen Produkte in Verbindung z. B. mit Zement als Bindemittel spielt demzufolge der maximale Durchmesser der Granulatpartikel eine wesentliche Rolle. Auf­ grund der vielen differenzierten Einsatzmöglichkeiten im Bau­ wesen ist die Bereitstellung des erhaltenen Granulatgemisches mit dem breiten Partikelgrößenspektrum zur differenzierten, spezielle Produkte betreffende Weiterverarbeitung mit Binde­ mittel, insbesondere mit Zement und mit Zuschlagstoffen zu­ künftig nicht mehr vertretbar. Zu groß sind die Qualitätsan­ sprüche an die verschiedenen Produkte, denen aber die den bekannten Feinmühlen entnehmbaren Granulatgemische mit Parti­ kelgrößen einschließlich 15 mm und mehr mm Durchmesser nicht mehr gerecht werden.
Im Wärme- und Schalldämmschutzbereich ist ein Granulatgemisch mit größeren um etwa 8 mm Partikeldurchmesser zweckmäßig ein­ setzbar. Für Hinterfüllungen von Verkleidungen können zwar die Granulatgemische aus Partikeln mit einem größeren Durchmesser als 8 mm eingesetzt werden, aber als Schwerpunkt des Einsatzes der Granulatgemische werden zunehmend hochwer­ tige atmungsaktive Putze und Wärme- und Schalldämmschutz­ schichten mit festgelegten geringeren Grenzpartikelgrößen verlangt.
Mit den bekannten Feinmühlen, insbesondere Schlagmühlen und Schneidmühlen sind Mahleinrichtungen vorhanden, die trotz ihres optimal eingestellten Zermahlungsmechanismus die chemi­ sche Bindungsstruktur von im Mikrobereich zusammenhängender Partikel bei einem Mahlvorgang schwer aufbrechen bzw. trennen können. Somit ist eine differenzierte Klassierung von Granu­ latgemischen mit den bekannten Verarbeitungsanlagen nicht erreichbar.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Ein­ richtung zur Klassierung von Granulaten aus dem vorzugsweise aus Polystyrol-Hartschaum hergestellten Granulatgemisch anzu­ geben, die geeignet aufgebaut ist, um aus dem Granulatgemisch mindestens ein Granulat zu klassieren sowie mit weitgehend mechanischen Eingriffen die Partikelgröße nicht durchgesieb­ ter Partikel zu verringern und eine gesteuerte Herabsenkung des Partikeldurchmessers der größeren Partikel zu gewährlei­ sten. Eine weitere zugeordnete Aufgabe besteht darin, für besondere Produkte im Bauwesen wie Putze, insbesondere Leichtputze bzw. Grobputze Granulate bis zu den vorgegebenen Partikeldurchmesserobergrenzen von z. B. 3 mm bzw. 6 mm si­ cherzustellen. Die Lochmuster der Siebe sollen dabei verstop­ fungsfrei bleiben und ohne aufwendige Reinigungen betreibbar sein. Außerdem soll die Einrichtung weitgehend automatisiert und kostensparend aufgebaut sein sowie Arbeitskräfte einsparen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der erfindungsgemä­ ßen Einrichtung zur Klassierung von Granulaten mindestens eine Siebanlage mit mindestens einem im wesentlichen zylin­ drischen, mit einer Welle drehbaren, durch einen Mantel um­ fassend geschlossenen Sieb mit einem klassierenden Lochmuster vorgesehen ist, wobei innerhalb des Siebes Aufprall- und/oder den Partikelstrom des eingetragenen Granulatgemischs führende Verwirbelungskörper befestigt sind und mindestens ein auf das Lochmuster prallendes, durch den Innenraum dem drehenden Sie­ bes hindurchgreifendes, radial gerichtetes Druck-Sog-Gefälle vorhanden ist, das die eingetragenen Partikel verwirbelt, prellend knautscht und klassiert, und wobei untersiebig man­ teldurchlässig mindestens eine Austragsöffnung für ein Granu­ lat eingebracht ist und wobei die unklassierbaren Partikel den komprimierenden Knautschungen wahlweise solange ausge­ setzt sind, bis die Partikel durchsiebbar sind.
Der Eintrag des zu klassierenden Granulatgemischs kann mecha­ nisch durch Schüttung und/oder pneumatisch durch Förderung erfolgen. Der Austrag der klassierten Granulate und des un­ klassierten Granulatgemischs kann gewichtsbedingt mechanisch und/oder pneumatisch durchgeführt werden.
Zweckmäßigerweise sind in der Siebanlage zur gleichzeitigen Klassierung mehrerer Granulate mehrere Siebe mit vorzugsweise unterschiedlichem Lochmuster zueinander und in Reihenfolge nacheinander auf der Welle befestigt.
Die Verwirbelungskörper sind vorzugsweise an der Zylinderin­ nenwand der Siebe schräg verlaufende, wandmäßig angepaßte, befestigte Rundstäbe, die derart befestigt sind, daß bei Verschwenkung und/oder Drehung das Granulatgemisch im Sieb alternierend und/oder von Sieb zu Sieb transportiert wird.
Das umfassend abgeschlossene Sieb ist von dem zylindrischen, feststehenden Mantel parallel fluchtend beabstandet umgeben, dessen parallel gegenüberliegenden Seiten eine Eintragsöff­ nung bzw. eine Finalaustragsöffnung aufweisen.
Den Sieben sind Behältnisse für die durchgesiebten Partikel und wahlweise ein dem Sieb nachgeordnetes Behältnis für die ungesiebten Partikel zugeordnet.
Bei Fehlen eines Siebes kann wahlweise das unklassierte Gra­ nulat in das letzte leere Behältnis geführt sein, das für das klassierte Granulat mit dem größten oberen Grenzpartikel­ durchmesser vorgesehen ist.
Der Mantel ist austragungsseitig vorzugsweise derart konvex gewölbt, daß die Siebanlage nach dem letzten Sieb einen Frei­ raum für das Restgranulatgemisch besitzt, wobei der Freiraum nach unten gerichtet in die baulich vorzugsweise trichterför­ mig angeschlossene Transportanlage übergeht.
Die jeweils untersiebig angeordnete Austragsöffnung ist mit einer die durch das Lochmuster hindurch weitgehend ge­ knautschten Partikel absaugenden Absaugeinrichtung verbunden, die das klassierte Granulat pneumatisch zum zugeordneten Be­ hältnis fördert, wobei die Austragsöffnung vorzugsweise trichterartig ausgebildet ist.
Das Sieb bzw. die axial zusammengebauten Siebe sind mittig auf der drehbar gelagerten, antreibbaren Welle arretiert, die zur Horizontalen ein Gefälle mit einem Winkel α aufweist.
Die Siebe sind durch die durch einen Elektromotor angetriebe­ nen Welle verschwenkbar und/oder drehbar, wobei mittels einer vorzugsweise programmierbaren Steuereinrichtung ein Ver­ schwenk-Rotations-Rhythmus am Elektromotor einstellbar ist.
Das radial gerichtete Druck-Sog-Gefälle ist durch vorzugs­ weise obersiebig erzeugte und innerhalb des Mantels vorgese­ hene, kurzzeitig stoßartig ausgelöste Druckwellen verstärk­ bar, die radial gerichtet auf die Siebe prallen und die mög­ lichen verstopften Lochmuster öffnen sowie das radiale, vor­ zugsweise zur Austragrichtung gerichtete Druck-Sog-Gefälle intervallmäßig verstärken.
Die Frequenz, die Dauer und die Intensität der Druckwellen sind durch eine der den Überdruck erzeugenden Einrichtung zugeordneten Steuereinrichtung und/oder durch schaltbare Ven­ tile einstellbar.
Außerhalb der Siebe und innerhalb des umgebenden Mantels sind weitgehend axial gerichtete Bürsteneinrichtungen angeordnet, deren Bürstenenden die Lochmuster der Siebe tangieren und während der Siebdrehungen die Partikel aus den verstopften Löchern nach innen drücken oder nach außen abstreifen und somit die Lochmuster freihalten.
Der Mantel ist zur Einbringung der drehbaren Siebe mittig längs in ein wannenartiges Mantelunterteil und in ein hauben­ artiges Manteloberteil geteilt, wobei das Manteloberteil zum Mantelunterteil, das fest auf einem Ständer montiert ist, vorzugsweise durch rückseitig angebrachte Scharniere klappbar nach rückwärts gerichtet verschwenkbar ist.
Der Mantel enthält enthält lösbare Verschlüsse, die vorzugs­ weise frontseitig aus am Mantelunterteil vorhandenen Ver­ schlußaufnahmeteilen und aus an dem Manteloberteil befe­ stigten Verschlußeinfügeteilen bestehen, die beim Zusammen­ klappen insbesondere formschlüssig ineinander greifen und verrasten.
Das wannenförmige Mantelunterteil und das haubenförmige Man­ teloberteil haben an den vorgegebenen Lochmustergrenzen der Siebe Abgrenzungsscheiben, die die Lochmuster axial voneinan­ der trennende und selbst radial hälftig teilen sowie die au­ ßenrandseitig mit der Innenwand des Mantels verbunden, insbe­ sondere verschweißt sind, so daß abgegrenzte Klassierungsab­ teile entstehen.
Zur Erreichung von kleineren Partikel kann der Effekt ausge­ nutzt werden, daß mit erzeugbaren Knautschzonen im Oberflä­ chenbereich die Luft teilweise aus dem Partikel gepreßt wird und die Partikel in dieser Region erzwungen schrumpfen. Dem­ zufolge können bei einem großen Anteil von nicht klassierba­ ren Partikeln die Knautschungen wiederholt und verstärkt werden.
Demzufolge kann der Siebanlage eine zweite Siebanlage nach­ geordnet sein, in der die restlichen in der vorhergehend an­ geordneten Siebanlage nicht klassierten Granulatpartikel ver­ wirbelt, geknautscht und passend durchsiebbar ausbildbar sind.
Außerhalb der Siebanlage kann, um die Kosten für eine zweite Siebanlage einzusparen, zwischen der Finalaustragsöffnung und der Eintragsöffnung mindestens ein Transportsystem rückfüh­ rend gekoppelt angeordnet sein, in dem das restliche nicht klassierte Granulatgemisch in mindestens einem Kreislauf vor­ zugsweise unter Zwischenschaltung eines luftdurchlässigen, die Partikel speichernden und wieder abgebenden Aufnahmebe­ hältnisses der Eintragsöffnung wieder zugeführt und wieder­ holt innerhalb des Siebes geprellt und/oder geknautscht wird.
Bei einem Kreislauf des Restgranulatgemischs kann eine außer­ halb der Siebanlage befindliche Zerkleinerungsmaschine, ins­ besondere eine Feinmühle in die die ungesiebten Partikel kom­ primierenden Knautschvorgänge einbezogen sein, wobei vor dem Eintrag des Restgranulatgemischs in die Feinmühle ein Zuge­ ordnetes luftdurchlässiges Aufnahme- und Vorratsbehältnis für die Partikel angeordnet ist.
In einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Verringerung der Partikelgrößen im Granulatgemisch werden die die Klassierung vornehmenden Siebe während der Klassierung zur Erzeugung vie­ ler Knautschzonen im Oberflächenbereich gesteuert verschwenkt und/oder gedreht.
Die Partikel werden im Innenraum des Siebes zusätzlich durch mindestens ein radiales Druck-Sog-Gefälle auf innen befestig­ te Körper und Einrichtungen prallend geführt, wobei das vor­ zugsweise stoßartig auf das Lochmuster aufprallende Druck- Sog-Gefälle gleichzeitig die verstopften Löcher öffnet.
Der äußere Kreislauf wird solange durchgeführt, bis das ge­ samte Granulatgemisch in ein Granulat bzw. in Granulate vor­ gegebener oberer Grenzpartikelgrößen klassiert ist.
Die Erfindung eröffnet die Möglichkeit, durch eine einfache Siebung und deren vorgegebener Wiederholung und durch eine wahlweise damit kombinierbare erzwungene Siebung die vorgege­ benen Klassierungen zu erreichen, wobei bei der erzwungenen Siebung infolge der einbringbaren Knautschzonen im Oberflä­ chenbereich der Partikel die noch überaus reichlich vorhande­ ne Luft heraus gepreßt wird, so daß komprimiert kleinere und somit durchsiebbare Partikel entstehen.
Durch die Aufprall- und Verwirbelungskörper und durch minde­ stens einen Kreislauf mit Hilfe der rückführenden Transport­ anlage bzw. schließlich durch die Einbeziehung der einen schlagenden Mahlmechanismus aufweisenden Feinmühle in den Kreislauf werden zusätzlich die Partikelgröße verringernde, den Oberflächenbereich teilweise abplattende Knautschzonen geschaffen.
Trotz der vielen abgeplatteten Knautschzonen bleibt im we­ sentlichen die kugelige Struktur der Partikel erhalten. Durch die etwa abgeflachten, platten Oberflächen und darunter be­ findlichen Verfestigungszentren wird im Verbund mit einem Bindemittel (z. B. Zement) eine verbesserte Festigkeit der ausgehärteten Produkte erreicht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung werden in den Un­ teransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels mittels mehrerer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Siebanlage längs der Linie I in Fig. 1,
Fig. 3 ein Querschnitt durch die Siebanlage längs der Li­ nie II in Fig. 1,
Fig. 4 ein Querschnitt durch die Siebanlage längs der Li­ nie III in Fig. 1 und
Fig. 5 einen schematisch dargestellten Kreislauf zur Par­ tikelgrößenkomprimierung.
In den Fig. 1 bis 5 werden für gleiche Teile mit gleichen Funktionen die Bezugszeichen durchgängig beibehalten. Die Fig. 1 bis 4 werden gemeinsam in die nachfolgende Erläuterung einbezogen.
Die in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemäße Einrichtung 1 zur Klassierung von Granulaten 54, 55, 56 aus einem vorzugsweise aus Polystyrol-Hartschaum hergestellten Granulatgemisch 53 mit einem breiten Partikeldurchmesserbereich enthält minde­ stens eine Siebanlage 2 mit mindestens einem, im vorliegenden Beispiel mit drei im wesentlichen zylindrischen, mit einer Welle 3 drehbaren, durch einen Mantel 27 umfassend geschlossenen Sieben 4, 5, 6, die klassierende Lochmuster 14, 15, 16 auf der Zylinderfläche aufweisen. Innerhalb der Sie­ be 4, 5, 6 sind Aufprall- und/oder den Partikelstrom des einge­ tragenen Granulatgemischs 53 führende Verwirbelungskörper 7, 8;9, 10;11, 12 befestigt.
Erfindungsgemäß ist mindestens ein auf die Lochmuster 14, 15, 16 prallendes, durch den Innenraum der drehenden Siebe 4, 5, 6 hindurchgreifendes, radial gerichtetes Druck-Sog- Gefälle 17 vorhanden, das die eingetragenen Partikel verwir­ belt, im Innenraum prellend knautscht und unterstützend klas­ siert. Untersiebig manteldurchlässig sind Austragsöffnungen 28, 29, 30 für die jeweiligen klassierten Granulate 54, 55, 56 eingebracht. Wahlweise sind die unklassierbaren größeren Par­ tikel den komprimierenden Knautschungen solange ausgesetzt, bis die Partikel durchsiebbar sind.
Der Eintrag des zu klassierenden Granulatgemischs 53, 57 kann mechanisch durch Schüttung und/oder pneumatisch durch Förde­ rung erfolgen. Der Austrag der klassierten Granulate 54, 55, 56 und des unklassierten Granulatgemischs 57 kann gewichtsbe­ dingt mechanisch und/oder pneumatisch durchgeführt werden.
Die Verwirbelungskörper 7, 8; 9, 10; 11, 12 können, wie in Fig. 2 gezeigt, an der Zylinderinnenwand der Siebe 4, 5, 6 schräg ver­ laufende, wandmäßig angepaßte, befestigte Rundstabe sein, die derart befestigt sind, daß bei Verschwenkung und/oder Drehung der Siebe das Granulatgemisch 53 im Sieb 4; 5; 6 selbst alter­ nierend und/oder von Sieb zu Sieb 4-5, 5-6 transportiert wird.
Den Sieben 4, 5, 6 sind in der Siebanlage 2 jeweils ein Behält­ nis 18, 19, 20 für die durchgesiebten Partikel zugeordnet.
Wahlweise kann dem Sieb 6 ein Behältnis 21 für die ungesieb­ ten Partikel des Restgranulatgemisches 57 nachgeordnet sein.
In der Siebanlage 2 sind die drei Siebe 4, 5, 6 mit vorzugswei­ se unterschiedlichem Lochmuster 14, 15, 16 zueinander und in Reihenfolge 4-5-6 nacheinander auf der Welle 3 befestigt. Um nur ein klassiertes Granulat z. B. 55 zu erhalten, sind das eine Sieb 55 oder drei gleiche Siebe in der Art des Siebes 5 mit dem Lochmuster 15 zu montieren.
Die Siebe 4, 5, 6 sind dabei mittig auf der drehbar gelagerten, antreibbaren Welle 3 arretiert, die in Eintragrichtung 13 von der Eintragsöffnung 22 aus bis zur Finalaustragsöffnung 23 gerichtet zur Horizontalen ein Gefälle 24 mit dem Winkel α aufweist. Die Welle 3 ist mittels eines Elektromotors 25 antreibbar.
Die Siebe 4, 5, 6 sind durch ihre Befestigung an der Welle 3 verschwenkbar und/oder drehbar, wobei mittels einer vorzugs­ weise programmierten Steuereinrichtung 26 ein Verschwenk- Rotations-Rhythmusbetrieb am Elektromotor 25 einstellbar ist. Die Verschwenkung kann z. B. vorzugsweise einen Winkel zwi­ schen 300° und 345° betragen, wobei nach einer ein-, zwei- oder mehrmaligen Verschwenkung ein- oder mehrere Rotationen folgen können. Damit wird eine weitere Möglichkeit geschaf­ fen, die Partikel fliehkraftbedingt zu stauchen und zu prel­ len, damit deren Volumen geknautscht entlüftet verringert wird, um durchgesiebt eine Klassierung zu erreichen.
Die umfassend abgeschlossenen Siebe 4, 5, 6 sind von dem zylin­ drischen, feststehenden Mantel 27 parallel fluchtend beab­ standet umgeben, dessen parallel gegenüberliegenden Seiten eine Eintragsöffnung 22 bzw. eine Finalaustragsöffnung 23 für die Siebe 4, 5, 6 aufweisen.
Die untersiebig angeordneten Austragsöffnungen 28, 29, 30 sind mit je einer Unterdruck erzeugenden, größere Partikel durch das Lochmuster 14, 15, 16 geknautscht absaugende Absaugeinrich­ tung 34, 35, 36 verbunden, die das jeweils klassierte Granulat 58, 59, 60 pneumatisch zum zugeordneten Behältnis 18, 19, 20 för­ dert, wobei die Austragsöffnungen 28, 29, 30 vorzugsweise trichterartig ausgebildet sind.
Aus der Finalaustragsöffnung 23 kann das nichtklassierbare Restgranulatgemisch 57 auch pneumatisch austragbar sein, das in den zugeordneten Behälter 21 abgesaugt und dort gelagert werden kann.
Bei Fehlen z. B. des Siebes 6 kann wahlweise das unklassierte Granulat 57 in das Behältnis 20 eingefüllt werden.
Der Mantel 27 ist austragungsseitig vorzugsweise derart kon­ vex gewölbt, daß die Siebanlage 2 nach dem letzten Sieb 6 einen Freiraum 52 für das Restgranulatgemisch 57 besitzt, wobei der Freiraum 52 nach unten gerichtet in die baulich vorzugsweise trichterförmig angeschlossene Transportanlage 46 übergeht.
Außerhalb der Siebe 4, 5, 6 und innerhalb des umgebenden Man­ tels 27 können für jedes Sieb 4, 5, 6 weitgehend axial gerich­ tete, vorzugsweise als Abstreifbesen ausgebildete Bürstenein­ richtungen 31, 32, 33 angeordnet sein, deren Bürstenenden das jeweilige Lochmuster 14, 15, 16 der Siebe 4, 5, 6 tangieren und durch große Partikel verstopfte Löcher der Lochmuster 14, 15, 16 wieder öffnen.
Das jeweils durch die Überdruckeingangsöffnungen 37, 38, 39 radial gerichtete Druck-Sog-Gefälle 17 ist durch die den Überdruck erzeugenden Einrichtungen 43, 44, 45 vorzugsweise kurzzeitig stoßartige Druckwellen 40, 41, 42 verstärkbar, die obersiebig radial auf die Siebe 4, 5, 6 prallen und die durch größere Partikel verstopften Löcher der Lochmuster 14, 15, 16 wieder öffnen sowie das radiale, vorzugsweise zur Austrags­ öffnung 28, 29, 30 gerichtete Druck-Sog-Gefälle 17 intervalls­ mäßig verstärken. Vorzugsweise sind die Frequenz, die Dauer und die Intensität der Druckwellen durch eine der den Über­ druck erzeugenden Einrichtung 43, 44, 45 zugeordneten Steue­ reinrichtung und/oder durch schaltbare Ventile einstellbar.
In den Fig. 2, 3 und 4 sind gegenüber der Fig. 1 der Übersicht wegen mehr Details eingezeichnet. Die drei Siebe 4, 5, 6 können mittels der Axialarretierelemente 76, 77 (Fig. 2) auf der Wel­ le 3 halternd zusammengefügt sein. In den Fig. 3, 4 sind an den radial gerichtet angeordneten, die zylindrisch ausgebil­ deten Lochmuster 14 bzw. 16 halternden Siebhaltern 85 bzw. 83 jeweils Befestigungselemente 74 bzw. 75 angebracht, um die Siebe 4, 5, 6 z. B. vorzugsweise an diesen Stellen in Nachfolge fest miteinander zu verbinden. Ebenso können die anderen Siebhalter 82, 61 Befestigungselemente haben. Die Befesti­ gungselemente 74, 75 können einfache Verschraubungen sein, aber auch schnell lösbare Verschlußelemente darstellen, so daß ohne großen Montageaufwand ein Siebaustausch durchgeführt werden kann.
Der in den Fig. 3, 4 seitlich im Querschnitt gezeigte Mantel 27 ist zur Einbringung der drehbaren Siebe 4, 5, 6 zweckmäßi­ gerweise mittig längs in ein wannenartiges Mantelunterteil 80 und in ein haubenartiges Manteloberteil 79 geteilt. Das Man­ teloberteil 79 ist zum Mantelunterteil 80, das fest auf dem Ständer montiert ist, durch rückseitig angebrachte Scharniere 62, 63, 64, 65 klappbar nach rückwärts gerichtet verschwenkbar. Im Zustand der Klassierung des Granulatgemisches 53 ist der Mantel 27 zusammengeklappt und fest verschlossen. Dazu dienen lösbare Verschlüsse, die im allgemeinen aus zwei Teilen be­ stehen. Vorzugsweise sind deshalb frontseitig am Mantelunter­ teil 80 Verschlußaufnahmeteile 66, 67, 68, 69 und an dem Mantel­ oberteil 79 Verschlußeinfügeteile 78, 84 befestigt, die beim Zusammenklappen insbesondere formschlüssig ineinander greifen und verrasten können.
Das wannenförmige Mantelunterteil 80 und das haubenförmige Manteloberteil 79 enthalten an den vorgesehenen Lochmuster­ grenzen 14-15, 15-16 der Siebe 4, 5, 6 die Lochmuster 14, 15, 16 axial voneinander trennende und selbst radial hälftig geteil­ te Abgrenzungsscheiben 70, 71, 72, 73, die außenrandseitig mit der Innenwand des Mantels 27 verbunden, insbesondere ver­ schweißt sind, und weisen somit voneinander abgegrenzte Klas­ sierungsabteile auf. Durch den Einbau der Abgrenzungsscheiben 70, 71, 72, 73 sind in der Siebanlage 2 selbständige Klassie­ rungsabteile geschaffen, die für die klassierten Granulate 54, 55, 56 eine hohe Partikelreinheit bezüglich von Partikeln größeren Durchmessers aufweisen.
Die in Fig. 3 gezeigte Bürsteneinrichtung 31 ist wie die bei­ den anderen Bürsteneinrichtungen 32, 33 auf der Scharnierseite wenig oberhalb der Mitte am Manteloberteil 79 befestigt und erstreckt sich mit ihren Bürstenenden bis auf das das Lochmu­ ster 14 tragende Sieb 4.
In den Fig. 3, 4 sind die die eingetragenen Partikel verwir­ belnden und führenden Verwirbelungskörper 7, 8 bzw. 11, 12 je­ weils im Mantelunterteil 80 angeordnet. Ebenso sind im Man­ teloberteil äquivalente Verwirbelungskörper in Form von gleichartig gebogenen Rundstäben an die jeweilige Siebinnen­ wand fest montiert, so daß die Verwirbelungskörper innerhalb der Siebe 4, 5, 6 weitgehend zentralsymmetrisch zur Welle 3 angeordnet sind.
Bei einem großen Rest von nichtklassierbarem Granulatgemisch 57 kann der Siebanlage 2 eine zweite Siebanlage in der Art der Siebanlage 2 nachgeordnet sein, in der die restlichen in der vorhergehend angeordneten Siebanlage 2 nicht klassierten Granulatpartikel verwirbelt, geknautscht und passend durch­ siebbar ausbildbar sind.
Zur weiteren Verstärkung des Knautscheffektes in den Oberflä­ chenregionen der Partikel kann außerhalb der Siebanlage 2 zwischen der Finalaustragsöffnung 23 und der Eintragsöffnung 22 mindestens ein Transportsystem 46 rückgekoppelt angeordnet sein, in dem das nicht klassierte Restgranulatgemisch 57 in mindestens einem Kreislauf vorzugsweise unter Zwischenschal­ tung eines luftdurchlässigen Aufnahmebehältnisses der Ein­ tragsöffnung 22 wieder zuführbar ist und innerhalb der Siebe 4, 5, 6 wiederholt geprellt und/oder geknautscht wird.
Bei einem in Fig. 5 gezeigten Kreislauf 47 des Restgranulat­ gemischs 57 über das vorzugsweise pneumatische Transportsy­ stem 46 ist die außerhalb der Siebanlage 2 befindliche Feinmühle 48 in die die Partikel komprimierenden Knautschvor­ gänge einbezogen, wobei vor dem Eintrag des Restgranulatgemi­ sches 57 in die Feinmühle 48 ein dem pneumatischen Transport­ system 46 zugeordnetes luftdurchlässiges Partikelaufnahme- und -vorratsbehältnis 49 angeordnet ist. In der Feinmühle 48 vermischen sich die beiden Granulate 53, 57, die danach zurück zur Siebanlage 2 gefördert werden. Diese Vermischung erfolgt im Falle eines jeden Kreislaufs, ob mit oder ohne Feinmühle­ neinbindung, spätestens unmittelbar vor der Eintragsöffnung 22, wenn nicht noch eine andere Eintragsöffnung vorgesehen ist.
Das außerhalb der Siebanlage 2 angeordnete Transportsystem 46 ist vorzugsweise aus einer Rohrleitung gebildet, die an min­ destens einen Ventilator 50 angeschlossen ist und in der durch die erzeugten Druck-Sog-Gefälle 51 das Restgranulatge­ misch 57 pneumatisch förderbar ist.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Verrin­ gerung der Partikelgrößen im Granulatgemisch beschrieben:
Die Siebe 4, 5, 6 werden für die Klassierung der eingetragenen Granulatgemische 53, 57 und zur Erzeugung volumenverringernder Knautschzonen im Oberflächenbereich der Partikel gesteuert verschwenkt und/oder gedreht.
Die Partikel werden durch mindestens ein radial gerichtetes Druck-Sog-Gefälle 17 auf zusätzliche Körper 7 bis 12 und Ein­ richtungen prallend geführt, so daß sich im Oberflächenbe­ reich der Partikel Knautschzonen bilden, die die Partikelgrö­ ße verringern, sowie bisher nicht siebfähige Partikel durch­ siebt werden.
Die radialen Druck-Sog-Gefälle 17 werden durch gesteuerte Druckwellen 40, 41, 42 derart verstärkt, so daß die klassieren­ den Lochmuster 14, 15, 16 frei gehalten werden.
Die durchgesiebten Partikel der klassierten Granulate 54, 55, 56 werden abgesaugt und gelagert.
Die restlichen Partikel können einem erneuten Kreislauf ohne zusätzliche äußere Einrichtungen durch die Siebanlage 2 zur Erzeugung weiterer Knautschzonen unterworfen werden.
Bei dem um außersiebanlagige Einrichtungen erweiterten Kreis­ lauf 47 wird mindestens die Feinmühle 48 in den Kreislauf 47 einbezogen, um durch einen erneuten Mahlprozeß zusätzlich die Partikelgrößenverringerung zu beschleunigen.
Der Kreislauf 47 kann solange durchgeführt werden, bis das gesamte Restgranulatgemisch 57 zumindest in das Granulat 56 mit der größten vorgegebenen oberen Grenzpartikelgröße klas­ siert ist. D.h., daß bei Bedarf, wenn nur klassierte Granula­ te mit jeweils einer einstellbaren oberen Grenzkorngröße (z. B. 3 mm, 6 mm und 8 mm Partikeldurchmesser) in der Sieban­ lage 2 klassiert werden, kann solange ein dauernder Kreislauf des unklassierten Granulats 57 zwischen den Partikelgrößen 8 bis 15 mm über die rückführende Transportanlage 46 durchge­ führt werden, bis auch das restliche Granulat unter den die 8 mm kennzeichnenden größten Grenzpartikeldurchmesser zermah­ len, geprellt oder zerknautscht gesenkt ist und in das Granu­ lat von 8 mm maximalem Partikelgrößendurchmesser durchgesiebt eingeordnet werden kann.
Gleichzeitig werden aber nicht nur die großen Partikel volu­ menmäßig verringert, sondern auch die kleineren. So kann zum Abschluß des Klassierungsprozesses ein 5 mm Durchmesser auf­ weisendes Partikel auf weniger als 3 mm Durchmesser ge­ knautscht und somit in das klassierte Granulat bis max. 3 mm Durchmesser eingeordnet sein.
Soll aber je nach Bedarf auch unklassiertes Granulat 57 er­ zeugt werden, was für bestimmte Einsatzfälle zweifellos auch kostengünstiger ist, dann kann ab einem bestimmten Zeitpunkt der noch stattfindende Kreislauf abgebrochen werden oder aus der Siebanlage 2 z. B. das dritte Sieb 66 entfernt werden. Das verbindend angeschlossene bzw. ein reserviertes Granulatla­ gerbehältnis 28 nimmt anstelle des klassierten Granulats 56 jetzt das unklassierte Granulat 51 auf. Der finale Strang des rückführenden Transportsystem 46 ist dann nach der Finalaus­ tragsöffnung 23 abgeschaltet und/oder die Finalaustragsöff­ nung 23 selbst ist verschlossen.
Die pneumatischen Transportsysteme stellen in der Regel Rohr­ leitungen 34, 35, 36 bzw. 46 aus vorzugsweise lichtdurchlässi­ ger Plaste dar, die jeweils an mindestens einen Ventilator 58, 59, 60 bzw. 50 angeschlossen und in denen durch erzeugte Druck-Sog-Gefälle 17, 51 die zugeordneten klassierten Granula­ te 54, 55, 56 bzw. 57 pneumatisch förderbar sind.
Der Siebanlage 2 kann eine dezentrale und/oder zentrale Steuereinrichtung zugeschaltet sein, die zur Einstellung der pneumatischen Druck-Sog-Gefälle sowie der reinigenden und verwirbelnden Druckwellen 40, 41, 42 dient.
Durch den der ersten Siebung folgenden weiteren Siebdurchlauf wird infolge des kreislaufförmigen Ablaufs des Schrot- oder Aufbrechprozesses der zusammenhängenden mikroskopischen Hart­ schaumverbindungen in den größeren Granulatkörpern mit größe­ rem Durchmesser z. B. mehr als 15 mm eine Aufbrechung bzw. eine Teilung durchgeführt. Gleichzeitig werden die Granulat­ körper nochmals geprellt bzw. geknautscht, so daß wie bei einer miniplastischen Verformung die Beinahkugelform verlas­ sen wird und ein neuer Knautschdurchmesser, der geringer als der ursprüngliche Durchmesser ist, ohne im gesamten die ur­ sprüngliche kugelige Struktur zu verändern, erreicht wird. Damit entstehen auch oberflächig ausgeprägte komprimierte Aussparungs- und Einfügeflächen, die bei Mischung mit Binde­ mitteln, insbesondere mit Zement in diesen eine verbesserte Angriffsfläche haben und somit einen festeren Zusammenhalt nach der Aushärtung ergeben.
Die erfindungsgemäße Erfindung kann auch für deponierten Hartschaum anderer Polymerstoffe, z. B. Polyurethane einge­ setzt werden.
Bezugszeichenliste
1 Einrichtung
2 Siebanlage
3 Welle
4 Sieb
5 Sieb
6 Sieb
7 Verwirbelungskörper
8 Verwirbelungskörper
9 Verwirbelungskörper
10 Verwirbelungskörper
11 Verwirbelungskörper
12 Verwirbelungskörper
13 Eintragsrichtung
14 Lochmuster
15 Lochmuster
16 Lochmuster
17 radiales Druck-Sog-Gefälle
18 Behältnis
19 Behältnis
20 Behältnis
21 Behältnis
22 Eintragsöffnung
23 Finalaustragsöffnung
24 Gefälle der Siebanlage
25 Elektromotor
26 Steuereinrichtung
27 Mantel
28 Austragsöffnung
29 Austragsöffnung
30 Austragsöffnung
31 Bürsteneinrichtung
32 Bürsteneinrichtung
33 Bürsteneinrichtung
34 Absaugeinrichtung
35 Absaugeinrichtung
36 Absaugeinrichtung
37 Überdrucköffnung
38 Überdrucköffnung
39 Überdrucköffnung
40 Druckwelle
41 Druckwelle
42 Druckwelle
43 Überdrückerzeugungseinrichtung
44 Überdrückerzeugungseinrichtung
45 Überdrückerzeugungseinrichtung
46 Transportsystem
47 Kreislauf
48 Zerkleinerungsmaschine
49 Vorratsbehältnis
50 Ventilator
51 Druck-Sog-Gefälle
52 Freiraum
53 Granulatgemisch
54 Granulat
55 Granulat
56 Granulat
57 Restgranulatgemisch
58 Ventilator
59 Ventilator
60 Ventilator
61 Siebhalter
62 Scharnier
63 Scharnier
64 Scharnier
65 Scharnier
66 Verschlußaufnahmeteil
67 Verschlußaufnahmeteil
68 Verschlußaufnahmeteil
69 Verschlußaufnahmeteil
70 Abgrenzungsscheibe
71 Abgrenzungsscheibe
72 Abgrenzungsscheibe
73 Abgrenzungsscheibe
74 Befestigungselemente
75 Befestigungselemente
76 Axialarretierungselement
77 Axialarretierungselement
78 Verschlußeinfügeteil
79 Manteloberteil
80 Mantelunterteil
81 Ständer
82 Siebhalter
83 Siebhalter
84 Verschlußeinfügeteil
85 Siebhalter

Claims (35)

1. Einrichtung zur Klassierung von Granulaten aus einem vor­ zugsweise aus Polystyrol-Hartschaum hergestellten Granu­ latgemisch mit einem breiten Partikelgrößenbereich, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
  • a) Es ist mindestens eine Siebanlage (2) mit mindestens einem im wesentlichen zylindrischen, mit einer Welle (3) drehbaren, durch einen Mantel (27) umfassend geschlosse­ nen Sieb (4, 5, 6) mit einem klassierenden Lochmuster (14, 15, 16) vorgesehen,
  • b) innerhalb des Siebes (4, 5, 6) sind Aufprall- und/oder den Partikelstrom des eingetragenen Granulatgemischs (53) führende Verwirbelungskörper (7, 8; 9, 10; 11, 12) befestigt,
  • c) mindestens ein auf das Lochmuster (14, 15, 16) prallen­ des, durch den Innenraum des drehenden Siebes (4, 5, 6) hindurchgreifendes, radial gerichtetes Druck-Sog-Gefälle (17) ist vorhanden, das die eingetragenen Partikel (53) verwirbelt, prellend knautscht und klassiert,
  • d) untersiebig manteldurchlässig ist mindestens eine Aus­ tragsöffnung (28, 29, 30) für ein Granulat (54, 55, 56) vor­ handen und
  • d) die unklassierbaren Partikel (57) sind den komprimie­ renden Knautschungen wahlweise solange ausgesetzt, bis die Partikel durchsiebbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Siebanlage (2) mehrere Siebe (4, 5, 6) mit vorzugsweise unterschiedlichem Lochmuster (14, 15, 16) zu­ einander und in Reihenfolge nacheinander auf der Welle (3) befestigt sind.
3. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verwirbelungskörper (7, 8; 9, 10; 11, 12) an der Zy­ linderinnenwand der Siebe (4, 5, 6) schräg verlaufende, wandmäßig angepaßte, befestigte Rundstäbe sind, die der­ art befestigt sind, daß bei Verschwenkung und/oder Dre­ hung der Siebe (4, 5, 6) das Granulatgemisch (53) im Sieb (4; 5; 6) alternierend und/oder von Sieb zu Sieb (4-5, 5-6) transportiert wird.
4. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verwirbelungskörper (7, 8; 9, 10; 11, 12) innerhalb der Siebe (4, 5, 6) weitgehend zentralsymmetrisch zur Welle (3) angeordnet sind.
5. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das umfassend abgeschlossene Sieb (4, 5, 6) von dem zylindrischen, feststehenden Mantel (27) parallel fluch­ tend beabstandet umgeben ist, dessen parallel gegenüber­ liegenden Seiten eine Eintragsöffnung (22) bzw. eine Fi­ nalaustragsöffnung (23) für das Sieb (4, 5, 6) aufweisen.
6. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Austragsöffnungen (28, 29, 30, 23) der die Siebe (4, 5, 6) enthaltenden Siebanlage (2) mit mindestens einem Behältnis (18, 19, 20) für die durchgesiebten Partikel und wahlweise mit einem dem letzten Sieb (6) nachgeordneten Behältnis (21) für die ungesiebten Partikel (57) verbun­ den sind.
7. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Finalaustragsöffnung (23) das nichtklassier­ bare Restgranulatgemisch (57) auch pneumatisch austragbar ist, das in das zugeordnete Behältnis (21) abgesaugt und dort gelagert wird.
8. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fehlen eines Siebes (6) das unklassierte Granulat (57) in das Behältnis (20) des zugeordneten Siebes (6) geführt ist.
9. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebanlage (29 nach dem letzten Sieb (6) einen Freiraum (52) für das Restgranulatgemisch (57), wobei der Freiraum (52) in die baulich vorzugsweise trichterförmige Transportanlage (46) übergeht, aufweist.
10. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untersiebig angeordnete Austragsöffnung (28, 29, 30) mit einer größere Partikel durch das Lochmu­ ster (14, 15, 16) geknautscht absaugenden Absaugeinrichtung (34-58, 35-59, 36-60) verbunden ist, die das klassierte Granulat (54, 55, 56) pneumatisch zum zugeordneten Behält­ nis (18, 19, 20) fördert, wobei die Austragsöffnung (28, 29, 30) vorzugsweise trichterartig ausgebildet ist.
11. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (4, 5, 6) mittig auf einer drehbar gelagerten, antreibbaren Welle (3) arretiert ist, die in Eintrags­ richtung (13) zur Horizontalen ein Gefälle (α) aufweist.
12. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (3) mittels eines Elektromotors (25) an­ treibbar ist.
13. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (4, 5, 6) durch die Welle (3) verschwenkbar und/oder drehbar ist, wobei mittels einer vorzugsweise programmierbaren Steuereinrichtung (26) ein Verschwenk- Rotations-Rhythmus am Elektromotor (25) einstellbar ist.
14. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkung der Siebe (4, 5, 6) vorzugsweise ei­ nen Winkel zwischen 300° und 345° betragt, wobei nach einer ein-, zwei- oder mehrmaligen Verschwenkung ein- oder mehrere Drehungen folgen, durch die die Partikel fliehkraftbedingt knautschend entlüftbar sind.
15. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das radial gerichtete Druck-Sog-Gefälle (17) durch vorzugsweise kurzzeitig stoßartige Druckwellen (40, 41, 42) verstärkbar ist, die obersiebig radial gerichtet auf die Siebe (4, 5, 6) prallen und die möglichen verstopften Loch­ muster (14, 15, 16) öffnen sowie das radiale zur Austrags­ öffnung (28, 29, 30) gerichtete Druck-Sog-Gefälle (17) in­ tervallmäßig verstärken.
16. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz, die Dauer und die Intensität der Druck­ wellen (40, 41, 42) durch eine der den Überdruck erzeugen­ den Einrichtung (43, 44, 45) zugeordneten Steuereinrichtung und durch schaltbare Ventile einstellbar sind.
17. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Siebes (4, 5, 6) und innerhalb des umge­ benden Mantels (27) mindestens eine weitgehend axial ge­ richtete, vorzugsweise als Abstreifbesen ausgebildete Bürsteneinrichtung (31, 32, 33) angeordnet ist, deren Bür­ stenenden das Lochmuster (14, 15, 16) des Siebes (4, 5, 6) tangieren und verstopfte Löcher in den Lochmustern (14, 15, 16) öffnen.
18. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe (4, 5, 6) mittels Axialarretierelemente (76, 77) auf der Welle (3) halternd zusammengefügt sind.
19. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe (4, 5, 6) insbesondere an ihren radial ge­ richtet angeordneten Siebhaltern (82, 83; 61, 85) jeweils Befestigungselemente (74, 75) besitzen, mit denen die Sie­ be (4, 5, 6) vorzugsweise in Nachfolge fest miteinander verbindbar sind.
20. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ spruche, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (74, 75) Verschraubungen oder schnell lösbare Verschlußelemente od. dgl. darstellen, so daß ohne großen Montageaufwand eine Siebentnahme und/oder ein Siebaustausch durchführbar ist.
21. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (27) zur Einbringung der drehbaren Siebe (4, 5, 6) mittig längs in ein wannenartiges Mantelunterteil (80) und in ein haubenartiges Manteloberteil (79) geteilt ist, wobei das Manteloberteil (79) zum Mantelunterteil (80), das fest auf einem Ständer (81) montiert ist, vor­ zugsweise durch rückseitig angebrachte Scharniere (62, 63, 64, 65) klappbar nach rückwärts gerichtet ver­ schwenkbar ist.
22. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (27) lösbare Verschlüsse enthält, die vor­ zugsweise frontseitig aus am Mantelunterteil (80) vorhan­ denen Verschlußaufnahmeteilen (66, 67, 68, 69) und aus an dem Manteloberteil (79) befestigten Verschlußeinfügetei­ len (78, 84) bestehen, die beim Zusammenklappen insbeson­ dere formschlüssig ineinander greifen und verrasten.
23. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das wannenförmige Mantelunterteil (80) und das hau­ benförmige Manteloberteil (79) an den vorgesehenen Loch­ mustergrenzen (14-15, 15-16) der Siebe (4, 5, 6) die Lochmu­ ster (14, 15, 16) axial voneinander trennende und selbst radial hälftig geteilte Abgrenzungsscheiben (70, 71, 72, 73) aufweist, die außenrandseitig mit der Innenwand des Mantels (27) verbunden, insbesondere verschweißt sind, und somit voneinander abgegrenzte Klassierungsabteile aufweisen.
24. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebanlage (2) eine zweite Siebanlage nachgeord­ net ist, in der die restlichen in der vorhergehend an­ geordneten Siebanlage (2) nicht klassierten Granulatpar­ tikel (57) verwirbelt, geknautscht und passend durchsieb­ bar ausbildbar sind.
25. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb der Siebanlage (2) zwischen der Finalaus­ tragsöffnung (23) und der Eintragsöffnung (22) mindestens ein pneumatisches Transportsystem (46) rückführend gekop­ pelt angeordnet ist, in dem das restliche nicht klassier­ te Granulatgemisch (57) in mindestens einem Kreislauf vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines luftdurchlässigen Aufnahmebehältnisses der Eintragsöff­ nung (22) wieder zuführbar ist und wiederholt innerhalb des Siebes (4, 5, 6) geprellt und/oder geknautscht wird.
26. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Kreislauf (47) des Restgranulatgemischs (57) eine außerhalb der Siebanlage (2) befindliche Zer­ kleinerungsmaschine (48, insbesondere eine Feinmühle in den die ungesiebten Partikel (57) komprimierenden Knautschvorgänge einbezogen ist, wobei vor dem Eintrag des Restgranulatgemischs (57) in die Feinmühle (48) ein zugeordnetes luftdurchlässiges Aufnahme- und Vorratsbe­ hältnis (49) für die Partikel (57) angeordnet ist.
27. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das außerhalb der Siebanlage (2) angeordnete pneuma­ tische Transportsystem (46) aus einer Rohrleitung gebil­ det ist, die an mindestens einem Ventilator (50) ange­ schlossen sowie in der durch ein erzeugtes Druck-Sog- Gefälle (51) das Restgranulatgemisch (57) förderbar und über eine, vorzugsweise über die axiale Eintragsöffnung (22) der Siebanlage (2) zuführbar ist.
28. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen der pneumatischen Transportanlagen (34, 35, 36, 46) vorzugsweise aus lichtdurchlässiger Plaste bestehen.
29. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Aufnahme- und Vorratsbehältnisse (18 bis 21, 49) vorzugsweise luftdurchlässig sind.
30. Verfahren zur Verringerung der Partikelgrößen im Granu­ latgemisch in der erfindungsgemäßen Einrichtung nach min­ destens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Siebe (4, 5, 6) für eine Klassierung des eingetra­ genen Granulatgemischs (53, 57) und zur Erzeugung volumen­ verringernder Knautschzonen im oberflächenbereich gesteu­ ert verschwenkt und/oder gedreht werden.
31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel (53, 57) durch mindestens ein radiales Druck-Sog-Gefälle (17) auf zusätzliche Körper (7 bis 12) und Einrichtungen in der Siebanlage (2) prallend geführt werden, so daß die Lochmuster (14, 15, 16) frei gehalten werden und sich im oberflächenbereich der Partikel des Granulatgemischs (53, 57) Knautschzonen bilden, die die Partikelgröße verringern.
32. Verfahren nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Druck-Sog-Gefälle (17) durch gesteuerte Druckwellen (40, 41, 42) derart verstärkt werden, so daß die klassierenden Lochmuster (14, 15, 16) frei gehalten werden.
33. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel (57) mindestens einem Kreislauf (47) durch die Siebanlage (2) zur Erzeugung weiterer oberflä­ chiger Knautschzonen unterworfen werden.
34. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als außeranlagige Einrichtung eine Zerkleinerungsma­ schine, insbesondere eine Feinmühle (48) in den Kreislauf (47) einbezogen wird, um die zusätzliche Partikelgrößen­ verringerung zu beschleunigen.
35. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden An­ spruche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreislauf (47) solange durchgeführt wird, bis das gesamte Granulatgemisch (53, 57) in ein Granulat bzw. in Granulate (54, 55, 56) vorgegebener oberer Grenzpartikel­ größen klassiert ist.
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