DE19627082A1 - Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung für die Anzeige des Mindestflüssigkeitsstandes - Google Patents
Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung für die Anzeige des MindestflüssigkeitsstandesInfo
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Description
Die Erfindung richtet sich auf einen Flüssigkeitsbehälter mit
Warneinrichtung für die Anzeige des Mindestflüssigkeitsstandes.
Typische Anwendungsbeispiele für dergleichen Flüssigkeitsbehäl
ter sind z. B. Bremsflüssigkeitsbehälter und Flüssigkeitsbehälter
für die Waschanlage in einem Kraftfahrzeug. Für die Betriebs
sicherheit beispielsweise einer Bremsanlage in einem Kraftfahr
zeug ist es wichtig, daß immer genügend Druckflüssigkeit zur
Verfügung steht, d. h. der Flüssigkeitsspiegel im Behälter ein
vorgegebenes Mindestniveau nicht unterschreitet. Das gleiche
gilt natürlich auch z. B. für Waschanlagen, denn wenn wegen
fehlender Waschflüssigkeit die Frontscheibe eines Fahrzeuges
nicht mehr sichtfrei gemacht werden kann, kann das die Fahr
sicherheit erheblich herabsetzen. Da man aber den Flüssigkeits
spiegel in einem solchen Behälter nicht ständig nachprüfen kann
und die Sicherheit auch gewährleistet werden muß, wenn dies
versäumt wurde oder unvorhergesehene Ereignisse, z. B. Leckagen
eintreten, ist es seit längerer Zeit üblich, dem Fahrer durch
eine Warneinrichtung, z. B. eine Kontrollampe, anzuzeigen, wenn
im Flüssigkeitsbehälter ein vorgegebener Mindestfüllstand er
reicht wird und unterschritten zu werden droht. Hierfür befindet
sich im Behälter ein Schwimmer, dessen Gestänge eine Kontakt
scheibe aufweist, die in der untersten, den Mindestflüssigkeits
stand anzeigenden Stellung des Schwimmers elektrische Kontakte
berührt und damit einen elektrischen Stromkreis schließt, der an
geeigneter Stelle und für den Fahrer gut sichtbar ein Warnsignal
erzeugt, meist eine Warnlampe aufleuchten läßt. Natürlich kann
das gleiche Ergebnis bei sogenannter Schaltumkehr erreicht
werden, d. h., daß bei normaler, ein ausreichendes Flüssigkeits
niveau anzeigender Schwimmerstellung Strom fließt und bei Er
reichen des vorgegebenen Mindestflüssigkeitsstandes die Strom
kontakte durch den oberen Teil des Schwimmergestänges geöffnet
werden und damit der Stromfluß unterbrochen wird. In diesem Fall
liegt die Kontaktscheibe nicht oberhalb, sondern unterhalb der
Kontakte, d. h. sie berührt nicht die Kontakte bei Erreichen des
vorgegebenen Mindestfüllniveaus, sondern löst sich von diesen.
Dabei ist es wichtig, daß der Schwimmer im Behälter einwandfrei
axial geführt ist und sich nicht verklemmen und damit an der
durch die Änderung des Flüssigkeitsstandes hervorgerufenen Auf-
und Abbewegungen nicht mehr teilnehmen kann, und daß der Schwim
mer mit seinem Gestänge einfach hergestellt sowie kostensparend
und mit wenigen Montageschritten im Behälter montiert werden
kann.
Damit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfach
aufgebaute, aus wenigen Teilen zusammengesetzte Warneinrichtung
anzubieten, die mit einer möglichst geringen Zahl von Monta
geschritten so zusammengesetzt und in den Flüssigkeitsbehälter
eingesetzt werden kann, daß sie trotzdem eine stets einwand
freie, verklemmungsfreie Schwimmer- und Gestängeführung garan
tiert.
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den in den Ansprüchen
definierten Mitteln. Sie ist an einem Ausführungsbeispiel anhand
der Zeichnung erläutert, in der
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Bremsflüssigkeitsbe
hälter mit einer Warneinrichtung nach der Erfindung im
verkleinerten Maßstab,
Fig. 2 eine Einzelheit aus Fig. 1 in einem gegenüber dieser
Figur vergrößerten Maßstab und
Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 1 im Horizontalschnitt und im
Maßstab der Fig. 1, geschnitten längs der Linie III-III
in Fig. 2,
darstellen.
darstellen.
Die allgemein mit 1 bezeichnete Warneinrichtung nach der Erfin
dung ist Bestandteil eines im Gebrauchszustand mit Flüssigkeit,
z. B. Bremsöl, gefüllten, allgemein mit 2 bezeichneten Behälters,
der üblicherweise aus zwei Schalen, nämlich einer Oberschale 3
und einer Unterschale 4 flüssigkeitsdicht, z. B. durch Verschwei
ßen bei 5, nach der Montage der Warneinrichtung zusammengesetzt
ist.
Für die exakte Anzeige des Erreichens des Mindestflüssigkeits
standes im Behälter ist eine einwandfreie axiale und verklem
mungsfreie Führung des sich im Maße der Bewegung des Flüssig
keitsspiegels im Behälter auf- und abbewegenden Schwimmers 6 und
seines allgemein mit 7 bezeichneten Gestänges notwendig und
hierzu ist der Schwimmer erfindungsgemäß in einer der Gestalt
und dem Umfang des Schwimmers angepaßten Hülse 8 geführt. Wenn
der Schwimmer, wie das die Regel ist, kreisrund oder annähernd
kreisrund ausgebildet ist, hat auch die Hülse einen kreisrunden
oder im wesentlichen kreisrunden Querschnitt.
Die Führungshülse 8 erstreckt sich über einen wesentlichen Teil
der Höhe des Behälters 2 und kann auf beliebige geeignete Weise
mit der Innenwandung einer Behälterschale 3 oder 4 verbunden
sein, z. B. in einen in der aus Kunststoff bestehenden Schale
angespritzten Kreisringsitz eingedrückt sein. Zweckmäßig ist
aber gemäß der Darstellung die Führungshülse 8 ein integraler
Bestandteil einer Schale, der beim Spritzvorgang angespritzt
wird.
Für die einwandfreie Führung des Schwimmers 6 in der Führungs
hülse 8 können an seinem Außenumfang Nasen 9 angeformt sein. Das
mit dem Schwimmer verbundene oder zweckmäßig einen integralen
Bestandteil desselben bildende Gestänge 7 weist im Abstand vom
Schwimmer, aber noch innerhalb der Hülse, seitlich waagerecht
oder annähernd waagerecht abstehende Führungselemente, beim
dargestellten Beispiel in Gestalt von Führungsarmen 10 auf,
deren freie Enden 10′ wie die Nasen 9 ausgebildet sein können
und die mit geringem Spiel die Innenwand 8a der Hülse 8 berüh
ren, so daß sich der Schwimmer 6 mit den Nasen 9 und sein Ge
stänge 7 mit den Führungsarmen 10 in der Hülse 8 bei einer Auf-
und Abbewegung axial einwandfrei führt.
Schwimmer 6 und Schwimmergestänge 7 können in einem Stück, z. B.
aus PP-Schaumkunststoff im Spritzverfahren hergestellt werden,
weil nur bei genügend großer Kavität ein Aufschäumen in der
Spritzform, also hier in der Kavität für den eigentlichen
Schwimmer, stattfindet, während die demgegenüber sehr dünnen
Bestandteile des Gestänges kein Aufschäumen zulassen.
Hierzu besteht bei dem dargestellten Beispiel das Gestänge 10
aus mehreren z. B. vier, fünf oder sechs kreuz- oder sternförmig
zueinander stehenden Rippen 11, deren Erweiterungen die Füh
rungsarme 10 bilden. Falls das Gestänge anders ausgebildet ist,
z. B. aus einer Stange oder einem Rohr besteht, kann das Füh
rungselement auch als Führungsscheibe ausgebildet sein, deren
Außenumfang dem Innenumfang der Führungshülse 8 entspricht, z. B.
kreisrund ist. Selbstverständlich können übereinander auch
mehrere Führungselement, z. B. zwei Führungsscheiben im Abstand
voneinander angeordnet sein.
Nach der nur die Führungshülse 8 mit einem Teil der Warneinrich
tung 7 darstellenden Fig. 2 kann der Schwimmer 6 eine sich axial
erstreckende Einbuchtung 12 aufweisen, in die ein nach innen
eingezogener, entsprechend der Einbuchtung 12 geformter, beim
dargestellten Beispiel, z. B. trapezförmiger Wandteil 13 der
Hülse 8 eingreift. Dadurch läßt sich die bestimmte Lage, die der
Schwimmer mit seinem Gestänge bei der Montage einnehmen soll,
fixieren, aber auch eine Verdrehung des Schwimmers 6 im Betrieb,
wie sie z. B. beim Nachfüllen von Flüssigkeit in den Behälter
oder bei Kurvenfahrten des mit dem Behälter ausgerüsteten Fahr
zeugs entstehen könnte, vermeiden.
Damit auch die den Schwimmer 6 aufnehmende und axial führende
Hülse 8 immer mit Flüssigkeit, z. B. Bremsöl, gefüllt ist und
sich beim Füllvorgang schnell füllt, kann sie einen sich über
einen Teil ihrer Höhe erstreckenden Schlitz 14 aufweisen.
Oberhalb der Führungsarme 10 setzt sich das Schwimmergestänge 7
bei dem dargestellten Beispiel in ebenfalls kreuzweise oder
sternförmig angeordneten Rippen 11′ fort, die in ein ovales
Auflagestück 15 übergehen, aus dessen Mitte sich ein Stift oder
Stempel 16 erhebt, von dessen oberen Ende aus sich mehrere, nach
unten auswärts weisende elastische Haken 17 erstrecken. Mit
Hilfe dieser elastisch federnden Haken 17 wird die Kontaktschei
be 18 auf dem Auflagestück 15 befestigt. Dies geschieht, indem
die in der Regel kreisrunde Kontaktscheibe 18 von oben mit ihrer
Zentralöffnung über die dadurch mit ihren Endbereichen nach
innen zusammengedrückten Haken 17 geschoben wird. Sowie die Kon
taktscheibe 18 auf der Auflage 15 aufliegt, spreizen die Haken
17 sich wieder in ihre Normalstellung zurück und begrenzen die
Kontaktscheibe nach oben. Die Auflage ist rechteckig mit abge
rundeten Ecken oder oval ausgebildet, um für die beiden parallel
im Abstand nebeneinander liegenden Kontaktfahnen 19 Platz zu
schaffen, damit diese die Kontaktscheibe berühren können, wenn
der Schwimmer mit seinem Gestänge die Stellung "Minimalflüssig
keitsspiegel", erreicht hat, in der der die Warneinrichtung mit
Strom versorgende Stromkreis durch den Kontakt zwischen Kontakt
scheibe und Kontaktfahnen geschlossen werden soll.
Wie aus Fig. 2 zusammen mit Fig. 3 hervorgeht, wobei Fig. 2
Oberteil des Schwimmergestänges ohne Oberschale darstellt, ist
das Auflagestück 15 demnach so ausgebildet, daß es die Kontakte
19 sozusagen eingabeln und die zumindest an den Langseiten des
Auflagestücks überstehende Kontaktscheibe 18 bei entsprechender
Axialstellung des Schwimmergestänges 7 berühren können.
Bei dem dargestellten Beispiel erhebt sich der Stempel 16 nicht
direkt aus der Oberfläche des Auflagestücks 15, sondern aus
einer den oberen Abschluß des Kontaktstücks bildenden kreisrun
den Zentrierungsscheibe 18a, deren Außendurchmesser mit geringem
Untermaß dem Durchmesser der Zentralöffnung der aus Metall
bestehenden Kontaktscheibe 18 entspricht.
Die Führungshülse 8 kann neben der Führungsfunktion von Schwim
mer 6 und Gestänge 7 gleichzeitig die Funktion einer Drosselhül
se übernehmen, wenn sie eine oder einige Durchgangsbohrungen
geringen Durchmessers (z. B. 1 bis 2 mm) aufweist. Wenn z. B. beim
Durchfahren von engen Kurven und plötzlichen Brems- und/oder Be
schleunigungsvorgängen eine die sichere Funktion des Schwimmers
und damit der Warneinrichtung beeinträchtigende Unruhe in der
Flüssigkeit entsteht, wird diese gemildert, wenn die Flüssigkeit
aus der oder in die Hülse nur verzögert abfließen kann.
Dadurch, daß die Führungshülse 8 bei der Herstellung eines aus
zwei Schalen 3 und 4 zusammengesetzten Behälters 2 im Spritz
verfahren leicht angeformt werden kann, und dann keine Führungs
elemente für das Schwimmergestänge im Behälter nachträglich
eingesetzt werden müssen, und der Schwimmer mit Gestänge vor dem
Einsetzen in die Führungshülse 8 und damit den Behälter 2 voll
ständig montiert werden kann, ja sogar Schwimmer mit Gestänge
einstückig im Spritzverfahren aus Kunststoff hergestellt werden
kann und dann nur noch die metallene Kontaktscheibe durch ein
faches Überstreifen über die Haken 17 montiert werden kann,
werden die Montageschritte für das Einsetzen des Schwimmers mit
Gestänge und Kontaktscheibe in die Hülse 8 sowie das Aufsetzen
der anderen Schale und die Verbindung der beiden Schalen auf ein
Minimum reduziert, wobei die Führungshülse 3 außerdem gleichzei
tig die Funktion einer Drosselhülse übernehmen kann.
An der Oberschale 3 ist ein den Oberteil des Schwimmergestänges
7 aufnehmender Dom 20 angespritzt, der auch die in den Kontakten
19 endenden Stifte 21 aufnimmt, welche auf der den Kontakten
gegenüberliegenden Seite in ein Steckergehäuse 22 hineinragen.
Die Stifte 21 werden im Gegensatz zum Einspritzen während des
Spritzvorganges nach dem Stande der Technik in in der Oberschale
3 vorgesehene Bohrungen eingedrückt, nachdem das Spritzteil
erkaltet ist. Dann kann, wie die Erfahrung beweist, eine absolut
dichte Verbindung zwischen den Stiften und der Schale geschaffen
werden, wozu dann eine am Stift vorgesehene Wulst 23 ausreicht.
Dabei weisen die einstückigen Stifte 21 eine runde Kontur im
Dichtbereich und eine flache Struktur im Kontaktzungenbereich
auf.
Bei dem dargestellen Beispiel ist die Führungshülse 8 innen an
der Unterschale 4 angeformt. Da diese sich aber über den größten
Teil des Innenraums des Behälters 2 erstreckt, kann sie auch an
die Oberschale 3 angeformt sein. Für das Einsetzen des Gestänges
in den Behälter wird man dann die Oberschale umgedreht unten
positionieren.
24 ist ein Einfüllstutzen und 25 ein Auslaufstutzen für den An
schluß einer Druckflüssigkeitsleitung, wenn die Erfindung bei
einem Bremsflüssigkeitsbehälter angewendet wird. Im Falle eines
Bremsflüssigkeitsbehälters mit zwei Kammern für ein Zweikreis-
Bremssystem sind zwei Auslaufstutzen 25 und 25′ vorhanden.
Bezugszeichenliste
1 Warneinrichtung (allgemein)
2 Behälter (allgemein)
3 Oberschale (von 2)
4 Unterschale (von 2)
5 Verbindung (von 1 + 2)
6 Schwimmer
7 Gestänge (allgemein)
8 Führungshülse
8a Innenwand
9 Führungsnasen (an 6)
10 Führungsarme
11 Rippen
12 Einbuchung (von 6)
13 eingezogener Wandteil (von 8)
14 Schlitz (in 8)
14a Durchgangsbohrung (in 8)
15 Auflagestück
16 Stempel
17 elastische Haken
18 Kontaktscheibe
18a Zentrierungsscheibe
19 Kontakte
20 Dom
21 Kontaktstifte
22 Steckergehäuse
23 Wulst (an 21)
24 Einfüllstutzen
25 Auslaufstutzen
2 Behälter (allgemein)
3 Oberschale (von 2)
4 Unterschale (von 2)
5 Verbindung (von 1 + 2)
6 Schwimmer
7 Gestänge (allgemein)
8 Führungshülse
8a Innenwand
9 Führungsnasen (an 6)
10 Führungsarme
11 Rippen
12 Einbuchung (von 6)
13 eingezogener Wandteil (von 8)
14 Schlitz (in 8)
14a Durchgangsbohrung (in 8)
15 Auflagestück
16 Stempel
17 elastische Haken
18 Kontaktscheibe
18a Zentrierungsscheibe
19 Kontakte
20 Dom
21 Kontaktstifte
22 Steckergehäuse
23 Wulst (an 21)
24 Einfüllstutzen
25 Auslaufstutzen
Claims (15)
1. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung für die Anzeige des
Mindestflüssigkeitsstandes, bestehend aus einem aus oberer und
unterer Schale (3 bzw. 4) zusammengesetzten Behälter (2), z. B.
Bremsflüssigkeitsbehälter, sowie aus einem Schwimmer (6) mit
einem Gestänge (7), das eine einen Stromkreis schließende oder
diesen trennende Kontaktscheibe (18) aufweist, die bei Erreichen
des Mindestflüssigkeitsstandes des Schwimmers zwei seitlich in
den Behälter hineinragende Kontakte (19) berührt oder sich von
ihnen löst und damit einen ein Warnsignal, z. B. Warnlampe, aus
lösenden Stromkreis schließt oder trennt,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich von der Innenwand einer der Behälterschalen (3, 4) eine
der Umfangsform des Schwimmers (6) angepaßte Führungshülse (8)
erstreckt und das Schwimmergestänge (7) seitlich waagerecht oder
annähernd waagerecht abstehende Führungselemente aufweist, die
den Schwimmer (6) in der Führungshülse (8) bei seiner Auf- und
Abbewegung zentrieren.
2. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente Führungsarme
(10) oder Führungsscheiben sind.
3. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmergestänge (7) aus kreuz-
oder sternförmig angeordneten Rippen (11, 11′) besteht, die
radiale Erweiterungen aufweisen, die die Führungsarme (10)
bilden.
4. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach den Ansprüchen
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß am Außenumfang des Schwimmers (6)
Führungsnasen (9) vorgesehen sind, deren radiale Erstreckung der
der Führungsarme (10) oder Führungsscheiben des Schwimmergestän
ges (7) entspricht.
5. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach den Ansprüchen
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmergestänge (7) in Rich
tung des Schwimmers in nach außen spreizenden federnden Haken
(17) endet, die durch das Überstreifen der mit einer zentralen
Öffnung versehenen Kontaktscheibe (18) zusammengedrückt werden
und nach dem Überstreifen die Kontaktscheibe (18) auf einer
Auflage festhalten.
6. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach den Ansprüchen
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der federnden Haken (17)
ein den Sitz der Kontaktscheibe (18) bildendes Auflagestück (15)
angeordnet ist, das zumindest im Bereich der Auflage der Kon
taktscheibe (18) so geformt ist, daß die bei Erreichen des Min
destflüssigkeitsspiegels durch Berührung der Kontaktscheibe
einen Stromkreis schließenden Kontakte (19) beidseits des Auf
nahmestücks (15) liegen.
7. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach den Ansprüchen
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (6) am Außenumfang
eine sich über seine Höhe erstreckende Ausbuchtung (12) auf
weist, in die zur Verhinderung der Schwimmerdrehung ein nach
innen eingezogener Wandteil (13) der Führungshülse (8) ein
greift.
8. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach den Ansprüchen
1 bis 7,
gekennzeichnet durch Öffnungen in der Wand der Führungshülse (8)
für die Füllung des Hülseninnenraums mit Flüssigkeit.
9. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach dem Anspruch 8,
gekennzeichnet durch einen sich über einen Teil der Höhe der
Führungshülse (8) erstreckenden Schlitz (14).
10. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Schwimmergestänges (7)
oberhalb der Führungsarme (10) in einen mit der Oberschale (3)
einstückig im Spritzverfahren hergestellten Dom (20) hineinragt.
11. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung
nach dem Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Dom (20) das die in den
Kontakten (19) endenden Kontaktstifte (21) aufnehmende Stec
kergehäuse (22) angeformt ist.
12. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung
nach dem Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in das Steckergehäuse (22) Bohrungen
eingeformt sind, in die nach dem Erkalten des Spritzteils (3,
20) eine Umfangswulst (23) aufweisende Kontaktstifte (21) ein
gedrückt sind.
13. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach den Ansprüchen
11 und 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstifte (21) eine runde
Kontur im Dichtbereich des Steckergehäuses (22) und eine flache
Kontur im Kontaktzungenbereich aufweisen.
14. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach einem oder
mehreren der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungshülse (8) gleichzeitig
Drosselhülse ist.
15. Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung nach dem Anspruch
14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der Führungs- und Drossel
hülse (8) eine oder einige Durchgangsbohrungen (14a) geringen
Durchmessers aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996127082 DE19627082C2 (de) | 1996-07-05 | 1996-07-05 | Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung für die Anzeige des Mindestflüssigkeitsstandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996127082 DE19627082C2 (de) | 1996-07-05 | 1996-07-05 | Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung für die Anzeige des Mindestflüssigkeitsstandes |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19627082A1 true DE19627082A1 (de) | 1998-01-08 |
| DE19627082C2 DE19627082C2 (de) | 2000-02-24 |
Family
ID=7799008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996127082 Expired - Fee Related DE19627082C2 (de) | 1996-07-05 | 1996-07-05 | Flüssigkeitsbehälter mit Warneinrichtung für die Anzeige des Mindestflüssigkeitsstandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19627082C2 (de) |
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| FR2963966A1 (fr) * | 2010-08-17 | 2012-02-24 | Bosch Gmbh Robert | Reservoir de fluide hydraulique a detecteur de niveau |
| CN111520053A (zh) * | 2020-05-13 | 2020-08-11 | 沙旭崎 | 一种玻璃防盗装置 |
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1996
- 1996-07-05 DE DE1996127082 patent/DE19627082C2/de not_active Expired - Fee Related
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