DE19627952A1 - Zündkerze einer Brennkraftmaschine und zugehöriges Montagewerkzeug - Google Patents
Zündkerze einer Brennkraftmaschine und zugehöriges MontagewerkzeugInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zündkerze einer Brennkraftmaschine, die
zumindest ein mal je Zylinder am Brennraum angeordnet ist, und ein
Montagewerkzeug zur Befestigung dieser Zündkerze im Zylinderkopf.
Zündkerzen für fremdgezündete Brennkraftmaschinen sind allgemein
bekannt und unterscheiden sich in ihrem grundsätzlichen Aufbau nur
unwesentlich. Sie bestehen grundsätzlich aus einem Metallsockel,
einem Isolator aus Keramik und einer im Isolator befestigten Mittel
elektrode. Der metallene Sockel umfaßt den Isolator derart, daß eine
feste Verbindung entsteht, trägt das Befestigungsgewinde, eine
Angriffsfläche für ein Montagewerkzeug, eine Dichtfläche zum
Brennraum, ggf. eine metallische Dichtung und stirnseitig eine oder
mehrere Masseelektroden. Derartige Zündkerzen sind als preis
günstige, in ihrem Aufbau weitgehend motorunabhängige
Verschleißartikel konzipiert.
Zur Befestigung der Zündkerze im Zylinderkopf wird ein Montage
werkzeug benötigt, das axial über die Zündkerze gestülpt wird und die
formschlüssige Angriffsfläche am Sockel der Zündkerze- im allge
meinen ein Sechskantprofil - von außen umfaßt. Der Nachteil bei der
Verwendung solcher Zündkerzen ist, daß für das Montagewerkzeug
noch zusätzlicher, im Betrieb der Brennkraftmaschine ungenutzter
Bauraum in Form eines Ringspaltes um die Zündkerze herum frei
gehalten werden muß. Insbesondere bei Brennkraftmaschinen mit
Mehrventiltechnik ist der Bauraum um die Zündkerze herum äußerst
begrenzt.
Nach dem Stand der Technik müssen Zündkerzen durch zusätzliche
Vorkehrungen im Zylinderkopf vor Motoröl geschützt werden, z. B.
durch einen sog. Zündkerzendom, der im Zylinderkopf rohrförmig
angegossen ist, oder durch eine eingefügte Hülse. Diese Vorkeh
rungen benötigen ebenfalls Bauraum um die Zündkerze herum. Ferner
kann z. B. bei Anordnung der Zündkerze in der Nähe des Abgaskrüm
mers ein Hitzeschutz erforderlich sein, beispielsweise in Form einer
um die Zündkerze angeordneten und in den Zylinderkopf einge
schraubten Hülse, wodurch ebenfalls Bauraum benötigt wird und
Montageaufwand entsteht.
Beim Einschrauben einer Zündkerze mit Gewinde am Metallsockel ist
die Winkellage der Masseelektrode relativ zum Brennraum nicht
definierbar. Bei ungünstiger Winkellage z. B. zu einem Einlaßventil
kann die Gasströmung im Brennraum gestört werden, was zu Leist
ungsabfall bzw. erhöhten Abgasemissionen führt. In der EP-A1 0 458 375
wird deshalb vorgeschlagen, die Zündkerze durch die
verlängerte Masseelektrode in einem im Durchbruch zum Brennraum
befindlichen Schlitz in ihrer Winkellage festzulegen. Nachteilig ist
hierbei die aufwendige Herstellung des Schlitzes im Zylinderkopf, die
Gefahr der Zerstörung des Isolators durch die zur Befestigung vorge
sehene Überwurfmutter und die problematische Demontage insbe
sondere bei durch Verbrennungsrückstände festgebackener
Zündkerze.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Zündkerze anzugeben, die bei ihrer Montage
mittels eines Montagewerkzeugs keinen zusätzlichen Bauraum radial
um die Zündkerze herum erforderlich macht, an ihrem Sockel einen
möglichst geringen Außendurchmesser aufweist, keine äußeren Vor
richtungen zum Schutz der Zündkerze vor Motoröl und vor Strahlungs
wärme benötigt und bei Bedarf eine definierte Winkelstellung ihrer
stirnseitigen Masseelektrode nach der Montage im Zylinderkopf sicher
stellt.
Diese Erfindung ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1
gegeben. Ausgehend von den in ihrer Bauform allgemein bekannten
Zündkerzen, bestehend aus einem Isolator mit eingefügter Mittelelek
trode und einem metallenen Sockel, der brennraumseitig eine oder
mehrere Masseelektroden trägt, ein Befestigungsgewinde und am
Umfang ein Profil zum Angriff eines Montagewerkzeuges besitzt und
den Isolator zwischen zwei Absätzen fest einspannt, zeichnet sich die
Erfindung dadurch aus, daß der Sockel in der dem Brennraum ent
gegengesetzten Richtung derart verlängert ist, daß er in Form eines
rohrartigen Fortsatzes den Isolator in einigem Abstand umfängt und
sich in Richtung der Zündkerzenachse zumindest über einen Teil des
üblicherweise freistehenden Bereiches des Isolators erstreckt oder
diesen überragt.
Eine derartige Zündkerze eröffnet die Möglichkeit, die Angriffsstelle
eines Montagewerkzeugs stirnseitig an das Ende des Fortsatzes oder
dessen hülsenförmiger Verlängerung zu legen, so daß das Werkzeug
nicht an deren größtem Umfang über die Zündkerze gestülpt werden
muß und somit keinen zusätzlichen Bauraum um die Zündkerze herum
benötigt. Auch kann die Angriffsstelle für das Werkzeug am Umfang
des Fortsatzes an einer weit vom Brennraum entfernten Stelle ange
ordnet werden, wo der Platzbedarf für das Werkzeug nicht stört.
Ferner ist der Fortsatz dazu geeignet, Motoröl und Wärmestrahlung
vom Isolator abzuhalten. Weiterhin kann der Fortsatz bei Wegfall des
Befestigungsgewindes am Sockel eine von einem zusätzlichen Spann
element aufgebrachte Spann kraft auf die zum Brennraum hin erforder
liche Dichtstelle übertragen. Dabei kann mit Hilfe des Fortsatzes und
daran angreifender geeigneter formschlüssiger Elemente eine defi
nierte Winkelstellung der Masseelektrode zum Brennraum erreicht
werden. In dieser Ausführung trägt der Fortsatz sinnvollerweise
Angriffspunkte für ein Werkzeug zur Demontage der Zündkerze.
Die formschlüssige Verbindung des Isolators mit dem Sockel wird
gebräuchlicherweise durch Rollen oder Bördeln des der Brennraum
seite entgegenstehenden Endes des Sockels erreicht. Durch Rollen,
Prägen oder Verstemmen in radialer Richtung kann auch bei einem in
einen rohrartigen Fortsatz mündenden Sockel eine zuverlässige Ver
bindung mit dem Isolator hergestellt werden. Auch ist es möglich, an
einen herkömmlichen oder nur gering veränderten Sockel ein rohr
förmiges Stück anzufügen oder den Sockel im Bereich zwischen den
den Isolator einspannenden Absätzen aus zwei Teilen z. B. durch
Schweißen zusammenzufügen, so daß der Fortsatz an einem dieser
Teile angeformt sein kann.
Der rohrartige Fortsatz eröffnet die Möglichkeit, motorspezifische
Elemente wie z. B. Anlageflächen für Dichtungen etc. zu tragen. Bei
zumindest zweiteiligem Aufbau des den Sockel und den Fortsatz
beinhaltenden Zündkerzengehäuses bietet sich die Möglichkeit, nach
dem Baukastenprinzip z. B. ein brennraumseitiges Standardelement mit
einem motorspezifischen, zumindest einen Teil des Fortsatzes bein
haltenden Ergänzungselement zu verbinden, so daß Längen- und
Formvariationen wirtschaftlich durchführbar sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind den in den An
sprüchen ferner aufgeführten Merkmalen sowie den nachstehenden
Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dar
gestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer Zündkerze,
Fig. 2 eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht einer Zündkerze
in einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Zylinderkopf mit eingebauter
Zündkerze in einer dritten Ausführungsform,
Fig. 4 einen Schnitt durch einen Zylinderkopf mit eingebauter
Zündkerze in einer vierten Ausführungsform,
Fig. 5 eine Teilansicht von oben der Darstellung gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine Zündkerze nach Fig. 1 mit aufgesetztem Montagewerk
zeug in einer ersten Ausführungsform in Schnittdarstellung,
Fig. 7 eine Zündkerze nach Fig. 1 mit aufgesetztem Montagewerk
zeug in einer zweiten Ausführungsform in Schnittdarstellung,
Fig. 8 eine Zündkerze nach Fig. 1 mit aufgesetztem Montagewerk
zeug in einer dritten Ausführungsform in Schnittdarstellung,
Fig. 9 einen Querschnitt des in Fig. 8 dargestellten Montagewerk
zeugs,
Fig. 10 eine identische Ansicht von oben der beiden in Fig. 7 und
Fig. 8 dargestellten Montagewerkzeuge.
Von einer Zündkerze 50 in einer ersten Ausführungsform ist in Fig. 1
in einer Seitenansicht der Isolator 30, der die Mittelelektrode von ihrer
Spitze 31 bis zum Gewindestift 32 trägt, und das metallene Zünd
kerzengehäuse 10 dargestellt. Im Aufbruch erkennt man den Sockel 11
mit seinem Schaft 12, der ein Befestigungsgewinde 13 trägt, eine
Dichtfläche 14 und eine Masseelektrode 16 und den rohrartigen Fort
satz 20, der stirnseitig mit Nuten 21 versehen ist. Eine Dichtung 15 ist
durch ihre Lage in einer Hohlkehle zwischen dem Gewinde 13 und der
Dichtfläche 14 unverlierbar am Zündkerzengehäuse 10 geführt. Der
Sockel 11 umschließt mit seinen beiden Absätzen 17 und 18 den
Isolator 30 zwischen zwei entsprechenden Absätzen.
Während im Stand der Technik das Gehäuse der Zündkerze am
oberen Absatz 17 endet, erstreckt sich dieses erfindungsgemäß weiter
nach oben unter Beibehaltung eines Luftspaltes 22 zum Isolator 30.
Der Fortsatz 20 ist in der gezeigten Ausführungsform einstückig mit
dem Sockel 11 verbunden. Das Zündkerzengehäuse 10 ist im Bereich
der Sicke 19 dünnwandig gestaltet, um den Umformvorgang nach dem
Einfügen des Isolators 30 zu erleichtern. Um den Platzbedarf für die
Zündkerze im Zylinderkopf zu minimieren sind der Sockel 11 und der
Fortsatz 20 im Außendurchmesser nur so groß, wie es die Dichtfläche
14 für die Dichtung 15 erforderlich macht.
Fig. 2 zeigt in einer zweiten Ausführungsform die Zündkerze 50.2. Das
verlängerte Gehäuse ist z. B. durch Schweißen einer Hülse 23 an den
Fortsatz 20 des Gehäuses 10.2 angefügt. Am Ende der Hülse 23 ist
nun die Angriffsstelle für ein Montagewerkzeug vorgesehen, z. B. Nuten
24. Im Sinne des Baukastenprinzips lassen sich hierdurch unter
schiedliche Hülsen 23 mit einem standardisierten Gehäuse 10.2 ver
binden. Im vorliegenden Beispiel ist das Gehäuse 10.2 bis auf die feh
lenden stirnseitigen Nuten identisch mit dem Gehäuse 10 aus Fig. 1.
Im einfachsten Fall des Baukastens wird keine Hülse 23 benötigt,
siehe Fig. 1. Das hier gezeigte Ausführungsbeispiel ist insbesondere
zum Schutz des Isolators 30 vor der Strahlungswärme eines nahe
liegenden Auspuffkrümmers geeignet. Die Hülse 23 und das Gehäuse
10.2 leiten die Wärme über das Gewinde 13 und die Dichtfläche 14 in
den Zylinderkopf ab.
In Fig. 3 ist die Einbausituation einer Zündkerze in einer dritten
Ausführungsform im Zylinderkopf 40 eines Verbrennungsmotors
dargestellt. Die Zündkerze 50.3 ragt mit ihren Elektroden in den
Brennraum 41. In der Höhe der Ein- und Auslaßkanäle 42 und 43 ist
die Zündkerze von einem Zündkerzendom 44 umgeben, um die Kühl
flüssigkeit aus dem Wassermantel 45 fernzuhalten. In dem Bereich 46
des Ventiltriebes, also im Raum um die Nockenwellen 47, ist der
Zündkerzendom 44 nicht ausgebildet, wodurch für den weiter nicht
dargestellten Ventiltrieb deutlich mehr Bauraum zur Verfügung steht
und z. B. eine Nockenwelle 47 sehr nahe an die Zündkerzenachse 51
heranreichen kann. Die Hülse 23.3 der Zündkerze 50.3 ist in diesem
Bereich durch das Motoröl bespült. Um das Ansammeln von Öl im
Ringspalt 48 zwischen dem Zündkerzengehäuse 10.3 und dem Zünd
kerzendom 44 und bei Demontage der Zündkerze das Einströmen
dieses Öls in den Brennraum 41 zu vermeiden, ist am oberen Ende
des Zündkerzendomes 44 ein Dichtring 24 in der Hülse 23.3 ange
ordnet. Eine weitere Dichtung 25 liegt zwischen den Anlageflächen 26
der Hülse 23.3 und der Zylinderkopfhaube 49. Die Hülse 23.3 besitzt
noch ein Sechskantprofil 27 zum Angriff eines Montagewerkzeugs. Ein
spezieller Zündkerzenstecker 52 deckt den Durchbruch in der Zylin
derkopfhaube 49 nach außen ab und trägt ein stabförmiges, nach
außen isolierendes Zündkerzenadapter, das das Zündkerzenkabel 54
mit dem Steckkontakt 32 der Zündkerze leitend verbindet.
In Fig. 4 ist eine Zündkerze in einer vierten Ausführungsform in einer
Einbausituation im Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine dargestellt.
Auch dieser Ausführung liegt der Gedanke des Baukastenprinzips
zugrunde, so daß wie in den vorstehenden Ausführungsformen das
gleiche oder nur leicht veränderte Gehäuse 10.4 mit einer modifi
zierten Hülse 23.4 verbunden ist. In den vorherigen Ausführungen
muß die Hülse ein vom Montagewerkzeug aufgebrachtes Drehmoment
auf das Gehäuse der Zündkerze übertragen, wo es über das Gewinde
13 eine Spannkraft an der Dichtfläche 14 erzeugt. Wenn eine defi
nierte Winkellage der Masseelektrode 16 zum Brennraum 41 er
wünscht ist, muß auf das Gewinde am Schaft 12.4 des Gehäuses 10.4
verzichtet werden. Die Spannkraft wird nun beispielsweise durch eine
Schraube 60 erzeugt und über eine Spannpratze 61, die sich mit
einem Ende am Zylinderkopf 40.4 abstützt, auf die Hülse 23.4 geleitet.
Über die Hülse 23.4 und das Gehäuse 10.4 wird die Spannkraft auf die
Dichtfläche 14 und die Dichtung 15 übertragen. Vor dem Festspannen
der Zündkerze 50.4 muß diese in ihrer Winkellage ausgerichtet
werden. Dies erfolgt z. B. durch das Einhängen der Spannpratzengabel
62 in Nuten 28 der Hülse 23.4. Zum Entfernen der Zündkerze 50.4
kann das Gewinde der Schraube 60 nicht beitragen. Beim Verkleben
des Schaftes 12.4 mit dem Zylinderkopf 40.4 durch Verbrennungs
rückstände muß eine beträchtliche Kraft zur Demontage aufgebracht
werden. Dies kann auf einfache Weise derart erfolgen, daß ein
Gabelschlüssel 63 mit seiner Spitze in ein Loch 29 am Umfang der
Hülse 23.4 eingesetzt wird. Er stützt sich auf dem Zylinderkopf 40.4
ab und hebt bei einer Bewegung entsprechend dem Pfeil 64 die
Zündkerze 50.4 an.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Spannpratzengabel 62 so geformt, daß
sie die Öffnung der Hülse 23.4 nicht verdeckt und ein Zündkerzen
stecker eingeführt werden kann.
Die Fig. 6, 7 und 8 zeigen im Längsschnitt Montagewerkzeuge, die
auf eine Zündkerze gemäß Fig. 1 aufgesteckt sind. Sie sind im Durch
messer nicht größer als die Zündkerze 50 selbst. Über stirnseitig am
Werkzeugkörper 81 angeordnete Zapfen 82, die in die Nuten 21
der Zündkerze 50 ein ragen, können sie ein Drehmoment auf das
Zündkerzengehäuse 10 übertragen.
Das in Fig 6 gezeigte Werkzeug 80 besitzt in seinem rohrförmigen
Körper 81 Querbohrungen 83, durch die z. B. ein Schraubenzieher
gesteckt und so mit einfachsten Mitteln ein Antriebsmoment erzeugt
werden kann. Mittels einer Gummischeibe 84, die im Werkzeugkörper
eingeklebt ist und den Gewindestift 32 elastisch umfängt, wird die
Zündkerze 50 bei der Montage am Herunterfallen gehindert.
Die Werkzeuge nach den Fig. 7 und 8 sind durch ihr Vierkantloch
85 für den Antrieb durch ein Vierkantprofil allgemein gebräuchlicher
Steckschlüsselwerkzeuge vorgesehen. In Fig. 10 ist das Antriebs
profil in der Stirnseite dieser kompakten Werkzeuge dargestellt.
Während in Fig. 7 ein vorgeformtes Federstahlband 86, durch eine
Niete 87 mit dem Werkzeugkörper 81.2 verbunden, in eine Rille am
Umfang des Isolators 30 der Zündkerze 50 eingreift, ist es in Fig. 8
ein vorgebogener Draht 88, der mit seinen Enden federnd durch zwei
Durchbrüche 89 ins Innere des Werkzeugkörpers 81.3 ragt, siehe
Fig. 9.
Claims (12)
1. Zündkerze einer Brennkraftmaschine, die zumindest einmal je
Zylinder am Brennraum angeordnet ist,
bestehend aus
- - einem Isolator (30) mit eingefügter Mittelelektrode
- - einem metallenen Sockel (10), der brennraumseitig eine oder mehrere Masseelektroden (16) trägt am Umfang ein Befesti gungsgewinde (13) und eine Angriffsfläche für ein Montage werkzeug besitzt und sich bis zum Ende eines Bereiches erstreckt, in dem er den Isolator (30) zwischen zwei Absätzen (17) und (18) fest einspannt,
und ein Montagewerkzeug zur Befestigung dieser Zündkerze,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - der Sockel (10) in der der Brennraumseite entgegengesetzten Richtung derart verlängert ist, daß er in Form eines rohrartigen Fortsatzes (20) den Isolator (30) in einigem Abstand umfängt und sich in der Richtung der Zündkerzenachse (51) zumindest über einen Teil des üblicherweise freistehenden Bereiches des Isolators (30) erstreckt oder diesen überragt
- - das Montagewerkzeug stirnseitig an dem Fortsatz (20) oder an dessen Verlängerung in Form einer Hülse (23) angreift.
2. Zündkerze nach dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) einstückig an den Sockel (10) angegliedert ist.
3. Zündkerze nach dem Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) als gesondertes Teil an den Sockel (10)
angefügt ist.
4. Zündkerze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) einstückig an das obere Teil eines geteilten
Sockels (10) angegliedert ist.
5. Zündkerze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) als gesondertes Teil an das obere Teil eines
geteilten Sockels (10) angefügt ist.
6. Zündkerze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) durch eine an ihn angefügte Hülse (23)
verlängert ist.
7. Zündkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) oder ggf. die Hülse (23) eine oder mehrere
Anlageflächen für Dichtelemente besitzt.
8. Zündkerze nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) oder ggf. die Hülse (23) an seiner Stirnseite
oder an seinem Umfang Vorkehrungen zum formschlüssigen
Angriff eines Montagewerkzeugs zum Aufbringen eines Dreh
momentes um die Zündkerzenachse (51) trägt.
9. Zündkerze nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gewinde (13) am Sockel (10) nicht vorhanden ist und der
Fortsatz (20) oder ggf. die Hülse (23) eine oder mehrere Spann
flächen (70) zum Einleiten einer Kraftkomponente in Richtung der
Zündkerzenachse (51) zum Aufbringen der erforderlichen Dicht
kraft aufweist.
10. Zündkerze nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) oder ggf. die Hülse (23) stirnseitig oder an
seinem Umfang eine Vorkehrung zur formschlüssigen Fixierung
der Zündkerze in einer definierten Winkellage um die Zündkerzen
achse (51) trägt.
11. Zündkerze nach den Ansprüchen 9 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fortsatz (20) oder ggf. die Hülse (23) eine oder mehrere
Vorkehrungen zum formschlüssigen Angriff eines Werkzeuges
zur Demontage der Zündkerze trägt.
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